Frankfurt 06.12.2010 –– Wer bauen will, kann jeden Euro als Eigenkapital gebrauchen. Unterstützung bekommen Bauherren von „Vater Staat" – in Form von Wohn-Riester. Doch nur die wenigsten verstehen das komplizierte Produkt und wissen, ob es sich für sie rechnet. Wenn auch Sie dazugehören, können Sie jetzt den neuen FMH-Rechner zum Wohn-Riester nutzen. Das neue Tool sagt Ihnen innerhalb von Minuten, ob Sie mit Wohn-Riester wirklich besser fahren.

Groß war das Gejammer, als die Eigenheimzulage gestrichen wurde. In seltener Eintracht mit der Bauindustrie forderten die Verbraucherzentralen raschen Ersatz für die verblichene Subvention. Doch als schließlich der Wohn-Riester – auch Eigenheim-Rente genannt – geschaffen wurde, hagelte es Kritik von allen Seiten: Die einen klagten über die Einschränkung der zertifizierten Darlehen, die anderen über das Wohnförderkonto. Viele bemängelten, dass der Wohn-Riester unverständlich sei und geändert werden müsse – was unbestritten stimmt! 

Doch zur Nachbesserung kam es nicht. In der Folge kapitulierten selbst Banker vor dem komplexen Thema und machten Interessenten gerne mal den Wohn-Riester madig. Andere Banken wiederum verkauften nur deshalb Riester-Bausparverträge, weil sie Beratung und Darlehenspflege auf die Bausparkassen abwälzen konnten. Die FMH-Finanzberatung reagiert nun mit dem ersten internetbasierten Wohn-Riester-Rechner auf den Bedarf. FMH-Inhaber Max Herbst: „Mit diesem Rechner wissen auch Bauherren ohne Vorkenntnisse innerhalb weniger Minuten, ob sie mit einem Wohn-Riester-Vertrag im Vergleich zum herkömmlichen Darlehen sparen – und wenn ja, wie viel.

Der Rechner funktioniert wie andere FMH-Rechner auch. Der Bauherr macht – wie im Baugeld-Rechner – zunächst Angaben zu Objektkosten und zur Baufinanzierung und klickt unter der Rubrik „Mögliches Riester-Darlehen" auf „Einarbeiten". Danach erhält er die besten 30 Angebote ohne Riester-Förderung und wählt dasjenige aus, das er mit dem besten Riester-Darlehen aus der umfangreichen Datenbank vergleichen will. Damit das Riester-Darlehen korrekt berechnet werden kann, muss noch das Bruttoeinkommen, die Jahre bis zum Renteneintritt, die Zahl der Kinder und die voraussichtliche Dauer der Riester-Förderung für den Nachwuchs eingegeben werden.

Einen Klick später sind die beiden Angebote mit einem Blick zu erfassen. Die Tilgungsrate wurde für beide Darlehen so angepasst, dass der Bauherr dieselbe monatliche Rate bezahlt, damit das beim Wohn-Riester eingesparte Geld als Sondertilgung seine größte Wirkung entfalten kann. Alternativ lässt sich auch festlegen, dass die Zulagen nicht in die Finanzierung fließen. „Nach dem letzten Schritt, dem Abzug der nachgelagerten Steuer, die während der Rentenzeit anfällt, weiß der Bauherr, ob und wie viel Geld er mit dem Wohn-Riester unterm Strich sparen kann", so FMH-Inhaber Max Herbst. Übrigens: Steuerlich wird so gerechnet, dass das Riester-Modell eher benachteiligt als beschönigt wird.

Die FMH-Finanzberatung hat zudem die Website www.wohnriester-vergleich.info eingerichtet, wo Sie sich über den Wohn-Riester näher informieren können. Dort finden sich nützliche Informationen über die Förderberechtigten, die Höhe der Zulage, das sogenannte Wohnförderkonto wie auch zu Problemsituationen, etwa dem Verkauf der Immobilie und den Auswirkungen auf die Förderung. Die Inhalte werden in unregelmäßigen Abständen ergänzt beziehungsweise aktualisiert. Es lohnt sich also, ab und an vorbeizuschauen.