Frankfurt 09.06.2009 –– Wer eine Immobilie finanzieren will, hat die Wahl, einen Vermittler einzuschalten oder selbst das Kreditgespräch zu führen. Dabei versuchen Vermittler, den Kunden die Entscheidung so leicht wie möglich zu machen. Ihr Argument: Die Darlehensvermittlung sei kostenfrei, da die Bank die Provision zahle und sich die Zinsen nicht verteuerten. Doch in der Praxis ist dies nicht immer der Fall.

Beispiel ING-DiBa: Bei der Direktbank spielt es im Grunde keine Rolle, ob ein Kunde über einen Mittelsmann einen Antrag stellt oder sich gleich an die Bank wendet. Will der Vermittler aber mehr als ein Prozent Provision verdienen, muss er eine Bearbeitungsgebühr in den Antrag „einarbeiten“, um seinen Provisionsanspruch abzugelten.

Genau an diesem Punkt unterscheiden sich die Konditionen einer Vermittlereinreichung und einer Direktanfrage plötzlich grundlegend. Nicht wenige Vermittler behaupten nun, dass die Bank oder die zwischengeschaltete Plattform diesen Obolus wolle. Doch in Wahrheit fließen diese Gebühr und die Grundprovision auf das Konto dieser Finanzdienstleister.

Andere Banken wiederum erlauben es, dass Vermittler ihre Zinskonditionen so weit verschlechtern, dass bis zu drei Prozent Provision für sie drin sind. Auch hier sieht es vordergründig so aus, als ob diese Art der Finanzierung nicht teurer sei als der direkte Gang zur Bank.

Doch es gibt eine Möglichkeit, um sich vor versteckten und ungerechtfertigten Provisionsforderungen zu schützen – durch den Baugeldvergleich der FMH-Finanzberatung www.fmh.de/hypo . Dank der täglich aktualisieren Datenbank von FMH können Interessenten das Angebot ihres Vermittlers bequem und effektiv prüfen. Zudem: In alle Zinsofferten, welche die FMH sammelt, wurde bereits eine Grundprovision von mindestens 0,5 Prozent eingearbeitet – eine Dienstleistung, die kein anderes Vergleichsportal anbietet. Wer feststellt, dass das Zinsangebot über den FMH-Daten liegt, sollte den Vermittler damit konfrontieren.

FMH-Finanzberatung 09.06.2009