Frankfurt 17.08.2011 –– Deutschland steckt tief im Zins-Tal – und das macht viele Sparer ratlos: Sollen sie sich mit den geringen Zinsen für Tagesgeld zufriedengeben oder ihr Geld lieber längerfristig festlegen, um höhere Erträge zu erzielen? Bei der Entscheidung für oder gegen Tagesgeld, Festgeld oder Sparbrief unterstützt Sie jetzt der neue Anlage-Entscheidungsrechner der FMH-Finanzberatung

Niemand weiß, wie hoch die Zinsen in ein, zwei oder gar drei Jahren stehen werden. Doch anhand der aktuellen Konditionen für Tages- und Festgeld lässt sich mit Sicherheit eines sagen: Wie hoch müssen die Zinsen nach Ablauf der kurzfristigen Anlage künftig steigen, damit Sie mit diesen Zinsen nicht schlechter fahren, als wenn Sie das Geld längerfristig festlegen würden? „Eben das können Sparer mit dem neuen Anlage-Entscheidungsrechner der FMH-Finanzberatung bequem herausfinden und darauf ihre Entscheidung für eine kurz- oder langfristige Geldanlage gründen", sagt Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung.

Kurz- oder langfristig festlegen? Der Rechner zeigt Ihnen die Optionen

Der Anlage-Entscheidungsrechner bietet die Möglichkeit, Anlagezeiträume zwischen drei Monaten und zehn Jahren miteinander zu vergleichen. Als Standard sind die Zeiträume „ein Jahr" und „drei Jahre" sowie eine Anlagesumme von 10.000 Euro eingestellt. Zur schnellen Orientierung finden Sie die besten Zinsen für diese Anlagesumme und alle wählbaren Zeiträume direkt unterhalb des Rechners. Zudem können Sie natürlich die Zinsen variieren und die Inflationsrate berücksichtigen, die Sie für realistisch halten. Wie immer können Sie sich als Besucher der Website www.fmh.de darauf verlassen, dass der Rechner alle Angebote auf dem Markt berücksichtigt.

Verschiedene Laufzeiten werden vergleichbar

Ein Beispiel macht am besten deutlich, wie Sie den Rechner nutzen können: Angenommen, Sie sind unschlüssig, ob Sie 50.000 Euro ein Jahr oder drei Jahre festlegen sollen. Nach Eingabe dieser Summe und der beiden Zeiträume präsentiert Ihnen der Anlage-Entscheidungsrechner die besten Angebote der Banken: Für die Dauer eines Jahres werden jährlich maximal 2,4 Prozent gezahlt; bei der dreijährigen Anlage sind es 3,9 Prozent im Jahr. Geben Sie nun diese beiden Werte passend zu den Laufzeiten in die jeweiligen Felder ein, dann erfahren Sie, wie hoch die Zinsen nach Ablauf des einen Jahres steigen müssten, damit Sie insgesamt nicht schlechter fahren als mit der dreijährigen Anlage: Im konkreten Fall liegt diese Schwelle bei 4,52 Prozent im Jahr.

Gegen Irrtum können Sie sich absichern

Das bedeutet: Nur wenn Sie es für realistisch halten, dass Sie im September 2011 Zinsen von jährlich 4,52 Prozent bekommen, wenn Sie 50.000 Euro für zwei Jahre festlegen, sollten Sie jetzt auf die dreijährige Anlage verzichten und Ihr Geld für die Dauer eines Jahres parken. Falls Sie das nicht erwarten, ist es sinnvoller, das Geld jetzt für die Dauer von drei Jahren festzulegen. Freilich: Sparer, die von einem deutlichen Zinsanstieg ausgehen, müssen damit rechnen, dass sie falsch liegen. Sie können sich jedoch gegen einen solchen Irrtum absichern – etwa indem sie eine Hälfte der Summe für ein Jahr und die andere für drei Jahre festlegen. Max Herbst: „Klettern die Zinsen nicht über die vom Anlage-Entscheidungsrechner genannte Schwelle, kassiert man immerhin mit 50 Prozent der Anlagesumme die hohen Zinsen."

Hier geht es zum Anlage-Entscheidungsrechner