# FMH - Finanzen & Hypotheken FMH ist Deutschlands führendes unabhängiges Finanzportal. Seit über 30 Jahren bieten wir: - Unabhängige Vergleiche für Baufinanzierung, Hypotheken, Tagesgeld, Festgeld und Kredite - Kostenlose Finanzrechner und Tools - Aktuelle Marktdaten und Zinsübersichten - Kompetente Finanzberatung und Vermittlung Die Website richtet sich an Privatpersonen, die Finanzprodukte vergleichen und fundierte Entscheidungen treffen möchten. --- ## Startseite Die Hauptseite der FMH-Website # FMH.de – Zinsvergleiche von Experten > FMH.de – Deutschlands führender Zinsvergleich (seit 1986). Top-Zinsen für Baufinanzierung, Geldanlage, Vergleichsrechner URL: / Typ: landingpage --- --- ## Baufinanzierungsvermittler Informationen über Baufinanzierungsvermittler # Geprüfte Baufinanzierungsvermittler| FMH.de & Handelsblatt > Baufinanzierungsvermittler mit Auszeichnung: geprüft von FMH & Handelsblatt – unabhängige Beratung & echte Kundenorientierung URL: /baufinanzierungsvermittler Typ: mortgage_broker_site Beste Baufinanzierung von ausgezeichneten Baufinanzierungsvermittlern Die Nachfrage nach Immobilien zieht an – und mit ihr das Bedürfnis nach Baufinanzierungen. Viele potenzielle Käufer setzen dabei auf Vermittler.  Ein neues Zertifikat der FMH-Finanzberatung und des Handelsblatts erleichtert die Auswahl des passenden Partners in einem unübersichtlichen Marktsegment. Das Wichtigste in Kürze Ausgezeichnete Baufinanzierungs-Vermittler gehören fast jedes Jahr auch zu den besten Vermittlern beim jährlichen FMH-Award - vergeben von FMH und ntv. Dort werden die Zinsangebote für verschiedene Beleihungen und Laufzeiten eines ganzen Jahres ausgewertet und prämiert - das Bauzins-Highlight des Jahres. Das schaffen Baufinanzierungsvermittler nur, wenn Sie Kontakt zu 300 bis 500 Banken in ihrem Angebot haben. Vermittler von Baufinanzierungen müssen, um zugelassen zu werden, einen Sachkundenachweis erbringen. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern – insbesondere bei der Service- und Kundenorientierung.  Wer sich auch nach der Unterschrift des Vertrages noch eine professionelle Betreuung wünscht, sollte daher einen Baufinanzierungsvermittler mit Prüfzertifikat der FMH-Finanzberatung auswählen.   Vermittler für Baufinanzierung mit Zertifikat Sie möchten einen Vermittler für Baufinanzierung finden, der sich neben TOP-Zinsen durch eine umfassende Betreuung auszeichnet? Hier finden Sie Baufinanzierungs-Vermittler mit dem Zertifikat “Geprüft und gecheckt” von FMH und Handelsblatt. Fast alle aufgeführten Baufinanzierungsvermittler sind regelmäßig in den Bauzins-Vergleichen von FMH.de vertreten und gehören da sehr häufig zu den besten Vermittlern. Welche Fachkenntnisse braucht ein Baufinanzierungsvermittler?  Baufinanzierungsvermittler ist kein Ausbildungsberuf, so dass die Antwort auf diese Frage gar nicht so einfach ist. Dennoch dürfen Bauherren und Käufer darauf vertrauen, dass Vermittler eine gewisse Sachkunde besitzen und die auch vor einer unabhängigen Stelle unter Beweis gestellt haben.  Denn jeder, der in Deutschland gewerbsmäßig Immobiliar- und Verbraucherdarlehen vermitteln will, benötigt dafür eine Erlaubnis nach § 34i Gewerbeordnung (GewO). Und die gibt es nur nach einer bestandenen Sachkundeprüfung zum bzw. zur „Geprüfte/r Fachmann/-frau für Immobiliardarlehensvermittlung IHK“. Denkbar ist es aber auch, dass Betriebswirte, Bank- und Sparkassenkaufleute, Immobilienkaufleute oder Kaufleute für Versicherungen und Finanzen als Vermittler auftreten.   Zudem sind alle zugelassenen Vermittler verpflichtet, regelmäßige Fortbildungen zu absolvieren.  Fachkenntnisse sind wichtig, machen aber noch keinen guten Vermittler  Wer sich – oft ein halbes Leben lang – mit einem Baukredit belastet, darf von seinem Vermittler mehr erwarten als nur ein gutes Händchen für Zahlen und Zinsen. Ein guter Vermittler wird stets sehr genau auf die spezifischen Bedürfnisse und die Lebenssituation seiner Kunden eingehen.  Ein Beamten-Ehepaar hat völlig andere Bedürfnisse als ein alleinstehender Selbstständiger mit regelmäßigen Umsatzschwankungen. Eine Großfamilie braucht eine andere Finanzierung als ein kinderloser Single. Und wer irgendwann mit einer üppigen Erbschaft rechnen darf, kann anders planen als der Kunde, der bei der Finanzierung auf sich gestellt ist.    Doch nicht nur die Lebenssituation des Kunden hat Einfluss darauf, welche Baufinanzierung im Einzelfall die passende ist. Auch spezielle Immobilien erfordern besondere Finanzierungen und einen Vermittler, der eben auf diese Besonderheiten spezialisiert ist.  Da auf 1000 Banken in Deutschland etwa 50 000 Vermittler kommen, liegt allerdings der Schluss nahe, dass nicht alle Berufsträger dasselbe Leistungsniveau und dieselben Schwerpunkte haben. Deshalb haben wir einige wichtige Spezialgebiete zusammengestellt, in denen sowohl ein profundes Fachwissen als auch eine besondere Kundenorientierung nützlich sind.   Sonderfall Denkmalschutz: Wer einen alten Bauernhof kaufen will, braucht einen Vermittler, der auf diesem Gebiet viel Erfahrung mitbringt und die passenden Banken zur Hand hat.  Spezialgebiet Fördermittel: Große Familien können sich beim Kauf einer Immobilie ebenso vom Staat unterstützen lassen wie besonders umweltbewusste Bauherren oder solche, die ein denkmalgeschütztes Anwesen erwerben wollen. Wer Vater Staat bei seinem Projekt ins Boot holen will, braucht also einen Vermittler, der genauestens über die verschiedenen Fördertöpfe Bescheid weiß.   Spezialgebiet Kapitalanlage: Eine vermietete Immobilie verlangt nach einer anderen Finanzierung als das selbstgenutzte Eigenheim. In solchen Konstellationen braucht es einen Vermittler, der auch die steuerlichen Aspekte hinreichend berücksichtigt.  Begrenzte Mittel: Kunden, die wenig Eigenkapital mitbringen, aber dennoch kaufen wollen, sind keine Seltenheit. Wenn das Ersparte aber gerade einmal für die Kaufnebenkosten reicht, ist eine umfassende Beratung umso wichtiger.  Mehre Käufer: Eheleute brauchen eine andere Finanzierung als unverheiratete Paare. Vermittler, die in diesen Fällen beraten, dürfen keine Scheu vor komplexen Rechtsfragen haben.  Sonderfall Volltilger: Lohnt sich eine Zinsbindung für die gesamte Vertragslaufzeit? Unter welchen Voraussetzungen ist eine solche Gestaltung sinnvoll? Und wer fährt mit kürzeren Laufzeiten besser?    Dass nicht jeder Vermittler alle Kunden mit ihren Sonderwünschen gleichermaßen gut beraten kann, versteht sich von selbst. Die FMH-Finanzberatung achtet bei ihrer Zertifizierung deshalb auch darauf, welche Beratungsleistung ein Kandidat bieten kann, welche Schwerpunkte er setzt und ob ihm Kundenservice genauso wichtig sind wie die eigene Provision.   Wie finden Interessenten einen kompetenten und kundenorientierten Baufinanzierungsvermittler?  Um die Services und Beratungsleistungen der diversen Vermittler richtig einzuschätzen, sind praxisnahe Kenntnisse der Branche unabdingbar. Doch nur die wenigsten Kaufinteressenten werden Zeit und Lust haben, sich erst einmal in die Besonderheiten des komplexen Baufi-Marktes einzulesen.  Müssen sie aber auch nicht.  Denn die FMH-Finanzberatung unterzieht Vermittler bereits seit Jahren einer systematischen und zeitaufwändigen Prüfung und zeichnet besonders servicestarke Anbieter mit einem Zertifikat aus.   Wichtig: Die Teilnahme an dem Verfahren ist freiwillig. Entsprechend unterziehen sich der Prüfung meist nur jene Vermittler, die sich Ihrer Kundenarbeit sicher sind.   Geprüfte Baufinanzierungsvermittler mit dem Zertifikat von FMH und Handelsblatt finden Sie im Rhein-Main Gebiet, in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, in den Metropolregionen Hamburg, Hannover und Stuttgart, in Leipzig und Metropolregion Mitteldeutschland, von Dortmund (östliches Ruhrgebiet) bis ins Münsterland, rund um München bis in die Alpen, in der Metropolregion Rheinland - Köln und Düsseldorf und in Nürnberg, im selbstbewussten Frankenland. Wie geht die FMH-Finanzberatung bei der Prüfung eines Vermittlers vor?   In einem ersten Schritt stellt die FMH-Finanzberatung einem Kandidaten mehr als 100 Fragen zu seiner Arbeitsweise. Dafür besuchen wir den Vermittler in seinem Büro, um uns auch ein persönliches Bild zu machen. Dies wäre bei einer reinen Online-Auswertung nicht möglich. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf folgenden Aspekten:  Digitale Unterstützung: Welche technischen Möglichkeiten nutzt der Vermittler, um die besten Baufinanzierungsangebote für seine Kunden zu finden?  Dauerhafte Betreuung: Welche Beratungsleistungen erbringt der Vermittler vom ersten Kontakt bis zur Unterschrift unter den Darlehensvertrag und Auszahlung des Darlehens?   Spezialgebiete: In welchen Sondersituationen kann der Vermittler seine Kunden dank spezieller Kenntnisse zu einer maßgeschneiderten Baufinanzierung lotsen?  Nachsorge: Betreut der Vermittler seine Kunden auch zwischen dem Abschluss des Darlehensvertrags und der Auszahlung des Kredites und vielleicht auch noch wesentlich länger?  Wozu braucht es eine persönliche Betreuung auch nach Abschluss des Darlehensvertrages?  Gerade bei komplexen Verträgen kommt es in der Umsetzung oft zu Reibungspunkten. Wenn etliche Personen zusammenwirken müssen, darunter Unternehmen und Ämter, braucht es einen Berater, der sein Handwerk versteht, auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann und im Ernstfall in der Lage ist, vermittelnd einzugreifen.  Gerade bei Neubauten liegen zwischen der Unterschrift und der vollständigen Auszahlung der Darlehenssumme oft mehrere Monate oder gar Jahre. In dieser Zeit kann einiges schiefgehen: Sei es, weil der Bauunternehmer im Zeitverzug ist, unerwartete, zusätzliche Kosten entstehen oder weil das Grundbuchamt sich deutlich mehr Zeit lässt als gedacht. Vielleicht will die Bank noch weitere Unterlagen für Darlehensauszahlungen. Ein guter Vermittler kann in diesen Fällen meist beruhigen und helfen, die Probleme aus dem Weg zu schaffen.   Ideal ist es aber, wenn die Betreuung des Vermittlers auch über den Auszahlungstermin hinaus bestehen bleibt. Denn auch in dieser Phase sind unerwartete Probleme keine Seltenheit: ein Jobverlust, eine schwere Krankheit, aber auch erfreuliche Ereignisse wie Nachwuchs oder eine Erbschaft verändern die Rahmenbedingungen und erfordern oft Anpassungen bei der laufenden Finanzierung.   Auch hier kann ein versierter Vermittler helfen, die bestmögliche Lösung für seine Kunden zu finden. Auch weil viele Banken möglichst viele Unterlagen digital bearbeiten wollen, fehlt manchmal der persönliche Kontakt zum Banker. Ideal ist es daher, wenn man bei Fragen einen kundenorientierten Vermittler an seiner Seite weiß, der laut FMH-Check auch die Kommunikation mit der Bank übernimmt.  Was bedeutet es, wenn ein Vermittler nicht von der FMH geprüft wurde?  Dann fehlt es ihm entweder an einer ausreichenden Service-Orientierung. Oder er ist gut, hat sich aber (noch) nicht überprüfen lassen. Vermittler, die es noch nicht getan haben, sind herzlich dazu eingeladen, die Unterlagen zum Zertifikate-Check bei uns anzufordern.    Eine (ständig aktualisierte) Liste der Vermittler, die bereits von der FMH-Finanzberatung geprüft und mit dem Zertifikat für kundenorientierte Baufinanzierungsvermittler ausgezeichnet wurden, finden Sie hier.  Wichtig: Damit sich niemand auf seinen Lorbeeren ausruhen kann, unterzieht die FMH-Finanzberatung alle bereits geprüften Anbieter einmal pro Jahr einem neuerlichen Test.   Welche Vermittler werden von der FMH-Finanzberatung überprüft?  Alle, die wollen. Wer glaubt, den strengen Qualitätskriterien der FMH-Finanzberatung zu genügen, kann sich bei uns zur Prüfung anmelden. Sie findet in einem mehrstündigen, persönlichen Gespräch im Büro des Vermittlers statt – Prüfer sind ehemaligen Kreditsachbearbeiter, Kundenberater und Ex-Vermittler.   Im Anschluss an das Prüfverfahren folgt eine aufwendige Auswertung. Danach stellt FMH dem Vermittler ein Zertifikat aus. Oder eben nicht.  Ziel des Zertifikats ist es, langfristig sehr gute und gute Baufinanzierungsvermittler hervorzuheben, damit sie sich von Anbietern mit schlechterem Service abheben. Gleichzeitig soll die Qualität der Beratungsleistung in der Baufinanzierung transparenter werden.   Wie profitieren Sie als Baufi-Kunde von einem geprüften und ausgezeichneten Vermittler?   Wenn Sie sich bei der Suche nach der besten Baufinanzierung von einem Vermittler mit dem Zertifikat der FMH-Finanzberatung, in Kooperation mit dem Handelsblatt, unterstützen lassen, versprechen wir ihnen eine qualitativ hochwertige kundenorientierte Betreuung. Sie können dann davon ausgehen, nicht nur einen zinsgünstigen Kredit zu erhalten, sondern auch einen, der zu ihren persönlichen Lebensumständen passt. Zudem erhalten Sie einen Partner, der sie nicht nur bis zur Unterschrift unter den Darlehensvertrag unterstützt, sondern auch noch viele Jahre später.  Insbesondere können Sie folgende Leistungen erwarten:  Kundenbezogene Beratung: Ausgezeichnete Vermittler richten ihre Arbeit stets an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kunden aus.  Verständlich und digital: Moderne Beratung braucht digitale Tools. Sie helfen auch dem Laien, die komplexen Zusammenhänge in der Baufinanzierung zu verstehen und vorausschauende Entscheidungen zu treffen.   Schnelle und einfache Abwicklung: Von der FMH ausgezeichnete Vermittler lassen ihre Kunden nicht mit einem Konvolut von Unterlagen allein. Stattdessen unterstützen Kaufinteressenten bei der (digitalen) Aufbereitung der Finanzierungsunterlagen und deren Weiterleitung an mögliche Geldgeber.  Dauerhafte Partnerschaft: Gute Baufi-Vermittler ziehen sich nicht nach der Unterschrift des Kreditvertrages zurück. Sie stehen ihren Kunden auch nach der Auszahlung der Darlehenssumme noch mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen sie im Falle unvorhergesehener Komplikationen.   --- --- ## Ratgeber & Artikel Ausführliche Artikel und Ratgeber zu Finanzthemen wie Baufinanzierung, Geldanlage, Kredite und mehr # 17. FMH-Award: Deutschlands beste Baufinanzierer gekürt > Der FMH-Award 2025 kürt Deutschlands beste Baufinanzierer. Transparenz, präzise Zinsmeldungen und faire Vergabekriterien machen die Auszeichnung einzigartig. Jetzt die Gewinner entdecken! URL: /artikel/fmh-award-2025-02-14 Typ: article Indem die FMH über alle Rabatte und Aufschläge informiert wird, können diese in der Datenbank abgelegt und für den Bauzinsvergleich wie auch für den jährlichen FMH-Award verwendet werden. Jeder Kunde müsste demnach die im FMH-Bauzinsvergleich errechneten Zinssätze auch tatsächlich erhalten, wenn das Objekt den eingegebenen Wert hat und die Kundenbonität entsprechend gut ist. Informationen zu den Preisträgern und Vergabekriterien Der FMH-Award ist mehr als nur ein Siegel für günstige Zinsen. Er basiert auf präzisen und transparenten Zinsmeldungen, die unterschiedliche Kundenkonstellationen berücksichtigen – etwa verschiedene Eigenkapitalquoten und Zinsbindungen. Nur wer es unter die TOP 3 schafft, kann sich zu den besten Baufinanzierern Deutschlands zählen. Um eine faire Bewertung zu gewährleisten, haben wir uns für einen Mittelwert der Bauzinsen aus drei unterschiedlichen Beleihungsausläufen entschieden. Die meisten Bauherren bewegen sich in einem Beleihungsrahmen von 60 bis 80 Prozent, jedoch nicht immer bei einem glatten Zehnerwert. Eine Bank kann beispielsweise bei 60 Prozent Beleihung herausragende Konditionen bieten, während sie bei 80 Prozent weniger konkurrenzfähig ist – oder umgekehrt. Die Preisträger des 17. FMH-Awards Wir gratulieren den Drittplatzierten in den Kategorien bundesweite Anbieter und Baufinanzierungsvermittler (geordnet nach 10, 15 und 20 Jahren Zinsbindung): Sparda-Bank West BBBank eG PSD Bank Nürnberg Haus & Wohnen Interhyp Dr. Klein Die Zweitplatzierten: Commerzbank (10 und 20 Jahre Zinsbindung) Sparda-Bank West (15 Jahre Zinsbindung) Bei den Vermittlern: Dr. Klein Haus & Wohnen Interhyp Die Gewinner unter den bundesweiten Banken: BBBank eG (10 Jahre Zinsbindung) Commerzbank (15 Jahre Zinsbindung) PSD Bank Nürnberg (20 Jahre Zinsbindung) Bei den Vermittlern: Interhyp (10 Jahre) Dr. Klein (15 Jahre) Haus & Wohnen (20 Jahre) Regionale Preisträger In der Kategorie regionale Anbieter wurden jeweils die besten Institute ihrer Region ausgezeichnet: Hamburger Sparkasse PSD Bank RheinNeckarSaar PSD Bank Rhein-Ruhr Sparda-Bank Nürnberg Sparda-Bank Hessen Stadtsparkasse Düsseldorf Einblicke in die Preisverleihung Seit seiner Einführung wird der FMH-Award von dem Nachrichtensender ntv begleitet. Auch dieses Jahr hatten Experten die Möglichkeit, ihre Einschätzungen zur Zinsentwicklung und zu künftigen Veränderungen in der Baufinanzierung vor der Kamera zu teilen. Diese Interviews werden über das Jahr hinweg mehrfach ausgestrahlt – eine großartige Gelegenheit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Die feierliche Preisverleihung fand im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt statt. Neben kulinarischen Highlights danken wir Beate Hoffbauer, die als erfahrene Moderatorin mit Fachwissen und Begeisterung durch die Veranstaltung führte. Besonderes Interesse weckten zwei Kurzvorträge: Jan Nöthe (DZ Bank) sprach über die digitale Baufinanzierung und den zunehmenden Einsatz von KI. Marco Leuci (Baufi Mission) betonte, dass trotz oder gerade wegen der Digitalisierung kompetente Baufinanzierungsvermittler unverzichtbar bleiben. Im Anschluss moderierte Beate Hoffbauer eine lebhafte Diskussion zwischen den beiden Referenten sowie den anwesenden Gästen. Die aktuellen Sieger sowie zahlreiche weitere Anbieter von Hypothekenzinsen finden Sie in unserem umfassenden Hypothekenzinsen-Vergleich. ## Einleitung Bereits zum 17. Mal wurde am 13. Februar 2025 der renommierte FMH-Award für Baufinanzierer verliehen. Nur Anbieter, die über 45 Wochen hinweg lückenlos ihre Zinsdaten inklusive aller Rabatte und Aufschläge an die FMH-Finanzberatung melden, haben eine Chance auf die Auszeichnung. Klingt einfach? Ist es nicht! Denn Transparenz und Verlässlichkeit sind die Schlüssel zum besten Bauzinsvergleich – und genau das macht den FMH-Award so besonders. --- # 18. FMH-Award - Auszeichnung der besten Baufinanzierer > Der FMH-Award zeichnet Anbieter mit den besten Bauzinsen 2025 aus & gilt als Qualitätsmaßstab! URL: /artikel/ankuendigung-18.fmh-award Typ: article Worum geht es beim FMH-Award?  Der FMH-Award prämiert Baufinanzierungsanbieter, die im Marktvergleich konstant gute Leistungen zeigen. Grundlage der Bewertung sind die Zinsen für drei unterschiedliche Musterkunden für die Zinsbindungen zehn, 15 und 20 Jahre.   Damit steht der FMH-Award als Auszeichnung für TOP-Zinsen über ein gesamtes Kalenderjahr hinweg – nicht nur als Momentaufnahme, sondern als langfristiger Leistungsvergleich.  Preisverleihung mit inhaltlichen Akzenten  Die Veranstaltung verbindet diesmal die Auszeichnung der Preisträger mit inhaltlichem Austausch und kreativen Formaten. Ein poetischer Rückblick auf 40 Jahre FMH setzt Meilensteine und prägende Momente der Unternehmensgeschichte in Szene – unterhaltsam und pointiert umgesetzt von erfahrenen Slam-Poeten.  Darüber hinaus steht der Dialog im Mittelpunkt: Unter dem Leitmotiv „Dialog statt Schlagwort“ kommen Experten aus der Baufinanzierungsbranche in kurzen, praxisnahen Beiträgen zu Wort. Das Format setzt auf klare Positionen, kompakte Impulse und unterschiedliche Perspektiven.  FMH-Award als Orientierung im Markt  Für ausgezeichnete Anbieter ist der FMH-Award ein Gütesiegel, für Marktteilnehmer ein verlässlicher Vergleichspunkt. Die Auszeichnung unterstreicht den Anspruch, Qualität im Baufinanzierungsmarkt messbar und sichtbar zu machen.  ## Einleitung Am 5. Februar 2026 findet der 18. FMH-Award statt. Mit dem FMH-Award zeichnet die FMH-Finanzberatung Anbieter im deutschen Baufinanzierungsmarkt aus – für die besten Bauzinsen von Banken, Versicherungen und Vermittlern im gesamten Jahr 2025.   Der FMH-Award hat sich seit vielen Jahren als anerkannte Auszeichnung der Baufinanzierungsbranche etabliert und dient Marktteilnehmern wie Verbrauchern als Entscheidungshilfe.  --- # BaFin-Girokonto-Vergleich > Entdecken Sie den FMH-Girokonto-Vergleich: Mit nur 300 statt 6.900 Konten fokussiert auf die günstigsten Anbieter und individuell zugeschnittene Ergebnisse – einfach, schnell und kostenlos! URL: /artikel/bafin-girokonto-vergleich Typ: article Eine Punktlandung sieht anders aus Nun aber ist es soweit. Der kostenlose Girovergleich aller Girokonten in Deutschland, den die EU bereits am 31.10.2018 sehen wollte, ist online. Die immense Verspätung kommt nicht von ungefähr. Schon vor Jahren hatten sich etliche Vergleichsanbieter für das Projekt interessiert, darunter auch die FMH-Finanzberatung. Wie die meisten anderen haben aber auch wir unseren Hut nicht in den Ring geworfen. Der Aufwand war einfach zu hoch und die Entlohnung gleich null – außer Ruhm und Ehre. Rückblickend war das eine gute Entscheidung. Denn der einzige Anbieter, der sich getraut hatte, das Vorhaben anzupacken, hatte damit wenig Freude. Check24 ist nach der Veröffentlichung seines Vergleichs erst einmal abgemahnt worden, weil nicht alle 6.900 Konten im Vergleich auftauchten. Auch die Tatsache, dass das Unternehmen interessierte Kunden mit der Bank ihrer Wahl zusammenbringen wollte und dafür eine Provision bekommen sollte, war den Marktwächtern ein Dorn im Auge. Entsprechend fand sich nach diesem Intermezzo kein privater Interessent mehr für den Giro-Vergleich. Der Staat beauftragte daher letztlich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) damit, den von der EU geforderten Vergleich zu erstellen. Nun ist das Tool tatsächlich online. Der große Wurf ist damit allerdings nicht gelungen. Größe ist nicht alles Ich habe mir die Mühe gemacht und habe den BaFin Girokontovergleich getestet. Positiv zu bewerten ist, dass dort tatsächlich mehr als 6.900 verschiedene Girokonten erfasst sind und deren Daten den Nutzern des Vergleiches zur Verfügung stehen. Doch auch wenn die Fülle der Informationen und Filtermöglichkeiten auf den ersten Blick beeindruckt: Die Qualität der Daten bleibt leider deutlich hinter dem zurück, was wir bei der FMH für unseren Girovergleich voraussetzen. Zudem wirkt das Angebot – zumindest auf mich – ziemlich verwirrend. Elementare Filter, etwa für regionale Banken, Direktbanken oder Neo-Banken, habe ich gar nicht erst gefunden. Nun will ich keine übertriebene Werbung in eigener Sache machen. Doch ich bin überzeugt, dass ein einfach nutzbarer Girokonten-Vergleich, der aussagekräftige Ergebnisse liefert, für das Gros der Kunden besser geeignet ist, als das Mammutwerk der BaFin. Der FMH Girokonto-Vergleich Zugegeben: Der Giro-Vergleich auf der FMH-Seite enthält statt 6900 nur 300 Konten. Das aber muss kein Nachteil sein. Im Gegenteil. Denn anders als die Bafin nutzen wir nur Daten von Banken, die freiwillig mit uns kooperieren, weil sie neue Kunden gewinnen wollen. Und das führt dazu, dass in unserem Girokonto-Vergleich auch und gerade die besonders günstigen Anbieter zu finden sind. Und genau das ist es ja, was die Nutzer eines solchen Tools sich wünschen. Mit unserem Girokonto-Vergleich benötigen Sie nur ein paar der wichtigsten Eingaben, um einen ersten Überblick für die besten Girokonten zu bekommen. Wer das optimale Girokonto für seine individuellen Bedürfnisse finden will, kann dies auf unserer Detail-Analyse suchen: Weiterer Vorteil unseres Rechners: Kunden können bei der FMH nach Konten suchen, die exakt auf das eigene Nutzungsverhalten zugeschnitten sind. Welche Kredit- und Debitkarten werden regelmäßig genutzt? Ist das Konto ab und zu im Minus? Wie wichtig sind Filialen oder der direkte Kontakt zu einem persönlichen Ansprechpartner? Wer unseren Rechner mit solchen Informationen füttert, erhält am Ende eine Liste von Banken, die die besten Offerten für das eigene Nutzerverhalten anbieten. Sie sind interessiert? Testen Sie uns. Unser Service ist kostenlos – kann Ihnen auf lange Sicht aber viel Geld sparen. ## Einleitung Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die umfassendste Girokonto-Auflistung Deutschlands erstellt. Kunden können dort alle möglichen Banken finden und studieren, aber leider nicht – analog dem eigenen Kontonutzungsverhalten – sortieren, um den günstigsten Anbieter zu finden. Zum Glück gibt es eine gute Alternative. --- # Baufinanzierung im Wandel > Seit 40 Jahren begleitet die FMH-Finanzberatung den deutschen Baufinanzierungsmarkt – von der analogen Zinsrecherche per Telefon bis zur KI-gestützten Datenauswertung. Ein Rückblick auf Marktumbrüche, Zinswenden und Digitalisierung. URL: /artikel/40-jahre-fmh-finanzberatung Typ: article Der Aufbruch: Als Transparenz noch ein Novum war  In den 80er Jahren war der Weg zur eigenen Immobilie oft kurz – er führte meist direkt zur Hausbank. Ein echter Konditionenvergleich war für Verbraucher kaum möglich. Allein Ende der 1980er-Jahre waren 20 Hypothekenbanken sowie eine Vielzahl öffentlich-rechtlicher Institute und Versicherungen im Baufinanzierungsgeschäft aktiv. Für Verbraucher wie auch für Vermittler bedeutete das: Entscheidungen wurden auf Basis begrenzter, oft schwer vergleichbarer Informationen getroffen.  FMH begann damals mit Pionierarbeit:  - Analoge Datenschätze: Konditionen wurden mühsam telefonisch erfragt - ab den 1990er Jahren mit Fax-Unterstützung - und manuell ausgewertet.  - Systemische Ordnung: FMH erfasste diese Daten erstmals dank Excel systematisch, um sie vergleichbar zu machen.  - Digitale Pionierleistung: Lange vor dem heutigen Standard erkannte die FMH das Potential des Internets für Finanzrechner. Bereits 1999 starteten die ersten Zinsvergleiche auf Focus Online – ein Meilenstein für die Markttransparenz.   In den vergangenen 40 Jahren veränderte sich die Marktstruktur deutlich. Fast alle spezialisierten Hypothekenbanken verschwanden, große Bankkonzerne konsolidierten ihre Geschäftsmodelle und einige Versicherungen zogen sich aus dem Hypothekengeschäft zurück. Gleichzeitig gewannen Direktbanken mit digitalen Prozessen an Bedeutung, und Baufinanzierungsvermittler entwickelten sich zu einem zentralen Vertriebskanal.  Der Markt wurde übersichtlicher, aber nicht einfacher. FMH-Finanzberatung verstand sich dabei stets als unabhängiger Anbieter von Zinsinformationen. Die Institute zahlten von Beginn an für ihre Listung – unabhängig von ihrer Platzierung. Diese klare Trennung von Datenaufbereitung und Vermarktung überzeugte früh auch Medienpartner und Redaktionen, die diese unabhängige Dienstleistung weiterhin zu schätzen wissen.  Über die Jahre hinweg prägten zahlreiche Marktphasen die Baufinanzierung: steigende Zinsen nach der Wiedervereinigung, ein historischer Zinsrückgang infolge der Finanzkrise, die Griechenland-Krise mit Deutschland als Zinsprofiteur, die Niedrig- und Negativzinsphase sowie zuletzt die abrupte Zinswende mit zeitweisem Marktstillstand.   Seit mittlerweile 18 Jahren begleitet der FMH Award diese Entwicklung. Was als Nebenprodukt begann, ist heute ein fester Bestandteil des Marktes. Er steht für Kontinuität, Qualität und den fachlichen Austausch – und erinnert daran, dass Baufinanzierung trotz aller Zahlen und Prozesse immer auch von Menschen geprägt wird.  Die Zukunft: Digitalisierung braucht menschliche Einordnung  Heute sind digitale Prozesse wie elektronische Unterlagen und automatisierte Bonitätsprüfungen aus der Baufinanzierung nicht mehr wegzudenken. Doch die Baufinanzierung stößt weiterhin an Grenzen – insbesondere bei der Immobilienbewertung und bei formalen Abschlussprozessen.  Der Blick in die Zukunft   Hier zeigt sich eine klare Entwicklung, aber kein radikaler Umbruch. Der Markt teilt sich zunehmend: Klassisches Neugeschäft mit Kauf und Neubau bleibt vergleichsweise klar strukturiert, während Modernisierung, Sanierung und energetische Maßnahmen wesentlich innovativere Angebote erfordern, um den Kunden die Entscheidung zum energetischen Wandel zu erleichtern.  Vermittler übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Sie gleichen Brüche zwischen digitalen Bankprozessen und der Realität der Kunden aus, beschaffen und strukturieren Unterlagen und übersetzen komplexe Anforderungen. Mit zunehmender Digitalisierung wird diese Rolle nicht kleiner, sondern wichtiger.  Auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz wird den Markt verändern – KI kann Daten strukturieren, Prozesse beschleunigen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Doch der Mensch bleibt entscheidend, wenn es um die persönliche Einordnung von Lebensentscheidungen geht und um die Frage, ob eine Finanzierung zur eigenen Lebenssituation passt. Digitale Prozesse und menschliche Beratung werden sich entwickeln und verändern. Genau in diesem Spannungsfeld gewinnt die Qualität von Daten an Bedeutung.  FMH sieht hier ihre Aufgabe klar definiert: als Anbieter neutraler, verlässlicher und qualitativ hochwertiger Marktdaten. Denn je stärker Prozesse automatisiert werden, desto wichtiger wird die Frage, welche Informationen belastbar sind – und welche nicht.  Die Baufinanzierung wird digitaler. Der Mensch sollte dabei nicht vergessen werden, was sehr entscheidend werden wird. Und genau diese Balance wird den Markt in Zukunft prägen. Die FMH wird diesen Weg auch in Zukunft als neutraler Anbieter hochwertiger Marktdaten unterstützen.  ## Einleitung Der Baufinanzierungsmarkt hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Strukturen, Akteure und Prozesse, aber auch die Erwartungen von Kunden und Banken sind heute andere als noch in den Anfangsjahren. FMH begleitet diesen Markt seit 40 Jahren als unabhängiger Wegweiser für Kunden und Banken. Ein Rückblick auf vier Jahrzehnte voller Zinswenden, technischer Revolutionen und beständiger Werte.  --- # Baufinanzierung in Zeiten der Krise > Die geopolitische Lage treibt die Bauzinsen Richtung 4 %. Erfahren Sie, wie Ölpreis-Rekorde und Bundesanleihen Ihren Immobilienkauf jetzt verteuern. URL: /artikel/warum-steigen-die-bauzinsen-in-deutschland-schon-wieder Typ: article Schlimmer geht immer Als die FMH-Finanzberatung Anfang November 2025 um eine Zinsprognose gebeten wurde, habe ich einen neuen Aufwärtstrend vorausgesagt. Damals konnten Kunden ihren Immobilienkauf noch zu 3,65 Prozent finanzieren.  Meine Erwartung zu dieser Zeit war, dass die deutschen Bundesanleihen mittelfristig zwischen 2,5 und drei Prozent rentieren könnten. Und weil die Renditen der Staatspapiere stets auch die Preise für Baudarlehen beeinflussen, war meine Prognose, dass die Hypothekenzinsen auf Werte zwischen 3,5 bis 4,0 Prozent steigen würden. Was einigen damals zu pessimistisch erschien, ist heute eher zu vorsichtig gedacht. Denn seit November hat sich die Weltlage einmal mehr dramatisch verändert – und mit ihr die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland. Krieg im Mittleren Osten wird zum Flächenbrand Seit Donald Trump am 28.Februar 2026 erstmals den Iran bombardiert hat, befindet sich der Mittlere Osten im Ausnahmezustand – und mit ihm die Weltwirtschaft. Doch die Eskalationsspirale dreht sich weiter: Mit der Sperrung der Straße von Hormus kommt der Schiffsverkehr auf der wichtigen Handelsroute zum Erliegen. Der Ölpreis steigt auf immer neue Rekordwerte. Der Effekt auf die weltweiten Energiepreise folgt auf dem Fuß, ebenso die Störung der weltweite Transport- und Lieferketten. Die nächste Kaskade ist ein Anstieg der allgemeinen Inflation, an der auch die am 08. April vereinbarte Waffenruhe nichts ändert, zumal die Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien fürs Erste gescheitert sind. Nach der Krise ist vor der Krise Der Chefökonom der Weltbank, Indermit Gill, bewertet die Krise in der FAZ bereits als dramatischer als die Ukrainekrise und auch schlimmer als frühere Ölkrisen. Er begründet dies unter anderem mit der immensen Schuldenlast vieler Ländern. Auch Deutschland hat in der jüngeren Vergangenheit deutlich höhere Kredite aufgenommen – und das bei deutlich eingetrübten Wachstumsprognosen. Entsprechend dürfte das Vertrauen der Investoren in die Bundesrepublik in Zukunft auch nicht unbedingt steigen. Das tut nur die Rendite der Bundesanleihe, weil Anleger, die Geld an Deutschland verleihen, einen höheren Risikoaufschlag verlangen. Fazit für Immobilienkäufer Selbst wenn sich also die Situation im Mittleren Osten wieder entspannen sollte, werden die Auswirkungen der Krise (auch in Deutschland) noch viele Monate zu spüren sein.  Konkret bedeutet das: Die Inflation und die hohen Bauzinsen werden nicht so schnell verschwinden. Vermutlich wird daher auch die EZB Ende April wieder einmal die Leitzinsen erhöhen. Für Bauherren und Käufer sind das keine guten Nachrichten. Sinkende Zinsen sind auf absehbare Zeit jedenfalls nicht zu erwarten.   ## Einleitung Auch wenn die Zeiten absoluter Niedrigzinsen bei der Baufinanzierung seit einigen Jahren Geschichte sind, waren Baukredite in der Vergangenheit doch noch immer vergleichsweise günstig. In Zukunft könnten die Werte aber wieder deutlich anziehen. --- # Baufinanzierung ohne Eigenkapital – wie realistisch ist diese Option > Immobilienkauf ohne Eigenkapital - Erfahren Sie alles über die 100- oder 110-Prozent-Finanzierung - Chancen & Risiken URL: /artikel/wie-realistisch-ist-die-100-prozent-finanzierung Typ: article 20 Prozent Eigenkapital plus Kaufnebenkosten. Diese Größe galt lange Zeit als der Goldstandard bei der Baufinanzierung. Angesichts der Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt ist diese Regel allerdings – zumindest in Teilen – nicht mehr realistisch. Inzwischen bieten Banken einigen ausgewählten Kunden auch Baufinanzierungen ohne Eigenkapital an. Doch nicht immer ist ein solcher Vertrag für alle Beteiligten die beste Wahl. Das Wichtigste in Kürze Wer eine Immobilie ohne jegliches Eigenkapital finanzieren will, muss der Bank deutlich größere Sicherheiten bieten als bei einer klassischen Finanzierung. Auch die Zinsen sind bei diesen Kreditmodellen wesentlich höher, weil die Geldgeber ein größeres Ausfallrisiko tragen. Um ein Volltilgerdarlehen zu erhalten, müssen Kunden zudem einen bombensicheren und gut bezahlten Job haben: Die Prüfung der Bonität und der Einkommenssituation ist hier besonders streng. Wer nicht nur den eigentlichen Kaufpreis, sondern auch die Kaufnebenkosten mitfinanzieren möchte, muss wissen, dass nur wenige Banken ein solches Modell anbieten und wenn ja, dann nur mit Zinsaufschlägen jenseits der sonst üblichen Bandbreite. Was versteht man unter einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital? Unter einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital versteht man eine Immobilienfinanzierung, bei der die Bank den gesamten Kaufpreis – und teilweise auch die Nebenkosten –über Fremdkapital finanziert. Als Eigenkapital zählen dabei allerdings nicht nur klassische Barmittel, sondern auch andere Vermögenswerte: Wer also in der Lage ist, der Bank ein Investmentdepot als Sicherheit abzutreten, eine ältere Kapitallebens- oder Rentenversicherung anbieten kann oder über eine andere Grundschuld verfügt, die er abtreten kann, schließt keine klassische 100-Prozent-Finanzierung ab. Vielmehr bewertet die Bank die Zusatzsicherheiten wie klassisches Eigenkapital. Eine klassische Vollfinanzierung liegt also nur vor, wenn Kaufinteressenten oder Bauherren ohne jegliche Eigenmittel oder Sicherheiten einen Baukredit aufnehmen. Doch auch in dieser Konstellation gibt es noch zwei Varianten: 1. Die 100-Prozent-Finanzierung (klassische Vollfinanzierung) Hier finanziert die Bank den gesamten Kaufpreis, aber nicht die Kaufnebenkosten. Die Kaufnebenkosten (Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer, Makler), die bis zu zehn Prozent des Kaufpreises ausmachen, bestreitet der Kunde aus eigenen Mitteln. Allerdings ist zu beachten, dass nicht alles, was 100- Prozent-Finanzierung heißt, diesen Namen auch wirklich verdient. Denn während einige Banken den Kaufpreis als werthaltige Größe ansetzen, definieren andere Geldgeber den sogenannten Beleihungswert als Beleihungsgrenze. Er bezeichnet die Summe, den der Kreditnehmer bei einem Notverkauf innerhalb kurzer Zeit vermutlich erhalten würde. Viele Geldgeber reduzieren dafür pauschal den Kaufpreis um zehn Prozent und setzen diese Summe dann als werthaltigen Beleihungswert an. In diesem Fall noch von einer 100-Prozent-Finanzierung zu sprechen ist aber irreführend, da die Bank zwar 100 Prozent des Beleihungswertes finanziert, aber eben nur 90 Prozent des Kaufpreises. 2. Die 110 oder 120 Prozent-Finanzierung (Finanzierung inkl. Nebenkosten) In dieser Konstellation finanziert die Bank - wenn sie es denn tut – neben dem vollen Kaufpreis (100 Prozent des Beleihungswertes oder des Kaufpreises) auch noch die gesamten Kaufnebenkosten. Für alle, die es besonders genau wissen wollen: Bezieht eine Bank die 100 Prozent auf den Beleihungswert, dann sprechen wir in diesem Fall sogar von einer 120 Prozent-Finanzierung – 90 Prozent des Kaufpreises plus zehn Prozent bis zum vollen Kaufpreis plus rund zehn Prozent für Notar- und Grundbuchkosten. Grunderwerbsteuer von 3,5 bis 6,5 Prozent je nach Bundesland plus maximal 3,57 Prozent Maklerkosten inkl. MwSt. Das bedeutet einen Beleihungsauslauf von 120 Prozent, bezogen auf den Beleihungswertbezug oder 110 Prozent bei einem Kaufpreisbezug. Diese Variante ist noch seltener als eine klassische Vollfinanzierung, da sie für Banken ein noch höheres Ausfallrisiko bedeutet. Denn für den Fall, dass die Immobilie kurz nach dem Erwerb per Notverkauf veräußert muss, kommt es zu der absurden Situation, dass der Darlehensbetrag den Wert der vorhandenen Sicherheit übersteigt. Wer sich für ein solches Modell interessiert, sollte daher wissen, dass diese Finanzierungen auch für Banken nicht alltäglich sind und deshalb einen gewissen Extraaufwand und zusätzliche Kosten bedeuten. Warum eine Vollfinanzierung inkl. Kaufnebenkosten kein Selbstläufer ist Hohes Ausfallrisiko für Banken ziehen höhere Kreditzinsen nach sich. Die Banken prüfen die Bonität der Kunden in solchen Konstellationen deutlich strenger als bei Standard-Finanzierungen. Auch die Mindestanforderungen an Einkommen und Haushaltsüberschuss liegen wesentlich oberhalb der Norm. Höhere Anforderungen stellen die Banker auch an die Immobilie (Lage, Substanz, Werthaltigkeit). Auch wenn die Sicherheitsvorkehrungen extrem sind: Die Zahl der Anbieter, die 110-Prozent-Finanzierungen anbieten, ist überschaubar. Das verteuert die Produkte zusätzlich und beschränkt den Verhandlungsspielraum der Kunden. Gerade weil nur wenige Institute solche Finanzierungen anbieten, lohnt es sich, die aktuellen Konditionen im Hypothekenzinsen Vergleich zu prüfen. Fazit: Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist daher kein „Produkt von der Stange“, sondern ein Angebot, das Banken nur dann machen, wenn die Rahmenbedingungen sehr gut sind. Wie funktioniert eine Finanzierung ohne Eigenkapital? Zunächst einmal basiert eine Vollfinanzierung auf denselben Grundregeln wie jede andere Baufinanzierung auch: Die Bank stellt Geld zur Verfügung, der Kunde bezahlt, stellt die Immobilie als Sicherheit und zahlt über Jahrzehnte hinweg die Raten für Zins und Tilgung. Im Vergleich zu herkömmlichen Baufinanzierungen, in denen Kunden einen gewissen Anteil des Kaufpreises aus Eigenmitteln finanzieren, gibt es bei der Vollfinanzierung aber einige Besonderheiten. 1. Der Beleihungsauslauf als Kernkriterium Der Beleihungswert ist eine wichtige Komponente bei jeder Baufinanzierung. Er beschreibt die Summe, die Banken bei der Vergabe eines Darlehens als Sicherheit ansetzen. Da einige Geldgeber einen gewissen Puffer einplanen (Beleihungswert), liegt der Wert dann einiges unter dem Kaufpreis. Der sogenannte Beleihungsauslauf (Loan-to-Value, LTV) ist das Verhältnis von Darlehenshöhe zum Beleihungswert oder Kaufpreis der Immobilie. Und genau hier kommen die Besonderheiten der Vollfinanzierung ins Spiel. Denn zumindest bei 110-Prozent -Finanzierungen steigt der LTV deutlich über den Wert der Sicherheit. Auch deshalb sind Banken bei der Vergabe solche Kredite extrem zurückhaltend. Wenn das Geschäft zustande kommt, müssen Kunden daher damit rechnen, dass die Bank ihre Risiken auf andere Weise zu begrenzen versucht – zum Beispiel über deutlich erhöhte Zinsen. 2. Sicherheit: Warum Banken Zinsaufschläge verlangen Das Geld, das Banken einem Kunden für den Bau oder Kauf einer Immobilie leihen, stammt aus diversen Quellen.  Fachleute sprechen von unterschiedlichen Refinanzierungen. Der Grund:  Banken greifen für Baudarlehen auf sehr verschiedene Anlageformen, zum Beispiel Pfandbriefe, Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Tagesgeld zu. Auch das kann bei einer Vollfinanzierung zu Problemen führen. Pfandbriefe zum Beispiel dürfen nur für Beleihungen von maximal 60 Prozent des Objektwertes eingesetzt werden. Wird ein höherer Beleihungsauslauf langfristig mit Pfandbriefen refinanziert, muss eine Bank gegenüber dem Pfandbriefausgeber eben jenen höheren Finanzierungsanteil verbürgen. Dafür verlangt sie dann Bürgschaftsgebühren in Form von Zinsaufschlägen. Je näher der verbürgte Darlehensteil an die Vollfinanzierung herankommt, desto höher wird allerdings auch Ausfallrisiko des Geldgebers beziehungsweise der verbürgenden Bank und desto höher fällt auch der Risikoaufschlag für den Kunden aus. Die finanzierende Bank bereichert sich also keineswegs an den Zinsaufschlägen, sondern versucht auf diese Weise lediglich, das enorme Risiko abzufedern, was auch Finanzaufsicht erwartet. 3. Getrennte Finanzierungsbausteine erleichtern die Finanzierungszusage Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in Deutschland die Oberaufsicht über Banken und Finanzdienstleister. In dieser Eigenschaft macht die Behörde den Banken bei hohen Finanzierungsausläufen (Einsatz von wenig Eigenmittel) sehr strenge Vorgaben, was die langfristigen Finanzierungen angeht. Das hat dazu geführt, dass die Geldhäuser zunehmend dazu übergehen, die Finanzierung in solchen Konstellationen zu stückeln. Den Löwenanteil, meist bis etwa 90 Prozent des Kaufpreises oder der Herstellungskosten, finanzieren sie klassisch mit einem Hypothekendarlehen. Weit verbreitet ist eine Tilgungsquote von zwei Prozent pro Jahr und eine Zinsbindung von zehn oder 15 Jahren. Der Rest der Summe wird mit einem nicht grundbuchlich gesicherten Wohnkredit (also einer speziellen Form des Ratenkredites) finanziert. Diesen Teil zahlen die Kunden dann innerhalb von acht bis zehn Jahren komplett ab. Bei der längeren Laufzeit (eine ganze Dekade) kostet ein solcher Wohnkredit über 40.000 Euro etwa 440 Euro pro Monat. Der Effektivzins liegt bei rund sechs Prozent. Diese Aufteilung hat für alle Beteiligten ihre Vorzüge: Kunden profitieren davon, dass der Ratenkredit sie nicht mehr belastet, wenn nach zehn Jahren die Anschlussfinanzierung für das Hauptdarlehen ansteht – zu den dann geltenden, heute noch nicht bekannten Konditionen. Weil es sich beim Wohnkredit zudem um einen ungesicherten Ratenkredit handelt, kann dieser Teil jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig getilgt werden. Die Vorfälligkeitsentschädigung liegt bei maximaleinem Prozent des vorzeitig getilgten Betrages. Viele Banken verzichten sogar ganz darauf. Die Bank hat den Vorteil, dass für die unterschiedlichen Kreditformen auch unterschiedliche BaFin – Vorgaben gelten. Damit einher gehen mehrere Möglichkeiten der Refinanzierung und eine Streuung des Ausfallrisikos.  Kreditbeispiel für ein klassisches Volltilgerdarlehen; Unterstellte Annahme: Der Kunde zahlt nur die Nebenkosten aus Eigenmitteln. Der Kaufpreis von 500.000 Euro wird über Fremdmittel finanziert. Hauptdarlehen: 450.000 Euro (90 Prozent des Kaufpreises); Zinsbindung zehn Jahre, zwei Prozent Tilgung. Monatliche Rate 2.156 Euro (Effektivzins = 3,83%) Restschuld in zehn Jahren 341.000 Euro. Zusatzdarlehen: 50.000 Euro. Diese Summe wird über einen Wohnkredit und einer Laufzeit von 120 Monate finanziert. Rate pro Monat:  591 Euro (Effektivzins = 5,99 Prozent) Restschuld am Ende: keine Ein solches Modell muss man sich allerdings leisten können. Gesamtkosten pro Monat 2.156 Euro plus 591 Euro macht zusammen 2.747 Euro. Um zu ermitteln, ob sie eine Vollfinanzierung aus den laufenden Einnahmen stemmen können, müssen Kunden im Vorfeld daher sehr genau rechnen, z.B. mit unserem Hauskauf-Rechner.  4. Haushaltsrechnung: Der entscheidende Faktor für (oder gegen) eine Vollfinanzierung Für eine 100 Prozent-Finanzierung gilt: Das Problem des fehlenden Eigenkapitals lässt sich reduzieren, aber nur, wenn der Kunde oder die Kundin über ein extrem stabiles Einkommen verfügt Banken erwarten deshalb: Einen konstant hohen Haushaltsüberschuss. Dieser Begriff bezeichnet die Differenz zwischen dem monatlichen Netto-Einkommen (nach Steuern und Sozialabgaben) und den monatlichen Ausgaben eines Haushaltes. Dabei werden auch Luxusausgaben wie Urlaube, schicke Kleidung, Theaterkarten und Restaurant-Besuche mit eingerechnet. Ein regelmäßiges, sicheres Einkommen Idealerweise eine sichere Beschäftigung (unbefristet seit mehreren Jahren. Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst haben hier besondere Vorteile Keine negativen Schufa-Einträge. Keine parallel laufenden Konsumkredite. Je höher das Beleihungsrisiko der Bank ist, desto höher und sicherer sollte der monatliche Einnahmen- bzw. Haushaltsüberschuss sein. 5. Wie reagieren Banken, wenn ein Immobilienkäufer auch die Nebenkosten mitfinanzieren will? Meistens nicht sehr begeistert – oder zumindest zurückhaltend. In der Regel werden Banken die Gründe für das fehlende Eigenkapital erfragen oder in Erfahrung bringen, ob Eltern oder Großeltern womöglich Sicherheiten oder Gelder beisteuern können. Ist dies nicht der Fall und ist die Bank grundsätzlich zu einer 110-Prozent Finanzierung bereit, müssen sich die Interessenten einer intensiven Prüfung ihrer finanziellen und familiären Lage unterziehen. Auch hier sind die folgenden Punkte besonders wichtig: hohes, sicheres Haushaltseinkommen, sehr gute berufliche Perspektive, überdurchschnittlich werthaltige Immobilie, begehrte Lage des Hauses oder der Wohnung (Ballungsgebiete, boomende Regionen) geringe sonstige Verpflichtungen des Kaufinteressenten hoher Tilgungssatz (mindestens drei Prozent pro Jahr) gute Gesamtbonität des potenziellen Käufers Alles in allem gilt: Die Zahl der Banken und Sparkassen, die 110 Prozent-Finanzierungen anbieten, ist sehr begrenzt. Interessenten werden zudem nur selten Tabellen oder Listen finden, in denen solche Produkte geführt werden. Der Grund:  Banken wollen in diesem Segment nicht unbedingt die besten und günstigsten Anbieter sein, sondern sehr gezielt entscheiden, ob sie einen Kunden annehmen – und unter welchen Bedingungen. Fazit: 110-Prozent-Finanzierungen sind deutlich schwerer als klassische Baudarlehen zu bekommen – aber sie sind möglich. Für wen kommt eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital in Frage? 1. Young Professionals mit sehr hohem Nettoeinkommen In Zeiten des Fachkräftemangels erhalten Berufsanfänger inzwischen schon zu Beginn ihrer Karriere oft sehr gute Gehälter. Dennoch fehlt ihnen Eigenkapital für den Kauf einer Immobilie. Das gilt selbst dann, wenn sie nur eine kleine Wohnung von 60 bis 70 Quadratmeter für den Start in den Vermögensaufbau erwerben wollen. Wenn die Angehörigen dieser Gruppe ihre Kaufentscheidung und die eigenen Finanzdaten logisch und solide aufbereitet, stehen die Chancen auf eine Vollfinanzierung nicht schlecht. 2. Familien mit stabilen Einkommen, aber hoher Mietbelastung Wer in einer Großstadt, im Speckgürtel bzw. in Kampen oder Ismaning zur Miete wohnt, tut sich angesichts der horrenden Mieten oft schwer, größere Rücklagen zu bilden. Die naheliegende Überlegung, sich die 2.400 Euro Kaltmiete für 120 Quadratmeter zu sparen und denselben Betrag stattdessen für Zins und Tilgung auszugeben, geht nur leider nicht immer auf Schuld ist die Logik der geldgebenden Banken: Die gehen davon aus, dass Kunden, denen die Miete zu hoch ist, problemlos in eine günstigere Wohnung ziehen können. Geldnöte von Hauseigentümern mit einer laufenden Finanzierung können hingegen schnell dazu führen, dass sie den Kredit nicht mehr bedienen können. Das ist bei 100-Prozent Finanzierungen ein Problem, da hier das Verhältnis von Sicherheit zu Darlehenssumme (aus Sicht der Bank) sehr unglücklich ist.   Das bedeutet zwar nicht, dass Banken eine Finanzierung ohne Eigenmittel stets in Bausch und Bogen ablehnen. Interessenten sollten allerdings damit rechnen, dass es gewisse Einschränkungen gibt. In unserem obigen Beispiel sollte sich die Familie daher darauf einstellen, dass die monatliche Kreditrate nicht höher sein darf als die bisherige Kaltmiete die Bank vom Hauptverdiener ein extrem gutes und sicheres Einkommen verlangt, die Familienplanung möglichst abgeschlossen sein sollte und das Kaufobjekt gut gelegen ist. 3. Vermieter bzw. Kapitalanleger Wer eine Immobilie kauft, um selbst darin zu wohnen, verfolgt damit in der Regel andere Ziele als Kunden, die das Objekt als schiere Vermögensanlage sehen, und vermieten wollen. Diese Gruppe will kein Familienheim, sondern ein Anlageobjekt, das Rendite abwerfen und Steuern sparen soll. Genau diese Steuerersparnis fällt aber umso höher aus, je weniger Eigenmittel eingesetzt werden. Deshalb versuchen Kapitalanleger regelmäßig, bei ihrer Bank eine Vollfinanzierung zu ergattern. Gleichzeitig werden Rechnungen aufgestellt, dass der Mieter den Kredit zurückbezahlt (abzüglich der Steuervorteilen). Im Idealfall, so die Hoffnung, müsste der Käufer nur die Nebenkosten aus eigener Tasche berappen. Der Mieter hingegen zahlt das Objekt ab und nach ca. 30 Jahren hat der Vermieter dann eine schuldenfreie Wohnung, die am besten noch deutlich an Wert gewonnen hat. Die Idee ist bestechend gut. Wenn es jedoch so einfach wäre, ohne jeden Schmerz Vermögen aufzubauen, sähe es mit dem Wohnungsangebot in Deutschland anders aus. Zwar kann eine solche Rechnung durchaus auch aufgehen. Banken schauen bei der Finanzierung solcher Renditeobjekte allerdings ganz besonders genau hin. Geprüft wird nicht nur die tatsächliche Werthaltigkeit des Objektes, sondern auch die Frage, ob die angesetzten Mieten realistisch sind Im nächsten Schritt unterziehen die Geldgeber die Bonität des Kunden einer akribischen Prüfung: Kann er oder sie auch einen Mietausfall über längere Zeit problemlos verkraften? Und reichen die Mittel, um auch bei etwaigen Reparaturen oder Renovierungsmaßnahmen die Raten für den Kredit zuverlässig zu bedienen? Eigentlich unterstellen Banken schon auch, dass Investoren bereits weitere Wohnungen ihr Eigen nennen, die gegebenenfalls als Zusatzsicherheiten dienen könnten. Diese Fragen geben am Ende den Ausschlag, ob die Bank den Daumen hebt oder senkt. Sollte die Vollfinanzierung für das Rendite-Objekt bewilligt werden, sollten die angehenden Vermieter folgende Pros und Contras ihres Geschäftsmodelles kennen.   Vorteile beim Kauf einer (vermieteten) Immobile: Zinsen für den Kredit lassen sich von der Steuer absetzen. Tilgungshöhe und Tilgungsart lassen sich aus Liquiditäts- oder steuerlichen Gründen optimieren. Mieteinnahmen erleichtern die Zahlung der Raten für den Kredit. Aber jeder Vermieter sollte sich auch der Risiken bewusst sein: Jede Immobilie kann einmal leer stehen. Auch dann muss der Kredit aber weiter bedient werden. Instandhaltungskosten und/ oder Mietminderungen können die Kalkulation ins Wanken bringen. Für solche Fälle müssen private Rücklagen gebildet werden. Bei Wohnungen besteht eine gesetzliche Verpflichtung Instandhaltungsrücklagen in der Wohnungseigentümergemeinschaft zu bilden. Zudem sollten Vermieter nicht unterschätzen, welche Kosten und Mühen mit einer Vermietung verbunden sind (Verwaltung, Erstellung von Abrechnungen etc.)   4. Für wen ist ein Immobilienerwerb ohne Eigenkapital keine gute Option? Um es vorwegzunehmen: Nur weil Vollfinanzierungen grundsätzlich möglich sind, heißt nicht, dass alle Interessenten auch einen solchen Vertrag erhalten – oder erhalten sollten. Hier eine kleine Auflistung von Umständen, die eine Vollfinanzierung sehr unwahrscheinlich machen: Fehlen einer sicheren und gut bezahlten Arbeit. Schwankende Einnahmen – etwa bei Selbstständigen in bestimmten Branchen. Hohe laufende Kosten (neben der eigenen Miete), die die Einnahmen der Familie oder des Kaufinteressenten weitgehend binden. Viele Verbindlichkeiten. Kaufobjekte in B-Lagen oder Städten, deren Beliebtheit sinkt.   Wer finanziell schon sehr knapp kalkulieren muss, sollte die Idee einer Vollfinanzierung daher verwerfen. Wann eine Vollfinanzierung sinnvoller ist als das langwierige Ansparen von Eigenkapital Wer das Projekt Eigenheim mit einer üppigen Eigenkapitaldecke angehen kann, tut sich deutlich leichter, einen Kredit zu erhalten – und bekommt zudem oft die besseren Konditionen. Doch in Zeiten dramatisch steigender Immobilienpreise ist es oft relativ schwierig, die klassischen 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises anzusparen. Und auch wirtschaftlich lohnen sich die Sparbemühungen nicht immer, wie das folgende Beispiel belegt. Eine Familie hat ein Nettoeinkommen von 5.000 Euro pro Monat. Mit dem Hauskauf-Rechner von FMH.de  ermittelt die Familie, dass sie bis zu 1.750 Euro monatlich für Zins und Tilgung aufwenden können – laut Durchschnittswerten.  Das entspricht der bisherigen Kaltmiete von 1.350 Euro nebst 400 Euro Sparrate. Das Eigenkapital für die Nebenkosten (ca. 40.000 Euro) ist vorhanden. Will diese Familie in 35 Jahren schuldenfrei sein, könnte sie rein rechnerisch ein Objekt für 375.000 Euro finanzieren. Dieser Rechnung liegen eine 100-Prozent-Finanzierung und ein Zinssatz von 4,40 Prozent und einer Zinsbindung von 15 Jahren zugrunde. Denkbar wäre es natürlich auch, dass die Familie noch zehn Jahre in der alten Wohnung bleibt um ihr Eigenkapital auf ein anderes Level zu heben. Bei einer Sparrate von 400 Euro pro Monat und einer Verzinsung des Ersparten zu 3,5 Prozent könnte die Familie in zehn Jahren statt 40.000 Euro dann 113.000 Euro vorweisen. Das klingt erst einmal gut. Nur leider kostet das Haus, das heute für 375.000 Euro zu haben ist, in zehn Jahren wahrscheinlich um die 457.000 Euro ansteigen (bei zwei Prozent Immobilienpreissteigerung) – ein Plus von 82.000 Euro. Zwar bringt die Familie nun auch 73.000 Euro mehr Eigenkapital mit. Unterm Strich aber lohnt sich dieses Vorgehen trotzdem nicht. Denn zu bedenken ist auch, dass unsere Käufer nun zehn Jahre älter sind und sich ihre angestrebte Finanzierungszeit (bis zum Renteneintritt schuldenfrei sein) entsprechend auf 25 Jahre verkürzt. Daher würde die monatliche Rate nun nicht mehr bei 1.750 Euro, sondern auf 2.140 Euro anwachsen (unterstellter Sollzins von 4,40 Prozent). Da innerhalb der zehn Jahre wahrscheinlich auch die Einkommen gestiegen sind, wäre dies vermutlich tragbar.   Dennoch kann es sich in solchen Situationen lohnen, mit einem guten Banker oder auch einem ausgezeichneten Vermittler mit einem Zertifikat von FMH und Handelsblatt das Modell einer Vollfinanzierung durchzusprechen. Tipp: Mit dem Hauskauf-Rechner von FMH.de können Sie sich ausrechnen lassen, wie viel Haus sie ohne nennenswerte Eigenmittel finanzieren könnten. Der Rechner unterstellt, dass max. 35 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens für die Finanzierung aufgewendet werden. Sie können aber auch andere Vorgaben und Annahmen treffen. Fazit: Baufinanzierung ohne Eigenkapital – ein zweischneidiges Schwert Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist nicht nur für den Kunden, sondern vor allem für den Geldgeber riskant. Daher vergeben die Banken solche Kredite auch nur sehr sparsam. Wer in einem stabilen Umfeld lebt, ein sehr gutes Einkommen erzielt, eine realistische, sehr positive Haushaltsrechnung vorlegen kann und ein Objekt mit guter Werthaltigkeit erwerben möchte, kann jedoch Glück haben, auch ohne Eigenkapital eine Baufinanzierung erhalten. Dafür allerdings muss er oder sie in der Lage sein, relativ hohe Raten zu zahlen und auch Zinsaufschläge in Kauf nehmen. Wer nicht nur den vollen Kaufpreis, sondern auch die Nebenkosten finanzieren will, hat es nochmal schwerer, einen Geldgeber zu finden. Wenn überhaupt vergeben die Banken solche Kredite nur an Personen mit exzellentem Einkommen. Für Kapitalanleger kann eine Vollfinanzierung wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn die Mietrendite über dem Kreditzins liegt und das Objekt eine starke Entwicklungsperspektive hat. Auch hier wird nach Zusatzsicherheiten gefragt werden.   ## Einleitung Die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist keine Standardlösung, sondern ein komplexes Thema. FMH.de durchleuchtet die Volltilgerdarlehen umfassend, von der 100-Prozent-Finanzierung bis zur 110/120-Prozent-Finanzierung. --- # Baufinanzierung: Die nächste Phase > Anschlussfinanzierung leicht erklärt: Wann lohnt sich die Prolongation, ein Neuvertrag oder ein Forward-Darlehen? URL: /artikel/baufinanzierung-die-naechste-phase Typ: article Anschlussfinanzierung: Prolongation oder Neuvertrag? Ein Darlehensvertrag gilt in Deutschland nicht nur bis zum Ende der Zinsfestschreibung, sondern bis der letzte Euro getilgt ist. Deshalb ist jeder Baufinanzierer verpflichtet, seinem Kunden am Ende der Zinsfestschreibung ein Anschlussdarlehen anzubieten – die so genannte Prolongation. In diesem Fall bleiben die ursprünglichen Vertragsteile wie etwaige Optionen zur Sondertilgung oder Tilgungsveränderung erhalten. Der Zins hingegen wird an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Sind die Konditionen des alten Vertrags für den Geldgeber nicht besonders lukrativ, wird er jedoch statt einer Prolongation versuchen, einen Neuvertrag auszuhandeln. Hier sollten Sie genau hinschauen: Ist der neue Vertrag genauso vorteilhaft wie der alte? Bietet er genauso viel Flexibilität? Hat sich Ihre Bonität verändert? Denn für den neuen Vertrag wird auch die Bonität neu geprüft – was sich positiv, aber auch negativ auf Ihren neuen Darlehenszins auswirken kann. Grundsätzlich sollten Sie auch andere Angebote einholen, und sei es nur, um zu prüfen, ob Sie Ihre bisherige Bank fair behandelt. Am einfachsten geht das mit einem Hypotheken-Vergleich, der unterschiedlichste Parameter berücksichtigt und auf tagesaktuellen Konditionen basiert. Tappen Sie nicht in die Bequemlichkeitsfalle! Der Grund, weshalb den meisten Menschen lukrative Angebote durch die Lappen gehen, ist Bequemlichkeit: Banken wissen, wer bereits 10 Jahre lang Kunde ist, wird vermutlich nicht wechseln. Zu hoch ist der Aufwand, zu groß die Scheu, dass man den aktuellen Geldgeber verärgern könnte und am Ende noch schlechtere Konditionen erhält, weil man keinen anderen Geldgeber findet. Finanzrechner zur Baufinanzierung Hypotheken-Vergleich Forward-Darlehen-Vergleich Notar- und Grundbuchrechner Vorfälligkeitsentschädigung Doch diese Ängste sind nahezu unbegründet: Sie können belegen, dass Sie bereits seit 10 oder mehr Jahren vertragsgemäß Ihre Zahlungen geleistet haben. Die Darlehenshöhe ist durch die geleistete Tilgung gesunken, der Immobilienwert dagegen vermutlich gestiegen. All das sind Faktoren, die für Sie als guten Kunden und damit auch gute Konditionen sprechen. Vergleichen Sie ruhig mal, welche Zinsen Sie aktuell bei welchem Baufinanzierer bekämen! Hypothekendarlehen vor Ende der Zinsfestschreibung kündigen? Während der Zinsfestschreibung können Hypothekendarlehen nicht gekündigt werden, weder von der Bank noch vom Kunden. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wer eine Zinsbindung gewählt hat, die länger als 10 Jahre festgeschrieben ist, kann dennoch nach 10 Jahren ab Vollauszahlung mit 6 Monaten Kündigungsfrist kostenfrei kündigen – so will es der Gesetzgeber. Wer die 10-Jahres-Marke noch vor sich hat, aber dennoch nicht auf die aktuellen, günstigen Zinsen verzichten möchte, kann sich mit einem Forward-Darlehen die günstigen Zinsen von heute für morgen sichern. Dabei wird zum jetzigen Zeitpunkt bereits ein Darlehensvertrag unterschrieben, der dann in Kraft tritt, wenn das aktuelle Darlehen abgelöst wird. Erst ab diesem Zeitpunkt werden die Raten an den neuen Geldgeber fällig. Der Abschluss eines Forward-Darlehens ist 12 bis 60 Monate vor Ende der aktuellen Zinsbindung möglich und nicht kostenfrei: Für ein Forward-Darlehen erhebt der Baufinanzierer den so genannten Forward-Aufschlag, der ab Ablösung des alten Darlehens über die gesamte neue Zinsbindungszeit zu zahlen ist. Dennoch dürfte sich das Forward-Darlehen aktuell trotz Aufschlag lohnen, denn es ist zu erwarten, dass der Hypothekenzins in den nächsten Jahren wieder steigt. Fällt er dagegen weiter oder steigt nicht, fährt man mit dem Forward-Darlehen im Zweifel schlechter. Eine zuverlässige Prognose, ob der Hypothekenzins steigt oder fällt, gibt es nicht. Man kann jedoch die Zinsentwicklung der letzten Jahre betrachten und daraus Mutmaßungen ableiten. Was tun, wenn man das Haus verkaufen muss, noch während die Baufinanzierung läuft? Verlust des Arbeitsplatzes, Umzug, Scheidung – es gibt viele Gründe, weshalb man seine Immobilie vorzeitig verkaufen muss. In diesem Fall ist es tatsächlich möglich, auch vor Ablauf der Zinsbindung den Hypothekenvertrag zu kündigen. Allerdings, und dazu gibt es mehrere BGH-Urteile, darf die Bank den daraus entstehenden Schaden beim Kunden einfordern, indem sie die so genannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Eine Chance, diese Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen oder zu beklagen, gibt es aufgrund der bereits erfolgten Gerichtsurteile kaum. Allerdings sollten Sie die berechnete Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung prüfen. Das können Sie mit unserem Vorfälligkeitsentschädigungs-Rechner selbst tun, Sie können die Vorfälligkeitsentschädigung jedoch auch von uns berechnen oder die Rechnung Ihrer Bank prüfen lassen. Es kommt durchaus vor, dass Banken die BGH-Vorgaben nicht genau umsetzen – zu Ungunsten des Kreditnehmers. Da die Anlagezinsen aktuell extrem niedrig sind und die Bank zur Berechnung des entstandenen Schadens so rechnen darf, als ob sie das vorzeitig zurückgezahlte Darlehen in Hypotheken-Pfandbriefen angelegt hätte, fallen die Vorfälligkeitsentschädigungen aktuell recht hoch aus. Steigen die Anlagezinsen wieder, fällt die Vorfälligkeitsentschädigung auch entsprechend geringer aus. Eine vorzeitige Vertragskündigung ohne Verkaufsabsicht darf die Bank ablehnen. Das heißt, wer seinen Altvertrag jetzt kündigen will, weil er sich erhofft, stattdessen einen Neuvertrag zum aktuell günstigen Zinssatz abschließen zu können, wird nicht immer Glück haben. Die Bank darf diese Kündigungsanfrage ablehnen oder einen erhöhten Preis dafür verlangen. Nur wenn die Immobilie verkauft wird oder die Bank eine Kreditaufstockung ablehnt, ist die Bank verpflichtet, der Vertragsauflösung zuzustimmen – mit entsprechender Entschädigung. Übrigens: Es gibt einige Anbieter, die gegen einen entsprechenden Zinsaufschlag auch die kostenfreie vorzeitige Vertragsauflösung akzeptieren. Welche das sind, sehen Sie hier. ## Einleitung Sie sind beinahe ein alter Baufinanzierungs-Hase, denn Ihr Hypothekendarlehen läuft bereits einige Jahre? Dann steht sicher bald die Anschlussfinanzierung an. Oder es ist noch nicht so weit und Sie liebäugeln mit einer vorzeitigen Darlehensablösung, um von der extrem günstigen Zinslage zu profitieren. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Anschlussfinanzierung und Vorfälligkeit. --- # Bauspar-Lexikon > Erfahren Sie alles über die wichtigsten Bausparbegriffe – verständlich erklärt von FMH.de! URL: /artikel/bausparen Typ: article Das Bausparen lohnt sich nur für denjenigen, der Angebote eingehend prüft und sich nicht auf jede Aussage des Bausparvertreters verlässt. Gerade die vielerorts getroffene Aussage „Das steht zwar so in den Bausparbedingungen, trifft auf Sie aber gar nicht zu“ ist mit Vorsicht zu genießen. Vielen Bauherren wird das Bausparen nach wie vor als Möglichkeit zur Zinsabsicherung beim späteren Anschlussdarlehen verkauft. Ob diese Rechnung aufgeht, ist allerdings reine Spekulation. Genau wissen werden wir es in einigen Jahren, wenn die Bausparverträge die Bankdarlehen ablösen sollen. Um Rücklagen für spätere Reparaturen und Modernisierungen anzusparen, ist Bausparen dagegen eine sehr gute  Möglichkeit: Man ist einigermaßen flexibel in der Ansparphase und bekommt das spätere Modernisierungsdarlehen relativ unkompliziert, wenn der Bausparvertrag zugeteilt wurde. Das FMH Bauspar-Lexikon Sie verstehen statt Bausparen nur Bahnhof? Das FMH Bauspar-Lexikon erklärt Ihnen die wichtigsten Begriffe zum Thema. Abschlussgebühr Mit der Abschlussgebühr werden die Provisionen und Kosten für die Einrichtung eines Bausparvertrages bezahlt. In den meisten Tarifen beträgt sie ein Prozent. Bei etwa einem Viertel der Tarife wird eine Abschlussgebühr in Höhe von 1,6 Prozent der Bausparsumme verlangt. Zum Teil werden damit höhere Provisionen bezahlt oder die Option einer kostenfreien Vertragserhöhung abgedeckt. Der BHW argumentiert, dass mit der erhöhten Abschlussgebühr alle weiteren Kosten (Kontoführung, Darlehensgebühr etc.) abgedeckt seien. Eine Erstattung ist in den neuen Tarifen seit einigen Jahren nicht mehr vorgesehen. Bezahlt wird die Gebühr entweder mit den ersten Sparraten, oder sie wird vom Bausparer separat beglichen. Bei Riester-Verträgen wird die Abschlussgebühr gleichmäßig auf die ersten fünf Jahre verteilt. In einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom Dezember 2010 (BGH-Urteil , Az. XI ZR 3/10) wurde die Erhebung einer Abschlussgebühr als rechtmäßig anerkannt. Agio Agio verwenden einige Bausparkassen in der Darlehensvergabe und dient hier nicht zur Entlohnung von Vermittlern wie dies bei vielen Geldanlagen der Fall ist. Beim Agio der Bausparkassen handelt es sich um ein in Prozenten angegebenes Aufgeld, das den Darlehensbetrag erhöht und getilgt werden muss. Dieses Aufgeld, das als Teil der Kreditvereinbarung keiner besonderen Dienstleistung zugeordnet ist, führt zu einem höheren Effektivzins. Bei sehr vielen alten Bausparverträgen findet sich das Agio in den Bausparbedingungen. Bearbeitungsgebühren bei den Banken sind so ziemlich alle gerichtlich untersagt worden. Die Darlehensgebühr beim Bauspardarlehen ist allerdings nicht explizit in den Urteilen erwähnt. Darlehensgebühr => Agio Seitdem einige Oberlandesgerichte (OLG) die Bearbeitungsgebühren bei Bankdarlehen als unzulässig eingestuft haben, haben sehr viele Bausparkassen bei ihren neuen Tarifen die Darlehensgebühr in Höhe von meist 2 Prozent gestrichen. Manche Anbieter arbeiten nun wieder mit einem Agio in Höhe von 2 Prozent. Arbeitnehmersparzulage Bausparverträge eignen sich für die Besparung mit vermögenswirksamen Leistungen (vL-Sparen). Diese können vom Arbeitgeber direkt auf einen Bausparvertrag eingezahlt werden. Die Arbeitnehmersparzulage beträgt 9 Prozent des jährlichen Höchstbetrages von 470 € – das sind jährlich 42,30 Euro, die der Staat beisteuert. