Frankfurt 20.01.2009 –– 6,50 Prozent fürs Tagesgeld – das ist ein Wort! Gleichzeitig ist es ein Aktionsangebot, um die Namensänderung von Driver & Bengsch auf „Accessio Wertpapierhandelshaus“ publik zu machen und auf die Summe von 25.000 Euro begrenzt. Am anderen Ende der Skala stehen 0,25 Prozent (!) für Sparbuch-Kunden der SEB Bank. Solche Angebote sind gedacht für Leute, die sich nicht um ihr Erspartes kümmern. Das ist eine Differenz von 6,25 Prozentpunkten oder ein Verhältnis von 1 zu 26!

Wer sich für das Angebot von Accessio entscheidet, dem wird dieser Zinssatz für drei Monate garantiert. Es sind jedoch Bedingungen zu beachten: So darf man in den vergangenen 12 Monate kein Kunde von Driver & Bengsch gewesen sein. Man sollte zudem wissen, dass der Zinssatz nach diesen drei Monaten auf zwei Prozent abfällt, falls man sein Geld nicht abzieht. Gemeinsam veranlagte Sparer können den doppelten Betrag anlegen. Accessio legt das Geld bei der DAB Bank an und verfügt somit über eine Einlagensicherung von 27,9 Mio. Euro pro Kunde.

Es ist durchaus damit zu rechnen, dass Accessio den gewonnen Neukunden weitere Anlageprodukte empfehlen wird. Das Haus möchte mit diesem subventionierten Zinssatz ja möglichst viele potenzielle Kunden für andere Produkte gewinnen. Diese weiteren Angebote besitzen aber meist wesentlich höhere Risiken und sind gründlich zu überlegen.

Gegenüber dem zweitplazierten Angebot von 5,50 Prozent (DAB Bank) erzielen Kunden mit dem Accessio-Aktionszins und einer Anlage von 25.000 Euro in diesen drei Monaten einen Vorteil von 45 Euro – nach Abzug von Abgeltungssteuer, Soli-Zuschlag und Kirchensteuer. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Angebot von drei Prozent wächst dieser Unterschied auf 157 Euro an und gegenüber dem Sparbuchzins der SEB Bank beträgt die Differenz sogar 281 Euro.

FMH-Finanzberatung 20.01.2009