FMH-Award 2017

Frankfurt 26.01.2017 –– Heute sind in Frankfurt die begehrten FMH-Awards für die Baufinanzierung vergeben worden. Aufs Siegertreppchen dürfen Banken, Versicherer und Vermittler, die 2016 über mehrere Beleihungsgrenzen hinweg die niedrigsten Zinsen verlangt haben.

Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Im Januar trifft sich in Frankfurt das Who is Who der Baufinanzierungs-Branche aus Banken, Versicherungen und Vermittler-Unternehmen. Anlass ist die Vergabe der begehrten FMH-Awards, mit der die FMH-Finanzberatung, in Kooperation mit dem Nachrichtensender n-tv, die besten Baufinanzierer auszeichnet, die über das gesamte Vorjahr die besten Zinskonditionen geboten haben. Für Kaufwillige bietet die Preisvergabe gute Hinweise, welche Top-Finanzierer für ihr Baudarlehen in Frage kommen könnten.

Beleihungen von 60 bis 90 % geprüft

Für den diesjährigen FMH-Award wurde ein Darlehensbetrag von 150.000 € bzw. von 250.000 €, eine Tilgung von 3 % sowie eine jährliche Sondertilgung von 3 % unterstellt. Ausgewertet wurden die Effektivzinsen für 10, 15 sowie 20 Jahre fest in Kombination mit Beleihungsausläufen von 60 und 70 % (bei 150.000 €) sowie 80 und 90 % (bei 250.000 €) – und das über rund 50 Wochen hinweg. Auf Platz 1 kam, wer im Durchschnitt aller vier Beleihungen das ganze Jahr über die niedrigsten Zinsen verlangte. Um Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen, wurden die Gruppen „Bundesweite Anbieter“, „regionale Banken“ und „Vermittler“ geschaffen.

10 Jahre fest: Die Unterschiede sind sehr gering

Auffällig war auch im vergangenen Jahr: Die Vermittler waren bei allen Laufzeiten und Beleihungsausläufen vorne mit dabei. So kamen Interhyp, DTW-Immobilienfinanzierung und Dr. Klein bei 10 Jahre fest auf einen Mittelwert bei den Effektivzinsen von 1,118 bis 1,126 %. Damit lagen sie in dieser Laufzeit noch etwas niedriger als die regionalen Banken: PSD Bank Nürnberg und PSD Bank RheinNeckarSaar verlangten durchschnittlich 1,144 und 1,176 %, die Sparda-Bank Berlin wollte 1,249 %. Bei den bundesweiten Anbietern landete die BBBank mit 1,218 Prozent auf Platz 1, gefolgt von der Santander Bank (1,234 %) und der Postbank (1,251 %).

Regionalbanken kommen besonders günstig an Geld

Bei 15 Jahre fest überzeugte unter den bundesweiten Anbietern die Postbank mit einem Durchschnittszins von 1,691 % sowie die Allianz Lebensversicherung mit 1,70 %. Mit 1,752 % hatte die Wüstenrot Bank etwas Abstand zum Erst- und Zweitplatzierten. Da Regionalbanken 2016 besseren Zugriff auf extrem günstig verzinste Kundengelder hatten als bundesweit tätige Häuser, fielen auch ihre Darlehenskonditionen etwas besser aus: Erneut belegten PSD Bank Nürnberg mit 1,631 % und PSD Bank RheinNeckarSaar mit 1,672 % die Plätze 1 und 2, gefolgt von der Sparda-Bank West mit 1,735 %. Nicht zu toppen bei 15 Jahre fest waren die Vermittler: DTW-Immobilienfinanzierung setzte sich mit 1,5436 % an die Spitze, dahinter Enderlein und PlanetHyp (beide 1,5480 %) sowie Accedo mit 1,5488 % – hier lagen die Unterschiede wie beim Ski Weltcup im Bereich von Tausendsteln und gar Zehntausendsteln.

Bei 20 Jahren fest sind Vermittler nicht zu schlagen

Auch bei der ganz langen Laufzeit von 20 Jahren spielten die Vermittler ihre Stärken aus. DTW-Immobilienfinanzierung sicherte sich mit 1,807 % den ersten Platz, gefolgt von Interhyp mit 1,81 % und Creditweb mit 1,816 %. Bei den bundesweiten Anbietern platzierte sich die Allianz Lebensversicherung (1,9549 %) knapp vor der Postbank (1,9565 %). Mit einem gewissen Abstand folgte die HypoVereinsbank (2,183 %).

Sonderpreis für Marktbeweger geht an Interhyp

Den 2016er-Sonderpreis „Bewegung im Markt“ hat die FMH-Finanzberatung an Interhyp vergeben. Der Hypothekenvermittler hat nicht nur vom Bekanntheitsgrad her bankenähnlichen Status erreicht, sondern auch als einer der ersten erkannt, dass Baufinanzierungskunden Beratung wollen. Ursprünglich auf die reine Online-Baufinanzierung ausgerichtet, begann die Interhyp AG als einer der ersten Kreditvermittler, Beratungscenter und Filialen zu eröffnen und ihren Kunden so einen Mehrwert zu bieten. Fazit: Auch wer gegen den Strom schwimmt, kann den Markt bewegen.