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Eigenanteil des Arbeitnehmers ist, oder ob der Arbeitgeber den kompletten Betrag als Extrabonus bezahlt. Um die Arbeitnehmersparzulage zu erhalten, darf das zu versteuernde Einkommen im Jahr bei Alleinstehenden maximal 17.900 Euro und bei Verheirateten maximal 35.800 Euro betragen. Bauspardarlehen Die Höhe des Bauspardarlehens ergibt sich in den meisten Fällen aus der Differenz der Bausparsumme und dem angesparten Guthaben. Wenige Bausparkassen zahlen stets einen festen Satz von 50 oder 60 Prozent der Bausparsumme als Darlehen aus, ungeachtet ob der Vertrag ein höheres Guthaben aufweist als nötig. Diese Tarife werden auch als „Tarife mit festem Darlehensanspruch“ bezeichnet. Bauspargesetz Es gibt zwar ein Bausparkassengesetz (BauSparkG), in dem grundsätzlich geregelt ist, was Bausparkassen sind, was in deren Geschäftsbedingungen erwähnt werden muss, unter wessen Aufsicht sie stehen etc. Ein Bauspargesetz, in dem festgehalten ist, was die Prinzipien des Bausparens sind, gibt es allerdings nicht. Dennoch wird umgangssprachlich oft vom Bauspargesetz gesprochen, weshalb es hier Erwähnung findet. Das Bauspargesetz, das meist gemeint wird, ist eigentlich ein Bausparprinzip, das das Kollektiv der Bausparer Tag für Tag praktiziert. Es basiert auf dem Grundsatz „Zeit mal Geld“. Konkret: Stellt ein Bausparer sein Erspartes dem Kollektiv sehr lange Zeit zur Verfügung, hat er auch viel Zeit, sein späteres Darlehen zu tilgen. Wenn er hingegen sehr früh sein Darlehen haben will, muss er schneller tilgen oder, bei einzelnen Tarifen auch höhere Zinsen zahlen. Für eine gerechte Bausparverwaltung sorgt die Bewertungszahl, die das Sparverhalten der Bausparer bewertet und in einer Vergleichszahl ausdrückt. Dieses Bauspargesetz alias Bausparprinzip zeigt sich sehr deutlich bei Tarifen mit Wahlzuteilung – dabei spart man eventuell nur 30 statt 50 Prozent an und bekommt schon das Darlehen. Zum Ausgleich zahlt man den Kredit meist mit der doppelten Tilgungsrate zurück. Genauso verhält es sich bei den Mehrzuteilungen – man erhält ein höheres Darlehen als ursprünglich geplant und begleicht dies mit einer mindestens doppelten Tilgungsrate. Bausparguthaben Als Bausparguthaben bezeichnet man den Kontostand während der Ansparphase. Zusätzlich können bei Vertragskündigung oder langen Vertragslaufzeiten noch ein Zinsbonus oder ein Treuebonus dazukommen. Wohnungsbauprämie und/oder Arbeitnehmersparzulage werden dem Bausparkonto nicht jährlich gutgeschrieben, sondern erst nach Ablauf der Bindungsfrist oder – bei Verwendung des Geldes zu wohnwirtschaftlichen Zwecken – nach der Vertragszuteilung auf dem Bausparkonto verbucht. Bausparidee Wie das Bausparen vom System her funktioniert, ist mit einem Vergleich am leichtesten erklärbar: Wenn 10 Personen monatlich 100 Euro etwa für ein Fahrrad im Wert von 1.000 Euro sparen, dann müsste jede dieser 10 Personen 10 Monate lang warten, bis sie ihr Fahrrad kaufen kann. Bilden Sie jedoch eine Gemeinschaft und zahlen monatlich 100 Euro auf ein gemeinsames Konto ein, dann kann eine von ihnen sich bereits nach einem Monat ein Fahrrad kaufen. Im Gegenzug zahlt sie weiterhin 100 Euro plus im Monat einen gewissen Zinssatz auf das Gemeinschaftskonto ein – als Ausgleich dafür, dass sie ihr Fahrrad schon sehr früh nutzen kann. So machen es auch alle anderen, die im Vergleich zum Alleinsparen früher an ihr Fahrrad kommen. Selbst derjenige, der als Letzter drankommt, hat keinen Nachteil: Auch er braucht nicht länger, als wenn er allein sparen würde (10 Monate), und er darf sogar die „Nutzungszinsen“ der anderen einstecken. Fazit: Alle profitieren und niemand hat einen Nachteil – so funktioniert, vereinfacht dargestellt, das Bausparmodell. Bausparsumme Die Bausparsumme entspricht bei Vertragsabschluss der Höhe des Bausparvertrages. Die Bausparsumme kann aber später, wenn das angesparte Guthaben und der gewünschte oder mögliche Darlehensbetrag zur Auszahlung anstehen, etwas von dieser ursprünglichen Summe abweichen. Einige Gebühren und Bedingungen wie Abschlussgebühr, Regelsparrate oder Tilgungsrate orientieren sich an der Bausparsumme und werden in Promille der Bausparsumme angegeben. Bauspartarif Die Bestimmungen eines Bauspartarifes werden in über 30 Paragraphen in den Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB) geregelt. Es lohnt sich, diese anzusehen. Die Bausparkassen verändern von Zeit zu Zeit Ihre Tarife – von den Bezeichnungen bis zu den Bedingungen. Die alten Tarife behalten zwar weiterhin ihre Gültigkeit, können aber dann nicht mehr neu abgeschlossen werden oder erhöht werden. Bausparvertrag Wer einen Bausparvertrag abschließt, unterschreibt bei der Bausparkasse einen Vertrag, in dem alle Zinsen, Vorgaben und Bedingungen in der Anspar- und Darlehensphase bereits geregelt sind. Dies macht den Bausparvertrag planbar, aber oft etwas unflexibel. Der Bausparvertrag ist somit ein gegenseitiger Vertrag nach § 320 BGB. Ein Bauspardarlehen muss zu wohnwirtschaftlichen Zwecken verwendet werden. Das Bausparguthaben kann ohne Zweckbindung verwendet werden, wenn keine Förderungen in Form von Wohnungsbauprämien betroffen sind. Bauspar-Zwischenfinanzierung Ist in einem Bausparvertrag bereits die Mindestansparung (40 bis 50 Prozent) vorhanden, aber für die Zuteilung des Vertrages fehlt noch die notwendige Mindestbewertungszahl, dann kann der gesamte Vertrag zwischenfinanziert werden. Eine Bausparzwischenfinanzierung kann zwischen drei Monaten und fünf Jahren dauern, je nach erreichter Bewertungszahl. Die Zwischenfinanzierungszinsen sind nicht nur für das spätere Bauspardarlehen zu bezahlen sondern für den gesamten Bausparvertrag. Nach Zuteilung des Bausparvertrages wird der Zwischenkredit abgelöst. Ab diesem Zeitpunkt ist an die Bausparkasse die vertraglich vereinbarte Tilgungsrate zu leisten. Während der Zwischenfinanzierung, die sowohl von einer Bank als auch von der Bausparkasse selber vergeben werden kann, sind nur Zinsen zu zahlen. Bewertungszahl Der Bausparvertrag wird monatlich oder quartalsweise bewertet, um eine möglichst gerechte Auszahlung von Bauspardarlehen zu gewährleisten. Dabei wird das jeweilige Guthaben der Bausparsumme gegenübergestellt – und dieses Verhältnis zwischen erreichtem Guthaben oder erhaltenen Guthabenzinsen zur Bausparsumme ergibt die sogenannte Bewertungszahl. Sie steigt mit jedem Stichtag ein klein wenig an, bis sie die Zielbewertungszahl erreicht hat. Für die Berechnung gibt es verschiedene Formeln. Die Höhe der Zielbewertungszahl für die Zuteilung des Bausparvertrages sagt nichts über die Güte der Bausparkasse aus. Das Bausparprinzip „Zeit mal Geld“ wird bei der Berechnung der Bewertungszahl angewandt. Die Bausparkasse kann die Zielbewertungszahl im Lauf der Jahre ändern und dadurch auch die Auszahlung von Bauspardarlehen steuern. Bindungsfrist Die Bindungsfrist bezeichnet die Anlagedauer eines Bausparvertrages, der mit staatlichen Prämien bzw. Zulagen (Arbeitnehmersparzulage bzw. Wohnungsbauprämie) bespart wird. Für beide Fördermöglichkeiten ist eine Bindungsfrist von 7 Jahren einzuhalten. Eine Vertragsauflösung innerhalb der Bindungsfrist ist grundsätzlich prämienschädlich, wenn das Guthaben nicht für wohnwirtschaftliche Investitionen verwendet wird. Ausnahmen sind dauernde Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Tod des Bausparers. Blankodarlehen Fast alle Bausparkassen sind bereit, Darlehen bis zu 30.000 Euro ohne Grundbuchabsicherung zu vergeben. Diese sogenannten Blankodarlehen ersparen den Bauherren einiges an Aufwand (Notar- und Grundbuchamt) und damit an Kosten – ideal vor allem bei Renovierungen und kleineren Modernisierungen. Bonus Es gibt Bauspartarife, die eine Bonuszahlung vorsehen, wenn der Bausparer ein zugeteiltes Bauspardarlehen, meist nach 7 Jahren Sparzeit, nicht abruft und den Vertrag kündigt. Zwischenzeitlich haben alle Bausparkassen aus den früheren Zeiten gelernt, als sie für den Fall der Nichtabnahme von Darlehen üppige Guthabenzinsen und Boni zugesagt hatten. Bei den neueren Tarifen ist die Bonuszahlung auf einzelne Jahre begrenzt – so gibt es etwa vom 7. bis zum 8. Jahr einen Extrabonus. Wer in dieser Zeit die Bausparzuteilung nicht erreicht oder seinen zugeteilten Vertrag nicht kündigt, erhält auch keinen Bonus. Andere Tarife sehen eine Zeitspanne von 3 bis 5 Jahren für die Vertragskündigung vor. Damit möchten die Bausparkassen vermeiden, dass die Verträge bis zur Bausparsumme bespart und sogar Extrazinsen kassiert werden. Darlehenshöhe Die Darlehenshöhe eines Bausparvertrages ergibt sich in der Regel aus der Differenz von Bausparsumme und dem erreichten Bausparguthaben. Bei Tarifen mit festem Darlehensanspruch bringt eine Übersparung des Vertrages für den Bausparer keine Nachteile beim zinsgünstigen Bauspardarlehen mit sich. Bei Tarifen mit Mehrzuteilung ist in den Tarifbedingungen festgehalten, um wie viel Prozent die Darlehenshöhe verändert werden kann. Effektivzins (Bausparen) Die Effektivzinsangabe für das Bauspardarlehen wird, wie für alle anderen Kreditverträge auch, vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Sehr oft wird von den Bausparkassen eine Effektivzinsspanne angegeben. Dies ist erforderlich, wenn sich bei Verträgen je nach Besparungsgrad oder erreichter Bewertungszahl der Sollzins und somit der Effektivzins verändern kann. In den Effektivzins fließt bei Bausparverträgen nur der Anteil der Abschlussgebühr ein, der dem Darlehen zugeordnet werden kann. Daher ist die Effektivzinsangabe nicht als so eindeutige Vergleichsgröße anzusehen wie bei Bankdarlehen. Einkommensgrenzen Einkommensgrenzen spielen eine Rolle bei der staatlichen Förderung. Für den Erhalt der Arbeitnehmer-Sparzulage darf das zu versteuernde Einkommen 17.900 Euro bei Alleinstehenden und 35.800 Euro bei Verheirateten nicht übersteigen. Die Grenzen für die Wohnungsbauprämie (Bausparprämie) liegen bei 25.600 Euro für Alleinstehende und bei 51.200 Euro an zu versteuerndem Einkommen für Verheiratete. Guthabenzins Die Guthabenverzinsung beginnt, wenn die Abschlussgebühr bezahlt ist und das Bausparkonto damit in die schwarzen Zahlen kommt. Bei älteren Tarifen betrug die Spanne zwischen Guthaben- und Darlehenszinsen meist 2 Prozent. Einige ältere Tarife wurden großzügig mit Bonuszahlungen beworben, falls das Bauspardarlehen nicht in Anspruch genommen wurde. Auf diese Weise wollten die Bausparkassen Geld von den Kunden einsammeln – was zwischenzeitlich viele Anbieter bereuen. Nun versuchen sie, diese Alttarife, teils mit 5 Prozent Guthabenverzinsung inklusive Bonus, loszuwerden. Bei neueren Tarifen liegt der niedrigste Guthabenzins bei 0,1 Prozent – zum Ausgleich beträgt der Darlehenszins nur 1 Prozent. Notaranderkonto | Anderkonto Ein Notaranderkonto oder auch nur Anderkonto genannt dient der vorübergehenden Verwahrung von Kundengeldern. Es kann nur von bestimmten Berufsgruppen (wie z.B. Notare, Rechtsanwälte) eröffnet werden und ist ein separates Konto, damit es vom sonstigen Vermögen dieser Rechtspersonen getrennt ist. Sehr häufig – beim Kauf eines bestehenden Hauses – sagt die Bank oder Bausparkasse, die Darlehensauszahlung darf erst erfolgen, wenn die grundbuchlichen Vorgaben erfüllt sind. Wenn aber eine andere Bank noch im Grundbuch steht und diese das Grundbuch nicht frei macht, solange sie nicht das geforderte Geld bekommt, benötigt man fast immer das Notaranderkonto. Konstantdarlehen Konstantdarlehen sind spezielle Sofort- oder Vorausdarlehen. Wie der Name schon sagt, muss dabei etwas konstant sein – in diesem Fall die monatliche Rate, die der Bausparer zu leisten hat. In der Ansparzeit ergeben der Zinsbetrag für das Vorausdarlehen sowie der Sparbetrag für den Bausparvertrag genau dieselbe monatliche Summe wie die spätere Tilgungsrate nach der Vertragszuteilung. Es gibt unterschiedliche Varianten von Konstantdarlehen, wobei allen die gleichbleibend hohe Rate vom ersten bis zum letzten Finanzierungstag gemeinsam ist. Mehrzuteilung Mehrzuteilung bedeutet, dass dem Bausparer bei Vertragszuteilung ein prozentual höherer Darlehensbetrag zur Verfügung gestellt wird. Ein Beispiel macht das deutlich: Beim ursprünglichen Vertragsabschluss beträgt die Bausparsumme 100.000 Euro, das Bausparguthaben 50.000 und der Darlehensbetrag 50.000 Euro. Bei einer Mehrzuteilung werden nun bis zu 75.000 Euro Darlehen ausgezahlt. Der Bausparkunde muss nachträglich keine höhere Abschlussgebühr bezahlen, aber das Darlehen muss schneller zurückbezahlt werden. Im obigen Beispiel können dies statt monatlich 600 Euro dann bis zu 1.200 Euro sein. Durch die schnellere Tilgung wird das ungeplant höhere Darlehen dem Kollektiv der Bausparer in kürzerer Zeit zur Verfügung gestellt. Die Mehrzuteilung kann bis zu 50 Prozent des Darlehens oder bis zu 25 Prozent der Bausparsumme betragen. Mindestsparguthaben | Mindestansparsumme Eine wichtige Voraussetzung für die Zuteilung eines Bausparvertrages ist das Erreichen des Mindestsparguthabens. Früher waren dies entweder 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme. Es gibt aber immer mehr Tarife, die entweder gar keine eindeutige Mindestansparsumme in ihren Bedingungen vermerkt oder diese bis auf 25 Prozent abgesenkt haben. Dieses Mindestsparguthaben kann in monatlichen Raten oder in größeren Summen, bis hin zu nur einem Betrag, eingezahlt werden. Optionstarif | Wahltarif Wahltarife wurden vor vielen Jahren geschaffen, um die feste Struktur des früheren Bausparens zu lockern. Sie werden so genannt, weil man innerhalb des Tarifes relativ flexibel den Vertrag verändern kann. Man bezeichnet sie oft auch als Optionstarife, weil dem Tarif verschiedene Optionen zugeordnet sind. So gibt es Tarife, bei denen sich der Bausparer bei der Zinsoption bis zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen höheren Sparzins entscheiden konnte, wenn er etwa später oder gar nicht mehr bauen will. Umgekehrt besteht die Möglichkeit, nachträglich einen niedrigeren Spar- und Darlehenszins zu wählen. Solche Änderungen haben aber immer eine komplette Neuberechnung des Vertragsablaufs zur Folge. Im Prinzip wird bei diesen Tarifen stets ein Hebel verwendet, wobei ein Vorteil auf der einen Seite einen Nachteil auf der anderen Seite zur Folge hat. Solche Wahl- oder Optionstarife werden seit Längerem nicht mehr neu aufgelegt. Regelsparrate | Regelsparbeitrag Jeder Tarif ist mit einer Regelsparrate versehen, die die jeweils optimale Besparung darstellt. Allerdings bestehen die Bausparkassen selten darauf, dass die Ansparrate dieser Regelsparrate entspricht. Dies wird nur gemacht, wenn die Bausparkasse die Besparung steuern will. Der sogenannte Regelsparbeitrag wird in Promille der Bausparsumme ausgewiesen. Eine Regelsparrate von 4 Promille bei einem Bausparvertrag über 100.000 Euro entspricht einer monatlichen Sparrate von 400 Euro. Es ist ein großes Plus, dass Bausparen sehr individuelle Sparraten ermöglicht und eine Abweichung von der Regelsparrate nur geringe Veränderungen bei der Vertragszuteilung nach sich zieht. Rendite von Bausparverträgen Nach der Jahrtausendwende wurden Bausparverträge auch als Geldanlage verkauft – so konnten bei einigen Tarifen selbst ohne staatliche Zuschüsse 5 % Rendite und mehr erzielt werden. Im Lauf der anschließenden Niedrigzinsphase bereuten viele Bausparkassen diese Betonung des Renditeaspekts und änderten die Tarife. Im Jahr 2014 erreicht man immerhin noch Renditesätze von 2,5 bis 4 % – allerdings nur, wenn die staatlichen Förderungen voll berücksichtigt werden. Damit liegt diese Rendite im Lauf von 7 Jahren um einiges über vergleichbaren Banksparplänen, die eine jährliche Rendite (Stand: Mitte 2014) von 1 bis 1,8 Prozent erzielen. Tilgungsrate | Tilgungsbeitrag | Rückzahlungsrate Die Tilgungsrate, auch Tilgungsbeitrag oder Rückzahlungsrate genannt, setzt sich zusammen aus dem Anteil für die Zinsen und dem Anteil für die Tilgung. Die Tilgungsrate wird meistens in Promille der Bausparsumme festgelegt: 6 Promille bedeutet bei einem Bausparvertrag über 100.000 Euro eine Tilgungsrate von 600 Euro. Dabei ist es unwichtig, wie viel Guthaben eingezahlt wurde oder wie viel Darlehen ausbezahlt wird. Einige wenige Bausparkassen beziehen die Tilgungsrate pro Monat auf das ausgezahlte Darlehen und geben die Tilgungsrate dann in Prozent vom Darlehen an – beim obigen Beispiel könnte dies monatlich etwa 1,2 Prozent des Darlehens entsprechen. Das wären 600 Euro bei 50.000 Euro Darlehen oder 720 Euro beim Darlehen von 60.000 Euro. Bei sehr vielen flexiblen Tarifen hängt die Höhe der Tilgungsrate (in Promille) von der erreichten Bewertungszahl ab. Auch bei Wahl- und Mehrzuteilungen verändert sich die Tilgungsrate, was wiederum das Tempo der Darlehensrückzahlung beeinflusst. Bei den laut den Bausparbedingungen unterschiedlich vorgegebenen Tilgungsraten handelt es sich um Mindestraten, denn eine Erhöhung der Raten ist jederzeit kostenfrei möglich. Schätzkosten | Wertgutachten Anfallende Kosten (Schätzkosten) für Wertgutachten müssen von den Darlehensgebern (Banken, Bausparkassen, Versicherungen) selbst getragen werden, weil die Geldgeber gesetzlich verpflichtet sind, die Sicherheit für die Kreditvergabe zu prüfen. Wegen dieses gesetzlichen Auftrages können diese Kosten nicht an die Kunden weiter geleitet werden. Da es noch kein BGH-Urteil gibt, gibt es immer noch Geldgeber, die Gutachterkosten oder Schätzkosten dem Kunden in Rechnung stellen. Schätzkosten sind nicht Bestandteil der Effektivzinsberechnung nach der Preisangabenverordnung. Schnellspartarif | Schnelltarif Streng genommen gibt es keine Schnellspartarife. Es gibt von ihrer Tarifstruktur jedoch einige Angebote, die sich besser für die schnelle Besparung eignen. Auch die Einzahlung des Mindestguthabens gleich zu Vertragsbeginn rechnet sich unterschiedlich, was in unserem Vergleichsrechner berücksichtigt ist. Nach dem Bauspargesetz „Zeit mal Geld“ muss ein Bausparer seinen Bausparvertrag sehr schnell tilgen, wenn er den anderen Bausparern sein Guthaben nur für kurze Zeit zur Verfügung stellt. Wenig Zeit bis zur Vertragszuteilung führt also zu wenig Zeit bei der Darlehensrückzahlung. Sofortdarlehen | Vorausdarlehen Bei einem Sofortdarlehen stellt die Bausparkasse oder eine Bank dem Bausparer ein Darlehen in Höhe seines Finanzierungsvorhabens bereit, ohne dass der Bausparer bereits ein Bausparkonto bespart hat. Gleichzeitig schließt er einen Bausparvertrag ab, dessen Bausparsumme so hoch ist wie die Darlehenssumme. Weil der Bausparer in diesem Fall noch keinen Anspruch auf seinen Bausparvertrag hat, nennt man dieses Sofortdarlehen auch Vorausdarlehen. Bis zur Zuteilung des Bausparvertrages sind marktübliche Zinsen für dieses Vorausdarlehen zu zahlen. Gleichzeitig bespart der Kunde den Bausparvertrag. Meist wird die Sparrate so gewählt, dass am Ende der Zinsbindung des Vorausdarlehens der Bausparvertrag zugeteilt wird und das Vorausdarlehen (Sofortdarlehen) ablösen kann. Sonderzahlung | Sondertilgung Bei der Sonderzahlung handelt es sich um Extraeinzahlungen in der Ansparphase, um die Vertragszuteilung zu beschleunigen. Als Sondertilgung wird die schnellere Tilgung des Darlehens durch außerplanmäßige Zahlungen bezeichnet. Es ist ein großes Plus der Bausparkassen, dass alle Bauspardarlehen ohne Einschränkung schneller getilgt werden können, als die Tarifvorgaben es vorschreiben. Tarifwechsel In den Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB) ist geregelt, innerhalb welcher Tarife gewechselt werden kann. Schließlich könnte es sich im Lauf der Jahre oder auch kurz vor Vertragszuteilung ergeben, dass ein anderer Tarif besser zum geplanten Vorhaben passen würde. In diesem Fall sollte man bei seiner Bausparkasse nachfragen, ob eine Tarifoptimierung möglich ist. Übertragung eines Bausparvertrags Ein Bausparvertrag kann nach Paragraf 14 der Allgemeinen Bausparbedingungen mit allen Rechten und Pflichten auf einen Angehörigen übertragen werden. Wer als Angehöriger gilt, regelt Paragraf 15 der Abgabenordnung (AO). Angehörige sind demnach: 1. der Verlobte, 2. der Ehegatte, 3. Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, 4. Geschwister, 5. Kinder der Geschwister, 6. Ehegatten der Geschwister und Geschwister der Ehegatten, 7. Geschwister der Eltern, 8. Personen, die durch ein auf längere Dauer angelegtes Pflegeverhältnis mit häuslicher Gemeinschaft wie Eltern und Kind miteinander verbunden sind (Pflegeeltern und Pflegekinder). Die Bausparkassen stimmen einer Übertragung in der Regel zu, wenn die Person zu den oben genannten Angehörigen zählt. An den Rechten bzw. Aussichten auf Vertragszuteilung ändert sich durch eine Übertragung nichts. Vermögenswirksame Leistungen Je nach Tarifvertrag sind die meisten Arbeitgeber verpflichtet, ihren Arbeitnehmern monatlich bis zu 40 Euro zusätzlich zum Gehalt zu zahlen. Diese Zahlungen heißen vermögenswirksame Leistungen und können vom Arbeitgeber auf einen Bausparvertrag eingezahlt werden. Wer zudem die Einkommensgrenzen für die Arbeitnehmersparzulage nicht überschreitet, bekommt vom Staat zusätzlich rund 42 Euro pro Jahr. Vertragserhöhung Die Bausparsumme kann im Laufe der Jahre erhöht werden, was aber meist eine anteilige neue Abschlussgebühr und eine Wartezeit bis zur Vertragszuteilung zur Folge hat. Die Bewertungszahl wird dann analog der neuen Bausparsumme berechnet. Dadurch soll vermieden werden, dass Sparer geringe Bausparsummen kräftig erhöhen, kurz bevor sie das Darlehen in Anspruch nehmen wollen. Die Bausparkasse kann eine Erhöhung der Bausparsumme ablehnen, wenn der Tarif nicht mehr aktiv angeboten wird. Vertragsreduzierung | Vertragsteilung Wenn sich das Sparziel verändert oder das Besparen des Bausparvertrages zu lange dauert, kann ein Bausparvertrag (Bausparsumme) auch reduziert werden. Eine zuviel gezahlte Abschlussgebühr wird nicht zurückerstattet. In vielen Fällen könnte eine Teilung eines Bausparvertrages die bessere Variante darstellen. Manche Bausparkassen belassen das gesamte Guthaben dann in einem Vertragsteil, was sich positiv auf die Vertragszuteilung auswirkt; andere Kassen teilen auch das angesparte Guthaben anteilig auf, was meist eher negativ für den Bausparkunden ist. Wahlzuteilung Bei einigen neueren Bauspartarifen kann der Bausparer schon weit vor der eigentlichen Mindestansparung die Zuteilung beantragen. Diese Wahlzuteilung kann, je nach Tarif, schon bei 25 Prozent Guthaben erfolgen. Je geringer das Guthaben und je niedriger die erreichte Bewertungszahl ist, desto schneller ist der Bausparvertrag zu tilgen, was eine entsprechend höhere Tilgungsrate nach sich zieht. Dies kann manche geplante schnelle Vertragszuteilung zum Scheitern bringen und den Bausparer zwingen, weiter zu sparen, bis er eine für ihn tragbare Tilgungsrate erreicht. Wartezeit Jeder Bausparer muss eine mehr oder weniger lange Wartezeit zwischen dem Vertragsabschluss und der Auszahlung des Bauspardarlehens einplanen. Die Wartezeit wird primär geregelt über die Formel, nach der die Bewertungszahl ermittelt wird, sowie über die Besparung des notwendigen Mindestguthabens. Mit unterschiedlichen Formeln für die Berechnung der Bewertungszahl soll vermieden werden, dass Wohlhabende durch hohe Bauspareinzahlungen eine schnellere Vertragszuteilung bekommen: Indem bestimmte Bewertungszahlen erreicht werden müssen, ist sichergestellt, dass eine angemessene Wartezeit nicht unterschritten wird. Einige Bausparkassen haben zudem eine feste Wartezeit eingebaut, die aber meist nur bei Vertragsveränderungen in Kraft tritt. Wohnungsbauprämie Der Gesetzgeber hat die Bedingungen für den Erhalt der Wohnungsbauprämie schon mehrfach geändert – die letzte Änderung für Neuverträge gilt seit dem 1. Januar 2009. Der Staat zahlt demnach jährlich 8,8 Prozent Wohnungsbauprämie auf einen Höchstbetrag von 512 Euro (1.024 Euro für Verheiratete), die auf einen Bausparvertrag eingezahlt werden – pro Jahr sind dies 45,09 bzw. 90.11 Euro an Zuschuss. Anspruch besteht aber nur, wenn das zu versteuernde Einkommen von 25.600 Euro (51.200 Euro für Verheiratete) nicht überschritten wird. Zudem gibt es die Wohnungsbauprämie nur, wenn das Bausparguthaben für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet wird – mit einer Ausnahme (seit 2009): Hat der Bausparer bei Vertragsabschluss das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet, darf er nach Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist das Guthaben inklusive der Wohnungsbauprämie für beliebige Zwecke einsetzen. Diese freie Verwendung darf nur einmal in Anspruch genommen werden. Die Wohnungsbauprämie kann man bereits ab einem Alter von 16 Jahren erhalten. Zwischenfinanzierung | Vorfinanzierung Möchte der Bausparer den Bausparvertrag in seine Finanzierung einbauen, bevor die Vertragszuteilung erfolgt ist, kann er seinen Bausparvertrag zwischenfinanzieren, sofern er das vorgegebene Mindestguthaben bereits erreicht hat. Ist das Mindestguthaben noch nicht komplett angespart, spricht man von Vorfinanzierung oder von Vorausdarlehen. Diese Kreditalternativen werden von Banken oder der Bausparkasse selbst angeboten und so hoch abgeschlossen, dass sie in absehbarer Zeit mit der kompletten Bausparsumme zurückgezahlt werden. Man zahlt dabei Kreditzinsen auch für das bereits vorhandene Bausparguthaben, weil der komplette Bausparvertrag vor- bzw. zwischenfinanziert wird. Da die Zwischenfinanzierung in der Regel nur eine überschaubare Zeit bis zur Vertragsauszahlung in Anspruch nimmt, kann sie günstiger sein als eine Verschiebung des Bauvorhabens. Zwischenfinanzierungen werden daher von allen Bausparkassen relativ problemlos angeboten und abgewickelt. Etwas kostspieliger wird eine Vorfinanzierung, weil der Zeitraum länger ist und zusätzlich die Weiterbesparung des Bausparvertrags erfordert. Daher ist vor dem Abschluss eines Vorausdarlehens eine genaue Berechnung sinnvoll, ob eine Vertragskündigung nicht die bessere Variante wäre. Wohnwirtschaftliche Verwendung Bauspardarlehen dürfen nur zu wohnwirtschaftlichen Zwecken verwendet werden. Unter wohnwirtschaftlicher Verwendung im Sinne des Gesetzes versteht man zum Beispiel: Bau, Kauf oder Modernisierung eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung; Erwerb von Bauland zur Errichtung eines Wohngebäudes; Ablösung von Darlehen, die vorher zur Immobilienfinanzierung eingesetzt waren. Selbst die Renovierung einer Mietwohnung kann nach Rücksprache mit dem Eigentümer mit einem Bausparvertrag bezahlt werden (Badrenovierung, Einbaumöbel etc.). Zielbewertungszahl Das Bausparguthaben wird monatlich, bei einigen Tarifen auch quartalsweise, mit einer speziellen Formel ins Verhältnis zur Bausparsumme gesetzt. Das Ergebnis ist die sogenannte Bewertungszahl. Jede Bausparkasse legt eine eigene Bewertungszahl fest, die erreicht werden muss, damit der Kunde über das Bauspardarlehen verfügen kann – die Zielbewertungszahl. Ist abzusehen, dass in einiger Zeit zu wenig Geld im Bauspartopf sein wird, um alle in Betracht kommenden Verträge auszuzahlen, erhöht die Bausparkasse diese Zielbewertungszahl. Dadurch dauert es einige Monate länger, bis Darlehen ausbezahlt werden, was den Bauspartopf wieder etwas füllt. Zuteilung Bei den Bausparkassen zahlen Millionen von Bausparern regelmäßig ihre Sparraten ein, um das notwendige Guthaben zu erreichen, damit sie anschließend das gewünschte zinsgünstige Bauspardarlehen erhalten. Erst wenn die Mindestsumme an Eigenkapital angespart und die von der Bausparkasse vorgegebenen Zielbewertungszahl erreicht wurde, erhält man von der Bausparkasse ein Schreiben, dass über das Bauspardarlehen verfügt werden kann. Der Bausparvertrag wurde zugeteilt. Er kam in die Zuteilung. Ob man das Darlehen sofort oder erst später in Anspruch nimmt, kann der Bausparer frei entscheiden. ## Einleitung Bausparen ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Baufinanzierung, auch wenn die Bausparkassen unter der lang anhaltenden Niedrigzinsphase zu leiden haben und sich wegen ihrer zum Teil sehr restriktiven Vorgehensweise gegen Altkunden wenig Freunde gemacht haben. --- # Das beste Geschenk zu Weihnachten: Eine solide Finanzbasis für Ihr Kind > Finanzielle Geschenke sind nachhaltiger: Tagesgeld, ETFs & Bausparen. So sichern Sie Kindern einen echten Vorsprung. URL: /artikel/eine-solide-finanzbasis-fur-ihr-kind Typ: article Das Wichtigste in Kürze  Finanzielle Geschenke wachsen und erreichen über die Zeit oft ein erstaunliches Volumen. Wer früh spart, profitiert maximal vom Zinseszins.   Wer seinem Kind einen soliden finanziellen Grundstock schenken will, kann je nach Anlageziel auf Tagesgeld, Festgeld, ETF-Sparpläne oder zweckgebundene Produkte wie Bausparen setzen.  Je nachdem, welches Produkt sie bevorzugen: Die FMH-Vergleiche helfen Ihnen, die besten Konditionen zu finden – transparent, unabhängig und stets aktuell.  Schenkungssteuerfreibeträge sind in der Praxis selten ein Problem. Wer über (Geld)-Geschenke nachdenkt – ggfls. auch im Bereich der vorweggenommenen Erbfolge – sollte die Freibeträge kennen und sinnvoll nutzen.   Warum finanzielle Geschenke nachhaltiger sind als vieles unter dem Weihnachtsbaum  Weihnachten ist traditionell die Zeit, in der Wünsche erfüllt werden. Eltern und Großeltern verpacken große und kleine Überraschungen in Geschenkpapier. Doch so sehr sich Kinder über Spielzeug, Elektronik oder ein neues Kuscheltier freuen: Viele dieser Präsente haben eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit.   Ein finanzielles Geschenk ist anders. Keine leuchtenden Kinderaugen unter dem Weihnachtsbaum. Manch einer mag sogar lange Gesichter sehen, wenn kein traditionelles Päckchen unterm Baum liegt. Auf lange Sicht aber sind Tages- oder Festgeldkonten, ETF oder ein Bausparvertrag aber Präsente, mit denen die Kids sich irgendwann ihre größeren Träume erfüllen können - vielleicht eine lange Reise, vielleicht den Führerschein. Im besten Fall leisten Eltern und Großeltern damit sogar einen Beitrag zum ersten Eigenheim ihres Sprösslings oder Enkel.    Finanzielle Geschenke wachsen also buchstäblich mit dem Kind mit. Und sie stellen die Weichen für eine stabile Zukunft. In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten, wachsender Bildungs- und Mobilitätsanforderungen und unsicherer Rentenperspektiven zählt finanzielle Vorsorge mehr denn je.  Dabei müssen sie noch nicht einmal besonders hohe Summen aufrufen. Denn wenn Sie frühzeitig anfangen, arbeitet die Zeit für Sie und Ihre Sprösslinge. Und für den Vermögensaufbau.  Denn es ist nicht zuletzt der Faktor Zeit, den Renditen zum Arbeiten brauchen, der Schwankungen am Kapitalmarkt ausgleicht und der den Vermögensaufbau damit so effizient macht.  Die Magie des frühen Starts: Warum Zinseszins das mächtigste Geschenk ist  Der Zinseszins ist der Wachstumsmotor jeder langfristigen Anlage. Er wirkt unspektakulär, aber unaufhaltsam – besonders, wenn sich sein Effekt über viele Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg nutzen lässt.   Eine Geldanlage, die früh begonnen wird, hat mathematisch enorme Vorteile gegenüber späteren Sparbemühungen, selbst wenn die Einzahlungen identisch sind.  FMH-Beispielrechnung (konservativ, realistisch):  Monatsrate: 50 €  Laufzeit: 18 Jahre  Renditeannahme: drei Prozent p. a.  → Einzahlung 10.800 € → Endbetrag: 14.277 €   Schiebt man den Start zehn Jahre nach hinten – also spart erst ab dem 10. Lebensjahr und dann aber die gleiche Summe von 10.800 Euro (monatlich 112,50 Euro) – sinkt der Endbetrag beim selben Sparvolumen und gleicher Verzinsung auf 12.200 Euro. Das heißt: 🎁 Nicht der Sparbetrag alleine ist entscheidend für den Erfolg eines Finanzgeschenks. Auch der Startzeitpunkt entscheidet maßgeblich darüber, wie viel Geld der oder die Beschenkte später zur Verfügung haben wird. Dieser „zeitliche Vermögensvorsprung“ schafft dem Nachwuchs daher einen ganz anderen Spielraum als jedes klassische Spielzeug. Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es aber doch – die Inflation.  Bei einer Teuerungsquote von zwei bis drei Prozent pro Jahr leistet eine nominale Rendite von drei Prozent gerade einmal einen Kaufkraftausgleich. Praxis-Tipp zu Weihnachten  Um die Kinder mit ins Boot zu holen, können Eltern sich mit den Großeltern zusammentun und einen Sparplan draus machen und kein einmaliges Geldgeschenk und dies mit einem Ansparplan aus dem FMH-Rechner optisch vergrößern. Beispiel, indem Sie einen 50 Euro-Schein in ein Kuvert stecken und den Sparplanverlauf  mit Karte hinzufügen, die erklärt: „Heute bin ich nur ein 50 Euro Schein, wenn Du 18 Jahren alt bin ich wahrscheinlich 14.277 Euro wert.“ Diese Zahlen sollten – zumindest ab dem Schulkind-Alter eine gewisse Begeisterung und Motivation zum Sparen hervorrufen. Und ein Verständnis dafür, wie Geld arbeitet. Die 50 Euro im Kuvert können zudem als kleiner Obolus für die Gegenwart herhalten, mit dem die Kids sich auch noch einen klassischen Weihnachtswunsch erfüllen können. Diese drei Geldanlagen eignen sich am besten als Weihnachtsgeschenk   1. Das flexible Fundament: Kinder-Tagesgeldkonto  Für den Start ist ein Kinder-Tagesgeldkonto eine sichere und flexible Wahl.  Verwendungsmöglichkeiten für das Ersparte: Führerschein Auslandsaufenthalt Musikinstrumente / Hobbyausrüstung erste Möbel oder ein Laptop Grundstock für die spätere Rente – Spart das Kind anschließend zum 67. Lebensjahr weiter steigt der Endbetrag vor Steuern auf 127.000 Euro 👉 Mit dem FMH-Tagesgeldvergleich finden Sie die Angebote mit den besten Zinsen – tagesaktuell und transparent.    2. Der Wachstums-Turbo: ETF-Depot oder ETF-Sparplan für Kinder  Wenn der Anlagehorizont der Eltern langfristig ist, also zwischen zehn bis 18 Jahre liegt, ist ein ETF-Sparplan in der Regel die renditestärkste Option. ETF steht für Exchange Traded Funds, also Indexfonds, die das Risiko einer Anlage am Kapitalmarkt dadurch nivellieren, dass sie in eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen und unterschiedlicher Branchen investieren. Tipp: Eine kleine Rechnung zur Motivation können Eltern auch hier anstellen analog dem obigen Beispiel: Die „Spargemeinschaft“ zahlt monatlich 50 Euro in einen ETF ein, dann steigt das Vermögen bereits nach 18 Jahren auf 17.336 Euro an. Bei weiterem Besparen bis zum Renteneintritt wären dies dann schon 311.000 Euro. Hier sieht man die Wirkung des Zinseszinses. Bei einer etwas optimistischen Renditeunterstellung von sieben Prozent wären es im Alter von 67 schon fast unglaubliche 818.000 Euro vor Steuer. Das Zauberwort heißt Zinseszins.   👉 Der FMH-Depotvergleich identifiziert Anbieter mit fairen Gebührenstrukturen und attraktiven Sparplanangeboten.    3. Das zweckgebundene Vorsorgepaket am Beispiel eines Klassikers: dem Bausparvertrag Früher war es nicht unüblich, dass Großeltern für Ihre Enkelkinder einen Bausparvertrag abgeschlossen und bespart haben. Diese Zeiten sind vorbei, weil man mit einem Bausparvertrag über 25.000 Euro in 18 Jahren keinen Grundstock für einen Immobilienerwerb betrachten kann. Mehr Bausparsumme (Guthaben in 18 Jahren eben nur 10.800 Euro) kommt nicht zusammen bei obigen Sparleistungen. Wir würden von dieser Sparform abraten. Aber sie gibt sie noch. Der frühere Klassiker des Vermögensaufbaus kombiniert zwei Komponenten: Zuerst kommt das Ansparen, um möglichst viel Eigenkapital anzuhäufen. Wenn aus den regelmäßigen Geldgeschenken dann eine erkleckliche Summe geworden ist, folgt Phase zwei: Die Inhaber des Vertrages erhalten später ein zinsgünstiges sicheres Bauspardarlehen, um etwas Erspartes für einen Immobilienbau oder -kauf zu haben. Für wen ist Bausparen geeignet? Familien, die den Immobilienbesitz als Vermögensbasis sehen Familien, die monatlich wesentlich mehr für den Nachwuchs anlegen wollen 👉 Der FMH-Bausparvergleich zeigt, welche Tarife in der aktuellen Zinslage Sinn ergeben.  Wichtige Tipps für Schenker – damit alles sauber läuft  1. Absprache mit den Eltern  Minderjährige dürfen in der Regel kein eigenes Tagesgeldkonto oder Depot führen. Deshalb müssen Paten oder Großeltern bei Finanzgeschenken die gesetzlichen Vertreter einbinden. Das gilt auch für Sparpläne, Kontoeröffnungen oder Depotübertragungen.  2. Steuerliche Fallstricke beachten  Schenken ist in Deutschland eine ernste Sache. Wer seinen Kindern oder Enkel größere Beträge zuwendet, läuft daher Gefahr, dass die Bedachten einen Teil des Geschenks versteuern müssen. Deshalb ist es wichtig die Grenzen zu kennen, innerhalb derer die Zuwendungen an den Nachwuchs vom Finanzamt verschont werden.   Eltern dürfen jedem ihrer Kinder alle zehn Jahre bis zu 400 000 Euro steuerfrei schenken.  Bei Großeltern liegt der Freibetrag im selben Zeitraum bei 200 000 Euro.   In den allermeisten Fällen dürften Geldgeschenke zu Weihnachten daher keine größeren Probleme aufwerfen. Gerade in vermögenden Familien kann es allerdings sein, dass Eltern oder Großeltern schon zu Lebzeiten Vermögen auf Ihre Kinder übertragen, um später Erbschaftsteuern zu sparen.   Wenn eine solche „lebzeitige“ Verfügung zusätzlich zu den Einzahlungen in den ETF-Sparplan erfolgt, kann der Freibetrag doch überschritten werden. Für solche Fälle lohnt es sich, vorab mit dem Steuerberater zu sprechen.  3. Freistellungsauftrag nutzen  Kapitalerträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Außerdem fallen auf Zinsen noch der Solidaritätszuschlag und ggfls. die Kirchensteuer an. Diese Steuern behalten Banken automatisch das Geld dafür ein – es sei denn, der Kunde oder die Kundin hat einen sogenannten Freistellungsauftrag gestellt.  Ist er bei der Bank hinterlegt (das geht auch digital) bleiben Zinsen und Dividenden für das Kind steuerfrei, bis der Freibetrag von 1000 Euro pro Jahr und Person ausgeschöpft ist.  4. Depot auf den Namen des Kindes führen  Führen Eltern ein Depot auf den Namen ihres Kindes, fungieren sie bis zu dessen 18 Geburtstag als dessen Treuhänder. Mit Erreichen der Volljährigkeit verlieren sie zudem den Zugriff auf das Geld. In diesem Fall sind Zinserträge nicht nur bis zum Sparerfreibetrag von 1.000 Euro steuerfrei, sondern zusätzlich auch bis zum Grundfreibetrag von 12. 096 Euro. Allerdings ist dann das Kind Eigentümer der Geldanlage und die Eltern haben dann darauf keinen Einfluss mehr.  Finanzielle Weitsicht als Erziehungsthema – ein unterschätzter Mehrwert  Immer mehr Eltern möchten ihren Kindern auch in Finanzfragen eine gewisse Bildung mitgeben. Ein Weihnachtsgeschenk in Form einer Geldanlage ist hierfür ein idealer Einstieg.  Kinder lernen:  was Zinsen sind was Sparen bewirken kann dass Geduld sich lohnt wie Geld wächst was Inflation bedeutet dass Konsum nicht der einzige Wert ist Eine Geldanlage-Geschenk ist daher nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Vermögensaufbau – sondern verschafft dem Nachwuchs auch das Rüstzeug, die eigenen Finanzen später verantwortungsvoll zu managen. Warum Weihnachten der optimale Startpunkt ist  In der stillen Zeit zwischen den Jahren ziehen die meisten Menschen Bilanz und überlegen sich gute Vorsätze für das kommende Jahr.  Was könnte besser passen, als in dieser Zeit mit dem Vermögensaufbau für den Nachwuchs zu beginnen?   🎄 Weihnachten ist der ideale Startpunkt für eine finanzielle Tradition.  Wie Sie diese Tradition gestalten, hängt von ihren Präferenzen und finanziellen Mitteln ab.   Denkbar wäre es etwa,   jedes Jahr oder jeden Monat 50 bis 100 Euro in einen ETF zu zahlen oder  zu besonderen Ereignissen (Kommunion, Einschulung, Führerschein) zusätzliche Mittel in den Sparplan zu investieren So entsteht über viele Jahre ein stabiles Fundament mit erstaunlichen Wertzuwächsen.  Der Kindervorsorge-Check: So finden Sie die passende Anlageform  Mit den unabhängigen FMH-Vergleichen erfahren Sie mit wenigen Klicks, welche Anbieter für Sie und Ihr Vorhaben die besten Konditionen bieten. Unter anderem können Sie mit unseren Vergleichen folgende Fragen beantworten:  Welche Banken zahlen die besten Tagesgeldzinsen?  Wo gibt es aktuell attraktive Festgeldangebote für Kinder?  Welche Depotanbieter bieten günstige ETF-Sparpläne?  Welche Bauspartarife lohnen sich bei der heutigen Zinslage?  Fazit: Ein Geschenk, das wirkt – Jahr für Jahr  Ein Weihnachtsgeschenk, das Vermögen bildet, ist mehr als eine schöne Geste. Es ist eine Entscheidung für Weitsicht und Verantwortung. Es zeigt:  „Ich denke an Dich und an Deine Zukunft.“  Ob Tagesgeld, ETF oder Bausparen – wichtig ist, dass man anfängt.  Und genau dafür ist Weihnachten der perfekte Moment.  ## Einleitung Spielzeug verliert schnell an Reiz – ein finanzielles Startkapital hingegen wächst Jahr für Jahr. Wer früh für Kinder spart, profitiert vom Zinseszinseffekt und schafft echte Zukunftschancen. FMH.de zeigt, welche Geldanlagen sich nicht nur zu Weihnachten besonders lohnen und wie Eltern, Großeltern und Paten die besten Konditionen finden. --- # Das bringt das FMH- Gütesiegel für Vermittler von Baufinanzierungen > In einem Markt mit steigenden Zinsen und stagnierenden Immobilienpreisen bietet das FMH-Gütesiegel Transparenz und Vertrauen. Suchen Sie nach einem serviceorientierten Baufinanzierungsvermittler? Das FMH-Zertifikat gewährleistet Qualität und Kundenorientierung. Entdecken Sie den Unterschied mit FMH-geprüften Partnern. URL: /artikel/das-bringt-das-fmh-guetesiegel-fuer-vermittler-von-baufinanzierungen Typ: article Ob München, Berlin oder Frankfurt: In vielen deutschen Städten und Regionen sind Wohnungen knapp – und das, obwohl die Einwohnerzahlen steigen. Das treibt die ohnehin schon hohen Mieten in begehrten Lagen zusätzlich in die Höhe. Und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Statt mehr wurden in den vergangenen Jahren immer weniger neue Wohnungen gebaut. Zwar hatte sich die Ampel-Koalition vorgenommen, per anno 400.000 neue Wohnungen entstehen zu lassen. Dieses Ziel wird sie allerdings krachend verfehlen. 2022 schaffte sie bundesweit gerade einmal 295.300 neue Einheiten. Im ersten Halbjahr 2023 sind sogar nur 135.200 Wohnung genehmigt worden – rund 50.000 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Spreu vom Weizen trennen Wer verzweifelt nach einer neuen Bleibe sucht, könnte nun versucht sein, zu kaufen, statt zu mieten. Doch auch hier ist der Markt nicht wirklich gut sortiert. Gute Bestandsobjekte sind rar – und die wenigen Neubauten extrem begehrt und teuer. An dieser Situation können wir von der FMH-Finanzberatung leider nichts ändern. Zumindest aber wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass Interessenten, die das passende Objekt gefunden haben, die beste Finanzierung erhalten – und eine umfassende und faire Beratung. Dafür bieten wir schon seit langem unsere FMH-Baufinanzierungsvergleiche und Rechner an. Seit ein paar Wochen allerdings gehen wir noch einen Schritt weiter – und zertifizieren die Vermittler mit Blick auf dessen Service und Dienstleistung für den Kunden. Denn welcher Kunde kann schon wissen, ob der Vermittler, den er ausgesucht hat, nur darauf aus ist, möglichst schnell den Vertrag unter Dach und Fach zu bringen – und damit seine Provision zu verdienen. Ein Gewinn für gute Vermittler – und die Kunden Um das herauszufinden, hat die FMH-Finanzberatung begonnen, erstmals die große Anzahl der Vermittler in Deutschland (etwa 50.000) zu durchleuchten und zu hinterfragen, wie sie ihre Kunden betreuen. Eine fachkundige Beratung unterstellen wir, weil alle Berater von der IHK geprüft sein müssen, bevor sie als Baufinanzierungsvermittler arbeiten dürfen. Dafür aber untersucht die FMH die Kundenorientierung, Service und Beratungsleistung an sich vor Ort beim Vermittler und nicht vom Schreibtisch aus. Das Verfahren findet auf freiwilliger Basis statt. Berater, die für sich in Anspruch nehmen, den Qualitätskriterien der FMH zu genügen, können sich bei uns melden. Wir schicken daraufhin ehemalige Kreditsachbearbeiter, Kundenberater und Ex-Vermittler zu ihnen, um zu erfahren, wie sie ihre Kunden wirklich betreuen. Dabei stellen wir den Kandidaten insgesamt 90 Fragen zu ihrem Geschäftsmodell und ihrer Kundenbetreuung. Nach der aufwendigen Auswertung stellen wir dann unser Zertifikat aus. Oder eben nicht. Besser mit Zertifikat Sie suchen derzeit nach einem geeigneten Objekt oder haben es schon gefunden? Vielleicht achten Sie bei Ihrem nächsten Baugeldvergleich oder der Kontaktaufnahme mit einem Vermittler darauf, ob Sie es mit einem Vermittler zu tun haben, der von der FMH geprüft und gecheckt ist. Wenn ja, können sie sicher sein, die passende Finanzierung für ihren Immobilienwunsch zu bekommen. Wenn nein, muss das nicht unbedingt schlechtes Zeichen sein, weil es derzeit noch viele Vermittler gibt, die sich nicht haben prüfen lassen. Entsprechend wird es auch etliche gute Vermittler geben, die (noch) kein Zertifikat besitzen. Nachweisbar gute Qualität gibt es allerdings (heute und künftig) nur mit dem Zertifikat der FMH. ## Einleitung Die Zinsen steigen. Die Immobilienpreise stagnieren auf hohem Niveau. Und der Mangel an guten Objekten setzt Käufer unter Druck, schnell eine Finanzierung zu unterschreiben. In solchen Zeiten ist es wichtig, einen Partner zu finden, der fair und serviceorientiert berät – und idealerweise durch die FMH zertifiziert ist. --- # Der Aktionszins beim Tagesgeld verrät die Absicht der Bank > Max Herbst erklärt anschaulich, welche Vorteile Banken durch zeitlich begrenzte Aktionszinsen haben URL: /artikel/warum-gerade-jetzt-so-viele-hohe-aktionszinsen Typ: article Warum gerade jetzt so viele hohe Aktionszinsen? Weil man davon ausgehen kann, dass die EZB die Einlagenzinsen am 30. April um mindestens 0,25 Prozentpunkte erhöhen wird, ist jetzt eine gute Zeit für Aktionsangebote. Man kann Neukunden akquirieren und dann von der EZB die erhöhten Einlagenzinsen von 2,25 Prozent  erhalten, wenn die neuen Kundengelder bei der EZB kurzfristig geparkt werden können. Die Bank garantiert einem Anleger 2,25 Prozent und erhält diese auch wieder von der EZB verzinst, wenn die Bank oder Sparkasse, das Geld anschließend dort anlegt. In diesem Fall hat die Bank einen Neukunden gewonnen, der ihr außer Installationskosten keine Unkosten bereitet. Und Neukunden zu werben kostet normalerweise richtig Geld. Drei Modelle – ein Ziel Aktionszinsen folgen einem bestimmten Muster, wo bei es drei Gruppen von Neukundenangeboten gibt: Es gibt die Gruppe der Girokonto-Eröffner, dann die Gruppe der Depotkonto-Eröffner und dann noch Angebote, die vor allem auf die Trägheit der Neukunden abzielen. Mit Blick auf den Schufa-Score ist es nicht immer empfehlenswert, regelmäßig ein neues Girokonto zu eröffnen, um Aktionszinsen für drei bis sechs Monate zu erhalten. Zusätzlich sollten Kunden genau darauf achten, ob das neue Girokonto wirklich kostenfrei ist oder von Anfang an Kontoführungsgebühren und oder andere Fixkosten für Debit- oder Kreditkarte anfallen. Hier ist es besonders wichtig neben dem Tagesgeldzins auch die verpflichtende Girokonto-Eröffnung zu beachten. Monatlich zehn Euro Kontogebühr machen einen augenfälligen Aktionszins schnell uninteressant. Ähnlich funktioniert das Modell beim Depot: TOP-Tagesgeldzinsen gibt es nur mit Eröffnung eines Anlagedepots. Will man dann dort regelmäßig Geld anlegen oder nur einmalig einen größeren Betrag investieren? Sind Sie bereits erfahren mit Investmentanlagen? Oder machen Sie dies alles nur wegen der TOP-Zinsen und wollen eigentlich gar kein Depot nutzen? Dann sollten Sie die Zusatzbedingungen genau lesen, unter welchen die hohen Zinsen bezahlt werden und welche Kosten später entstehen, wenn der Zeitraum der Garantiezinsen vorbei ist und nur noch das eröffnete Depot genutzt wird. Und dann haben wir noch die dritte Gruppe der Aktionszinsen: die Banken, die mit der Trägheit der Kunden rechnen. Aktionszinsen gelten nur eine begrenze Zeit und die Zinsen werden anschließend auf das Niveau der Bestandskunden zurückgestuft – was allerdings auch bei den meisten Banken der beiden oberen Gruppen zutrifft. Viele Kunden reagieren darauf nicht und lassen ihr Geld einfach liegen und genau darauf setzen die Banken.   Ein Rechenbeispiel Ein typisches Szenario verdeutlicht das Prinzip. Wenn die Bank dem Neukunden 2,5 Prozent garantiert und die EZB bei einer Wiederanlage 2,25 Prozent der Bank vergütet, dann hat die Bank einen Zinsbetrag von 312,50 Euro für drei Monate an den Neukunden zu bezahlen und würde bei einer Komplettanlage bei der EZB lediglich Zinsen in Höhe von 281,25 Euro erhalten. Also eigentlich ein Verlustgeschäft von 31,25 Euro. Dafür hat die Bank aber einen neuen Kunden gewonnen. Noch kein allzu großes Verlustgeschäft. Bleibt dieser Kunde nach Ablauf der Aktion noch vier Wochen bei der Bank und gibt sich mit 0,75 Prozent für einen Bestandskunden zufrieden, dann macht die Bank in diesem einen Monat einen Überschuss. Der Kunde erhält 31,25 Euro Zinsen und die Bank erhält von der EZB bei diesem Beispielkunden immerhin 93,75 Euro. Ergibt also folgende Rechnung: EZB-Gutschrift 93,75 Euro minus 31,25 Euro Zinszahlung an Bestandskunden gleich 62,50 Euro Gewinn für die Bank. Minus dem „Verlust“ für die ersten drei Aktionsmonate macht die Bank immer noch einen Gewinn von 31,25 Euro. Nicht viel aber doch etwas und man hat einen Neukunden, der vielleicht sogar länger bei der Bank sein Tagesgeld liegen lässt. Aktionszinsen dienen meist der Neukundengewinnung Diese Beispiele sollten Sie nicht davon abhalten, Neukundenangebote zu nutzen. Sie sollten aber auch an eventuelle Nebenkosten denken und auch daran, was mit diesen passiert, wenn die Garantiezeit zu Ende ist. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner von fmh.de, der auch bei längerem Anlagezeitraum errechnet, wie viele Tagesgeldzinsen Sie am Ende erhalten. Am Ende der Garantiezeit wird mit den derzeit gültigen Bestandskundenangeboten weitergerechnet: Dies ist eine faire Betrachtung, die Sie nicht bei allen Vergleichsangeboten finden werden. ## Einleitung Wer Tagesgeld zu Höchstzinsen anlegen will, achtet natürlich auf den Zinssatz und den Zeitraum der Zinsgültigkeit. TOP-Zinsen beim Tagesgeld sind attraktiv, zeigen aber zusätzlich auch eins: Die Bank will Neukunden gewinnen. --- # Die Bauzinsen sinken wieder – doch ist das schon die Trendwende? > Warum die Bauzinsen sinken - alle Infos & Zusammenhänge erklärt der Experte für Zinsentwicklung Max Herbst URL: /artikel/die-bauzinsen-sinken-wieder--doch-ist-das-schon-die-trendwende Typ: article Wer dieser Tage die Weltsituation betrachtet, muss leider erkennen: Alte Gewissheiten sind nur noch wenig wert – oder sie verkehren sich sogar ins Gegenteil. Dieser Befund lässt sich an zwei Beispielen eindrucksvoll illustrieren. Obwohl der Irankonflikt nach wie vor schwelt, fällt der Preis für Super und Diesel weit unter den Wert, den wir vor der Sperrung der Meerenge von Hormus gesehen haben. Verstehen muss man das nicht. Obwohl die Regierung bisher weitreichende Sozialreformen verschleppt, die Umstrukturierung der Rente auf eine Kommission auslagert und die deutsche Infrastruktur immer maroder wird, steigt das Vertrauen in den deutschen Staat: Die Rendite der zehn-jährigen Bundesanleihe ist vom 18.05. bis zum 25.06. von 3,17 auf 2,86 Prozent gesunken. Diese Entwicklung beweist, dass Investoren sich wieder mit niedrigeren Risikoaufschlägen zufriedengeben – und das, obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) gerade die Leitzinsen erhöht hat, um der Inflation entgegenzuwirken. Auch das ist alles andere als logisch. Sinkende Bauzinsen – nur ein vorübergehendes Phänomen? Für alle, die sich aktuell um eine Baufinanzierung bemühen, ist diese Entwicklung dennoch erfreulich. Denn wenn die Renditen der Bundesanleihen sinken, sinken im Schlepptau stets auch die Bauzinsen. Und zumindest dieser Mechanismus scheint noch zu funktionieren: Statt 4,09 Prozent (Mitte Mai) zahlen Interessenten Ende Juni nur noch 3,97 Prozent im Mittel. Die Frage ist nur: Wird dieser Trend anhalten oder sehen wir gerade nur eine Delle bei den Bauzinsen? Angesichts des Zustands der Welt sind eindeutige Prognosen natürlich schwierig. Aus meiner Sicht ist es aber durchaus denkbar, dass der Abwärtstrend sich fortsetzt – auch wenn es etliche Unsicherheitsfaktoren gibt. Alles kann, nichts muss Möglich wäre es zum Beispiel, dass die deutsche Regierung es weiterhin schafft, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.  Gelingt es etwa, die Energiekosten zu senken, könnte dies die dringend benötigten wirtschaftlichen Impulse auslösen. Dadurch würden (potenzielle) Investoren sehen, dass Deutschland nach Jahren der Stagnation wieder erstarkt und ein Schuldner ist, dem man gern sein Geld anvertraut. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Regierung sich bisher oft vor unangenehmen Entscheidungen gedrückt hat. Zudem besteht eine große Unsicherheit wegen der anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern. Je nachdem, wie gut oder schlecht die Extremisten dort abschneiden, wird auch das das Vertrauen in den deutschen Staat beeinflussen. Lieber zugreifen als pokern Wie also sollten Käufer und Eigentümer agieren, die dieser Tage eine Finanzierung brauchen? Für mich sind die kommenden Wochen ein guter Zeitraum, um den Sack zuzumachen – egal, ob es um einen ersten Baukredit oder eine Anschlussfinanzierung geht. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Bei Forward Darlehen mit Vorlaufzeiten von mehr als sechs Monaten wäre ich vorsichtig. Sollten wir im ersten Halbjahr 2027 weitere Zinssenkungen sehen, wäre eine solche Sicherheitsentscheidung nachteilig. Und weil nicht nur die Arbeit der deutschen Regierung Einfluss auf die Zinsen hat, sondern zum Beispiel auch der Ukraine-Krieg oder die Kongress- und Senatswahlen in den USA, sind neuerliche Abschläge nicht ausgeschlossen. Keine dieser Entwicklungen ist vorhersehbar. Beide aber könnten das Vertrauen in den deutschen Staat als verlässlichen Schuldner verbessern. Anfang 2027 könnte es daher zu einer leichten (weiteren) Abwärtsbewegungen bei den Bauzinsen kommen. Kurz gesagt: Bei den Bauzinsen werden wir bis auf weiteres wohl keinen eindeutigen Weg nach unten sehen, wohl aber ein kontinuierliches Auf und Ab. ## Einleitung Die Wirtschaft schwächelt, große Reformen lassen (noch) auf sich warten. Und doch sinken die Renditen der Bundesanleihe – und mit ihnen die Zinsen für Immobiliendarlehen. Warum das so ist. Und was wir in der jüngeren Zukunft erwarten sollten. --- # Die besten Autokredite 2026 > FMH & Handelsblatt zeigen die besten Autokredite 2026 für Neu- und E-Autos. Jetzt Zinsen, Sondertilgung und flexible Konditionen vergleichen. URL: /artikel/die-besten-autokredite-2026 Typ: article Autokredite bleiben gefragt Trotz staatlicher Förderungen und Herstelleraktionen finanzieren viele Verbraucher ihren Fahrzeugkauf ganz oder teilweise über einen Kredit. Besonders bei Elektroautos können Zuschüsse die Anschaffung erleichtern, die Finanzierung bleibt jedoch oft ein wichtiger Bestandteil des Kaufs. Wer einen Autokredit abschließt, sollte nicht nur auf den beworbenen Zinssatz achten. Entscheidend ist der Effektivzins, da er sämtliche kreditrelevanten Kosten berücksichtigt und einen realistischen Vergleich ermöglicht. Was wurde untersucht? Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts fünf Anbieter mit bonitätsunabhängigen sowie neun Anbieter mit bonitätsabhängigen Autokrediten analysiert. Bewertet wurden unter anderem: Effektivzinsen für Laufzeiten von 36 bis 60 Monaten Kreditsumme von 20.000 Euro Zinsvorteile für Elektrofahrzeuge Möglichkeiten zur Ratenaussetzung kostenfreie Sondertilgungen Bei den bonitätsabhängigen Angeboten wurden sowohl die Bestzinsen als auch die für zwei Drittel der Kunden geltenden Zinssätze berücksichtigt. Die besten Autokredite 2026 Bei den bonitätsunabhängigen Angeboten erhielten drei Anbieter die Bewertung „sehr gut“: PSD Bank West PSD Bank Rhein-Ruhr ADAC Finanzdienste Positiv bewertet wurden insbesondere der Zinsvorteil für Elektrofahrzeuge sowie flexible Rückzahlungsoptionen. Bei den bonitätsabhängigen Krediten überzeugten ING und Norisbank mit der Bestnote „sehr gut“. Beide Anbieter kombinieren günstige Effektivzinsen mit flexiblen Sondertilgungsmöglichkeiten. Betrachtet man statt des Bestzinses den für viele Verbraucher aussagekräftigeren Zwei-Drittel-Zins, ergibt sich ein anderes Bild: Hier kann die BBBank die Spitzenposition für sich beanspruchen. Die ING erhält auch hier die Note „sehr gut“. Nicht nur auf den Zinssatz achten Neben einem günstigen Effektivzins spielen flexible Kreditbedingungen eine wichtige Rolle. Besonders interessant sind: kostenfreie Sondertilgungen mögliche Ratenpausen Zinsrabatte für Elektrofahrzeuge transparente Gebührenmodelle Wer unerwartet zusätzliches Geld erhält, kann durch Sondertilgungen die Restschuld reduzieren und dadurch Zinskosten sparen. Fazit: Vergleichen lohnt sich Die Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts zeigt, dass sich die Konditionen von Autokrediten deutlich unterscheiden. Besonders bei bonitätsabhängigen Angeboten liegen die tatsächlichen Kundenzinsen häufig über den beworbenen Bestzinsen. Der FMH Autokredit Vergleich bietet einen transparenten Überblick über die aktuell besten Angebote für Neu- und Elektrofahrzeuge. ## Einleitung Ein neues Auto bleibt für viele Haushalte eine große Investition. Neben dem Kaufpreis entscheidet vor allem die Finanzierung über die tatsächlichen Kosten. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts untersucht, welche Autokredite 2026 mit günstigen Zinsen und flexiblen Rückzahlungsoptionen überzeugen. --- # Die besten Bauspartarife 2024 > Die besten Bauspartarife für 2024 - FMH-Finanzberatung & WirtschaftsWoche. Finden Sie den idealen Bauspartarif. URL: /artikel/die-besten-bauspartarife-2024-01 Typ: article Alle reden von Krise. Doch bei den Bausparkassen könnte die Stimmung kaum besser sein. Dank der gestiegenen Zinsen befindet sich die von Vielen schon totgesagte Branche massiv im Aufwind. Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen, nannte gegenüber der WirtschaftsWoche folgende Zahlen: Für 2023 erwarten die privaten Bausparkassen rund 15 Prozent mehr Geschäft als im Vorjahr. Das ist umso bemerkenswerter, als 2022 auch schon ein sehr gutes Jahr war – mit Neuabschlüssen in Höhe von 59,4 Milliarden Euro. Aktuell sind Bausparverträge vor allem für Kunden interessant, die Modernisierungen, Sanierungen und Klimaschutz- Maßnahmen planen. Dort werden meist Darlehen zwischen 30.000 und 80.000 Euro benötigt – und die lassen sich wunderbar per Bausparer stemmen. Wo finden Kunden die besten Konditionen? Die FMH hat die Bausparrechner der einzelnen Bausparkassen genutzt, verschiedene Modelle durchgerechnet und schließlich bewertet. Sieger mit der Note „sehr gut“ waren –bei den privaten Anbietern – mit weitem Abstand die folgenden Bausparkassen: Alte Leipziger Bauspar AG, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, BKM Bausparkasse Mainz AG Bei den regionalen Bausparkassen punkteten die LBS Nordwest (Berlin, Niedersachsen), LBS Saar und die LBS Süd (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) Sie sind auf Suche nach dem idealen Tarif für Ihr Vorhaben? Dann nutzen Sie gerne unseren Bausparvertrag-Vergleich . ## Einleitung Bausparen erlebt eine Renaissance. Doch welche Bausparkassen machen Kunden die besten Angebote? Das hat die FMH-Finanzberatung für die WirtschaftsWoche ermittelt. --- # Die besten Bausparverträge 2024 > Entdecken Sie die besten Bausparverträge 2024 für Ihr Sanierungs- oder Modernisierungsprojekt. URL: /artikel/die-besten-bausparvertraege-2024-03 Typ: article Welche Bausparverträge lohnen sich derzeit am meisten? Diese Frage hat die FMH-Finanzberatung für den Nachrichtensender ntv beantwortet, und dazu die Bauspartarife jener Bausparkassen ausgewertet, die auf ihrer Homepage kundenfreundliche Bausparrechner anbieten. Sehr gute Bausparverträge bieten attraktive Kombinationen Basis waren also die konkreten Angebote der Bausparkassen selbst, ausgehend von der Annahme, dass ein Kunde zehn Jahre lang 200 Euro pro Monat in einen Bausparvertrag einzahlt und diesen am Ende der Laufzeit auch direkt nutzt. Gewinner waren diejenigen Anbieter, die mit dieser Sparrate eine hohe Summe in die Vertragszuteilung führen – kombiniert mit einer möglichst geringen Tilgung bzw. Rückzahlungsrate. Schließlich hilft selbst die höchste Bausparsumme nur wenig, wenn die Tilgungsrate nach Ende der Ansparzeit nicht bezahlbar ist. Positiv auf die Bewertung wirkten sich zudem hohe Guthaben- und niedrige Darlehenszinsen aus. Die höchste Bausparsumme erreichte mit 70.000 Euro Bausparsumme die Wüstenrot. Allerdings müssen Kunden dort nach zehn Jahren 560 Euro pro Monat in die Tilgung stecken – ein teures Vergnügen. Die geringste Rate von 160 Euro hatte ein Tarif der Bausparkasse Schwäbisch Hall, hier bekamen Kunden für ihre Einlagen aber nur eine Bausparsumme von 42.000 Euro. Auch diese Kombination ist nur mäßig attraktiv. Private Bausparkassen können punkten Als Sieger bei der Auswertung für ntv gingen bei den privaten Bausparkassen gleich sechs Anbieter hervor: Alte Leipziger Bauspar AG, BKM Bausparkasse Mainz AG, start:bausparkasse AG, Signal Iduna Bauspar AG, Debeka Bauspar AG BHW Bausparkasse. Bei den regional tätigen Landesbausparkassen war das Spitzenfeld deutlich kleiner. Hier erreichte nur die LBS Nordwest (Berlin-West, Niedersachsen) die Note sehr gut. Um den besten Bauspartarif für Ihre Sanierungs- oder Modernisierungspläne zu ermitteln, empfehlen wir den Bausparvertrag-Vergleich der FMH-Finanzberatung. Hier können Sie verschiedene Angebote transparent und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten vergleichen. ## Einleitung Bausparverträge lassen sich nicht nur für die klassische Baufinanzierung beim Kauf des Eigenheims einsetzen. Auch Immobilienbesitzer, die umbauen oder modernisieren wollen, können profitieren – wenn die Konditionen stimmen. --- # Die besten Broker für ETF-Anleger 2024 > Die besten Broker für ETF-Anleger → Finden Sie das perfekte Depot für Ihre ETFs. FMH hat die Top-Anbieter geprüft und ausgewertet. URL: /artikel/die-besten-broker-fuer-etf-anleger-2024-09 Typ: article Doch was ist ein ETF? Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Entwicklung eines Indizes wie den DAX nachbildet. ETFs ermöglichen eine kostengünstige, breit diversifizierte Geldanlage. Kosten sind entscheidend: Jeder gesparte Euro wird direkt investiert und steigert langfristig die Rendite. Ein Vergleich der Brokergebühren für Einmalanlagen und Sparpläne lohnt sich in jedem Fall. Kostenunterschiede bei ETF-Sparplänen beachten Bei ETF-Sparplänen gibt es erkennbare Unterschiede: Einige Broker bieten kostenfreie Handelsoptionen, andere erheben dafür Gebühren – entweder prozentual oder als Eurobetrag. Langfristig tragen die Kosten zum Erfolg einer Geldanlage mit bei. Viele Online-Broker bieten inzwischen kostenlose ETF-Sparpläne an. Die FMH-Finanzberatung hat die Depots von 14 Online-Brokern und 11 Geschäftsbanken für die WirtschaftsWoche analysiert. Dabei wurde ein Transaktionsvolumen von einmal 500 € und einmal 1.000 € pro Trade angenommen. Die besten Broker bei geringem Transaktionsvolumen Unter den Online-Brokern haben Traders Place, finanzen.net zero, Scalable Capital, Trade Republic, Smartbroker+ und XTB mit „sehr gut“ abgeschnitten. Insgesamt waren die Kostenunterschiede gering, während die Transaktionskosten bei Geschäftsbanken deutlich höher ausfielen. Die ING und die Santander konnten sich ebenfalls von Ihren Mitbewerbern absetzen und erhielten beide die Bewertung „sehr gut“. Die besten Broker bei hohen Transaktionsvolumen Scalable Capital, Trade Republic, Traders Place, finanzen.net zero, Smartbroker+, flatex und XTB erhielten ebenfalls die Note ‘sehr gut’ unter den Online-Brokern. Bei den Geschäftsbanken überzeugten die DKB Deutsche Kreditbank und die Santander mit einem „sehr gut“. Sind Sie noch unentschlossen, welches Depot das richtige für Sie ist? Finden Sie das passende Depot für Ihre Ansprüche in unserem Depot-Vergleich. ## Einleitung Geringe Ordergebühren und kostenlose Sparpläne sind positiv für Ihre langfristige Geldanlage, da sie Ihre Rendite weniger schmälern. Die WirtschaftsWoche hat in Zusammenarbeit mit der FMH-Finanzberatung die besten Broker für ETF-Anleger ermittelt. --- # Die besten Broker für ETF-Geldanlagen 2023 > Entdecken Sie die führenden ETF-Broker des Jahres 2023. Vergleichen Sie Kosten, Leistungen und finden Sie die idealen Anbieter für Ihre ETF-Investitionen. Bleiben Sie trotz steigender Zinsen profitabel. URL: /artikel/die-besten-etf-broker-2023-12 Typ: article ETF-Anlagen bleiben attraktiv – trotz steigender Zinsen Es ist noch gar nicht lange her, da waren festverzinsliche Geldanlagen in Deutschland ein dramatisches Verlustgeschäft. Selbst vorsichtige Sparer wandten sich daher von Fest- und Tagesgeldkonten ab und suchten ihr Glück in ETF-Anlagen. Die meisten von ihnen sind damit gut gefahren. Angesichts der steigenden Zinsen werden zwar auch festverzinsliche Angebote wieder attraktiver. Echte Renditen – jenseits des Inflationsausgleichs – erzielen Anleger aber nach wie vor nur, wenn sie sich an den Kapitalmarkt wagen. Das gilt umso mehr, als der Zinsanstieg bereits ins Stocken geraten ist. Aktien, und damit auch die ETF-Anlagen, machen hingegen wieder Boden gut und sind auf dem Weg zu neuen Spitzenwerten. Warum sich ETF-Sparpläne für Anleger lohnen Wer von dieser Entwicklung profitieren, aber die Risiken überschaubar halten will, ist mit einem ETF-Sparplan gut beraten. Einsteiger müssen sich im Vorfeld allerdings einen Broker suchen, der die Geschäfte für sie abwickelt. Doch welche Anbieter sind zu empfehlen? Welche ETF-Broker sind am günstigsten? So wurde bewertet Dieser Frage ist die FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche nachgegangen. Unser Augenmerk lag dabei ausschließlich auf den Kosten für Kauf und Verkauf von Papieren sowie die den Depotgebühren. Die Wertentwicklung der einzelnen ETFs floss nicht in die Bewertung ein. Top-Anbieter 2023 im Überblick Bei den Online und Neo-Brokern konnten nach diesen Kriterien vor allem Traders Place, finanzen.net I zero; Trade Republic, Scalable Capital und just Trade überzeugen. Die besten ETF-Broker aus dem Lager der Direkt- und Geschäftsbanken sind ING, Targobank und Santander. Einen umfassenden Überblick über ETF-Broker finden Sie in unserem Depot-Vergleich. ## Einleitung Die Negativzinsen sind Geschichte, erste Anbieter bieten wieder vier Prozent fürs Tagesgeld. Dennoch kann es sich lohnen, weiterhin auf Indexfonds zu setzen. Wo Anleger die besten Broker für ETF-Anlagen finden. --- # Die besten Broker für ETF-Sparpläne 2024 > Die FMH-Finanzberatung zeichnet für das Handelsblatt aus ► Die besten Broker für ETF-Sparpläne 2024. URL: /artikel/die-besten-broker-fuer-etf-sparplaene-2024-04 Typ: article EU-Pläne zum Provisionsverbot und ihre Folgen Am 16.01.2024 debattierte das EU-Parlament über ein entsprechendes Gesetz, das ab 2026 in Kraft treten sollte. Das sogenannte “Payment for Order Flow” würde dann in der EU verboten werden. Doch jüngst hat der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments sich gegen das von der EU-Kommission vorgeschlagene Provisionsverbot ausgesprochen. Für Kleinanleger hätte dieses Gesetz weitreichende Auswirkungen haben können. Man sollte sich mit dem Investieren nicht zu viel Zeit lassen, denn Gesetzesänderungen können einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Warum ETF-Sparpläne für Privatanleger sinnvoll sind Traditionelle Broker und auch Börsen erheben zum Teil hohe Transaktionskosten, wodurch es für Kleinanleger unattraktiv ist, mit Wertpapieren, beispielsweise für die Rente, vorzusorgen. Je höher die Kosten und Gebühren sind, desto geringer ist der Anteil, der für den Kauf von ETF-Anteilen zur Verfügung steht. Nicht nur der Broker sollte möglichst geringe Kosten verursachen, sondern auch der Fonds selbst sollte den gesamten Einzahlungsbetrag möglichst effizient als Geldanlage verwenden. Die kostengünstigste Form sind ETF-Sparpläne. Bei einem ETF handelt es sich um einen börsengehandelten Indexfonds, der die Wertentwicklung ausgewählter Marktindizes identisch abbildet. Mit einem ETF (Exchange Traded Fund) kann man einfach und kostengünstig in Aktien investieren und langfristig Vermögen aufbauen. Neo-Broker verändern den Markt Das Aufkommen der sogenannten Neo-Broker löste einen Boom aus, da sie in der Lage sind, mit minimalen oder keinen Gebühren zu arbeiten. Sie refinanzieren sich über Rückvergütungen, die sie von bestimmten Handelsplätzen erhalten. Der Anleger bemerkt davon nichts, sondern erfreut sich an den niedrigen Kosten und einer kontinuierlichen Rendite. Doch für welchen Anbieter sollte man sich entscheiden? Die FMH-Finanzberatung ist im Auftrag des Handelsblatts dieser Frage nachgegangen. Bei der Auswertung der besten Anbieter für ETF-Sparpläne haben wir uns hauptsächlich auf die Kosten für den Kauf und Verkauf von ETF-Sparplänen konzentriert. Die meisten Broker verlangen keine Gebühren für die Depotführung. In den Spitzenpositionen finden sich die Neo-Broker, die mit ihren kostenfreien Angeboten locken, darunter Finanzen.net ZERO, Scalable Capital, Traders Place, Trade Republic und XTB. Diese fünf Broker wurden mit “sehr gut” bewertet. Das Depot der ING erhielt eine “gute” Bewertung – der Broker aus den Niederlanden belegte somit den besten Platz unter den Direktbanken. Nutzen Sie außerdem unseren ETF- / Fondssparplan Vergleich, um das beste Angebot für Ihre Bedürfnisse zu finden. ## Einleitung Jetzt ist eigentlich der ideale Zeitpunkt, um günstig ins Trading-Geschäft einzusteigen. Für Kleinanleger hätte es nämlich in Zukunft teurer werden können. --- # Die besten Depots für Kleinanleger 2024 > Entdecken Sie die besten Depotbanken für Kleinanleger 2024. Erfahren Sie, welche Banken günstige Konditionen und optimale Sparplan-Möglichkeiten für Kleinanleger bieten. URL: /artikel/die-beste-depotbank-fuer-kleinanleger-2024-06 Typ: article Beste Konditionen für Kleinanleger Die FMH-Finanzberatung hat für ntv ermittelt, welche Banken für Kleinanleger die besten Konditionen bieten. Die FMH hat dabei zwischen Neo- und Onlinebrokern sowie Direkt- und Geschäftsbanken unterschieden. Neobroker sind in der Regel am günstigsten, da sie weitgehend ohne direkten Kundenkontakt arbeiten und auf Onlinegeschäfte spezialisiert sind. Direkt- und Geschäftsbanken bieten hingegen mehr Service und Beratung, was jedoch auch höhere Kosten verursacht. Die Analyse der FMH umfasst nur Banken mit Depots, die Sparpläne anbieten, da Kleinanleger eher regelmäßig investieren möchten. Ein weiteres weiteres Kriterium war die Möglichkeit, in Aktiensparpläne zu investieren, was besonders für mutige Anleger interessant ist, die kleinere Beträge in ausgewählte Einzelaktien anlegen möchten. Die besten Neo- und Onlinebroker Bei den Neo- und Onlinebrokern wurden fünf Anbieter mit „sehr gut“ bewertet, die keine Depotkosten und sehr geringe Orderkosten bieten: Traders Place, finanzen.net zero, SMARTBROKER+, Scalable Capital und Trade Republic. Die besten Direkt- und Geschäftsbanken Unter den Direkt- und Geschäftsbanken haben sich drei Direktbanken – ING, 1822direkt, Consorsbank – und die Deutsche Bank, mit ihrem maxblue Depot, als beste Geschäftsbank ausgezeichnet. Alle vier Anbieter erhielten ein „sehr gut“. Finden Sie das geeignete Depot in unserem FMH Depot-Vergleich. ## Einleitung Wenn man an Wertpapiergeschäfte und Depots denkt, kommen einem oft erfahrene Anleger in den Sinn, die mit großen Beträgen handeln. Doch auch viele Kleinanleger, die monatlich kleinere Beträge in Fonds, Aktien oder ETF-Sparpläne investieren, benötigen eine geeignete Bank für ihr Depot. --- # Die besten Depots mit Beratung 2024 > Beste Depots mit Beratung 2024  Finden Sie das perfekte Depot für Ihre Investitionen. FMH hat die Top-Anbieter geprüft und bewertet. URL: /artikel/die-besten-depots-mit-beratung-2024-08 Typ: article Warum Beratung so wichtig ist Immer mehr Deutsche legen ihr Geld am Finanzmarkt an, ob zur Altersvorsorge oder für den Vermögensaufbau. Doch nicht jeder ist ein Finanzexperte. Besonders für Menschen, die große Summen investieren oder sich unsicher fühlen, ist ein Depot mit professioneller Beratung Gold wert. Die Kosten für ein Depot sind nur ein Teil der Gleichung. Die Wahl des richtigen Anbieters hängt auch von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Die Sieger der bundesweiten Banken Für das Handelsblatt hat die FMH-Finanzberatung bundesweite und regionale Banken auf Herz und Nieren geprüft. Bei den bundesweiten Banken stechen besonders zwei heraus: Die Deutsche Bank mit ihrem Dynamic Depot und die Merkur Privatbank. Beide wurden mit „sehr gut“ bewertet. Im Mittelfeld rangieren die HypoVereinsbank mit ihrem HVB-Depot und die Commerzbank mit dem Premium-Depot. Regionale Banken: Die heimlichen Stars Die regionalen Banken sind die eigentlichen Gewinner im Ranking. Ganze vier von elf getesteten Banken erhielten die Bestnote „sehr gut“, die restlichen ein „gut“. Besonders herausragend sind die Hamburger Volksbank und die Volksbank Köln Bonn neben der Frankfurter Sparkasse und der Hamburger Sparkasse: Auch hier überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Frankfurter Sparkasse punktet mit ihrem Komfort-Depot, bei dem Transaktionskosten bereits im Depotpreis enthalten sind. Finden Sie Ihr passendes Depot in unserem Depot-Vergleich. ## Einleitung Wenn Sie sich beim Kauf von Aktien und ETFs Unterstützung wünschen, sollten Sie die Wahl Ihres Depots nicht dem Zufall überlassen. Die richtige Entscheidung kann Ihnen bares Geld sparen und Ihre Investitionen optimieren. --- # Die besten Depots mit Beratung 2025 > Sie suchen ein Depot mit persönlicher Beratung? Der FMH-Vergleich 2025 zeigt: Wer die Konditionen prüft, spart deutlich – auch mit Beratung. URL: /artikel/die-besten-depots-mit-beratung-2025-08 Typ: article Ein aktueller Vergleich der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatt zeigt: Wer die Konditionen prüft, kann auch bei beratungsbasierten Depots deutlich sparen. Worauf Anleger achten sollten Die Wahl des passenden Depots hängt stark vom individuellen Anlegertyp ab. Wer nur selten handelt, sollte auf eine möglichst niedrige Grundgebühr achten, bestenfalls ein kostenloses Depot. Für aktivere Anleger sind hingegen die Transaktionskosten entscheidend. Außerdem empfiehlt es sich, vorab zu klären, ob auch Sparpläne verfügbar sind – und falls ja, zu welchen Konditionen. Gerade regelmäßiges Investieren sollte möglichst unkompliziert und kostengünstig möglich sein. Was wurde untersucht? Bewertet wurden die Konditionen von Banken mit Beratungsangebot, sowohl bundesweit tätige Institute als auch regionale Banken in Städten mit über 500.000 Einwohnern. Der Test basierte auf zwei Musterdepots: • Depotgröße 30.000 € mit sechs Käufen/Verkäufen pro Jahr • Depotgröße 100.000 € mit zehn Trades jährlich Entscheidend waren unter anderem die Depotgebühren, die Transaktionskosten sowie mögliche Unterschiede zwischen Online- und Filialausführung. Die besten bundesweiten Anbieter mit Beratung Spitzenreiter unter den überregionalen Banken ist die Santander, die für beide Musterdepots Bestwerte erreichte. Das Institut punktet mit einer kostenlosen Depotführung und günstigen Transaktionsgebühren, vor allem bei Online-Ausführung: Nur 0,4 % des Ordervolumens werden fällig. Wer seine Trades selbst online abwickelt, zahlt im Musterfall lediglich rund 200 € jährlich – bei Ausführung in der Filiale wären es doppelt so viel. Auch die Targobank schnitt sehr gut ab. Hier halbiert sich die Transaktionsgebühr bei Online-Nutzung von 0,5 % auf 0,25 % – ebenfalls bei kostenfreier Depotführung. So können Anleger mit etwas Eigeninitiative ihren Kostenaufwand deutlich senken, ohne auf Beratung zu verzichten. Die Bewertung „sehr gut“ erhielten außerdem die MERKUR PRIVATBANK, Postbank und die BBBank. Regionale Banken mit attraktiven Konditionen Auch unter den regionalen Anbietern finden sich empfehlenswerte Angebote. Besonders positiv fällt die Leipziger Volksbank auf: Für das größere Musterdepot mit zehn jährlichen Trades liegen die Gesamtkosten bei rund 369 € – unabhängig davon, ob die Orders online oder vor Ort ausgeführt werden. Etwas teurer ist das Angebot der Sparkasse Duisburg mit etwa 600 € im Jahr. Dafür sind dort bis zu 25 Transaktionen im Preis enthalten, ideal für Anleger, die häufiger umschichten möchten. Je nach persönlicher Handelsfrequenz kann sich das trotz höherem Grundpreis rechnen. Auch die Volksbank Düsseldorf Neuss, Stadtsparkasse München und die Sparkasse KölnBonn erhielten die Note „sehr gut“. Fazit: Beratung muss nicht teuer sein Klassische Banken können beim Preis nicht mit Neo-Brokern konkurrieren. Doch wer Wert auf persönliche Betreuung legt, findet auch unter den beratenden Instituten faire Angebote. Besonders lohnend ist die Kombination aus Beratung vor Ort und selbstständiger Order-Ausführung online, das spart bares Geld. Sind Sie auf der Suche nach einem passenden Depot. Der Depot-Vergleich auf FMH zeigt transparent, welche Depots die besten Konditionen für Anleger bieten. ## Einleitung Nicht jeder möchte seine Geldanlage komplett allein organisieren oder auf reine Online-Broker setzen. Für viele Anleger ist persönliche Beratung wichtig – sei es bei der Depotwahl, der Auswahl von Fonds oder bei strategischen Fragen. Doch diese Unterstützung hat ihren Preis und der variiert erheblich von Bank zu Bank. --- # Die besten Depots mit Wertpapierkrediten 2024 > Erfahren Sie, welche Faktoren bei der Wahl des richtigen Depots entscheidend sind, und entdecken Sie günstige Wertpapierkredite durch unsere Analyse der besten Angebote. URL: /artikel/die-besten-depots-mit-wertpapierkrediten-2024-10 Typ: article Schlüsselaspekte eines Wertpapierkredits, die Sie kennen sollten Ein zentraler Faktor bei der Auswahl eines Wertpapierkredits ist, wie bei jedem Darlehen, der effektive Jahreszins. Dieser sollte möglichst niedrig ausfallen. Darüber hinaus spielt das verfügbare Kreditvolumen eine entscheidende Rolle, das sich nach der Beleihbarkeit der im Depot enthaltenen Wertpapiere richtet. Aufgrund der Schwankungen an den Börsen sehen Banken und Broker nicht den gesamten Depotwert als Sicherheit an – die Beleihungssätze variieren je nach Anbieter und Art der Wertpapiere. Überraschend ist, dass einige Banken Wertpapierkredite immer noch der Schufa melden. Ein solcher Eintrag ist eigentlich unnötig, weil die Sicherheit durch die hinterlegten Wertpapiere ausreichend gegeben ist. Wo finde ich kostengünstige Depots mit einer Option auf Wertpapierkredite? Um Anlegern die Entscheidung zu erleichtern, hat ntv die FMH-Finanzberatung damit beauftragt, die besten Depots in Verbindung mit Wertpapierkrediten zu analysieren. Die Erhebung der Daten gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet, da viele Anbieter wenig Transparenz zeigen und keine konkreten Informationen zu Zinssätzen oder Konditionen geben wollten. In die Auswertung flossen neben den Kreditbedingungen vor allem die Depot- und Transaktionsgebühren mit ein, da diese die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Top-Auswahl für Wertpapierkredite: Diese Depotbanken überzeugen! Online-Broker schneiden in der Regel besser ab als die Depots von Direkt- oder Filialbanken. Die Depots von finanzen.net zero, Smartbroker+, Scalable Capital, flatex, S Broker und maxblue der Deutschen Bank wurden mit „sehr gut“ bewertet. Benötigen Sie Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Depot? In unserem Depot-Vergleich werden Sie sicher fündig. ## Einleitung Besitzer eines umfangreichen Depots, die entweder kurzfristig Aktien hinzukaufen oder finanzielle Engpässe überbrücken möchten, haben zwei Möglichkeiten: Sie können ihre Wertpapiere – wie Aktien, Fonds oder ETFs – ganz oder teilweise verkaufen, oder sie entscheiden sich für einen Wertpapierkredit. Wer diese Option als gute Alternative in Betracht zieht, sollte schon bei der Wahl des passenden Depots darauf achten, dass der Depotanbieter günstige Bedingungen beim Wertpapierkredit bietet. --- # Die besten digitalen Geschäftskonten 2024 > Die besten digitalen Geschäftskonten 2024  Flexible, kostengünstige Lösungen für Selbstständige und kleine Unternehmen zur effizienten Finanzverwaltung im modernen Geschäftsalltag. URL: /artikel/die-besten-digitalen-geschaeftskonten-2024-10 Typ: article Digitale Geschäftskonten: Die smarte Wahl für Selbstständige und Unternehmer Wenn Bargeldeinzahlungen keine große Rolle spielen, sind sie die perfekte Wahl. Sie ermöglichen eine klare Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen, was gerade für Selbstständige essenziell ist. Digitale Geschäftskonten ermöglichen es, Bankgeschäfte vollständig online abzuwickeln, ohne den Gang zur Bank. Egal, ob über eine App oder ein Webportal – alle Transaktionen können bequem von überall und jederzeit durchgeführt werden. Für das Handelsblatt hat daher die FMH-Finanzberatung die besten digitalen Geschäftskonten ermittelt. Die Vorteile im Überblick Geringere Kosten: Viele digitale Geschäftskonten sind günstiger als klassische Bankkonten, einige sogar kostenlos. Maximale Effizienz: Überweisungen und Buchungen können schnell und einfach per App erledigt werden. Weltweiter Zugriff: Ideal für Unternehmen, die international tätig sind. Sie haben von überall Zugriff auf Ihr Konto und können Transaktionen flexibel abwickeln. Zusatzfunktionen: Viele digitale Konten bieten nützliche Tools wie automatische Buchhaltung und Rechnungsmanagement, die Ihnen helfen, Ihre Finanzen besser im Blick zu behalten. Die besten Geschäftskonten im Vergleich Ein Vergleich der Anbieter zeigt, dass es sich lohnt, die verschiedenen Angebote zu prüfen. Für die FMH-Finanzberatung spielte die Bewertung der monatlichen Kosten und Gebühren für beleglose Buchungen eine wichtige Rolle. Fünf Konten teilen sich den ersten Platz: Zwei Konten von FYRST, zwei von N26 und eines von tide. Diese wurden mit einem „sehr gut“ bewertet. Lassen Sie sich von den besten Angeboten inspirieren! Mit unserem Girokonto-Vergleich finden Sie als Selbstständiger und Kleinunternehmer klassische Geschäftskonten für Ihre individuellen Bedürfnisse. ## Einleitung Die Auswahl des richtigen Geschäftskontos hilft Ihrem Unternehmen, mit wenig Aufwand sich effizient zu entwickeln. Insbesondere digitale Geschäftskonten bieten Selbstständigen und kleinen Unternehmen eine moderne, kostengünstige und flexible Lösung der Finanzverwaltung und erleichtert den Geschäftsalltag. --- # Die besten digitalen Geschäftskonten 2025 > Finden Sie das beste digitale Konto für Selbstständige & Unternehmen. Transparent, unabhängig & aktuell! URL: /artikel/die-besten-digitalen-geschaeftskonten-2025-10 Typ: article Eine aktuelle Untersuchung der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts zeigt, welche digitalen Geschäftskonten 2025 am besten abschneiden. Bewertet wurden 26 Konten von zehn Anbietern, unter anderem nach Kontogebühren, Buchungskosten, Karten, Zinsen und Zusatzfunktionen. Grundlage war ein Musterfall mit 150 Buchungen pro Monat. Worauf Selbstständige achten sollten Gesamtkosten prüfen: Auch „kostenlose“ Konten können durch Buchungsgebühren teurer werden. Extras vergleichen: Buchhaltungsfunktionen, Cashback oder Zinsen unterscheiden sich deutlich. Bargeldbedarf beachten: Viele Digitalbanken bieten nur begrenzte Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten. Vivid vorn mit dem besten Gesamtpaket Vivid Money geht als Testsieger hervor. Das kostenlose Standard-Konto überzeugte mit keinen Buchungskosten, integrierter Rechnungsstellung und bis zu vier Prozent Zinsen in den ersten 4 Monaten. Bunq, N26 und FYRST sind ebenfalls „sehr gut“ Auf Platz zwei folgt bunq mit dem kostenpflichtigen Pro Business-Konto. 250 Buchungen im Jahr sind inklusive, dazu kommen bis zu drei Mastercard-Debitkarten, 0,75 % Zinsen und praktische Tools wie Auto-USt-Berechnung. Bunq ist vor allem für international tätige Selbstständige interessant, da Konten in 22 Währungen geführt werden können. N26 erreicht Platz drei mit dem Business Smart-Konto für 4,90 € im Monat. Buchungen sind unbegrenzt kostenlos, ein Dispo ist verfügbar, und es gibt 0,1 % Cashback. FYRST (Deutsche Bank) folgt mit Fyrst Complete für 10 € monatlich, 75 Buchungen sind inklusive, danach 0,08 € pro Vorgang. Dazu gibt es Debitkarte, Girocard und optional eine Kreditkarte. Fazit: Digitale Konten mit klaren Vorteilen Digitale Geschäftskonten punkten mit niedrigeren Gebühren und smarten Tools. Besonders Vivid, bunq, N26 und FYRST bieten 2025 überzeugende Konditionen für Selbstständige und kleine Unternehmen. Der FMH-Girokonto-Vergleich liefert einen transparenten Überblick und hilft, das passende Konto zu finden. ## Einleitung Wer selbstständig arbeitet, profitiert von einem separaten Geschäftskonto: Es schafft Übersicht, erleichtert die Buchhaltung und erfüllt bei manchen Banken sogar eine vertragliche Pflicht. Doch die Kosten und Leistungen unterscheiden sich deutlich - besonders zwischen klassischen Filialbanken und Digitalanbietern. --- # Die besten ETF-Broker 2025 > ETF-Broker im Test: FMH & WirtschaftsWoche zeigen 2025 die besten Anbieter für geringe & hohe Ordervolumen. Jetzt günstig & transparent handeln. URL: /artikel/die-besten-etf-broker-2025-09 Typ: article Was wurde untersucht? Für die aktuelle Auswertung hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche insgesamt 24 Anbieter verglichen – 11 Onlinebroker sowie 13 Geschäfts- und Direktbanken. Bewertet wurden die Depotkosten, Transaktionsgebühren, Orderkosten beim Wertpapierkauf, die Gebühren für Sparplan-Ausführungen sowie das Vorhandensein von Auszahlplänen. Untersucht wurden zwei Szenarien: geringe Transaktionsvolumen von 500 Euro und hohe Volumen von 10.000 Euro pro Trade. Kosten sind entscheidend für die Rendite Was auf den ersten Blick günstig aussieht, kann sich bei genauer Betrachtung als Renditekiller erweisen. Eine scheinbar niedrige Ordergebühr von 0,25 Prozent kann ohne Obergrenze bei hohen Beträgen stark ins Gewicht fallen. Umgekehrt verteuern fixe Mindestgebühren kleine Ordervolumina erheblich. Wer selten handelt, sollte vor allem auf ein kostenloses Depot achten. Wer regelmäßig investiert, profitiert stärker von niedrigen Orderkosten. Wichtig ist außerdem, ob eine Mindest- oder Höchstgebühr gilt - sie entscheidet, ob ein Modell für kleine oder große Summen geeignet ist. Beste Broker bei kleinen Transaktionsvolumen Bei einem Ordervolumen von 500 Euro pro Trade wurden fünf Onlinebroker mit „sehr gut“ ausgezeichnet: Smartbroker+ – 1,00 Euro pro Order bis 499,99 Euro, darüber kostenlos Traders Place – 0,95 Euro pro Order bis 499,99 Euro, ab 500 Euro gebührenfrei Scalable Capital – pauschal 0,99 Euro pro Order Trade Republic – pauschal 1,00 Euro N26 – keine Transaktionskosten Alle ausgezeichneten Anbieter führen das Depot kostenlos, ebenso die Ausführung der Sparpläne. Unter den Geschäfts- und Direktbanken, konnte in dieser Kategorie die ING, sowie die 1822direkt mit einem „sehr gut“ überzeugen. Beste Broker bei hohen Transaktionsvolumen Auch bei einem Ordervolumen von 10.000 Euro pro Trade überzeugen die gleichen fünf Anbieter mit Top-Konditionen. Zusätzlich erhielt Flatex die Bewertung „sehr gut“. Bei hohem Transaktionsvolumen überzeugte außerdem die ING und die Merkur Privatbank unter den Geschäfts- und Direktbanken. Onlinebroker bleiben klar im Vorteil Die Auswertung zeigt: Neobroker und Onlinebroker bieten meist einheitlich niedrige Gebühren und kostenlose Depots. Geschäfts- und Direktbanken haben in den vergangenen Jahren aufgeholt, liegen preislich aber weiterhin höher. Onlinebroker arbeiten überwiegend mit Pauschalpreisen, wodurch die Kosten auch bei höheren Volumina stabil bleiben. Klassische Banken verlangen dagegen häufiger prozentuale Ordergebühren, die mit dem Anlagevolumen steigen. Fazit: Günstig handeln zahlt sich aus Die FMH-Auswertung zeigt, dass Anleger mit der richtigen Brokerwahl ihre Rendite deutlich verbessern können. Vor allem Online- und Neobroker punkten mit niedrigen Gebühren, kostenlosen Depots und attraktiven Sparplanangeboten. Der FMH Depot-Vergleich liefert einen transparenten Überblick über alle getesteten Anbieter – unabhängig, aktuell und praxisnah. ## Einleitung Bei der Wahl ihres Brokers achten viele ETF-Anleger vor allem auf niedrige Kosten - zu Recht. Doch was auf den ersten Blick günstig wirkt, kann schnell teuer werden. Die FMH-Finanzberatung hat für die WirtschaftsWoche untersucht, welche Anbieter 2025 besonders gute Konditionen für ETF-Anleger bieten. --- # Die besten Festgeldangebote  > Festgeld 2025 im Vergleich: FMH & Handelsblatt zeigen die besten Zinsen, sichere Banken & wichtige Details zur Anlage. Jetzt informieren! URL: /artikel/die-besten-festgeldangebote-2025-12 Typ: article Warum Festgeld für sicherheitsorientierte Sparer interessant bleibt Festgeldkonten zählen zu den klassischen Sparformen. Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss fest vereinbart und gilt über die gesamte Laufzeit. Zusätzlich greift bis zu einer Anlagesumme von 100.000 Euro pro Bank die EU-weite gesetzliche Einlagensicherung. Der größte Vorteil liegt in der Planungssicherheit. Der Nachteil: Während der Laufzeit ist das Geld nicht verfügbar. Aktuell liegen die besten Festgeldzinsen je nach Laufzeit zwischen zwei und drei Prozent pro Jahr. Damit lässt sich die Inflation zwar nicht schlagen, aber zumindest weitgehend abmildern. So wurde getestet Die FMH-Finanzberatung hat für das Handelsblatt insgesamt 57 bundesweite Anbieter analysiert. Bewertet wurde der Zinssatz einer Bank über die Laufzeiten ein, zwei und drei Jahre. Grundlage der Berechnung war eine Beispiel-Anlagesumme von 5.000 Euro. In die Auswertung flossen auch ausgewählte ausländische Banken ein, allerdings nur solche mit einem Moody’s Länderrating von mindestens A. Die Analyse zeigt: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Festgeldzinsen gesunken. Besonders bei kurzen Laufzeiten ist der Rückgang schon spürbar, bei längeren Laufzeiten fällt er stärker aus. Die besten Festgeldanbieter im Überblick In der Auswertung erhielten sechs Anbieter die Bewertung „sehr gut“. An der Spitze steht Raisin. Hier sind, je nach Angebot, mindestens 5.000 Euro Anlagesumme erforderlich. Die Festgelder werden häufig bei Partnerbanken im EU-Ausland geführt, was höhere Zinsen ermöglicht. Wer sein Geld lieber in Deutschland anlegen möchte, findet bei der Bank11 ein attraktives Angebot. Mit einer niedrigeren Einstiegssumme überzeugt die Volkswagen Bank. Bereits ab 2.500 Euro ist ein Festgeldabschluss möglich. Ebenfalls mit „sehr gut“ ausgezeichnet wurden die J&T Direktbank, die Bigbank und die GRENKE Bank. Je nach Laufzeit liegen die Zinsen der „sehr guten“ Anbieter zwischen 2,30 und 2,85 Prozent. Warum Details über die Zinsen hinaus wichtig sind Neben dem Zinssatz sollten Sparer auch auf die Art der Zinsgutschrift achten. Manche Banken schreiben die Zinsen jährlich gut, andere erst am Ende der Laufzeit gesammelt. Eine spätere Gutschrift kann Nachteile haben: Es entsteht kein Zinseszinseffekt. Bei höheren Beträgen können steuerliche Effekte auftreten, da der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr schneller überschritten wird, wenn mehrere Jahre Zinsen auf einmal ausgezahlt werden. Fazit: Sicherheit ja – vergleichen unbedingt Die Auswertung der FMH-Finanzberatung für das Handelsblatt zeigt: Festgeld bleibt eine solide Option für alle, die Wert auf Sicherheit und feste Zinsen legen. Trotz gesunkener Zinsen, im Vergleich zum Vorjahr, gibt es Anbieter mit attraktiven Konditionen. Wer Laufzeiten, Mindestanlagen, Zinsgutschrift und steuerliche Aspekte vergleicht, kann auch im aktuellen Umfeld eine passende Lösung finden. Der FMH-Festgeldvergleich bietet dafür einen transparenten Überblick über die besten Angebote. ## Einleitung Wer sein Geld sicher anlegen möchte und für eine gewisse Zeit darauf verzichten kann, findet im Festgeld weiterhin eine verlässliche Option. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts untersucht, welche Banken aktuell die besten Festgeldkonditionen bieten – und wo sich ein genauer Blick lohnt. --- # Die besten Festgeldangebote 2025 > Festgeld-Angebote 2025 geprüft von FMH für ntv: Attraktive Zinsen, Einlagensicherung & transparente Bewertung! URL: /artikel/die-besten-festgeldangebote-2025-09 Typ: article Was wurde untersucht? Für die aktuelle Analyse hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag von ntv insgesamt 64 Banken verglichen – 25 Anbieter mit gesetzlicher Einlagensicherung und 39 mit erweiterter deutscher Einlagensicherung. Bewertet wurden die Zinsen für Laufzeiten von 1, 2 und 3 Jahren sowie die jeweilige Mindestanlagesumme. Beste Festgeldanbieter mit gesetzlicher Einlagensicherung Im Bereich der gesetzlichen Absicherung überzeugten die Klarna, Wüstenrot Bausparkasse, J&T Direktbank und der Vermittler Raisin (bestes Angebot aus 27 Banken). Alle vier erhielten die Note „sehr gut“. Diese Anbieter punkten mit attraktiven Zinsen, klaren Konditionen und hoher Transparenz. Beste Festgeldanbieter mit erweiterter Einlagensicherung Auch unter den deutschen Banken mit zusätzlichem Schutz erreichten mehrere Institute Bestnoten: IKB Deutsche Industriebank, Volkswagen Bank, Hanseatic Bank, Bank11 und GRENKE Bank. Durch die erweiterte Einlagensicherung bieten sie ihren Kunden ein deutlich höheres Sicherheitsniveau – teilweise weit über die gesetzliche Grenze von 100.000 Euro hinaus. Strategisch anlegen: Laufzeiten clever kombinieren Wer sein Geld nicht komplett an eine Laufzeit bindet, bleibt flexibler und kann Zinschancen besser nutzen. Diese sogenannte Treppenstrategie (Laddering) verteilt das Kapital auf verschiedene Laufzeiten und schafft damit einen ausgewogenen Renditemix. Auch ohne mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken zu eröffnen, lässt sich mit einem Top-Anbieter aus dem Ranking ein attraktiver Zinsmix erzielen. Gerade in Zeiten schwankender Zinsen sorgt diese Strategie für Stabilität und regelmäßige Verfügbarkeit eines Teils des Guthabens. Einlagensicherung und Auszahlung beachten Beim Festgeld zählt nicht nur der Zins. Ebenso wichtig ist, was am Ende der Laufzeit passiert: Einige Banken verlängern automatisch zu den dann gültigen Konditionen, oft für denselben Zeitraum. Wer das vermeiden möchte, sollte gleich nach der Anlage mitteilen, dass keine automatische Wiederanlage gewünscht ist. Auch die Anlagesumme verdient Aufmerksamkeit: Bis 100.000 Euro sind Einlagen EU-weit gesetzlich abgesichert. Wer mehr Kapital anlegt, sollte auf eine Bank mit erweiterter deutscher Einlagensicherung setzen. Fazit: Attraktive Zinsen bei sicherem Rahmen Die FMH-Auswertung für ntv zeigt: Festgeld bleibt 2025 eine sichere und rentable Anlageform. Besonders die Kombination aus verlässlicher Einlagensicherung und stabilen Zinsen macht Festgeld zur idealen Option für sicherheitsorientierte Anleger. Der FMH-Festgeldvergleich bietet einen transparenten Überblick über die besten Angebote und hilft, das passende Konto zu finden - unabhängig, aktuell und objektiv. ## Einleitung Sparen lohnt sich wieder: Auch 2025 bieten viele Banken attraktive Zinsen – selbst bei sinkendem Leitzins. Besonders Festgeld überzeugt durch Stabilität und Planbarkeit. Eine aktuelle Auswertung der FMH-Finanzberatung zeigt, welche Institute über Laufzeiten von einem, zwei und drei Jahren die besten Konditionen bieten. --- # Die besten flexiblen Baufinanzierungen 2025 > FMH & WirtschaftsWoche zeigen 2025 die besten flexiblen Baufinanzierungen: Jetzt Zinsen sichern, Tilgung anpassen & finanzielle Freiheit bewahren URL: /artikel/die-besten-flexiblen-baufinanzierungen-2025-10 Typ: article Warum Flexibilität bei der Baufinanzierung so wichtig ist Ein Immobilienkredit läuft oft über Jahrzehnte und in dieser Zeit kann sich vieles verändern: Einkommen, Familiengröße, Wohnsituation oder berufliche Perspektiven. Wer sich für eine Finanzierung mit festen, aber flexiblen Parametern entscheidet, bleibt finanziell stabil, selbst wenn sich die Lebensumstände ändern. Flexible Baufinanzierungen bieten mehr als nur Sicherheit durch feste Zinsen. Sie ermöglichen, den Tilgungssatz anzupassen oder Sonderzahlungen zu leisten und beides reduziert die Restschuld gezielt und ohne Vertragsänderung. So behalten Kreditnehmer Kontrolle und Freiraum. So funktioniert flexible Baufinanzierung Eine flexible Baufinanzierung kombiniert planbare Zinsen mit veränderbarer Rückzahlung. Die wichtigsten Stellschrauben sind: Sondertilgung: Einmal jährlich können zusätzlich Beträge zur Kredittilgung geleistet werden - meist bis zu fünf Prozent der Darlehenssumme. Tilgungsänderung: Der monatliche Rückzahlungsanteil kann, je nach Bank, ein- bis mehrmals während der Laufzeit angepasst werden. Das senkt die Rate in schwierigen Zeiten oder beschleunigt die Rückzahlung, wenn das Einkommen steigt. Diese Optionen verschaffen Kreditnehmern finanzielle Beweglichkeit, ohne die Stabilität fester Zinsen aufzugeben. Was die FMH-Finanzberatung untersucht hat Im Auftrag der WirtschaftsWoche hat die FMH-Finanzberatung die flexibelsten Baufinanzierungen von bundesweiten und regionalen Anbietern bewertet. Rahmenbedingungen: Kaufpreis: 500.000 € Darlehen: 350.000 € bzw. 450.000 € (70 % bzw. 90 % Beleihung) Tilgung: 2 % Zinsbindung: 10 oder 20 Jahre Bewertet wurden die Effektivzinsen p.a., Zinsaufschläge für Sondertilgungen und wie oft Tilgungsveränderungen möglich sind. Beste bundesweite Anbieter bei zehn Jahren Zinsbindung Bei zehnjähriger Zinsbindung erhielten die Bewertung „sehr gut“: DKB Deutsche Kreditbank Gladbacher Bank 1822direkt BBBank Die Effektivzinsen liegen – abhängig von der Beleihung – zwischen 3,32 % und 3,66 %. Die Tilgungsanpassung ist in der Regel zwischen 1 % und 5 % möglich; bei einigen Banken bis zu dreimal während der Laufzeit. Nur wenige Banken bieten an die Tilgung beliebig zu verändern. Beste bundesweite Anbieter bei zwanzig Jahren Zinsbindung Bei zwanzigjähriger Zinsbindung wurden ausgezeichnet: DKB Deutsche Kreditbank Gladbacher Bank ING Die Effektivzinsen liegen hier zwischen 3,96 und 4,41 Prozent – bei identischen Bedingungen für Sondertilgung und Tilgungsvariation. Beste regionale Anbieter Unter den regionalen Banken erzielten die PSD Bank RheinNeckarSaar und die Sparda-Bank Nürnberg die Bestnote „sehr gut“. Beide überzeugen durch faire Zinssätze, flexible Tilgungsoptionen und die Möglichkeit, jährlich Sonderzahlungen zu leisten. Der Schlüssel zur echten Flexibilität Während Sondertilgungen punktuell wirken, bieten Tilgungsveränderungen eine dauerhafte Anpassungsmöglichkeit. Ein Prozent mehr oder weniger Tilgung kann die monatliche Rate bei einem 400.000-Euro-Darlehen um rund 330 Euro verändern. Diese Option verschafft Spielraum, sei es in Zeiten höherer Ausgaben oder bei steigendem Einkommen. Sondertilgungen bleiben sinnvoll, wenn zusätzlich Geld verfügbar ist, etwa durch Boni, Erbschaften oder Verkäufe. Wichtig ist jedoch, dass diese Möglichkeiten vertraglich festgelegt sind - idealerweise ohne teure Aufschläge. Fazit: Sicherheit und Beweglichkeit perfekt kombiniert Die FMH-Auswertung im Auftrag der WirtschaftsWoche zeigt: Eine flexible Baufinanzierung ist die beste Absicherung gegen die Unwägbarkeiten des Lebens. Mit anpassbarer Tilgung, planbaren Zinsen und fairen Sondertilgungsbedingungen bleiben Käufer langfristig handlungsfähig und können ihre Rückzahlung aktiv gestalten. Der FMH Hypotheken-Vergleich hilft, die passende Lösung zu finden – unabhängig, transparent und aktuell. ## Einleitung Das Leben verläuft selten nach Plan und das gilt auch für die Finanzen. Eine flexible Baufinanzierung sorgt dafür, dass Käufer bei Veränderungen handlungsfähig bleiben. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag der WirtschaftsWoche analysiert, welche Banken 2025 die besten Angebote mit Sondertilgungen und Tilgungsanpassungen bieten. --- # Die besten flexiblen Ratenkredite 2026 > Ratenkauf oder Kredit? FMH & WirtschaftsWoche zeigen 2026 die besten flexiblen Ratenkredite mit günstigen Zinsen & Sondertilgung. Jetzt vergleichen. URL: /artikel/die-besten-flexiblen-ratenkredite-2026-02 Typ: article Ratenkauf per Klick – oft teurer als gedacht Ob Dispokredit, „Buy now, pay later“ oder Ratenzahlung über Zahlungsdienstleister: Finanzierungen sind heute schnell abgeschlossen. Viele Verbraucher nutzen diese Angebote direkt beim Online-Kauf oder im stationären Handel. Was bequem klingt, hat jedoch seinen Preis. Dispozinsen liegen häufig bei über zehn Prozent pro Jahr. Auch Ratenzahlungen über Zahlungsdienstleister oder Händlerfinanzierungen können hohe effektive Jahreszinsen verursachen – insbesondere, wenn Laufzeiten verlängert oder Zahlungen verspätet geleistet werden. Ein klassischer Ratenkredit ist in den meisten Fällen deutlich günstiger und kalkulierbar. Wann sich ein Ratenkredit lohnt Größere Anschaffungen wie Möbel, Elektronik oder Renovierungen lassen sich häufig günstiger über einen Ratenkredit finanzieren als über kurzfristige Teilzahlungsmodelle. Auch bei mehreren kleinen Ratenkäufen kann eine Umschuldung sinnvoll sein. Statt verschiedene Einzelverträge mit unterschiedlichen Zinssätzen zu bedienen, bündeln Kreditnehmer ihre Verbindlichkeiten in einem übersichtlichen Kredit, oft zu besseren Konditionen. Was wurde untersucht? Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag der WirtschaftsWoche flexible Ratenkredite mit bonitätsabhängigen Zinsen analysiert. Bewertet wurden: Effektivzins bei bester Bonität (36–60 Monate Laufzeit) Zwei-Drittel-Zins (Zins den die Mehrheit der Kunden erhält) Möglichkeit zur Ratenaussetzung kostenfreie Sondertilgungen Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Anbieter günstige Zinsen mit echter Flexibilität kombinieren. Die besten flexiblen Ratenkredite 2026 Vier Anbieter erhielten die Bestnote „sehr gut“: BBBank eG Deutsche Skatbank norisbank Targobank Alle vier ermöglichen kostenfreie Sondertilgungen. Unterschiede zeigen sich bei Zinshöhe und Flexibilität bei Ratenpausen. Flexibilität als entscheidendes Kriterium Moderne Ratenkredite bieten heute deutlich mehr Spielraum als früher. Dazu zählen: • kostenfreie Sondertilgungen • flexible Ratenaussetzungen • transparente Gebührenmodelle Wer flexibel finanzieren möchte, sollte besonders auf den Zwei-Drittel-Zins achten, dieser gibt realistisch an, was die Mehrheit der Kunden tatsächlich zahlt. Eine längere Laufzeit reduziert die monatliche Rate. Zusätzliche Sondertilgungen helfen, die Gesamtkosten wieder zu senken. Fazit: Bequeme Ratenzahlung ist nicht immer günstig Ratenzahlungen per Klick wirken unkompliziert – sind aber häufig teurer als klassische Ratenkredite. Besonders bei größeren Beträgen oder mehreren Finanzierungen lohnt sich ein Vergleich. Die Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche zeigt: Wer Zinsen, Flexibilität und Zusatzoptionen berücksichtigt, kann deutlich sparen. Der FMH Ratenkredit-Vergleich bietet einen transparenten Überblick über die besten Angebote. ## Einleitung Ratenzahlungen sind nur einen Klick entfernt – ob über PayPal oder beim Online-Händler. Auch der schnelle Dispo-Kredit ist leicht verfügbar. Doch viele dieser Finanzierungen sind teurer als man denkt. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag der WirtschaftsWoche analysiert, welche flexiblen Ratenkredite 2026 mit fairen Zinsen und Sonderoptionen überzeugen. --- # Die besten Forward-Darlehen 2025 > FMH & ntv zeigen die besten Forward-Darlehen 2025: Jetzt Zinsen sichern & günstig in die Anschlussfinanzierung starten. URL: /artikel/die-besten-forward-darlehen-2025-09 Typ: article Warum Forward-Darlehen jetzt wieder gefragt sind Die Bauzinsen haben in den letzten Jahren eine außergewöhnliche Achterbahnfahrt erlebt. Wer im Herbst 2020 finanzierte, zahlte teils unter einem Prozent Zinsen. Zwei Jahre später stiegen die Durchschnittszinsen auf über vier Prozent, aktuell liegen sie bei rund 3,7 Prozent für eine zehnjährige Zinsbindung. Diese Schwankungen sorgen bei vielen Kreditnehmern für Unsicherheit – insbesondere bei allen, deren Zinsbindung in Kürze ausläuft. Ein Forward-Darlehen kann hier Planungssicherheit schaffen: Es ermöglicht, sich schon heute einen festen Zinssatz für die Zukunft zu sichern – bis zu fünf Jahre im Voraus sichern. So funktioniert ein Forward-Darlehen Ein Forward-Darlehen ist eine Anschlussfinanzierung mit Vorlaufzeit. Die Bank garantiert, dass der aktuelle Zinssatz zum Zeitpunkt des neuen Darlehensstarts gilt – unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung. Hierfür berechnet die Bank einen Zinsaufschlag, der mit zunehmender Vorlaufzeit steigt. Trotzdem kann sich der Abschluss lohnen, wenn die Marktzinsen künftig steigen. Der Vorteil: Es entstehen keine zusätzlichen Bereitstellungszinsen, und die Kosten bleiben von Beginn an transparent. Zinsentwicklung bleibt schwer vorhersehbar Ob die Zinsen in den kommenden Jahren steigen oder sinken, hängt von vielen Faktoren ab – etwa der Inflation, der Schuldenpolitik und der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa. Ein erneuter Anstieg ist nicht ausgeschlossen, da die Inflation in Deutschland noch immer über dem Zielwert der EZB liegt. Gleichzeitig könnten wirtschaftliche Entspannung, Investitionsprogramme und geopolitische Stabilität mittelfristig auch für sinkende Zinsen sorgen. Die Ausgangslage bleibt also offen, aber riskant für Unentschlossene. So schneiden Forward-Darlehen aktuell ab Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag von ntv die aktuellen Konditionen bundesweiter und regionaler Anbieter analysiert. Grundlage der Bewertung war ein typischer Anschlussfinanzierungsfall mit einem Beleihungsauslauf von 50 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von 3 Prozent. Selbst inklusive Forward-Aufschlag liegen die besten Angebote unter dem aktuellen Durchschnittszins von 3,7 Prozent für klassische Neudarlehen. Damit bleiben Forward-Darlehen eine attraktive Option für alle, die steigende Zinsen befürchten oder frühzeitig Planungssicherheit wünschen. Die besten bundesweiten Anbieter Bei einer Vorlaufzeit von 12 bis 24 Monaten und Zinsbindungen von 10 und 15 Jahren erzielten diese Institute die Bestnote „sehr gut“: Sparda-Bank West DEVK Versicherung Commerzbank Für zehn Jahre Zinsbindung überzeugte zudem die BBBank mit sehr guten Konditionen. Die besten regionalen Anbieter Auch regionale Institute zeigen starke Ergebnisse: PSD Bank RheinNeckarSaar (10 Jahre fest) Hamburger Sparkasse, Sparda-Bank Hessen, Sparda-Bank Berlin und Sparda-Bank Hannover (10 und 15 Jahre fest) Damit bieten sowohl bundesweite als auch regionale Anbieter solide Lösungen für Anschlussfinanzierer, die auf Sicherheit setzen. Flexible Optionen inklusive In der FMH-Auswertung wurden neben den Zinssätzen auch Sondertilgungsmöglichkeiten und Tilgungsanpassungen berücksichtigt. Viele Anbieter ermöglichen es, die Tilgungsrate während der Laufzeit zu ändern oder jährlich Sonderzahlungen zu leisten. Diese Flexibilität kann helfen, die Finanzierung an persönliche Lebenssituationen anzupassen. Fazit: Planungssicherheit zu günstigen Konditionen Die Ergebnisse zeigen: Forward-Darlehen sind 2025 eine lohnende Option für alle, die ihre Anschlussfinanzierung frühzeitig sichern möchten. Trotz Zinsaufschlag bleiben die besten Angebote unter den aktuellen Neudarlehenszinsen – und bieten zusätzliche Sicherheit für die kommenden Jahre. Der FMH Forward Darlehen-Vergleich zeigt transparent, welche Banken die attraktivsten Konditionen bieten – unabhängig, aktuell und objektiv. ## Einleitung Die Zinsentwicklung bleibt unberechenbar, und damit steigt die Unsicherheit vieler Immobilienbesitzer. Lohnt sich ein Forward-Darlehen, um sich heutige Konditionen zu sichern? Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag von ntv analysiert, welche Banken 2025 die besten Angebote für Forward-Darlehen machen. --- # Die besten Girokonten 2025 > FMH & Handelsblatt zeigen 2025 die besten Girokonten: Jetzt Gebühren vergleichen, Zinsen sichern & das passende Konto finden – unabhängig & aktuell URL: /artikel/die-besten-girokonten-2025-04 Typ: article Was wurde untersucht? Für die aktuelle Analyse hat die FMH-Finanzberatung 15 Direktbanken, 17 bundesweit aktive Banken und 20 regionale Institute bewertet. Geprüft wurden: Kontoführungsgebühren und Kartenkosten Bedingungen für kostenlose Kontomodelle (z. B. Mindestgeldeingang) Dispozinsen und Kosten für Buchungen Neukundenaktionen und Bonusprogramme Ziel der Untersuchung war es, die Gesamtkosten eines Kontos transparent zu machen - inklusive aller Gebühren, die im Alltag oft übersehen werden.   Ergebnisse: Direktbanken liegen vorn Die Auswertung zeigt ein klares Bild: Direktbanken bieten in der Regel die günstigsten Modelle. Viele Konten sind gebührenfrei oder mit überschaubaren Bedingungen verknüpft. Sechs der zehn bestplatzierten Direktbanken erhielten die Bewertung „sehr gut“. Die Top-Anbieter 2025: C24 Bank – Platz 1 mit dem Smartkonto. Keine Kontoführungs- oder Kartengebühren, 1,25 % Guthabenzins bis 100.000 €, vier kostenlose Abhebungen im Monat, auch in Fremdwährung. Comdirect, DKB Deutsche Kreditbank, ING, norisbank und Consorsbank – ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet. Bei diesen Banken hängt die Gebührenfreiheit meist vom monatlichen Geldeingang ab (zwischen 700 € und 1.000 €). Damit setzen Direktbanken weiterhin den Standard für günstige und moderne Kontoführung.   Bundesweite Banken mit gemischten Ergebnissen Bei den bundesweit aktiven Instituten zeigt sich ein differenziertes Bild: Unter den zehn Bestplatzierten finden sich drei Anbieter mit „sehr gut“, drei mit „gut“ und vier mit „befriedigend“. Zu den überzeugendsten Angeboten zählen: Meine Bank (Raiffeisenbank im Hochtaunus) – mit einem günstigen Onlinekonto und moderaten Dispozinsen. OLB Bank – mit Girokonto Online und 50 € Neukundenbonus, Girocard für 12 € pro Jahr, kostenlose Debitkarte. Santander Bank – mit BestGiro-Konto und bis zu 150 € Willkommensbonus. Auch die VR Bank Dreieich-Offenbach hat jedenfalls ein „sehr gut“ erhalten. Viele dieser Banken verzichten auf Gebühren, wenn monatlich mindestens 750 € eingehen – ein Modell, das besonders für Berufstätige attraktiv bleibt. Regionale Banken bleiben teurer Keines der 20 untersuchten Regionalinstitute konnte sich in den oberen Rängen platzieren. Hauptgrund sind die im Vergleich höheren Kontoführungs- und Kartenkosten. Trotzdem behalten viele Kundinnen und Kunden ihre regionalen Girokonten, häufig aus Gewohnheit oder wegen persönlicher Beratung.   Aktuelle Trends im Girokonto-Markt Gebühren steigen: Immer mehr Banken bepreisen die Girocard separat oder schaffen sie ganz ab. Kredit- und Debitkarten gewinnen an Bedeutung. Kombikarten im Kommen: Einige Banken bieten Karten mit Giro- und Kreditfunktion in einem – für Kundinnen und Kunden komfortabel, aber teils teurer. Boni & Zinsen: Guthabenzinsen auf Girokonten und Neukundenprämien machen einige Angebote wieder attraktiver.   Fazit: Vergleichen lohnt sich mehr denn je Der FMH-Vergleich im Auftrag des Handelsblatts zeigt: Direktbanken bieten 2025 die besten Girokonto-Konditionen – mit klaren Kostenstrukturen und häufig kostenfreien Konten. Bundesweite Banken punkten mit Bonusaktionen und flexiblen Modellen. Regionale Institute bleiben im Schnitt teurer, bieten aber persönliche Betreuung vor Ort. Wer Gebühren vermeiden und moderne Funktionen nutzen möchte, sollte den Girokonto-Vergleich der FMH-Finanzberatung nutzen – unabhängig, transparent und aktuell. ## Einleitung Das richtige Girokonto zu finden, ist nicht einfach: Gebührenmodelle, Kartenkosten und Bonusprogramme unterscheiden sich deutlich. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatt 52 Banken miteinander verglichen und zeigt, welche Institute 2025 mit den besten Konditionen überzeugen. --- # Die besten Girokonten mit Premiumleistungen 2024 > FMH-Finanzberatung testet Girokonenten mit Premiumleistungen für die Wirtschaftswoche URL: /artikel/manchmal-darf-es-eben-doch-etwas-mehr-sein-2024-03 Typ: article Premium-Girokonten bieten umfassende Zusatzleistungen. Ob für den Urlaub oder das private Vergnügen, die für die eigenen Bedürfnisse passende Zusatzleistung findet sich ganz bestimmt. Vorausgesetzt, man ist bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Viele Kunden schätzen jedoch diese All-inclusive-Lösungen. Warum es kompliziert machen, wenn es auch einfach sein kann? Was bieten Girokonten mit Premiumleistungen? Unter den Angeboten finden sich eine Vielzahl umfassender Zusatzleistungen wie Versicherungspakete, Kreditkarten und spezielle Services. Regionale Banken und Sparkassen bieten oft spezielle Leistungen in ihrer Region an, sei es ein kostenloses Abonnement einer örtlichen Zeitung wie bei der Förde Sparkasse, die HaspaJoker Vorteile der Hamburger Sparkasse oder die S-Vorteilswelt bei den meisten Sparkassen. Leider spiegeln die Preise der jeweiligen Konten nicht immer den Mehrwert wider, den man als Kunde am Ende erhält. Doch wie findet man nun das für seine Bedürfnisse passende Girokonto mit Premiumleistungen? Die WirtschaftsWoche hat die FMH-Finanzberatung beauftragt, genau dieser Frage nachzugehen. Ausgewertet wurden insgesamt 91 Anbieter (18 bundesweite und 73 regionale Banken und Sparkassen). Wir haben uns entschlossen, auch Konten zu berücksichtigen, die keine Premiumkonten im klassischen Sinne sind, jedoch mit einer zusätzlich buchbaren Premium-, oder Gold Kreditkarte aufgewertet werden können. Wer sind die Gewinner? Unter den bundesweiten Banken wurden fünf Anbieter mit „sehr gut“ bewertet. Sieger wurde die comdirect mit ihrem Girokonto Plus, das ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Danach folgen die Santander, Commerzbank, Consorsbank und die DKB Deutsche Kreditbank. In der Kategorie regionale Banken wurden sechs Banken bzw. Sparkassen mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Die Sparkasse Offenbach mit ihrem PremiumKonto wurde Sieger in unserem Vergleich, gefolgt von der Ostseesparkasse Rostock, Sparkasse Leipzig, Berliner Volksbank, Ostsächsische Sparkasse Dresden und die PSD Bank Berlin Brandenburg. Wenn Sie noch unschlüssig sind, für welches Girokonto Sie sich entscheiden möchten, ist das kein Problem. Mit unserem Girokonto-Vergleichsrechner der FMH werden Sie bestimmt ein passendes Angebot finden. Möchten Sie einen genaueren Blick auf unsere Auszeichnung werfen, können Sie dies auf der Auszeichnungsseite der FMH machen. ## Einleitung Als Kunde bevorzugt zu werden, zum Beispiel durch eine Golfclubmitgliedschaft, Taxi-Shuttle-Service oder die Vorteile eines Concierge-Service zu erleben, ist eine Erfahrung, die man ganz einfach genießen kann. Manchmal genügt bereits die einfache Eröffnung eines Girokontos. --- # Die besten Goldsparpläne 2023 > Entdecken Sie in unserem umfassenden Leitfaden die besten Goldsparpläne für 2023, ideal für verschiedene Anlegertypen. Erfahren Sie, wie Sie auch mit kleinen Beträgen in Gold investieren können. Informieren Sie sich jetzt über seriöse Anbieter und optimale Sparstrategien! URL: /artikel/die-besten-goldsparplaene-2023-12 Typ: article In Krisenzeiten ist Gold von jeher eine gefragte Geldanlage. Und weil die Welt sich im Moment in einer Art Dauerkrisenmodus befindet, ist die Feinunze derzeit ausgesprochen teuer. Nur wenige Anleger dürften vor diesem Hintergrund gerade die Mittel haben, sich mit Goldbarren oder Münzen einzudecken. In Gold investieren können Normalsterbliche aber trotzdem – zum Beispiel mit einem Goldsparplan. Ihn gibt es in zwei Spielarten. In kleinen Schritten zum ersten Goldstück Bei der ersten zahlen Kunden pro Monat einen festen Betrag in den Sparplan ein, der vom Anbieter dann genutzt wird, um physisches Gold zu erwerben. Die Sparer erwerben also nur Bruchteilseigentum an dem im Tresor des Anbieters gelagerten Edelmetall. Jedoch wird ihr Anteil monatlich um einen variierenden Part aufgestockt – je nachdem, wie hoch der Goldkurs gerade ist. Diese Form des Goldsparens ist eigentlich nicht zur Auslieferung gedacht, da bei einer Auslieferung noch Form- und Auslieferungskosten hinzukämen. Die Alternative zu dieser Form des Sparplans, ist das sogenannte Zielsparen. Dabei bestimmen Anleger eine Barrengröße oder eine Münze, die sie erwerben wollen und investieren dann Monat für Monat einen fixen Betrag in den Sparplan, bis das Ziel erreicht ist. „Manche Anbieter verwenden die Sparraten sofort zum Kauf“, erläutert Beate Balke von der FMH-Finanzberatung. „Andere warten ab, bis die Zielsumme erreicht ist, um die gewählte Barren- oder Münzgröße zu erwerben.“ Spätestens dann aber erhalten Sparer bei dieser Variante ihr Gold nach Hause ausgeliefert. Viele schwarze Schafe Doch finden Interessenten das beste Preis-Leistungsverhältnis, wenn sie per Sparplan in das begehrte Edelmetall investieren wollen? Da der Markt nach wie vor sehr unübersichtlich ist, hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche ein exklusives Ranking erstellt und die Angebote von zwölf seriösen Anbietern unter die Lupe genommen. Dabei haben wir neben der Mindestsparrate auch die Gebühren bei Kauf und Verkauf sowie die Lagerkosten vergleichen. Bester Goldsparplan für Bruchteilseigentum Für Bruchteilseigentum haben Degussa Sonne/Mond Goldhandel, Noble Metal Factory, Solit Group und Gold Republic die besten Angebote. Bester Goldsparplan für Zielsparen Beim Zielsparen schaffen es Ophirum, Degussa Sonne/Mond Goldhandel und Meine Schatzkammer auf die vorderen Plätze. ## Einleitung Wenn eine Sache in Gold aufgewogen wird, dann hat sie einen besonders hohen Wert. Heißt es. Doch lohnt sich das Investment in das teure Edelmetall auch für Kleinsparer? Und wo können Einsteiger schon mit überschaubaren Beträgen in Gold investieren? --- # Die besten Jugendkonten 2023 > Die besten Jugendkonten 2023 für finanzielle Bildung & Sparvorteile. Finden Sie das ideale Konto für Jugendliche! URL: /artikel/die-besten-jugendkonten-2023-11 Typ: article Jugendkonten im Fokus der Banken Wer wenig oder gar nichts verdient, sollte versuchen, die beste Dienstleistung für wenig Geld zu erhalten. Dass Jugendliche ab 14 Jahren und jünger, schon ein eigenes Girokonto haben, ist nichts Besonderes mehr. Banken intensivieren ihre Bemühungen, Jugendliche als Kunden für das erste Girokonto zu gewinnen. Sie sind sich der generellen Wechselunwilligkeit der Kunden bewusst, die altersunabhängig ist. Deshalb legen sie besonderen Wert darauf, das Jugendkonto als besonders attraktive Option zu präsentieren. Warum der Einstieg ins Banking wichtig ist Weil der Einstieg in Geldgeschäfte ein absolut wichtiges Thema ist, wollte ntv von der FMH-Finanzberatung wissen, welche Bank die besten Jugendkonten anbietet. Wichtig zu wissen ist, dass bei Jugendlichen unter 18 Jahren der oder die Erziehungsberechtigten bei der Kontoeröffnung auch unterschreiben müssen. Für diesen Rechercheauftrag haben wir zwei Unterscheidungen vorgenommen: Einmal unter und einmal über 18 Jahre. Der Grund ist primär die Möglichkeit, ab 18 Jahren eine Kreditkarte einzusetzen. Die Kontoführung ist bei allen Jugendkonten kostenfrei. Anders sieht es bei der Girocard und Debitkarte oder auch bei der Prepaid-Kreditkarte aus. Mindestens eine Karte benötigt man auch als Jugendlicher, wenn man bezahlen will oder Geldabheben will. Unterschiede bei Karten und Zusatzleistungen Bei den Kreditkarten ist eine Unterscheidung notwendig: Unter 18 Jahren ist man in Deutschland nur eingeschränkt geschäftsfähig und darf somit auch keinen Kredit erhalten, auch keinen Dispokredit (Kontoüberziehung). Die Besonderheiten, die einzelne Banken Juniorkunden einräumen, sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von 50 bis 150 Euro Start- oder Willkommensprämie, über 2,50 Euro Gutschrift (bei Einsatz einer Girocard), bis zu einem kostenfreien Wertpapierdepot. Es lohnt sich schon die unterschiedlichen Bedingungen etwas genauer anzusehen – und sich selbst davon ein Bild zu machen, was für einen mehr Wichtigkeit hat. Bestes Jugendkonto für unter 18-Jährige Das beste Jugendkonto für unter 18-Jährige im Jahr 2023 ist laut unserer Recherche das Konto von comdirect. Es zeichnet sich durch kostenfreie Kontoführung und ein weltweit kostenfreies Bargeldabheben aus. Die notwendige Girocard ist kostenfrei. Bestes Jugendkonto für über 18-Jährige Für junge Erwachsene über 18 Jahre sind die Konten der Santander, PSD Bank Nord und PSD Bank Nürnberg besonders empfehlenswert. Diese bieten neben kostenfreier Kontoführung zum Teil auch Startprämien oder kostenlose Kreditkarten an. Die Auswahl des richtigen Jugendkontos sollte eine individuelle Entscheidung sein. Damit Sie sich leichter tun, eine fundierte Entscheidung zu treffen, nutzen Sie unseren Girokonto-Vergleich. Dort können Sie natürlich die Angebote für Junge Leute auswählen und das passende Konto für Ihre Bedürfnisse finden. ## Einleitung Es ist unbestritten, dass die finanzielle Bildung immer wichtiger wird. Deshalb ist es entscheidend, dass Jugendliche frühzeitig lernen, mit Geld umzugehen. --- # Die besten kostenlosen Konten für junge Erwachsene ab 18 > FMH.de zeigt die besten kostenlosen Konten – unabhängig, transparent & mit Top-Konditionen. URL: /artikel/die-besten-kostenlosen-konten-fur-junge-erwachsene-ab-18-2025-10 Typ: article Der erste Job, der Studienbeginn oder eine Ausbildung - wer finanziell auf eigenen Beinen stehen will, braucht ein gutes Girokonto. Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren profitieren dabei häufig noch von kostenfreien Kontomodellen. Doch die Unterschiede in den Konditionen sind groß. Welche Angebote 2025 wirklich überzeugen, zeigt eine aktuelle Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche. Was wurde bewertet? Im Test wurden 22 Banken, Direkt- und Filialbanken, untersucht. Entscheidende Bewertungskriterien waren: Gebühren für Kontoführung, Girocard, Debit- und Kreditkarte Möglichkeiten zur gebührenfreien Bargeldabhebung Dispozins (Sollzinssatz p.a.) Zusatzleistungen wie Startguthaben, Zinsen auf Guthaben, Cashback oder Unterkonten Altersgrenzen für kostenfreie Kontomodelle Wichtig: Mindestens eine Karte (Debit-, Giro- oder Kreditkarte) musste kostenlos sein.   Die besten kostenlosen Girokonten für junge Erwachsene Direktbanken mit der Bewertung „sehr gut“: • Consorsbank – Komplett kostenloses Kartenpaket inklusive Visa Card Gold Light, weltweit gebührenfreie Bargeldabhebungen. • C24 Bank – Kostenloses Konto mit Debitkarte und Girocard, 0,75 % Guthabenzins, vier kostenlose Abhebungen pro Monat. • Comdirect – Konto bis 27 Jahre kostenfrei, Debitkarte inklusive. Dazu 75 € Prämie und 3 % Zinsen für 6 Monate aufs Tagesgeldkonto.   Filialbanken mit der Bewertung „sehr gut“: • BW-Bank – Kombicard (Giro + Debit) und Visa-Kreditkarte kostenlos, weltweite Bargeldabhebung gebührenfrei. • BBBank – Kostenloses Kartenpaket, bis zu 150 € Startprämie, bis zu 36 Abhebungen weltweit mit der VisaDirectCard. • Santander – Debitkarte und Kreditkarte gratis, vier kostenfreie Bargeldabhebungen monatlich, 5 % Rabatt auf Reisen, sowie 1 % Tankrabatt. Weitere gut bewertete Konten: Mit der Note „gut“ schnitten unter anderem ING, 1822direkt, Openbank, HypoVereinsbank, Commerzbank und Deutsche Bank ab. Diese bieten solide Konditionen, allerdings mit kleineren Einschränkungen. Darauf sollten junge Kontonutzer achten Auch sogenannte „kostenlose“ Girokonten können bei genauerem Hinsehen Gebühren enthalten - etwa für die Kreditkarte, Bargeldabhebungen, Überweisungen oder Kontoauszüge. Zudem gilt bei vielen Banken eine Altersgrenze: Häufig ist das Konto nur bis 25, 27 oder 30 Jahre kostenlos. Danach greifen neue Bedingungen wie ein monatlicher Geldeingang (z. B. 700 € bei der Comdirect) oder die Nutzung bestimmter Zahlungsdienste. Auch die Höhe des Dispozinses schwankt deutlich, zwischen 7% und über 13% jährlich. Wer sein Konto gelegentlich überzieht, sollte hier genau hinsehen. Zusätzliche Kriterien können Guthabenzinsen, digitale Zusatzfunktionen oder eine ökologische Ausrichtung sein. Fazit: Kostenlos ist nicht gleich kostenlos Wer jung ins Finanzleben startet, findet bei Direkt- und Filialbanken auch 2025 noch attraktive Girokonten, aber nur bei genauer Prüfung der Konditionen. Besonders empfehlenswert sind Anbieter mit dauerhaft kostenfreien Karten, günstigen Dispozinsen und fairen Zusatzleistungen. Der Girokonto-Vergleich der FMH-Finanzberatung liefert eine verlässliche Orientierung - transparent, unabhängig und übersichtlich. ## Einleitung Der erste Job, der Studienbeginn oder eine Ausbildung - wer finanziell auf eigenen Beinen stehen will, braucht ein gutes Girokonto. Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren profitieren dabei häufig noch von kostenfreien Kontomodellen. Doch die Unterschiede in den Konditionen sind groß. --- # Die besten Kreditkarten für Reisende: Ein umfassender Vergleich > Vergleich der besten Kreditkarten für Reisende: Entdecken Sie Karten mit Top Preis-Leistung, niedrigen Gebühren und umfassenden Reiseversicherungen. URL: /artikel/die-besten-kreditkarten-fuer-reisende-2024-02 Typ: article Dafür verglichen wird das Kleingedruckte von 23 Produkten und wir legten einen besonderen Schwerpunkt auf die vielfach inkludierten Reiseversicherungen. Unterschiedliche Kosten bei vielen Kreditkarten Schon bei der Jahresgebühr zeigten sich deutliche Unterschiede. Zwar gibt es immer noch eine Reihe kostenloser Angebote. Einige Banken verlangen aber auch satte Summen nur für die Ausgabe der Karte: Das teuerste Produkt im aktuellen Vergleich schlägt pro Jahr mit stolzen 140 Euro zu Buche. Auch wer außerhalb des Euroraums mit der Kreditkarte bezahlt oder damit Geld am Automaten abhebt, dem stellen die Banken sehr unterschiedliche Entgelte in Rechnung. Hier liegen die Kosten bei einem Betrag von 300 Euro zwischen null und 18 Euro. Außerhalb der Euro-Währung treibt bei vielen Anbietern zudem das sogenannte Fremdwährungsentgelt die Kosten: Teils fallen dafür bis zu zwei Prozent der Rechnungssumme an. Reiseversicherungen Bei den Zusatzleistungen legten wir im Rahmen unseres Vergleichs für ntv besonderen Wert auf die Reiseversicherungen, die bei den meisten Anbietern im Preis eingeschlossen sind. Besonders wichtig waren uns die Auslandsreisekrankenversicherung und die Reiserücktritts- und Verspätungsversicherung. Hier bewerteten wir vor allem, wann die Versicherungen greifen, welche Summen versichert sind und wer in den Genuss des Versicherungsschutzes kommt. Wer waren die Sieger? Testsieger nach diesen Kriterien wurde die Best Card Premium (Santander). Ebenfalls mit sehr gut bewerten wir die Mastercard Gold und WeCanHelp Mastercard von der Advanzia, die beide ohne Jahresgebühr auskommen. Zwei weitere „sehr gut“ gab es für Barclays Platinum Double (Barclays) und die BestCard Extra (Santander). Sie wollen sich selber auf die Suche nach den besten Kreditkarten machen, kein Problem mit dem Kreditkartenvergleich der FMH. ## Einleitung Ob zum Skifahren in die Berge oder auf Safari nach Südafrika: Wer viel verreist, kommt ohne Kreditkarte kaum noch zurecht. Im Auftrag von ntv hat die FMH-Finanzberatung daher untersucht, welche Kreditkarten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben. --- # Die besten nachhaltigen Robo-Advisor 2024: Geldanlage mit Rendite und Verantwortung > Die besten nachhaltigen Robo-Advisor 2024: Transparente Kosten, starke Renditen & ESG-Kriterien. Finden Sie jetzt den besten Anbieter für Ihre Geldanlage! URL: /artikel/robo-advisor-rendite-und-verantwortung-2024-11 Typ: article Doch nicht jeder Robo-Advisor erfüllt die Versprechen von Top-Performance und niedrigen Kosten. Unser Vergleich zeigt, welche Anbieter in 2024 wirklich überzeugen und worauf Sie bei der Wahl achten sollten. Die FMH-Finanzberatung hat elf Robo-Advisor in Deutschland für das Handelsblatt analysiert. Grundlage der Bewertung war ein Musterdepot mit 5.000 Euro, einem maximalen Aktienanteil von 60 %, einem mittleren Risikoniveau und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Dabei wurden die Renditen, Kosten und Zusatzleistungen der Anbieter geprüft und verglichen. Die Spitzenreiter im Test Vier Anbieter wurden mit der Bestnote „sehr gut“ bewertet. Den ersten Platz belegte Scalable Capital, das mit einer hervorragenden Performance überzeugte. Die Rendite seit Jahresbeginn lag bei 10,66 %, während über die letzten drei Jahre eine beeindruckende Rendite von 13,75 % erzielt wurde. Auf dem zweiten Platz folgt Growney, das mit einer Drei-Jahres-Rendite von 8,29 % zwar etwas hinter Scalable Capital zurückbleibt, jedoch durch besonders günstige Konditionen punktet. Der dritte Platz ging an Evergreen, den Anbieter ohne Servicegebühren. Den vierten Rang belegt VisualVest. Mit einer Jahresrendite von 10,11 % im laufenden Jahr reiht sich der Anbieter knapp hinter die Spitzenreiter ein. So treffen Sie die richtige Wahl Auch wenn unser Ranking eine gute Orientierungshilfe bietet, ist es wichtig, die Anbieter sorgfältig zu prüfen. Achten Sie besonders auf die Gebührenstruktur, Mindestanlagesummen, die zugrunde liegende Anlagestrategie, sowie Performance und Risiko. Unser Robo-Advisor Vergleich hilft Ihnen, die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick zu sehen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Unser umfassender Robo-Advisor-Vergleich unterstützt Sie dabei, diese fundierte Entscheidung zu treffen. ## Einleitung Sie möchten ihr Geld gewinnbringend und nachhaltig anlegen, ohne selbst ständig die Finanzmärkte im Blick zu behalten? Robo-Advisor bieten eine automatisierte Lösung, die eine unkomplizierte und dennoch individuell angepasste Geldanlage ermöglicht. --- # Die besten Ratenkredite 2024 > Die besten Ratenkredite 2024  Die FMH-Finanzberatung bewertet die Topanbieter für das Handelsblatt. Vergleichen Sie Konditionen für Ihren Traumkredit! URL: /artikel/die-besten-ratenkredite-2024-09 Typ: article Die FMH- Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts die besten Ratenkredite auf dem Markt untersucht. Die FMH-Auszeichnung bewertete die Banken nach dem effektiven Jahreszins, der die jährlichen Kreditkosten widerspiegelt. Grundlage war ein Standardkredit von 15.000 Euro mit einer Laufzeit von 48 Monaten. Neben den Zinsen wurden auch mögliche Kreditbeträge und Laufzeiten in der Bewertung berücksichtigt. Denn für viele Kreditnehmer ist neben dem geringen Effektivzins sehr oft die Ratenhöhe wichtig. Wer die Ratenhöhe beim Ratenkredit senken will, kann sich problemlos für eine längere Laufzeit entscheiden, was die monatliche Rate reduziert, aber nicht die Gesamtkosten. Und zwischenzeitlich sind immer Sondertilgungen möglich zu einem sehr geringen Entgelt von maximal einem Prozent auf die Sondertilgung – gesetzliche Vorgabe. Weil bei sehr vielen Kreditangeboten der Kreditzins von der Bonität, also der Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers abhängt, hat die FMH die Kreditangebote in drei Bonitätskategorien unterteilt. Ratenkredite für Kreditnehmer mit hoher Bonität Die besten Ratenkreditzinsen mit bester Bonität bekommt man von der Santander, Deutsche Bank, Consors Finanz, Ikano Bank, Targobank und norisbank. Alle sechs Anbieter wurden mit der Bewertung „sehr gut“ ausgezeichnet. Die Unterschiede sind extrem gering. Ratenkredite mit Zinsen für 2/3 der Kunden Was sollen Ratenkredite für 2/3 der Kunden sein? Der Gesetzgeber verpflichtet die Banken mit bonitätsabhängigen Zinsofferten, einen Zinssatz zu veröffentlichen, den 2/3 der Kunden bekommen. Dieser Zinssatz dürfte der Realität der Kreditvergabe sehr nahekommen. In dieser Kategorie wurden die folgenden drei Banken mit „sehr gut“ bewertet: Bank of Scotland, BBBank eG und SKGBANK. Bonitätsunabhängige Kredite Bonitätsunabhängige Kredite werden leider immer seltener und sind Darlehen mit festen Konditionen, die unabhängig von der persönlichen Bonität der Kreditnehmer sind. Auch in dieser Kategorie gab es drei Sieger: die Deutsche Skatbank, PSD Bank West und EthikBank. Nutzen Sie unseren Ratenkredit-Vergleich, um in wenigen Schritten die günstigsten Konditionen zu sichern. ## Einleitung Ob Sie von einer neuen Küche oder einer Weltreise träumen – die Erfüllung dieser Träume kann durch die Wahl des richtigen Ratenkredits deutlich erleichtert werden. Doch wie finden Sie das beste Angebot? --- # Die besten Ratenkredite 2025 > Die FMH-Auswertung 2025 zeigt: Ratenkredite unterscheiden sich stark in den Zinsen. Wer vergleicht, spart schnell mehrere Hundert Euro URL: /artikel/die-besten-ratenkredite-2025-09 Typ: article Die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank sind zwar deutlich gefallen, von 4,25 % auf zuletzt 2 % innerhalb eines Jahres. Bei Ratenkrediten wirkt sich dieser Rückgang jedoch nur begrenzt oder zum Teil sehr verzögert aus. Was wurde untersucht? Für den aktuellen Test hat die FMH-Finanzberatung 17 Banken mit bonitätsabhängigen und 5 Banken mit bonitätsunabhängigen Ratenkrediten für das Handelsblatt analysiert. Bewertet wurden: • Soll- und Effektivzinsen für Musterfall: 15.000 € Kreditsumme bei 48 Monaten Laufzeit • Zins für beste Bonität • Zins, der für 2/3 der Kunden gilt • Bonitätsunabhängige Zinsen • Kreditkonditionen Bonitätsabhängige Kredite – Beste Bonität In dieser Kategorie erreichten sechs Anbieter die Note „sehr gut“. An der Spitze steht erneut die Santander Bank mit einem effektiven Jahreszins von 2,99 %. Dahinter folgen die Deutsche Bank (3,25 %) und Consors Finanz (3,49 %). Diese Werte entsprechen den Vorjahresergebnissen und haben sich nicht verändert. Die Targobank, Ikano Bank und die norisbank wurden ebenfalls mit der Note „sehr gut“ honoriert. Bonitätsabhängige Kredite – Zins gilt für 2/3 der Kunden Beim Zweidrittelzins, der realitätsnäher für Kreditnehmer ist, ergibt sich ein anderes Bild. Hier erhielten ein „sehr gut“ die BBBank (jedoch nur für Kunden, die ein Girokonto bei der BBBank führen oder eröffnen), SWK Bank, HypoVereinsbank und die Bank of Scotland. Bonitätsunabhängige Kredite Im Vergleich der fünf Anbieter bonitätsunabhängiger Kredite schnitten vier mit „sehr gut“ ab. Die Zinsunterschiede waren hier eher gering. Es gibt zudem immer weniger Anbieter die einen bonitätsunabhängigen Ratenkredit überhaupt anbieten. Eine sehr gute Bewertung erhielten die EthikBank, Deutsche Skatbank, PSD Bank Rhein-Ruhr und die PSD Bank West. Worauf Kreditnehmer achten sollten Bonitätsabhängig vs. bonitätsunabhängig: Bei sehr guter Bonität ist der Bestzins natürlich attraktiv, in der Praxis aber nur für wenige erreichbar und kann eher als Werbemaßnahme gesehen werden. Der Zweidrittelzins ist dahingehend ein realistischer Vergleichswert, an dem sich Verbraucher orientieren können. Bei bonitätsunabhängigen Ratenkrediten heißt es nicht, dass keine Bonitätsprüfung stattfindet, sondern dass der Zinssatz davon unabhängig ist. Versteckte Unterschiede: Einige Banken koppeln günstige Konditionen an Zusatzbedingungen wie ein Girokonto oder sind nur als Online-Abschluss verfügbar. Flexibilität: Sondertilgungen, Ratenpausen oder Laufzeitänderungen können entscheidend sein, wenn sich die persönliche Situation ändert. Gesamtkosten im Blick: Schon kleine Zinsunterschiede machen über mehrere Jahre schnell mehrere Hundert Euro aus. Fazit: Vergleich lohnt sich mehr denn je Die Auswertung zeigt: Die Zinsen für Ratenkredite unterscheiden sich auch 2025 erheblich – je nach Bank, Bonität und Konditionen. Wer die Angebote vergleicht, kann trotz insgesamt stabiler Zinssituation viel Geld sparen. Der FMH-Ratenkredit-Vergleich liefert einen transparenten Überblick und hilft, den passenden Anbieter zu finden. ## Einleitung Ratenkredite sind in Deutschland weiterhin stark nachgefragt. Viele Verbraucher finanzieren größere Anschaffungen oder Umschuldungen auf diesem Weg, obwohl die Kreditkosten im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig gesunken sind. --- # Die besten Robo-Advisor 2025 > FMH & ntv zeigen die besten Robo-Advisor 2025: Top-Performance, faire Kosten & nachhaltige Strategien im Vergleich. Jetzt digital investieren URL: /artikel/die-besten-robo-advisor-2025-07 Typ: article Warum Robo-Advisor immer beliebter werden In einem Umfeld sinkender Zinsen und unsicherer Märkte suchen viele Anleger nach Alternativen zu klassischen Sparformen. Digitale Vermögensverwalter, sogenannte Robo-Advisor, setzen hier an: Sie treffen Anlageentscheidungen automatisiert, abgestimmt auf Risikoprofil, Anlageziel und Zeithorizont des Kunden. So entstehen Portfolios, die regelmäßig überprüft und angepasst werden. Der Vorteil: Emotionen bleiben außen vor, und auch Einsteiger können vom Kapitalmarkt profitieren - mit geringen Einstiegshürden und transparenten Kosten. Was untersucht wurde Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag von ntv insgesamt 22 Robo-Advisor analysiert. Bewertet wurden: Laufende Performance-Daten der letzten drei Jahre Transaktions- und Verwaltungskosten Servicegebühren und Mindestanlagebeträge Möglichkeiten für Auszahlpläne Die Auswertung basierte auf einem Anlageprofil mit 40 bis 60 Prozent Aktienanteil, einem typischen ausgewogenen Risiko. Berücksichtigt wurde die Performance nach Kosten, also nach Abzug aller Gebühren, um ein realistisches Bild der Renditen zu erhalten. So haben die Robo-Advisor abgeschnitten Im Durchschnitt erzielten die Anbieter im vergangenen Jahr eine Performance von 4,50 % bei klassischen Strategien. Die Dreijahresperformance lag im Schnitt bei 20,36 % bei klassischen Strategien, Spitzenwerte erreichten über 25 Prozent. Diese Ergebnisse zeigen: Robo-Advisor sind längst nicht mehr nur eine digitale Spielerei - sie können über längere Zeiträume hinweg solide Erträge liefern. Die besten Anbieter bei einer klassischen Strategie In der Gesamtbewertung aus Performance, Kostenstruktur und Serviceangebot überzeugten besonders folgende Anbieter mit der Bestnote „sehr gut“: Minveo quirion easyfolio froots cominvest growney MorgenFund Scalable Wealth Diese Robo-Advisor boten nicht nur überdurchschnittliche Renditen, sondern auch faire Gebührenmodelle, flexible Auszahlpläne und transparente Konditionen. Nachhaltige Geldanlage im Aufwind Auch Anleger, die auf Nachhaltigkeit achten, müssen laut FMH-Auswertung keine Renditeeinbußen hinnehmen. Der Durchschnittsertrag bei nachhaltigen Portfolios lag bei 3,98 Prozent im Jahresvergleich, 13,67 Prozent über zwei Jahre und 16,79 Prozent über drei Jahre. Besonders auffällig: Die meisten nachhaltigen Anbieter lagen leistungsmäßig eng beieinander, ein Hinweis auf ein gereiftes Marktsegment. Mit der Bewertung „sehr gut“ ausgezeichnet wurden die nachhaltigen Strategien von: cominvest (comdirect) MorgenFund quirion easyfolio Green bevestor VisualVest Evergreen Scalable Wealth Nachhaltiges Investieren und attraktive Renditen schließen sich also nicht aus – viele Anbieter kombinieren beides überzeugend. Fazit: Robo-Advisor bleiben auf Wachstumskurs Die Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag von ntv zeigt: Digitale Vermögensverwaltung kann klassische Anlageberatung in puncto Kosten und Effizienz deutlich schlagen. Wer langfristig investiert und auf strukturierte, datengestützte Entscheidungen setzt, findet bei den getesteten Robo-Advisors eine breite Auswahl leistungsstarker Anbieter. Besonders positiv: Auch nachhaltige Strategien entwickeln sich zunehmend rentabel und machen digitales Investieren noch zukunftsfähiger. Der FMH Robo-Advisor-Vergleich bietet einen unabhängigen Überblick über alle bewerteten Anbieter – transparent, aktuell und objektiv. ## Einleitung Digitale Anlagehelfer sind gefragt wie nie. Robo-Advisor verwalten Portfolios automatisch, auf Basis von Algorithmen und klaren Strategien. Im Auftrag von ntv hat die FMH-Finanzberatung untersucht, welche Anbieter 2025 mit überzeugender Performance, fairen Kosten und smarten Services punkten. --- # Die besten Robo-Advisor 2025 > FMH & Handelsblatt zeigen 2025 die besten Robo-Advisor: Starke Performance, faire Gebühren & nachhaltige Strategien im Vergleich. Jetzt digital investieren. URL: /artikel/die-besten-robo-advisor-2025-11 Typ: article Was Robo-Advisor leisten Viele Anleger wünschen sich eine einfache Möglichkeit, Geld anzulegen, ohne ständige Marktbeobachtung. Robo-Advisor übernehmen diese Aufgabe: Sie investieren automatisiert nach vordefinierten Regeln und passen Portfolios regelmäßig an. Das System basiert auf Algorithmen, die Anlageklassen wie Aktien und Anleihen je nach Risikoprofil gewichten. So profitieren Nutzer von einem klaren Konzept, geringen Einstiegshürden und rationalen Entscheidungen, also frei von Emotionen. So wurde getestet Für den aktuellen Vergleich hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts die Daten von zwölf Robo-Advisorn ausgewertet. Bewertet wurden: Servicegebühren Die laufende Performance und über 36 Monate Ergebnisse für ausgewogene und risikoreiche Strategien Kostenstruktur und Mindestanlagesumme Die Analyse basierte auf einem Testdepot mit 5.000 Euro Anlagesumme. Erstmals wurden neben ausgewogenen klassischen und nachhaltigen Strategien auch risikoreiche Portfolios bewertet. Große Unterschiede bei Gebühren und Renditen Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten. Einige Anbieter arbeiten mit festen Servicegebühren, andere berechnen prozentuale Kosten abhängig vom Depotvolumen. Im Schnitt lagen die jährlichen Gebühren zwischen 0,3 und 1,0 Prozent. Trotz dieser Unterschiede überzeugten mehrere Robo-Advisor durch starke Renditen, besonders in der risikoreichen Anlagestrategie. Die besten Anbieter bei klassische Strategien In der Kategorie klassische Anlagestrategie erhielten vier Anbieter die Bewertung „sehr gut“: quirion growney Raisin Gerd Kommer Capital Diese Anbieter zeigten in den vergangenen drei Jahren eine überdurchschnittliche Performance und faire Gebührenmodelle. Besonders positiv: Auch bei steigender Rendite blieben die Kosten stabil und transparent. Nachhaltige Strategien im Aufwind Nachhaltige Geldanlagen werden immer beliebter – und auch hier liefern viele Robo-Advisor starke Ergebnisse. Mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet wurden: quirion Evergreen Ginmon Die Servicekosten unterscheiden sich deutlich: Einige Anbieter verlangen keine Gebühren, andere bis zu einem Prozent jährlich. Trotzdem zeigt die Analyse, dass Nachhaltigkeit und Rendite zunehmend Hand in Hand gehen. Risikoreiche Strategien mit Spitzenrenditen Wer mehr Rendite sucht und kurzfristige Schwankungen akzeptiert, konnte in den letzten drei Jahren überdurchschnittlich profitieren. Die besten Robo-Advisor in dieser Kategorie erreichten bis zu 35 Prozent Rendite, der Durchschnitt lag bei etwa 20 Prozent. Damit bestätigen die Ergebnisse: Automatisierte Anlagestrategien können auch bei höherem Risiko erfolgreich und effizient gemanagt werden – vorausgesetzt, die Kostenstruktur passt zur eigenen Anlagestrategie. Worauf Anleger achten sollten Ein gutes Ergebnis entsteht durch das Zusammenspiel von Performance, Kosten und Flexibilität. Entscheidend ist, dass das Gebührenmodell zum individuellen Anlageverhalten passt: Bei regelmäßigen Einzahlungen sind fixe Gebühren von Vorteil. Wer größere Beträge investiert, sollte auf prozentuale Kostenmodelle achten. Mindestanlagesummen ab 50 Euro pro Monat sind üblich, schränken aber die Auswahl kleinerer Sparraten ein. Transparenz ist dabei das wichtigste Kriterium: Anleger sollten genau wissen, welche Gebühren wofür anfallen. Fazit: Digitale Geldanlage mit klaren Gewinnern Die Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts zeigt: Robo-Advisor sind längst ein fester Bestandteil moderner Vermögensverwaltung. Sie kombinieren planbare Strategien mit einfacher Handhabung – und liefern in vielen Fällen solide Erträge bei überschaubaren Kosten. Ob klassisch, nachhaltig oder risikoreich: Die besten Anbieter 2025 überzeugen durch starke Ergebnisse und faire Konditionen. Der FMH Robo-Advisor-Vergleich bietet eine unabhängige Orientierung für alle, die digital investieren möchten – transparent, aktuell und objektiv. ## Einleitung Automatisierte Geldanlage liegt im Trend. Robo-Advisor übernehmen die Portfolioverwaltung, treffen datenbasierte Entscheidungen und machen Investieren einfacher. Die FMH Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts insgesamt zwölf Anbieter verglichen und zeigt, welche digitalen Vermögensverwalter 2025 am besten abschneiden. --- # Die besten Robo-Advisor für Einsteiger 2023 > Entdecken Sie die besten Robo-Advisor für nachhaltige Anlagen 2023. Wir präsentieren einen detaillierten Vergleich inklusive Servicekosten, Performance und mehr. URL: /artikel/die-besten-robo-advisor-fuer-einsteiger-2023-10 Typ: article Nachhaltig investieren gewinnt an Bedeutung Wenn ein Kunde Festgeld und Tagesgeld bei seiner Bank anlegt, fragt er bestimmt sehr selten, für welche Zwecke die Geldanlage eingesetzt wird. Anders sieht es aus, wenn Kunden in Aktien, Fonds oder Anleihen investieren. Dann spielt auch die Nachhaltigkeit der Geldanlage eine größere Rolle. Dass Kunden genauer hinsehen und nachfragen, finden wir gut. Wir haben schließlich nur eine Erde und auf diese sollten wir Acht geben. Im Auftrag vom Handelsblatt hat die FMH-Finanzberatung in Erfahrung gebracht, welche Robo-Advisor die besten nachhaltigen Anlagemöglichkeiten bieten. Bei der Auswahl der digitalen Vermögensverwalter waren wir kritisch. In unserer Auswertung wurden nur Robo-Advisor berücksichtigt, die seit mindestens drei Jahren eine nachhaltige Geldanlage anbieten. Bewertet wurden Performance und Kosten Was die Produktmerkmale anbelangt, wollten wir nicht nur die Performance bewerten, sondern auch die Servicekosten generell. Am Rechenbeispiel von 5.000 Euro haben wir die Gebühren der einzelnen Anbieter verglichen. Aber auch die Bedingungen für Einmalanzahlungen und die Mindesthöhe für einen möglichen Sparplan haben wir unter die Lupe genommen. Wer für sich den besten Robo-Advisor finden will, sollte unseren Robo-Advisor Vergleich nutzen. Bei diesen Kriterien sind die besten Robo-Advisor für nachhaltige Produkte: quirion, growney, Scalable Capital. Aber auch Peaks, Smavesto, bevestor und VisualVest haben mit „gut“ abgeschnitten. ## Einleitung Im Vergleich zu konservativen Anlageprodukten, ist der Wertpapierhandel aktuell nicht besonders verlockend. Tagesgeld- und Festgeldanlagen bieten aktuell hohe Zinssätze und sind damit konkurrenzfähig. --- # Die besten Robo-Advisor für Sparpläne 2026 > Die besten Robo-Advisor 2026: FMH & WirtschaftsWoche zeigen Top-Sparpläne, Renditen & Kosten im Vergleich. Jetzt digital Vermögen aufbauen. URL: /artikel/die-besten-robo-advisor-fur-sparplane-2026 Typ: article Warum Sparpläne so beliebt sind Sparpläne auf Fonds und ETFs gehören zu den einfachsten Wegen, langfristig Vermögen aufzubauen. Schon mit kleinen monatlichen Beträgen können Anleger regelmäßig investieren und von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten profitieren. Ein großer Vorteil: Die Sparrate lässt sich jederzeit anpassen. Dadurch bleibt die Geldanlage flexibel – auch wenn sich die persönliche finanzielle Situation verändert. Robo-Advisor setzen verstärkt auf Sparpläne Digitale Vermögensverwalter haben Sparpläne längst in ihre Strategien integriert. Anleger investieren nicht nur einmalig, sondern besparen komplette Portfolios. Automatisiert und passend zum eigenen Risikoprofil. Zur Auswahl stehen in der Regel: Klassische Strategien mit Fokus auf Rendite Nachhaltige Strategien mit ESG-Ausrichtung Je nach Anlageziel wird das Kapital unterschiedlich auf Aktien, Anleihen und weitere Anlageklassen verteilt. So wurde bewertet Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag der WirtschaftsWoche 18 Robo-Advisor analysiert. Bewertet wurden: Performance der Strategien für das Jahr 2025 Höhe der Mindestsparrate Servicegebühren Möglichkeit von Kindersparplänen Die Auswertung erfolgte für klassische und nachhaltige Strategien mit einem Aktienanteil von 50 bis 60 Prozent. Die besten Robo-Advisor für klassische Sparpläne In dieser Kategorie erhielten vier Anbieter die Bewertung „sehr gut“: quirion VisualVest Raisin bevestor Alle Anbieter ermöglichen den Einstieg bereits ab 25 Euro monatlich. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Kosten und Rendite. Die durchschnittliche Performance der getesteten Anbieter lag unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt fiel die Rendite niedriger aus, blieb aber positiv. Die besten nachhaltigen Robo-Advisor Auch bei nachhaltigen Strategien wurden vier Anbieter mit einem „sehr gut“ ausgezeichnet: quirion VisualVest Ginmon bevestor Das Angebot nachhaltiger ETFs ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Dadurch sind nachhaltige Strategien heute häufig ähnlich kostengünstig wie klassische Varianten. Die erzielten Renditen lagen im Schnitt unter denen klassischer Strategien, blieben jedoch stabil. Kindersparpläne gewinnen an Bedeutung Ein wachsender Trend sind Sparpläne für Kinder. Viele Anbieter ermöglichen es, Depots auf den Namen des Kindes einzurichten und regelmäßig zu besparen. Das Ziel: frühzeitig Vermögen aufbauen und langfristig vom Zinseszinseffekt profitieren. Fazit: Automatisiert investieren zahlt sich aus Die Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche zeigt: Robo-Advisor mit Sparplanfunktion bieten eine einfache und strukturierte Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen. Besonders wichtig sind neben der Performance vor allem niedrige Kosten und flexible Sparraten. Wer regelmäßig investiert und Angebote vergleicht, kann seine Rendite langfristig verbessern. Der FMH-Robo-Advisor-Vergleich bietet einen transparenten Überblick über die besten Anbieter 2026. ## Einleitung Regelmäßig investieren, flexibel bleiben und langfristig Vermögen aufbauen – Sparpläne sind dafür ideal. Auch Robo-Advisor bieten entsprechende Lösungen. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag der WirtschaftsWoche analysiert, welche Anbieter 2026 mit den besten Sparplan-Angeboten überzeugen. --- # Die besten Robo-Advisor mit Sparplan 2024 > Die FMH-Finanzberatung zeichnet für die WirtschaftsWoche aus → Die besten Robo-Advisor mit Sparplan 2024 URL: /artikel/die-besten-robo-advisor-mit-sparplan-2024-09 Typ: article Also, was genau ist ein Robo-Advisor? Stellen Sie ihn sich wie Ihren persönlichen Finanzberater vor, aber mit einem Twist: Er ist ein digitaler Algorithmus (in standardisierten Einzelschritten wird ein definiertes Ziel erreicht), der auf Basis Ihrer finanziellen Ziele und Risikotoleranz ein maßgeschneidertes Anlageportfolio erstellt. Klingt wie etwas aus der Zukunft? Nun, die Zukunft ist jetzt. Welche Vorteile bietet ein Robo-Advisor? Erstens: Bequemlichkeit. Mit einem Robo-Advisor müssen Sie nicht Stunden damit verbringen, den Markt zu analysieren oder Investmentstrategien zu recherchieren. Sie beantworten einige Fragen online z.B. über Ihre Risikofreude und voilà, Ihr Portfolio ist erstellt. Zweitens: Kosten. Robo-Advisor weisen in der Regel niedrigere Gebühren als traditionelle Anlageberatern auf, was bedeutet, dass ein größerer Anteil Ihres Geldes tatsächlich investiert wird, anstatt in Beratungsgebühren zu fließen. Wo Licht ist, ist oft auch Schatten. Einige Leute mögen es nicht, ihre Finanzen einem Algorithmus anzuvertrauen. Sie wollen die Kontrolle behalten und selbst über ihre Investitionen entscheiden oder sie suchen die persönliche Beratung. Dies ist verständlich, aber bedenken Sie: Robo-Advisor basieren auf soliden Investmentstrategien und sind besser darin, Emotionen aus dem Spiel zu lassen. Warum also sollten Sie sich für einen Robo-Advisor entscheiden? Nun, wenn Sie eine kostengünstige, bequeme Möglichkeit suchen, Ihr Geld anzulegen und gleichzeitig regelmäßig sparen, ist ein Robo-Advisor definitiv eine Überlegung wert. Gerade durch automatisierte Sparpläne können Sie kontinuierlich Geld investieren und von den langfristigen Renditen profitieren, ohne sich ständig damit beschäftigen zu müssen. Also lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und lassen Sie den Robo-Advisor die Arbeit erledigen. Daher hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche die besten Robo-Advisor mit Sparplänen ausgewertet, um Ihnen die Suche nach dem besten zu erleichtern. Bei der Auswertung, wurde eine besondere Gewichtung auf die Servicegebühren und Mindestbeträge bei Eröffnung als Sparplan gelegt. Wir haben zwischen klassischen und nachhaltigen Anlage-Strategien unterschieden. Bei den klassischen Anlage-Strategien wurde quirion, bevestor, growney, VisualVest und MorgenFund mit einem „sehr gut“ ausgezeichnet. Bei den nachhaltigen Anlage-Strategien waren es EVERGREEN, quirion, bevestor, VisualVest, MorgenFund und growney die mit einem „sehr gut“ punkten konnten. Nutzen Sie unseren Robo-Advisor-Vergleich um die besten Robo-Advisor für Ihre Bedürfnisse zu finden. ## Einleitung Haben Sie schon einmal von einem finanziellen Sidekick gehört, der Ihnen dabei hilft, Ihre Investitionen zu optimieren, ohne dass Sie ständig den Markt im Auge behalten müssen? Das ist genau das, was ein Robo-Advisor macht. --- # Die besten Sanierungs- und Modernisierungskredite 2024 > Vergleich der Top-Kredite für Sanierung & Modernisierung -> Finden Sie niedrige Zinsen und flexible Angebote für Ihr Immobilienprojekt! URL: /artikel/vergleich-der-top-sanierungs-und-modernisierungskredite-2024-02 Typ: article Doch nicht nur die hohen Energie- und Baukosten machen Sanierungen derzeit teuer. Auch die Zinsen für Kredite haben zuletzt deutlich angezogen. Um herauszufinden, wo Immobilienbesitzer in diesem schwierigen Umfeld die besten Modernisierungs- und Sanierungskredite erhalten, haben wir daher exklusiv fürs Handelsblatt die Angebote der Banken verglichen und sowohl bundesweit tätige als auch lokal operierende Institute unter die Lupe genommen. Besonderes Augenmerk legten wir auf die Zinsen. Zudem bewerteten wir, welche Summen Kunden für die Sanierung aufnehmen können. Flexible Tilgungsmöglichkeiten gaben ebenfalls Zusatzpunkte Lokale Anbieter machen derzeit die besten Angebote Die Auswertung offenbart zum Teil Unterschiede von mehr als 3,2 Prozentpunkten – und belegt, das lokale Anbieter derzeit kundenfreundlicher unterwegs sind als bundesweit agierende Banken. Die ersten Plätze im FMH-Ranking gehen an die PSD Bank RheinNeckarSaar, die Sparda-Bank Hamburg, die Sparda-Bank Südwest und die PSD Bank München. Alle vier bieten einen Zins von weniger als 4,8 Prozent. Besonders günstig ist mit einem effektiven Jahreszins von 4,06 Prozent der Modernisierungskredit der PSD Bank RheinNeckarSaar. Wer ein größeres Vorhaben finanzieren will, für den empfiehlt sich der Klimakredit der Sparda-Bank Hamburg. Bei einem effektiven Jahreszins von 4,69 Prozent gewährt die Bank ein Darlehen bis zu 100.000 Euro – und das mit einer flexiblen Laufzeit zwischen einem Jahr und 15 Jahren. Bewegung bei den bundesweiten Banken Den ersten Platz bei den bundesweiten Banken teilen sich die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) und die PSD Bank West. Allerdings hat die KD-Bank ihren Zinssatz seit dem FMH-Ranking angehoben. Zum Zeitpunkt der Auswertung lag er noch bei 4,64 Prozent, zwei Wochen später bei 4,75 Prozent. Die Bank begründet den Anstieg mit Zinsentwicklungen am Kapitalmarkt. In unserem Ratenkreditvergleich, Bereich „Finanzierungszweck“ können Sie auch „Wohnkredit“ auswählen. Dahinter verstecken sich auch die Angebote für die Sanierungs- und Modernisierungskredite. Und wer sich die gesamte Übersicht zu den Sanierungskrediten ansehen will, findet diese im Bereich Auszeichnung auf der FMH-Seite. ## Einleitung Ein neues Dach. Fenster aus Isolierglas. Eine zeitgemäße Heizung. Wer eine eigene Immobilie besitzt, hat eigentlich immer irgendetwas zu verbessern – gerade, wenn es darum geht, das Zuhause klimafreundlicher zu gestalten. --- # Die besten Sanierungsdarlehen von Bausparkassen > Energieeffiziente Sanierungen fördern und die besten Bausparkassen für Modernisierungsdarlehen finden | WiWo & FMH URL: /artikel/die-besten-sanierungsdarlehen-von-bausparkassen-2024-06 Typ: article KfW-Darlehen alleine reichen nicht immer aus Aber nicht alle Arbeiten und nicht immer das gesamte Modernisierungsvolumen kann über verbilligte KfW-Darlehen finanziert werden. Also braucht man wieder eine Bank oder eben eine Bausparkasse. Die FMH-Finanzberatung hat für die WirtschaftsWoche recherchiert, welche Bausparkasse die besten Bedingungen bietet. Ausgegangen wurde von einem Kreditbetrag von 50.000 Euro, der in unterschiedlich langen Laufzeiten getilgt werden sollte. Sicherlich können dafür auch bestehende Bausparverträge eingesetzt werden – Bausparverträge eignen sich übrigens hervorragend zur Rücklagenbildung für Modernisierungen – was aber aus Vergleichsgründen nicht unterstellt wurde bei dieser Recherche. Wer waren die Gewinner? An der Umfrage haben sich leider nur sieben von neuen bundesweiten, privaten Bausparkassen beteiligt. Bei der Gesamtlaufzeit zehn bis 14 Jahre haben die Debeka Bausparkasse und BKM Bausparkasse Mainz die Note „sehr gut“ erhalten. Bei der zweiten Laufzeitgruppe von 15 bis 19 Jahren heißen die Sieger Debeka Bausparkasse und Alte Leipziger Bauspar AG und für eine Gesamtlaufzeit von 20 Jahren sind die Sieger Alte Leipziger Bauspar AG und die BHW Bausparkasse. Und diese Bausparangebote, ohne schon einen bestehenden Bausparvertrag einzubinden, können vielleicht aktuell nicht unbedingt im Zinssatz aber bei der Ratenhöhe und bei den Zusatzkosten jederzeit mit Bankangeboten mithalten. Und wer schon einen bestehenden Vertrag schon einige Jahre bespart hat, hat mit dem Bausparvertrag in jedem Fall gegenüber einem Standardangebot von einer Bank gewonnen. ## Einleitung Die Immobiliensanierung ist aktuell die große Herausforderung der Hausbesitzer. Energieeffiziente Immobilien sollen helfen die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung zu erfüllen. Gerade bei bestehenden, älteren Objekten kann sehr viel Energie eingespart werden, wenn man die Heizung erneuert, die Dämmung der Wände und des Dachbodens angeht. Alles wird im großen Umfang vom Staat subventioniert in Form von vergünstigten Immobiliendarlehen über die staatlichen KfW. --- # Die besten Tagesgeldangebote 2025 > Die besten Tagesgeldangebote 2025 im FMH-Test: Welche Tagesgeldanbieter jetzt Top-Zinsen bieten und wann sich langfristige Zinsgarantien lohnen. URL: /artikel/die-besten-tagesgeldangebote-2025-08 Typ: article Eine aktuelle Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag der WirtschaftsWoche zeigt, welche Tagesgeldangebote 2025 am meisten bringen, und wann sich ein Wechsel lohnt. Was ist Zinshopping überhaupt? Zinshopping bedeutet, dass man sein Erspartes regelmäßig zu der Bank bringt, die gerade den besten Tagesgeldzins bietet. Klingt nach viel Arbeit, ist aber im Prinzip wie Schnäppchenjagen im Supermarkt, nur eben mit Zinsen. Viele Banken locken Neukunden mit besonders hohen Zinsen, die allerdings oft nur für einen begrenzten Zeitraum gelten, etwa drei, vier oder sechs Monate. Danach fällt der Zins meist deutlich ab. Wer dann nicht reagiert, lässt bares Geld liegen. Beim Zinshopping nutzt man diese Willkommensangebote gezielt aus: Ist der Bonuszeitraum vorbei, zieht man weiter zur nächsten Bank mit Top-Konditionen. Das kann sich lohnen, vor allem in Phasen, in denen die Zinsen insgesamt hoch oder stabil sind. Zinshopping bei sinkenden EZB-Leitzinsen Eine FMH-Analyse der besten Angebote pro Monat von Juli 2024 bis Juni 2025: Ein Wechsel zu dem besten Tagesgeldanbieter, alle 3 Monate: ca. 362,50 € alle 6 Monate: ca. 335,00 € nur einmal im Jahr: ca. 375,00 € Rendite (ohne Zinseszins). Das Ergebnis überrascht: In einem fallenden Zinsumfeld erweist sich ein langfristiges 12-Monats-Angebot mit attraktivem Festzins oft als die bessere Wahl. Wer sich diesen Zinssatz rechtzeitig gesichert hat, konnte eine höhere Rendite erzielen, als wenn er fortlaufend in leicht sinkende Neukundenangebote gewechselt wäre oder darauf spekuliert hätte, dass ein Anbieter doch noch ein besonders attraktives Neukundenangebot unterbreitet. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel: So hat die Volkswagen Bank ihre Tagesgeldzinsen für Neukunden erst vor Kurzem angehoben. Die besten Tagesgeldanbieter 2025 Unter den Anbietern mit gesetzlicher Einlagensicherung konnten sich besonders die Suresse Direkt Bank, die Bigbank, die Openbank, die TF Bank, die OPEL Direktbank sowie die Renault Bank direkt mit sehr guten Konditionen durchsetzen. Diese Institute bieten derzeit allerdings meist nur kurze Zinsgarantien von etwa drei bis vier Monaten. Auch Banken mit erweiterter Einlagensicherung überzeugten im Test: Hier gehören comdirect, Bank11, Commerzbank, Postbank, Volkswagen Bank sowie Ford Money zu den Spitzenreitern. Bei ihnen sind längere Zinsgarantien noch üblich – oft sechs Monate, bei der Commerzbank sogar bis zu zwölf Monate. Fazit: Zinshopping ist 2025 kein Selbstläufer mehr. Wer flexibel bleibt, sollte die Angebote genau vergleichen und im Zweifel auf einen guten, langfristig garantierten Zins setzen. Der FMH-Tagesgeldvergleich liefert alle aktuellen Konditionen transparent und unabhängig. ## Einleitung Die EZB hat in den vergangenen Monaten den Leitzins mehrfach gesenkt und mit ihm rutschen auch die besten Tagesgeldangebote. Für Sparer heißt das: Die Top-Konditionen gehen nach unten, und das Tempo des Zinshopping muss sich ändern. Die zentrale Frage: Lohnt sich die Jagd nach den besten Neukundenangeboten noch oder ist man mit einer längeren Zinsgarantie aktuell besser bedient? --- # Die besten Tagesgeldzinsen für Neukunden 2024 > Beste Tagesgeldzinsen für Neukunden 2024 - Profitieren Sie von attraktiven Konditionen und höchster Sicherheit. Erfahren Sie, welche Banken die besten Angebote haben und sichern Sie sich jetzt die besten Zinsen! URL: /artikel/die-besten-tagesgeldzinsen-fuer-neukunden-2024-05 Typ: article Sind Sie auf der Suche nach einem attraktiven Tagesgeldkonto? Gute Zinsen sind wichtig, aber es gibt noch mehr zu beachten. Aktuell könnte man meinen, die Zeiten der hohen Zinsen sind vorbei. Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt über Zinssenkungen nach, und einige Banken haben ihre Zinsen bereits gesenkt. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, genau hinzuschauen, wenn Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen möchten. Viele Banken bieten nach wie vor tolle Zinsen für Neukunden, aber die Laufzeit dieser Angebote variiert stark. Die FMH-Finanzberatung hat für ntv die besten aktuellen Tagesgeldangebote für Neukunden untersucht. Dabei wurde zwischen Banken, die eine erweiterte deutsche Einlagensicherung bieten, und solchen, die nur die gesetzliche Mindestabsicherung von 100.000 Euro gewährleisten unterschieden. Für Anleger mit höheren Summen ist die Einlagensicherung besonders relevant. Deutsche Banken, die bis zu fünf Millionen Euro absichern, bieten zwar oft niedrigere Zinsen, aber die zusätzliche Sicherheit kann für viele Kunden entscheidend sein. Dies hat die FMH-Finanzberatung in der Auswertung berücksichtigt. Spitzenreiter bei der gesetzlichen Einlagensicherung Bei den Banken mit gesetzlicher Einlagensicherung bis 100.000 Euro schnitten folgende fünf Anbieter besonders gut ab, und wurden mit einem „sehr gut“ bewertet: Bigbank, Suresse Direkt Bank, Credit Europe Bank, Openbank und Trade Republic. In der Analyse wurden nur Anbieter mit Zinsgarantien oder Zinssätzen über drei Prozent berücksichtigt. Top-Banken mit erweiterter Einlagensicherung Unter den Banken mit erweiterter deutscher Einlagensicherung fanden sich folgende Spitzenreiter. Ein „sehr gut“ bekamen die Santander, Consorsbank, Volkswagen Financial Services, BBBank eG, Raiffeisenbank im Hochtaunus und Bank 11. Auch wenn die Zinsen hier etwas niedriger sind, bieten sie für größere Summen eine zusätzliche Sicherheit. Sie suchen weitergehende Infos? Nutzen Sie unseren Tagesgeld-Vergleich, um die besten Tagesgeld Angebote zu finden. ## Einleitung Suchen Sie ein attraktives Tagesgeldkonto? Trotz sinkender Zinsen ist es wichtig, die besten Angebote zu finden – besonders bei Banken mit unterschiedlichen Einlagensicherungen. --- # Die besten Volltilgerdarlehen 2023 > Erfahren Sie, welche Banken und Vermittler die besten Volltilgerdarlehen bieten. Aktuelle Informationen zur Baufinanzierung und langfristigen Finanzierungssicherheit. Jetzt informieren! URL: /artikel/die-besten-volltilgerdarlehen-2023-10 Typ: article Bauzinsen bleiben auf höherem Niveau Es ist bedauerlich zu sehen, wie oft behauptet wird, dass die Bauzinsen bald wieder sinken könnten, falls die EZB die Leitzinsen nicht mehr erhöht. Das Gegenteil könnte eintreten. Hier sprechen wir nicht von Zinssätzen von sechs Prozent oder höher, sondern von vier bis fünf Prozent, die in den kommenden Monaten und Jahren durchaus realistisch sein könnten. Daher ist dies eine gute Zeit, besonders wenn man nicht darauf vertraut, dass die Immobilienpreise weiter fallen. Man sollte froh sein, wenn sie nicht steigen. Das Thema Baufinanzierung und langfristige Finanzierungssicherheit bleibt weiterhin ein wichtiges Thema. Diese Ansicht teilt auch ntv und hat die FMH damit beauftragt, die Banken und Vermittler mit den besten Volltilgerdarlehen zu ermitteln. Volltilgerdarlehen bieten Sicherheit Bei einem Volltilgerdarlehen wird ein Vertrag abgeschlossen, bei dem die Zinsbindung und gesamte Finanzierungsdauer identisch ist. Somit besteht kein Finanzierungsrisiko. Die Tilgungsrate passt sich also der Zinsbindung an, weshalb für diese Sicherheitsmodelle üblicherweise Laufzeiten von 20 oder 30 Jahren gewählt werden. Die besten aktuellen Volltilgerdarlehen für Ihr Vorhaben finden Sie in unserem Hypotheken-Vergleich. Ergebnisse der FMH-Auswertung Laufzeit 20 Jahre So wurde auch die Auswertung durchgeführt. Die Sieger der Kategorie “Laufzeit 20 Jahre” sind: Die Postbank und die bundesweit tätige Sparda-Bank West und bei den Vermittlern, die in der Regel die gleichen Bankpartner haben, sind es: MKIB Online, Interhyp, DTW-Immobilienfinanzierung, Dr. Klein Privatkunden und Hüttig & Rompf. Laufzeit 30 Jahre In der Kategorie “Laufzeit 30 Jahre” siegte die Allianz Lebensversicherung und bei den Vermittlern waren es die gleichen Institute wie bei einer Laufzeit von 20 Jahren, zusätzlich zu: Creditweb, Santel & Petermann und Haus & Wohnen. ## Einleitung Trotz entgegengesetzter Vorhersagen wird nach wie vor gebaut und gekauft, wenn auch nicht im gleichen Maße wie vor zwei Jahren. Die Finanzierung von Bauprojekten geht weiter, wenn auch in reduziertem Umfang. --- # Die eigene Baufinanzierung planen > Alle Infos zur Planung der Baufinanzierung: Hypothekendarlehen, Eigenkapital, Zinsen & Tilgung. URL: /artikel/baufinanzierung-planen Typ: article So finden Sie die optimale Baufinanzierung  Doch wie finden Kunden den richtigen Partner für das Projekt Baufinanzierung? Welche besonderen Hürden sind in der aktuellen Marktsituation zu überwinden? Und welche Anforderungen sollten Kunden an die Beratung durch Banken und Vermittler stellen?   Dieser Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine Baufinanzierung optimal planen, worauf Sie achten sollten und welche Hilfsmittel – wie etwa Baufinanzierungsrechner – Ihnen dabei helfen können.  Das Wichtigste im Überblick  Ohne Hypothekendarlehen ist der Haus- oder Wohnungskauf kaum möglich.  Eine gute Baufinanzierung besteht nicht nur aus niedrigen Zinsen, sondern wichtig sind auch eine lange Zinsbindung und flexible Tilgungsoptionen.  Banken verlangen in der Regel 20 Prozent und mehr an Eigenkapital - mindestens in Höhe der Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Makler). Ist das noch zeitgemäß?  Mit guten Baufinanzierungsrechnern ermitteln Sie schnell, wie viel Immobilie Sie sich leisten können und was auf Sie zukommt.  Bank oder Vermittler: Der richtige Partner entscheidet auch über die passende Baufinanzierung.  Hypothekendarlehen: Nachfrage bleibt auf hohem Stand  Die Geldanlage, in der es sich wohnen lässt, wird immer beliebter. Bereits vor zehn Jahren vergaben Banken und Versicherungen rund 177 Milliarden Euro für neue Baudarlehen. Im Jahr 2024 waren es laut dem Barkow Consulting bereits knapp 198 Milliarden – nach dem absoluten Hoch im Jahr 2021. Damals lag das Volumen, auch wegen der damals historisch guten Konditionen, bei sagenhaften 299,6 Mrd. Euro.   Seitdem ist auf der Welt und am Zinsmarkt einiges passiert. Der durchschnittliche Effektivzins für Baudarlehen mit zehnjähriger Sollzinsbindung ist aber immer noch vergleichsweise günstig: Zwischen 2000 bis 2025 betrug er im Schnitt 3,33 Prozent. Im Januar 2026 mussten Bauherren und Käufer im Mittel 3,79 Prozent Zinsen zahlen.   Das ist angesichts steigender Immobilienpreise und deutlich anziehender Mieten in den Ballungsräumen kein schlechter Ausgangspunkt, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.  Grundsätzliche Überlegung: Wann lohnt es sich, zu kaufen?  Um eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, lohnt es sich zunächst, die Kosten eines dauerhaften Mietverhältnisses zu ermitteln und diese später mit dem (finanzierbaren Kaufpreis) zu vergleichen. Dabei hilft bereits eine stark vereinfachte Rechnung: Wer 700 Euro pro Monat an Kaltmiete zahlt, überweist selbst bei einer unrealistischen Mietsteigerung von null Prozent in den kommenden vier Jahrzehnten 336.000 Euro an den Vermieter. Beläuft sich die Mietsteigerung auf durchschnittlich nur drei Prozent im Mittel sind es schon 633.000 Euro.   Wichtig: Rechnen statt träumen  Wer sich vor diesem Hintergrund dazu entscheidet, das Projekt Hauskauf in Angriff zu nehmen, soll sich allerdings nicht direkt auf die Suche nach der Traumimmobilie machen. Beginnen sollten Kaufinteressenten hingegen mit einer genauen Evaluation der eigenen Vermögensverhältnisse. Im Anschluss empfiehlt es sich, dieses Ergebnis mit den Anforderungen abzugleichen, die Banken bei der Kreditvergabe stellen. Dabei spielt es auch eine Rolle, wie lange es dauern wird, bis das Haus oder die Wohnung abbezahlt ist.  Denn wenn ein Darlehen vor Eintritt ins Rentner Leben noch nicht komplett getilgt sein wird, fragen die Banken auch nach den prognostizierten Einnahmen im Rentenalter – so will es der Gesetzgeber.  Besonders einfach gelingt dieser erste Schritt mit dem Hauskaufrechner von FMH.de.  Anhand von Einkommen, Familiengröße, angespartem Eigenkapital und den pauschalen Belastungsvorgaben vieler Banken errechnet das Tool, wieviel Haus ein Interessent sich leisten kann. Dabei werden der maximale Preis und die Darlehenshöhe auch mit Blick auf die maximale Tilgungsdauer ermittelt – bzw. dem Datum, ab dem ein Käufer schuldenfrei sein will.   Wieviel Eigenkapital braucht es für den Hauskauf?  Eines vorab: Ohne Ersparnisse klappt die Baufinanzierung nur selten. Zwar müssen Banken nach den Vorgaben der Wohnimmobilienkreditrichtlinie vermehrt auf die langfristige Bedienbarkeit des Kredites achten – und weniger auf die eigenen Sicherheiten. Dennoch sind die wenigsten Banken bereit, das komplette Risiko einer Baufinanzierung zu schultern und verlangen von ihren Kunden in der Regel zumindest ein Eigenkapital in der Höhe der Kaufnebenkosten. Sie betragen, je nach Bundesland, bis zu zehn Prozent des Kaufpreises und setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:   Grunderwerbsteuer (zwischen 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises, je nach Bundesland.   Notar- und Grundbuchkosten (rund 1,75 Prozent).  Makler und Vermittlungskosten (normalerweise um die drei Prozent zzgl. Mehrwertsteuer)   Diese pauschalen Vorgaben helfen fürs grobe, aber Sie wollen bestimmt wissen, wie hoch die Rate überhaupt für Sie sein darf.   So rechnen Sie aus, welche Monatsbelastung Sie tragen können   Am Anfang jeder Baufinanzierung sollte ein persönlicher Kassensturz stehen: Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, muss wissen, welche Ein- und Ausnahmen ihm oder ihr jeden Monat und jedes Jahr entstehen – und was die freien Mittel sind.  Tipp: Nutzen Sie dazu den Haushaltsrechner von FMH.de und rechnen Sie nur mit dem Nettoeinkommen und den Zahlungen, die regelmäßig eingehen. Als Selbstständiger können Sie Ihre Einkünfte der vergangenen drei Jahre als Grundlage ansetzen.  Mit Blick auf Ihre Ausgaben hilft Ihnen der Haushaltsrechner von FMH.de dabei, nichts zu vergessen. Er fächert ihre Unkosten nach Kategorien auf, so dass Sie bequem eintragen können, was Ihr Lebensunterhalt normalerweise kostet, welche Beträge Sie für Versicherungen ausgeben, was in die Geldanlage und die Altersvorsorge fließt und was Ihr Auto, Ihre Urlaube und Ihre Hobbys kosten.   Wichtig: Sollten Sie feststellen, dass ihre derzeitigen Ausgaben wenig Spielraum lassen, kann die Versuchung groß sein, einige Posten zu streichen, um finanziell besser dazustehen. Das allerdings ist ein riskantes Vorgehen, denn die Erfahrung lehrt, dass es nur wenige Käufer durchhalten, den Gürtel dauerhaft enger zu schnallen und liebgewonnene Gewohnheiten aufzugeben. Hinzu kommt, dass kosmetische Eingriffe an den eigenen Finanzen bei den Banken nicht immer gut ankommen.  Denn Banker gehen davon aus, dass eine Immobilienfinanzierung maximal 30 bis 40 Prozent des Familiennettoeinkommens ausmachen darf. Die konkreten Werte variieren zwar, je nach Anbieter, ein wenig. Als Faustregel gilt jedoch:  Bei 5000 Euro Familien-Nettoeinkommen dürfen maximal 1.500 bis 2.000 Euro in die Finanzierung fließen. Rücklagen, Hausnebenkosten wie Heizung, Strom, Wasser und Versicherungen müssen Käufer aus dem verbleibenden Geld bezahlen.   Gut zu wissen: Diese prozentuale Vorgabe der Banken berücksichtigt auch, dass Vielverdiener höhere Ausgaben fürs tägliche Leben haben als Normalverdiener. Doch auch wenn sie zu den Normalverdienern gehören und Ihr Kassensturz oder Ihr Sparverhalten zeigt, dass Sie vielleicht 2.500 Euro übrighätten, werden die Banken ihre Richtlinien deshalb nicht über den Haufen werfen.   Das hat durchaus seine Berechtigung: Denn die Banken sind vom Gesetzgeber verpflichtet worden, die Finanzen von Immobilienkäufern vor allem mit Blick auf deren Fähigkeit zum regelmäßigen Schuldendienst zu überprüfen.   Dieser Faktor ist den Banken daher noch deutlich wichtiger als eine üppige Eigenkapital-Decke.  Das darf Ihr Traumhaus (maximal) kosten  Bei der Frage, wieviel Haus ein Käufer sich leisten kann, spielen vor allem drei Faktoren eine Rolle:   Die monatliche Rate für Zins und Tilgung,   die Höhe des Eigenkapitals und   die Finanzierungsdauer, also der Zeitraum, bis zu dem der Kredit vollständig abgezahlt ist.  Der einfachste Weg, diese Werte so zu kombinieren, dass aussagekräftige Werte herauskommen, ist der Hauskauf-Rechner von FMH.de.   Aber auch mit dem Taschenrechner können Interessenten zumindest grob berechnen, wo die Schmerzgrenze beim Preis für eine Immobilie liegt.  Ausgangspunkt ist die erwartete monatliche Rate für Zins und Tilgung. Nehmen wir an, diese liegt bei 1300 Euro pro Monat. Damit liegt die Belastung pro Jahr bei 15.600 Euro (1300 Euro mal 12).   Um zu ermitteln, welche Darlehenssumme sie dafür erhalten könnten, müssen sie diesen Wert nun durch die Summe aus dem voraussichtlichen Zinssatz und der angestrebte Tilgungsquote teilen.   Bei einem angenommenen Sollzinssatz von drei Prozent und einer Tilgungsquote von zwei Prozent pro Jahr teilen Sie die 15.600 Euro durch fünf und multiplizieren das Ergebnis mit 100.   Das Ergebnis ergibt die Darlehenssumme, die sie von der Bank erwarten dürfen, in unserem Beispiel rund 312.000 Euro. Addieren Sie dazu nun das verfügbare Eigenkapital, und schon wissen Sie, was die Immobilie inklusive aller Nebenkosten kosten darf.   Diese Nebenkosten sollten Sie nicht unterschätzen: Makler, Notar- und Grundbuchkosten und das die Steuer können, je nach Bundesland, bis zu zehn Prozent des Kaufpreises verschlingen. Entsprechend niedriger muss der eigentliche Immobilienpreis liegen.   Tipp: Wer zur Preisermittlung nicht den Taschenrechner, sondern den Hauskaufrechner von FMH.de verwendet, erhält besonders realistische Werte, da das Tool aktuelle Bauzinsen aus der FMH-Datenbank verwendet.  Wer einen guten Kontakt zu seiner Hausbank hat, sollte dort zudem möglichst früh ein Finanzierungsgespräch führen, um die Machbarkeit des Projekts Hauskauf abzuklären. Zudem sollten Interessenten auch Vermittler in den Prozess einbeziehen: Große Vermittler kooperieren oft mit vielen Banken und können die passenden Offerten auf Basis Ihrer Vorgaben suchen.  Der Spielraum für die besten Zinsen bei einem maximalen Kreditvolumen ist deshalb oft größer als bei der Filialbank vor Ort. Das lohnt sich: Wer bei einem Darlehen über 400.000 Euro 3,5 statt vier Prozent Sollzinsen und eine zweiprozentige Tilgung vereinbart, hat nach 20 Jahren bei gleich hoher monatlicher Rate rund 44.500 Euro weniger bezahlt, wenn er oder sie die Zinsersparnis in eine erhöhte Tilgung investiert.  Was ist ein Annuitätendarlehen?  Wer nach einer Baufinanzierung fragt, bekommt immer ein sogenanntes Annuitätendarlehen angeboten. Das Besondere an dieser Art von Krediten:   Die Rückzahlungsrate – die Annuität – setzt sich aus den Kosten für die Zinsen und dem Tilgungsanteil zusammen. Die monatliche Rate bleibt während der gesamten Laufzeit gleich. Da jedoch durch die regelmäßigen Zahlungen die Schulden immer weniger werden, verschiebt sich das Verhältnis von Tilgungs- und Zinsanteil mit jedem Monat. Während Käufer am Anfang der Laufzeit also einen vergleichsweisen hohen Anteil der Rate für Zinsen ausgeben müssen und einen überschaubaren Teil ihrer Schulden tilgen, verkehrt sich dieses Verhältnis im Laufe der Jahre ins Gegenteil.    Diese Darlehensform hat sich auf dem Markt deshalb durchgesetzt, weil Kreditnehmer während der gesamten Zinsfestschreibung Planungssicherheit haben und ihre Kosten kennen. Etwas verwirrend ist es zwar sein, dass Darlehen mit höheren Zinsen schneller getilgt werden als Darlehen mit niedrigen Zinsen. Das folgende Beispiel kann diesen speziellen Effekt aber erklären.  Nehmen wir ein Darlehen über 100.000 Euro, einmal mit fünf Prozent Zinsen und einem Prozent Tilgung pro Jahr und einmal mit zwei Prozent Zinsen und ebenfalls einem Prozent Tilgung pro Jahr  Das Geheimnis der unterschiedlichen Restschulden ist der Vertragszusatz in jedem Darlehensvertrag – dass in diesem Beispiel ein Prozent Tilgung zu bezahlen ist plus die ersparten Zinsen. Und hier werden eben einmal fünf Prozent Zinsen erspart und einmal nur zwei Prozent.  Der Tilgungsanteil hat sich bei dem Beispiel mit den fünf Prozent Zinsen schneller erhöht, obwohl die Tilgung in beiden Beispielen ein Prozent gewesen ist. Weil eben im zweiten Monat schon weniger Zinsen zu bezahlen waren. Wenn man die Gesamtkosten gegenüberstellt, sieht man allerdings den Vorteil der niedrigen Zinsen: 120 × 500 Euro = 60.000 Euro gegenüber von 120 × 250 Euro = 30.000 Euro. Da ist die geringere Restschuld von 1.880,18 Euro zu vernachlässigen  Zins, Tilgung, Zinsbindung und Restschuld ergeben ein Bild  Idealerweise sollten Kunden mehrere Darlehensangebote einholen, um die beste Offerte für ihre Bedürfnisse zu finden. Leider ist der Vergleich der verschiedenen Angebote nicht immer ganz einfach. Denkbar ist es etwa, dass verschiedene Banken unterschiedliche lange Zinsbindungen ansetzen, auch der Zinssatz, die Ratenhöhe und die Restschuld am Ende der Laufzeit variieren normalerweise und machen einen direkten Vergleich schwierig.  Um Kunden die Auswahl des richtigen Hypothekendarlehens zu erleichtert, hat die Seite von FMH.de daher zwei spezielle Tools entwickelt:  den Angebotsvergleich und den Zinsbindungs-Rechner.   Beide helfen verschiedene Angebote auf einen Nenner zu bekommen.    So funktioniert der Angebotsvergleich: Einfach ausgedrückt erhöht der Rechner die Tilgung mathematisch um genau so viel, dass die Raten identisch sind.  Anhand der Restschuld zum Ende der Zinsbindung können Kaufinteressenten dann erkennen, welches Angebot das bessere ist.   So funktioniert der Zinsbindungsrechner: Dieses Tool errechnet bei der kurzen Zinsbindungszeit der beiden Angebote, wie hoch der Zinssatz am Zinsbindungsende sich verändern darf, damit bei gleicher Ratenhöhe die gleiche Restschuld vorhanden wäre.   Wichtig bei der Verwendung beider Rechner ist, dass sich alle Darlehen, die eine Zinsbindung von mehr als zehn Jahren haben, nach Ablauf dieser Zeit kostenfrei mit einer sechsmonatigen Kündigungsfrist kündigen lassen. Danach können Kunden sie dann ganz oder teilweise tilgen, ohne dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen (§ §489 Abs. 1 Nr. 2 BGB).  Tilgung: Flexibilität ist Trumpf   Das Leben sollte sich nicht an die Finanzierung anpassen müssen – andersherum ist es richtig. Denn niemand kann schon heute prognostizieren, wie sich die eigenen Finanzen (und die persönlichen Lebensumstände) in den kommenden Jahrzehnten entwickeln.  Ein Jobwechsel oder der Verlust des Arbeitsplatzes können das Einkommen erheblich beeinflussen. Doch auch familiäre Veränderungen – die Geburt eines Kindes, der Tod der Eltern, haben Auswirkungen auf das eigene Leben. Und die Finanzen.  Aus diesem Grund ist es wichtig, schon im Darlehensvertrag zu vereinbaren, welche Änderungen bei der Tilgungshöhe möglich sein sollen und in welchem Umfang die Bank Sondertilgungen erlaubt.  Tilgungsveränderung: Spielraum bei veränderten Bedürfnissen  Freudige Ereignisse, aber auch Schicksalsschläge können das Leben einer Familie auf den Kopf stellen. Und damit auch deren Finanzen:  Die Geburt eines Kindes etwa führt oft nicht nur dazu, dass ein Gehalt wegbricht: Junge Eltern müssen, gerade in den ersten Jahren, oft auch etliche Anschaffungen tätigen. Doch auch die schwere Krankheit eines Familienmitglieds, eine (vorübergehende) Arbeitslosigkeit oder eine Trennung verringern den finanziellen Spielraum oft erheblich. Dann ist es sehr hilfreich, wenn sich die Tilgungsquote ohne Zusatzkosten und ohne große Anfrage bei der Bank reduzieren lässt.   Bei einem Kredit über 400.000 Euro reduziert ein Prozent weniger Tilgung die monatliche Rate um satte 333 Euro. Denkbar wäre auch, dass man einige Jahre die Tilgung reduziert und später entsprechend wieder erhöht. Flexibilität ist sehr wichtig und sie kostet bei vielen Bank sehr wenig Entgelt je Vorgang.   Tipp: Viele Banken erlauben Kunden inzwischen solche Tilgungsanpassungen. Wichtig ist jedoch, dass die Möglichkeit zur Tilgungsveränderung fest als Option im Darlehensvertrag verankert wird. Schon fast üblich sind zwei oder drei kostenfreie Tilgungsanpassungen in der gesamten Laufzeit. Andere Baufinanzierer ermöglichen sogar eine jährliche Anpassung.   Die Kosten für diesen Service variieren: Etliche Banken verlangen pro Tilgungsanpassung eine Gebühr von 25 bis 250 Euro, was kostengünstiger und flexibler sein kann als ein Zinsaufschlag von 0,03 bis 0,1 Prozent. Dies gilt umso mehr, als ein solcher Zuschlag immer anfällt, auch wenn der Kunde oder die Kundin gar keine Anpassungen bei der Tilgungsquote vornehmen.  Sondertilgung nicht vergessen  Sehr hilfreich und beliebt ist die Option der Sondertilgung. Sie gehört inzwischen zum Standardprogramm. Viele Banken erlauben inzwischen eine kostenlose jährliche Sondertilgung von bis zu fünf Prozent des Ursprungdarlehensbetrages. Wer sich die Option offenhalten will, noch größere Extrazahlungen zu leisten – etwa, weil mittelfristig eine größere Erbschaft ansteht –, muss einen Zinsaufschlag von etwa 0,1 Prozent einkalkulieren.  Bereitstellungszinsen und Teilauszahlung   Während beim Kauf eines bezugsfertigen Hauses das gesamte Darlehen meist auf einmal ausbezahlt wird, damit der Kaufvertrag erfüllt werden kann, wird bei einem Neubau oder Kauf mit Umbau nicht die gesamte Summe auf einmal benötigt. Die Bank zahlt daher, je nach Baufortschritt, immer nur Teilbeträge aus.   Dieses Modell hat viele Vorzüge: Insbesondere zahlen Bauherren und Käufer dadurch stets nur für den Anteil der Immobilie, der bereits errichtet ist und haben, für den Fall einer Insolvenz des Bauträgers zumindest eine gewisse Absicherung.  Je nachdem, wie lang sich die Bauphase hinzieht, kann diese gestückelte Auszahlung allerdings auch ziemlich teuer werden. Denn die Bank stellt das gesamte Darlehen ab Vertragsunterschrift bereit, auch wenn der Kunde es noch nicht komplett abrufen kann. Aus diesem Grund verlangen die Geldhäuser in dieser Phase auch für die reine Bereitstellung des Darlehens Zinsen – wenn auch nicht ab dem ersten Tag, sondern mit einer gewissen Karenzzeit.  Die meisten Institute gewähren ihren Kunden beim Kauf einer bezugsfertigen Immobilie eine Bereitstellungszins freie Zeit von drei Monaten, um den Kaufvorgang abzuwickeln. Bei einem Neubau haben Käufer meist sechs bis zwölf Monate Zeit, um das komplette Darlehen kostenfrei abzurufen.   Danach fallen normalerweise Bereitstellungszinsen an. Sie kosten in der Regel zwei bis drei Prozent pro Jahr (0,17 bis 0,25 Prozent pro Monat) für den Betrag, der noch nicht ausgezahlt wurde. Wer also 100.000 Euro seines Darlehens noch nicht abgerufen hat, muss monatlich 250 Euro dafür bezahlen – plus die Zinsen (nicht den Tilgungsanteil) für die ausgezahlten Darlehensbeträge!   Tipp: Ist bereits beim Kauf abzusehen, dass der Bau sich über mehr als ein Jahr hinziehen wird, sollten Käufer sich anhand des Bauträgervertrags genau ausrechnen lassen, welche Kosten für die Bereitstellung auf sie zukommen oder versuchen bei der Bank eine längere Karenzzeit zu bekommen. Dies erleichtert später die Erfüllung des Bauträgervertrages und die Bezahlung der Handwerker.  Wann welche Teilbeträge ausbezahlt werden sollten, kann dem Bauträgervertrag entnommen werden, in dem die fälligen Zahlungen aufgelistet sind. Meist handelt es sich um die Vorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung:  30 Prozent nach Auflassungsvormerkung (Grundstückübertrag)  Von den verbleibenden 70Prozent in maximal 6 Teilbeträgen   40 Prozent nach Rohbaufertigstellung (einschließlich Zimmererarbeiten),  Acht Prozent nach Herstellung der Dachflächen und Dachrinnen,  drei Prozent nach Rohinstallation der Heizungsanlagen,  drei Prozent nach Rohinstallation der Sanitäranlagen  drei Prozent nach Rohinstallation der Elektroanlagen,  zehn Prozent nach Fenstereinbau, (einschließlich Verglasung),  sechs Prozent nach Innenputz (ohne Beiputzarbeiten),  drei Prozent nach Estricharbeiten,  vier Prozent nach Fliesenarbeiten im Sanitärbereich,  zwölf Prozent nach Bezugsfertigkeit und Zug um Zug gegen Besitzübergabe,  drei Prozent nach Fassadenarbeiten und  drei Prozent nach vollständiger Fertigstellung.  Wer in Eigenregie baut, hat mit diesen eher starren Auszahlungsvorgaben oft Schwierigkeiten. Glücklicherweise gibt es auch Banken, die keine fixen Auszahlungsvorgaben haben, sondern auszahlen, wenn der Kunde es anfordert. Wer selbst baut, sollte auf dieses wichtige Detail deshalb unbedingt bei der Kreditbeantragung achten.  Bausparen als Teil der Baufinanzierung   Bei der Immobilienfinanzierung spielt das Modell „Bausparen” in den Köpfen der Leute weiterhin eine große Rolle. Ganz so positiv, wie von vielen Bankern dargestellt, sind solche Verträge aber nicht. Deshalb ist es wichtig, neben den positiven Aspekten auch die Schattenseiten des Bausparens zu kennen.  Vorteile eines Bausparvertrags:  Um zu beurteilen, wie sinnvoll ein Bausparmodell ist, muss man unterscheiden, ob es sich um alte Verträge oder neue Abschlüsse handelt.  Planbarkeit. Bei einem Bausparvertrag werden die Darlehenszinsen des späteren Kreditvertrags bereits bei Bausparvertragsabschluss fest vereinbart. Kunden wissen also schon heute, welche Konditionen sie in zehn, 15, 20 Jahren erhalten. Hier kommt nur der Unterschied zwischen alten und neuen Verträgen zum Tragen.   Bei neuen Verträgen erhalten Kunden Zinsen zwischen einem und 3,5 Prozent, bei den alten Verträgen sind es meist zwischen 3,5 und fünf Prozent.   Ohne Zinsaufschlag: Bausparverträge begnügen sich mit der zweiten Rangstelle im Grundbuch, was bei Bankdarlehen fast immer einen Zinsaufschlag zur Folge hat und gleichzeitig können Bauspardarlehen jederzeit schneller getilgt werden.  Nachteile eines Bausparvertrags:  Hohe Nebenkosten. Wenn ein Kunde einen Bausparvertrag abschließt, erhält der Banker oder Vertreter, der ihn vermittelt hat, eine sehr ansehnliche Provision. Diese zahlt der Kunde über eine Abschlussgebühr von einem bis 1,6 Prozent der Bausparsumme.   Magere Zinsen. Die Guthaben, die ein Kunde während der Sparphase aufbaut, sind – zumindest bei Neuverträgen – sehr spärlich verzinst. Die Renditen liegen zwischen 0,01 Prozent und einem Prozent. Altverträgen schneiden hier besser ab. Hier beträgt die Guthabenverzinsung zwischen zwei und vier Prozent.   Keine Garantien. Man spart den Bausparvertrag über Jahre an und bekommt nach einigen Jahren und weiteren Mindestvorgaben das günstige Bauspardarlehen ausgezahlt. Diese Zuteilungszeit darf von den Bausparkassen nicht garantiert werden. Die Vorausberechnungen für die Zuteilung sind zwar selten falsch, aber eine Garantie wäre natürlich angenehmer, damit man am Ende einer Zinsfestschreibung das Bankdarlehen mit einem Bausparvertrag ablösen könnte. So besteht eine kleine zeitliche Unsicherheit.  Hohe Belastungen in der Tilgungsphase. Ein großes Manko der Bausparverträge ist die schnelle Rückzahlung innerhalb von sieben bis 15 Jahre. Diese schnelle Tilgung macht Bausparen, gerade bei großen Summen sehr teuer und damit für viele Bausparinteressenten uninteressant.  Warum das so ist, zeigt das folgende Beispiel. Ein Kunde schließt einen Bausparvertrag über 100.000 Euro ab. Dafür zahlt er 1.600 Euro Abschlussgebühr und soll den Vertrag mit einer monatlichen Ansparrate von 400 Euro bis zu einem Guthaben von 40.000 Euro ansparen. Dies dauert rund neun Jahre. Nun wartet der Kunde erst einmal, dass der Bausparvertrag alle Kriterien für die Zuteilung (Mindestbewertungszahl, Mindestspardauer, Mindestguthaben) erfüllt hat und er über das Darlehen von 60.000 Euro verfügen kann. Sobald das der Fall ist, fallen dann monatliche Raten von 600 Euro an – ein immenser Wert für eine niedrige Kreditsumme. Diese Rückzahlungsrate ist abhängig vom ausgewählten Tarif, wo alle Zinsen, Ansparraten und Rückzahlungsraten Bestandteil des Vertrages sind.   Wegen dieser hohen Rückzahlungsrate verzichten viele Bausparer auf das Darlehen mit den garantierten Zinsen und verwenden nur das Bausparguthaben.   Sehr oft wird auch ein normales Bankdarlehen zur Finanzierung angeboten, das dann über den Abschluss und die Ansparung eines neuen Bausparvertrages getilgt wird. In diesen Fällen müssen die Banken den Gesamteffektivzins im Darlehensvertrag ausweisen (Ansparphase und Rückzahlungszeit). Dieser Zins ist meist höher als bei einem Annuitätendarlehen. Dafür bekommt man bei sauberer Beratung und Berechnung eine Finanzierung, die über die gesamte Zeit planbar ist, da die Ratenhöhe der Bauspartilgung in zehn oder 15 Jahren schon bekannt ist.   Das Problem an diesem Modell ist nur, dass es intransparent ist: Für viele Kunden ist der finanzielle Nachteil, den sie erleiden könnten, wenn sie statt eines Annuitätendarlehens ein Kombidarlehen mit einem Bausparvertrag abschließen, kaum zu erkennen.   Falls Ihnen ein solches Angebot vorgelegt wird und Sie es objektiv prüfen lassen möchten, können Sie das mit unserem Bankvorausdarlehen-Rechner tun. Der Service kostet 6,99 Euro und stellt das Bausparmodell einem Annuitätendarlehen gegenüber.  Nutzen Sie die Förderung der Bundesländer und der KfW    Auch wenn die Zuschüsse des Staates immer weniger werden, gibt es noch die gute alte KfW-Förderung, die über zinsgünstige Darlehen den Weg zum Wohneigentum erleichtern soll.  KfW-Darlehen: Förderung durch niedrige Zinsen  Das wohl bekannteste KfW-Programm ist das Wohneigentumsprogramm (Programm 124), das jeder Eigennutzer einer Immobilie, ungeachtet von Einkommen oder sonstigen Vorgaben, beantragen kann. Pro Wohneinheit können maximal 100.000 Euro Darlehen mit diesem Programm beantragt werden. Der Zinssatz ist vergleichbar mit guten Bankangeboten - muss aber über andere Kreditanbieter beantragt und abgewickelt werden.  Wichtig: Bei der KfW kann man als Kunde keine Kredite beantragen. Dies geht nur über eine Bank oder einzelne Versicherungen. Weil die Banken für diese Darlehen bürgen, betrachten fast alle Institute den KfW-Anteil in Bezug auf die Zinsgestaltung des eigenen Kreditbetrages wie ein von ihnen vergebenes Darlehen.     Wesentlich attraktiver sind die KfW-Programme für den Kauf einer Immobilie und dem anschließenden Sanieren zu einem Energieeffizienzhaus. Neben subventionierten Zinsen gibt es noch unterschiedlich hohe Tilgungszuschüsse – je nachdem, wie energieeffizient die Immobilie am Ende ist.   In der Spitze geht der Tilgungszuschuss bis 25 Prozent des maximalen Förderkredites von 150.000 Euro – damit erhalten Kunden bis zu 37.500 Euro als Finanzspritze.  Tipp: Jeder, der eine Immobilie kauft oder baut, sollte seinen Bankberater oder Vermittler nach möglichen KfW-Fördergelder fragen, wenn der oder die Betreffende nicht von selbst auf das Thema zu sprechen kommt.  Eine tatsächliche staatliche Förderung des jeweiligen Bundeslandes ist selten   Die Zeiten, in denen der Staat fast schon mit der Gießkanne die Schaffung von Wohneigentum gefördert hat, sind vorbei. Stattdessen gibt es über bestehende Förderprogramme immer wieder Diskussionen, wie ein Beispiel aus dem Bundesland Hessen zeigt.   Das vergibt zum Beispiel einen Zuschuss (Hessengeld) zur Bezahlung der Grunderwerbsteuer, wenn jemand das erste Mal eine Immobilie erwirbt – ungeachtet der Einkommenshöhe. Der Betrag wird aber nicht in einer Summe ausgezahlt, sondern in zehn Raten, jeweils am 15.Novemer eines jeden Jahres. Verheiratete Paare erhalten maximal 20.000 Euro plus 5.000 Euro je Kind.  Doch nicht nur beim Hessengeld zeigt sich, dass staatliche Förderungen keineswegs den einkommensschwachen Kunden vorbehalten sind. Mit den sehr günstigen Förderdarlehen der einzelnen Bundesländer werden hauptsächlich Familien mit Kindern gefördert. Dabei ist oft nicht das Einkommen das maßgebliche Entscheidungskriterium, sondern die Anzahl der Kinder.   Dennoch sollten auch Paare, die noch keinen eigenen Nachwuchs haben, gezielt bei ihrem Banker oder Vermittler nachfragen, ob und unter welchen Vorgaben eine regionale Förderung möglich ist. Die Unterschiede zwischen den jeweiligen Bundeländern sind teils enorm. Die Objektgröße, die Anzahl und Größe der Zimmer ist immer noch in vielen Ländern ein wichtiges Kriterium. Wer das erkennt, kann seinen Hausbau oder Umbau womöglich entsprechend planen.   Eine erste Orientierung, basierend auf Familiengröße und Einkommen, bietet FMH.de mit dem speziellen Förderdarlehen-Rechner. Hier lässt sich schnell und einfach ausrechnen, ob und in welchem Umfang ein Förderdarlehen in dem jeweiligen Bundesland denkbar wäre. Dieses Tool ersetzt jedoch nicht den Anruf bei der jeweiligen Kommune oder dem Landratsamt. Nur dort können Interessenten konkret erfahren, ob und unter welchen Voraussetzungen Landesmittel für das eigene Bau- oder Kaufvorhaben zur Verfügung gestellt werden würden. Gut zu wissen: Manchmal reicht es schon, bei der Planung eine Kleinigkeit zu ändern, um staatlich Fördergelder zu erhalten.  Wer einen ersten Überblick über mögliche Förderdarlehen seines Bundeslandes erhalten will, kann den Förderdarlehen-Finder von FMH.de nutzen    Baufinanzierungsvermittler, eine echte Alternative   Da Finanzierungsvermittler eine Provision von den Banken erhalten, wenn der Vertrag zustande kommt, drängt sich bei vielen Hauskäufern der Verdacht auf, dass eine solche Vermittlung die Baufinanzierung verteuert. Das aber ist nicht der Fall. Denn auch wer direkt bei der Bank abschließt, muss davon ausgehen, dass die Beratungsaufwendungen und die Kosten für die Räumlichkeiten, auch ohne Vertragsunterschrift, im Zinssatz eingearbeitet werden. Diese Kosten entfallen, wenn das Geschäft über einen Vermittler unterschriftsreif eingereicht wird.   Weil viele Finanzierungskunden wenig Vertrauen in die Arbeitsweise der Vermittler haben, hat die FMH-Finanzberatung, zusammen mit dem Handelsblatt einen Fragenkatalog entwickelt, der die Vermittler vor Ort überprüft, ob sie kundenorientiert arbeiten. Wer so arbeitet, bekommt ein Zertifikat für kundenorientierte Dienstleistung. Fragen Sie den ausgewählten Vermittler, ob er sich hat prüfen lassen. Wenn nein, vielleicht nehmen sie einen anderen Vermittler oder nutzen Sie die Übersicht auf der FMH.de Seite.  Wichtig: Vermittler mit einem Zertifikat müssen ihre hervorragende Beratungsqualität auch nach der Verleihung des Zertifikates aufrechterhalten: Die Auszeichnung gilt stets nur für ein Jahr und kann auch jederzeit entzogen werden, wenn es Beschwerden geben sollte, dass die Dienstleistung nicht der FMH-Vorstellung in der Realität entsprechen sollte.  Vorsicht bei Zusatzhonoraren  Vorsichtig sollten Sie als Baufinanzierungskunde werden, wenn der Vermittler für seine Dienstleistung ein zusätzliches Honorar oder Bearbeitungsentgelt verlangt. Schließlich haben alle Banken die Vermittlerprovision bereits in den Zinssatz eingearbeitet. In aller Regel beläuft sich die Provision auf ein bis 1,5 Prozent der Darlehenssumme. Seit der Wohnimmobilienkreditrichtlinie aus dem Jahr 2016 sind die Banken verpflichtet, die Provision des Vermittlers im ESIS-Merkblatt zu nennen. Eine überhöhte Provision ist kein gutes Zeichen für die Seriosität des Vermittlers.   Gut zu wissen:  Banken und Versicherungen sind verpflichtet, die Provision für Vermittler im ESIS-Merkblatt zu benennen (Europäisches Standardisiertes Merkblatt). Ihre eigenen Provisionseinnahmen aus Bausparverträgen oder für Darlehensweiterreichungen müssen die Banken hier leider nicht offenlegen.  Mut zur Finanzierung   Verbraucherschützer haben lange Zeit empfohlen, vor dem Kauf einer Immobilie möglichst 30 Prozent der späteren Investitionssumme als Eigenkapital anzusparen. Das ist wahrscheinlich gut gemeint. Aber ist es auch realistisch?  Um das herauszufinden, sollte man sich die Frage stellen, wie lange es dauern würde, so viel Eigenkapital anzusparen. Bei einem durchschnittliche Immobilienpreis von 400.000 Euro plus 40.000 Euro Kaufnebenkosten läge der Betrag bei mindestens 120.000 Euro. Selbst wer monatlich 1.000 Euro sparen könnte, bräuchte zehn Jahre, um die nötigen Eigenmittel zu erreichen. Und in zehn Jahren sind die Immobilien dann um 30 Prozent teurer und man hat nur die Preissteigerung angespart und der Zeitraum zum Renteneintritt wird immer kürzer. Die Empfehlungen vieler Verbraucherschützer sind vor diesem Hintergrund also eher nicht mehr zeitgemäß.    Entsprechend weichen viele Verbraucherschutz-Organisationen mittlerweile von der rigiden dreißig Prozentvorgabe ab und schwenken eher auf zehn Prozent Eigenkapital plus der anfallenden Erwerbsnebenkosten von rund zehn Prozent, je nach Bundesland und Maklerkosten, ein.  Warum eine frühe Finanzierung mit überschaubarem Eigenkapital sich lohnt  Eine Beispielrechnung macht deutlich, wie schädlich überzogene Eigenkapitalanforderungen sein können.  Nehmen wir an, eine Familie spart eisern für ein Traumhaus. Die Immobilie soll etwa 400.000 Euro kosten. Auf dem Tagesgeldkonto liegen derzeit 45.000 Euro. Um die geforderten 30 Prozent des Kaufpreises anzusparen, legt unsere Familie pro Monat weitere 500 Euro beiseite.   Zudem zahlt sie 1.000 Euro an Kaltmiete für ihre aktuelle Wohnung.   Um in diesem Szenario auf die geforderten 120.000 Euro zu kommen, braucht unser Ehepaar bei einer jährlichen Verzinsung von aktuell zwei Prozent knapp zehn Jahre, um das Ziel zu erreichen.  In dieser Zeit profitieret es allerdings nicht von der Steigerung der Immobilienpreise. Im Gegenteil.  Denn geht man davon aus, dass der Wert seines Traumhauses pro Jahr nur um zwei Prozent gestiegen ist (und das ist sehr niedrig gegriffen), dann kostet das Objekt nun nicht mehr 400 000 Euro, sondern rund 480.000 Euro.   Die Folge. Der Darlehensbetrag läge trotz des höheren Eigenkapitals höher als vor zehn Jahren. Rechnung sieht so aus: 480.000 Euro plus 10% Kaufnebenkosten = 528.000 Euro minus 120.000 Euro Eigenkapital gleich 408.000 Euro Darlehen.   Hätte unser Kunde einen Darlehensvertrag über 395.000 Euro abgeschlossen, zehn Jahre Zinsbindung, vier Prozent Zinsen gezahlt (Stand 06.02.26) und ein Prozent Tilgung vereinbart, hätte er bei einer Rate von 1.620 Euro in zehn Jahren nur noch eine Restschuld von 348.000 Euro statt 408.000 Euro. Die höhere Rate von 120 Euro statt 1.500 Euro (Miete plus Sparrate)  ergäbe einen Kapitalzuwachs innerhalb von zehn Jahren von lediglich 16.000 Euro. Zugegeben: Um eine Finanzierung mit sehr wenig Eigenkapital zu erhalten, muss die Bonität eines Kaufinteressenten sehr gut und die langfristige Bedienbarkeit des Kredits sehr sicher sein. Es lohnt sich aber in jedem Fall, diese Option auszuloten.    Fazit: Baufinanzierung Schritt für Schritt planen  Eine solide Baufinanzierung basiert auf Zinsen, Tilgung, Eigenkapital und Flexibilität. Mit Rechnern und Vergleichen von FMH.de finden Sie die passenden Angebote. Wichtig: Finanzierung muss langfristig tragbar bleiben.    👉 Mit guter Planung und den richtigen Partnern steht Ihrem Traum vom Eigenheim nichts im Weg.  ## Einleitung Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, kommt – in den allermeisten Fällen – nicht umhin, einen Kredit aufzunehmen. Die meisten Bauherren oder Käufer legen dabei vor allem Wert auf besonders niedrige Zinsen. Doch eine gute Baufinanzierung zeichnet sich nicht nur durch niedrige Zinsen und eine möglichst lange Zinsbindung aus. Wer sich, womöglich über Jahrzehnte hinweg verschuldet, sollte auch darauf achten, dass sich die Tilgungsquoten anpassen lassen, wenn sich die Lebensumstände verändern.  --- # Die Rückkehr des kostenlosen Girokontos > Das Jahr des kostenlosen Girokontos: Entdecken Sie 2024 die besten Angebote mit unserem FMH-Girokonto-Vergleich und sparen Sie effektiv. URL: /artikel/rueckkehr-des-kostenlosen-girokontos Typ: article Nach dem chinesischen Kalender wird 2024 das Jahr des Drachen. Das verheißt viel Gutes: Der Drache symbolisiert unter anderem Macht, Reichtum und Glück. In Drachenjahren geborene Menschen sind daher – nach chinesischem Glauben – zu großen Taten und auch zum Erfolg berufen. Jedoch können andere Tierkreiszeichen in Drachenjahren ebenfalls ihren Wohlstand mehren. Und tatsächlich bietet 2024 dafür hervorvorragende Voraussetzungen. Denn nicht nur beim Festgeld und beim Tagesgeld stehen im neuen Jahr einige Veränderungen an. Auch kostenlose Girokonten könnten 2024 eine Renaissance erleben. Darum ist ein kostenloses Girokonto wieder möglich Hauptgrund für die erfreuliche Entwicklung: Dank der Europäischen Zentralbank können Banken mit Guthaben auf dem Girokonto wieder satte Zinsdifferenzgeschäfte machen – bis zu vier Prozent sind möglich und machen neue Girokunden wieder attraktiv. Zudem wollen die Banken ihre neuen Debitkarten auf den Markt drücken: Mit ihnen verdienen sie höhere Provision als mit den alten Girokarten. Kostenlos und online passen gut zusammen – und die Online-Kontoführung ist fast schon zum Standard geworden ist. Zurück in die Zukunft - das Comeback der kostenlosen Girokonten Die Geschichte kostenloser Girokonten begann in den Zeiten nach der Finanzkrise und vor der Pandemie. In dieser Phase haben viele Banken mit den unverzinsten Guthaben ihrer Kunden auf den Girokonten horrende Summen verdient. Entsprechend setzten die Institute alles daran, möglichst viele Kunden anzulocken. Dies war die Geburtsstunde des kostenlosen Girokontos. Etwa zehn Jahre später änderten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dann drastisch. Als in der Corona Zeit erstmals Verwahrentgelte für Banken eingeführt wurden, endete auch die Zeit des kostenlosen Girokontos und immer mehr Banken kehrten zurück zu den klassischen Kontoführungsgebühren. Da jedoch nichts beständiger ist, als der Wandel, dreht sich der Wind nun erneut. Schuld ist die Zinswende. Die ersten Banken beginnen bereits damit, die Kontoführungsgebühren wieder zu streichen. Um neue Kunden anzulocken, bieten etliche Institute auch wieder kostenlose Debitkarten an – und selbst die Buchungen, die in den vergangenen Jahren extra kosteten, sind vielfach wieder kostenfrei zu haben. Kontoführungsgebühren: Vergleichen lohnt sich immer noch Das ist aus Kundensicht sehr erfreulich – und aus Sicht der Geldhäuser clever. Denn über das Girokonto erhalten Banken Zugang zu den Kontobewegungen, Krediten und Geldanlagen ihrer Kunden – und können auf diese Weise auch andere Produkte an den Mann oder an die Frau bringen. Dennoch wäre für die meisten Beteiligten noch Luft nach oben – etwa bei der Frage, wie das Konto genutzt wird. Aktuell finden sich lediglich drei kostenfreie Giroangebote im FMH-Girokonten Vergleich. Dies sind die C24 Bank (C24 Smartkonto), die Consorsbank (Girokonto Essential) und die regional tätige PSD Bank München. Dann folgen zehn Banken, die weniger als fünf Euro monatliche Girokonto-Kosten verursachen. Dies ist das Ergebnis des FMH-Girokonto Vergleichs, bei dem sich die Kosten für jede individuelle Kontonutzung berechnen lassen – egal, ob dies die Anzahl von Buchungen ist, oder ob es um Daueraufträge, Überweisungen, Kartennutzungen oder Dispozinsen geht. Mit dem Kontowechsel mehr als 200 Euro pro Jahr sparen Zum Vergleich: Der Unterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Girokonto beträgt derzeit rund 225 Euro im Jahr – ohne große Besonderheiten und ohne Dispozinsen. „Ich glaube schon, dass es sich lohnt, sein Girokonto aber auch generell die Dienstleistung der Hausbank von Zeit zu Zeit in Frage zu stellen. Nur so wird man ein überzeugter Kunde seiner Bank und kein unzufriedener Bankkunde, der nur zu bequem ist, zu wechseln. Aber auch diese Kunden sind bei den Banken sehr beliebt.“, so Max Herbst, Finanzexperte und Inhaber der FMH-Finanzberatung. Wenn wir Sie nun animiert haben, sich wieder einmal über die Kosten des Girokontos Gedanken zu machen, können Sie unsere kostenlosen und aussagekräftigen Zinsvergleiche heranziehen. Die FMH-Finanzberatung bietet für jede Anlageform die interessantesten Zinsanlagen Nutzen Sie unseren Girokonto-Vergleich für die schnelle Berechnung. Wollen Sie genau die Unterschiede der einzelnen Banken für Ihre Art der Kontonutzung berechnen lassen, dann sollten sie die Detailversion unseres Girokonto-Vergleichs für die Berechnung nutzen. Wenn Sie Ihr Guthaben lieber auf einem gut verzinsten, täglich verfügbaren Tagesgeldkonto parken wollen, können Sie auf unseren Tagesgeld-Vergleich zurückgreifen. Sollten Sie hingegen überlegen einen größeren Betrag langfristig zu hohen, garantierten Zinsen anzulegen, möchten wir Ihnen unseren Festgeld-Vergleich empfehlen. ## Einleitung Mehr Zinsen von der EZB für Guthaben auf dem Girokonto und der Wandel von der Girocard zur Debitkarte: Für Bankkunden könnte 2024 einen erfreulichen Wendepunkt markieren. --- # Echtzeitüberweisung: 4 wichtige Tipps für Sie > 4 wichtige Tipps für kostenlose Echtzeitüberweisungen. Vergleichen Sie Angebote, verstehen Sie Limits und optimieren Sie internationale Transfers. URL: /artikel/echtzeitueberweisung-kostenlos-4-wichtige-tipps-fuer-sie Typ: article Tipp 1: Vergleichen Sie jetzt: Sichern Sie sich Ihr kostenloses Echtzeitüberweisungsangebot Nicht jede Bank bietet Echtzeitüberweisungen kostenfrei an. Nach Umsetzung der EU-Verordnung durch die EU-Staaten werden Echtzeitüberweisungen nicht mehr als Standartüberweisungen kosten dürfen. Überprüfen Sie schon jetzt die Gebühren Ihrer Bank und recherchieren Sie Banken, die diesen Service ohne Zusatzkosten anbieten. Manche Institute integrieren kostenlose Echtzeitüberweisungen in bestimmte Kontomodelle oder bieten sie als Teil von Werbeaktionen an. Untersuchen Sie die Angebote verschiedener Banken. Achten Sie dabei auf zusätzliche Vorteile wie höhere Überweisungslimits oder Budgetierungstools. Seien Sie vorsichtig bei der Interpretation der Preisübersichten der Banken. Unser Artikel Was ist eine Echtzeitüberweisung? bietet Ihnen einen klaren Überblick. Tipp 2: Schnell handeln: Nutzen Sie Echtzeitüberweisungen für dringende Zahlungen Echtzeitüberweisungen sind ideal für eilige Transaktionen, wie das Begleichen von Last-Minute-Rechnungen oder das Aufteilen von Restaurantrechnungen. Nutzen Sie diesen Service, um Zeit zu sparen und um sicherzustellen, dass Ihre Zahlungen termingerecht erfolgen. Tipp 3: Beachten Sie das Überweisungslimit Informieren Sie sich vorab über die maximalen Überweisungsbeträge (seit 2020 bis zu 100.000 Euro) bei Echtzeitüberweisungen, um sicherzustellen, dass Ihre Transaktionen erfolgreich sind. Tipp 4: Optimieren Sie internationale Transfers Das Kind ist zum Auslandssemester in Frankreich und knapp bei Kasse? In Ihrer Ferienwohnung in Italien muss jetzt doch noch die Gebühr für die Endreinigung überwiesen werden? Auch für internationale Überweisungen können Echtzeitüberweisungen besonders vorteilhaft sein, da sie die Wartezeit erheblich verkürzen. Überprüfen Sie jedoch die Gebühren, da diese variieren können. Echtzeit-Überweisungen sind aktuell noch nicht in allen 38 SEPA-Länder verfügbar, auch wenn die EU eine entsprechende Verpflichtung eingeführt hat. Zum SEPA-Raum gehören: neben den 27 EU-Staaten, die EWR-Länder Norwegen, Liechtenstein, Island sowie Nicht-EWR-Länder wie die Schweiz, Monaco, San Marino, Andorra, Vatikanstaat und das Vereinigte Königreich. Fazit: Auch wenn Instant Payment noch nicht flächendeckend angeboten wird, treibt die EU-Verordnung dieses Überweisungsmodell voran, denn Echtzeitüberweisungen bieten eine schnelle und bequeme Möglichkeit, Geld zu transferieren. Indem Sie die richtige Bank wählen und sich über die Möglichkeiten im Klaren sind, können Sie diesen Service effektiv und z.T. kostenfrei nutzen. Beachten Sie die Limits und vergleichen Sie verschiedene Angebote, um das Beste aus Echtzeitüberweisungen herauszuholen. ## Einleitung Echtzeitüberweisungen revolutionieren die Art und Weise, wie wir Geld überweisen. Sie ermöglichen es, Geldbeträge innerhalb von Sekunden zu übermitteln – eine deutliche Beschleunigung im Vergleich zu herkömmlichen Überweisungen. Für Sie ist es wichtig zu verstehen, wie sie von kostenlosen Echtzeitüberweisungen profitieren können. --- # Echtzeitüberweisungen in Deutschland und Europa > Was ist Instant-Payment, was kostet der Service und bei welchen Banken kann ich die Echtzeitüberweisung schon nutzen? URL: /artikel/echtzeituberweisungen-in-deutschland-und-europa Typ: article Entwicklung und Bedeutung in Europa Echtzeitüberweisungen sind in Europa seit November 2017 möglich. Mit der neuen EU-Verordnung wird Instant-Payment dort verfügbar, wo auch SEPA-Überweisungen möglich sind. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Schritt in der Evolution des europäischen Zahlungsverkehrs. Was ist Instant-Payment? Instant-Payment ermöglicht es Nutzern, Geldbeträge in Echtzeit zu überweisen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Überweisungen, die bis zu einem Werktag dauern können, werden Echtzeitüberweisungen innerhalb von 20 Sekunden abgewickelt. Sie sind rund um die Uhr verfügbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Derzeit ist der Höchstbetrag für eine solche Überweisung auf 100.000 Euro festgelegt. Aber Achtung! Eine Eilüberweisung ist keine Echtzeitüberweisung. Sie dauert in der Regel länger als eine Echtzeitüberweisung, Zudem sind Eilüberweisungen meist sehr kostenintensiv aber im Moment noch gängiger als die Echtzeitüberweisungen. Kosten und Gebühren Die Non-Profit-Organisation European Payments Council (EPC) steht hinter dem Instant-Payment in Europa. Die Banken entscheiden selbst über die Preisgestaltung diese Services. Aktuell variieren die Gebühren: Einige Sparkassen bieten den Service kostenfrei an, während andere Gebühren erheben. Mit der neuen EU-Verordnung sollen Echtzeitüberweisungen jedoch nicht mehr kosten als Standardüberweisungen. Vorteile von Echtzeitüberweisungen Schnelligkeit: Echtzeitüberweisungen ermöglichen eine nahezu sofortige Übertragung von Geldmitteln zwischen Konten. Verfügbarkeit: Echtzeitüberweisungen können rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche durchgeführt werden, was besonders in Notfällen oder bei spontanen Ausgaben vorteilhaft ist. Flexibilität: Die Möglichkeit, schnell auf finanzielle Anforderungen zu reagieren, bietet eine erhöhte Flexibilität im Alltag. Nachteile von Echtzeitüberweisungen Kosten: Einige Banken erheben Gebühren für Echtzeitüberweisungen, was zu zusätzlichen Ausgaben führen kann. Betragslimit: Die Obergrenzen für eine Echtzeitüberweisung beträgt aktuell 100.000 Euro. Das bringt bei größeren Transaktionen Einschränkungen mit sich. Abhängigkeit von der Bank: Nicht alle Banken bieten Echtzeitüberweisungen an, und die Verfügbarkeit kann je nach Finanzinstitut variieren. Wenn Sie ein Konto mit Option zur kostenlosen Echtzeitüberweisung suchen, haben wir für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt. Folgende Banken bieten Kontomodelle mit der kostenlosen Instant-Payment-Funktion an: Instant-Payment revolutioniert den europäischen Zahlungsverkehr durch seine Schnelligkeit und ständige Verfügbarkeit. Mit der neuen EU-Verordnung wird diese Technologie noch zugänglicher. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich Instant-Payment weiterentwickelt und sich in das tägliche Leben der Menschen integriert. ## Einleitung In der Welt der Finanztransaktionen gewinnt das Thema Echtzeitüberweisung, auch bekannt als Instant-Payment, zunehmend an Bedeutung. Seit dem Beschluss der EU-Staaten und des EU-Parlaments im November 2023 rückt diese innovative Zahlungsmethode wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. --- # Entspannte Weihnachten trotz Krise: So bleiben Sie in schwierigen Zeiten liquide > Weihnachten auf Pump? Ob Dispo, Ratenkredit oder Rahmenkredit – FMH.de zeigt, welche Kreditart sich für kurzfristige Ausgaben wirklich lohnt. URL: /artikel/entspannte-weihnachten-trotz-krise-so-bleiben-sie-in-schwierigen-zeiten-liquide Typ: article Corona prägt auch in diesem Jahr die Pläne für das gemeinsame Weihnachtsfest mit der Familie. Doch der Wunsch, ein paar entspannte Feiertage zu verleben und die Liebsten reich zu beschenken, lebt weiter: Trotz Krise werden die Deutschen daher im Durchschnitt 325 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das sind zwar zwei Prozent weniger als 2020. Dennoch ist das eine beachtliche Summe in einem Jahr, in dem Millionen Menschen in Kurzarbeit waren oder ihren Job verloren haben. Vielfach werden die Präsente daher wohl auch auf Pump finanziert. Doch wo leiht man sich am besten Geld für kurzfristige Konsumausgaben? Für jeden Typ der passende Kredit Zur Auswahl stehen der Dispo mit Zinsen von mehr als acht Prozent, Ratenkredite mit Zinsen von 3,58 Prozent im Durchschnitt und klassische Rahmen- oder Abrufkredite mit einem Zinssatz von etwa sechs Prozent. Auf den ersten Blick scheint die Antwort schnell gefunden. Allerdings wäre es falsch, die Entscheidung für oder gegen eine Variante allein vom Zinssatz abhängig zu machen. Die wichtigsten Fragen, die sich Verbraucher mit Liquiditätsproblemen stellen sollten, lauten daher: Innerhalb welches Zeitraums lassen sich die Schulden zurückbezahlen? Wie häufig braucht man eine kleine Finanzspritze? Und wie flexibel sollte der Verleiher sein? Der Dispo ist oft besser als sein Ruf Wer Fehlbeträge auf dem Girokonto im Lauf des nächsten Jahres zurückzahlen kann, kann problemlos seinen Dispo nutzen, auch wenn die Zinsen dort am höchsten sind. Das klingt erst einmal erstaunlich. Allerdings müssen Kontoinhaber, die im Minus sind, den Zins ja nicht die ganze Zeit auf den vollen Fehlbetrag zahlen, da der Kontostand mit jedem Geldeingang und -ausgang schwankt. Wer zudem ein günstiges Girokonto wählt, spart zusätzliches Geld. Die besten Angebote finden Interessenten hier. Für wen günstige Ratenkredite sinnvoll sind Verbraucher, die normalerweise gut mit ihrem Geld auskommen, jetzt aber eine größere Anschaffung finanzieren müssen, sind mit einem günstigen Ratenkredit am besten bedient. Für ihn sprechen nicht nur die niedrigen Zinsen, sondern auch die hohe Flexibilität. Grundsätzlich werden Ratenkredite zwar mit einer fixen monatlichen Summe bedient. Wer zwischendurch zu Geld kommt, kann sie aber auch vorzeitig ablösen. Vielfach sind auch Sondertilgungen möglich. Banken dürfen in diesem Fall maximal ein Prozent des vorzeitig gezahlten Betrages als Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Bei 1.000 Euro Sonderzahlung auf einen Ratenkredit kostet dies lediglich 10 Euro. Und selbst auf diesen Betrag verzichten viele Banken. Weil Sonderzahlungen problemlos möglich sind, empfiehlt die FMH-Finanzberatung Kunden, eine komfortable Laufzeiten von 36 oder gar 48 Monaten zu wählen. Bei 36 Monaten kosten 5.000 Euro Ratenkredit pro Monat rund 145 Euro. Bei 48 Monaten sinkt die Rate auf etwa 112 Euro. Tipp: Wer sich für die lange Laufzeit entscheidet, sollte in jedem Fall auf kostenfreie Sondertilgungen achten. Möglich ist dies unter anderen bei der ING, der Deutschen Bank, BBBank oder auch einigen Sparda-Banken und Sparkassen. Die Details zu den einzelnen Anbietern finden Interessenten in unserem kostenlosen Ratenkredit-Vergleich. Rahmenkredite: Flexibler Puffer für größere Anschaffungen Wer sich Luft für (mehrere) spontane Anschaffungen verschaffen will oder über längere Zeit Kreditbedarf hat, für den sind Rahmen- oder Abrufkredite eine gute Wahl. Das Prinzip dieser Produkte: Kunden vereinbaren mit der Bank einen Kreditrahmen, der einem Dispo auf dem Girokonto ähnelt. Allerdings ist das Darlehen nicht an das Konto gebunden und seine Höhe hängt nicht ganz so strikt vom monatlichen Nettoeinkommen des Kunden ab. Weiterer Vorteil: Kunden können den Kreditrahmen ausschöpfen, müssen es aber nicht. Dadurch wird das Darlehen zwar ein bisschen teurer als klassische Ratenkredite, dafür aber ist es wesentlich flexibler und Kunden können mehrfach Gelder abrufen, ohne jedes Mal eine Bonitätsprüfung zu durchlaufen. Den Klassiker in diesem Segment bietet die ING mit einem Zinssatz von 5,99 Prozent. Abrufen nur, wenn Geld benötigt wird Unterstellen wir, ein Verbraucher hat mit seiner Bank Kreditrahmen von 10.000 Euro vereinbart. Zunächst ruft er davon 1.800 Euro ab, um sein Girokonto auszugleichen, weitere 2.100 Euro verwendet er, um einen offenen Ratenkredit abzulösen. Zusätzlich steckt er 1.700 Euro in die lange überfällige Modernisierung des Kinderzimmers. Insgesamt hat unser Kunde damit 5.600 Euro abgerufen. Auf diese Summe (und nur sie) zahlt er nun die effektiv 5,99 Prozent Zinsen (monatlich 27,21 Euro). Zusätzlich muss er eine bestimmte Summe tilgen- wie hoch der Betrag ist, lässt sich individuell vereinbaren. Die meisten Banken erwarten eine monatliche Rückzahlungsrate von etwa zwei Prozent des abgerufenen Betrages: In unserem Beispiel wären das 112 Euro. Wer sich für einen Rahmenkredit entscheidet, sollte allerdings gezielt nach besten Lösung Ausschau halten. Preisgekrönte Anbieter finden Interessenten hier. ## Einleitung In der Pandemie mussten und müssen wir auf vieles verzichten – auch aus finanziellen Gründen. Gott sei Dank gibt es nach wie vor gute und günstige Möglichkeiten, (vorübergehende) Liquiditätsprobleme zu überbrücken. --- # Festgeld-Zinsen in Krisenzeiten > Erfahren Sie, wie Krisen die Zinskurve invertieren und welche Anlagestrategie FMH-Experten jetzt für 2026 empfehlen. URL: /artikel/warum-steigen-im-moment-die-zinsen-fur-kurzfristige-festgeldanlagen Typ: article Eigentlich ist es ja so, dass die Renditen festverzinslicher Geldanlagen mit der Dauer der Festlegung steigen.  Festgeld, mit dem eine Bank zehn Jahre lang planen kann, ist daher rentabler als einjähriges Festgeld. Zumindest war dies früher meist der Fall.   In der jüngeren Vergangenheit haben sich viele alte Gewissheiten aber verschoben. Und weil wir bei der FMH-Finanzberatung seit mehr als 40 Jahren Zinsvergleiche anstellen, haben wir sogar die Daten, um diese Verschiebungen grafisch darzustellen. Historische Rückblicke Die Geschichte wiederholt sich, auch wenn sich die Auslöser unterscheiden. Den ersten bemerkenswerten Anstieg bei einjährigen Festgeldanlagen haben wir im Oktober 2008 gesehen. Die Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehmann Brothers markierte den Höhepunkt der globalen Finanzkrise – und beeinflusste damit auch den deutschen Markt. Das zweite dramatische Ereignis, das (auch) den deutschen Zinsmarkt zu solch ungewöhnlichen Entwicklungen veranlasste, war der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Als die Energiekrise im Dezember 2023 spürbar wurde, zeigten unsere Daten erneut einen Anstieg bei den kurzfristigen Festgeldern. Und auch heute stehen wir wieder an einem Wendepunkt. Der Krieg im Iran und dem mittleren Osten schürt erneut die Sorge vor einer Energiekrise. Die Ölpreise von einem Höchststand zum nächsten - und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die Inflation wieder steigen und das Wirtschaftswachstum zurückgehen wird.   Die Psychologie hinter kurzen Laufzeiten Doch warum steigen in Krisenzeiten die Zinsen auf kurzfristige Geldanlagen? In unsicheren Zeiten sehnen sich viele Anleger nach Planbarkeit.  Und wollen sich die aktuellen Zinsen möglichst lange sichern. Viele tun dies vielleicht auch in der Erwartung, dass die Krisen bald wieder vorbei sind – und sie dann auch in guten Zeiten von den aktuell recht hohen Renditen profitieren. Weil die Nachfrage nach langlaufenden Festgeldern deshalb aber immens hoch ist, sinken die Renditen in diesem Bereich. Und wir sehen stattdessen steigende Zinsen in den Segmenten, in denen die Banken dringender auf Kundengelder angewiesen sind: den weniger gefragten, kurzfristigeren Festgeldanlagen. Und wenn die Zinsen auf langfristige Anlagen doch wieder steigen? Anleger, die auf der Suche nach der richtigen, festverzinslichen Geldanlage sind, stehen derzeit also vor einem Dilemma: Einerseits ist es verständlich, nicht benötigte Ersparnisse langfristig anlegen zu wollen, um Planungssicherheit zu haben. Was den Ertrag angeht, ist dieses Vorgehen allerdings nicht unbedingt empfehlenswert. Vor allem, wenn man, aus nachvollziehbaren Gründen eine Inflationsrate (weit) oberhalb der Zwei-Prozent-Marke erwartet: Selbst, wenn man drei Prozent Rendite für zehnjähriges Festgeld bekommt, wäre die Realverzinsung bei 2,5 Prozent Inflation nur minimal. Bei noch höheren Teuerungsraten könnten Sparer mit ihrer Festgeldanlage sogar reale Verluste einfahren. Ebenfalls nachvollziehbar ist der Ansatz, abzuwarten, zu beobachten und auf dem Höhepunkt des Zinswachstums ein Festgeldkonto zu eröffnen, kurz bevor es wieder abwärts geht. Dieses Poker kann sich zwar rentieren – er kann aber auch böse nach hinten losgehen. Denn wenn viele Sparer so verfahren, werden die Banken die länger laufenden Festgelder bei hoher Nachfrage geringer verzinsen als die kurzfristigen Angebote. Wer dann über Monate hinweg sein Geld auf dem Girokonto oder einem schlecht verzinsten Tagesgeldkonto parkt, könnte sich verkalkuliert haben. Strategie-Check von fmh.de Mit unserem Rechner "Anlage-Duell" können sie solche Überlegungen mathematisch überprüfen. Ein Beispiel: Ihr aktueller Tagegeldzins beträgt 0,75 Prozent. Wenn Sie stattdessen das beste Festgeldangebot aus der FMH-Datenbank mit fünf Jahren Laufzeit wählen (Stand 25.03.2026) können Sie dafür sofort einen Zins von 3,05 Prozent erhalten. Wer abwartet, ob die Zinsen steigen, muss also darauf spekulieren, dass der Zins fürs fünfjährige Festgeld in nur drei Monaten auf 3,18 Prozent steigt. Bleibt die Rendite unter diesem Wert, war das Warten ein Verlustgeschäft. Unser Fazit: Ein gutes Festgeld mit drei Jahren Laufzeit ist derzeit eine solide Option. Sparer mit einem längerfristigen Anlagehorizont sollten hingegen sehr genau überlegen, ob festverzinsliche Anlagen wirklich das Richtige sind. In diesem Segment gibt es wesentlich lukrativere Anlageformen – bei überschaubaren Risiken. ## Einleitung Nicht nur in der Weltpolitik scheinen die alten Gewissheiten derzeit wenig zu gelten. Auch auf dem Zinsmarkt gibt es aktuell erstaunliche Dynamiken. Wir haben genau hingeschaut, eine Erklärung gefunden – und eine Anlagestrategie für konservative Sparer entwickelt. --- # Finanzieren in schwierigen Zeiten > Die besten Immobilienkreditangebote 2024 → Die FMH-Finanzberatung ermittelt für das Handelsblatt URL: /artikel/finanzieren-in-schwierigen-zeiten-2024-04 Typ: article Des einen Freud, ist des anderen Leid. Das gilt auch auf dem Immobilienmarkt. Weil es in begehrten Lagen kaum noch erschwingliche Mietobjekte gibt, steigt die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern gerade wieder. Allerdings sind die Preise nach wie vor beachtlich – und die Zinsen mit durchschnittlichen 3,52 Prozent ebenfalls. Zum Vergleich: Im März 2021 konnten Kunden noch für 0,77 Prozent finanzieren, der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre lag bei 1,70 Prozent und der der zurückliegenden 20 Jahre bei 2,84 Prozent. Mehr als zehn Prozent Eigenkapital sind oft nicht drin Für viele Familien, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen über den Kauf eines Eigenheimes nachdenken, sind vor allem Finanzierungen interessant, mit denen sich bis zu 90 Prozent des Kaufpreises bestreiten lassen. Die FMH-Finanzberatung hat daher im Auftrag des Handelsblattes ermittelt, wo angehende Eigenheimbesitzer die besten Konditionen für eine Beleihung bis zu diesem Wert finden. Dabei haben wir den Fokus auf bundesweit finanzierenden Banken gelegt und sowohl die Werte für zehn, 15 und 20 Zinsbindung untersucht. Flexibilität ist wichtiger denn je Um die Spitzenreiter in diesem Marktsegment zu ermitteln, bildeten wir einen Mittelwert aus dem Zinsangebot für 50, 60, 70, 80 und 90 Prozent und legten diesen dem Ranking für die besten Immobilienkredite zugrunde. Positiv auf die Bewertung wirkte es sich zudem aus, wenn die Bank eine Tilgungsveränderung während der Kreditlaufzeit zu fairen Konditionen erlaubt. Dieser Umstand war uns wichtig. Denn in bewegten Zeiten wie diesen ist es elementar, dass sich langlaufende Verträge den eigenen Lebensumständen anpassen lassen. Das sind die Spitzenreiter bei Finanzierungen bis 90 Prozent Bei allen drei Zinsfestschreibungen schaffte es die Commerzbank auf einen Spitzenrang. Die 1822direkt erhielt bei zehn und 15 Jahren Zinsbindung die Note „sehr gut“. Die Degussa Bank konnte sich bei zehn und 20 Jahre fest einen Platz auf dem Treppchen sichern. Bei 20 Jahre fest waren zudem zwei bundesweit finanzierende PSD-Banken auf den vorderen Plätzen vertreten – die PSD Bank Nord und die PSD Bank Nürnberg. Weitere Informationen finden Sie auf der Auszeichnungsseite der FMH. Sollten Sie die für Ihre Zwecke optimal geeignete Bank suchen, empfehlen wir den Immobilienkredit-Vergleich auf der FMH-Seite. ## Einleitung Hohe Preise, üppige Zinsen. Die Bedingungen für eine Baufinanzierung waren schon einmal besser. Angesichts unbezahlbarer Mieten denken viele Menschen trotzdem wieder über ein Eigenheim nach. Wo Käufer selbst mit wenig Eigenkapital gute Konditionen erhalten, hat die FMH-Finanzberatung für das Handelsblatt ermittelt. --- # FMH Award 2026: Wir feiern die besten Baufinanzierer Deutschlands – und 40 Jahre FMH-Finanzberatung > Die FMH zeichnet 2026 erneut die besten Baufinanzierer Deutschlands aus. Der FMH-Award trifft auf 40 Jahre unabhängige Finanzanalyse und Branchendialog. URL: /artikel/fmh-award-2026 Typ: article Stets auf der Höhe der Zeit – oder sogar einen Schritt voraus  Nachdem Max Herbst, der Namensgeber der FMH-Finanzberatung, das Unternehmen 1986 gegründet hatte, avancierte es schnell zu einer festen Größe in der deutschen Finanzanalyse. Als Pioniere der computergestützten Datenanalysen etablierten sich die Experten der FMH als begehrte Ansprechpartner für Verbraucher, Medien und alle Marktteilnehmer, die unabhängige Baufinanzierungs- und Zinsvergleiche schätzen.   In den vier Jahrzehnten seit seiner Gründung hat sich die FMH allerdings sowohl sich selbst als auch ihre Tools konsequent weiterentwickelt. Auch sind die beiden wichtigsten Geschäftsbereiche zu zwei eigenständigen Unternehmenszweigen geworden:   FMH.de liefert verlässliche und unabhängige Informationen für Verbraucher.  Die FMH X stellt datenbasierte Zinsinformationen und redaktionelle Analysen für das B2B Geschäft bereit.   Doch nicht nur das Geschäftsmodell der FMH geht konsequent mit der Zeit: Auch die von ihr untersuchten Branchen befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Aktuell werden die Veränderungen vor allem durch die rasanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz vorangetrieben.  Das zeigte sich auch bei den hochkarätig besetzten Panels, die den Rahmen für den diesjährigen FMH-Award bildeten. Hier hatten prominente Vertreter von Banken, Bausparkassen und Förderinstituten die Möglichkeit, sich in moderierten Diskussionen und im persönlichen Gespräch zu den zentralen Herausforderungen und der Zukunftsfähigkeit der Branche austauschen.    Dialog und Digitalisierung  Unter der Leitung von FMH-Award-Moderatorin Beate Hoffbauer debattierten unter anderem Wolfgang Kennel von PlanetHome, Sabine Münster, Vorständin der Signal Iduna Bausparkasse, Matthias Siepmann, Prokurist der NRW.BANK sowie Christian N. Heikamp Direktor von der Deutschen Bank und Michael Weidmann, Vorstand der Sparda-Bank Hessen.   Neben den Chancen der Digitalisierung und den damit einhergehenden Herausforderungen für die Branche ging es aber auch darum, herausragende Leistungen im Bereich der Baufinanzierung zu würdigen.    Diese Anbieter hat die FMH prämiert  Ausgezeichnet wurden die besten Effektivzinsen bei 60 bis 80 Prozent Beleihungsauslauf und Zinsbindungen von zehn, 15 und 20 Jahren.  „Sehr gut“ schnitten hier die Vermittler my baufinanzierung, Interhyp, Haus & Wohnen sowie DTW-Immobilienfinanzierung ab. Bei den bundesweiten Anbietern bewertete die FMH die Sparda-Bank Nürnberg, die Commerzbank sowie die ING mit sehr gut.  Das Prädikat „Ausgezeichnet“ erhielten bei den Vermittlern Dr. Klein, Haus & Wohnen, Interhyp sowie DTW-Immobilienfinanzierung. Bei den bundesweiten Anbietern konnten die Sparda-Bank West, die BBBank, die Allianz Leben, 1822direkt sowie die Commerzbank diese Bewertung einheimsen.   Sieger nennen durfte sich bei den bundesweiten Banken die BBBank. Bei den Vermittlern ging der Titel bei zehn Jahren Zinsbindung an die Interhyp. Eine Trophäe erhielt auch die regional tätige PSD Bank Nord.  Einen Sonderpreis erhielt Artur Krüger, Vorstand der ALF AG für „40 Jahre Zusammenarbeit“. Er steht den Finanzexperten der FMH seit dem Tag der Gründung zur Seite und hat, zusammen mit seinen Kollegen der ALF AG, die Baufinanzierungsprogramme und Internetvergleiche für die FMH-Finanzberatung entwickelt. Foto: martinjoppen.de ## Einleitung Die Verleihung der FMH-Awards gehört seit fast zwei Jahrzehnten zum festen Programm der Baufinanzierungsbranche. Seit mittlerweile 18 Jahren kürt die FMH-Finanzberatung regelmäßig die besten Baufinanzierer der Bundesrepublik. Die Preisübergabe findet stets im Rahmen eines feierlichen Events mit hochkarätigen Gästen statt.  In diesem Jahr gab es aber noch einen weiteren Grund zum Feiern. Denn der Termin fiel mit dem 40-jährigen Gründungsjubiläum der FMH zusammen.  --- # FMH ermittelt die besten nachhaltigen ETF-Sparpläne > Entdecken Sie die besten nachhaltigen ETF-Sparpläne, ermittelt durch die FMH-Finanzberatung im Auftrag von ntv. URL: /artikel/die-besten-nachhaltigen-etf-sparplaene-2023-10 Typ: article Sparen mit gutem Gewissen und ansehnlichen Renditen? Für immer mehr Anleger gehen diese beiden Ziele Hand in Hand. Um herauszufinden, welche Produkte diese Vorgaben erfüllen können, hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag des Nachrichtensender ntv die besten Angebote für nachhaltige ETF-Sparpläne ermittelt. Bei unserer Recherche haben wir allerdings nicht die Performance bewertet, sondern primär die Größe des Angebots und die Kosten, die für Einzahlungen und den möglichen späteren Verkauf entstehen. Dieses Vorgehen ist deshalb sinnvoll, weil ETF-Sparpläne monatlich bespart werden – idealerweise über über zehn Jahre und länger. Und weil es nachhaltige ETF-Fonds erst seit ein paar Jahren gibt, lassen sich aus deren bisheriger Performance keine valide Aussage für die Zukunft treffen. Wir haben uns deshalb bewusst für die Kosten entschieden, auch bei einer Entnahme aus dem Fonds. Regelmäßige Kontrollen zahlen sich aus Wichtig ist es auch, darauf hinzuweisen, dass es aktuell noch keine klaren Vorgaben gibt, welche Aktien als „nachhaltig“ tituliert werden dürfen. Anleger, die genau hinschauen wollen, können sich aber an den SFDR-Kategorien und Klassifizierungen orientieren. Dennoch sollten umweltbewusste Sparer damit rechnen, dass sie im Laufe der Jahre umschichten müssen, um den Nachhaltigkeitsfaktor der eigenen Investments (weiter) zu verbessern. Wer sich heute für den Abschluss eines nachhaltigen ETF entscheidet, findet die besten Angebote bei den folgenden Instituten: Auf dem ersten Platz liegt Scalable Capital mit dem Free Broker Depot, gefolgt von Finanzen.net Zero (Depot), justTRADE (Standard Depot) und der comdirect (comdirect Depot). Einen Gesamtüberblick zu den besten ETF-Ansparplänen finden Sie auf der FMH-Auszeichnungsseite. ## Einleitung Die Lage des Planeten war schon einmal rosiger. Viele Anleger wollen mit ihrem Geld daher nicht nur Renditen erwirtschaften, sondern auch etwas fürs Klima oder für mehr Menschlichkeit auf der Welt tun. Wir haben untersucht, mit welchen ETF das am besten gelingen kann. --- # Für jede Situation das richtige, sichere und zuverlässige Produkt > Entdecken Sie die Top-Anlagestrategien der NIBC für Mai 2024, inklusive ertragreicher und sicherer Optionen. Experteneinblicke von Filialleiter Oliver Thierolf zur Optimierung Ihres Portfolios. URL: /artikel/interview-oliver-thierolf-2024-05 Typ: article 1. Was ist momentan die beste Anlage mit hoher Rendite bei gleichzeitiger Sicherheit? Dazu gibt es erst mal, um es etwas Platt zu sagen, dass das in erster Linie immer eine individuelle Perspektive ist und ein Abbild der eigenen Lebenssituation. Die Dynamik am Markt für Einlagen ist nach wie vor hoch, auch getrieben von nicht gut vorhersehbaren geopolitischen Einflüssen, die Auswirkungen auf die Stimmungslage, Investitionsfreudigkeit, Risikobereitschaft und letztlich die wirtschaftliche Entwicklung haben. Kurzum: Was man auch der Presse entnimmt, ist, dass Sparprodukte seit Anfang 2022 eine Renaissance erleben. Das können wir auch so bestätigen. 2. Was ist der Unterschied zwischen Tages- und Festgeld? Das täglich verfügbare Tagesgeld, ist ein Konto mit variablen Zinsen ohne festgelegte Laufzeit oder Mindesteinlage und voller Flexibilität durch tägliche Verfügbarkeit. Beim Festgeld wiederum, sind die Laufzeit und der Zins festgelegt (bereits ab 3 Monaten Laufzeit). Vorteil ist, dass man über einen fest vereinbarten Zeitraum einen Festzins vereinbart hat und somit vor unerwünschten Zinsschwankungen absichern kann. 3. Weshalb können Mischprodukte wie das Flex- oder Kombigeld interessant sein? Beide Produkte ermöglichen eine weitere Individualisierung der Anlageform, die ggf. besser zur Situation des Kunden passen als ein Standard-Tagesgeld oder ein klassisches Festgeld. Hier sind ja die Unterscheidungsparameter sehr klar schwarz und weiß. Kombi- und Flexgeld decken hier eher die „Grauzone“ ab. Aber grau muss ja nicht unbedingt langweilig sein. Flexkonten: bieten attraktiv verzinste Konten ohne Mindesteinlage mit frei wählbarer Flexibilität: Jederzeitige Einzahlungen in beliebiger Höhe bei grundsätzlich unbegrenzter Laufzeit. Der Kunde entscheidet selbst, wann das Geld fällig wird. Es gibt lediglich eine Kündigungsfrist wie beim klassischen Sparbuch. Nach Ablauf dieser Frist wird das Geld fällig. Sparer haben die Wahl zwischen 30, 60 oder 90 Tagen, wobei mit längerer Kündigungsfrist in der Regel ein höherer Zins einhergeht. Der Zins ist variabel, das heißt, dass Kunden von Zinssteigerungen direkt mit dem gesamten Guthaben partizipieren. Als wie beim klassischen Tagesgeld ohne irgendwelche Aktionen und Bedingungen. Das Kombigeld hingegen besteht aus 50% frei verfügbarem und 50% fest angelegtem Geld und basiert auf einer festen Verzinsung wie bei einem Festgeld. Das unterscheidet das Kombigeld vom Flexgeld. Der frei verfügbare Teil ist, wie der Name schon sagt, jederzeit im Zugriff. Man kann aber keine Einzahlungen nach Produktabschuss vornehmen. Das Produkt ist daher etwas statischer als das Flexgeld, hat aber eben einen festen Zins und unterliegt daher keinen Zinsschwankungen. Und obwohl es wie ein Festgeld verzinst wird, kann man doch bis zu 50% verfügen. Welche Sparform nun die beste ist, ist, wie eingangs schon gesagt, im Auge des Betrachters zu bewerten. Wir sehen uns in der Rolle, dass wir trotz hoher Standardisierung einen Individualisierungsgrad ermöglichen. Das setzen wir durch eine Vielzahl von Produktangeboten und Laufzeiten um. Und gegebenenfalls kommen da ja noch weitere Laufzeiten hinzu zukünftig. 4. Sie bieten sehr attraktive Zinssätze beim Flexgeld an, die sich teilweise nur um 0,30 Prozent vom Festgeld unterscheiden. Gibt es hier einen Haken? Nein, es gibt keinen Haken. Der Haken kann ggf. sein, dass ein Festgeld schlichtweg besser zum Anlageverhalten eines Kunden oder einer Kundin passt. Wir würdigen mit den unterschiedlichen Angeboten eben die Vielfalt. Ich kann da keine grundsätzliche Empfehlung aussprechen. 5. Was zeichnet NIBC im Vergleich zu seinen Mitbewerbern aus? NIBC stellt verhältnismäßig viele aber einfache Sparprodukte für Privatkunden inklusive Minderjähriger zur Verfügung, um möglichst Angebote für unterschiedlichste, individuelle Anliegen und Bedürfnisse vorzuhalten. Wir bieten verschiedene Produktkonzepte an, die über Tages- und Festgeld hinausgehen und bilden somit die Möglichkeit für Sparer, sich ihre Spareinlage individuell nach Flexibilität und Verfügbarkeitswunsch selbst einzurichten. Gleichzeitig ist die Verzinsung – vor allem mit Blick auf Konstanz – attraktiv. Zudem haben wir immer mal Zins-Kampagnen und waren ab April 2023 ziemlich früh schon in vorderster Front, bei unseren Zinsaktionen unsere Bestandskunden nicht außen vor zu lassen und mit einzuschließen. Stichwort: Frisches Geld. Auch die dann im Oktober 2023 aufgelegte 6-Monats-Festgeldaktion für 4,00% war gleichermaßen an Bestandskunden gerichtet, die das auch gerne angenommen haben. 6. Wie würden Sie beispielsweise einen Betrag von 10.000 Euro anlegen? In meiner Situation bin ich als Vater von zwei noch jüngeren Kindern immer damit konfrontiert, dass mal was kaputt geht oder überstrapaziert wird. Beispielsweise ganz klassisch die Waschmaschine. Daher achte ich immer darauf Geld, im Zugriff zu haben. Auf der anderen Seite sparen wir auch längerfristiwg für die Kinder monatlich an. Das passiert dann eher in Produkten, die einen Festgeldcharakter haben. Flexgeld 30/60/90 mit 3,1/3,2/3,5 % Zins Weitere Produkte: Tages-, Fest- und Kombigeld www.nibc.de ## Einleitung Interview mit Oliver Thierolf, NIBC Bank (Leiter der Zweigniederlassung) --- # Gute Zeit für eine Anschlussfinanzierung > Günstiger als heute wird Baugeld wohl nicht mehr. Umso wichtiger, die günstigen Zinsen von heute für die Anschlussfinanzierung zu sichern. Bei laufender Baufinanzierung lohnt sich das jetzt selbst bei langen Vorlaufzeiten. → FMH.de URL: /artikel/gute-zeit-fuer-eine-anschlussfinanzierung Typ: article Dauerlockdown, ein vermasselter Impfstart, neue Virusmutationen: Die Corona-Pandemie hat Deutschland noch immer fest im Griff. Und doch gibt es auch Anzeichen, die ein Ende des Ausnahmezustands ankündigen. Ein wichtiges Indiz für eine Normalisierung der Finanzmärkte ist es zum Beispiel, dass sich in den USA die Renditen der Staatsanleihen und die Zinsen wieder nach oben entwickeln. In Deutschland ist mit einem ähnlichen Trend zu rechnen. Und nicht nur die Zinsen dürften mittelfristig steigen. Experten erwarten, dass auch die Inflation wieder anzieht. Einen ersten Vorgeschmack gab es bereits zwischen Dezember 2020 und Januar 2021: Binnen eines Monats stieg die Inflation in Deutschland von minus 0,3 auf plus ein Prozent. Die stärkste Erhöhung der vergangenen 25 Jahre. Solch dramatische Sprünge sind zwar selten, und auch der aktuelle, extreme Teuerungsschub ist (zumindest teilweise) durch Sondereffekte zu erklären: Erstens gilt seit Januar wieder die reguläre Mehrwertsteuer von 19 Prozent und nicht mehr der coronabedingt gesenkte Satz von 16 Prozent. Zweitens sind seit Januar bestimmte CO2-Emissionen deutlich teurer geworden: Die Mehrkosten, die wie eine Steuer erhoben werden, betragen 25 Euro pro Tonne und erhöhen damit unmittelbar die Verbraucherpreise von Heizenergie und Kraftstoffen. Weitere Teuerungsschübe in dieser Größenordnung sind in den kommenden Wochen und Monaten zwar nicht zu erwarten. Die meisten Experten erwarten aber zumindest leichte Aufwärtsbewegungen. Und damit dürfte auch das Baugeld teurer werden. Bauherren oder Käufer, deren Zinsbindung in den kommenden Jahren endet, sollten daher überlegen, wie sie sich eine möglichst günstige Anschlussfinanzierung sichern können. Lohnt sich der Abschluss eines Forward-Darlehens? Welche Aufschläge müssen Kunden in Kauf nehmen, wenn sie sich die heutigen Konditionen für die Zukunft sichern wollen? Und wie hoch sind die Risiken eines verfrühten Abschlusses? Forward-Darlehen: Wie eine Versicherung gegen Zinssprünge Grundsätzlich gilt: Wer ein Forward-Darlehen abschließt, sichert sich – gegen einen gewissen Aufpreis – die aktuellen Zinskondition auch für die Zukunft. Er wettet also auf steigende Zinsen, in der Hoffnung, dass die Zinsersparnis die Mehrkosten für den Forward-Aufschlag (mehr als) aufwiegt. Verbindliche Aussagen dazu, wann und in welchem Ausmaß die Zinsen steigen, kann in der aktuellen Lage zwar niemand treffen. Aktuell sind die Zinsen jedoch so niedrig, dass es eigentlich nur noch aufwärts gehen kann. Erste Tendenzen in diese Richtung ließen sich zum Teil schon im vergangenen Jahr beobachten: Zwischen Januar 2019 und Dezember 2020 bewegten sich die Tiefst- und Höchststände der Effektivzinsen zwischen 0,62 und 1,36 Prozent für zehn Jahre fest und zwischen 0,88 und 1,76 Prozent für 15 Jahre fest. Ähnliche (Mini)-Höchststände erwartet die FMH-Finanzberatung auch für die folgenden Jahre. Doch lohnt sich deshalb schon ein Forward-Darlehen? Und wenn ja: Bis zu welcher Laufzeit? Die Banken bieten Vorlaufzeiten von zwischen sechs Monaten und fünf Jahre an, allerdings gilt dabei: Je länger die Vorlaufzeit, desto höher auch der Forward-Aufschlag. Sich regen bringt Segen Um das richtige Produkt zu wählen und kein Geld zu verschenken, sollten Interessenten unbedingt die Konditionen unterschiedlicher Anbieter vergleichen und beachten, dass neben dem Forward-Aufschlag auch der Beleihungsaufschlag den Preis der Anschlussfinanzierung beeinflusst. Ein Forward-Vergleich, der die Zinsen inklusiv Forward-Aufschlag und Beleihungskriterien ausweist, leistet hier gute Dienste, denn nur wer beide Komponenten kennt, kann die Kosten wirklich vergleichen. Nur bedingt zu empfehlen ist es hingegen, sich in Sachen für Forward-Darlehen primär an die (kreditgebende) Hausbank zu wenden. Denn während diese meist mit dem Objektwert der Erstfinanzierung kalkuliert, legen Fremdanbieter stets den aktuellen Wert zugrunde. Das kommt dem Kunden zugute, denn in den vergangenen Jahren sind die Immobilienpreise zum Teil massiv gestiegen. Da Anschlussfinanzierer zudem schon einen erheblichen Teil ihrer Schulden getilgt haben, ist beim neuen Anbieter oft nur noch eine Beleihung von rund 50 Prozent oder weniger nötig. Auch das drückt den Zinssatz und macht das Forward-Darlehen noch erschwinglicher. Zugegeben: Ein Bankenwechsel bei der Anschlussfinanzierung bedeutet einen gewissen Mehraufwand, weil Kunden dafür nochmal die Objekt- und Bonitätsunterlagen zusammenstellen und vorlegen müssen. Doch die Mühe lohnt sich: So ist etwa der Zinssatz für 50 Prozent Beleihung im Schnitt 0,40 Prozentpunkte niedriger als der Zins für 80 Prozent Beleihung. Diese Ersparnis muss man zwar mit den Mehrkosten für den Forward-Aufschlag gegenrechnen. Die aber sind zurzeit erfreulich günstig: Im Mittel kostet der Forward- Aufschlag für zwölf Monate derzeit nur 0,05 Prozentpunkte, bei 24 Monaten fallen 0,23 Prozentpunkte an. Bei 36 Monaten Vorlaufzeit zahlen Kunden 0,34 Prozentpunkte Aufschlag, bei 48 Monaten 0,44. Fazit Forward-Darlehen sind momentan zu absoluten Spitzenkonditionen zu haben. Wer beim Vergleich der Angebote auch auf die Objektwertgröße achtet und einen Bankenwechsel nicht scheut, kann selbst Forward-Aufschläge für vier oder mehr Jahre ausgleichen. Damit sichert er sich nicht nur dauerhaft die aktuellen Niedrigzinsen, sondert hat auch Planungssicherheit für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte. ## Einleitung Günstiger als heute wird Baugeld wohl nicht mehr werden. Im Gegenteil: Wer in den kommenden Jahren eine Anschlussfinanzierung benötigt, sollte sich schon heute gegen höhere Zinsen absichern. --- # Hauskauf mit 55 plus > Auch mit 55+ ist der Traum vom Eigenheim da? So gelingt die Baufinanzierung – mit Tipps, Beispielen & geprüften Vermittlern. URL: /artikel/hauskauf-mit-55-plus Typ: article Wie Senioren die passende Baufinanzierung finden  Unter dem Eindruck der Immobilienkrise hatte der Gesetzgeber Banken damals verpflichtet, strenger zu überprüfen, ob ein potenzieller Kreditnehmer in der Lage ist, seine Schulden auch wirklich zu bedienen. Nachdem die ersten Geldhäuser daraufhin vor allem rentennahe Jahrgänge von der Kreditvergabe ausschlossen, berichteten die Medien über das Phänomen. Dies bewirkte, dass sich viele ältere Menschen gar nicht mehr um eine Finanzierung bemühten.   Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat inzwischen jedoch klargestellt, dass das Alter eines Menschen kein Ausschlusskriterium bei der Kreditvergabe sein darf. Die Rückzahlungsfähigkeit ist stets für den Einzelfall zu beurteilen.   Damit gilt:  Eine Baufinanzierung ist im fortgeschrittenen Alter möglich, wenn das Einkommen, die Rente oder das Vermögen ausreichen, um den Kredit auch im Rentenalter zu bedienen. Das Wichtigste im Überblick Es gibt keine gesetzliche Vorgabe, nach der Menschen jenseits der 50 keine Baufinanzierung mehr erhalten dürfen. Gesichert sein muss nur, dass die Kunden das Darlehen bis ins hohe Alter bedienen können. Um einen Kredit zu bekommen, müssen Senioren grundsätzlich dieselben Kriterien erfüllen, wie jüngere Kaufinteressenten. Banken prüfen daher ihr Vermögen, Sicherheiten und das Vorliegen einer realistische Tilgungsstrategie. Die oft gehörte Aussage, dass Käufer schuldenfrei in Rente gehen müssen, ist überholt. Verpflichtend ist es allein, dass die Kunden die Raten auch während des Rentenbezug weiterzahlen können. 55plus Darlehensnehmer sollten lange Zinsfestschreibungen von 20 Jahren und länger wählen, weil dann eine spätere Bonitätsprüfung eventuell entfällt. Langfristige Zahlungsfähigkeit Das wichtigste Kriterium ist also der Nachweis gegenüber dem Geldgeber, dass die Finanzierungsraten langfristig - auch im Rentenalter - noch bedient werden können. Das bedeutet nicht, dass das Darlehen innerhalb der statistischen Lebenserwartung getilgt sein muss. Man darf seinen Erben auch Schulden hinterlassen. Dennoch kann es vorkommen, dass Banken in Einzelfällen verlangen, dass der oder die Erben das Darlehen mitunterschreiben. Wenn überhaupt wird dieses Variante aber erst spruchreif, wenn ein Kunde bei der Kreditaufnahme 70 Jahre oder älter ist. Vor diesem Hintergrund ist im fortgeschrittenen Alter eine lange Zinsbindung von 20 oder 30 Jahren zu empfehlen, weil dann im Laufe der Darlehenslaufzeit keine weitere Bonitätsprüfung stattfinden würde. Warum die liquiden Mittel im Alter besonders wichtig sind Praxis der Kreditvergabe Früher - also vor dem Jahr 2016 und der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie – hatten vermögende Kunden jenseits der 55 meist keine Probleme mit der Bank. Wenn ein Best Ager ein Haus kaufte und durch Eigenmittel nur rund die Hälfte des Kaufpreises finanzieren musste, wurde selten intensiv geprüft, ob die Raten im Rentenalter auch noch bezahlt werden können. Das führte nicht selten dazu, dass ein Rentner zwar ein fast schuldenfreies Haus bewohnte, aber kaum noch Mittel zum Leben hatte. Eine Immobilie kostet schließlich nicht nur in der Anschaffung Geld, sondern auch im Unterhalt. Kreditvergabe heute Grundsätzlich ist es also durchaus sinnvoll, dass der Gesetzgeber nun bei der Kreditvergabe verlangt, mehr auf die langfristige Bedienbarkeit des Darlehens zu achten als darauf, ob die Bank bei einem vorzeitigen Ableben des Kreditnehmers ein Ausfallrisiko zu tragen hat. Daraus zu folgern, dass Senioren keine Baukredite mehr erhalten, ist und bleibt aber falsch. Dies gilt umso mehr, wenn die Interessenten nachweisen können, dass Sie auch im Ruhestand genügend Geld haben werden, um ihren Kredit zu bedienen. Wichtig ist es daher, der Bank alle Renteninformationen der Deutsche Rentenversicherung, eines Versorgungswerkes und, so vorhanden, die Auskünfte zur betrieblichen und privaten Vorsorge vorzulegen. Auch Kapitalanlagen oder bereits vorhandenes Immobilienvermögen kann helfen, damit die Bank zu einer positiven Bewertung kommt. Besonders gut haben es Beamte: Sie wissen meist sehr genau, welche Pensionsansprüche sie haben und können den Banken daher eine entsprechende Planungssicherheit bieten Die Immobiliar-Kreditwürdigkeitsprüfungsleitlinien-Verordnung (ImmoKWPLV) hilft bei der Senioren-Finanzierung Richtig ist es zwar, die Wohnimmobilienkreditrichtlinie verlangte zunächst, dass Darlehen bis zum Erreichen der statistischen Lebenserwartung getilgt sein mussten. Der Gesetzgeber veränderte diese Laufzeitbegrenzung allerdings bereits zum 01.05.2018 mit einer neuen Verordnung: der ImmoKWPLV. Ihre Regelungen besagen, dass Darlehen nicht mehr unbedingt während der statistischen Lebenserwartung zurückzuzahlen sind. Das ist sinnvoll, weil eine solche Regelung Senioren über Gebühr belastet und am Ende des Tages nur den Erben hilft. Daraus folgt: Liegt die Beleihung nach Eintritt in den Ruhestand nur noch bei 40 oder 50 Prozent des Objektwertes, während die monatliche Belastung nur etwa 30 Prozent der (voraussichtlichen) Renteneinnahmen beträgt, finanzieren viele Banken gern. Wer noch zehn Jahre an einem sicheren Arbeitsplatz vor sich hat, kann die Finanzierung auch aufteilen: Ein Teil des Darlehens wird innerhalb der ersten zehn Jahre komplett getilgt und das restliche Darlehen – basierend auf dem späteren Renteneinkommen – mit einer langen Zinsfestschreibung und angemessener Tilgung bedient. Immobilienkauf für den Ruhestand: Das sollten Sie bedenken Wer im fortgeschrittenen Alter zum ersten Mal eine Immobilie für die eigene Nutzung erwirbt, könnte versucht sein, die Bindung an das Haus oder die Wohnung zu überschätzen. Daher sollten bei der Auswahl des passenden Objektes sehr handfeste Motive überwiegen. Denn so entspannt es auch sein mag, das hektische Berufsleben in der Stadt gegen einen Alterswohnsitz auf dem Land einzutauschen: Sinnvoll ist ein solcher Umzug längst nicht immer. Zum einen ist das Landleben für Städter oft ungewohnt. Vor allem aber sind Infrastrukturen und die medizinische Versorgung dort oft nicht optimal für Senioren. Wer sich jenseits der 55 für eine eigene Immobilie entscheidet, sollte daher eher einen zentral gelegenen, seniorengerechten Wohnsitz auswählen und weniger das Häuschen im Grünen. Tipp: Auch wenn die finanziellen Mittel problemlos reichen, um auch in der zweiten Lebenshälfte noch einen Kredit aufzunehmen. Es lohnt sich stets, im Vorfeld auch die Alternativen zu durchdenken. Unter Umständen kann es günstiger sein, einfach weiter Mieter zu bleiben – helfen kann Ihnen dabei unser Rechner „Mieten oder Kaufen“. So binden Best Ager ihr Geld nicht an einen immobilen Besitz, sondern können im Laufe der Jahre entscheiden, wofür sie ihre Ersparnisse gern einsetzen möchten – für Reisen, Hobbies, Pflegeunterstützung oder anderes. Man weiß nie, was die Zukunft bringt und eine eigene Immobilie kann sich im Alter auch zur Belastung entwickeln. Baufinanzierungen im Alter: Vermittler oder Bank? Wenn die Hausbank zögert Ältere Immobilienkäufer haben oft einen jahrelang guten Kontakt zu einem Banker ihres Vertrauens. Ihn als erste Anlaufstelle zu sehen, ist daher nachvollziehbar und sinnvoll. Spätestens, wenn dieses Gespräch nicht wie gewünscht verläuft – und sei es, weil der oder die Betreffende nach wie vor Bedenken hat, einem älteren Kunden einen Kredit zu gewähren – ist es allerdings Zeit, auch Alternativen zu prüfen. Das dieses Szenario (leider) keine Seltenheit ist, belegt das folgende Beispiel, mit dem sich die FMH-Finanzberatung befassen musste. Praxisfall eines Immobilienkäufers über 55 Ein gut situiertes Ehepaar – beide Partner sind älter als 55 Jahre – berichtet über zwei wenig erfreuliche Gespräche mit der Hausbank und einem Vermittler. Der Vermittler zeigte dem Ehepaar sogar auf dem Bildschirm eine Ergebnisliste, in der etliche Banken rot markiert waren – das eindeutige Zeichen einer pauschalen Ablehnung auf Basis der genannten Voraussetzungen. Zwar signalisierten auch einige Banken durch grüne Markierung die Bereitwilligkeit zur Kreditvergabe, allerdings verlangten die meisten deutliche Zinsaufschläge und höhere Tilgungsquoten als üblich. Die Hausbank verwies auf die Wohnimmobilienkreditrichtlinie, die angeblich rigorosen Vorgaben für die Finanzierung im Seniorenalter mache, aber man wolle sich die Sache noch einmal überlegen. Für die Antragsteller war dieses Geschäftsgebaren unverständlich: Beide verfügten über ein gutes Einkommen, hatten ein ansehnliches Eigenkapital angespart und wussten, wie hoch ihre staatlichen und privaten Rentenzahlungen ausfallen würden. Zudem lag ein überzeugendes Angebot ihres Bauträgers für ein altersgerechtes Objekt vor. Dass sie dennoch keine Finanzierung erhalten sollten, leuchtete den beiden nicht ein - zu Recht. Algorithmus statt Einzelfallprüfung Denn das Problem liegt oft nicht an der Kreditwürdigkeit älterer Kaufinteressenten, sondern an der Automatisierung vieler Finanzierungsplattformen. Kundendaten werden in Eingabemasken eingetragen, Algorithmen treffen Vorentscheidungen – individuelle Lebenssituationen bleiben außen vor. Kundenorientierte Vermittler wissen das und bereiten die Unterlagen so auf, dass die Bank die Tragfähigkeit erkennt. „Die Aufgabe eines guten Vermittlers ist es, dem Geldgeber die Unterlagen und vor allem den Finanzierungsplan so aufzubereiten, dass dieser ihn mittragen kann.“ (Zitat eines Vermittlers aus der FMH-Datenbank zu ausgezeichneten Baufinanzierungsvermittlern.) Der Schlüssel zum Kredit: ein Vermittler mit Zertifikat Doch was genau besagt eine solche Liste von ausgezeichneten Vermittlern mit einem Zertifikat? Und warum ist sie für ältere Kaufinteressenten so wichtig? Die tragbare Belastung eines Kunden während des restlichen Berufslebens und im anstehenden Rentenalter zu berechnen, ist noch der leichteste Teil der Übung. Ideal ist es, eine möglichst geringe verpflichtende monatliche Rate zu haben – und die Möglichkeit, die Tilgungsquote flexibel zu verändern. Diese Tilgungsveränderung kostet nicht viel (25 bis max. 250 Euro je Tilgungswechselwunsch). Dieses Geld ist gut investiert. Denn das Ziel im Alter sollte es nicht sein, den Erben eine schuldenfreie Immobilie zu hinterlassen, sondern das Leben zu genießen. Deshalb kann es durchaus Sinn ergeben, einer 55-jährigen Person eine Zinsbindung von 30 Jahre bei zwei Prozent Tilgung anzubieten – mit der Option die Tilgung auf ein Prozent zu reduzieren, wenn es gewünscht wird. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro und 200.000 Euro Kredit würde dies bei einer Zinsbindung von 30 Jahren und zwei Prozent Tilgung und einem Durchschnittszins von vier Prozent lediglich eine monatliche Belastung von 1.000 Euro ergeben. Und die Gewissheit, dass man jederzeit auf eine Ratenhöhe von 833 Euro absenken kann. In zehn Jahren wäre die Restschuld in diesem Beispiel nur noch bei rund 150.000 Euro, wenn die Ratenreduzierung bei Renteneintritt vorgenommen werden würde. Und 833 Euro müsste man vermutlich in zehn Jahren auch für eine kleine Wohnung an Miete bezahlen. Man könnte die Tilgung in den ersten zehn Jahren auch auf vier Prozent erhöhen (Rate 1.333 Euro) und ab dem elften Jahr auf ein Prozent reduzieren (Rate 833 Euro). Schuldenfrei wäre der Kunde dann in 23 Jahren oder in unserem Beispiel im Alter von 78 Jahren – bei sehr tragbarer Belastung. Derlei Überlegungen sind auch für den Geldgeber möglich –in Bewertungsprogrammen von der Stange hingegen dürften solche maßgeschneiderten Konditionen hingegen selten zu finden sein. Ausgezeichnete Vermittler sind für die Zielgruppe 55plus eine gute Anlaufstelle Die Kernaufgabe eines Vermittlers ist es, Möglichkeiten der Finanzierung auszuloten, unterschiedliche Szenarien durchzurechnen und schließlich die passenden Geldgeber zu finden. „Wichtig ist es dabei, den Zahlungsplan den Einkommensentwicklungen anzupassen und den einen oder anderen Teil der Eigenmittel bewusst als Reserve für Unvorhergesehenes auszuweisen“, so die Aussage eines Vermittlers mit Zertifikat aus der FMH-Datenbank. Vermittler, die eine kundenorientierte Beratung und Betreuung bieten, haben häufiger gute Kontakte zu Banken in der näheren Umgebung. Dabei geht es neben den TOP-Zinsen auch um das individuelle Angebot für den älteren Kunden oder die ältere Kundin Und dafür müssen Vermittler und Banken gut zusammenarbeiten. Fazit Wer zehn oder 15 Jahre vor dem Renteneintritt noch eine Wohnung oder Haus kaufen will, stellt andere Kaufüberlegungen an als ein 30-Jähriger. Wichtig dabei ist, für welchen Zweck man noch ein Eigentum erwerben will. Möchte man seinen Erben unbedingt ein schuldenfreies Objekt hinterlassen? Will man im eigenen Heim das Sagen haben, ohne sich mit den Vorgaben eines Vermieters auseinandersetzen zu müssen? Oder geht es vor allem darum, eine sinnvolle Geldanlage zu tätigen? Egal, was die Gründe sind, gerade mit Blick aufs Rentenalter sollte die Finanzierung so gestaltet sein, dass die Raten sich deutlich reduzieren lassen. ## Einleitung Das Wichtigste vorab: Ja, auch Immobilieninteressenten, die 55 Jahre oder älter sind, können sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllen und einen Baukredit abschließen. Das hartnäckige Gerücht, dass ältere Semester von den Banken keine Finanzierung mehr erhalten, geht auf diverse Missverständnisse zurück. Zementiert wurde dieser Irrglaube dann durch die Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie ins deutsche Recht im Jahr 2016. --- # Immobilienkauf 2024: Attraktive Immobilienpreise und sinkende Bauzinsen > Immobilienkauf 2024: Attraktive Preise und fallende Bauzinsen machen den Traum vom Eigenheim realisierbar. Lesen Sie, warum jetzt der beste Zeitpunkt zum Kaufen ist. URL: /artikel/attraktive-immobilienpreise-sinkende-bauzinsen-2024-08 Typ: article Mehr als die Hälfte der Deutschen träumt davon, im Eigenheim zu leben. Das belegt eine aktuelle Umfrage der Meinungsforscher von Allensbach. Ihre Zahl dürfte auf absehbare Zeit weiter steigen. Die Wohnungsnot in Deutschland ist groß, bezahlbare Mietobjekte in guten Lagen sind praktisch nicht mehr zu haben. Und da die Bundesregierung ihre Wohnungsbauziele von ca. 400.000 Einheiten per anno seit Jahren konsequent verfehlt, dürfte sich an diesem Befund bis auf Weiteres auch wenig ändern. Im Jahr 2023 gab es gar nur rund 260.000 Baugenehmigungen. Solange Deutschland nicht in der Lage ist, ausreichend viele Wohnungen zu bauen, solange wird Wohnungsnot bestehen – und so bleiben Mieten hoch oder steigen sogar noch weiter. Für all jene, die es leid sind, mit Hunderten anderer Bewerber um eine sündhaft teure Mietwohnung zu konkurrieren, stellt sich daher zunehmend die Frage, ob Kaufen nicht doch eine sinnvolle Option wäre. Bauzinsen: Entwicklungen und Prognosen Ein Blick auf die aktuellen Zahlen macht Mut: Die Immobilienpreise haben sich in den vergangenen Jahren auf ein erträgliches Niveau zurechtgeschrumpft. Allerdings geht der Trend inzwischen wieder leicht nach oben. Im Vergleich zu den Mondpreisen Anfang 2022 sind gute Objekte aber immer noch vergleichsweise günstig. Gleiches gilt für die Finanzierungen: Nachdem sich Hypothekendarlehen in den vergangenen Jahren deutlich verteuert hatten, zeichnet sich nun eine leichte Zinsdelle ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gerade damit begonnen, die Leitzinsen leicht zu senken, obwohl die Inflation im Juli leicht angezogen hat: Dennoch gibt es bei den Bauzinsen eine erfreuliche leichte Abwärtstendenz. Das passt mit Blick auf die Inflation nicht zusammen, aber große Investoren lieben die Sicherheit der deutschen Bundesanleihen. Der aktuelle schmerzliche, weltweite Aktiencrash verstärkt den Wunsch nach Sicherheit und dürfte die Rendite der deutschen Staatspapiere weiter kräftig verbilligen. Und sinkt die Rendite der Bundesanleihe, sinken auch die Bauzinsen weiter. Dennoch sollten Interessenten nicht darauf hoffen, bald wieder Zinsen unterhalb der Drei-Prozent-Marke zu sehen. Diese Zeiten sind erst einmal vorbei. Das liegt auch daran, dass die EZB künftig peinlich darauf achten dürfte, die Inflation bei gesunden zwei Prozent zu halten und Ausschläge nach oben oder unten vermeiden wird. Eigenkapital und Finanzierungstipps Was die finanzielle Grundausstattung potenzieller Käufer anbelangt, gilt von jeher: 20 Prozent Eigenkapital sollten Kunden mitbringen. Diese Faustregel wurde in den Zeiten kaum noch messbarer Mini-Zinsen und horrenden Kaufpreise zwar aufgeweicht. Jetzt, da sich der Markt normalisiert, sehen wir bei der FMH-Finanzberatung aber einen klaren Trend zurück zu dieser Marke. Die meisten User, die unsere Zinsvergleiche nutzen und Finanzierungsmöglichkeiten berechnen, setzen einen Eigenkapitaleinsatz zwischen 20 und 30 Prozent des Kaufpreises an. Es ist also genug Geld vorhanden, um die Vorstellungen einer idealen Konstellation aus Kredit und Barmittel zu erfüllen. Wer ein besonders üppiges (und sicheres) Einkommen hat, kann aber nach wie vor auch 100 Prozent des Kaufpreises finanzieren. Fazit: Der Traum vom Eigenheim bleibt realisierbar Medienberichte, wonach eine eigene Immobilie „nur noch etwas für Reiche“ und „kaum noch finanzierbar“ ist, lassen sich damit nicht halten. Zwar zeigen unsere Zahlen durchaus, dass die meisten Kaufinteressenten wegen der Lohnerhöhungen zum Inflationsausgleich deutlich mehr verdienen als 2022. Umgekehrt aber sind viele Kunden inzwischen auch bereit, mit geringerer Tilgungshöhe von weniger als zwei Prozent zu finanzieren und die Finanzierungszeit von früher unter 30 Jahren auf 35 Jahren auszudehnen. Mit der richtigen Strategie lässt sich der Traum vom Eigenheim daher sehr wohl realisieren – und zwar so gut, wie lange nicht. Das mag einige überraschen. Wir von der FMH-Finanzberatung hatten diese Entwicklung allerdings schon Anfang 2023 gesehen. ## Einleitung Mieten oder kaufen? Die Antwort auf diese ewig aktuelle Frage fällt derzeit eindeutig aus. Denn die Immobilienpreise und Bauzinsen sind so günstig wie lange nicht, was den Immobilienkauf wieder lohnenswert macht. --- # Immobilienkauf als (Ehe-)Paar > Ratgeber Paare: Immobilienkauf klug regeln – Grundbuch, Kredit, Trennung/Scheidung, Zugewinnausgleich, Wohnrecht, Erbfall. URL: /artikel/immobilienkauf-als-ehepaar Typ: article Ein eigenes Haus. Oder zumindest eine eigene Wohnung. Für viele Paare bedeutet das die Erfüllung eines Lebenstraums. Doch wer sich in dieses Abenteuer stürzt, sollte nicht nur die Baufinanzierung bestens planen. Ehepaare müssen – ebenso wie unverheiratete Paare – einige wichtige Besonderheiten beim Immobilienkauf beachten.   Zwar ist es auch für Paare extrem wichtig, das passende Objekt und eine günstige Baufinanzierung zu finden. Im Gegensatz zu Kunden, die sich allein auf die Suche nach einem Eigenheim begeben, müssen Paare aber noch weitere Aspekte bedenken: Wer soll im Grundbuch stehen und was soll mit dem Haus oder der Wohnung geschehen, wenn die Beziehung scheitert? Idealerweise sollten Eheleute (und unverheiratete Paare) auch die Frage klären, wer in dieser Konstellation die Schulden tilgen und ein Wohnrecht erhalten soll.   Zu guter Letzt gilt es noch den traurigsten aller Fälle zu regeln: den Erbfall.   Alles in allem ist der Hauskauf für Paare daher ein interessantes, aber auch anspruchsvolles Projekt, das gut geplant sein will.  Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten, um rechtlich und finanziell auf der sicheren Seite zu sein.  Das Wichtigste im Überblick: Ehepaare und Paare ohne Trauschein sollten vor einem Immobilienkauf stets überlegen, welche Folgen eine Trennung oder Scheidung hätte. Das ist zwar etwas unromantisch, spart im Ärger aber viel Geld – und Nerven.  Die Frage, wer den Darlehensvertrag unterschreiben soll, stellt sich meist nicht, da Banken in der Regel darauf bestehen, beide Partner in die Pflicht zu nehmen – vor allem dann, wenn beide im Grundbuch stehen.  Für das Problem, wer die Raten für den Kredit bei einer Scheidung übernimmt, lässt sich im Ernstfall meist eine flexible Lösung finden.   Wenn es darum geht, wer im Grundbuch stehen soll, haben Ehepaare mehrere Möglichkeiten die jeweils eigene Vor- und Nachteile haben.  Ein häufiger Streitpunkt ist es zudem, wer nach der Scheidung oder Trennung ein Wohnrecht hat und wann eine Nutzungsentschädigung zu zahlen ist.   Welche Rechte verheirateten oder geschiedenen Hausbesitzern zustehen, regelt das Gesetz relativ klar. Wer das Projekt Hauskauf ohne Trauschein angeht, muss hingegen eigene Sicherheiten und Klarheiten schaffen. Grundbuch & Eigentum: Wer sollte eingetragen sein? Beim Immobilienkauf von Ehepaaren können die Partner wenig falsch machen, denn beide Varianten haben ihre Vorzüge – und ihre Nachteile. Beide Eheleute im Grundbuch – Vor- und Nachteile  ✅ Vorteil Diese Fifty-Fifty-Regel erweist sich im Fall einer Trennung oft als sehr sinnvoll. Denn wenn beide Partner Eigentümer sind, kann keiner ohne Zustimmung des anderen das Haus oder die Wohnung verkaufen.  ❌ Nachteil Bei der Scheidung muss die gemeinsame Immobilie – bzw. der Wert – irgendwie aufgeteilt werden. Um dieses Problem zu lösen, gibt es erneut mehrere Möglichkeiten:  Die erste: Einer der Partner kauft dem anderen seine Hälfte der Immobilie ab.   Fehlen dazu, wie so oft, die finanziellen Mittel oder können sich die Partner nicht einigen, bleibt nur noch Variante zwei: Das Haus muss an einen Dritten verkauft werden oder im Extremfall über eine Teilungsversteigerung zu Geld gemacht werden.  Nur ein Ehepartner im Grundbuch - rechtliche Folgen  Anders liegen die Dinge, wenn nur ein Ehepartner im Grundbuch steht. In diesem Fall sind die Eigentumsverhältnisse klar.   Kommt es zur Scheidung heißt das allerdings nicht, dass der andere Partner keinerlei Rechte an der Immobilie hat: Haus oder Wohnung werden dann, ebenso wie alle anderen Vermögensgegenstände des Paares, im Zugewinnausgleich berücksichtigt. Diesen Finanzausgleich verordnet das Gesetz allen Scheidungsaspiranten, die, wie die allermeisten Paare, ohne Ehevertrag geheiratet haben.   Zugewinnausgleich bei Scheidung Wer ohne Ehevertrag heiratet, lebt mit seinem Partner im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Das bedeutet:   Jeder Ehegatte bleibt Eigentümer der Dinge, die er mit in die Ehe bringt oder während der Ehezeit erworben hat.   Den Vermögenszuwachs (und damit der „Zugewinn“), den die Partner während der Ehe erwirtschaftet haben, müssen sie bei einer Scheidung allerdings miteinander teilen.   Der Partner mit dem höheren Zugewinn ist dann verpflichtet, die Hälfte der Differenz an den anderen zu zahlen.   Heißt konkret: Derjenige Partner, der seit dem Ja-Wort das größere Vermögenspolster aufbauen konnte, muss dem anderen von seinem Überschuss 50 Prozent abgeben. Je nachdem, wie viele Schulden noch auf der Immobilie lasten, ist die Wahrscheinlichkeit bei der aktuellen Immobilienwertsteigerung recht groß, dass deren Eigentümer - und damit derjenige, der im Grundbuch steht, am Ende auf der Geberseite sitzt.  Fazit: Beide Varianten der Grundbucheintragung bergen Vor- und Nachteile, die es vor dem Kauf zu bedenken gilt. Scheidung und gemeinsame Immobilie: Wer darf das Haus bewohnen?  Die Trennung von Tisch und Bett ist mehr als eine leere Floskel: Bevor ein Gericht die Scheidung besiegeln darf, müssen Ehepaare in Deutschland mindestens ein Jahr lang getrennt leben. Auf diese Weise will der Gesetzgeber sicherstellen, dass Scheidungsaspiranten den vermeintlichen „Bund fürs Leben“ nicht unüberlegt beenden, sondern wirklich bereit sind, diesen folgenreichen Schritt zu wagen. Doch wann ist eine Trennung offiziell vollzogen?  Zusammenleben im Trennungsjahr  Eine Antwort darauf gibt § 1567 BGB. Danach leben Ehegatten getrennt, „wenn zwischen ihnen keine häusliche Gemeinschaft besteht und ein Ehegatte sie erkennbar nicht herstellen will (…). Die häusliche Gemeinschaft besteht auch dann nicht mehr, wenn die Ehegatten innerhalb der ehelichen Wohnung getrennt leben.“   Anders ausgedrückt: Ab dem Moment, ab dem einer der Partner dokumentiert, dass er an der Ehe kein Interesse mehr hat, läuft die Trennungsphase. Keine Rolle spielt, ob der Scheidungswillige dafür auszieht oder sein Nachtlager nur dauerhaft vom Schlaf- ins Wohnzimmer verlegt.   Es ist also keineswegs so, dass während des Trennungsjahres nur ein Partner alleine im Haus wohnen bleiben kann. Vielmehr lässt sich diese Zeit auch unter einem Dach vollziehen. Damit die Familiengerichte ein solches Vorgehen anerkennen, muss ein scheidungswilliges Ehepaar allerdings einen gewissen Aufwand betreiben.  Zwar müssen die Wohnbereiche des jeweils anderen Partners nicht mit rotem Flatterband abgesperrt werden. Klare Absprachen können das spätere Scheidungsverfahren aber erleichtern.  Wohnrecht in der Trennungsphase  Rechtlich nicht zu beanstanden ist es zwar, wenn sich die Partner regelmäßig in Gemeinschaftsräumen wie Küche oder Bad begegnen. Ein schieres räumliches Nebeneinander wie in einer Wohngemeinschaft bedeutet noch keine häusliche Gemeinschaft im Sinne des Gesetzes.  Wichtig ist allerdings, dass der Trennungswille klar dokumentiert wird. Das bedeutet auch, dass keine wechselseitigen Versorgungsleistungen mehr stattfinden. Damit eine Trennung als solche gilt, dürfen die Partner also keine gemeinsamen Konten mehr führen, für einander einkaufen, die Wäsche des anderen mit waschen oder in eine gemeinsame Haushaltskasse einzahlen.  Wichtig: Will nur einer der Partner die Ehe beenden, kann der andere den Scheidungstermin zwar durch allerlei Taschenspielertricks hinauszögern. Spätestens, wenn ein Paar drei Jahre dauerhaft getrennt lebt, vermutet das Gesetz aber das Scheitern der Ehe – und die Scheidung ist zulässig.  Fazit: Beide Eheleute haben das Recht, in der gemeinsam erworbenen Immobilie zu leben, bis die Ehe rechtskräftig geschieden ist. Das gilt unabhängig davon, wer im Grundbuch eingetragen ist. Selbst während des Trennungsjahres ist es daher relativ schwierig, den anderen aus der gemeinsam gekauften Immobilie zu werfen, wenn er oder sie partout nicht ausziehen will oder kann. Und das ist gar nicht so selten: Gerade in Großstädten wie München oder Frankfurt ist es inzwischen so gut wie ausgeschlossen, auf die Schnelle ein adäquates (und bezahlbares) Ausweichquartier zu finden.  Kann ein Partner nach der Trennung alleine im Haus wohnen bleiben (auch gegen den Willen des anderen)?  Das ist möglich, aber nicht ganz einfach. Wer in der Trennungsphase keine WG mit dem angehenden Ex-Partner haben möchte, kann beim Familiengericht beantragen, dass die Ehewohnung einem der beiden Partner bis zur Scheidung zur alleinigen Nutzung überlassen wird. Damit das Gericht diesem Antrag entspricht, müssen allerdings vergleichsweise strenge Voraussetzungen erfüllt sein.  So besagt § 1361 b Absatz 1 BGB: „Leben die Ehegatten voneinander getrennt oder will einer von ihnen getrennt leben, so kann ein Ehegatte verlangen, dass ihm der andere die Ehewohnung oder einen Teil zur alleinigen Benutzung überlässt, soweit dies auch unter Berücksichtigung der Belange des anderen Ehegatten notwendig ist, um eine unbillige Härte zu vermeiden.“  Wann liegt eine unbillige Härte vor?   Darüber lässt sich in der Praxis trefflich streiten. Relativ eindeutig sind Fälle, in denen einer der Ehegatten beweisen kann, dass er (oder die gemeinsamen Kinder) schwere körperliche Misshandlungen befürchten müssen. Schlechte Karten auf ein Bleiberecht haben auch Scheidungswillige mit Drogen- oder Alkoholproblemen. Grundsätzlich aber muss das Familiengericht in jedem Einzelfall die Rechte beider Partner gegeneinander abwägen. Wichtig: Die Eigentumslage (also die Frage, wer im Grundbuch steht) spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Einen Automatismus, der dem alleinigen Eigentümer generelle Vorteile einräumt, gibt es nicht.  Wenn das Trennungsjahr vorüber ist, sind neue Vereinbarungen und eventuell Gerichtsverfahren notwendig, wenn zwischenzeitlich keine Einigung erzielt werden konnte. Was passiert mit dem gemeinsamen Haus nach der Scheidung? Wer das Haus nach einer Scheidung bekommt, hängt davon ab, wer Eigentümer ist, also im Grundbuch steht. Ist nur ein Partner dort eingetragen, gibt es kaum Probleme. Das Haus gehört auch nach der Scheidung ihm alleine. Sind hingegen beide Partner Eigentümer, wird die Sache kompliziert, vor allem dann, wenn sich die Parteien nur noch über ihren Anwalt unterhalten. Für den Fall, dass die Ex-Partner noch zivil miteinander umgehen, sieht die wohl beste Lösung so aus: Einer der Partner hat genügend Geld, um dem anderen seine Hälfte des Hauses abzukaufen (ohne Finanzierung) – und dieser ist auch einverstanden. Das Haus wird dann dem alleinigen Eigentümer überschrieben. Wenn der Kreditvertrag noch läuft, ist zudem zu klären, ob und unter welchen Umständen ein Partner von der Bank aus dem Kontrakt entlassen wird. Das ist auch deshalb so wichtig, weil Darlehensverträge für die Immobilienfinanzierung nicht nur bis zum Ende der Zinsbindung gelten, sondern rechtlich bis das gesamte Darlehen getilgt ist. Weiteres Problem: Muss der Partner, der das Haus vollständig erwerben will, dafür einen Kredit aufnehmen, sollte er bereits im Vorfeld Finanzierungsgespräche mit der Bank führen, um abzuklopfen, ob er einen zusätzlichen Kredit erhält und ob die Bank einen neuen Gesamtkredit ohne Ex-Partner genehmigen würde. „In diesem Fall sollte vor dem Weg zur Bank aber unbedingt geklärt sein, welche Unterhaltsansprüche auf die Beteiligten zukommen“, sagt FMH-Chef Max Herbst. „Andernfalls kann die Bank die Zusage verweigern, weil unklar ist, ob der Scheidungsaspirant die zusätzlichen Raten bedienen kann.“ Verkauf oder Vermietung der Immobilie nach Scheidung Steht fest, dass keiner der beiden Partner das Haus vollständig übernehmen kann oder will, sind erneut mehrere Varianten denkbar. Erstens: Das Paar verkauft an einen Dritten und verrechnet den Erlös mit den noch offenen Schulden. Der Betrag, der am Ende übrigbleibt, wird geteilt – und das Familienheim ist Geschichte. Variante zwei: Das geschiedene Paar behält das Haus und vermietet es. In diesem Fall teilen sich die beiden sowohl die Mieteinnahmen als auch die Kosten, die das Haus verursacht. Das allerdings klappt nur, wenn das Ex-Paar sich einig ist. Teilungsversteigerung nach Scheidung: Ultima Ratio Ist keine zusätzliche Finanzierung für einen Partner möglich und verhindert einer der Partner den normalen Verkauf, gibt es nur die schlechteste aller Möglichkeiten, die sogenannte Teilungsversteigerung. Diese Variante ist oft auch die letzte Lösung, wenn die Trennung zu einer schmutzigen Scheidung ausgeartet ist. Sie ist auch gegen den Willen des verkaufsunwilligen Partners möglich, sollte aber stets die Ultima Ratio sein. Zum einen dauert das Verfahren erfahrungsgemäß sehr lange. Das liegt nicht nur daran, dass der Miteigentümer einige rechtlich zulässige Mittel ergreifen kann, um Zeit zu schinden. Da für eine Teilungsversteigerung zudem ein Sachverständigengutachten erforderlich ist, kann das gesamte Verfahren oft bis zu einem Jahr oder sogar noch länger dauern. Finanziell kann eine Teilungsversteigerung deutlich schlechtere aber auch in Einzelfällen deutlich bessere Preise erzielen, als ein Verkauf am freien Markt. „Diese Unsicherheit und der erhebliche Zeitaufwand sprechen eindeutig gegen dieses Verfahren“, sagt FMH-Chef Max Herbst „Wann immer möglich, sollten Geschiedene anderen Lösungen den Vorzug geben.“ Baufinanzierung bei Trennung: Wer zahlt den Kredit?  In guten Zeiten ist die Aufteilung meist relativ einfach. Entweder, beide Partner zahlen gleich viel ab – dann gibt es ohnehin keine Probleme. Oder der eine bedient das Hypotheken-Darlehen, während sich der andere um Haushalt und Kinder kümmert. Eine solche interne Arbeitsteilung unter Eheleuten bröckelt spätestens, wenn ein Paar sich trennt und einer die Scheidung einreicht. Dann sind mehrere Spielarten denkbar.  Version 1: Der Partner, der den Kredit bedient, zieht aus der Immobilie aus. In dieser Konstellation ist derjenige, der den Kredit abbezahlt, erst einmal doppelt belastet. Er wohnt nicht mehr in seiner eigenen Immobilie, leistet aber trotzdem den Schuldendienst. Dafür kann er einen Ausgleich und eine Nutzungsentschädigung verlangen. Oft dürften diese beiden Aspekte allerdings schon bei der Berechnung des Unterhalts ab der Trennung berücksichtig werden.   Welche Summen sind als Nutzungsentschädigung nach einer Trennung anzusetzen?  Wie hoch die Beträge sind, richtet sich danach, wie lange die Ehepaare bereits getrennt leben. Bis zum Ablauf des ersten Trennungsjahres orientiert sich die Ausgleichspflicht am sogenannten subjektiven Wohnwert. Man prüft in diesem Fall, welche Wohnung angemessen wäre, wenn der besagte Partner ausziehen würde. Eine Frau oder ein Mann mit zwei kleinen Kindern muss sich daher die Summe anrechnen lassen, die eine Drei- bis Vier-Zimmer-Mietwohnung in vergleichbarer Lage kosten würde.  Irrelevant ist hingegen, welche Mieteinnahmen das Familienheim auf dem freien Markt erzielen könnte. Heißt konkret: Ist das Familienheim eine 200-Quadratmeter-Villa mit Pool, werden zu Lasten des dort residierenden Gatten trotzdem nur die fiktiven Kosten der besagten Drei- bis Vierzimmer-Wohnung angesetzt. Beispiel: Statt 4.000 Euro muss er sich dann vielleicht nur 1.800 Euro als Vorteil anrechnen lassen.  Diese sehr gutartige Berechnungsform ist mit Ablauf des ersten Trennungsjahres allerdings Geschichte. Ab diesem Zeitpunkt gilt als Maßstab nicht mehr der subjektive Wohnwert, sondern die ortübliche Miete für das Familienheim. Um sie zu ermitteln, kann das Paar entweder auf den geltenden Mietspiegel abstellen oder ein Gutachten in Auftrag geben. Bei obigem Beispiel könnten dies dann die die marktüblichen 4.000 Euro sein.  Version 2: Der zahlende Partner bleibt in der Immobilie  Dies Version ist etwas einfacher. Zwar muss sich der im Haus verbleibende Partner auch in dieser Konstellation anrechnen lassen, dass er während der Trennungszeit mietfrei im einstigen Familienheim wohnt. Er kann jedoch diese Summe mit dem Betrag verrechnen, den er Monat für Monat an die Bank überweist.  Wichtig: Diese Regeln gelten nur während der Trennungsphase. Nach vollzogener Scheidung werden die Karten dann nochmal neu gemischt und es gelten neue Vorgaben. Was passiert mit dem Objekt nach der Scheidung? Wer das Haus nach einer Scheidung bekommt, hängt davon ab, wer Eigentümer ist, also im Grundbuch steht. Ist nur ein Partner dort eingetragen, gibt es kaum Probleme. Das Haus gehört auch nach der Scheidung ihm allein. Sind hingegen beide Partner Eigentümer, wird die Sache kompliziert, vor allem dann, wenn sich die Parteien nur noch über ihren Anwalt unterhalten. Für den Fall, dass die Ex-Partner noch zivil miteinander umgehen, sieht die wohl beste Lösung so aus: Einer der Partner hat genügend Geld, um dem anderen seine Hälfte des Hauses abzukaufen (ohne Finanzierung) – und dieser ist auch einverstanden. Das Haus wird dann dem alleinigen Eigentümer überschrieben. Wenn der Kreditvertrag noch läuft, ist zudem zu klären, ob und unter welchen Umständen ein Partner von der Bank aus dem Kontrakt entlassen wird. Das ist auch deshalb so wichtig, weil Darlehensverträge für die Immobilienfinanzierung nicht nur bis zum Ende der Zinsbindung gelten, sondern rechtlich bis das gesamte Darlehen getilgt ist. Weiteres Problem: Muss der Partner, der das Haus vollständig erwerben will, dafür einen Kredit aufnehmen, sollte er bereits im Vorfeld Finanzierungsgespräche mit der Bank führen, um abzuklopfen, ob er einen (zusätzliche) Kredit erhält und ob die Bank einen neuen Gesamtkredit ohne Ex-Partner genehmigen würde. „In diesem Fall sollte vor dem Weg zur Bank aber unbedingt geklärt sein, welche Unterhaltsansprüche auf die Beteiligten zukommen“, sagt FMH-Chef Max Herbst. „Andernfalls kann die Bank die Zusage verweigern, weil unklar ist, ob der Scheidungsaspirant die zusätzlichen Raten bedienen kann.“ Verkauf oder Vermietung der Immobilie nach Scheidung Steht fest, dass keiner der beiden Partner das Haus vollständig übernehmen kann oder will, sind erneut mehrere Varianten denkbar. Erstens: Das Paar verkauft an einen Dritten und verrechnet den Erlös mit den noch offenen Schulden. Der Betrag, der am Ende übrigbleibt, wird geteilt – und das Familienheim ist Geschichte. Variante zwei: Das geschiedene Paar behält das Haus und vermietet es. In diesem Fall teilen sich die beiden sowohl die Mieteinnahmen als auch die Kosten, die das Haus verursacht. Das allerdings klappt nur, wenn das Ex-Paar sich einig ist. Teilungsversteigerung nach Scheidung: Ultima Ratio Ist keine zusätzliche Finanzierung für einen Partner möglich und verhindert einer der Partner den normalen Verkauf, gibt es nur die schlechteste aller Möglichkeiten, die sogenannte Teilungsversteigerung. Diese Variante ist oft auch die letzte Lösung, wenn die Trennung zu einer schmutzigen Scheidung ausgeartet ist. Sie ist auch gegen den Willen des verkaufsunwilligen Partners möglich, sollte aber stets die Ultima Ratio sein. Zum einen dauert das Verfahren erfahrungsgemäß sehr lange. Das liegt nicht nur daran, dass der Miteigentümer einige rechtlich zulässige Mittel ergreifen kann, um Zeit zu schinden. Da für eine Teilungsversteigerung zudem ein Sachverständigengutachten erforderlich ist, kann das gesamte Verfahren oft bis zu einem Jahr oder sogar noch länger dauern. Finanziell kann eine Teilungsversteigerung deutlich schlechtere aber auch in Einzelfällen deutlich bessere Preise erzielen als ein Verkauf am freien Markt. „Diese Unsicherheit und der erhebliche Zeitaufwand sprechen eindeutig gegen dieses Verfahren“, sagt FMH-Chef Max Herbst „Wann immer möglich, sollten Geschiedene anderen Lösungen den Vorzug geben.“ Hauskauf ohne Trauschein: Das müssen Sie beachten Grundsätzlich stellen sich Unverheiratete beim Immobilienerwerber dieselben Fragen wie Eheleuten:  Wer soll im Grundbuch stehen – lässt man die Immobilie auf beide Partner eintragen oder nur auf einen?  Wer zahlt den Kredit ab? Tilgen beide Partner gleich viel, oder trägt einer der beiden den Löwenanteil? Wer darf im Haus wohnen bleiben, wenn die Beziehung auseinandergeht? Die Antworten auf diese Fragen unterscheiden sich bei Verheirateten und Paaren in wilder Ehe erheblich. Denn im Gegensatz zu Ehepaaren dürfen Paare ohne Trauschein nicht darauf vertrauen, dass das Gesetz eine (halbwegs) interessengerechte Regelung für den Fall einer Trennung vorsieht. „Selbst, wenn jeder von beiden gleichermaßen zum Gelingen des Projekts beigetragen, die gleichen Summen und identisch viele Arbeitsstunden investiert hat, ist damit nicht gesagt, dass im Ernstfall auch jeder gleiche Rechte an der Immobilie hat“, warnt Dörte Schiedermaier, Fachanwältin für Familienrecht aus München. Die Juristin empfiehlt daher ein sehr geschäftsmäßiges Herangehen an dieses emotionale Thema. Notarvertrag und Partnerschaftsvertrag beim Immobilienkauf Wichtig ist zunächst, dass sich Paare ohne Trauschein klar vor Augen führen: Wer nicht als Eigentümer im Grundbuch steht, hat am gemeinsam erworbenen Haus so gut wie keine Rechte. Deshalb sollten gerade bei wilden Ehen beide Partner im Grundbuch stehen – idealerweise entsprechend dem Anteil ihres Beitrags am Hauskauf. Diese Beiträge können aus unterschiedlichen Komponenten bestehen: Vom Einbringen angesparter Geldbeträge über erhebliche Arbeiten am Haus in Form von Eigenleistung ist alles denkbar. Das setzt voraus, dass das Paar sehr genau dokumentiert, wer wie viel Eigenkapital einbringt und wer welchen Anteil der Schulden tilgt. Ebenfalls in die Rechnung einfließen muss es, welchem Wert man dafür ansetzen will, dass einer der beiden in wochenlanger Eigenarbeit das Dach gedeckt, Fliesen gelegt oder Wände gedämmt hat. Um alle wichtigen Details zu erfassen, rät Juristin Schiedermaier, einen sogenannten Partnerschaftsvertrag aufzusetzen, der all jene Posten auflistet und auch normiert, wer für welchen Anteil der Darlehenssumme er haften soll. Er sollte idealerweise notarielle beglaubigt sein – auch wenn es etwas Geld kostet. Vorsicht beim Hypothekendarlehen: Wer unterschrieben hat, der muss auch zahlen Banken legen in der Regel großen Wert darauf, dass beide Partner (egal, ob verheiratet oder nicht) den Kreditvertrag unterschreiben, wenn beide Partner als Eigentümer im Grundbuch stehen. Ob die Beziehung hält oder nicht, ist den Geldgebern dabei egal. Oder anders ausgedrückt: Nur wegen einer Trennung entlässt eine Bank keinen der Kreditnehmer aus (dem Darlehensvertrag. Zwingend regeln sollte ein Partnerschaftsvertrag daher, was passiert, wenn die Beziehung zerbricht. „Standardformulierungen von der Stange verbieten sich hier, um eine professionelle Beratung beim Notar und/oder Anwalt führt daher meist kein Weg vorbei“, so Schiedermaier. Testament und Absicherung im Todesfall Sinnvoll ist es außerdem, bei dieser Gelegenheit gleich über ein Testament nachzudenken. Denn während sich Ehepaare, die kein Testament haben, zumindest anteilig gegenseitig beerben, erben beim Tode eines unverheirateten Partners dessen Kinder, Eltern oder Geschwister. „Auch hier sollten sich Paare unbedingt beraten lassen, welche Gestaltung juristisch und mit Blick auf die Steuer am sinnvollsten ist“, sagt Anwältin Schiedermaier. --- # KfW Darlehen & Förderprogramme in der Übersicht > KfW Darlehen: Überblick über KfW-Programme 124, 261, 297 & 300 | Infos zu Laufzeit, Kredit & Prozent des Darlehensbetrages. URL: /artikel/kfw-darlehen Typ: article Wer oder was ist die KfW-Bank? Die KfW, die sich selbst als „Bank aus Verantwortung“ bezeichnet, ist eine Anstalt des Öffentlichen Rechts. Ihre Aufgabe ist es, öffentliche Gelder zu verwalten und Projekte zu fördern, die die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen verbessern. Daher vergibt die KfW vergünstigte Darlehen an Förderungsberechtigte und greift Personen und Unternehmen unter die Arme, die sich in diesem Bereich engagieren. Die Förderprodukte der KfW werden meist nur „KfW-Programme“ bezeichnet. Übrigens ist die KfW nicht nur die drittgrößte Bank in Deutschland, sondern auch die größte Förderbank weltweit. Welche KfW-Programme gibt es? Die Bandbreite reicht von der finanziellen Unterstützung für Start-Ups über Digitalisierungskredite für Unternehmen bis hin zur Förderung von Wohneigentum für Privatpersonen. Wofür gibt es wohnwirtschaftliche KfW-Förderungen? Die KfW-Förderungen im Bereich der Wohnungswirtschaft sind vielfältig. Über verbilligte Kredite freuen können sich sowohl Privatpersonen, die von ihrer eigenen Immobilie träumen, als auch Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung sanieren wollen. Seit Juli 2021 liegt der Schwerpunkt der KfW-Förderung in diesem Bereich vor allem bei Thema Energieeffizienz. Ob es um einen Neubau, den Kauf eines sanierten Objektes oder eine Sanierung auf eigene Faust geht, spielt keine Rolle. In allen Varianten können Bauherren bzw. Käufer von Finanzierungen mit sehr günstigen Hypothekenzinsen profitieren. Die Bedingungen für effizientes Bauen und Sanieren sind aber vor allem deshalb unschlagbar günstig, weil es von der KfW auch noch hohe Tilgungszuschüsse gibt. KfW-Programme für Wohneigentum – das Wichtigste in Kürze Wir haben für Sie die wichtigsten Förderprodukte der KfW im Bereich des Wohneigentums zusammengestellt. Die folgenden Grundvoraussetzungen liegen allen tabellarischen Übersichten zugrunde. Darlehenstilgung: Beim Annuitätendarlehen zahlen Sie während der tilgungsfreien Anlaufzeit nur Zinsen, aber keine Tilgung und danach einen gleichmäßig hohen monatlichen Rückzahlungsbetrag (Zinsen + Tilgung) . Kreditführende Bank. KfW-Kredite vergibt die Förderbank nicht selbst. Stattdessen werden sie stets über einen Finanzierungspartner (etwa die Hausbank oder eine Versicherung) bearbeitet und abgewickelt. Meist ist dieser Finanzierungspartner auch das Institut, das auch das Hauptdarlehen als Geldgeber finanziert. Wichtig: Nicht jeder Anbieter für Baufinanzierung wickelt auch KfW-Darlehen ab. In unserem Baugeld-Vergleich haben Sie daher die Möglichkeit, nur Anbieter zu vergleichen, bei denen sie auch von der KfW-Förderung profitieren können. Wichtige Begrifflichkeiten in den Tabellen: Die Zahl nach dem Begriff „KfW-Effizienzhaus“ gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) in Relation (Prozent) zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. Ein KfW-Effizienzhaus 55 hat beispielsweise höchstens 55 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Auch der Wert des spezifischen Transmissionswärmeverslustes (HT’) des Gebäudes ist relevant. Beim KfW-Effizienzhaus 55 darf er z. B. höchstens 70 Prozent eines entsprechenden Referenzgebäudes betragen. Klimafreundliches Wohngebäude – mit QNG besagt, dass ein Energieeffizienzhaus-Stufe 40 erreicht ist und die Anforderungen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus“ (QNG-PLUS) oder des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Premium (QNG-PREMIUM)“ erfüllt – bestätigt durch ein Nachhaltigkeitszertifikat und nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt wird KfW-Programm 124: Das Basisprogramm für den Kauf oder Bau einer Immobilie Standard-Programm einzige Vorgabe: Selbstnutzung des Objektes Darlehensbetrag maximal 100.000 Euro Die Nummer 124 ist das Basisprogramm für die Anschaffung von Wohneigentum. Das Programm fördert den Kauf bzw. den Bau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung mit einem langfristigen zinsgünstigen Darlehen. Die KfW finanziert damit bis zu 100 Prozent Ihrer Gesamtkosten, maximal 100.000 Euro. Zu diesen Gesamtkosten zählen die Ausgaben für den Kauf des Grundstück, die Baukosten und Baunebenkosten – wenn Sie ein Haus bauen. Beim Immobilienkauf sind der Kaufpreis einschließlich Kaufnebenkosten sowie Kosten für Instandsetzung, Umbau und Modernisierung umfasst. Die Förderung ist nicht an das Einkommen der Hauskäufer gekoppelt, auch die Größe und die Ausstattung der Immobilie spielen keine Rolle. Entscheidend für die Förderung ist allein, dass das Objekt, dass gebaut oder gekauft wird vom Käufer oder Bauherren selbst genutzt wird. Bereitstellungszinsen in Höhe von 0,15 Prozent pro Monat fallen ab dem 13. Monat nach Darlehenszusage an. Die Tilgungshöhe hängt von der gewählten Laufzeit des KfW-Darlehens ab. Wer möchte, kann auch eine endfällige Variante wählen. In dieser Konstellation zahlen Kunden für das KfW-Darlehen nur Zinsen, das Geld, dass für die Tilgung eingesetzt wird, fließt zum Beispiel in einen Bausparvertrag, über den das KfW-Darlehen nach zehn Jahren komplett abgelöst wird. Nachteil des Programmes: Sondertilgungen oder Tilgungsveränderungen sind nicht möglich. KfW-Programm 261: Kauf von neu sanierten Wohnimmobilien und das Sanieren eines Wohnobjektes zu einem frisch sanierten Effizienzhaus. Sie möchten Ihre Immobilie sanieren oder frisch saniertes Wohneigentum kaufen? Die KfW fördert Ihr Vorhaben mit einem zinsgünstigen Kredit und einem zusätzlichen Tilgungszuschuss. Es handelt sich hierbei um ein staatlich gefördertes Darlehen zur Verbesserung der Energieeffizienz bei der Sanierung und Modernisierung von bestehenden Objekten. Die höchste Förderung gibt es für die Sanierung bestehender Immobilien. Der maximale Darlehensbetrag liegt seit dem 01.07.2021 bei 150.000 Euro pro Wohneinheit Die höchste Förderstufe (50 Prozent Tilgungszuschuss, max. aber 75.000 Euro) gibt es beim Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energie-Klasse, Ob die Immobilie selbst- oder fremdgenutzt wird, ist egal. Das Programm 261 gilt für Kauf und für Komplettsanierungen, wenn vorgegebene Energieeinsparpotenziale erreicht und eingehalten werden. Damit ist zugleich gesagt, dass all jene, die einen Antrag auf die Förderung stellen, stets auch einen Energieeffizienz-Experte der KfW ins Boot holen müssen. Berücksichtigen sollten Interessenten zudem, dass vorzeitige Rückzahlungen bei diesem KfW-Programm nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich sind. Bereitstellungszinsen von 0,15 Prozent pro Monat fallen erst ab dem 13. Monat nach Zusage des KfW-Programms 261 oder 262 an. Die Vorgaben an die Förderbestimmungen der einzelnen Maßnahmen wurden zuletzt 2021 geändert. Ab dem 01.07.2021 gelten die folgenden Förderbeträge. KfW-Programm 261 (Sanierung); Kauf und Sanierung zum KfW-Energieeffizienzhaus Förderprogramm für die Sanierung zum energieeffizienten Wohnobjekt Darlehensbetrag ab dem 28.07.2022 maximal 150.000 Euro pro Wohneinheit Ob die Immobilie selbstgenutzt oder fremdgenutzt wird, ist unerheblich. Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhauses erhalten Sie neben besonders günstigen Kreditzinsen einen besonders hohen Tilgungszuschuss der Förderbank. Das Besondere daran ist der Tilgungszuschuss von bis zu 20 Prozent für einen geförderten Darlehensbetrag von bis 150.000 Euro. Der Tilgungszuschuss wird drei Monate nach Prüfung des Energiestandards durch die KfW dem Konto gutgeschrieben. Wichtig dabei: Den Antrag auf Förderung und die Begleitung des Vorhabens bis zur „Bestätigung nach Durchführung“ muss ein Energieeffizienz-Experte übernehmen. Anerkannte Energieeffizienz-Experten sind die unter www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren” aufgeführt. KfW-Programm 261 (Sanieren) Tilgungszuschuss Auch hier gilt, dass Kunden einen Energiespezialisten einschalten müssen, um das verbilligte Darlehen und den teilweisen Schuldenerlassen zu erhalten. Ansprechpartner finden Sie unter www.energie-effizienz-experten.de. Die Gutschrift des Tilgungszuschusses erfolgt drei Monate nachdem die KfW die Durchführung des geförderten Objektes geprüft hat. Damit profitieren Kunden schon zum Beginn der Laufzeit, was den Darlehensverlauf zusätzlich positiv beeinflusst. KfW-Programm 297 Neubau oder Erstkauf 1. Klimafreundliches Wohngebäude -private Selbstnutzung Wenn die Effizienzhaus-Stufe 40 erreicht, in seinem Lebenszyklus so wenig CO2 ausstößt, dass die Anforderung an Treibhausgas-emissionen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus“ erfüllt werden und nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt wird. 2. Klimafreundliches Wohngebäude – mit QNG Wenn die Effizienzhaus-Stufe 40 erreicht, die Anforderungen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus“ (QNG-PLUS) oder des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Premium (QNG-PREMIUM)“ erfüllt – bestätigt durch ein Nachhaltigkeitszertifikat und nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt wird. Kredithöhe Der maximale Kreditbetrag hängt davon ab, welche Förderstufe Sie erreichen – also wie energieeffizient und nachhaltig Ihre Immobilie ist. Erreichen Sie die Stufe „Klimafreundliches Wohngebäude“ wird ein Kreditbetrag von bis zu 100.000 Euro je Wohnung gefördert Der maximale Kreditbetrag steigt auf 150.000 Euro je Wohnung, wenn die Immobilie die Stufe „Klimafreundliches Wohngebäude – mit QNG“ erreicht. Förderziel: Das Förderprogramm dient der Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei Wohngebäuden. Die Förderung soll darüber hinaus die finanzielle Belastung durch die Investitions- und Heizkosten reduzieren und diese für den Nutzer langfristig kalkulierbarer machen. KfW-Programm 300: Ihr Weg zu nachhaltigem und klimafreundlichem Wohneigentum Das KfW 300 Programm bietet Familien die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für den Bau oder Kauf von energieeffizienten Immobilien zu erhalten. Es fördert den Bau und Ersterwerb von neu gebauten Wohngebäuden. Die Förderung ist einmalig und auf maximal eine Wohneinheit begrenzt. Der maximale Darlehensbetrag liegt zwischen 170.000 Euro und 270.000 Euro. Die Darlehenssumme hängt vom Gebäudestandard und der Anzahl der Kinder ab. Es gibt verschiedene Kredithöchstbeträge für unterschiedliche Förderstufen. Das Programm richtet sich an Privatpersonen, die: Eigentümer von neu errichtetem, selbstgenutztem Wohneigentum werden möchten. Mindestens ein Kind im Haushalt haben, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ein zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro bei einem Kind haben, zuzüglich 10.000 Euro je weiterem Kind. Anforderungen an das Wohneigentum Die Immobilie muss klimafreundlich sein. Anforderungen an Effizienzhaus 40 und Treibhausgasemissionen müssen erfüllt sein. Zusätzliche Anforderungen für Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus oder Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Premium (QNG). Kombination mit anderen Förderungen Das Programm 300 kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden, solange die förderfähigen Kosten nicht überschritten werden. Es ist jedoch nicht möglich, gleichzeitig andere Bundesförderungen in Anspruch zu nehmen. Berücksichtigen sollten Interessenten zudem, dass vorzeitige Rückzahlungen bei diesem KfW-Programm nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich sind. Bereitstellungszinsen von 0,15 Prozent pro Monat fallen erst ab dem 13. Monat nach Zusage des KfW-Programms 300 an. Wie hoch der Kreditbetrag maximal ist, hängt davon ab: Wie viele Kinder unter 18 Jahren am Tag der Antragstellung im Haushalt leben. Wie hoch das zu versteuernde Haushaltseinkommen ist. Wie energieeffizient und nachhaltig die Immobilie ist. KfW-Programm 308: Wohneigentum für Familien – Bestandserwerb Das KfW 308 Programm bietet Familien und Alleinerziehenden mit Kindern die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für den Kauf einer Bestandsimmobilien zu erhalten. Es fördert den Erwerb einer bestehenden Wohnimmobilie inklusive der Grundstückskosten. Die Förderung ist einmalig und auf maximal eine Wohneinheit begrenzt. Der maximale Darlehensbetrag liegt zwischen 100.000 Euro und 150.000 Euro. Die Darlehenssumme hängt vom Einkommen und der Anzahl der Kinder ab. Es gibt verschiedene Kredithöchstbeträge für unterschiedliche Förderstufen. Das Programm richtet sich an Privatpersonen, die: Eigentümer einer bestehenden, selbstgenutzten Wohnimmobilie (mindestens 50 % Miteigentumsquote) werden möchten, mindestens ein Kind im Haushalt lebt, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. ein zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro bei einem Kind haben, zuzüglich 10.000 Euro je weiterem Kind. Anforderungen an das Wohneigentum: Für die Immobilie muss zum Zeitpunkt der Antragstellung ein gültiger Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis der Energieeffizienzklasse F, G oder H vorliegen. Die Wohnimmobilie muss innerhalb von 4,5 Jahren (nach Zusage) zum „Effizienzhaus 70“ energieeffizient saniert werden. Kombination mit anderen Förderungen Das Programm 308 kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden, solange die förderfähigen Kosten nicht überschritten werden. Die Kombination mit den Programmen 424 oder 300 ist nicht möglich. Berücksichtigen sollten Interessenten zudem, dass vorzeitige Rückzahlungen bei diesem KfW-Programm nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich sind. Teilrückzahlungen sind nicht möglich. Bereitstellungszinsen von 0,15 Prozent pro Monat fallen erst ab dem 13. Monat nach Zusage des KfW-Programms 308 an. Wie hoch der Kreditbetrag maximal ist, hängt davon ab: wie viele Kinder unter 18 Jahren am Tag der Antragstellung im Haushalt leben, wie hoch das zu versteuernde Haushaltseinkommen ist. ## Einleitung Die Förderung durch zinsgünstige KfW-Kredite wird für die Baufinanzierung immer bedeutsamer. An dieser Stelle finden Sie alle wichtigen Informationen zur KfW, den für die Immobilienfinanzierung relevanten Förderprogrammen und den aktuellen Zinsen. Übrigens: Wenn Sie auf der Suche nach dem für Sie besten Anbieter für die Baufinanzierung sind, nutzen Sie unseren Hypotheken-Vergleich. Hier können Sie sich ausschließlich Banken anzeigen lassen, die KfW-Darlehen für Sie beantragen – bei uns in der Detail-Analyse. --- # KI-Recherchen zu Tages- und Festgeldzinsen sind nur Mittelmaß > Liefert KI die besten Zinsen? Der FMH-Vergleich beweist: Aktuelle Zinsdaten von KI-Tools können mit echten Datenbanken nicht mithalten. URL: /artikel/ki-recherchen-zu-tages--und-festgeldzinsen Typ: article Zugegeben. Ein bisschen Eitelkeit war auch dabei, als wir damit begannen, die gängigsten KI-Tools auf ihren Nutzen im Bereich von aktuellen Zinsvergleichen zu untersuchen. Immerhin erstellen wir bei der FMH seit mehr als 40 Jahren aufwendige und unabhängige Zinsvergleiche für Endverbraucher und Banken. Dennoch wollten wir uns der Wahrheit stellen: Ist ein solcher Aufwand in Zeiten von KI überhaupt noch sinnvoll? Inwieweit kann KI die Recherchearbeit in diesem Bereich vereinfachen – und müssen wir bei der FMH am Ende befürchten, durch die neuen Technologien überflüssig zu werden? Die Erwartungen an KI- Vergleiche sind enorm Nicht leugnen lässt sich zunächst, dass die Analyse von Tages- oder Festgeldzinsen– zumindest auf den ersten Blick – ein ideales Anwendungsgebiet für Künstliche Intelligenz darstellt. Typische Fragen an die KI könnten hier lauten: „Wer zahlt derzeit die höchsten Zinsen aufs Festgeld für zwölf Monate?“ oder „Welche Bank hat das beste Tagesgeld für Neukunden?“ Banken oder andere Finanzinstitute könnten KI-Analysen zudem für einen Konkurrenzvergleich nutzen, wenn es schnell gehen soll. Doch können die Ergebnisse mit denen unserer Datenbank mithalten? Um das herauszufinden haben wir über Monate hinweg die bekanntesten KI-Boots beauftragt, tagesaktuelle Zinsen zu recherchieren und zu vergleichen. Im ersten Schritt haben wir ab Ende Februar 2026 einmal pro Woche ChatGPT (GPTBot; OpenAI), Gemini (GeminiBot) und Copilot (Copilot-Agent) beauftragt, die TOP-10 für Tagesgeld und Festgeldangebote aufzulisten. Dabei sollte die KI auch die beiden wichtigsten Zusatzbedingen beim Tagesgeld – die Garantiezeit des Aktionszinses und den anschließenden Anschlusszins – benennen. Ab März haben wir diesen Auftrag auch dem später aufgesetzten ClaudeBot (Anthropic) gestellt. Anschließend verglichen wird die Bestenlisten-Ergebnisse der KI-Assistenten mit jenen, die den FMH-Mitarbeitern auf Basis eigener Recherchen und auf Basis der von den Banken gemeldeten Konditionen ermittelten. KI-Ergebnisse sind nicht schlecht – aber eben auch nicht gut Das Fazit unserer Experten nach fast drei Monaten: Wer ausschließlich auf ChatGPT und Co. setzt, um die besten Fest- und Tagesgeldangebote zu finden, erhält allenfalls Näherungswerte und verschenkt damit bares Geld. Obwohl die verwendeten Prompts sehr spezifisch waren und regelmäßig verbessert wurden, haben die FMH-Profis während der gesamten Testphase kein einziges Mal Zinsinformationen erhalten, deren Datenqualität mit denen klassischer Datenbanken mithalten konnten. KI kann also – zumindest bis auf Weiteres – die akribische Recherchearbeit der FMH nicht ersetzen. Die von der KI gelieferten Ergebnisse genügen zwar, um Verbraucher vor schweren Fehlentscheidungen zu bewahren, wenn es um die Wahl des passenden Fest- oder Tagesgeldkontos geht. Die besten Angebote finden Kunden auf diese Weise aber eher nicht. Und für professionelle Marktanalysen ist KI derzeit sogar noch weniger zu empfehlen. ## Einleitung Künstliche Intelligenz kann Strickmuster erstellen, Kochrezepte generieren und User bei fast allen Rechercheaufgaben dieser Welt unterstützen. Doch was taugen die Antworten, die unterschiedliche KI-Bots auf Finanzfragen ihrer Nutzer geben? Wir wollten es genau wissen und haben unterschiedliche Anbieter auf die Probe gestellt. --- # Klimaschonend modernisieren > Planen Sie eine Gebäudesanierung? Finden Sie heraus, warum eine Energieberatung unverzichtbar ist, welche Kosten entstehen und wie Sie Fördermittel nutzen können. URL: /artikel/klimaschonend-modernisieren Typ: article Die Modernisierung von Wohngebäuden zur Verbesserung der Energieeffizienz ist nicht nur ein wichtiger Schritt, um den Energieverbrauch zu senken, Kosten zu sparen und den Wohnkomfort zu steigern. Seit Anfang 2024 ist sie sogar gesetzlich vorgegeben. Seither gilt das Gebäudeenergiegesetzes (GEG) besser bekannt als das Habeck’sche Heizungsgesetz. Sein Ziel ist es, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern, den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor zu reduzieren. Energieberater spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sollen Bauherren mit dem erforderlichen Fachwissen zur Seite stehen, das nötig ist, um effektive Modernisierungsmaßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Brauche ich immer einen Energieberater für meine Modernisierung? In Deutschland ist der Energieberater in verschiedenen Kontexten vorgeschrieben, insbesondere im Rahmen bestimmter Bauprojekte und Förderprogramme. Wenn ein Wohngebäude verkauft oder neu errichtet wird, ist die Erstellung eines Energieausweises gesetzlich vorgeschrieben. Der Energieausweis bewertet die Energieeffizienz des Gebäudes und gibt Auskunft über den Energiebedarf. In allen Fällen muss ein zertifizierter Energieberater den Energieausweis ausstellen. Für energetische Sanierungsmaßnahmen, die durch Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt werden, ist die Durchführung einer fachgerechten Planung und Beratung durch einen Energieberater sogar eine Voraussetzung, um die Förderung zu bekommen. Gleiches gilt auch für viele Förderprogramme der Bundesländer und Kommunen. In einzelnen Fällen, insbesondere bei kleinen Bauvorhaben oder wenn die Bauherren ohne Fördermittel auskommen, ist die Beauftragung eines Energieberaters zwar nicht vorgeschrieben. In der Regel dürfte es sich aber auch hier lohnen, einen Energieberater hinzuzuziehen, um optimale Ergebnisse und langfristige Einsparungen zu erzielen. Was kann ein Energieberater für mich tun? Wohngebäudemodernisierungen umfassen eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, des Komforts und der Wertsteigerung von Wohnhäusern. Gerade beim größten Kostenblock, dem Herstellen einer angenehmen Raumtemperatur, können Bauherren durch kluge Maßnahmen zum Klimaschutz beitragen und ihren Geldbeutel deutlich schonen. Dazu gehören beispielsweise die Installation energieeffizienter Heizungs- und Kühlsysteme, die Verbesserung der Wärmedämmung, der Austausch von Fenstern und Türen sowie die Integration von erneuerbaren Energietechnologien wie Solaranlagen. Um herauszufinden, welche konkreten Maßnahmen im Einzelfall die besten Ergebnisse bringen können, führen Energieberater hier umfassende Analysen durch und identifizieren Schwachstellen im Gebäude, die den Energieverbrauch erhöhen. Basierend auf den so gewonnenen Erkenntnissen geben sie Empfehlungen für effektive Modernisierungsmaßnahmen ab. Diese Maßnahmen werden festgehalten in einem individuellen Sanierungsfahrplan iSFP – ein Beispiel finden Sie hier. Ferner helfen die Berater bei der Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen und stellen sicher, dass sie fachgerecht ausgeführt und die angestrebten Energieeinsparungen erreicht werden. Zusätzlich beraten sie über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für Wohngebäudemodernisierungen, einschließlich Zuschüssen, Krediten und steuerlichen Anreizen. Wozu dient der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP)? Diesem Dokument kann der Bauherr nicht nur den energetischen Status quo seines Hauses entnehmen. Er erfährt auch, welche Maßnahmen nötig sind, um die Energiebilanz zu verbessern. Damit ist der iSFP auch eine gute Grundlage, um eine Sanierung langfristig zu Planen und die finanziellen Belastungen einschätzen zu können. Zudem ist der iSFP ein wichtiger Nachweis für die Institute, die die Kredit- und Förderzusagen bearbeiten. Förderbanken wie die KfW aber auch Finanzierungsbanken wie die ING verlangen einen Nachweis, wie die Gelder verwendet werden. Beantragen Interessenten die Förderung bei der Bafa, gibt es zusätzlich zur Förderung sogar einen iSFP-Bonus von fünf Prozent, wenn diese die vorgeschlagenen Sanierungsschritte tatsächlich umsetzen. Einen Wust von Rechnungen müssen sie dafür nicht einschicken, die Bafa schickt ihnen dafür eine Verwendungsnachweiserklärung. Auch Zeitdruck muss sich deshalb aber niemand machen. Für die Umsetzung haben Modernisierer bis zu 15 Jahre Zeit. Wo finde ich einen qualifizierten Energieberater? Neben Energieberatern können auch Architekten oder Ingenieure Sanierungspläne ausstellen. Wer jedoch auf staatliche Förderungsgelder hofft, muss einen Berater wählen, der im Rahmen des BAFA-Förderprogramms „Energieberatung Wohngebäude“ zugelassen und auf der Energie-Effizienz-Expertenliste (EEE-Liste) eingetragen ist. Ein Besuch der Website Energieeffizienz-Experten ist daher fast zwingend. Hier finden Interessenten die „EEE-Liste“ mit mehr als 16.000 Experten und können bequem nach einem Berater in ihrer Nähe suchen. Bereits auf den ersten Blick sehen sie Qualifikation und Informationen des jeweiligen Beraters und können sofort Kontakt aufnehmen. Neben der Liste bietet das Portal zudem Antworten auf die wichtigsten Fragen in Bezug auf Energieberatung und Förderung. Weitere gute Informationsquellen sind Energieagenturen, Handwerkskammern und Empfehlungen aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass Energieberatungen bei einigen Banken und Ämtern nur noch förderfähig sind, wenn der Berater oder die Beraterin in der Energieeffizienz-Expertenliste in der Kategorie Energieberatung für Wohngebäude gelistet ist. Was kosten die Leistungen eines Energieberaters? Der Preis kann je nach dem Aufwand und Größe des Projekts variieren. Kleinere Aufträge kosten oft nur einige hundert Euro, umfassendere Beratungsleistungen für größere Wohngebäude schlagen schnell mit mehreren tausend Euro zu Buche. Für ein Einfamilienhaus sollten Modernisierer mit einem Kostenrahmen zwischen 1.500 und 2.500 Euro kalkulieren. Allerdings müssen sie mit etwas Glück nur einen Bruchteil der Kosten selbst bestreiten: Die BAFA etwa bietet eine selbständige Förderung der Energieberatung und zahlt einen Zuschuss von 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars. Welche Summen Bauherren im Einzelfall als Unterstützung erhalten können, hängt von der Nettogrundfläche des zu sanierenden Gebäudes ab: Bei weniger als 200 m2 beträgt der Zuschuss maximal 1.700 Euro. Liegt die Nettogrundfläche zwischen 200 m2 und 500 m2 sind bis zu 5.000 Euro Zuschuss möglich. Den maximalen Zuschuss gibt es aber einer Grundfläche von mehr als 500 m2. Allein in den vergangenen vier Jahren haben Bauherren so bis zu 250 Millionen Euro in Deutschland an Zuschüssen erhalten. Tipp: Normalerweise müssen Sie die Förderung zwar persönlich beantragen, sie können dies aber per Vollmacht auch ihrem Berater überlassen. Welche sonstigen Fördermittel gibt es bei der Energieberatung? Statt direkte Zuschüsse zu den Beraterkosten zu zahlen, verweisen viele Länderbanken auf das KfW-Programm 261 und haben sonst keine eigenen direkten Förderungen für die Beratung im Angebot. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Die ENEO-Förderung der Investitionsbank Berlin, wo ein Zuschuss zum Energiegutachten sowie eine eigene „Energieberatung“ gewährt wird. Und die Förderung „Wärmeschutz im Gebäudebestand“ der Investitionsbank Hamburg, wo die Baubegleitung durch einen Sachverständigen mit bis zum 50 Prozent bezuschusst wird. Zudem wird der Energieberater, im Förderdeutsch oft als Baubegleitung bezeichnet, auch indirekt, also zum Beispiel über Förderungen beim Heizungstauschs gefördert. Überdies bieten BAFA und KfW Zuschüsse für Energieberatungen im Rahmen ihres Programms „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ an. Fazit: Ein Energieberater bietet Eigentümern, die ihre Immobilie modernisieren wollen, eine Vielzahl von Vorteilen. Er hilft nicht nur dabei, individuelle Einsparpotenziale zu identifizieren und kostbare Energie effizienter zu nutzen. Energieberater unterstützen Bauherren auch beim Einsatz und bei der Installation der neuen Technik – etwa von Solaranlagen oder Wärmepumpen. Langfristig sinkt so der C02-Fußabdruck der Immobile. Zudem machen sich die Eigentümer unabhängig von fossilen Brennstoffen. Ebenfalls nicht zu verachten ist, dass der Wert der Immobilie durch eine energetische Sanierung erheblich steigt und damit für potenzielle Käufer oder die nächste Generation noch attraktiver wird. ## Einleitung Braucht wirklich jeder Bauherr einen Energieberater? Welche Kosten fallen für eine solche Beratung an? Und wie hilft der Staat, um die Energiewende bei privaten Bauherren voranzutreiben? Die Antworten. --- # Kreditkarten-Vergleich 2025: Die besten kostenlosen Karten für Reisen und Alltag > Kreditkarte ohne Kontobindung gesucht? Der große Vergleich 2025 zeigt die besten kostenlosen Kreditkarten für Reisen, Online-Shopping & Auslandseinsatz. URL: /artikel/kreditkarten-vergleich-die-besten-kostenlosen-karten-fur-reisen-und-alltag-2025-07 Typ: article Ein aktueller Vergleich der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts zeigt, welche kostenlosen Kreditkarten 2025 besonders empfehlenswert sind. Worauf es beim Kreditkarten-Vergleich ankommt Untersucht wurden 17 Kartenangebote, die unabhängig von einem Girokonto erhältlich sind. Bewertet wurden unter anderem: • Jahresgebühr und mögliche Zusatzkosten • Zinsen bei Teilzahlung • Gebühren für Bargeldabhebungen und Fremdwährungsumsätze • Extras wie Cashback, Partnerkarten oder Versicherungen • Transparenz und Flexibilität bei Rückzahlungsoptionen Viele Anbieter stellen die Teilzahlung als Standard ein – das kann zu hohen Zinsbelastungen führen, wenn nicht aktiv auf Einmalzahlung umgestellt wird. Karten, die bei Änderung der Rückzahlungsart plötzlich Gebühren verlangen, schnitten im Test entsprechend schlechter ab. Die besten kostenlosen Kreditkarten 2025 im Überblick Fünf Kreditkarten konnten im Test besonders überzeugen und erhielten die Bewertung „sehr gut“: 1. GenialCard (Hanseatic Bank) 2. Awa7 Kreditkarte (Hanseatic Bank) 3. Barclaycard Visa 4. Deutschland Kreditkarte Classic (Hanseatic Bank) 5. Consors Finanz Mastercard 6. Bank Norwegian-Karte Diese Karten zeichnen sich durch faire Zinssätze, keine Jahresgebühr und teils kostenlose Nutzung im Ausland aus. Unterschiede gibt es bei Zusatzleistungen, Rückzahlungsmodalitäten und Gebühren für Bargeldabhebungen. Wer regelmäßig im Ausland unterwegs ist oder größere Beträge flexibel zurückzahlen möchte, sollte genau hinschauen, welche Karte am besten zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Achtung vor versteckten Kosten Auch wenn viele Angebote als „kostenlos“ beworben werden, können bei falscher Nutzung schnell Gebühren entstehen: • Fremdwährungsgebühren bei Zahlungen außerhalb des Euro-Raums • Fixkosten für Bargeldabhebungen im Inland • Zusätzliche Gebühren bei Änderung der voreingestellten Ratenzahlung Tipp: Direkt nach Erhalt der Karte die Rückzahlungsart auf Einmalzahlung umstellen – so lassen sich Zinskosten vermeiden. Fazit: Die passende Kreditkarte spart Gebühren – und Nerven Wer eine dauerhaft kostenlose Kreditkarte ohne Kontobindung sucht, hat 2025 mehrere gute Optionen. Wichtig ist, die Konditionen genau zu prüfen und die Karte aktiv zu verwalten. So lassen sich nicht nur unnötige Kosten vermeiden, sondern auch praktische Vorteile wie Bonusprogramme, Versicherungen oder Reise-Extras nutzen. Der FMH Kreditkarten-Vergleich hilft, das individuell passende Angebot zu finden – für sorgenfreies Bezahlen im In- und Ausland. ## Einleitung Ob für den Sommerurlaub, Mietwagenbuchungen oder Online-Zahlungen: Kreditkarten sind für viele Verbraucher unverzichtbar. Besonders gefragt sind Modelle, die dauerhaft kostenlos und flexibel einsetzbar sind - idealerweise ohne Kontobindung. Doch nicht alle Angebote halten, was sie versprechen. --- # Maximale Zinsen sichern und bis zu drei Prozent erhalten > Maximale Rendite durch Neukunden-Angebote: Wie Sie Top-Zinsen finden, clever vergleich und wechseln. URL: /artikel/mit-neukunden-angeboten-die-renditen-optimieren Typ: article Warum Banken Ihnen jetzt mehr zahlen als die EZB   In über 40 Jahren Marktbeobachtung durch die FMH-Finanzberatung und Max Herbstgalt es als ausgemacht, dass Banken ihren Tagesgeld-Neukunden nur maximal jene Zinsen zahlen, die sie selbst von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten, wenn sie dort die Gelder lagern. Von Anfang 2022 bis Anfang 2024 war diese Praxis jedenfalls der Standard der Branche.  Im vergangenen Jahr experimentierten dann aber einzelne Anbieter mit einem neuen Modell.  Banken wie die OLB oder auch bunq, ein niederländisches Geldhaus, begannen damit, ihren Neukunden mehr als den Einlagenzins der EZB zu bezahlen. Dies bescherte den beiden Anbietern von TOP-Zinsen einen enormen Zulauf an Neukunden und zeigte: Viele Sparer sind es leid, dass ihre Banken sie mit Minizinsen unterhalb des Inflationsausgleichs abspeisen.   Zwar sind die großzügigen Neukunden-Angebote stets befristet, so dass Anleger auch bei den Top-Offerten irgendwann wieder niedrigere Zinsen akzeptieren müssen. Wer bereit ist, regelmäßig den Anbieter zu wechseln, um attraktive Neukunden-Angebote mitzunehmen, kann allerdings gute Geschäfte machen. Bei der Auswahl der richtigen Bank hilft der Tagesgeld-Vergleich auf FMH.de. Immer mehr Banken koppeln die Neukundenaktion beim Tagesgeld an die Eröffnung eines neuen Depots oder Girokontos. Der Grund: Auch wenn viele Neukunden nach Ablauf des Aktionszeitraums ihr Tagesgeld wieder abziehen, bleiben das Depot bzw. das Girokonto meist bestehen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Neukunden das Depot zumindest ausprobieren oder bei dem (günstigen) neuen Girokonto bleiben.  Damit ist das Ziel der Aktionszinsen aus Sicht der Banken erreicht.  Für alle Beteiligten ein lohnendes Geschäft – So rechnen Banken  Wie die Institute kalkulieren, lässt sich am Beispiel einer Bank illustrieren, die Neukunden beim Tagesgeld drei Prozent für drei Monate auf Einlagen bis zu 50.000 Euro garantiert.  In diesem Fall garantiert die Bank den Neuzugängen bei obigem Anlagebetrag im ersten Vierteljahr 375 Euro Zinsen. Die EZB bezahlt der Bank in diesem Zeitraum jedoch nur zwei Prozent für die geparkten Kundengelder, im Aktionszeitraum erhält die Bank also nur 250 Euro. Damit zahlt das Geldhaus für die Gewinnung eines neuen Kunden 125 Euro. Hinzu kommen meist noch Provisionen an die Plattformen, die TOP-Zinsen veröffentlichen und der Bank Neukunden zuführen.  Dieses Geld ist aus Sicht der Bank aber gut investiert: Unterstellt man, dass Neukunden nach dem Ende des Aktionszeitraums noch drei Monate bei der Bank bleiben, die ihnen jetzt nur noch 0,75 Prozent Zinsen zahlt, kommt die Bank schon wieder ins Plus: Sie verdient an der Differenz zwischen den zwei Prozent von der EZB und den 0,75 Prozent für den Kunden in eben jenen drei Monaten bereits 156,25 Euro. Die Kosten für die Neukunden Akquisition wandeln sich damit binnen eines halben Jahres in einen Überschuss von 31,25 Euro.   So holen Sie die beste Rendite aus Ihrem Tagesgeld heraus  Kunden, die beim Tagesgeld optimale Renditen erwirtschaften wollen, haben damit im Wesentlichen zwei Möglichkeiten.  Variante eins: Sie können von Neukunden-Angebot zu Neukunden-Angebot springen (Bankhopping), und sich jeweils die besten Konditionen sichern. Mit dem Zins-Duell Rechner lässt sie dabei berechnen, wie hoch der Anschluss-Tagesgeldzins sein müsste, damit die dreimonatige Tagesgeldgarantie besser ist als ein attraktives Tagesgeld mit sechs Monaten Garantiezeit.  Variante zwei: Sparer, die nicht alle paar Monate ein neues Konto eröffnen wollen, können auch nach einer Bank Ausschau halten, die ihren Bestandkunden derzeit attraktive Konditionen bietet – in der Hoffnung, dass dies auch in ein paar Monaten so der Fall ist.  Der FMH-Zinschart zeigt, dass es solche Angebote durchaus gibt. Man muss jedoch nach ihnen suchen, denn der Großteil der Institute ist bei Bestandskunden sehr sparsam. Zinsentwicklung: Prognose fürs Tagesgeld 2026 Und wie geht es beim Tagesgeld weiter?  Max Herbst und sein Team von der FMH-Finanzberatung gehen nicht davon aus, dass die EZB den Einlagenzins auf absehbare Zeit senken wird. Wahrscheinlicher ist eine Erhöhung der Leitzinsen, zumindest wenn die Inflation weiter steigt. In diesem Fall würden auch die Aktionszinsen für Neukunden beim Tagesgeld noch einmal anziehen – zum Nutzen zinssensibler Tagesgeldsparer. ## Einleitung Geld ausgeben, um neue Kunden zu gewinnen? Das haben in den vergangenen Jahren zwar viele Banken getan – wenn auch nur bis zu einer gewissen Grenze. Die allerdings scheint sich gerade zu verwischen. Flexible, Rendite interessierte Kunden können von diesem Trend profitieren. --- # Politik und Tagesgeldzinsen > Steigende Inflation und mögliche Zinserhöhungen der EZB könnten Tagesgeldzinsen erhöhen. Neukunden profitieren bereits von Aktionszinsen – bald könnten bis zu 4 % möglich sein. URL: /artikel/neukunden-konnten-bald-wieder-vier-prozent-zinsen-aufs-tagesgeld-erhalten Typ: article Die Konflikte im Mittleren Osten und der Krieg im Iran haben den Ölpreis dramatisch in die Höhe getrieben. Man muss kein Prophet sein, um zu weissagen, dass damit auch die Inflationsrate wieder deutlich steigen wird. Vor diesen Hintergrund stellt sich die Frage, wie die Europäische Zentralbank (EZB) auf diese Entwicklung reagieren wird – und wie schnell. Grundsätzlich haben die Währungshüter die Aufgabe, die Preisstabilität in der Eurozone zu sichern. Sollte die Inflation also tatsächlich wieder steigen, wäre die logische Konsequenz, dass die EZB die Leitzinsen erhöht. Die Folgen: Höhere Leitzinsen führen zu höheren Kreditzinsen und die Verbraucher sind daher gezwungen, ihr Geld zusammenzuhalten. Die EZB würde aber nicht nur Hauptrefinanzierungszinssatz erhöhen, sondern auch den Einlagenzins. Das sind jene Zinsen, die die Banken erhalten, wenn sie Kundengelder bei der EZB kurzfristig parken. Aktuell liegt dieser Wert bei zwei Prozent. Wenn eine Bank ihren Kunden also 0,5 Prozent Zinsen fürs Tagesgeld bezahlt, bekommt sie von der EZB zwei Prozent gutgeschrieben, macht sie 1,5 Prozent Gewinn. Bei einem Anlagebetrag von 50.000 Euro sind das innerhalb von drei Monaten 187,50 Euro. Investitionen in neue Kunden lohnen sich meist – vor allem für die Banken Allerdings verfolgen etliche Banken dieser Tage – zumindest bei Neukunden – eine andere Strategie und bezahlen ihnen nicht niedrigere, sondern höhere Zinsen als den Einlagenzins der EZB. Würde unser Beispielskunde also die Bank wechseln und bei dem neuen Anbieter ebenfalls 50.000 Euro Tagesgeld anlegen, ergäbe sich folgendes Bild. Im Aktionszeitraum von drei Monaten könnte unser Kunde beim derzeit besten Aktionszins von 3,4 Prozent stolze 425 Euro Zinsen erwirtschaften. Die Rechnung für die Bank sieht auf den ersten Blick weniger gut aus: Der neue Kunde bekommt 3,4 Prozent; die EZB zahlt aber nur zwei Prozent. Das ergibt eine Differenz von 1,4 Prozent und damit 175 Euro „Verlust“ für die Bank (bei drei Monaten Zinsgarantie). Gemildert wird dieser Verlust zwar durch die Tatsache, dass die Bank das Kundengeld auch für Kreditvergaben nutzen und damit Geld verdienen kann. Dennoch ist das Engagement für Neukunden bemerkenswert, denn die EZB ist absolut sicher und macht im Vergleich zum klassischen Kreditgeschäft wenig Arbeit. Noch bemerkenswerter ist es, dass die Zahl der Banken, die sich für neue Kunden derartig ins Zeug legen, gerade weiter steigt. Konsequentes Tagesgeld-Hopping als Rendite-Treiber Zwar haben in den vergangenen Wochen drei Banken unter den 41 TOP-Anbietern der FMH-Datenbank ihre Zinsen gesenkt (insgesamt enthält die Datenbank 121 Institute). Im selben Zeitraum habe aber vier der TOP-Banken ihre Zinsen für Neukunden deutlich angehoben. Und dass obwohl sie schon vor diesem Schritt mehr als die zwei Prozent der EZB gezahlt haben. Über die Gründe für diese – sicher nicht ganz selbstlose – Großzügigkeit lässt sich derzeit nur spekulieren. Denkbar ist zum einen, dass die Institute sich deshalb so sehr für das Neukundengeschäft einsetzen, weil sie davon ausgehen, dass die meisten Sparer nach dem Ende des Aktionszeitraums erst einmal bleiben – und sich das investierte Geld auf diese Weise schnell wieder hereinholen lässt. Ebenfalls möglich ist es, dass die Banken die Neukunden auch als Giro- und Depotbank-Kunden gewinnen wollen, weil mit dem Aktionszins oft auch die Eröffnung eines Giro- oder Depotkontos verbunden ist. Ob diese Rechnungen aufgehen, entscheidet am Ende aber der Kunde. Wer bereit ist, für die jeweils besten Angebote konstant die Bank zu wechseln, kann derzeit massiv von den immer neuen Offerten immer neuer Tagesgeldanbieter profitieren und sich für seine (immer neuen) Tagesgeldanlagen hervorragende Zinsen sichern. Vier Prozent aufs Tagesgeld sind realistisch Ich gehe davon aus, dass viele Banken sogar schon bald noch höhere Aktionszinsen für Neukunden auflegen werden. Denn je länger der Krieg im Iran dauert und je teurer das Öl wird, desto wahrscheinlicher wird auch eine Leitzinserhöhung der EZB. Ein Zinssatz von vier Prozent fürs Tagesgeld ist dann – zumindest für Neukunden – durchaus möglich. Für die große Masse der Bestandskunden wird sich hingegen kaum etwas ändern. ## Einleitung Krisen beeinflussen immer auch die Wirtschaft – und im Gefolge die Geldpolitik der EZB. Das hat direkte Auswirkungen auf die Zinsen. Sparer können, mit etwas Engagement, schon heute wieder erfreulich hohe Tagesgeldzinsen einstreichen. --- # Post-Ident oder Video-Ident? Was nutzen Kunden lieber? > Welche Legitimationsverfahren bieten Banken für die Kontoeröffnung – und wie werden sie von Kunden genutzt? Die spannenden Erkenntnisse über Post-Ident und Video-Ident: → Zum Artikel URL: /artikel/post-ident-oder-video-ident-was-nutzen-kunden-lieber Typ: article 30 Banken und Sparkassen, darunter regionale Anbieter ebenso wie bundesweite, Filialbanken und Direktbanken wurden gefragt: Welche Arten der Kontoeröffnung gibt es, welche Identifikationsverfahren kommen dabei zum Einsatz und wie sieht das Nutzerverhalten aus? Erkenntnis Nummer Eins: Alle Anbieter, die sich an der Umfrage beteiligten, ermöglichen die Online-Kontoeröffnung und bieten hierfür das Video-Ident-Verfahren zur Kontoeröffnung an. Interessant: Das Post-Ident-Verfahren haben zwei Anbieter nicht im Angebot. Identifikationsüberprüfung bei Kontoeröffnung: Wie funktionieren die Verfahren? Wer ein Konto, gleich welcher Art, eröffnen möchte, muss ein Ausweispapier vorlegen und sich legitimieren. Außerdem muss der aktuelle Wohnsitz bekannt und erkennbar sein. Das verlangen neben dem Geldwäschegesetz zahlreiche weitere Gesetzesgrundlagen. Wer allerdings online oder per App ein Konto eröffnet, hat keinen Bankmitarbeiter vor sich, dem er seinen Ausweis vorlegen kann. Deshalb galt für die Online-Kontoeröffnung lange das Post-Ident-Verfahren als Standard: Hier geht der Antragsteller mit seinem Kontoeröffnungsantrag persönlich zu einer Postfiliale und legt seinen Lichtbildausweis mit aktueller Anschrift vor. Der Postmitarbeiter bestätigt die Identität des Antragstellers und schickt den Antrag an die Bank, Sparkasse oder den Vermittler weiter. Im Zuge der Digitalisierung zog ein neues Verfahren in den Legitimationsmarkt ein: Das Video-Ident-Verfahren. Hier bestätigt der Antragsteller einem Mitarbeiter der Bank – oder des externen Video-Ident-Anbieters – seine Identität per Videoanruf. Der Lichtbildausweis wird dabei ebenfalls in die Kamera gehalten, die Echtheit per Hologramm-Spiegelung und anderen Erkennungszeichen geprüft. Was wird häufiger genutzt? Post-Ident oder Video-Ident? Man mag meinen, dass die Bequemlichkeit des Video-Ident-Verfahrens das Post-Ident-Verfahren vom Markt verdrängt. Tatsächlich aber ist die Nutzungshäufigkeit extrem abhängig von dem jeweiligen Anbieter. So wird bei der Stadtsparkasse Düsseldorf und der Santander bei rund 70 % der Kontoeröffnungen das Video-Ident-Verfahren genutzt. Bei der Sparda-Bank Hessen dagegen sind es nur 15 %. Dabei lassen sich spannenderweise keinerlei Parallelen erkennen: Es lässt sich weder pauschal sagen, dass die Kunden regionaler Anbieter das konservativere Post-Ident-Verfahren bevorzugen. Noch, dass die Kunden reiner Digitalbanken eine höhere Affinität zum moderneren Video-Ident-Verfahren hätten. Weshalb die beiden Verfahren so unterschiedlich genutzt werden, lässt sich nur spekulieren. Es könnte einerseits am durchschnittlichen Alter der Neukunden liegen – und damit am Marketing bzw. der Zielgruppe des jeweiligen Anbieters. Es könnte aber auch daran liegen, wie die unterschiedlichen Verfahren dem Antragsteller kommuniziert werden. Ebenfalls spannend: Die Abbruchquote der Video-Identifikationen Für die FMH-Finanzberatung war eine weitere wichtige Frage: Wie viele der Menschen, die das Video-Ident-Verfahren nutzen, schließen es auch wirklich ab? Auch hier zeigt sich ein extrem durchwachsenes Ergebnis. Von quasi Null bis 62 % ist alles vertreten. Auch hier lässt sich in den meisten Fällen nur spekulieren, was der Grund für die Abbrüche ist. Während die noch immer sehr schlechte Internetverbindung in weiten Teilen Deutschlands, insbesondere im ländlichen Raum sicher ein Grund ist, sprechen höhere Abbruchraten eher dafür, dass es technische Schwierigkeiten gibt – oder die Wartezeiten schlicht zu lang ausfallen. Bei 90 Minuten in der Warteschleife, wie bei einer der Stichproben der FMH-Finanzberatung geschehen, überlegt sich auch der geduldigste Neukunde sicher, ob er bei dieser Bank tatsächlich ein Konto eröffnen möchte. Video-Ident: Corona brachte auch die letzten Schäfchen ins Trockene Viele Anbieter führten schon 2014 das damals neue Video-Ident-Verfahren ein. Andere Anbieter zogen erst jetzt nach – so beispielsweise Zinspilot, einer der beiden großen Vermittler für Tages- und Festgeldkonten im europäischen Ausland. Auch hier war die FMH-Finanzberatung neugierig: Weshalb so spät – und weshalb jetzt doch? “Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit dem Post-Ident Verfahren gemacht. Die Quote erfolgreich abgeschlossener Anmeldungen war bei uns immer sehr hoch, auch wenn man hierfür als Kunde bislang eine Poststelle aufsuchen musste, sodass für uns kein dringender Handlungsbedarf in Richtung Video-Ident stand,“, erklärt Bennet Dunker von Zinspilot. „Uns war aber auch immer klar, dass wir das früher oder später einführen würden, weil es einfach Sinn macht alle technischen Möglichkeiten zu nutzen. Mit Beginn der Coronakrise und den daraus folgenden Shutdowns haben wir das dann priorisiert und sehr schnell umgesetzt.“ Der Erfolg des Verfahrens kommt für den Vermittler übrigens überraschend: „Jetzt, wo Video-Ident live ist, beobachten wir die Nutzung natürlich kontinuierlich. Bislang zeigt sich ungefähr eine 50/50-Verteilung, was etwas höher ist als wir erwartet hatten und uns positiv überrascht.“ Fazit: Alle Verfahren haben ihre Daseinsberechtigung, denn die Neukunden haben sehr unterschiedliche Vorlieben. Sicher können Marketing und Kommunikation hier ihren Teil zur Beeinflussung beitragen, wenn ein Anbieter das eine oder andere Verfahren bevorzugt. Die teils hohen Abbruchraten sollten allerdings zu denken geben. Einerseits auf politischer Ebene, da zuverlässigeres, stärkeres Internet heute dringend flächendeckend in Deutschland erforderlich ist. Andererseits sollten vor allem vereinzelte Anbieter dringend ihre Servicekapazitäten prüfen und gegebenenfalls anpassen. ## Einleitung Mit einer Umfrage bei 30 Banken wollte die FMH-Finanzberatung herausfinden, wie es um die Online-Affinität der Banken und Kunden bestellt ist: Werden moderne Verfahren wie Video-Ident angeboten und wenn ja, überhaupt genutzt? Das Ergebnis ist spannend – und sehr durchwachsen. --- # Robo-Advisor: Was taugen die maschinellen Anlageberater? > Robo-Advisor im Check: Wie funktionieren digitale Anlageberater, welche Renditen sind realistisch – und für wen lohnt sich die automatische Geldanlage? URL: /artikel/robo-advisor-was-taugen-die-maschinellen-anlageberater Typ: article Digitalisierung erreicht die Geldanlage Rasenmähroboter. Vernetzte Fabriken. Kühlschränke, die selbstständig Milch nachbestellen. Die Digitalisierung hat inzwischen fast alle Lebensbereiche erreicht. Und so ist es nur logisch, dass Geldanlage-Roboter – sogenannte Robo-Advisor – sich gerade anschicken, die Finanzwelt aufzurollen. Wie Robo-Advisor funktionieren Der Name Robo-Advisor leitet sich von den englischen Begriffen „Roboter“ und „Advisor“ ab, also Roboter und Berater. Tatsächlich allerdings handelt es sich um Online-Portale, die Anlegern eine digitale Vermögensverwaltung anbieten. „Nach der Anmeldung beantworten Kunden dem Programm eine Reihe von Fragen, etwa zu ihren Anlagezielen, ihrer Finanzlage und Risikobereitschaft sowie zu ihren Kenntnissen zum Kapitalmarkt“, erklärt Beate Balke, Expertin für Robo-Advisor bei der FMH-Finanzberatung. Auf Basis dieser Informationen wird ihnen dann ein Anlagemix mit unterschiedlich hohen Aktienanteilen vorgeschlagen, je nachdem, welche Renditen sie anstreben und welche Risiken sie eingehen möchten. Auch unerfahrene Anleger können profitieren „Wer noch keine größeren Erfahrungen am Kapitalmarkt hat oder sich zum ersten Mal aufs Parkett wagt, dem wird der Algorithmus sehr konservative oder defensive Anlagen empfehlen“, so die Expertin. Gleiches gilt für Anleger, die auf Sicherheit bedacht sind und lieber auf ein, zwei Prozent Rendite verzichten, als Verluste in Kauf zu nehmen. Dennoch warnen Verbraucherschützer immer wieder, dass Robo-Advisor für Anfänger im Aktiengeschäft nur bedingt geeignet seien. Schon ihr Name sei irreführend, weil Algorithmen nun einmal keine Beratung anbieten können, sondern einfach streng ihrer Programmierung folgen. Beratung, Sicherheit und Flexibilität Dieses Argument greift laut Balke allerdings zu kurz – zumindest, wenn man die Beratung durch die Banken als Maßstab nimmt. Diese sei oft provisionsgetrieben und erfolge längst nicht immer nur zum Nutzen des Kunden. Außerdem könnten Robo-Anleger, die kalte Füße bekommen, stets per Hotline oder Chat einen Menschen kontaktieren, um die Zusammensetzung ihres Portfolios kurzfristig zu ändern. Wer möchte, kann sein Portfolio auch kurzfristig auflösen. Zudem ist es möglich, jeden Tag Wertpapiere zu verkaufen und das Geld auf das eigene Konto zu überweisen. Einstieg leicht gemacht – schon ab einem Euro Weiterer Vorteil der Robo-Advisor: Anfänger können sich dort spielerisch an das Thema Geldanlage herantasten. Balke: „Anders als beim Depot können Interessenten zum Teil schon ab einem Anlagebetrag von einem Euro am Kapitalmarkt mitmischen. Das ist bei einem klassischen Depot undenkbar.“ Bleibt die Frage nach der Performance. „Das Pandemiejahr 2020 war natürlich auch an den Börsen sehr turbulent“, sagt Balke. „Im Mittel konnten Kunden, die ein moderates Risiko eingingen, aber selbst im vergangenen Jahr eine Rendite von 1,95 Prozent einstreichen – ein mehr als ansehnlicher Wert in diesen bewegten Zeiten.“ Mehr zum Thema Robo-Advisor. ## Einleitung Festverzinsliche Geldanlagen werfen kaum noch Erträge ab, aber für ein Engagement am Kapitalmarkt fehlt das Fachwissen? In dieser Situation vertrauen immer mehr auf Robo-Advisor. Sie versprechen jedem Anleger Zugang zu den Kapitalmärkten – transparent und einfach. Doch wie gut sind die digitalen Berater tatsächlich? --- # Schlaue Finanzen: So nutzen Sie “Buy now, pay later“ richtig – 5 Ratschläge! > Jetzt kaufen, später zahlen – aber richtig: BNPL-Anbieter im Überblick. Tipps von den Finanzexperten von FMH.de. URL: /artikel/buy-now-pay-later-5-ratschlaege Typ: article Tipp 1: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Anbieter Es gibt inzwischen zahlreiche Services, mit denen Sie sofort einkaufen und die Zahlung aufschieben können. Prüfen Sie genau die Konditionen, bevor Sie sich entscheiden – insbesondere Laufzeiten, Gebühren und mögliche Zinsaufschläge. Bekannte BNPL-Anbieter: PayPal Klarna Unzer Payments Affirm Tipp: Nicht jeder Shop unterstützt alle Dienste. Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Zahlungsmethoden verfügbar sind und welche Kosten anfallen. Tipp 2: Behalten Sie Benachrichtigungen im Blick BNPL-Apps funktionieren meist über das Smartphone. Wenn Sie Push-Mitteilungen gerne ausschalten, riskieren Sie, wichtige Zahlungsfristen zu übersehen. Regelmäßige Kontrolle: Legen Sie einen festen Wochentag fest, um Ihre BNPL-Apps zu prüfen. Push-Fans profitieren: Wenn Sie Benachrichtigungen aktiviert lassen, erinnern Sie viele Apps zuverlässig an bevorstehende Abbuchungen oder Raten. So vermeiden Sie Mahngebühren oder negative Einträge in Ihrer Schufa. Tipp 3: Behalten Sie Ihre Finanzen im Griff Wer mehrere Bezahl-Apps nutzt, verliert schnell den Überblick. Ein klares Finanzmanagement hilft, offene Zahlungen rechtzeitig zu erkennen. Praktische Finanz-Apps: FinanzGuru: Übersichtliche App der Deutschen Bank Gruppe, analysiert Konten, Abos und Ausgaben. finanzblick Online-Banking: Kostenloses Multibanking-Tool von Buhl Data (WISO). Finanzfluss Copilot: Kostenloser Finanz-Assistent (aktuell nur Desktop) Die Apps zeigen anstehende Zahlungen, helfen beim Budgetieren und erkennen Unregelmäßigkeiten frühzeitig – ideal für alle, die mehrere BNPL-Dienste parallel nutzen. Tipp 4: Begleichen Sie offene Beträge innerhalb eines Monats Auch wenn „Später bezahlen“ bequem klingt – Zinsen und Gebühren entstehen schneller als gedacht. Planen Sie offene Rechnungen in Ihr monatliches Budget ein und begleichen Sie sie idealerweise innerhalb von 30 Tagen. Das schützt Sie vor unnötigen Zusatzkosten und verbessert Ihre Bonität. Empfehlung der FMH-Finanzberatung Wenn Sie größere Anschaffungen planen, kann ein klassischer Ratenkredit oder eine kostenlose Kreditkarte die bessere Wahl sein – transparenter, planbarer und oft günstiger als flexible BNPL-Lösungen. Nutzen Sie unsere kostenlosen Vergleichsrechner: Kreditkarten-Vergleich Ratenkredit-Vergleich ## Einleitung Gerade bei größeren Anschaffungen oder besonderen Anlässen ist es verlockend, jetzt zu kaufen und später zu zahlen. Doch die Bequemlichkeit kann teuer werden, wenn man den Überblick verliert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie BNPL-Dienste wie Klarna oder PayPal klug einsetzen – und dabei finanziell flexibel, aber schuldenfrei bleiben. --- # Sicher, aber mäßig lukrativ: Warum Festgeld derzeit gut überlegt sein will > Aktuelle Festgeldzinsen 2025 im Vergleich: Sicherheit vs. Rendite. Jetzt Zinsentwicklung, Laufzeiten & beste Angebote bei FMH.de prüfen. URL: /artikel/zinsentwicklung-beim-festgeld Typ: article Wer Geld anlegt, verfolgt in der Regel mehrere Ziele. Meist geht es darum, Rücklagen zu bilden und Rendite zu erwirtschaften. Vielen Sparern ist es aber auch wichtig, dass das Geld sicher verwahrt ist und keine Verluste drohen.  Vor allem dieser Aspekt hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass Festgeld in Deutschland sehr beliebt war. Die Zinsgarantien, die für den gesamten Anlagezeitraum gelten, machen diese Sparvariante absolut kalkulierbar. Hinzu kommt die gesetzliche Einlagensicherung, die im Fall einer Bankenpleite dem Erhalt bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Geldhaus garantiert. Auch sie hilft den traditionell vorsichtigen deutschen Sparern dabei, ihren Nachtschlaf zu finden.   Wer mehr Geld anlegen möchte, kann bei vielen Banken und Sparkassen in der Bundesrepublik sogar mehr als eine Million Euro insolvenzgesichert anlegen.   Wenn Sparen Geld vernichtet  Was die Sicherheit angeht, ist Festgeld daher kaum zu schlagen. Bei der Verzinsung hingegen gibt es seit einiger Zeit echte Probleme.  Die wichtigsten Faktoren, die den Festgeldzins beeinflussen, sind die Inflationsrate, der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Anlagedauer.  Bereits ein Blick auf den ersten Faktor ist einigermaßen ernüchternd.  In den vergangenen Jahren lag der Festgeldzins meist deutlich niedriger, als die Inflationsrate. Lediglich in der Zeit zwischen dem Jahr 2005 und 2010 gab es eine positive Realverzinsung (siehe Grafik). Realverzinsung bezeichnet den Zinssatz abzüglich der Inflation – und damit den Wert, der angibt, ob das Ersparte nebst Zinsen am Ende der Anlagedauer mehr Kaufkraft hat, als zu Beginn der Laufzeit.  Hoffnungen auf die EZB könnten enttäuscht werden  Großen Einfluss auf die Festgeldzinsen hat überdies der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Erhöhen die Währungshüter die Zinsen, steigen meist auch die Festgeldzinsen. Sinkt der Leitzins, müssen auch Festgeldsparer Abschläge hinnehmen.  Doch selbst wer nun darauf spekuliert, dass die EZB demnächst die Leitzinsen wieder erhöhen könnte, muss bedenken, dass dieser Schritt wohl nur deshalb erfolgen würde, weil die Inflation in der Eurozone gestiegen ist –damit würden sich die beiden Entwicklungen vermutlich gegenseitig aufheben.  Ganz allgemein erwarten wir von der FMH-Finanzberatung, dass es in den kommenden Monaten keine nennenswerten Bewegungen bei den Festgeldzinsen geben wird. Festgeld für zwölf Monate dürfte im Schnitt zwischen 1,65 und 1,80 Prozent Zinsen bringen. Bei einer längeren Festlegungszeit von fünf Jahren wird die Spanne wohl zwischen zwei und 2,30 Prozent liegen.  Wo finden Interessierte die besten Festgeldangebote?  Wer angesichts der aktuellen Weltlage vor allem auf Sicherheit setzt, findet über den Festgeld-Vergleich auf FMH.de derzeit Zinsangebote für zwölf Monate in Höhe von 2,71 Prozent und einige mit 2,40 Prozent (Stand: Oktober 2025). Beim Festgeld mit einer Laufzeit von drei Jahren erreicht das TOP-Angebot sogar den Wert von 2,90 Prozent.   Damit wäre der Inflationsausgleich vor Steuern schon einmal geschafft.   Bedenken sollte der Anleger allerdings, dass die Erträge der Abgeltungsteuer von 25 Prozent unterliegen. Dazu kommen noch die Abzüge für den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer. Im Extremfall müssen Sparer daher rund 28 Prozent Steuern auf ihre Festgeldzinsen entrichten. Und dann sieht die Rechnung wesentlich schlechter aus. Selbst beim Angebot von 2,90 Prozent bleibt nach Steuern nur eine Rendite von 2,18 Prozent – aktuell also deutlich unter der Inflationsrate. ## Einleitung Sicherheit vor Rendite: Lange Zeit haben deutsche Sparer ihr Geld nach diesem Grundsatz angelegt. Die extreme Inflation der vergangenen Jahre hat bei vielen Anlegern aber zu einem Umdenken geführt. Zu Recht. --- # Solide Zinsen und smarter Rundum-Service > [Advertorial] FMH im Interview mit Nevzat Isik, Executive Director GarantiBank International, Niederlassung Düsseldorf. URL: /artikel/garanti-bank-solide-zinsen-und-smarter-rundum-service Typ: article Herr Isik, warum sollten Kunden zur GarantiBank International wechseln? Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern? Wir sind der passende Partner für all diejenigen Kunden, die sich nicht ausschließlich nach den ultimativen Zinsen ausrichten. Unsere Zinssätze rangieren im Mittelfeld und variieren je nach Produkt aktuell zwischen 1,25 und 3,40 Prozent. Wir punkten ganz klar mit unserer exzellenten Servicekompetenz und sind stolz darauf, dass unsere 50.000 Kunden ihre Zufriedenheit mit 9 von 10 Punkten bewerten. Im Detail bedeutet dies, dass Sie Ihr Konto per Online-Banking oder via App verwalten können. Ergänzend ist auch die klassische Kontoführung per Mail, Telefon, Brief, Fax oder in einem persönlichen Gespräch mit einem Mitarbeitenden in unserer Niederlassung in Düsseldorf möglich. Darüber hinaus steht unser Kundenservice mit unserem kompetenten deutschsprachigen Team für alle Rückfragen zur Verfügung. Sind die Einlagen abgesichert? Die Zentrale der GarantiBank International sitzt in Amsterdam und ist durch die gesetzliche Einlagensicherung der Niederlande abgesichert. Was bedeutet das für unsere Kunden in Deutschland? Die Ersparnisse von Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, die ein Konto bei einer deutschen Filiale eines niederländischen Kreditinstituts haben, sind nach europäischem Standard bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Person zu 100 % geschützt. Darüber hinaus agiert die GarantiBank International mittlerweile seit über 24 Jahren erfolgreich auf dem deutschen und seit über 33 Jahren auf dem niederländischen Finanzmarkt. In dieser langen und in Teilen auch schwierigen Zeit haben wir nie Verluste verzeichnet. Unser Eigenkapital beträgt derzeit über 700 Mio Euro. Diese kontinuierliche Stabilität und die Tatsache, dass wir im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern noch nie Negativzinsen verlangt haben, wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Wie schafft Ihre Bank den Spagat zwischen der Bequemlichkeit digitaler Dienstleistungen und der persönlichen Betreuung und Beratung, die viele Kunden zu schätzen wissen? Da die Kundenzufriedenheit und damit unser Service bei uns im Mittelpunkt steht, investieren wir fortlaufend in unser hochflexibles Leistungsspektrum und in unser engagiertes Team. Neben Online-Banking oder App können sich unsere Kunden auf Wunsch auch weiterhin sämtliche Bankinformationen und Belege per Post zusenden lassen und mit uns via Mail, Telefon, Brief oder Fax kommunizieren. Darüber hinaus besteht unser Kundenservice-Team aus sachkundigen Mitarbeitenden, die sich von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr gerne persönlich um alle Fragen unserer Kunden und Neukunden kümmern. Welche Hero-Produkte hat die GarantiBank im Produktportfolio? Zentrales Element unseres Portfolios für Privatkunden ist das „Kleeblatt-Sparkonto“ – ein Kombinationsprodukt aus klassischem Sparkonto und Tagesgeldkonto. Es bietet die Möglichkeit einer Sparanlage zu einem variablen Zinssatz. Unsere Kunden können jederzeit über ihr Guthaben verfügen und bleiben somit besonders flexibel. Das „Kleeblatt-Sparkonto“ bildet auch die Basis für die Festgeldanlage, da sämtliche Zinsen hier gutgeschrieben werden. Betonen möchte ich, dass wir weder für die Eröffnung des Kontos noch für die Kontoführung Gebühren verlangen. Beliebt sind auch unser „Kleeblatt-Kündigungsgeld“ und unsere „Kleeblatt-Festgeldanlagen“ im Zeitraum von drei bis hin zu sechzig Monaten. Des Weiteren offerieren wir für Firmen spezifische Tagesgeld und Festgeldanlagen. Welches Produkt ist am flexibelsten? Größte Flexibiliät bieten aktuell das Kleeblatt Sparkonto (Tagesgeld) und das Kleeblatt-Kündigungsgeld. Das Kündigungsgeld ist eine gute Alternative zum Kleeblatt-Sparkonto, um von noch höheren Zinssätzen zu profitieren und dennoch variabel zu bleiben. Wer ist Ihr idealer Kunde? Ganz bewusst richten wir uns in unserer Neukundenansprache nicht an eine bestimmte Ziel- oder Altersgruppe. Unser Kundenspektrum ist sehr breit, wobei der aktuelle Altersdurchschnitt bei Anfang 50 liegt. Wir bieten aber auch spezifische Sparkonten für Kinder und Jugendliche. Was raten Sie aktuell Kunden mit einem Budget unter 10.000 oder über 100.000 Euro? Da aktuell die Zinsen schwanken, empfehlen wir bei einem Budget unter 10.000 Euro Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Um finanziell beweglich zu sein, kann auch ein kleiner Anteil auf dem Tagesgeldkonto verbleiben. Bei einem Budget über 100.000 Euro ist derzeit eine Kombination aus 45 % Tagesgeld- und 55 % Festgeldanlage sinnvoll. Auch hier gilt für das Festgeld eine geschickte Mischung aus kürzeren und längeren Laufzeiten zu wählen, um bestmöglich auf steigende oder sinkende Zinssätze reagieren zu können. Seit 1999 in Deutschland Niederlassung in Düsseldorf Gesetzliche Niederländische Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person Zinssätze je nach Produkt zwischen 1,25 % und 3,40 % Kundenservice: 0211-86 222 400 Weitere Informationen unter https://garantibank.de/ ## Einleitung [Advertorial] FMH im Interview mit Nevzat Isik, Executive Director GarantiBank International, Niederlassung Düsseldorf. --- # Staatliche Leistungen > Staatlichen Leistungen im Überblick - Wohnungsbauprämie, Denkmalschutz-Abschreibung, Kindergeld – kompakt erklärt. URL: /artikel/baufinanzierung-staatliche-leistungen Typ: article ## Einleitung Viele Arbeitnehmer wissen nicht, was Vermögenswirksame Leistungen sind, welchen Anspruch sie darauf haben und welche Investitionsmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Obendrein gibt’s auch noch Geld als Wohnungsbauprämie, für Denkmalschutz-Abschreibung, Kindergeld und Riester-Förderung. Deshalb finden Sie an dieser Stelle wichtige Informationen zum Thema – und alle Zahlen auf einen Blick. --- # Starke Allianz zum Nutzen privater Bauherren > Erfahren Sie, wie FMH und Handelsblatt durch die Zertifizierung von Baufinanzierungsvermittlern Vertrauen und Transparenz schaffen. Entdecken Sie ausgezeichnete Alternativen zur Bankberatung für Ihre Baufinanzierung und profitieren Sie von exzellenter Beratung und Betreuung. URL: /artikel/starke-allianz-zum-nutzen-privater-bauherren Typ: article Zinsentwicklung treibt Immobiliennachfrage Am 17.10.2024 hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt. Diese Entscheidung signalisiert, dass die Inflation erfolgreich eingedämmt wurde. Allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass auch die Bauzinsen wirklich fallen werden. Aktuelle Zahlen des FMH Index zeigen, dass der durchschnittliche Bauzins für 10-jährige Immobilienkredite aktuell bei 3,35 Prozent liegt. Und auch die Nachfrage nach Immobilien ist wieder gestiegen. Das Volumen der neu abgeschlossenen Hypothekenkredite lag laut Barkow Consulting im Juli 2024 bei 19,5 Mrd. Euro und damit auf dem höchsten Stand seit 2 Jahren. Warum Beratung und Betreuung immer wichtiger werden Angesichts von immer noch hohen (und perspektivisch steigenden) Preisen für Neubauten und Bestandsimmobilien, bleibt es jedoch dabei: Das Projekt Eigenheim steht und fällt mit der richtigen Baufinanzierung. Bei der Suche nach dem richtigen Partner setzen die meisten Kunden allerdings noch immer auf die Expertise der Banken. Baufinanzierungsvermittlern hingegen stehen viele der angehenden Eigenheimbesitzer weiterhin skeptisch gegenüber. Daran ändert selbst die Tatsache nichts, dass Vermittler oft hervorragende Angebote machen und bereits seit 20 Jahren fester Bestandteil des Bauzinsvergleichs von FMH.de sind. Um Bauherren und Käufern die Skepsis gegenüber den Baufinanzierungsvermittlern zu nehmen, hat die FMH daher damit begonnen, Vermittler systematisch zu überprüfen – und für besonders guten Service in der Beratung und Betreuung ein Zertifikat zu vergeben. Publiziert werden die Ergebnisse unter anderem von unserem Kooperationspartner, dem Handelsblatt. Die dort veröffentlichte Liste der ausgezeichneten Vermittler wird stetig aktualisiert. Mit unserem neuen Projekt leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag dazu, dass Interessierte eine gute und faire Beratung erhalten. Die ersten Vermittler kann man bereits auf der Handelsblattseite finden – und deren Zahl dürfte in den kommenden Wochen und Monaten noch deutlich steigen: Inzwischen beginnt es sich herumzusprechen, wie viel einfacher das Tagesgeschäft durch die Zertifizierung wird. Entsprechend groß ist die Nachfrage bei der FMH. Selbst einige Banken überlegen inzwischen, ob sie ihre Vermittler zu einer FMH-Zertifizierung verpflichten sollten, um mehr Vertrauen in deren Dienste zu schaffen. Von dieser Entwicklung profitieren am Ende alle Beteiligten: die Vermittler, die gute Dienstleistungen anbieten und die Kunden, die statt Verträgen von der Stange eine individuelle Beratung und Betreuung erhalten. ## Einleitung Die Zinsen sinken, die Inflation normalisiert sich – und die Nachfrage nach Immobilien steigt. Nach wie vor aber setzen Kunden bei der Baufinanzierung vor allem auf die Beratung ihrer Bank. Dabei gibt es – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichnete Alternativen. --- # Steigende Zinsen, sinkende Preise > Über die Entwicklungen am Immobilienmarkt wird aktuell viel diskutiert. Die steigenden Zinsen und sinkenden Preise bringen sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich. Lesen Sie mehr über die aktuelle Lage auf dem Immobilienmarkt. URL: /artikel/steigende-zinsen-sinkende-preise Typ: article Schneller. Teurer. Aber billig finanziert: In den vergangenen Jahren mussten Käufer oft kurzentschlossen sein, um auf dem Immobilienmarkt zum Zug zu kommen. Noch im ersten Halbjahr 2022 (und damit im dritten Pandemie-Jahr) wurden Immobilien und Finanzierungen verkauft, als gäbe es kein Morgen. Dann begann die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen zu erhöhen. In der Folge stiegen die Bauzinsen und liegen plötzlich wieder bei drei Prozent und mehr. Damit war die Zeitenwende auch auf dem Immobilienmarkt eingeläutet. Wollte und musste bis vor Kurzem jeder Kaufinteressent schnell kaufen und finanzieren, ist heute alles anders. Bei 3,5 Prozent Zinsen stoppte das Kaufinteresse fast von einem Tag auf den anderen. Interessenten fingen an, genauer zu überlegen oder zogen sich komplett vom Markt zurück. Kehrtwende (fast) über Nacht Dabei wäre das Angebot umfangreicher als noch vor einem Jahr: Viele Eigentümer, die den Verkauf bislang hinausgezögert und auf steigende Preise gesetzt haben, versuchen gerade alles, um ihre Bestandsobjekte loszuwerden. Denn die sinkendende Nachfrage drückt inzwischen auch die Preise. Kein Wunder: Ein Immobilienkauf dauert vom Beginn der Objektsuche bis zum Vertragsabschluss in der Regel sechs bis neun Monate. Wer Anfang 2022 begann, den Markt zu sondieren, konnte noch mit Bauzinsen von einem Prozent oder weniger kalkulieren. Als das passende Objekt gefunden war, waren die Zinsen Ende August aber schon bei über drei Prozent. Die Rate für 400.000 Euro Darlehen hatte sich dadurch innerhalb von neun Monaten von 1.300 Euro auf 2.000 Euro erhöht – für viele Interessenten war das nicht mehr zu stemmen. Doch nicht nur der Käufermarkt ist eingebrochen. Auch Neubauprojekte kommen – wenn überhaupt – nur noch schleppend voran. Schuld sind Lieferengpässe und die enormen Preissteigerungen bei Baumaterialien, die solche Vorhaben inzwischen fast unkalkulierbar machen. Kein Schaden ohne Nutzen So ärgerlich diese Entwicklungen für viele sein mögen: Sie haben durchaus auch Vorteile, denn sie beruhigen einen Immobilienmarkt, auf dem der Ausnahmezustand zuletzt als Normalität empfunden wurde: Nicht mehr, wer am schnellsten beim Notar ist, bekommt den Zuschlag, sondern der Interessent, der bereit und in der Lage ist, einen angemessenen Preis zu bezahlen. Auch was die Finanzierung angeht, haben Käufer wieder Zeit. Die Zinsen bewegen sich derzeit in einem Korridor von 3,25 und 3,75 Prozent bei zehn Jahren fest. Zugegeben: Wer mit drei oder vier Prozent finanzieren muss, braucht meist länger, um seinen Kredit abzubezahlen, weil Tilgungsquoten von drei Prozent oder mehr nun kaum noch darstellbar sind. Dennoch lässt sich ein Darlehen von 400.000 Euro Darlehen auch bei 3,5 Prozent Zins und 1,5 Prozent Tilgung entspannt abbezahlen. Die monatliche Rate beträgt in dieser Konstellation 1.667 Euro und der Kunde ist nach 35 Jahren schuldenfrei. Der Immobilienmarkt ist alles andere als tot Auch wenn die ganz heiße Phase erst einmal vorbei ist: Bei der FMH-Finanzberatung erwarten wir, dass sich schon bald wieder mehr Kaufwillige aus der Deckung wagen – auch, weil sich die Mieten in den nächsten Monaten kräftig erhöhen werden. Dass die Preise für Bestandsimmobilien dadurch wieder in die Höhe schießen, ist hingegen unwahrscheinlich. Vielmehr rechnen wir damit, dass sich die Preise auf dem derzeitigen Niveau halten oder sogar noch etwas nachgeben. Denn auch auf Neubaumarkt könnte es wieder aufwärts gehen, wenn die Lieferprobleme weniger werden und Bauträger wieder in der Lage sind, die Fertigstellung ihrer Gebäude terminlich und preislich zu garantieren. Wenn der Staat es dann noch schaffen würde, irgendwann die notwendige Anzahl von Wohnungen zu bauen, statt Zahlen zu nennen, über die sich nur noch lachen lässt, wäre weiterer Druck vom Mietermarkt genommen und die Immobilienpreise könnten deutlich nachgeben. Bis es soweit kommt, dürfte allerdings noch viel Zeit vergehen. Fazit: Wer weiter mit einem Haus- oder Wohnungskauf liebäugelt, sollte sich nicht abschrecken lassen, genau recherchieren und die Finanzierung mit möglichst viel Flexibilität planen. Mit dem FMH-Vergleichsrechner können Interessenten Angebote einholen. Unsere Tools helfen zudem, die unterschiedlichen Varianten genauer zu vergleichen und zu ermitteln, welche Gestaltung den eigenen Bedürfnissen am ehesten entspricht. ## Einleitung Erst waren die Immobilien unbezahlbar, nun sind es die Finanzierungen: Über die Entwicklungen am Immobilienmarkt wird derzeit viel diskutiert. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch: Es ist bei weitem nicht so schlimm, wie viele denken. --- # Tagesgeld 2026: Wo Sparer jetzt die attraktivsten Konditionen finden > Eine Auswertung der FMH im Auftrag des Handelsblatts: Die attraktivsten Tagesgeldkonten 2026 mit hohen Zinsen & Zinsgarantie im Vergleich. Jetzt informieren. URL: /artikel/die-besten-tagesgeldzinsen-2026-03 Typ: article Mehr Sicherheit und längere Zinsgarantien In wirtschaftlich unsicheren Zeiten setzen viele Anleger wieder stärker auf Stabilität und schnelle Verfügbarkeit. Tagesgeld erfüllt diese Anforderungen: Das Guthaben ist jederzeit verfügbar und durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Bank geschützt; teils sichern Banken darüber hinaus deutlich höhere Beträge ab. Gleichzeitig passen viele Institute ihre Aktionszinsen an, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Zudem verlängern immer mehr Anbieter die Zinsgarantie – statt nur drei Monaten werden zunehmend sechs oder sogar zwölf Monate feste Konditionen angeboten, was die Planungssicherheit spürbar erhöht. So wurde bewertet Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts insgesamt 75 bundesweite Tagesgeldanbieter untersucht. Im Mittelpunkt standen: • Rendite für 4 Monate • Dauer der Zinsgarantie • Einlagensicherung • Mindestanlage • mögliche Zusatzbedingungen (z. B. Girokonto-Eröffnung) Sechs Banken erhielten die Bestnote „sehr gut“. Bewertet wurde nicht nur die maximale Verzinsung, sondern die Gesamtattraktivität des Angebots. Diese Banken liegen vorne An der Spitze der Auswertung steht Bank11 mit einem Aktionszins von 3,11 Prozent bei dreimonatiger Garantie. Mit einem noch höheren Einstiegszins von 3,33 Prozent folgt die norisbank. Allerdings sinkt der Zinssatz nach Ablauf der Garantie deutlich. Zudem ist ein Girokonto beim Anbieter Voraussetzung. Ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet wurden: • comdirect • Volkswagen Bank • Suresse Direkt Bank • BBVA Fazit: Attraktive Chancen für sicherheitsorientierte Anleger Die Auswertung der FMH-Finanzberatung im Auftrag des Handelsblatts zeigt: Tagesgeld bleibt 2026 eine solide Option für Anleger, die Wert auf Sicherheit und Flexibilität legen. Wer nicht nur auf den Höchstzins schaut, sondern Garantiezeit, Anschlusszins und Bedingungen vergleicht, kann sein Erspartes gezielt optimieren. Der FMH Tagesgeld-Vergleich bietet einen transparenten Überblick über die aktuell besten Angebote. ## Einleitung Tagesgeld bleibt gefragt. Flexible Verfügbarkeit trifft auf stabile Zinsen – zumindest während der Zinsgarantie. Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag des Handelsblatts analysiert, welche Banken 2026 mit den besten Tagesgeldangeboten überzeugen. --- # Tagesgeld oder Festgeld? > Entdecken Sie die besten Tages- und Festgeldzinsen für 2024. Exklusive Tipps und Vergleiche für Ihre Anlageentscheidung – von der FMH-Finanzberatung im Handelsblatt. URL: /artikel/tagesgeld-oder-festgeld-2024-01 Typ: article Selten wurde so viel über Zinspolitik geredet, wie in den vergangenen Wochen und Monaten. Doch selbst Experten sind aktuell uneins darüber, wo die Reise hingeht. Denkbar scheint es zwar, dass die Zentralbanken in den USA und Europa bald die Leitzinsen senken – und damit die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld erneut auf Sinkflug schicken. Doch wie sollen Kunden sich auf diese Entwicklung vorbereiten? Um das zu erfahren, hat die FMH-Finanzberatung für das Handelsblatt ermittelt, wo es derzeit (noch) die besten Tagesgeldzinsen für Neu- und Bestandskunden gibt und welche Institute die besten Festgeldzinsen für ein, zwei und fünf Jahre bieten. Es geht wieder nach unten. Aber nicht überall. Die Zahlen haben wir bereits Ende Dezember 2023 recherchiert. Doch kaum hat das neue Jahr begonnen, da beginnen die ersten Banken schon damit, ihre Tagesgeldzinsen zu reduzieren. Beim Festgeld für fünf und mehr Jahre ging es ebenfalls nach unten – sogar noch deutlicher als bei den Anlagezeiträumen von ein und zwei Jahren. Einige regionale Banken haben mittlerweile das Festgeld für zehn Jahre ganz aus dem Angebot gestrichen. Wer sich für eine sehr umfangreiche Dokumentation interessiert findet diese auch auf der Auszeichnungsseite der FMH. Was also ist zu tun? Kein Grund zum Verzweifeln Auch wenn der Höhenflug bei den Tagesgeldzinsen erst einmal gestoppt scheint, finden Kunden immer noch attraktive Angebote. In der letzten Januarwoche glänzten die Trade Republic und der comdirect mit jeweils vier Prozent. Zum Zeitpunkt der Auswertung für das Handelsblatt war Trade Republic einsame Spitze, (Ende Dezember 2023) vor der Bank Norwegian und der wiLLBe by Liechtensteinische Landesbank. Nur für Bestandskunden hat die FMH noch diese Banken zusätzlich als „sehr gut“ ausgezeichnet: LeasePlan Bank und die J&T Direktbank . Bei den Festgeldzinsen finden sich für alle drei Festlegungszeiten folgende Banken ganz vorn: ISBANK, Ziraat Bank International und Weltsparen – bei den kurzen Laufzeiten für ein und zwei Jahre glänzen noch: die J&T Direktbank, OYAKANKER Bank, CA Auto Bank und Kommunalkredit Invest. Wer für seine aktuelle Anlageentscheidung den besten Zins finden will, kann unsere Vergleichsrechner nutzen: Tagesgeld-Vergleich Festgeld-Vergleich ## Einleitung Kunden, die in festverzinsliche Anlagen investieren wollen, stehen derzeit vor schwierigen Entscheidungen. Nicht nur müssen sie sich zwischen Tages- und Festgeld entscheiden, auch die Bestimmung der Laufzeit ist derzeit anspruchsvoll. Eine Extra-Auswertung der FMH für das Handelsblatt bietet eine wichtige Entscheidungshilfe. --- # Tagesgeldzinsen steigen wieder  > Tagesgeldzinsen bleiben attraktiv! Profitieren Sie von Top-Angeboten mit bis zu 3,50 % Zinsen p.a. – vergleichbar, transparent und unabhängig auf fmh.de. URL: /artikel/tagesgeldzinsen-steigen-wieder Typ: article Moderate Teuerungsraten innerhalb des angepeilten Korridors: Für die Europäische Zentralbank (EZB) sind das gute Nachrichten. Die Leitzinsen bleiben daher bis auf Weiteres auf dem Stand von Juni 2025. Und auch der Einlagenzins, also jener Satz, den die Banken erhalten, wenn sie Kundengelder bei der EZB parken, vorerst bei zwei Prozent.  Doch was bedeutet dieser Stillstand für Sparer, die ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto liegen haben?  Die Zahl der Aktionsangebote nimmt wieder zu  Traditionell dürfen Anleger in einer solchen Konstellation nicht allzu viel erwarten. Normalerweise weisen Banken ihre Top-Tagesgeldangebote stets analog zum Einlagenzins der EZB aus. Mit anderen Worten: Selbst Neukunden, die in der Regel (zumindest vorübergehend) die besseren Konditionen erhalten als Bestandskunden, bekamen nur jenen Anlagezins garantiert, den die Banken auf der anderen Seite von der EZB erhalten, wenn sie die Einlagen dort parken.   Inzwischen sehen wir allerdings, dass einige Banken wieder mehr bieten als den Standard. Meist stammen solche Offerten von Instituten, die sich auf dem deutschen Markt einen Namen machen wollen oder sehr genau rechnen. Ein Beispiel: Das Top-Zinsangebot laut Tagesgeldvergleich auf fmh.de von Ende Oktober 2025 liegt derzeit bei 3,50 Prozent. Das klingt sehr lukrativ. Allerdings garantiert die Bank diesen Zinssatz nur für drei Monate. Und sie begrenzt den maximalen Anlagebetrag, für den diese Konditionen gelten auf maximal 75.000 Euro.   Für Kunden bedeutet das: Innerhalb der garantierten drei Monate können sie bis zu 656,25 Euro Zinsen erhalten. Auch für die Bank lohnt sich das Angebot: Sie bekommt im selben Zeitraum 375 Euro Einlagezinsen von der EZB und investiert damit effektiv 281,25 Euro, um neue Kunden zu gewinnen – die Aufmerksamkeit in den Zinsvergleichen gibt es gratis dazu.  Tagesgeld ist für alle Beteiligten also durchaus wieder attraktiv. Und selbst Kunden, die bereits viele Neukundenaktionen ausgenutzt haben, haben wieder die Möglichkeit TOP-Tagesgeldzinsen zu ergattern. Wer etwa 50.000 Euro statt für 0,75 Prozent zu drei Prozent und mehr bei einer Bank mit Aktionszins anlegt, erwirtschaftet innerhalb von drei Monaten ein Plus von 281,25 Euro.   Kaum Bewegung im Bestand  Bleibt die Frage, wie sich die Zinsen für die Bestandskunden entwickeln. Der durchschnittliche Wert in diesem Segment liegt derzeit bei 0,71 Prozent (siehe Grafik). Das gleicht noch nicht einmal die Inflation aus.   Die Banken hingegen verdienen dennoch gut: Sie parken einfach die Milliarden der Sparer bei der EZB und bekommen die Differenz zwischen EZB-Einlagenzins und jenem Wert, den sie ihren Bestandskunden zahlen, als Gewinn vergütet. Das ist ein gutes Geschäft für die Banken. Allein Sichteinlagen (Geld auf Girokonto, Tagesgeld und andere kurzfristige Geldanlagen) und Bargeld beliefen sich im Jahr 2024 auf knapp vier Billionen Euro. Selbst wenn die Differenz zwischen dem Einlagezins und dem für Bestandskunden nur bei 0,5 Prozent läge (und in der Praxis ist es oft deutlich mehr), hätte die EZB 20 Milliarden Euro an die Banken und Sparkassen auszahlen.  Wechseln lohnt sich Derzeit deutet wenig darauf hin, dass sich die Zinsen für Bestandskunden deutlich verbessern. Wer ein bisschen Zeit investiert, kann sich allerdings auch in Zukunft hervorragende Zinsen aufs Tagesgeld sichern – vorausgesetzt, er oder sie ist bereit, gelegentlich die Bank zu wechseln. Denn auch in Zukunft wird es immer wieder Banken geben, die Neukunden für das Tagesgeld mehr zahlen als den Einlagenzins der EZB. Um davon zu profitieren, muss man sich nur die Mühe machen, ab und zu sein Erspartes gelegentlich zu einer anderen Bank zu transferieren. ## Einleitung Die Inflationsgefahr in der Eurozone ist vorerst gebannt. Mit einer Teuerungsquote von rund zwei Prozent können die Währungshüter gut leben. Der Leitzins bleibt daher erst einmal unverändert. Sparer können sich zum Teil aber trotzdem über mehr Rendite freuen. --- # Umschuldung: Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden > Die sieben typischsten Fehler und wie Sie sie vermeiden: Alles über die richtige Umschuldung von Krediten. URL: /artikel/ratenkredit-umschulden Typ: article Wer vor drei Jahren einen Kredit für 6,84% aufgenommen hat und heute sieht, dass er selbst bei mittlerer Bonität halb so günstig fahren könnte, denkt womöglich darüber nach, umzuschulden. Aber kann man einen Kredit einfach so kündigen? Absolut. Eine Umschuldung ist bei allen Krediten, die nicht grundbuchlich abgesichert sind – wie das bei Immobilienkrediten der Fall ist – möglich. Jede Bank muss die vorzeitige Kreditablösung erlauben. Das kostet maximal 1% der Restschuld, wenn die Kreditlaufzeit unter 12 Monaten ist, sogar nur 0,5%. Wer eine, meist unsinnige, Restschuldversicherung abgeschlossen hat und diese kündigt, erhält zudem noch etwas Geld zurück. Die vorzeitige Kreditkündigung ist also weder ein Problem noch sonderlich teuer. Doch die folgenden sechs Fehler könnten der erfolgreichen Umschuldung im Wege stehen. Die sieben typischsten Fehler bei der Umschuldung: 1.Eine (neue) Restschuldversicherung abschließen. Die Restschuldversicherung wird gern passend zum Kreditvertrag empfohlen und klingt zunächst auch ganz sinnvoll. Allerdings landen 40 bis 60% der Einmalprämie als Provision bei der Bank oder dem Vermittler – Kosten, die Sie einfach einsparen können, indem Sie eine sehr günstige Risikoversicherung abschließen. Die erfüllt den gleichen Zweck bei wesentlich geringeren Beträgen: Ein 40-jähriger Kreditnehmer zahlt bei einer Direktversicherung 3,10 Euro für eine Risikoversicherung über 50.000 Euro für die nächsten 10 Jahre. Dies sind 372 Euro innerhalb von 10 Jahren – ein Bruchteil dessen, was eine gleichwertige Restschuldversicherung kosten würde. 2. Sich von Kreditportalen mit Billigstzinsen locken lassen. Wenn man schon umschuldet, dann will man auch den günstigsten Kredit. Doch leider locken die meisten Vergleichsportale im Internet mit Zinsen, die die meisten Kreditnehmer gar nicht erhalten. Das Bundeskartellamt sieht’s unkritisch: Es argumentiert, dass Kunden vor der Unterschrift über die wahre Zins- und Kredithöhe informiert werden und deshalb nicht getäuscht werden. Wir sehen das ein wenig anders. Denn der zunächst angelockte Kunde unterschreibt letztlich vielleicht doch den teureren Kredit, um sich die erneute Suche zu ersparen. Für eine Umschuldung ist das wenig sinnvoll. 3. Den Dispo umschulden – und gleich wieder in den Dispo rutschen Dispo-Schulden in einen Ratenkredit umzuwandeln, kann eine gute Idee sein, denn nicht selten liegen die Dispozinsen im zweistelligen Bereich. Wer allerdings bereits so lange tief im Dispo steckt, dass die Bank eine Umschuldung vorschlägt, sollte den Dispo nach der Umschuldung möglichst nicht mehr anfassen, idealerweise sogar kündigen und nur noch mit dem Geld haushalten, das tatsächlich zur Verfügung steht. Andernfalls kann eine Überschuldung drohen. 4. Einen (neuen) Dispo zur Kredittilgung nutzen. Das sollten Sie auf gar keinen Fall tun: Den Dispo nutzen, um die Ratenkreditrate zu bezahlen. Wenn Sie Ihre Ratenkreditrate nicht aus dem monatlichen Haushaltsbudget heraus stemmen können, ist die Rate zu hoch. Ist das bei Ihrem aktuellen Kredit schon der Fall, verlängern Sie bei einer Umschuldung die Laufzeit – so verringert sich die monatliche Rate. Der Einstieg in die Verschuldungsfalle ist programmiert, wenn sich neben dem Ratenkredit wieder Stück für Stück eine Dispogröße aufbaut. Versuchen Sie, jeden weiteren Kredit zu vermeiden, das gilt auch für zinsfreie Konsumentenkredite, denn auch diese müssen getilgt werden und belasten das monatliche Budget. 5. Das erste Angebot direkt unterschreiben. Es mag wie ein Wink des Schicksals wirken, wenn der Kredit-Flyer im Briefkasten liegt. Doch Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie einen Blick auf unseren Ratenkreditvergleich werfen und unterschiedliche Konditionen vergleichen. Allein schon, um passende Angebote für Ihre Bonität zu finden und nicht auf Schaufensterangebote hereinzufallen. Wer einen Kredit benötigt, hat meist nichts zu verschenken. 6. Apfel mit Birnen vergleichen. Ob sich eine Umschuldung lohnt, erkennen Sie nur, wenn Sie Kredite zum Vergleich heranziehen, die sich auf die Summe der Restschuld beziehen und eine Laufzeit haben, die der restlichen Laufzeit ihres aktuellen Kredits entspricht. Zudem müssen Sie die Entschädigungszahlung einkalkulieren. Erst dann wissen Sie, ob sich die Umschuldung lohnt. Wenn ja, können Sie die Parameter verändern, beispielsweise eine höhere Kreditsumme wählen oder eine längere Laufzeit. 7. Neue Schulden machen anstatt schnell zu entschulden. Es ist verlockend: Wenn man doch schon einen neuen Kredit aufnimmt, kann man doch auch gleich die Darlehenssumme erhöhen und den neuen Wohnzimmerschrank kaufen. Ihr Ziel sollte allerdings die schnelle Entschuldung sein und nicht der Versuch mehr Schulden in der aktuellen Ratenhöhe unterzubringen. Man gewöhnt sich sehr schnell daran, ein Leben auf Pump zu führen und verliert das Gespür dafür, dass Schulden eine Ausnahme und keine Regel darstellen sollten. Wer seinen Lebensstil nur über Kredite finanzieren kann, hat keinerlei Puffer für unvorhergesehene Kosten. Übrigens: Eine Umschuldung kann sich auch lohnen, wenn sich die eigene Bonität während der Kreditlaufzeit deutlich verbessert hat. Wenn sich die finanzielle Situation zum Positiven verändert hat, jedoch noch Altlasten den Schufa-Score herunterziehen, sollten Sie das persönliche Gespräch mit dem Banker Ihres Vertrauens suchen und schauen, ob eine Anpassung der Konditionen möglich ist. Fazit: Eine Umschuldung kann sich lohnen, wenn man die oben genannten Fehler vermeidet und an einer schnellen Entschuldung interessiert ist. Finden Sie in unserem Ratenkredit-Vergleich ein passendes Angebot für Ihre Umschuldung. ## Einleitung Eine Umschuldung kann viele Gründe haben – beispielsweise die Zusammenlegung mehrerer Kredite oder die Ablösung eines teuren Kredits durch einen günstigeren. Das lohnt sich jedoch nur, wenn man bei der Umschuldung einige Dinge beachtet. Die häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden. --- # Warum Banken intensiv um Girokunden buhlen…. > Warum Banken mit kostenlosen Girokonten und hohen Tagesgeldzinsen um Neukunden kämpfen. Und wie Verbraucher profitieren können. URL: /artikel/warum-banken-intensiv-um-girokunden-buhlen. Typ: article Beide brauchen ein Girokonto, über dass sie ihre laufenden Finanzangelegenheiten managen. Hier gehen die regelmäßigen Zahlungen vom Staat oder dem Arbeitgeber ein. Und von hier werden fixe Kosten gedeckt, etwa für Wohnen, Essen und den sonstigen Bedarf des täglichen Lebens. Damit enden die Gemeinsamkeiten unserer beiden Vergleichskunden aber bereits. Denn die Kosten, die mit der Kontoführung verbunden sind, variieren zum Teil sehr deutlich, je nachdem, wie attraktiv der Kunde für das Geldhaus ist und welchen Service er in Anspruch nehmen will. Ist der (neue) Kontoinhaber bereit, sein Gehalt oder sonstige regelmäßige Zahlungseingänge über das Girokonto abzuwickeln, ist es zum Beispiel möglich, ein kostenloses Girokonto zu erhalten. Dabei gilt die Faustregel: Je höher der geforderte Mindestgehaltseingang, desto größer der Vorteil bei den eingesparten Kontoführungsgebühren. Umgekehrt bedeutet das: Wer unter der Minimalschwelle von meist 500 oder 1000 Euro Geldeingang pro Monat liegt, zahlt für sein Girokonto bis zu 9, 90 Euro Gebühr. Pro Monat. Nicht jeder Kunde ist gleichermaßen interessant Mit dieser Praxis wollen Banken vor allem die aus ihrer Sicht besonders attraktiven Girokunden für sich gewinnen. Die gibt es in zwei Varianten: Nummer eins: Der Gutverdiener, der wenig ausgibt und sein üppiges Gehalt auf seinem Girokonto parkt – ohne dass die Bank dafür Zinsen zahlen muss. Nummer zwei: Der Gutverdiener, der sein Geld mit vollen Händen ausgibt und deshalb auch ab und zu seinen Dispokredit nutzt. Denn auch daran kann die Bank verdienen. Ein weiterer Vorteil gut situierter Girokunden – zumindest aus Sicht der Bank: Sie kann anhand der getätigten Transaktionen sehen, welche Anlageprodukte für ihn oder sie in Frage kommen. Zudem wenden sich viele Privatleute bei größeren Geldgeschäften, etwa einem Immobiliendarlehen oder einem Leasingkredit, bevorzugt an ihre Hausbank. Und weil hier das große Geld zu verdienen ist, lassen sich die Banken ihr Marketing fürs Girokonto auch einiges kosten. Kaufkräftige Kunden sind attraktive Kreditnehmer Die ING und die BBBank etwa geben einem Immobilienkunden einen Zinsrabatt von 0,1 Prozent auf den gesamte Kreditbetrag, wenn er oder sie auch ein Girokonto mit Gehaltseingang bei der Bank hat oder neu eröffnet (Details siehe Bauzinsvergleich). Bei einem Baukredit über 400.000 Euro ist das ein Vorteil von rund 3.600 Euro innerhalb von zehn Jahren, wenn der Kunde die ersparten Zinsen konsequent eine höhere Tilgung investiert. Eine Baufinanzierung setzt einen entsprechend großzügigen Gehaltseingang voraus, damit der Kunde sich während der Tilgungsphase nicht einschränken und trotzdem die nötigen Rücklagen für die Instandhaltung der Immobilie bilden kann Aber auch der Tagesgeld-Kunde kann ein lukrativer Girokunde sein Eine weitere beliebte Variante um neue Girokunden zu gewinnen: Die Bank macht ein attraktives Angebot – koppelt das aber an die Eröffnung eines Girokontos. Wer also von besonders guten Aktionszinsen beim Tagesgeld profitieren will, der muss bei derselben Bank auch gleich ein Girokonto oder Depots eröffnen. Die Idee dahinter: Selbst, wenn der Tagesgeldkunde nach dem Ablauf des Aktionszeitraums zum nächsten Topanbieter wechselt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er das Girokonto behält.  – Um das zu erreichen, nehmen die Banken sogar vorübergehend einen kleinen Verlust in Kauf. Denn die Aktionszinsen für Tagesgeld-Neukunden sind oft höher als der EZB-Einlagenzins, den die Bank erhält, wenn sie dort ihr Geld parkt. Verlangt die Bank als Gegenleistung für den hohen Tagesgeldzins die Girokonto Eröffnung, ist die Wahrscheinlichkeit also hoch, dass sich dieser Kunde lohnt – entweder als Bestandskunde bei Tagesgeld oder als langfristiger Girokunde. Und weil schon bekannt ist, dass dieser Tagesgeldkunde Anlagepotenzial mitbringt, kann man ihm später auch lukrativeren Investmentangebote unterbreiten. Girokunden gewonnen und Investmentmöglichkeiten vorhanden, bedeuten: Die überhöhten Tagesgeldzinsen haben sich gelohnt.   Im besten Fall profitieren alle Beteiligten Wie Kunden das strategisch nutzen können: Sie können die Marketingstrategien der Banken gezielt nutzen, um sich einen günstigen Kredit oder gute Zinsen aufs Tagesgeld zu sichern – einfach durch die Eröffnung eines Tagesgeldkontos mit Girokonto-Pflicht.  Dennoch ist es wichtig, sehr genau hinzusehen. Denn der beste Tagesgeldzins nützt nur wenig, wenn die Kontoführungsgebühr des Girokontos den Zinsvorteil beim Tagesgeld schmälert. Und wenn sich herausstellt, dass das Angebot der Bank doch nicht so prickelnd ist? Dann finden Anleger und (potenzielle) Girokunden mit dem Girokontovergleich oder Tagesgeldvergleich auf fmh.de bestimmt das optimale Produkt für die eigenen Bedürfnisse. ## Einleitung Was haben ein Dax-Vorstand und ein Bürgergeld-Empfänger gemeinsam, wenn es um ihre Finanzen geht? --- # Wenig Aussicht auf niedrige Bauzinsen in den nächsten Monaten > Prognose: So entwickeln sich die Bauzinsen im 1. Quartal 2026 | FMH URL: /artikel/wenig-aussicht-auf-niedrige-bauzinsen-in-den-naechsten-monaten Typ: article Warum die Zinsen bleiben, wo sie sind Die Bauzinsen werden beeinflusst von der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe. Sie spiegelt wider, wie Investoren die finanzielle Entwicklung des deutschen Staates einschätzen. Wer sein Geld in deutschen Pfandbriefen anlegen will, hat etwas mehr Risiko einzuplanen, als der Anleger beim deutschen Staat. Also weisen die Renditen der Pfandbriefe eine etwa 0,5 Prozentpunkte höhere Rendite aus. Und dann wollen die Banken auch bezahlt werden für die Bearbeitung der Kreditvergabe, haben ein Finanzierungsrisiko einzuplanen und wollen am Ende auch noch etwas Geld verdienen. Deshalb ist der Unterschied zwischen Pfandbriefrendite und Bauzinsen nochmal 0,5 bis 0,8 Prozentpunkte. Und am Ende ist der Unterschied zwischen der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe und den Bauzinsen bei etwa 0,9 und 1,3 Prozentpunkten. Aktuell liegt die Differenz bei etwa einem Prozent. Wenn sich die Renditen der Bundesanleihe in den nächsten Wochen und Monaten eher erhöhen werden, weil der deutsche Staat sehr viel von den Anlegern borgen muss, dann ist sehr wenig Spielraum für sinkende Bauzinsen. Kein „Neujahrs-Bonus“ in Sicht Ob die Banken, wie in den letzten Jahren oft zu beobachten war, die Bauzinsen zum Jahresanfang leicht absenken, weil sie mit weniger Marge zufrieden sind, ist in 2026 eher unwahrscheinlich. Der Spielraum zwischen Pfandbriefrendite und Bauzinsen ist mit 0,4 Prozentpunkten relativ gering, so bleibt kein Spielraum für sinkende Zinsen. Wer trotzdem auf kurzfristige Marktschwankungen spekuliert, kann dies machen und den Hypothekenzinsen-Vergleich auf der FMH-Seite nutzen, damit ihm keine Schnäppchen durch die Lappen geht. ## Einleitung Das Interesse an der Entwicklung der Bauzinsen bleibt weiterhin hoch. Dies freut zum einen die Immobilienwirtschaft aber auch Banken und Vermittler. Doch wer auf einen deutlichen Abwärtstrend in den nächsten Monaten hofft, wird wohl enttäuscht. Wer sich über die Entwicklung der Bauzinsen Gedanken macht, will selten wissen, was nächste Woche sein wird, sondern was sich in den nächsten Monaten tun wird. --- # Wer hat aktuell die besten Zinsen bei der Baufinanzierung? > Vergleich von Banken zur Baufinanzierung mit Tilgungsänderung für die WirtschaftsWoche URL: /artikel/wer-hat-aktuell-die-besten-zinsen-bei-der-baufinanzierung-2023-09 Typ: article Das ist auch nicht verwunderlich, denn der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen. Zwar nicht mehr so schnell, dafür wesentlich überlegter. Für die WirtschaftsWoche (WiWo) sollten wir aus unserem Baufinanzierungsfundus die Banken mit den besten Effektivzinsen und Bedingungen herausfinden. Wir haben uns hier bewusst nur auf die kreditgebenden Banken konzentriert. Also nicht die Vermittler berücksichtigt, denn diese bieten ohnehin die Zinsen der besten Banken an. Nach meiner Gesamteinschätzung kann es sich aktuell lohnen, Wohneigentum zu kaufen oder zu bauen. Die Nachfrage nach Wohnraum wird ja nicht kleiner, sondern voraussichtlich wieder steigen. Zum anderen werden die höheren Löhne der jüngsten Tarifabschlüsse Angebot und Nachfrage auch auf dem Markt für Kaufimmobilien positiv beeinflussen. Wir haben im Finanzierungsvergleich für die WiWo bewusst nicht nur die Effektivzinsen bewertet, sondern auch sehr stark die Möglichkeit der Tilgungssatzänderung. Denn gerade in eher unsicheren Zeiten, wo keiner wirklich weiß, wie es mit der Zinsentwicklung weitergehen wird, ist die Option von Tilgungsveränderung nach oben und unten sehr wichtig. Vor allem die mögliche Reduzierung der Tilgung auf ein Prozent kann in persönlich schwierigen Phasen äußerst hilfreich sein. Mit „sehr gut“ wurden in unserer Auswertung „Beste flexible Baufinanzierung“ diese bundesweit tätigen Banken ausgezeichnet: Santander, Sparda-Bank West, Postbank, 1822direkt und die BBBank. Die Platzierung erfolgte nach dem Zinssatz und den Nebenbedingungen. Sie suchen die beste Baufinanzierung für Ihr Vorhaben? Hier hilft der Baugeldvergleich. ## Einleitung Je höher das Zinsniveau bei der Baufinanzierung, desto intensiver wird nach den besten Zinssätzen am Markt gesucht. Dies können wir zumindest von den Besucherzahlen auf der FMH-Immobilienkreditseite feststellen. --- # Weshalb steigen die Bauzinsen trotz EZB-Leitzinssenkung? > Erfahren Sie, warum Bauzinsen trotz EZB-Leitzinssenkung steigen. Entdecken Sie die wahren Einflussfaktoren und was dies für Immobilienkäufer bedeutet. URL: /artikel/bauzinsen-steigen-trotz-ezb-zinssenkung-2024-06 Typ: article Tatsächlich scheint es eine logische Schlussfolgerung: Wenn die EZB den Leitzins senkt, müssten doch alle anderen Zinsen folgen. Und so schauen alle gespannt auf Donnerstag: Für den 06. Juni wird eine erste Leitzinssenkung seit dem Erhöhungssprint, beginnend im Juli 2022, erwartet. Da der Leitzins schließlich, das steckt schon im Wort, eine “leitende Funktion” für den Zinsmarkt hat, müsste das ja bedeuten, dass alle anderen Zinsen ebenfalls sinken – auch die Bauzinsen. Doch das stimmt nicht und wir erklären gerne, weshalb. EZB-Leitzinssenkung bedeutet niedrigere Anlage- und Ratenkreditzinsen – soweit stimmt die Annahme. Da alle Welt die Leitzinssenkung für Donnerstag erwartet, haben viele Banken ihre Tagesgeld – und Festgeldzinsen bereits gesenkt. Manche in weiser Voraussicht, um sich den Ad-Hoc-Aufwand zu sparen. Andere, um ihre Zinsen anschließend nochmals senken zu können. Für den Verbraucher erscheint das logisch: Niedriger Leitzins, niedrigere Marktzinsen. Und so werden die Senkungen klaglos akzeptiert – schließlich haben sie auch positive Seiten: Sinken die Anlagezinsen, sinken auch die Konsumentenkredite, wenn die Banken fair arbeiten, da der Einkauf des Finanzierungsgeldes billiger wird. Doch wer jetzt erwartet, dass auch Baukredite günstiger werden, täuscht sich. Deshalb hat die EZB-Leitzinssenkung nur bedingt Einfluss auf das Baugeld. Wer wissen möchte, wie sich die Bauzinsen entwickeln, sollte nicht auf den Leitzins schauen, sondern auf die Inflationsrate. Die ist im letzten Monat nicht gefallen – und ob sie im Juni fällt, ist ebenfalls nicht sicher. Das verunsichert Investoren: Es ist die Pflicht der EZB, für eine stabile Währung zu sorgen. Wenn der Leitzins gesenkt wird, obwohl die Inflationsrate diese Entscheidung eigentlich nicht rechtfertigt, sagen sich Investoren: Deutsche Bundesanleihe ja, aber nur zu höheren Zinsen, wenn die EZB nicht für eine fallende Inflation sorgt. Eine Leitzinssenkung ist dafür bekanntlich kein geeignetes Mittel. Steigt die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe, weil Investoren höhere Zinsen fordern, steigen auch die Pfandbriefrenditen – und damit am Ende auch die Bauzinsen. Deshalb gehen wir von FMH aktuell nicht von fallenden Bauzinsen aus, auch wenn die EZB den Leitzins senkt. Die amerikanische Notenbank FED sieht noch keine Möglichkeit, den Leitzins zu senken, da eine zu geringe Reduzierung der Inflation zu erwarten wäre. Die EZB will sich hier offenbar als Vorreiter positionieren. Im Sommer 2022 hatte sie mit der Senkung etwas zu lange gewartet – dieses Mal könnte es allerdings etwas zu schnell sein. Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen. ## Einleitung Mancher Verbraucher, der gerade mit dem Hauskauf liebäugelt, dürfte sich in den nächsten Tagen verwundert die Augen reiben: Wenn die EZB den Leitzins senkt – müssten dann nicht auch die Bauzinsen sinken? Stattdessen steigen sie. Geben die Banken die Senkung etwa einfach nicht weiter und treiben ihre Marge damit nach oben? --- # Wie weit werden die Bauzinsen noch steigen? > Steigen die Bauzinsen weiter? Die geplante Schuldenpolitik und globale Unsicherheiten treiben die Hypothekenzinsen nach oben -Erfahren Sie, welche Faktoren den Markt beeinflussen. URL: /artikel/wie-weit-werden-die-bauzinsen-noch-steigen-2025-03 Typ: article Die Angst ist spürbar. Kaufinteressenten aber auch Hausbesitzer, bei denen eine Refinanzierung ansteht, fragen sich dieser Tage beklommen, ob die Bauzinsen wohl demnächst die Schallmauer von vier Prozent durchbrechen werden. Diese Sorge ist mehr als berechtigt. Betrachtet man die welt- und finanzpolitischen Entwicklungen der vergangenen Wochen, dann ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass Hypothekendarlehen mit zehn Jahren Zinsbindung bald wieder vier Prozent Zinsen kosten werden. Oder gar mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der avisierte Mehrfach-Wumms bei den Staatsausgaben und die geplanten neuen Schulden von 900 Milliarden haben die Renditen der Bundesanleihe von 2,46 auf 2,92 Prozent gejagt. Die Bundesanleihe ist ein Kredit an den deutschen Staat von einem Investor. Und weil die Rendite der Bundesanleihe die Rendite der Pfandbriefe beeinflusst und diese direkt auf die Höhe der Bauzinsen durchschlägt, ist es logisch, dass die Banken in den nächsten Tagen und Wochen ihre Bauzinsen nach oben anpassen werden. Sie können dies in unserem Hypotheken-Vergleich selbst beobachten. Die Pfandbriefrendite für zehn Jahre stieg ebenfalls – und zwar von 2,99 auf 3,31 Prozent. Das Plus ist zwar etwas geringer als bei der Staatsanleihe. Dies könnte sich aber im Laufe der Zeit wieder verändern und nach oben angleichen. Täglich aktuelle Veränderungen finden Sie in unserer Rubrik Aktuelle Zinsentwicklung. Angesichts der Schwierigkeiten bei der Bildung einer entscheidungsfähigen neuen Bundesregierung dürfte der Anstieg der Renditen nicht nur eine kurzfristige Marktreaktion sein, sondern ein längerfristiger Effekt. Auch die Ungewissheit über die politische Ausrichtung der USA, die Zukunft der Nato und den drohenden Wirtschaftskrieg mit den Vereinigten Staaten sind Risikofaktoren, die die deutsche Wirtschaft beeinflussen und zu Risikoaufschlägen bei der Kreditvergabe an den Staat führen können. Hinzu kommt die Unsicherheit mit Blick auf das Verhalten der Europäischen Zentralbank (EZB). Ist sie in der Lage und bereit, eine aufkeimende Inflation niedrig zu halten oder liegt der Schwerpunkt ihrer Politik doch eher darauf, den EU-Staaten bei ihrer neuen Schuldenpolitik mit niedrigen Zinsen zu helfen? Direkter Effekt auf die Finanzierung All diese Entwicklungen und Trends machen es leider sehr wahrscheinlich, dass die Bauzinsen demnächst bei vier Prozent plus liegen. Dennoch besteht aus Käufersicht kein Grund zur Panik. Denn die Zinsen springen ja nicht – wie im Jahr 2022 – von einem auf vier Prozent. Stattdessen erfolgt das Wachstum relativ moderat, von 3,64 auf vier Prozent. Zugegeben: Ein halbes Prozent höhere Zinsen verursachen bei 400.000 Euro Darlehen eine monatliche Mehrbelastung von 167 Euro. Das aber dürfte – anders als vor drei Jahren – nicht bewirken, dass Kaufinteressenten ihre Pläne im großen Stil beerdigen. Informierte Entscheidungen sind gute Entscheidungen Dennoch tun angehende Hausbesitzer gut daran, sich die Mechanismen des Marktes vor Augen zu führen. Denn nur, wer die Entwicklungen versteht, kann am Ende des Tages auch gute Entscheidungen treffen. Die folgenden Grafiken sollen dabei helfen. Sie sind Bestandteil des FMH X Radars, den primär Banken und Versicherungen nutzen. Allerdings sind die Inhalte auch für Endverbraucher durchaus interessant. Zusammenspiel der Renditen von Bundesanleihen und Pfandbriefen Die erste Grafik zeigt, dass die beiden Renditesätze (Bundesanleihe und Pfandbrief) zwar grundsätzlich, auch optisch, fast parallel laufen. Betrachtet man aber die täglichen Differenzwerte, gibt teils gravierende Abweichungen. Die aktuelle Differenz zwischen Staatsanleihe und Pfandbrief liegt mit 0,4 Prozentpunkten sehr niedrig. Es könnte daher sein, dass die Pfandbriefrendite in den nächsten Tagen wieder auf eine mittlere Differenz von 0,60 Prozentpunkten ansteigt. Das würde in der Folge auch die Bauzinsen um etwa 0,2 Prozentpunkte verteuern. Verlauf der Pfandbriefrenditen und die Bauzinsen Auch Pfandbriefrenditen und Bauzinsen entwickeln sich nur auf den ersten Blick parallel, doch es gibt auch hier unterschiedliche Abstände zwischen den beiden Werten. Die durchschnittliche Abstandsgröße von Pfandbrief zu Bauzins beträgt 0,56 Prozentpunkte. Aktuell liegt die Differenz bei nur 0,30 Prozentpunkte. Sollte die Pfandbriefrendite auf den Mittelwert von 0,56 Prozent steigen, hätte dies auch in etwa eine weitere Bauzinserhöhung von 0,26 Prozentpunkten zur Folge. Der aktuelle Mittelwert der Bauzinsen liegt bei 3,64 Prozent. Rechnen wir den Anstieg um 0,26 Prozentpunkte hinzu, dann sind wir schon 3,90 Prozent. Die Vier-Prozent-Marke ist damit bereits in Sichtweite. Kommt die neue Mega-Inflation? Die Gefahr einer neuen Teuerungsquote von acht Prozent oder mehr sieht die FMH-Finanzberatung derzeit nicht. Man darf darauf hoffen, dass die EZB eine drohende Gefahr diesmal konsequenter bekämpfen wird als beim letzten Mal. Daher ist zu erwarten, dass sie die Leitzinsen anheben würde, bevor sowohl die Bundesanleihe als auch die Bauzinsen die höchsten Werte der vergangenen 20 Jahre erreichen. Kurzer Ausblick Die neue Bundesregierung muss sehr schnell beweisen, dass sie mit der enormen Neuverschuldung, ob mit oder ohne Schuldenbremse, die deutsche Wirtschaft wieder auf Vordermann bringt. Denn sonst wird das Vertrauen der Investoren noch geringer und die Renditen der Bundesanleihe steigen weiter und im Anschluss dann auch die Bauzinsen. ## Einleitung Geht es nach dem (voraussichtlichen) neuen Bundeskanzler, könnte die Schuldenbremse schon bald Geschichte sein. Zwar sind die schwindelerregend hohen neuen Kredite derzeit nur geplant, es gibt aber schon erste (negative) Effekte – auch und gerade für Immobilienkäufer. --- # Wie zuverlässig sind Kreditkarten im Ausland? > Alle schauen auf die Gebühren, niemand auf die Zuverlässigkeit: Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Kreditkarten im Ausland auch funktionieren. Woran das liegt und worauf Sie achten sollten. URL: /artikel/wie-zuverlaessig-sind-kreditkarten-im-ausland-2019-05-10 Typ: article Es ist für viele Urlauber die Horrorvorstellung: Mittellos in einem fremden Land zu stranden. Tatsächlich passiert es gar nicht so selten, dass Urlauber an der Kasse im Supermarkt oder, noch schlimmer, an der Tankstelle stehen und die Kreditkarte nicht akzeptiert wird. Da wundert es kaum, dass 56% der Urlauber laut einer Umfrage der Postbank* im Ausland lieber bar zahlen – und 37% das Bargeld gar gleich aus Deutschland mit in den Urlaub nehmen. Und das, obwohl größere Mengen an Bargeld wohl als Sicherheitsrisiko Nummer Eins im Urlaub gelten. Kreditkarten im Ausland – deshalb braucht man sie In Deutschland sind wir es gewohnt, bar zu bezahlen: 74% aller Zahlungen werden bundesweit bar vorgenommen**. Wenn wir per Karte zahlen, dann per Girocard. kaum jemand kommt auf die Idee, seinen Kaffee per Kreditkarte zu bezahlen. Viele Läden und Restaurants akzeptieren noch immer keine Kartenzahlung, andere schreiben einen Mindestbetrag vor. Umso überraschender ist es für den deutschen Touristen dann, wenn er in einer Stadt wie Amsterdam plötzlich das genaue Gegenteil erlebt: Hier ist man ohne Karte aufgeschmissen, zum Teil wird Bargeld noch nicht einmal mehr als Zahlungsmittel akzeptiert. Auch in anderen Ländern ist die Kartenzahlung deutlich weiter verbreitet. In Schweden kann man ohne Kreditkarte oder App keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen, bis 2030 wird hier die komplette Abschaffung des Bargelds vorausgesagt. In Frankreich kann man ohne Kreditkarte in die Bredouille kommen, wenn man dringend tanken muss. Und in den USA wird selbst der Kaugummi selbstverständlich per Kreditkarte gezahlt. Nicht jede Kreditkarte funktioniert überall im Ausland – und manche einfach gar nicht Eine Kreditkarte ist bei Auslandsreisen also ein Muss. Allerdings ist nicht jede Kreditkarte für jedes Reiseland empfehlenswert. Während die American Express beispielsweise in den USA weit verbreitet ist, sind die Akzeptanzstellen in Europa dünn besiedelt. Gut fährt man weltweit meist mit Mastercard oder VISA, idealerweise sogar mit Mastercard und VISA. Denn so deckt man nicht nur automatisch mehr Akzeptanzstellen ab, sondern beugt auch folgendem Dilemma vor: Nicht selten kommt es bei Auslandseinsätzen von Kreditkarten zur Kartensperrung. Das kann unterschiedliche Ursachen haben, die alle in Sicherheitsvorkehrungen der Bank begründet liegen. Die Kreditkarte ist von vornerein für Auslandseinsätze gesperrt: Nicht selten setzen Banken – ohne ihre Kunden darüber zu informieren – den Verfügungsrahmen für Zahlungen im Ausland auf „0“, um Missbräuchen vorzubeugen. Die Kreditkarte wird bei Auslandseinsatz gesperrt: Ebenso häufig geschieht es, dass die Bank eine Kreditkarte sperrt, sobald sie im Ausland eingesetzt wird, weil sie einen Missbrauch vermutet. Noch dazu, wenn plötzlich größere Ausgaben damit bezahlt werden als in Deutschland üblich. Die Kreditkarte wird wegen tatsächlichen Missbrauchs gesperrt. Wird die Karte tatsächlich missbräuchlich genutzt – das erkennt die Bank beispielsweise daran, dass sie an zwei unterschiedlichen Orten zur gleichen Zeit eingesetzt wird – wird die Karte von der Bank gesperrt, um weiterem Missbrauch vorzubeugen. Was tun, um dem Dilemma auf Reisen vorzubeugen? Ganz wichtig: Vor dem Auslandseinsatz (selbst beim Online-Shopping!) sollten Sie Kontakt zu Ihrer Bank aufnehmen und sie über den Auslandsaufenthalt oder die Einkaufabsichten im Ausland informieren. So erfahren Sie zum einen, ob Sie überhaupt einen Verfügungsrahmen für den Auslandseinsatz haben – und können ihn, wenn nicht, bei der Gelegenheit gemeinsam mit der Bank definieren. Zum anderen weiß Ihre Bank nun, dass Ihre Karte innerhalb der nächsten Wochen beispielsweise in den USA eingesetzt wird und vermutet nicht direkt einen Missbrauch. Dennoch ist es ratsam, eine zweite Kreditkarte in petto zu haben, um der Zahlungsunfähigkeit bei Kreditkartensperrung im Urlaub vorzubeugen. Unser Tipp: Wenn Sie bereits eine Kreditkarte haben, beispielsweise, weil sie zu Ihrem Girokonto gehört, schauen Sie sich deren Konditionen genau an. Wählen Sie für Ihre Zweitkarte schließlich ein Angebot, das ihre Erstkarte ergänzt – beispielsweise besonders günstige Auslandsentgelte bietet oder ein großes Versicherungspaket mitbringt. In unserem Kreditkartenvergleich können Sie die einzelnen Kriterien selbst festlegen. Was tun, wenn die Kreditkarte gesperrt ist? Wenn Ihre Kreditkarte gesperrt wurde, ist wichtig zu wissen: Nicht der Lizenzgeber, also beispielsweise Mastercard oder VISA, ist Ihr Ansprechpartner, sondern Ihre Bank. Nur diese kann die Kartensperrung wieder aufheben. Und genau hier kann die Krux liegen, wenn man seine Karte nach den günstigsten Konditionen und nicht dem Kundenservice der Bank ausgewählt hat. Denn es kann durchaus möglich sein, dass die Bank schlichtweg nicht für Sie erreichbar ist, wie es derzeit beispielsweise viele Kunden der Advanzia Bank am eigenen Leib erfahren. Die Kontaktnummer Ihrer Bank für alle Belange zu Ihrer Kreditkarte finden Sie in der Regel auf der Kartenrückseite. Darüber hinaus können Sie es selbstverständlich über die gängigen Hotlines Ihrer Bank versuchen. *TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank, Juli 2018 **Studie der Deutschen Bundesbank, 2017 ## Einleitung Wenn es um Kreditkarten für den Auslandseinsatz geht, werden oft die Gebühren kritisch beäugt. Wonach niemand schaut: Wie zuverlässig die Karten im Ausland sind. Denn dass das Bezahlen oder Geldabheben im Ausland anstandslos funktioniert, ist keinesfalls garantiert. Was passieren kann und worauf Sie vor der Reise achten müssen. --- # Wohin geht die Reise bei den Bauzinsen? > Erfahren Sie, welche Rolle Trump, Krieg und Großinvestoren spielen – und ob Hypothekenzinsen auf 4,0 Prozent steigen könnten. Jetzt handeln! URL: /artikel/wohin-geht-die-reise-bei-den-bauzinsen Typ: article Früher war zwar nicht alles besser. Wenn es aber darum ging, eine Prognose zur Entwicklung der Bauzinsen aufzustellen, hatten die Experten dieser Welt es deutlich leichter.   Noch vor wenigen Jahren reichte es für eine valide Vorhersage, sich die Bundesbankzinsen anzusehen und einen Blick auf die Inflationsrate zu werfen. Wenn man dann noch die wirtschaftliche Entwicklung in die Betrachtung einstellte, konnte man aus diesen drei Faktoren relativ verlässlich ermitteln, wie teuer oder günstig Baufinanzierungen in der näheren Zukunft sein würden.  Wie Donald Trump die Zinsen beeinflusst  Diese Zeiten sind bis auf weiteres vorbei. Das liegt nicht zuletzt an den Entwicklungen in den USA. Die unberechenbare Politik von US-Präsident Donald Trump hat längst nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten, wo man mit immensen Staatsschulden und einer hohen Inflation zu kämpfen hat. Auch in Europa sind die Auswirkungen der Trumpschen Politik deutlich zu spüren.   Hinzu kommen die Verwerfungen durch die hybride russische Kriegsführung, die auch in Deutschland zu deutlich mehr Investitionen – und damit auch höheren Staatschulden – führen wird.  All diese Faktoren gilt es zu berücksichtigen, um die künftigen Entwicklungen bei den Bauzinsen vorhersagen zu können – ein anspruchsvolles Unterfangen.  Welche Rolle spielt die EZB?  Deutlich geringer als häufig angenommen ist hingegen der Einfluss der Leitzinsen auf die Bauzinsen. Das gilt sowohl für die europäischen als auch für die amerikanischen Leitzinsen: Der Chart belegt, dass die Leitzinsen kaum einen Einfluss auf die Baufinanzierung haben.  Deutlich wichtiger ist es, wie Großinvestoren, also Pensionsfonds, Versicherungen oder große Fondsgesellschaften die Sicherheit ihrer Geldanlage in Staatspapieren einschätzen – und damit die Kreditwürdigkeit der Geldgeber. Vor diesem Hintergrund war es ein sehr bemerkenswerter Schritt, dass eine namhafte Ratingagentur die Kreditwürdigkeit der USA gerade heruntergestuft hat. Sollten andere Agenturen diesem Beispiel folgen und Geldanlagen in US-Staatsanleihen für riskant erklären, würden die Renditen auf die Staatsanleihen steigen.  Ähnliche Überlegungen gelten für die europäischen Staaten und natürlich auch für Deutschland – insbesondere angesichts des enormen Schuldenprogramms der neuen Bundesregierung. Mittelfristig wird sich nun zeigen müssen, ob die Investoren davon ausgehen, dass Deutschland das Ruder herumreißen und die Wirtschaft mit den immensen Investitionen ankurbeln kann – oder eben nicht.  Ein bisschen Zuversicht ist erlaubt  Ein Blick auf die aktuellen Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen (Stand: 15. Oktober 2025) unterschiedlicher Länder stimmt da (noch) einigermaßen optimistisch.  Während es in den USA bereits 4,0 Prozent Zinsen auf Staatspapiere gibt, rentieren Staatsanleihen in Großbritannien sogar mit 4,51 Prozent. In Frankreich fallen immerhin 3,36 Prozent an, in Italien 3,38 Prozent; in Kanada erhalten Anleger für Staatspapiere 3,1 Prozent. Rekordwerte erzielen indische (6,51 Prozent) und brasilianische Staatsanleihen (11,95 Prozent).  Deutschland steht mit 2,58 Prozent Rendite auf die Bundesanleihen damit hervorragend da. Lediglich China (1,75 Prozent) und Japan (1,63 Prozent) können noch günstiger Schulden machen.  Was bedeutet das für die Entwicklung der Bauzinsen?  Aktuell gehen die Investoren offenbar davon aus, dass es Deutschland schaffen kann, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und seine Schulden ordentlich zu bedienen. Dennoch bleiben die enormen neuen Verbindlichkeiten nicht ohne Folgen.  Vor diesem Hintergrund scheint es realistisch, für die Zukunft von 2,5 bis 3 Prozent Rendite auf die deutschen Bundesanleihen auszugehen. Dies würde bedeuten, dass die Hypothekenzinsen auf Werte zwischen 3,5 bis 4,0 Prozent steigen könnten.  Diese Einschätzung gilt natürlich nur, wenn es zwischenzeitlich keine finanzpolitischen Katastrophen gibt. Und auch das ist derzeit leider durchaus im Bereich des Möglichen.   Kaufinteressenten tun daher gut daran, den Erwerb nicht auf die lange Bank zu schieben und – wenn möglich – relativ zeitnah zu finanzieren.  Die folgenden Grafik verdeutlicht den Zusammenhang zwischen der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe mit den Bauzinsen der letzten zehn Jahre. ## Einleitung Der gegenwärtige Zustand der Welt macht viele Gewissheiten aus vergangenen Zeiten hinfällig – auch im Bereich der Baufinanzierung. Was Bauherren und Kaufinteressenten jetzt wissen müssen. --- # Zinsentwicklung Prognose 2025 > Aktuelle Zinsprognose für 2025 vom FMH Finanzexperten Max Herbst zu Tagesgeld, Festgeld, Bauzinsen und Ratenkredite. Lesen Sie hier den ausführlichen Trendbericht. URL: /artikel/zinsentwicklung-prognose-2025-01 Typ: article Das neue Jahr beginnt mit Umbrüchen auf allen Ebenen: Die Amtseinführung des neuen, alten US-Präsidenten wird die schwächelnde deutsche Wirtschaft stark beeinflussen. Und auch nach der Bundestagswahl im Februar dürfte erst einmal kein Stein auf dem anderen bleiben. Wie beeinflussen diese Entwicklungen die Zinsen in Deutschland? Welche Szenarien sind möglich? Angst vor Schockwellen aus Washington Den Wahlerfolg des Republikaners Donald Trump in den USA führen viele Beobachter unter anderem darauf zurück, dass die Amerikaner ihre Entscheidungen stark an wirtschaftlichen Fragen ausrichten. Die Tatsache, dass die Inflation in der ersten Amtszeit Trumps wesentlich geringer war als unter der Biden-Administration, hat dabei sicherlich einen wichtigen Beitrag zum Ausgang des Votums geleistet. Doch welche wirtschaftlichen Impulse sind zu erwarten, wenn Trump zum zweiten Mal ins Weiße Haus einzieht? Sollte er seine Ankündigungen wahr machen und Steuersenkungen umsetzen, die Migration eindämmen und dramatisch hohe Einfuhrzölle auf ausländische Waren einführen, könnte dies die Inflation im Land erneut zum Thema werden lassen: Eine großangelegte Ausweisung illegaler Ausländer dürfte beispielsweise dazu führen, dass gerade im Dienstleistungsbereich der USA Arbeitskräfte fehlen. Die Folge wären steigende Personalkosten – und damit eine höhere Teuerungsrate. Gleiches gilt für die von Trump geplanten Strafzölle auf Produkte aus dem Ausland. Sie sollen – so die Idee des künftigen Präsidenten – wichtige Jobs in den USA sichern. Experten gehen aber davon aus, dass sie auch und vor allem zu einer Erhöhung der Verbraucherpreise führen werden. Bleibt die Frage zum Effekt der angekündigten Steuersenkungen. Sie gehen fast immer mit einer höheren Staatsverschuldung einher. Dass die neue Abteilung für Regierungseffizienz unter Leitung des Tesla-Chefs Elon Musk dies verhindern kann, halte ich zumindest für zweifelhaft. Im Ergebnis deutet für mich daher alles darauf hin, dass die Zinsen auf amerikanische Staatsanleihen steigen werden, was auch am hiesigen Markt Auswirkungen haben würde. Denn steht der Dollar im Vergleich zum Euro günstig und sind die Renditen amerikanischer Staatsanleihen verlockend, fließt erst einmal zusätzliches Geld in die USA – diese Mittel fehlen dann in Deutschland. Diese Aussagen stehen natürlich unter der Prämisse, dass die amerikanische Notenbank FED unabhängig bleibt. Doch selbst das ist in der aktuellen Situation alles anderes als ausgemacht. Trump hat bereits mehrfach angekündigt, die Notenbank künftig unter seine Kontrolle stellen zu wollen. Sollte er dieses Vorhaben umsetzen, könnten die Folgen für die Weltwirtschaft unabsehbar sein. Warten auf die Bundestagswahl Die (gescheiterte) Ampel-Koalition musste während ihrer Regierungszeit bereits viel Kritik für ihre Wirtschaftspolitik einstecken: Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren von der Lokomotive der EU zu deren Sorgenkind entwickelt. Im dritten Quartal 2024 vermied die Wirtschaft mit einem Miniwachstum von 0,1 Prozent nur knapp eine Rezession. Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass Wirtschaftsaussagen im Kurz-Wahlkampf bis Februar einen Schwerpunkt bilden werden. Viel spricht zudem dafür, dass die neue Regierung, egal welcher Couleur, die Schuldenbremse überarbeiten und die Staatsausgaben erhöhen wird. Doch auch wenn dieser Schritt von vielen Experten begrüßt werden würde, führen höhere Schulden in der Regel auch zu höheren Renditen bei der zehnjährigen Bundesanleihe– und damit zu steigenden Zinsen bei den Bauzinsen. Denkbar wäre es allerdings auch, dass neue Schulden das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des deutschen Staates auch aus Sicht der Investoren erhöhen. Dann könnte es einen Effekt wie in der Griechenland-Krise geben: Der Markt setzt auf Anlagesicherheit in Deutschland statt auf Rendite und Deutschland kann sich weiterhin mit günstigem Geld versorgen. In diesem Fall würde die Wirtschaft doppelt profitieren, da die Zinsen bei hohen Investitionen niedrig bleiben würden. Währungshüter in Entscheidungsnot Der Auftrag der Europäischen Zentralbank (EZB) ist es, die Geldwertstabilität des Euro zu sichern. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage und des immensen Inflationsdrucks im Euroraum hat die die EZB im Sommer 2024 denn auch begonnen, eine Leitzinswende einzuleiten. Einiges spricht dafür, dass die Zinsen auch im kommenden Jahr weiter sinken dürften, erst recht, wenn die Konjunkturschwäche in Deutschland als größter Volkswirtschaft der EU anhält und womöglich weitere Staaten in die Krise rutschen. Auch dafür spricht derzeit leider einiges. Die EZB muss dann versuchen, die europäischen Wirtschaft durch deutlich niedrigere Leitzinsen zu unterstützen. Damit setzt sie sich perspektivisch deutlich von der US-Notenbank ab: Falls die inflationstreibenden Effekte der von Trump angedrohten massiven Strafzölle auf die US-Inflation durchschlagen sollten, könnte die FED sogar zu Zinserhöhungen gezwungen sein. Für Rentenmarktanlagen wird 2025 trotz einer lockereren EZB-Geldpolitik voraussichtlich eher durchschnittlich, weil weitere Leitzinssenkungen am Markt das Zinsniveau auf dem aktuellen Stand halten werden. Angesichts der komplexen weltpolitischen Lage ist es schwierig, konkrete Prognosen für einzelne Anlage-Bereiche zu geben. Unterstellt man gewisse Szenarien, lassen sich aber dennoch einige Trend erahnen. Zinsentwicklung: Prognose fürs Tagesgeld im ersten Halbjahr 2025 Wenn die EZB die Leitzinsen, wie erwartet, weiter senkt, werden auch die Tagesgeldzinsen nachgeben. Der Wert könnte dann von aktuell knapp unter 1,90 Prozent auf bis zu 1,25 Prozent im Durchschnitt absacken. Spitzenangebote für Neukunden werden dann, statt heute 3,50 Prozent maximal noch 2,50 Prozent abwerfen. Wenn man diese Offerten für Neukunden in einer Zinsentwicklung berücksichtigt, dann sieht man den Unterschied zu einer Kurve, die nur Bestandskunden-Angebote wiedergibt. Kurz gesagt gehe ich bis Mitte 2025 von folgenden Zinsen beim Tagesgeld aus: Für Neukundenangebote in der Spitze 2,50 Prozent, für Bestandskunden im Durchschnitt: 0,75 Prozent FMH-Index (Mischzins): Hier erwarte ich ein Absinken auf 1,25 Prozent. Kunden, die ihr Geld kurzfristig anlegen möchten, können aber nach wie vor von attraktive Neukundenangebote profitieren. Die besten Offerten finden Kunden schnell und unkompliziert in unserem Tagesgeld-Vergleich. Zinsentwicklung: Prognose fürs Festgeld im ersten Halbjahr 2025 Beim Festgeld erwarte ich eine ähnliche Entwicklung wie beim Tagesgeld. Die Zinsen sind abhängig von der Leitzinsentwicklung der EZB – und dürften daher auf absehbare Zeit (weiter) sinken. Die Festgeldzinsen für sechs und zwölf Monate lagen Ende November 2024 bei etwa 2,3 Prozent. Bei den Laufzeiten von zwei bis zehn Jahre konnten Kunden bei etwa 2,2 Prozent erhalten. Ich gehe davon aus, dass sich die Festgeldzinsen über alle Laufzeiten bei knapp unter zwei Prozent einpendeln werden. Angesichts von zwei bis 2,5 Prozent Inflationsziel der EZB verliert diese Anlageform weiter an Attraktivität. Kurz gesagt gehe ich bis Mitte 2025 von folgenden Zinsen beim Festgeld aus: Festgeld für sechs und zwölf Monate: zwischen 1,9 und 2,1 Prozent Festgeld für fünf Jahre: knapp unter zwei Prozent Festgeld für zehn Jahre: etwa 1,8 bis zwei Prozent Sie interessieren sich für eine festverzinsliche Geldanlage? Die besten Festgeldzinsen finden Sie in unserem Festgeld Vergleich. Sollten Sie eher zu ETF-Anlagen tendieren, empfehle ich Ihnen unseren Depot-Vergleich. Zinsentwicklung: Prognose für Ratenkredite im ersten Halbjahr 2025 Wenn Banken Ratenkredite vergeben, refinanzieren sie diese normalerweise über ihre eigenen Tages- und Festgeldangebote und allenfalls zum Teil über die EZB. Entsprechend sollte man davon ausgehen, dass solche Darlehen im neuen Jahr deutlich billiger werden: Immerhin sinken sowohl die Zinsen für Tagesgeld- und Festgeld als auch die Zinsen bei der EZB. Auch ich gehe davon aus, dass Kunden im neuen Jahr etwas weniger für Ratenkredite zahlen werden. Dass die Banken die Zinssenkungen vollständig an die Verbraucher weitergeben, glaube ich aber nicht. Vielmehr werden die Geldhäuser weiterhin auf auskömmliche Margen achten – und da bieten sich Ratenkredite gerade zu an. Aktuell beträgt der Effektivzins für eine Kreditlaufzeit von 60 Monaten im Mittel etwa 7,25 Prozent. Top-Angebote, unabhängig der Bonität, liegen bei etwa 5,25 Prozent. Hier erwarte ich ein leichtes Minus auf fünf Prozent bei den Spitzenangeboten und sieben Prozent beim Mittelwert. Die Zinssätze für 48 bis 72 Monate Laufzeit dürften sich ähnlich entwickeln. Folgende Entwicklung erwarte ich bei den Ratenkreditzinsen bis Mitte 2025: Laufzeit 36 Monate: Diese Kreditdauer dürfte für 6,75 bis sieben Prozent zu haben sein. Laufzeit 60 Monate: Hier dürften die Zinsen im Mittel bei ca. sieben Prozent liegen. Spitzenzinsen für bonitätsunabhängige Angebote könnte es schon für fünf Prozent geben. Die jeweils besten Ratenkreditzinsen für Ihre Bedürfnisse finden Sie in unserem Ratenkredit-Vergleich, bei dem Sie auch unterschiedliche Bonitätseinschätzungen vorgeben können. Zinsentwicklung: Prognose für Bauzinsen im ersten Halbjahr 2025 Wie hoch die Zinsen fürs Baugeld sind, ist in Deutschland stets von den Renditen der Pfandbriefe bzw. der deutschen Staatsanleihen abhängig. Wenn man nun, wie oben ausgeführt, davon ausgeht, dass die neue Bundesregierung die Schuldenbremse lockern wird, könnte dies zwar einerseits zu höheren Renditen in diesem Bereich – und damit auch zu höheren Bauzinsen – führen. Ich halte es aber für durchaus denkbar, dass Investoren einen solchen Politikwechsel positiv bewerten und weiterhin – auch zu geringen Renditen – Geld an Deutschland verleihen. Dann blieben die Renditen der Bundesanleihen stabil. Und mit ihnen die Konditionen der Immobilienkredite. Im Ergebnis erwarte ich daher keine dramatischen Senkungen der Bauzinsen: Der Durchschnittszins für zehn Jahre fest lag im Ende November 2024 bei etwa 3,3 Prozent. Für Sommer 2025 erwarte ich den Zins eher unter drei Prozent und weniger im Bereich von 3,5 Prozent. Folgende Entwicklung halte ich bei den Baugeldzinsen bis Mitte 2025 für möglich Baugeld zehn Jahre fest: Sehe ich eher unter drei Prozent statt bei 3,5 Prozent. Spitzenangebote können schon für 2,5 Prozent möglich sein. Baugeld 20 Jahre fest: Hier ist ein guter Zinssatz von 3,25 bis 3,75 Prozent möglich. Die aktuellen besten Bauzinsen für Ihren Bedarf können Sie mit unserem Hypotheken-Vergleich direkt selbst errechnen. Zinsentwicklung 2025: Die wichtigsten Erkenntnisse: Im ersten Halbjahr des neuen Jahres werden wir voraussichtlich leicht fallende Zinsen in nahezu jedem Segment erleben. Dies gilt beim Tagesgeld genauso wie beim Festgeld. Sparer, die höhere Renditen wünschen und ein gewisses Risiko nicht scheuen, sollten daher über Alternativen – wie etwa einen ETF-Sparplan nachdenken. Erfreulich aus Verbrauchersicht ist, dass auch die Zinsen bei Ratenkrediten und Baufinanzierungen leicht nachgeben dürften. Massive Zinssenkungen sollte im ersten Halbjahr 2025 aber niemand erwarten. ## Einleitung 2025 wird ein entscheidendes Jahr für die Zinsen: Politische Umbrüche wie die zweite Amtszeit Donald Trumps, Neuwahlen in Deutschland und eine Europäische Zentralbank in Entscheidungsnöten prägen die Entwicklung. Selten war es so komplex, aussagekräftige Zinsprognosen zu erstellen. Max Herbst von der FMH-Finanzberatung stellt sich der Herausforderung dennoch und erläutert, welche Szenarien denkbar sind und was Verbraucher erwarten können. --- # Zinswende mit Folgen > Trotz Zinswende fressen Preissteigerungen und Inflation höhere Guthabenzinsen auf. URL: /artikel/zinswende-mit-folgen Typ: article Die EZB hat im vergangenen halben Jahr die Leitzinsen um sagenhafte 2,5 Prozentpunkte erhöht. Diesen Schritt kann man fast schon historisch nennen, denn die letzten vergleichbaren Leitzinserhöhungen liegen mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Zwischen November 1999 und Oktober 2000 hoben die Währungshüter, den Leitzins von damals 2,50 Prozent auf 4,75 Prozent an. Allerdings in sieben, und nicht wie heute, in vier Schritten. Höhere Erträge – und dennoch ein Minus Damals wie heute wirkt sich die Zinspolitik zeitnah auf die Anlagezinsen aus. Mussten viele Tagesgeldkunden bis vor Kurzem noch Verwahrentgelte von minus 0,5 Prozent bezahlen, steigen die Zinsen nun auf plus 0,60 Prozent im Durchschnitt. In der Spitze sind wieder 2,10 Prozent für Neukunden möglich. Die Festgeldzinsen für zwölf Monate sind seit Anfang 2022 im Mittel von 0,08 auf 1,60 Prozent gestiegen Auch hier gibt es in der Spitze wieder Zinsen von 2,73 Prozent. Eigentlich eine traumhafte Entwicklung – wäre da nicht das Problem, dass Experten auch im Jahr 2023 eine Inflationsrate von um die 7,5 Prozent erwarten. Damit frisst die Teuerung erneut die Erträge der Geldanlage auf. Kredite werden deutlich teurer Unerfreulich aus Sicht der Verbraucher ist die Zinsentwicklung bei den Ratenkrediten. Hier geht es ebenfalls nach oben, denn die Banken nutzen die Festgeld- und Tagesgeldanlagen zur Refinanzierung von Konsumentenkrediten. Lagen die Zinsen für ein solches Darlehen mit 60 Monate Laufzeit im Januar 2022 noch bei mittleren 3,70 Prozent, waren es zum Jahresende 2022 bereits 5,95 Prozent. Zwar haben sich Ratenkredite in den letzten Wochen wieder etwas verbilligt. Das allerdings ist keine Tendenz, sondern nur eine kleine, erfreuliche Delle. Eine Aufwärtsbewegung gibt es auch bei den Dispozinsen und damit ausgerechnet zu Lasten jener, die ohnehin einen finanziellen Engpass zu meistern haben. Der Mittelwert von 90 Banken ist im Jahr 2022 von 9,14 Prozent auf 10,11 Prozent gestiegen. Interessant dabei ist, dass immerhin 24 Banken noch keine Dispoerhöhung vorgenommen haben und einen Mittelwert von 9,45 Prozent ausweisen. Darunter finden sich auch namhafte Banken wie eine ING (Dispoerhöhung ab Mitte Feb. von 6,99 auf 8,99 Prozent, N26, BBBank, Santander aber auch eine Frankfurter Volksbank oder Sparkasse Leipzig. Die Angebotspanne der Banken ohne Zinsanpassung reicht von 6,62 bis 11,75 Prozent. Die restlichen 66 Banken haben dafür umso kräftiger an der Preisschraube gedreht. Der Mittelwert dieser Banken liegt bei 10,53 Prozent also schon einen Prozentpunkt über der anderen Gruppe. Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass nur eine Bank eine Erhöhung vorgenommen hat, die über die 2,50 Prozent EZB hinausgeht. Dies ist die DKB mit 2,71 Prozent Erhöhung (von 6,58 auf 9,29 Prozent). Die restlichen Erhöhungen reichen von 0,16 bis 2,50 Prozent. Das Mittel liegt bei 1,40 Prozent. Oft fehlen wichtige Pflichtangaben Unerfreulich ist, dass viele Geldhäuser keinen Referenzzins angeben, an den sie die Dispozinsänderungen koppeln. Dazu sind die Banken verpflichtet, dennoch sucht man einen passenden Bezug in vielen Fällen vergeblich. Viele Banken etwa geben als Referenzzins den drei- oder sechsmonatigen Euribor an. Der aber hat sich 2022 von minus 0,573 auf 2,128 (Drei-Monats Euribor) bzw. von minus 0,546 auf 2,703 Prozent (Sechs-Monats Euribor) erhöht. Das lässt zwei Schlüsse zu: Entweder die Banken hatten vorher den Dispozins nicht entsprechend gesenkt oder sie verzichten aktuell auf denkbare Erhöhungen. Ganz allgemein ist bei unserer Recherche zu den Girobedingungen aufgefallen, dass etliche Banken ihre Entgeltinformationen nicht so aktualisieren, wie es Gesetzgeber im Zahlungskontengesetz vorgibt. Zu diesen Delinquenten gehören auch namhafte Anbieter wie Commerzbank und comdirect, Sparda-Bank Hannover, Stadtsparkasse Wuppertal, Sparkasse Aschaffenburg, um nur einige von 14 Banken und Sparkassen zu nennen. ## Einleitung Ob Tagesgeld, Festgeld, Dispo- oder Ratenkredit: Die rasanten Zinssteigerungen durch die EZB wirken sich direkt auf die Finanzen der deutschen Verbraucher aus. In Sachen Transparenz ist bei vielen Banken aber noch Luft nach oben. --- # Zukunft der Hypothekenzinsen: Einfluss einer EZB-Zinssenkung und der Politik > FMH-Finanzberatung - wie EZB-Zinssenkungen und die Politik die Bauzinsen beeinflussen. URL: /artikel/zukunft-der-hypothekenzinsen-einfluss-einer-ezb-zinssenkung-und-der-politik Typ: article Die Bauzinsen sind im Verlauf betrachtet seit jeher mehr von der Entwicklung der Bundesanleiherendite abhängig als von den EZB-Leitzinsen. Der Rückblick zeigt auch: Die Inflation hat natürlich Auswirkung auf die EZB-Entscheidungen, die Entwicklung der Bundesanleihe steht jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung der Inflation. Vielmehr ist die Rendite der Bundesanleihe ein Spiegelbild des Investorenvertrauens in den deutschen Staat. Und der steht aktuell nicht gerade glänzend da. Deutsche Politik schafft aktuell keine vertrauensvolle Lage. Die Wirtschaft in Deutschland kommt nicht so richtig in die Puschen. Einige Zyniker sprechen schon vom kranken Staat in Europa. Die Regierung versucht eine Linie zu finden, doch da drei sehr unterschiedliche Parteien gemeinsam Lösungen erarbeiten, ohne die jeweilige Wählerschicht verprellen zu wollen, sind die Ergebnisse nicht gerade von Innovation gekennzeichnet. Trotz vieler Entscheidungen ist keine klare Richtung oder echtes Vorankommen erkennbar. Die Opposition kommt ebenfalls kaum ins Opponieren, da die eigenen Fehler der vergangenen 12 Regierungsjahre einiges an Authentizität kosten. Diese Regierungsprobleme spiegeln sich in der Wirtschaft wider: Unternehmen klagen über hohe Stromkosten, hohe bürokratische Hürden, die geforderten Lohnerhöhungen und grundsätzlich hohe Abgaben. Die Beschwerden sind nicht neu – doch Lösungen sind nicht in Sicht. So kann kaum Vertrauen in den Standort Deutschland entstehen. Und Vertrauen ist wichtig, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und Investoren zu beruhigen. Auswirkung der politischen und wirtschaftlichen Situation auf die Bauzinsen. Wir sind erstaunt, dass trotz dieser Lage aktuell wieder viele Fachleute von fallenden Bauzinsen sprechen – getragen von der Medienlandschaft, die diese Prognose ausgiebig publiziert. Unsere Überlegungen zu den Bauzinsen gehen in eine andere Richtung: Wir gehen aufgrund der Datenlage und der aktuellen politischen Situation davon aus, dass die Bauzinsen in den nächsten Monaten nicht fallen werden – unabhängig davon, wie sich Inflation und EZB-Leitzins entwickeln. Die Bauzinsen sind von der Bundesanleiherendite abhängig und diese ist primär beeinflusst vom Vertrauen in den deutschen Staat. Wir erinnern uns: Während der Griechenlandkrise ist die Bundesanleihe beinahe abgestürzt, weil die ganze Welt in Deutschland den Retter des Euros und der EU sah. Die aktuelle Lage, auf der Investoren für oder gegen ein Investment in die Bundesanleihe entscheiden, stellt sich wie folgt dar: Eine nicht in Schwung kommende Wirtschaftskraft Deutschlands, die schwache Ampelregierung in Berlin und nicht zu vergessen: das Erstarken der AfD. Würden Sie auf dieser Basis in Deutschland investieren? Eigener Rechtsruck kostet Vertrauen, die politische Situation in den USA ist nicht hilfreich. Deutschland und die rechten Parteien: Eine Kombination, die uns aus bekannten Gründen weltweit Vertrauen kostet. Aktuell ist leider davon auszugehen, dass die AfD trotz landesweiter Demonstrationen am Ende bei den Europawahlen im Juni einen bemerkenswerten Wahlerfolg hinlegen wird. Die Landtagswahlen im September in drei ostdeutschen Bundesländern, werden voraussichtlich zudem verdeutlichen, dass eine vertrauensvolle Politik, die Basis jeden Handelns, in Deutschland aktuell nicht zu erwarten ist. In diesen Bundesländern ist entweder eine extrem starke Opposition mit einer schwer regierbaren Mehrparteienregierung, einer Minderheitsregierung oder einer Beteiligung der AfD zu erwarten. Keine dieser Perspektiven weckt Vertrauen in Deutschland. Fazit für die Bundesanleihe: Die Rendite wird voraussichtlich nicht geringer, sondern höher ausfallen, weil die Investoren einen höheren Risikoaufschlag verlangen werden. Das würde automatisch steigende Bauzinsen nach sich ziehen. Zusätzlich stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an, aus denen Donald Trump als Wahlsieger hervorgehen könnte. Dieser ist bekannterweise kein großer Unterstützer Europas, sein Fokus liegt ausschließlich auf den USA. Ein weiterer Faktor, der das Leben und Regieren in Deutschland schwieriger gestaltet und keine gute Basis für Vertrauensbildung in Deutschland darstellt. Deshalb sehen wir die Bauzinsen im Jahresverlaufs eher bei 4,5 oder fünf Prozent als bei den drei Prozent, von denen aktuell viele Fachleute träumen. Unsere Empfehlung für Immobilienkäufer? Auch wenn all diese Überlegungen eher düster klingen – die aktuelle Lage spricht aktuell sogar für einen Immobilienerwerb: Die Bauzinsen sind in vertretbarer Höhe. Nicht billig, aber vertretbar. Die Immobilienpreise fangen wieder an leicht zu steigen, denn es fehlt Wohnraum zum Mieten und auch der Kaufmarkt ist leergefegt. Die Nachfrage übertrifft bald wieder das Angebot. Wer sich also jetzt mit dem Immobilienkauf beschäftigt, könnte einen kleinen Angebotsüberschuss und zum anderen eine kleine Zinsdelle erwischen. FMH-Check hilft bei der Immobilienfinanzierung: Aktuell haben Käufer die Auswahl und die Zeit, das beste Objekt und die beste Finanzierung zu suchen. Viele Baufinanzierungsvermittler sind durch den Geschäftseinbruch schwer getroffen, denn der Markt ist groß und hart umkämpft. Für Immobilienkäufer findet sich kaum eine Orientierung im Anbieterdschungel, lediglich die Zinsen bieten eine Vergleichsmöglichkeit. Doch wie sieht es mit Service, Vertrauenswürdigkeit und Souveränität aus? Dafür bietet die FMH-Zertifizierung für Baufinanzierungsvermittler seit einigen Monaten eine wertvolle Orientierungshilfe: Im großen FMH-Check prüfen wir persönlich vor Ort, ob Vermittler kundenorientierte Beratungen und Betreuungen gewährleisten, bestimmte technische Voraussetzungen gegeben sind, Datenschutz eingehalten wird und vieles mehr. Baufinanzierungsvermittler, die in diesem Check eine bestimmte Punktzahl erreichen, erhalten anschließend das FMH-Zertifikat, an dem Immobilienkäufer erkennen: Hier gibt es nicht nur gute Zinsen, sondern auch Top-Beratung. ## Einleitung Sobald sich andeutet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen senken könnte, klingeln bei FMH die Telefone und E-Mail-Eingänge: Redakteure fragen an, welche Auswirkungen eine Senkung der Leitzinsen auf die Bauzinsen erwarten lässt. Unsere Antwort lautet seit mehreren Jahrzehnten gleich: Vermutlich wenig. --- --- ## Themenspezifische Seiten Detaillierte Informationsseiten zu spezifischen Finanzthemen # Aktuelle Hypothekenzinsen im Vergleich – So finden Sie den besten Zins für Ihr Vorhaben > Jetzt Top-Hypothekenzinsen in 3 Min.; aktuelle Zinsentwicklung, optimale Tilgung & Forward-Darlehen, unabhängiger Vergleich! URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen/hypothek Typ: topic Das Wichtigste in Kürze  Kernpunkt: Zinsen sind wichtig. Der niedrigste Zinssatz allein macht aber noch keine perfekte Baufinanzierung. Auch Tilgungsquote, Objektwert und Eigenkapital beeinflussen, welcher Anbieter zu Ihren Bedürfnissen passt.  Zinsentwicklung: Weltpolitische Unsicherheiten beeinflussen die Zinsentwicklung, deshalb sind profunde Prognosen unentbehrlich, um die richtige Entscheidung zu treffen.  Baufinanzierung verstehen: Baufinanzierungsverträge verwenden ihr ganz eigenes Fachvokabular: Wir erklären Ihnen, was sich hinter den Begriffen verbirgt.  Bank oder Vermittler? Bankberater entscheiden nur selten persönlich über die Kreditvergabe und die Bedingungen. Daher sind auch Vermittler eine gute Wahl: Sie haben Zugriff auf viele Institute und beherrschen die digitalen Anforderungen.  Zinsvergleich: Unser Zinsvergleich liefert Ihnen wichtige Anhaltspunkte zu den möglichen Konditionen, die tatsächliche Kreditvergabe basiert jedoch auf den von Ihnen eingereichten Unterlagen.  Für jeden die passende Baufinanzierung Für alle, die persönliche Beratung und beste Konditionen schätzen: Die CE-Baufinanz vergleicht über 500 Banken und bietet Top-Zinsen mit individuellem Ansprechpartner. Vermittler Christian Eckermann* wurde mit dem FMH-Zertifikat für herausragenden Kundenservice ausgezeichnet – geprüft in Kooperation mit dem Handelsblatt. Für alle, die nachhaltig bauen oder kaufen möchten: Die KlimaBaufinanzierung der Sparda-Bank West* belohnt energieeffiziente Immobilien mit einem Zinsvorteil von 0,10 % – gut fürs Klima und fürs Budget. Für alle, die flexibel finanzieren wollen: Die Baufinanzierung der ING* bietet passende Lösungen für Neubau, Kauf oder Modernisierung und berücksichtigt auf Wunsch auch staatliche Förderprogramme – einfach, digital und verlässlich - inklusive 0,10 % Regional-Zins Rabatt. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was Sie über Hypothekenzinsen wissen müssen  Der Hypothekenzins ist der Preis, den Sie dafür zahlen, wenn sie sich bei einer Bank Geld leihen, um eine Immobilie zu kaufen. Er entscheidet, wie schnell Sie schuldenfrei sind und wie hoch Ihre monatliche Belastung ausfällt. Schon kleine Zinsunterschiede führen über die typische Finanzierungslaufzeit von 20, 30 oder mehr Jahren zu Tausenden Euro Ersparnis – oder Mehrausgaben  Abhängigkeit der Bauzinsen von vielen Faktoren Zinsbindung: Der Begriff beschreibt den Zeitraum, für den die Bank ihnen einen bestimmten Zinssatz garantiert. In den meisten Fällen sind die Bauzinsen bei längeren Zinsbindungen – Dauer der garantierten Zinssicherheit – etwas höher als bei kürzer laufenden Fristen. Die üblichen Zinsbindungen reichen von fünf Jahren bis 30 Jahre. Es gibt aber auch Verträge, die ein und denselben Zinssatz für die gesamte Finanzierungsdauer festschreiben (Volltilgerdarlehen).  Finanzierungsdauer: Diese ist selten identisch mit der Zinsfestschreibung (Zinsbindung). Ein Großteil der Kunden wollen nach der Zinsbindung bei der gleichen Bank bleiben. Einige entscheiden sich, das Darlehen umzuschulden und zu einer neuen Bank zu wechseln. Dies kann während der Finanzierungszeit auch ein paar Mal der Fall sein. Nach jeder Zinsfestschreibung kann das Darlehen auch vorzeitig getilgt werden.  Ganz generell ist die Finanzierungsdauer abhängig von der Höhe der Tilgungsquote und dem Zinssatz.  Hier einige Beispiele mit unterschiedlichem Zins und Tilgungshöhe. Wenn Sie selbst verschiedene Szenarien durchspielen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Tilgungsrecher. Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins Die obige Tabelle zeigt, dass der Unterschied zwischen Soll- und Effektivzins in Abhängigkeit von der Höhe des Sollzinses wächst. Das überrascht zunächst, da die Banken keine Bearbeitungsgebühren verlangen dürfen. Doch die Differenz ergibt sich daraus, dass Sie als Kunde die Raten jeweils am Monatsende bezahlen. Würde die Bank akzeptieren, dass Kunden die gesamte Rate am Jahresende bezahlen müssten, wäre Sollzins und Effektivzins gleich hoch.   Sollzins und Effektivzins bei Bausparkassen Bausparkassen dürfen weiterhin eine Abschlussgebühr verlangen. Diese erhöht den Effektivzins etwas stärker als dies ohne Gebühr der Fall wäre. Wer sich für ein sogenanntes Sofortdarlehen - man bekommt von der Bausparkasse sofort das Darlehen ausgezahlt, das anschließend mit einem zu besparenden Bausparvertrag abgelöst wird - entscheidet, sollte daraus achten, dass nicht nur zwei Effektivzinsen (für das Bankdarlehen und das Bauspardarlehen) genannt bekommt, sondern einen Effektivzins für die gesamte Finanzierungsdauer. Dies ist eine gesetzliche Vorgabe.  Wichtig: Unsere Vergleichsrechner zeigen Ihnen immer transparent beide Zinssätze an.  Folgende Faktoren bestimmen Ihre individuellen Zinsen  Welche Konditionen eine Bank Ihnen gewährt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die wichtigsten sind Ihr Eigenkapitaleinsatz, die Werthaltigkeit des Kaufpreises bzw. der Immobilie, der Beleihungsauslauf und Ihre Bonität. Der Zinssatz, den Sie von der Bank erhalten, ist also immer ein individuelles Angebot auf Basis dieser Parameter.  Eigenkapital: Je höher Ihre Ersparnisse sind, desto weniger Risiko besteht für den Geldgeber, da er nur einen kleineren Teil der Immobilie finanzieren muss. Man spricht in diesem Fall auch von einem geringen Beleihungsauslauf (etwa bis 60 Prozent des Kaufpreises). Wenig Eigenmittel bedeuten hingegen einen hohen Beleihungsauslauf (mehr als 80 Prozent des Kaufpreises). Dieses höhere Risiko lassen sich die Banken meist über höhere Zinsen bezahlen.  Bonität (SCHUFA-Score): Ein gutes Einkommen, ein sicherer Arbeitsplatz und eine tadellose SCHUFA-Auskunft sind Voraussetzung für eine Baufinanzierung.  Objektwert und Lage: Die Werthaltigkeit Ihrer Immobilie ist nicht nur vom Zustand ihres Wunschobjekts abhängig, sondern auch von dessen geografischer Lage. Ein in die Jahre gekommenes Haus in der Münchener Innenstadt kann daher deutlich wertvoller sein als ein brandneuer Architektenbau im Brandenburger Land. Die drei wichtigsten Kriterien bei der Wertermittlung von Immobilien sind daher nach wie vor Lage, Lage und Lage.   Banken beziehen ihre Zinsangaben nicht immer auf den Kaufpreis, sondern oft auf den Beleihungswert, der sehr oft pauschal zehn Prozent niedriger angesetzt wird als der eigentliche Kaufpreis. Wenn eine Bank bis 100 Prozent des Beleihungswertes finanziert, sind das also sehr oft nur 90 Prozent des Kaufpreises oder sogar weniger. Es ist daher elementar, die Bezugsgröße des Geldgebers zu kennen. Aktuelle Zinsentwicklung und Prognose für 2026 Die langfristigen Hypothekenzinsen sind relativ unabhängig von den Leitzinsveränderungen der EZB. Mitte Juni hat die EZB auf die steigende Inflationsgefahr mit einer geringen Leitzinserhöhung reagiert. Wie von uns vermutet, hat dies zu leichten Zinssenkungen bei den Bauzinsen geführt, denn viel wichtiger ist die Entwicklung der deutschen Bundesanleihe. Wer sich Gedanken macht über die Entwicklung der Bauzinsen, sollte Überlegungen anstellen, wie sich die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe entwickeln könnte.  Zins-Kommentar (Stand 02/2026)  Die Zinsen bewegen sich momentan leicht steigend, innerhalb einer Spanne zwischen 3,75 und 4,25 Prozent. Seit dem Beginn des Iran-Krieges (Febr. 2026) haben sich die Energiekosten extrem verteuert, was auch die Rendite der Bundesanleihe hat steigen lassen. Aktuell reagieren Investoren sehr sensibel auf weltpolitische Veränderungen, die auch ständig zu leichten Veränderungen bei der Rendite der Staatsanleihe führen. Diese Veränderungen führen gleichzeitig zu analogen Anpassungen bei den Bauzinsen. Nachdem ein Ende des Krieges absehbar ist, kann man in den nächsten Monaten mit gleichbleibend hohen Bauzinsen rechnen. Eine wirkliche Zinssenkung ist derzeit nicht in Sicht. Diese kleine Grafik zeigt den geringen Einfluss der EZB auf die Bauzinsen und den fast direkten Zusammenhang zu den Renditen der Bundesanleihen. Fazit: Weil viele weltpolitische Einflüsse das Anlegerverhalten (Bundesanleihe) bezüglich Sicherheitsaufschläge verändern, gehe ich derzeit - für die nächsten Monaten - nur von geringen Bauzinsanpassungen von 0,25 Prozentpunkten nach oben und unten aus. Die Machtspiele der drei Staaten – USA, China und Russland - lassen eigentlich keine langfristigen Überlegungen zu, wie zuletzt der Iran-Krieg verdeutlichte. Das erzeugt nicht nur geopolitische Verwerfungen, sondern beeinflusst auch die Wirtschaft, die Anleger und am Ende auch die Kreditzinsen. Bank oder Vermittler: Wer bietet die beste Baufinanzierung?  Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Baufinanzierung ist die Wahl des richtigen Ansprechpartners. Hier gibt es fundamentale Unterschiede, je nachdem, an wen sich ein Interessent mit seinem Anliegen wendet. Unsere klare Empfehlung: Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre Hausbank. Ein unabhängiger Vermittler findet oft bessere Konditionen, da er den gesamten Markt im Blick hat. Ist dieser Vermittler von FMH.de und dem Handelsblatt mit einem Zertifikat ausgezeichnet, kann man zudem sicher sein, dass der oder die Betreffende auch kundenorientiert arbeitet. Die richtige Wahl der Zinsbindung und Tilgung  Die Höhe der Tilgungsquote und die Dauer der Zinsbindung haben maßgeblichen Einfluss auf die Konditionen, die Kunden für ihr Anschlussdarlehen nach dem Ende der ersten Zinsfestschreibung erhalten.  Die Zinsbindung (Planungssicherheit vs. Flexibilität)  Die meisten Käufer entscheiden sich für eine Zinsbindung zehn oder 15 Jahren. Aber auch Festschreibungen über 20, 25 oder sogar 30 Jahre sind möglich. Wer davon ausgeht, dass die Zinsen in der näheren Zukunft sinken werden, kann sich auch für fünf Jahre fest entscheiden. Damit kann er bereits nach einem halben Jahrzehnt umschulden und vermeidet die sonst fälligen Entschädigungszahlungen an die Bank. Sie fallen bei einer vorzeitigen Vertragskündigung länger laufender Verträge an (Vorfälligkeitsentschädigung).  10 Jahre fest: Die häufigste Zinsbindung und eine überschaubare Zinsfestschreibung. Sie ist der Standard für Zinsmeldungen.  15 Jahre fest und länger: Je nach Zinsbindung leicht höhere Zinsen. Dafür mehr Planungs- und Zinssicherheit. Zudem besteht die Möglichkeit, das Darlehen nach zehn Jahren kostenfrei ab Vollauszahlung der vollständigen Kreditsumme mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zu kündigen. Dies ist im §489 BGB geregelt.  Die optimale Tilgungsrate – ein Rechenbeispiel, das überzeugt  Die anfängliche Tilgungsquote in Prozent bestimmt, wie schnell ein Kunde seinen Kreditbetrag zurückzahlt. Schon ein kleiner Unterschied hat massive Auswirkungen auf die Restschuld und die Gesamtlaufzeit des Baudarlehens. Unsere Empfehlung Wählen Sie möglichst zwei Prozent Tilgung pro Jahr und halten Sie sich zugleich die Optionen einräumen, die Tilgungshöhe im Laufe der Zeit zu verändern und / oder Sondertilgungen vorzunehmen. So schaffen Sie optimale Bedingungen für einen Schuldendienst, der sich Ihrem Leben anpasst. Weitere Faktoren: Nebenkosten des Immobilienerwerbs und Flexibilität  Auch wenn der Kaufpreis den Löwenanteil beim Immobilienerwerb ausmacht: Auch die Nebenkosten sind ein wichtiger Posten. Je nachdem, in welchem Bundesland das Haus oder die Wohnung liegt, können diese Nebenkosten schnell zehn Prozent des Kaufpreises ausmachen.  Als Faustregel gilt: Käufer bzw. Bauherren sollten die Nebenkosten möglichst aus dem Eigenkapital bezahlen, weil diese Kosten das Immobilienobjekt nicht werthaltiger machen.  Was verursacht die Nebenkosten beim Immobilienkauf – und in welcher Höhe? So setzen sich die Nebenkosten zusammen:  Grunderwerbsteuer: Sie beträgt, je nach Bundesland, zwischen 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises. In Bayern ist die Grunderwerbsteuer mit 3,5 Prozent mit Abstand am niedrigsten. Das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg verlangen mit 6,5 Prozent am meisten.  Notar- und Grundbuchkosten: Sie betragen zwischen 1,5 bis zwei Prozent des Kaufpreises - abhängig von der Höhe der Grundschuldeintragungen.  Maklercourtage: Sie kann bis zu 3,57 Prozent inkl. MwSt. ausmachen. Unwichtig, wie hoch die Maklerkosten angesetzt werden, sie müssen immer von Verkäufer und Käufer in gleichen Teilen bezahlt werden.  Ein Darlehen zur Baufinanzierung läuft in vielen Fällen 30 Jahre oder länger. Um auf Veränderungen in den eigenen Lebensumständen reagieren zu können, sollten Kunden sich möglichst viele Optionen offenhalten, um die monatlichen Belastungen entsprechend den Lebensumständen anzupassen. Wer etwa einen deutlich besser dotierten Job antritt, dem kann es helfen, die Tilgungsquote deutlich nach oben zu setzen. Wer hingegen krank wird oder seinen Job verliert, für den sind Korrekturen nach unten hilfreich.  Flexible Vertragsgestaltung  Wer langfristig Kosten sparen und flexibel bleiben will, sollte darauf achten, dass die Baufinanzierung folgende Gestaltungsmöglichkeiten enthält.  Sondertilgungen: Viele Banken erlauben Sondertilgungen bis fünf Prozent des ursprünglichen Darlehensbetrags pro Jahr, ohne dafür einen Zinsaufschlag zu verlangen. Wer sich die Möglichkeit offenhalten will, bis zu zehn Prozent pro Jahr außerplanmäßig zu tilgen, sollte dafür einen Zinsaufschlag von etwa 0,1 Prozent einkalkulieren.  Tilgungssatzwechsel: Diese Option ist fast noch wichtiger als die Möglichkeit zur Sondertilgung, weil sie Ihnen eine Anpassung der monatliche Ratenhöhe, ohne spezielle Rücksprache mit der Bank, ermöglicht. Wie häufig ein solcher Schritt erlaubt ist, hängt vom Vertrag ab. Allerdings darf eine Mindesttilgung von einem Prozent pro Jahr nicht unterschritten werden.   Bereitstellungszinsfreie Zeit: Bereitstellungszinsen sind Kosten, die Banken verlangen, wenn ein Kunde einen schon bereitgestellten Kreditbetrag nicht zeitnah abruft. Gerade bei Neubauten oder Kaufobjekten mit ausgedehnten Sanierungsarbeiten kommt das sehr oft vor, da Käufer hier in der Regel nur nach Bauabschnitt das Darlehen abrufen. Da diese Gebühren schnell bis zu 0,25 Prozent der Kreditsumme ausmachen – und zwar pro Monat – sollten Kunden auf eine möglichst lange freie Zeit (idealerweise zwölf Monate oder mehr) ohne diese Gebühren achten. Speziell für Bestandskunden: Anschlussfinanzierung, Umschuldung oder Forward-Darlehen  Läuft Ihre Zinsbindung in den nächsten Monaten aus und ihre Ersparnisse reichen nicht aus, um die Restschuld abzutragen? Übrigens, dies ist in den meisten Fällen der Fall. Dann stehen Sie vor der Entscheidung zwischen einer Prolongation ihres Darlehens (Verlängerung bei der Hausbank) oder einer Umschuldung (Wechsel zur Konkurrenz).   Dauert es bis zum Ende der Zinsbindung noch bis zu fünf Jahre, können und sollten Sie allerdings auch schon über die Zinsentwicklung nachdenken und erwägen, ein sogenanntes Forward-Darlehen abzuschließen.  Ab wann sollten Sie sich über eine Anschlussfinanzierung Gedanken machen? Beginnen Sie mit den Verhandlungen mit Ihrer Hausbank spätestens sechs Monate vor Ablauf der Zinsbindung. Dann haben Sie noch genügend Zeit, sich um bessere Angebote zu bemühen, wenn die Offerte ihres Stammberaters Sie nicht zufriedenstellt. Grundsätzlich raten wir allen Kunden dazu, sich auch bei der Konkurrenz umzuhören und die Konditionen zu vergleichen. Vielfach lassen sich dadurch Tausende Euro sparen.  Welche Besonderheiten gelten bei einer Umschuldung?  Ein solcher Schritt ist oft einfacher, als gedacht. Denn als Umschuldungskunde sind sie bei anderen Banken ein gern gesehener Kunde. Der Grund: Sie haben bewiesen, dass Sie schon zehn Jahre und länger pünktlich Ihre Raten bezahlt haben. Zudem ist die Restschuld deutlich kleiner als bei der ersten Finanzierung und der Immobilienwert in der Regel deutlich gestiegen. Alles in allem also ideale Bedingungen für eine neue Bank.   Forward-Darlehen: Wenn Sie in den kommenden Jahren steigende Zinsen befürchten und Ihre Zinsbindung erst in einem bis fünf Jahren ausläuft, sollten Sie über den Abschluss eines Forward-Darlehen nachdenken. Damit sichern Sie sich für einen geringen Zinsaufschlag die aktuellen Zinsen bereits für die Zukunft. Tipp: Ein unabhängiger Vermittler kann Ihnen bei Anschlussfinanzierungen in jedem Fall gute Dienste leisten. Anschlussfinanzierer sind begehrte Kunden der Banken - das geringere Finanzierungsrisiko und die meist hohe Tilgungsquote bei der „zweiten Runde“ der Baufinanzierung sind ideale Voraussetzungen für jede Kreditanfrage.  Zusätzlich – oder zur ersten Orientierung – empfehlen wir Ihnen, den unabhängigen Forward-Darlehen-Vergleich von FMH .de zu nutzen.   Fazit zur Baufinanzierung und zum Hypothekenzinsen-Vergleich  Die Entscheidung für eine Baufinanzierung ist eine der weitreichendste finanzielle Weichenstellung im Leben. Ob für einen Kauf, den Bau des Familienheims oder eine Umschuldung – die Zinskonditionen eines Hypothekendarlehens legen Ihre monatliche Belastung für viele Jahre fest. Wer vorschnell entscheidet, verschenkt oft fünfstellige Summen. Ein umfassender, tagesaktueller Vergleich hingegen kann ihnen helfen, das richtige Produkt zu wählen – und unnötige Kosten zu vermeiden.   Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich nicht nur einen günstigen Effektivzins für Ihr Immobilien-Vorhaben sichern, sondern auch was alles zu einer idealen Baufinanzierung dazugehört. --- # Angebotsvergleich: Das beste Baudarlehen herausfinden > Zwei Baufinanzierungsangebote direkt vergleichen. FMH.de zeigt, welches Darlehen bei gleichen Bedingungen günstiger ist. URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen/angebotsvergleich Typ: topic Baufinanzierungs-Angebotsvergleich – Zwei Darlehensangebote objektiv vergleichen Ein Baufinanzierungsangebot ist nur dann wirklich günstig, wenn die Konditionen im Verhältnis zur Laufzeit, Zinsbindung und Tilgung passen. Schon kleine Unterschiede beim Zinssatz oder der anfänglichen Tilgung können über die Jahre mehrere Tausend Euro ausmachen. Der FMH-Baufinanzierungs-Angebotsvergleich analysiert beide Angebote mit identischen Zahlungsströmen. So sehen Sie auf einen Blick, welche Finanzierung langfristig die bessere Wahl ist – unabhängig von Bank, Laufzeit oder Gebührenmodell. ## Einleitung Zwei Angebote, ein Ziel: die beste Finanzierung finden. Doch unterschiedliche Zinssätze, Tilgungen oder Laufzeiten machen den Vergleich oft schwierig. Mit dem FMH-Baufinanzierungs-Angebotsvergleich prüfen Sie, welches Ihrer Finanzierungsangebote unter gleichen Bedingungen tatsächlich günstiger ist. Der Rechner bringt beide Varianten auf eine gemeinsame Basis – neutral, nachvollziehbar und kostenlos. --- # Auszahlplan berechnen – wie lange Ihr Kapital reicht > Mit dem FMH.de Auszahlplan-Rechner erfahren Sie, wie lange Ihr Kapital reicht – inklusive Zinsen, Laufzeit & monatlicher Entnahme. Jetzt testen! URL: /geld-anlegen/rechner/auszahlplan Typ: topic Sie möchten Ihr Kapital im Ruhestand oder in einer Entnahmephase sinnvoll nutzen? Mit dem FMH-Auszahlplan-Rechner berechnen Sie, wie lange Ihr Vermögen bei gleichbleibender Entnahme reicht – oder wie hoch Ihr monatlicher Auszahlungsbetrag sein kann. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Entnahmestrategie langfristig tragfähig ist und wie sich Zins, Laufzeit und Steuerabzug auf Ihr Kapital auswirken. Für jeden den passenden Auszahlplan Für alle, die eine Zusatzrente suchen: Mit dem Auszahlplan der BKM Bausparkasse* erhalten Sie monatliche Auszahlungen ab 5.000 €, bei festen Zinsen und keinen Gebühren. Das verbleibende Kapital bleibt im Todesfall gesichert – ideal als regelmäßige Unterstützung im Ruhestand. Für planvolle Anleger: Das Debeka Entnahmedepot* bietet sichere Verzinsungen bis zu 2,60 % p.a. und ermöglicht, sich das angesparte Kapital in festen Intervallen auszahlen zu lassen – übersichtlich, kalkulierbar und verlässlich. 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Der Rechner eignet sich für Erbschaften, Abfindungen, private Vorsorgevermögen oder Depotguthaben und berücksichtigt auf Wunsch auch Zinsen und steuerliche Aspekte. Zudem zeigt er, wie sich eine Erhöhung oder Verringerung der Entnahme auf die Laufzeit auswirkt, und welchen Zinssatz Sie benötigen, um Kapitalerhalt zu gewährleisten. So behalten Sie den Überblick über Ihre Finanzen – und können Ihre Entnahmeplanung realistisch und nachhaltig gestalten. --- # Autofinanzierung berechnen – Ratenkredit, Leasing oder 3-Wege-Finanzierung > Mit dem Autofinanzierungs-Rechner ermitteln Sie Ihre monatliche Rate oder Kreditlaufzeit – vergleichen & optimal finanzieren. URL: /kredit-aufnehmen/rechner/autofinanzierung Typ: topic Auto finanzieren – aber wie? Mit dem FMH-Autofinanzierungsrechner vergleichen Sie die drei gängigsten Modelle: klassischer Ratenkredit 3-Wege-Finanzierung (Ballonfinanzierung) Leasing Autofinanzierungsrechner – Ratenkredit, Leasing oder 3-Wege-Finanzierung im Vergleich So finden Sie die passende Finanzierungsform für Ihr Auto Wer ein Auto finanzieren möchte, hat heute mehrere Möglichkeiten. Doch welche Variante ist die richtige – und welche wirklich günstig? Der FMH-Autofinanzierungsrechner vergleicht alle drei Optionen objektiv: 🚘 1. Ratenkredit – klassische Autofinanzierung Beim Ratenkredit finanzieren Sie den Kaufpreis vollständig oder teilweise über ein festes Darlehen. Sie zahlen monatlich gleichbleibende Raten aus Zins und Tilgung, am Ende gehört das Fahrzeug Ihnen. Vorteile: Klare Planbarkeit durch feste Raten und Laufzeit Fahrzeug ist sofort Ihr Eigentum Keine Kilometerbegrenzung oder Rückgabepflichten Der Rechner zeigt Ihnen, welche Monatsrate zu Ihrer gewünschten Kreditsumme passt und wie sich Zinsen und Laufzeit auf die Gesamtkosten auswirken. ⚖️ 2. 3-Wege-Finanzierung (Ballonfinanzierung) Die 3-Wege-Finanzierung kombiniert Ratenkredit und Leasing. Sie zahlen zunächst niedrige monatliche Raten, am Ende bleibt eine größere Schlussrate offen, die Sie zahlen, weiterfinanzieren oder durch Rückgabe des Fahrzeugs ausgleichen können. Vorteile: Geringere monatliche Belastung Flexibilität am Laufzeitende: Rückgabe, Anschlussfinanzierung oder Kauf Attraktiv bei regelmäßigem Fahrzeugwechsel Der Rechner hilft Ihnen, Monatsrate, Laufzeit und Schlussrate zu optimieren und zeigt, wann sich das Modell gegenüber Leasing oder Ratenkredit lohnt. 🚗 3. Leasing – Auto fahren statt kaufen Beim Leasing zahlen Sie für die Nutzung des Fahrzeugs, nicht für den Besitz. Nach Ende der Laufzeit geben Sie das Auto zurück oder übernehmen es zum vereinbarten Restwert. Vorteile: Planbare monatliche Raten Keine Kapitalbindung Ideal für Vielfahrer oder regelmäßigen Fahrzeugwechsel Mit dem FMH-Rechner können Sie berechnen, welche Leasingrate zu Ihrem Wunschfahrzeug passt, wie sich Laufzeit und Restwert auf die Gesamtkosten auswirken und wann sich Leasing im Vergleich zur Finanzierung lohnt. 📊 So funktioniert der FMH-Vergleich Der Autofinanzierungsrechner ermittelt für jede Variante den Barwert – also den Betrag, den Sie heute aufbringen müssten, um alle künftigen Zahlungen zu leisten. Je niedriger der Barwert, desto günstiger ist die Finanzierungsform. So sehen Sie auf einen Blick, welches Modell wirtschaftlich am besten abschneidet. ## Einleitung Der Rechner zeigt, welche Finanzierungsform langfristig die niedrigsten Gesamtkosten verursacht – inklusive Raten, Zinsen, Anzahlung, Schlussrate und Restwert. So treffen Sie Ihre Finanzierungsentscheidung auf einer klaren, nachvollziehbaren Basis. --- # Autokredit Vergleich: Günstige Finanzierung für Ihr Fahrzeug > Autokredit, Ballonkredit oder 0%-Finanzierung? Finden Sie den günstigsten Zins - unabhängig & transparent | FMH.de URL: /kredit-aufnehmen/angebote-vergleichen/autokredit Typ: topic Ein neues Auto ist keine Anschaffung, die die meisten Menschen aus der Portokasse bezahlen. Eine Finanzierung mit guten Konditionen bietet eine gute Möglichkeit, den neuen fahrbaren Untersatz bequem in Raten abzubezahlen und im Alltag dennoch liquide zu bleiben. Allerdings ist Autokredit nicht gleich Autokredit: Es gibt große Unterschiede bei Zinssätzen, Laufzeiten und Konditionen. Während Autohändler oft Finanzierungen mit vermeintlich niedrigen Zinsen anbieten, kann ein unabhängiger Bankkredit auf Dauer günstiger und transparenter sein. Wer die Angebote vergleicht, spart häufig mehrere Hundert Euro pro Jahr. Was Sie wissen müssen, um Lock-Angebote zu enttarnen und die wirklich guten Kredite zu erkennen: Das Wichtigste im Überblick  Planungssicherheit: Bei Autokrediten sind Laufzeit, Zins und Ratenhöhe fest vereinbart – die monatliche Belastung bleibt konstant.  Zweckgebundener Kredit: Das Darlehen darf ausschließlich für den Fahrzeugkauf genutzt werden. Kreditsumme und Laufzeit: Kreditsummen liegen meist zwischen 5.000 und 100.000 Euro, die Laufzeit beträgt in der Regel 12 bis 96 Monate. Wer eine kürzere Laufzeit wählt, zahlt weniger Zinsen als Kunden, die sich mit der Tilgung Zeit lassen - allerdings bedeutet dies auch höhere Raten. Sicherheiten: Früher war es üblich, dass Banken den Kfz-Brief als Sicherheit haben wollten. Derzeit ist den meisten Banken der Aufwand der Verwaltung zu hoch und sie verzichten auf verwertbare Sicherheiten. Zinsvorteil: Da der Autokredit zweckgebunden ist, liegen die Zinsen in meisten Fällen etwas unter denen eines herkömmlichen Ratenkredits.  Für jeden der richtige Autokredit Für alle, die faire Konditionen schätzen: Der FAIRbraucherkredit der EthikBank* bietet Zinsen ab 5,38 % – ideal für alle, die Wert auf transparente Finanzierung und verantwortungsvolles Banking legen. Für alle, die flexibel bleiben wollen: Der ADAC Autokredit (in Kooperation mit der Bank11) bietet bonitätsunabhängige Konditionen – wahlweise als Ballon- oder Ratenkredit. Ausgezeichnet als „Bester Autokredit 2025“ von FMH und Handelsblatt – fair, transparent und verlässlich. Für Digital-Fans und Schnellentschlossene: Die Bank of Scotland* überzeugt mit dauerhaft günstigen Zinsen ab 5,19 % – schnell, papierlos und unkompliziert. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Warum ein Autokredit sinnvoll ist  Ein Autokredit ist fast immer günstiger als die Finanzierung über einen Dispokredit. Das gilt selbst dann, wenn sie einen günstigen Kleinwagen erwerben. Der Grund: Dispozinsen liegen häufig im zweistelligen Bereich – Autokredite dagegen oft bei einem Drittel davon. Auch normale Ratenkredite ohne Zweckbindung können bei den Konditionen spezieller Autokredite normalerweise nicht mithalten. Tipp: Auch für den Kauf von Gebrauchtwagen oder Elektrofahrzeugen sind Autokredite eine gute Wahl – und bei Online-Banken erfolgt die Auszahlung in der Regel binnen weniger Tage.   Wie funktioniert ein Autokredit?  Beim Autokredit handelt es sich um einen zweckgebundenen Ratenkredit, bei dem das Fahrzeug sehr selten als Sicherheit dient. Die Zinsverbilligung geschieht in der Erwartung, dass auch das nächste Auto wieder bei der gleichen Bank finanziert wird. Die Kreditprüfung ist identisch mit der eines zweckgebundenen Ratenkredits. Man stellt eine Kreditanfrage und die Bank prüft die Bonität – oft per Kontocheck oder Kontoblick. Bei diesem Verfahren wird das das Girokonto des Kunden der letzten drei Monate gescannt und ausgewertet. Dies ersetzt die Vorlage von Einkommensnachweisen, da sowohl die Einnahmen als auch die regelmäßigen Ausgaben auf dem Girokonto ersichtlich sind. Dann wird eine Schufa-Auskunft eingeholt und dann entschieden, ob eine Kreditvergabe möglich ist und zu welchen Bedingungen. Denn bei den meisten Bankangeboten handelt es sich um bonitätsabhängige Ratenkredite. Das heißt, je besser die Bonität, desto besser der Zinssatz und dieser wird erst nach Sichtung der Einnahmen und Ausgaben festgelegt. Die Bank zahlt den Kreditbetrag entweder auf das Konto des Kunden oder direkt an den Autoverkäufer aus.  Typische Merkmale:  Fester Zinssatz und feste Laufzeit  Der Kredit ist am Ende der Laufzeit auf null und der Autowert steht dem Kunden uneingeschränkt zur Verfügung.  Jederzeit kostenfreie oder sehr günstige Möglichkeit zur Sondertilgung oder vorzeitigen Ablösung, was bei einem Autoverkauf von Vorteil ist. In Einzelfällen dient Fahrzeug der Bank als Sicherheit, geht aber nach Zahlung der letzten Rate automatisch ins Eigentum des Käufers über.   Autokredit oder Händlerfinanzierung – was lohnt sich mehr?  Viele Autohändler werben damit, ihre Kunden mit besonders günstigen Finanzierungen, teils zu „null Prozent Zinsen“ zu versorgen, so dass Kauf und Kredit quasi „aus einer Hand“ stammen. Das klingt erst einmal sehr verlockend. Nur leider haben diese Modelle oft mehrere Haken. Zum einen ist die Finanzierung in der Regel an den Kauf eines bestimmten Fahrzeugmodelles oder zumindest einer bestimmten Marke gebunden. Besonders gute Zinsen sind zudem oft an befriste Aktionen gebunden. Das erzeugt Druck auf den Käufer. Häufig entfallen zudem Preisnachlässe, die Barzahler erhalten könnten. Wer ein guter Verhandler ist, kann schnell zehn Prozent und mehr Preisnachlass aushandeln. In diesem Fall könnte man die Gesamtkosten für den verbilligten Autohändlerkredit einem Bankkredit bei geringerer Kreditsumme gegenüberstellen. Wer sich für einen speziellen Autokredit einer Bank entscheidet, kann sich meist über weitere Besonderheiten freuen – gegenüber dem Händlerkredit. Sie können Rabatte beim Händler nutzen.  Sie entscheiden frei über Marke, Modell und Verkäufer.  Sie sind nicht an den Hersteller oder eine bestimmte Bank gebunden.  👉 FMH-Tipp: Auch wenn Null-Prozent-Angebote verlockend klingen – rechnen Sie immer nach. Der tatsächliche Vorteil eines Händlerkredits schmilzt oft, wenn Preisnachlässe wegfallen.    Ballonkredit oder klassischer Autokredit?  Neben dem klassischen Autokredit gibt es zur Finanzierung eines neuen Fahrzeugs noch eine zweite, weit verbreitete Möglichkeit: den sogenannten  Ballonkredit. Hier zahlen Sie im Vergleich zum normalen Autokredit die deutlich niedrigen Monatsraten, müssen dafür aber am Ende der Laufzeit eine vergleichsweise hohe Schlussrate stemmen– den sogenannten „Ballon“. Dieser Restbetrag am Ende der Kreditlaufzeit wird von den Autobanken normalerweise so berechnet, dass er in etwa dem Restwert des Autos am Ende der Laufzeit entspricht. Man kann den errechneten Restbetrag, der nicht unbedingt dem tatsächlichen Autowert später entspricht, dann entweder weiterfinanzieren oder das Auto verkaufen oder aus angesparten Eigenmitteln begleichen. 👉 Fazit: Für Autopfleger und regelmäßige Käufer von neuen oder guten gebrauchten Autos, sind Ballonkredite absolut eine Überlegung wert. Das Entscheidende ist der Restwert am Ende der Kreditlaufzeit und dafür ist ein Autopfleger von Vorteil. Ansonsten ist ein normaler AutoKredit die besser Variante.  Elektroauto finanzieren  Einige Banken bieten spezielle E-Auto-Kredite oder grüne Finanzierungen an. Diese fördern den Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge und locken Kunden mit etwas verbilligten Konditionen, als beim klassischen Autokredit. Die Vorteile sind überschaubar, aber trotzdem zu erwähnen, weil die Banken dies zum Teil mit einem Zinsnachlass von 0,5 Prozent versehen. Ist also ein kleiner Bonus von Seiten der Bank. Ansonsten ist die Finanzierung identisch mit der eines Verbrenners: Der Antrag erfolgt zu den gleichen Bedingungen, es gibt aber den besagten Zinsrabatt.   Was beeinflusst den Autokreditzins?  Die Höhe des Zinssatzes hängt von mehreren Faktoren ab:  Bonität des Kreditnehmers: Die meisten Kredite werden je nach Kundenbonität vergeben und diese Bonitätseinschätzung erfolgt erst nach genauer Prüfung der Einnahmen und Ausgaben und der Schufa-Auskunft. Fahrzeugart: Ob ein Kunde einen Neu- oder Gebrauchtwagen kauft hat ebenso Einfluss auf den Zins wie die Marke, das Alter und natürlich der Wert des Wagens. Laufzeit und Ratenhöhe: Kürzere Laufzeiten sind meist günstiger, dafür müssen Kunden höhere monatliche Raten stemmen.  Ein Beispiel: Ein Kunde nimmt einen Autokredit über 10.000 Euro zu fünf Prozent Zinsen pro Jahr auf. Die Laufzeit beträgt 36 Monate. Seine Monatsrate liegt damit bei ca. 299,71 Euro, die Gesamtkosten für Zinsen betragen rund 789 Euro. Bei gleicher Summe und gleichem Zins aber 60 Monaten Laufzeit beträgt die Monatsrate nur 188,71 Euro. Dafür steigen die Gesamtkosten auf rund 1.322 Euro.  Je besser die Bonität eines Kunden, desto günstiger der Kredit. Beim FMH-Autokreditvergleich können Sie sofort sehen, was die unterschiedliche Bonitätseinstufung an Mehrkosten verursachen würde. So müssen Sie nicht erst einen Antrag stellen und dann überrascht sein.    So beantragen Sie einen Autokredit  Der Ablauf ist einfach und ähnelt dem der Beantragung eines Ratenkredits. Hier sind die wichtigsten Schritte, die Sie durchlaufen müssen:  Kassensturz durchführen: Wie hoch ist der Finanzierungsbedarf, wie viel Eigenkapital steht bereit?  Anbieter vergleichen: Nutzen Sie den FMH.de-Autokreditvergleich, um die besten Konditionen zu finden.  Unterlagen einreichen: In der Regel verlangen Banken die letzten drei Gehaltsnachweise, Kontoauszüge, Ihren Personalausweis und die Fahrzeugdaten Ihres Wunschautos. Sehr häufig erwarten die Banken zudem eine Erlaubnis zur sogenannten PSD2 Überprüfung, auch bekannt als Kontocheck. Kunden erlauben ihrer Bank dann, online den Girokontoverlauf der vergangenen drei Monate zu scannen, und alle Kontobewegungen zu bewerten. Der Vorteil: Oft werden Gehaltsnachweise dadurch hinfällig.  Bonitätsprüfung: Die Bank prüft Ihre Unterlagen und setzt den Zinssatz auf Grundlage Ihrer Bonität fest. Bei Angeboten mit bonitätsunabhängigem Zinsen steht der Zinssatz stets von Anfang an fest. Allerdings kann es bei diesen Produkten auch passieren, dass die Bank den Kredit ablehnt, wenn nicht sichergestellt ist, dass der Kunde sein Darlehen zurückzahlen kann. Wer sich unsicher ist, in welche Bonitätsstufe er eingruppiert wird, kann sich an den 2/3 Zinsen orientieren, die die Banken benennen müssen. Das bedeutet: Diesen Zins erhielten 2/3 der Kunden in den zurückliegenden Monaten.  Vertragsabschluss & Auszahlung: Nachdem der Kreditvertrag unterschrieben ist erfolgt die Auszahlung meist binnen weniger Tage.   Vorzeitige Rückzahlung und Sondertilgung  Wie beim Ratenkredit ist auch beim Autokredit eine vorzeitige Rückzahlung gesetzlich erlaubt.  Banken dürfen eine geringe Vorfälligkeitsentschädigung verlangen – maximal:  Läuft der Kredit noch länger als zwölf Monate, darf die Vorfälligkeitsentschädigung maximal ein Prozent des Kaufpreises ausmachen.  Bei kürzeren Restlaufzeiten ist die Vorfälligkeitsentschädigung für den Autokredit auf maximal 0,5 Prozent des Kaufpreises gedeckelt.  Beispiel: Kreditrestlaufzeit 17 Monate und Restkredithöhe 7.500 Euro. Die Vorfälligkeitsentschädigung wäre hier 75 Euro. Viele Banken verzichten sogar vollständig auf eine Vorfälligkeitsentschädigung bei Autokrediten.    Was geschieht bei Verkauf, Arbeitslosigkeit oder Tod?  Wenn das Leben einmal anders verläuft, als geplant, sollten Kunden frühzeitig mit ihrem Geldgeber das weitere Vorgehen besprechen und gemeinsame Lösungen suchen. Klassische Situationen für solche Sonderfälle sind zum Beispiel diese. Fahrzeugverkauf:  Beispiel 1: Kunde musste seinen Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung II) bei der Bank als Sicherheit hinterlegen. Will dieser Kunde sein (neues) Auto verkaufen, obwohl der Autokredit noch läuft, kann er dies nur mit Zustimmung der Bank machen, weil der Kfz-Brief an die Bank abgetreten war. Die Bank erwartet in diesem Fall, dass aus dem Autoverkauf der Kredit zurückgezahlt wird. Beispiel 2: Kunde musste seinen Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung II) nicht als Sicherheit der Bank übereignen. In diesem Fall, kann der Kunde sein Auto jederzeit verkaufen. Er kann mit dem Verkaufserlös den laufenden Kredit vorzeitig tilgen oder den Verkaufserlös für ein neues Auto oder anderen Zweck einsetzen.  Arbeitslosigkeit:  Wer seinen Job verliert, hat oft Probleme, den laufenden Kredit ordnungsgemäß zu bedienen. In diesen Konstellationen ist es extrem wichtig, die Bank so früh wie möglich zu informieren. Oft sind Ratenpausen oder Laufzeitverlängerungen möglich, da keine Bank Interesse an einem Totalausfall hat und daher schon im eigenen Interesse dazu beitragen wird, eine Lösung für das Problem zu finden.  Todesfall:  Besteht keine Risikoversicherung, treten die Erben an die Stelle des Kreditnehmers und übernehmen dessen Verpflichtungen oder lehnen die Erbschaft ab. Wer sich dazu Gedanken macht, sollte sich über eine extrem günstige Risikoversicherung Gedanken machen und weniger über eine Restschuldversicherung, die von einigen Banken empfohlen wird. Beispiel: Eine Risiko-Lebensversicherung für eine 40-jährige Frau über 50.000 Euro mit einer Laufzeit von 30 Jahren kostet monatlich lediglich rund neun Euro. Fazit  Ein Autokredit ist eine relativ flexible und planbare Lösung, um ein neues Auto zu finanzieren. Er lässt sich für jede Art des fahrbaren Untersatzes nutzen, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen, Verbrenner oder Elektroauto. Wer Angebote vergleicht, spart Geld und behält gleichzeitig die Kontrolle über Konditionen, Laufzeit und Zinsen. --- # Baufinanzierung absichern – Schutz bei Berufsunfähigkeit und Todesfall > Sichern Sie Ihre Baufinanzierung richtig ab: Schutz bei Berufsunfähigkeit & Todesfall – mit FMH.de unabhängig vorsorgen! URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen/risikolebensversicherung Typ: topic Zu einer gut geplanten Baufinanzierung gehört nicht nur die richtige Zinsstrategie, sondern auch die passende Absicherung. Krankheit, Unfall oder Tod – über solche Risiken denkt niemand gern nach. Doch wer eine Immobilie finanziert, sollte seine Familie und sich selbst vor finanziellen Folgen schützen. FMH.de stellt Ihnen Versicherungen vor, die im Zusammenspiel mit Ihrer Baufinanzierung sinnvoll sind. 🎯 Das Ziel: Sie umfassend und unabhängig zu informieren. Absicherung im Todesfall: Die Risikolebensversicherung Ein Hypothekendarlehen ermöglicht den Kauf oder Bau einer Immobilie. Doch was passiert, wenn der Hauptverdiener plötzlich verstirbt? Damit Ihre Angehörigen in diesem Fall nicht vor finanziellen Schwierigkeiten stehen, sollten Sie eine Risikolebensversicherung in Ihre Baufinanzierung einplanen. Diese Versicherungen sind bereits für geringe Beiträge erhältlich und sichern Ihre Familie zuverlässig ab. Empfohlen wird eine Mindestabsicherung, die 60 Monatsraten Ihrer Finanzierung abdeckt – also rund fünf Jahre. So haben Ihre Hinterbliebenen Zeit, sich finanziell neu aufzustellen. Die Laufzeit der Versicherung sollte mindestens 20 Jahre betragen. Absichern sollten sich beide Partner – auch der weniger verdienende, da sein Ausfall die Familie ebenfalls stark belasten kann. Eine Risikolebensversicherung zahlt nur im Todesfall, deshalb sind die Beiträge niedrig – und der Schutz dennoch umfassend. Nutzen Sie den FMH.de-Vergleichsrechner, um Angebote zu prüfen und die passende Police zu finden. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Absicherung gegen den Verdienstausfall: Die Berufsunfähigkeitsversicherung Das Risiko, berufsunfähig zu werden, ist deutlich höher als das Risiko eines Todesfalls. Fällt der Hauptverdiener krankheits- oder unfallbedingt aus, reicht die gesetzliche Absicherung meist nicht aus, um die monatlichen Kreditraten weiterzuzahlen. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sichern Sie dieses Risiko gezielt ab. Empfohlen wird, etwa 50 Prozent der monatlichen Darlehensrate über eine solche Police abzusichern. So bleibt Ihre Baufinanzierung auch im Ernstfall tragbar. Viele Versicherungen kombinieren die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem zusätzlichen Todesfallschutz. Die Beiträge sind in der Regel überschaubar, da keine Auszahlung erfolgt, wenn während der Laufzeit kein Versicherungsfall eintritt. Diese Absicherung dient also nicht der Altersvorsorge, sondern dem Schutz Ihrer laufenden Baufinanzierung und Ihrer finanziellen Sicherheit. --- # Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag oder mit einem Annuitätendarlehen? > Vergleichen Sie klassische Baufinanzierung & Bausparmodell. Sehen Sie, welche Variante langfristig günstiger ist. URL: /baufinanzierung/rechner/bauspar-finanzierung Typ: topic Das Wichtigste in Kürze: Sie sehen auf einen Blick, welche Finanzierungsform sich wann lohnt. Nur die Betrachtung über die gesamte Finanzierungsdauer zählt. Es gibt keine pauschale Aussage, welches Modell besser ist. Unser Rechner „Bausparen vs. Annuitäten“ vergleicht beide Varianten objektiv. Er zeigt Ihnen, welche Lösung langfristig günstiger ist.   Die Berechnung kostet 6,99 Euro, kann Ihnen aber mehrere Tausend Euro sparen. Klicken Sie nach der Dateneingabe auf ‚Bausparmodell berechnen‘, um die Zahlung sicher via PayPal abzuschließen. Direkt im Anschluss erhalten Sie Ihr Ergebnis. So funktioniert die Baufinanzierung mit und ohne Bausparvertrag Zins- und Planungssicherheit sind bei der Baufinanzierung ein wichtiges Thema. Berater und auch viele Banker empfehlen daher gern ein Bankvorausdarlehen oder auch Sofortdarlehen genannt, das später mit einem Bausparvertrag getilgt wird. Wie der Name ausdrückt, bekommt man sofort ein Darlehen von der Bank, das später mit einem anzusparenden Bausparvertrag abgelöst wird. Das Modell bietet Vorteile – meist feste Zinsen in der Ansparzeit und auch die Darlehenszinsen des Bausparvertrages werden schon beim Abschluss des Bausparvertrages fest vereinbart. Also eine Zins- und Planungssicherheit vom ersten bis zum letzten Tag. Allerdings der Vergleich einzelner Angebote fällt vielen schwer: Die Modelle unterscheiden sich stark in Ratenhöhe, Zinsstruktur und in den unterschiedlichen Bauspartarifen. Ein sinnvoller Vergleich ist nur möglich, wenn beide Varianten auf gleicher Ratenbasis betrachtet werden. Die Lösung ist eine intelligente rechnergestützte Analyse Unser FMH-Rechner stellt beide Modelle rechnerisch gegenüber. Dabei werden eigentlich nur die Angaben zum Bausparmodell abgefragt. Denn diese können nicht so ohne Weiteres angepasst oder verändert werden, weil dort viele der Angebotsangaben feste Bestandteile des Bausparvertrages sind. Anders ist es beim Annuitätendarlehen (Baudarlehen mit Tilgung), dort kann mit den Banken sehr oft eine relativ flexible Tilgung vereinbart werden. Beim Bankdarlehen wird am Ende nur der Zinssatz abgefragt und die Tilgungshöhen rechnerisch an die Bausparangebote angepasst, so dass bei beiden Modellen die gleiche Ratenhöhe vorhanden ist. Beim klassischen Bankdarlehen folgt am Ende der Zinsbindung ein neues Anschlussdarlehen – mit unbekanntem Zinssatz. Beim Bausparmodell dagegen löst der zugeteilte Bausparvertrag das erste Darlehen ab – der Zinssatz und die Ratenhöhe sind beim Bausparmodell bekannt. Das Besondere am FMH-Rechner ist die Ermittlung des Grenzzinses – also dem Zinssatz, der beim Annuitätendarlehen nach dem Ende der Zinsbindung gelten müsste, bei dem beide Varianten eine gleichen Ratenhöhe und Finanzierungsdauer aufweisen. So sehen Sie, ab welchem Zinsniveau sich das Bausparmodell lohnt. Weil niemand die künftige Zinsentwicklung sicher vorhersagen kann, hilft der Rechner, Ihre Entscheidung auf eine faktenbasierte Grundlage zu stellen – statt auf Annahmen. Warum sich der Vergleich lohnt Ohne fundierte Berechnung ist es fast unmöglich, eine Baufinanzierung mit oder ohne Bausparvertrag korrekt zu bewerten. Denn beide Modelle verlaufen finanzmathematisch völlig unterschiedlich. Beim Bausparmodell zahlen Sie zwar Abschlussgebühren von eins bis 1,6 Prozent der Bausparsumme, diese sind aber für die Gegenüberstellung unwichtig, weil diese und auch mögliche Servicekosten im Kontoverlauf des Bausparmodells berücksichtigt sind. Das Guthaben am Ende der Ansparzeit ist entsprechend geringer. Auch die geringen Guthabenzinsen beim Bausparmodell werden nicht abgefragt, weil auch diese Bestandteil des Guthabens- bzw. des möglichen Darlehnsbetrages sind. Der Verlauf der beiden Modelle zeigt, dass die Höhe des Bankvorausdarlehens mit dem Bausparvertrag sich nicht verändert, weil die Tilgung in den Bausparvertrag fließt. Das Guthaben im Bausparvertrag und das mögliche Bauspardarlehen lösen später das Bankdarlehen ab und es wird anschließend das Bauspardarlehen getilgt. Beim Annuitätendarlehen führt jeder Tilgungsanteil zu einer Reduzierung der Restschuld, beim Bausparmodell erst wenn der Bausparvertrag zugeteilt ist. Vorteile der Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag Das Bausparmodell bietet maximale Planungssicherheit: Vom ersten bis zum letzten Tag wissen Sie, welche Raten und Zinsen gelten. Nach der Zuteilung löst der Bausparvertrag das Bankdarlehen ab – zu den bereits vereinbarten Bausparbedingungen. Ein weiterer Vorteil: Bauspardarlehen können jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt werden. Das gibt Ihnen finanzielle Flexibilität, wenn sich Ihre Situation ändert. Nachteile des Bankvorausdarlehens mit einem Bausparvertrag Auch wenn der Darlehenszins des Bausparvertrages meist sehr niedrig ist, kann es sein, dass der Rechner errechnet, das Bausparmodell lohnt sich erst wenn der Anschlusszins des Bankdarlehens zum Beispiel über sechs Prozent liegt. Die Ursache dafür, liegt in der Abschlussgebühr und den Guthabenzinsen von meist unter einem Prozent. Es ist sehr oft so, dass das Bausparguthaben bei Vertragszuteilung niedriger ist als die Summe der eingezahlten Beträge. Und dies hat dann manchmal zur Folge: Bausparen lohnt sich vielleicht nicht.   Fazit: Der Rechner Bausparen vs. Annuitäten soll eine Entscheidungshilfe für die Zukunft liefern, damit Sie ablesen können, wie hoch die Bankzinsen in zehn oder 15 Jahren sein müssen, damit sich das Bausparmodell lohnt. ## Einleitung Vergleichen Sie eine Baufinanzierung mit und ohne Bausparvertrag – transparent und realistisch Vielleicht haben Sie bereits ein Angebot erhalten, bei dem das Bankdarlehen über einen neuen Bausparvertrag zurückgezahlt werden soll. Klingt gut – aber ist es wirklich die bessere Wahl? Dieses Ergebnis können Sie vom FMH-Rechner Bausparen vs. Annuitäten erwarten: --- # Das optimale Geschäftskonto: Funktionen, Kosten und Besonderheiten > Sie suchen das beste Geschäftskonto? Erfahren Sie, welche Kontofunktionen, Kosten und Besonderheiten wichtig sind. URL: /konto-karte/angebote-vergleichen/geschaeftskonto Typ: topic Das Wichtigste in Kürze  Selbstständige und Kleinunternehmer nutzen ihr Privatkonto zu Beginn der Tätigkeit oft auch als Geschäftskonto. Ein separates Geschäftskonto ist aber auch für sie empfehlenswert, um private und geschäftliche Zahlungsströme sauber zu trennen.  Für Kapitalgesellschaften (wie zum Beispiel GmbH) ist ein Geschäftskonto gesetzlich vorgeschrieben.   Aufkommende Plattform-Geschäftskonten, wie Qonto, Holvi, Finom oder FYRST bieten zusätzlich Tools wie Belegupload, E-Rechnungsstellung, die Möglichkeit, verschiedene Transaktionen zu kategorisieren oder einen DATEV-Export.  Die Kosten für Geschäftskonten variieren stark: von kostenlosen Online-Konten bis zu relativ teuren Premium-Modellen mit mehreren Nutzern und erweiterten Funktionen gibt es für jeden Geschmack und jedes Budget das passende Modell.  Für jeden das richtige Geschäftsgirokonto Für alle, die direkt durchstarten möchten: Bei der Commerzbank* gibt’s 12 Monate kostenlose Kontoführung sowie 2,75 % p.a. auf dem Tagesgeldkonto für 4 Monate – inklusive kostenfreier Debitkarte. Für alle, die Banking modern denken: Vivid Money* überzeugt mit 4,00 % p.a. Guthabenzinsen in den ersten 4 Monaten und bis zu 6 % Cashback auf Einkäufe – perfekt für alle, die mit ihrem Geschäftskonto auch Rendite erzielen wollen. Für Gründer, Selbstständige und Freiberufler: FYRST* kombiniert digitales Banking mit persönlichem Service. Das Konto ist kostenlos, bietet smarte Tools für den Geschäftsalltag und die Sicherheit der Deutschen Bank im Hintergrund - 3,50 % p.a. aufs Tagesgeld für 3 Monate inklusive. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was ist ein Geschäftsgirokonto?  Ein Geschäftskonto ist ein Girokonto, das ausschließlich für geschäftliche Einnahmen und Ausgaben verwendet wird. Es bildet die Grundlage für professionelle Zahlungsprozesse – von Kundenzahlungen bis Lieferantenrechnungen, von Löhnen bis Steuerabgaben.  Im Gegensatz zum Privatgirokonto dient es dazu, geschäftliche Vorgänge sauber und nachvollziehbar abzubilden. Es sollte jederzeit die notwendigen Zahlen für die Buchhaltung und das Finanzamt liefern können.  Damit ist das Geschäftsgirokonto ein wichtiger Bestandteil der Kostenübersicht eines Unternehmens.  Für Kapitalgesellschaften wie UG oder GmbH ist ein Geschäftskonto verpflichtend. Die Gesellschafter müssen nicht nur das Stammkapital auf dieses Konto einzahlen, sondern der Gesetzgeber verlangt auch, dass sämtliche geschäftlichen Aktivitäten ausschließlich über dieses Konto geführt werden.  Ein modernes Geschäftskonto ist mehr als ein typisches Girokonto. Es ist Teil der professionellen Infrastruktur eines Unternehmens – egal, ob eine einzelne oder mehrere Personen damit arbeiten.     Wie funktioniert ein Geschäftskonto?  Ein Geschäftsgirokonto kann dieselben Dinge wie ein privates Girokonto – es ermöglicht Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und Daueraufträge. Zusätzlich haben moderne Geschäftskonten allerdings noch weitere Funktionen, die den zusätzlichen Anforderungen des geschäftlichen Alltags Rechnung tragen.  Insgesamt lassen sich drei Funktionsbereiche unterscheiden.    1. Die Bankfunktionen (klassischer Teil)  In erster Linie ist ein Geschäftsgirokonto ein normales Girokonto, das die gesetzlich vorgeschriebenen Funktionen hat. Dazu gehören unter anderem  SEPA-Überweisungen und der Einzug von Lastschriften,   das Errichten und Verwalten von Daueraufträgen,  Echtzeitüberweisungen sowie  Bargeldabhebungen und -einzahlungen.  Zudem stellen die Banken ihren Kunden Debit- und Kreditkarten zur Verfügung. Onlinebanking und mobile Banking Apps sind ebenfalls Standard.  Die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung für das Konto beträgt 100. 000 Euro je Kunde und Bank. Es gibt auch hier von einigen Banken, unter anderem bei den großen Geschäftsbanken eine erweiterte Einlagensicherung pro Kunde und Bank bei 30 Millionen, die bis 20230 auf zehn Million abgesenkt werden soll.    2. Die erweiterten Tools moderner Business-Banking-Plattformen  Viele neue Geschäftskonto-Anbieter sind keine klassischen Banken, sondern Plattformen, die auf einer regulierten Partnerbank aufsetzen. Diese Partnerbank wird auch genannt, damit der Kunde weiß, wer seine Bankgeschäfte am Ende abwickelt.   Das bedeutet:  -Das eigentliche Konto wird bei einer voll lizenzierten Bank geführt. Der Kunde profitiert aber von zusätzlichen Funktionen, die die Plattform mit einer eigenen Software liefert.    Zu diesen Software-Funktionen gehören unter anderem:  die digitale Erfassung von Belegen per App,   die automatische Verknüpfung von Umsatz und Beleg,    gesonderte Kategorien für Einnahmen/Ausgaben,   Exportformate für die Buchhaltung (z. B. DATEV-kompatibel),  die Möglichkeit, elektronische Rechnungen zu erstellen und Angebote zu verwalten,   Hinweise, wann die Umsatzsteuer fällig wird und Tools zur Planung von Rücklagen,  Teamfunktionen wie Rollenrechte und Freigaben, damit verschiedene Mitarbeiter nur begrenzte Rechte für das Konto haben.  Gerade die Exportformate vereinfachen die Finanzbuchhaltung für Unternehmen ungemein. Dabei werden Rechnungen über die Plattform hochgeladen. Das System liest die wichtigen Daten, wie etwa Iban des Auftraggebers, Rechnungssumme und Datum aus und gleicht die Daten mit den Transaktionen auf dem Konto ab. Stimmen Betrag und Empfänger überein, wird die Transaktion automatisch mit dem digitalen Beleg verknüpft und ist buchungsfertig für den Steuerberater. Wichtig:  Die genannten Software-Funktionen sind keine Bankdienstleistungen und damit nicht direkt mit dem Geschäftsgirokonto verknüpft. Stattdessen werden diese Mehrwert-Dienste, von den Plattformen zusätzlich zum Konto angeboten oder sind sogar bereits in dessen Benutzeroberfläche integriert. Genau deshalb sind viele dieser Anbieter so attraktiv für Selbstständige – sie bündeln Banking und Organisation in einer Oberfläche.    3. Mehrnutzer- und Unternehmensfunktionen  Unternehmen, die einen oder mehrere Arbeitnehmer beschäftigen, benötigen für ihr Geschäftsgirokonto zusätzliche Funktionen, damit sie Zahlungsprozesse sicher und strukturiert gestalten können. Dazu gehören:  Zugriffsrechte mehrere Nutzer mit individuellen Limits und Vollmachten,  Mitarbeiter-Kreditkarten mit einstellbaren Limits,  zweistufige Freigabeprozesse für Zahlungen,  die Möglichkeit zur digitalen Abrechnung von Auslagen und Spesen,  die Option, Team- oder Projektbudgets einzurichten und zu verwalten,  eine rollenbasierte Aufgabentrennung (z. B. „Buchhaltung“ vs. „Zahlungsfreigabe“)  Traditionelle Banken bieten solche Funktionen meist nur größeren Firmenkunden an, bei modernen Business-Banking-Plattformen stehen sie oft auch Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen zu Verfügung.    Sicherheit und Einlagensicherung  Alle Geschäftsgirokonten müssen dieselben regulatorischen Mindeststandards erfüllen, egal ob sie direkt bei einer Bank oder über eine Plattform geführt werden.  Zu nennen sind insbesondere  die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Unternehmen und Bank  eine starke Zwei-Faktor-Authentifizierung, um einen Missbrauch durch Unbefugte zu verhindern und  eine verschlüsselte Datenübertragung.  Plattformen arbeiten in der Regel mit lizenzierten Banken zusammen, die das Konto verwalten und absichern. Die Plattform selbst verwaltet keine Kundengelder, sondern stellt lediglich Software-Funktionen bereit.  Damit sind Business-Banking-Plattformen genau so sicher wie Banken – sie organisieren Banking nur digital anders.    Geschäftskonto – ein Begriff, aber mehrere Einsatzmöglichkeiten  Geschäftskonto für Selbstständige und Freiberufler  Während ein Geschäftsgirokonto für Kapitalgesellschaften vorgeschrieben ist, können Solo-Selbstständige und Freiberufler ihr Privatkonto auch für geschäftliche Transaktionen verwenden. Was aber viele Banken in ihren AGBs untersagen und das Konto dann auch kündigen können. Zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit machen viele Business-Neulinge von dieser Möglichkeit auch noch Gebrauch. Sowohl das Finanzamt als auch die meisten Banken bevorzugen allerdings die strikte Trennung der beiden Bereiche.  Banken sehen es zudem gerne, wenn Kunden sowohl das private als auch das (aus Sicht der Geldhäuser) deutlich lukrativere Geschäftsgirokonto beim selben Anbieter führen. Zwingend ist eine solche Bündelung unter einem Dach allerdings nicht. Vielmehr sollten bei der Wahl des Geschäftsgirokontos ausschließlich harte Fakten entscheiden: Wer das beste Preises Leistungsverhältnis anbietet, bekommt den Zuschlag. Dabei ist es keineswegs erforderlich, ein Premiumangebot auszuwählen. Soloselbstständige und Freiberufler kommen oft mit einer überschaubaren Zahl von Funktionen aus. Viele Anbieter richten sich inzwischen gezielt an diese Zielgruppe und bieten einfache Tarife sowie eine integrierte Rechnungsstellung und eine automatische Steuerprognose.  Geschäftskonto für Gewerbetreibende und Einzelunternehmen  Gewerbetreibende – etwa Handwerksbetriebe oder Handelsunternehmen – müssen oft noch deutlich mehr Buchungen durchführen als Freiberufler oder Kleinunternehmer. Zahlungseingänge von Kunden, Überweisungen Lieferanten und wiederkehrende Zahlungen ergeben schnell zu einer beträchtlichen Zahl von Transaktionen. Für diese Unternehmen ist ein Geschäftskonto daher - – unabhängig von ihrer Rechtsform – ein Instrument, um die wirtschaftliche Tätigkeit zu vereinfachen und zu dokumentieren.  Ein monatlicher Pauschalpreis – unabhängig von der Zahl der Buchungen – ist für diese Gruppe überlegenswert. Aber auch ein Konto, das pro Buchungsvorgang nur eine niedrige Gebühr verlangt, kann eine gute Wahl sein, solange nicht viele kleinere und größere Buchungsvorgänge absehbar sind. Neben dem Preis sollten die Service-Leistungen des Kontos aber auch in diesem Segment in die Entscheidung einfließen, um Lieferantenrechnungen, Materialeinkäufe professionell zu managen.   Idealerweise sollten Unternehmer bereits in der Gründungs- oder Startup-Phase ein Geschäftskonto wählen, das mit dem Unternehmen wachsen kann. Wer das versäumt hat, muss sich allerdings keine Sorgen machen, sondern kann jederzeit ein zweites Geschäftskonto eröffnen, das dann zum Hauptkonto wird.  Geschäftskonto für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, gGmbH, GmbH & Co. KG)  Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, brauchen oft nicht nur ein Geschäftsgirokonto, sondern auch einen Berater, der sie in wirtschaftlichen Fragen beraten und unterstützen kann. Auch, wenn es darum geht, bestimmte Fördermittel zu nutzen, ist ein professioneller Banker sehr hilfreich, um die Weichen von Anfang an richtig zu stellen.   Bei der Wahl des richtigen Kontos müssen Kaufleute daher eine Abwägung treffen: Sollen die monatlichen Kosten für das Geschäftskonto entscheiden oder ist die notwendigen Bankbegleitung einen gewissen Aufpreis wert?  Welche Antwort hier die richtige ist, ist sehr individuell. Das gilt auch für die Frage, ob die Filialbank vor Ort oder eine große Geschäftsbank das Zeug zum langfristen Partner hat.   Geschäftskonto für Vereine und Organisationen  Auch Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen benötigen ein Geschäftsgirokonto, um Mitgliedsbeiträge, Spenden oder Fördermittel korrekt abzuwickeln. Transparenz spielt in diesem Umfeld eine zentrale Rolle.  Als Auswahlkriterien sind hier vor allem der Preis und Zusatzleistungen relevant. Dies gilt umso mehr, als sich bei vielen Vereinen Ehrenamtliche um die finanziellen Belange kümmern. Um die Kosten insgesamt schlank zu halten, sollte daher auch das Geschäftskonto preiswert sein und nur diejenigen Zusatzleistungen bieten, die die Organisation tatsächlich braucht.  Wichtig ist es in diesem Bereich vor allem, einen besonderen Schwerpunkt auf die Transparenz und Rechtezuordnungen zu legen, damit keine Gelder veruntreut werden können und alles offengelegt werden kann. Möglichst auf Knopfdruck. Hier wird oft am falschen Ende gespart.     Zinssituation und Marktvergleich  Geschäftskonten dienen primär dazu, Geschäftsvorgänge abzuwickeln. Aber auch den betrieblichen Ablauf zu erleichtern und die aktuellen, digitalen Möglichkeiten zu nutzen.   Dennoch existieren Unterschiede bei den unterschiedlichen Geschäftskonten:  Guthabenzinsen vor allem bei regelmäßig hohem Guthaben auf dem Geschäftskonto sollten individuelle Absprachen getroffen werden oder ein attraktives Tagesgeldkonto, auch bei einer fremden Bank eröffnet werden.   Geschäfts- und Regionalbanken bieten selten Guthabenzinsen, sondern glänzen mehr durch zusätzliche Dienstleistungen und Beratungsstrukturen.  Digitale Anbieter bieten gelegentlich befristete oder variable Verzinsungsmodelle für einzelne Guthabenbereiche.  Kontokorrentkredit; Ist die Bezeichnung für eine vereinbarte Überziehung des Geschäftskontos – vergleichbar mit der Dispo beim Privatgiro. Diese werden auch je nach Bonitätseinschätzung festgelegt und nicht per Preisaushang wie beim Privatkunden.  Tipp: Unternehmen mit größeren Liquiditätsreserven sollten unbedingt prüfen, ob und wann sich neben dem Geschäftsgirokonto auch Anlageprodukte lohnen. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass für Unternehmen selten die gleichen Anlagebedingungen gelten wie für Privatkunden. Außerdem gab es in der jüngeren Vergangenheit eine wichtige Änderung. So ist die erweiterte Einlagensicherung pro Unternehmen und Bank seit 2025 auf 30 Millionen Euro begrenzt. Ab 2030 soll sich die maximale Einlagensicherung sogar auf zehn Millionen reduzieren.   Unternehmen, die größere Beträge anlegen wollen, müssen also sehr genau recherchieren, wie und wo sie ihre Liquiditätsreserven parken wollen. Unternehmer, die besonderen Wert auf Anlagesicherheit legen und dafür bereit sind, auf Spitzenrenditen zu verzichten, können zum Beispiel  Tagesgeld für Geschäftskunden,  kurzfristiges Festgeld,  Geldmarktfonds oder  Unternehmensanleihen mit geringer Restlaufzeit nutzen.  Die Wahl hängt von der Liquiditätsplanung und den eigenen Präferenzen ab.  Welches Geschäftskonto passt zu Ihnen?  Welches Geschäftskontos das richtige für Ihr Unternehmen ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielen neben der Rechtsform, auch die Größe Ihres Betriebs, Ihr Geschäftsmodell und Ihre Liquiditätsplanung Es gibt also nicht das eine beste Geschäftskonto – sondern nur das Konto, das perfekt zu Ihrer Unternehmensstruktur passt.   Wenn Sie Kleinunternehmen oder Soloselbstständiger primär digital arbeiten, profitieren Sie vermutlich von einem modernen Geschäftskonto mit integrierten Tools und niedrigen Gebühren.   Müssen Sie hingegen regelmäßig Bargeld bewegen oder legen Sie Wert auf persönlichen Kontakt, ist eine klassische Filialbank die bessere Wahl.   Größere Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern haben nochmal andere Service- und Beratungsansprüche und werden vermutlich eher die Geschäftsbank und Bank vor Ort als idealen Bankpartner auswählen.   Geht es Ihnen vor allem darum, für Ihr Unternehmen den ideale Bankpartner zu finden, der Ihnen bei Kreditfragen hilft und Fördergelder beantragt, kommen Sie nicht umhin, mehrere Bankgespräche zu führen, um den Banker Ihres Vertrauens zu finden.   --- # Depot-Vergleich – das beste Depot für Ihre Geldanlage > Nutzen Sie den kostenlosen Vergleich - erfahren Sie alles zu Kosten, Sicherheit & Strategien von Neobrokern & Direktbanken. URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/depot Typ: topic Das Wichtigste im Überblick  Individuelle Auswahl: Es gibt nicht das eine „beste“ Depot, sondern nur das Depot, das am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.  Verschiedene Kostentreiber: Wofür die Anbieter Geld verlangen, ist sehr unterschiedlich: Von Ordergebühren über Depotführungsentgelte bis hin zu generellen Kosten für Sparpläne - hier lohnt es sich, sehr genau hinzusehen.  Service und Komfort: Direktbanken und Online-Broker punkten mit niedrigen Gebühren und digitalen Tools, Filialbanken mit persönlicher Beratung.   Sicherheit: Die Wertpapiere in einem Depot sind und bleiben Eigentum des Sparers, selbst wenn die Bank oder der Broker insolvent werden sollte. Trotzdem bergen Investitionen in Wertpapiere ein Verlustrisiko durch Marktschwankungen. Langfristige Bedeutung: Das Depot ist das Fundament des Vermögensaufbaus – ob durch regelmäßige ETF-Sparpläne, Fondsinvestments oder Einzelaktien.  Für jeden das richtige Angebot  Für Einsteiger, die einfach starten wollen: Schon mit 1 € können Sie bei Trade Republic* in Aktien, Anleihen und ETFs investieren. Ganz ohne versteckte Gebühren. Für aktive Anleger zum Start: Das Depot von flatex* belohnt Neukunden mit 20 Free Trades bei Depoteröffnung – perfekt, um direkt kostengünstig in Aktien und ETFs zu investieren. Für Wechsler, die mehr wollen: Das maxblue Depot* bietet kostenlose Kontoführung, faire Ordergebühren und bis zu 500 € Wechselprämie, wenn Sie Ihr Depot übertragen. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Warum ein Depot unverzichtbar ist  Wer mit Wertpapieren oder Anleihen Vermögen aufbauen oder fürs Alter vorsorgen möchte, kommt am Depot nicht vorbei, sondern benötigt ein solches Konto. Es ist das zentrale Instrument, um langfristig am Kapitalmarkt zu investieren und von den dort bestehenden Renditechancen   Der Vorteil, dass „die Börse nur etwas für Profis ist“, ist lange überholt. Mit der richtigen Strategie können auch Familien sich am Parkett verdingen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, über spezielle Kinderdepots selbst mit kleinen Sparraten eine Menge Kapital aufzubauen – etwa für Ausbildung, Studium oder den Start ins Berufsleben. Dank moderner Sparpläne ist das bereits ab zehn im Monat möglich.  Ein Depot ist damit weit mehr als eine schiere Verwahrstelle für Wertpapiere: Es bildet den Ausgangspunkt für finanzielle Unabhängigkeit – und das in jedem Alter. Kosten und Gebühren im Detail  Die Wahl des richtigen Depots hat großen Einfluss auf die Rendite Ihrer Geldanlage. Schon kleine Gebührenunterschiede summieren sich über die Jahre. Doch welche Faktoren sind besonders wichtig, wenn es um die Kosten geht?  Gebühren für die Depotführung  Viele Online-Broker und Direktbanken bieten kostenlose Depots an. Filialbanken verlangen dagegen häufig zwischen zehn und 30 Euro Gebühren pro Jahr. Zum Teil sind diese Extrakosten abhängig vom Depotvolumen oder von bestimmten Aktivitätsbedingungen. Hier lohnt sich ein akribischer Vergleich.  Orderkosten  Beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren fallen Ordergebühren an. Diese liegen bei klassischen Banken meist zwischen zehn und 20 Euro pro Transaktion. Online-Broker verlangen oft wenige Euro oder verzichten ganz auf die Erhebung solcher Gebühren. Das gilt insbesondere bei ETF-Sparplänen. Fazit: Wenn Sie Ihr Depot gerne aktiv managen, sind Order- bzw. Verkaufsgebühren ein wichtiger Faktor, den Sie bei der Wahl des passenden Produkts berücksichtigen sollten  Sparplangebühren  Für ETF- oder Fondssparpläne können Ausführungsgebühren von  bis zu 1,5 Prozent der Sparrate anfallen – und zwar pro Kaufvorgang  . Einige Anbieter ermöglichen dauerhaft kostenlose Sparpläne auf bestimmte Fonds oder ETFs.  👉 Fazit: Ein Depotvergleich kann über die Jahre mehrere hundert Euro Unterschied machen.  Handelsplätze, Service und App  Neben den Kosten eines Depots spielt auch der Service des Anbieters eine entscheidende Rolle für die Wahl des passenden Produktes. Hier entscheiden insbesondere die persönlichen Präferenzen des Sparers, welcher Variante er den Vorzug geben sollte.  Handelsplätze: Direktbanken und klassische Broker bieten Zugang zu allen deutschen und vielen internationalen Börsen. Neobroker konzentrieren sich häufig auf wenige Handelsplätze, dafür mit besonders günstigen Gebühren.  Service: Online-Broker setzen auf digitale Selbstverwaltung, Filialbanken dagegen auf persönliche Ansprechpartner.  App und Plattform: Eine gute App sorgt für Übersicht und Komfort bei der Verwaltung des Depots. Push-Nachrichten, Watchlists und Analysefunktionen helfen, den Überblick zu behalten. Wer Wert darauf legt, seine Transaktionen bequem mobil durchführen zu können, sollte auf diesen Punkt besonders achten. Sicherheit und Einlagenschutz  Sicherheit ist ein zentraler Punkt bei der Auswahl des Depotanbieters.  Sondervermögen: Auch wenn ein Kunde seine Wertpapiere in einem Depot verwahrt, bleiben sie stets in seinem Eigentum und sind damit bei einer Bankenpleite dem Zugriff der Gläubiger entzogen.  Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Wertpapierhandelsunternehmen Kundengelder veruntreut oder Wertpapiere nicht herausgeben kann, greift der gesetzliche Anlegerschutz. Dieser sichert Ansprüche bis zu 20.000 Euro pro Kunde ab. Achtung: Bei vielen Neo-Brokern ist die Depotführung an eine Partnerbank (z.B. Baader Bank) ausgelagert. Die Bank ist der tatsächliche Verwahrer. Dennoch sind die Wertpapiere der Kunden auch hier insolvenzgesichert.  Einlagensicherung: Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind innerhalb der EU per Gesetz bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. Freiwillige Sicherungssysteme können über diese Summe hinaus gehen. Gerade für Kunden mit üppigeren Anlagebeträgen lohnt es sich, ein Depot mit erweiterter Einlagensicherung zu wählen. Schutz vor Missbrauch: Online-Depots unterliegen modernen Sicherheitsstandards wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselter Datenübertragung. Depotarten im Überblick  ETF-Depot - Ideal für Sparer und Einsteiger:  Ein ETF-Depot eignet sich besonders für Anleger, die einen langfristigen Vermögensaufbau anstreben, ihre Risiken minimieren wollen und deshalb auf breit gestreute Indexfonds setzen. Ein weiterer Pluspunkt dieser Depotart sind die niedrigen Kosten-  Fondsdepot: Für Anleger, die aktiv gemanagte Fonds bevorzugen und persönliche Beratung schätzen. Allerdings sind diese Depots meist teurer als beispielsweise ETF-Depots.  Aktiendepot: Für erfahrene Investoren, die gezielt in Einzeltitel investieren möchten. Sie versprechen höhere Chancen auf Renditen, sind aber auch mit höheren Risiken verbunden.  Die Kosten für Kauf und Verkauf (Ordergebühren) sind hier manchmal pauschaliert, teilweise berechnen die Anbieter sie aus einer Kombination aus Grundpreis und Prozentanteil am Ordervolumen oder es wird ein Festpreis pro Order verlangt.  Kinderdepot: Ermöglicht Eltern oder Großeltern, frühzeitig Kapital für Kinder aufzubauen, indem sie in seinem Namen ein Depot eröffnen. Da der Nachwuchs bei dieser Variante der rechtliche Eigentümer der Wertpapiere ist, muss er auf die erwirtschafteten Kapitalerträge grundsätzlich 25 Prozent Abgeltungsteuer zahlen. Allerdings profitieren Kinder, ebenso wie Erwachsene, vom Sparer-Pauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2024/2025). Bis zu diesem Betrag führt die Bank keine Abgeltungsteuer ab, wenn ein Freistellungsauftrag gestellt wird. Darüber hinaus können Kinder weitere Freibeträge nutzen: den Grundfreibetrag (2025: 12.096 Euro) und den Sonderausgaben-Pauschbetrag (36 Euro). Insgesamt könnten Kinder daher pro Jahr bis zu 12.640 Euro steuerfreie Renditen einfahren, wenn sie keine anderen Einkünfte haben.  Gemeinschaftsdepot: Ein Gemeinschaftsdepot eignet sich für Paare oder Familien, die ihre Geldanlage gemeinsam verwalten möchten. Dabei gibt es zwei Varianten: Beim Und-Depot müssen alle Inhaber gemeinsam handeln – jede Transaktion, also etwa ein Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, muss von beiden Parteien freigegeben werden. Diese Variante bietet ein hohes Maß an Sicherheit, ist im Alltag jedoch etwas umständlicher, da jede Entscheidung abgestimmt werden muss. Das Oder-Depot ist deutlich verbreiteter. Hier kann jeder Inhaber einzeln handeln, also ohne die Zustimmung des anderen. Diese Form ist vor allem bei Ehepaaren oder langjährigen Lebenspartnern beliebt, weil sie eine unkomplizierte Handhabung ermöglicht. Die größere Flexibilität geht allerdings mit einer etwas geringeren gegenseitigen Kontrolle einher. Depot für Senioren: Ein explizites „Senioren-Depot“ gibt es nicht – entscheidend ist die Kombination aus Bedienbarkeit, Service und Sicherheit. Für viele ältere Anleger sind klassische Banken oder benutzerfreundliche Onlinebroker mit telefonischem Support die beste Wahl. So eröffnen Sie ein Depot  Ein neues Depot lässt sich heute in fünf einfachen Schritten eröffnen.  Anbieter auswählen: Konditionen, Angebot und Bedienbarkeit vergleichen und das passende Produkt für die eigenen Bedürfnisse auswählen.  Online-Antrag ausfüllen: Dauert meist nur wenige Minuten.  Legitimation: Per VideoIdent oder PostIdent. Wer bei der Hausbank ein „Hausdepot“ eröffnet, kann dies auch persönlich vor Ort in der Filiale tun.  Depot und Verrechnungskonto: Nach Freigabe direkt nutzbar.  Sparplan oder Kauf: Anschließend können Sie mit Sparraten oder Einzelinvestments starten.  Tipp: Viele Banken bieten interessante Neukundenaktionen – etwa kostenlose Sparpläne oder Bonusgutschriften. Hiervon profitieren auch wechselwillige Depotinhaber. Wann sich ein Depotwechsel lohnt  Auch, wer sich intensiv mit der Wahl des richtigen Depots beschäftigt hat, kann irgendwann mit der Frage konfrontiert sein, ob er bei seinem Anbieter (noch) richtig aufgehoben ist. Ein Wechsel ist beispielsweise dann angezeigt, wenn sich die persönlichen Präferenzen geändert haben. Lohnend ist ein solcher Schritt zudem, wenn sich Gebühren oder Leistungen nachteilig verändert haben.  Kostenersparnis: Wer regelmäßig handelt, spart bei günstigen Brokern oft mehrere Hundert Euro im Jahr.  Digitaler Service: Moderne Apps und Online-Oberflächen bieten deutlich mehr Bedienkomfort.  Erweiterte Auswahl: Zugang zu internationalen Märkten, oder neuen Anlageformen.  Der Übertrag des Depots zu einem anderen Anbieter ist kostenlos und dauert in der Regel ein bis drei Wochen. Die neue Bank übernimmt auf Wunsch alle notwendigen Schritte.  So funktioniert der Wechsel in wenigen Schritten:  Neues Depot eröffnen (Ziel-Depot): Bevor Sie Wertpapiere übertragen können, benötigen Sie ein Ziel-Depot beim neuen Anbieter. Sie eröffnen das Depot online (oder in der Filiale) und durchlaufen den Legitimationsprozess (Video-Ident oder Post-Ident). Prüfen Sie, ob Ihr neuer Anbieter alle Wertpapiere (mit der jeweiligen ISIN/WKN) handeln kann, die Sie übertragen möchten. Ungewöhnliche oder ausländische Titel können manchmal Probleme bereiten.  Übertragungsantrag stellen. Bei Ihrem neuen Anbieter müssen Sie nun einen Übertragungsantrag ausfüllen (mit der Depotnummer und Namen des alten Depots und Anbieters. Bei Teilüberträgen muss auch angegeben werden welche Aktien, ETFs etc. übertragen werden sollen.  Personenabgleich. Wichtig ist bei einem Übertrag die Angabe, ob der neue Eigentümer identisch mit dem alten ist oder ob es ein Übertrag auf eine andere Person geben soll (z.B. aufgrund einer Schenkung).   Entscheidung über das alte Depot: Entscheiden Sie, ob das alte Depot geschlossen werden soll und ob auch der Verlustrechnungstopf übertragen werden soll (wichtig für die Steuer) Sparpläne müssen rechtzeitig vor Schließung des alten Depots gestoppt werden.  Wichtig: Während der Durchführung des Übertrags (bis zu 3 Wochen) kann keine Order durchgeführt werden. Steuern im Depot  Erträge aus Wertpapieren unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent, zuzüglich fallen der Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent) und ggf. Kirchensteuer (8 bzw. 9 Prozent der Abgeltungsteuer) an. Zudem kann, insbesondere wenn es um Anteile von Unternehmen mit Sitz im Ausland geht, die sogenannte Quellensteuer anfallen. Diese Steuer wird an der Quelle und damit im auszahlenden Land erhoben.  Steuerfreier Sockelbetrag: Kapitalerträge bis 1.000 Euro (2.000 Euro bei Ehepaaren) bleiben steuerfrei, wenn die Betreffenden einen Freistellungsauftrag bei ihrer Bank stellen.  Quellensteuer: Dividenden von Unternehmen im Ausland werden teilweise angerechnet.   Tipp: Prüfen Sie, ob Ihr Broker die im Ausland gezahlte Steuer automatisch anrechnet oder ob Sie dies über die Steuererklärung tun müssen. Das spart Arbeit und sichert die maximale Rendite.  Verlustverrechnung: Etwaige Verluste lassen sich mit Gewinnen aus anderen Anlageformen verrechnen oder ins Folgejahr übertragen. Dadurch verringern sich die zu versteuernde Kapitalerträge und die Steuerlast für den Anleger sinkt.   Strategien für den Depotaufbau Ein gut strukturiertes Depot bildet die Basis für stabile Erträge und langfristigen Erfolg.  ETF-Sparplan: Breite Streuung über verschiedene Märkte – ideal für Einsteiger.  Einzeltitelstrategie: Höhere Renditechancen, aber auch höhere Risiken; erfordert Erfahrung und Marktkenntnis.  Diversifikation: Eine ausgewogene Mischung aus Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen reduziert das Verlustrisiko.  Rebalancing: Regelmäßige Anpassungen halten die gewünschte Risikostruktur aufrecht.  Nachhaltiges Investieren: ESG-Fonds und -ETFs verbinden Renditechancen mit sozialer Verantwortung, etwa, indem vor allem Unternehmen investiert wird, die wenig Treibhausgase ausstoßen oder grüne Technologien entwickeln.  Private Markets und Private Equity: Ergänzung für erfahrene Anleger  Neben klassischen Wertpapieren interessieren sich auch Privatanleger zunehmend für alternative Anlageformen, für Kapitalanlagen, die nicht an öffentlichen Börsen gehandelt werden. – etwa Private Markets, Private Equity oder Infrastrukturinvestments.  Diese Märkte waren lange Zeit institutionellen Investoren vorbehalten. Inzwischen ermöglichen spezialisierte Fonds und digitale Plattformen auch Privatanlegern, sich indirekt an nicht börsennotierten Unternehmen zu beteiligen. Solche Investments versprechen überdurchschnittliche Renditechancen, sind aber mit höheren Risiken, längeren Laufzeiten und eingeschränkter Liquidität verbunden.  Private Markets sind kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zu einem bestehenden Depot. Wer hier investieren möchte, sollte nicht nur ein erfahrener Anleger mit langfristigem Horizont sein, sondern auch Mindestanlagesummen, Laufzeiten und Anbietertransparenz genau prüfen. Im Unterschied zum Handel an öffentlichen Börsen gibt es hier keinen täglichen Handel.  👉 FMH.de-Tipp: Für erfahrene Anleger mit langfristigem Horizont können Private-Equity- und Private-Market-Fonds eine interessante Ergänzung im Rahmen einer diversifizierten Anlagestrategie sein – vorausgesetzt, die Liquiditätsreserve bleibt unangetastet.  Digitale Trends und Mobile Trading  Der Wertpapierhandel wird immer digitaler. Damit einher gehen viele neue Begrifflichkeiten, die Anleger kennen sollten  Neobroker: Der Begriff bezeichnet Anbieter fürs digitale Zeitalter wie Trade Republic oder Scalable Capital. Sie ermöglichen kostengünstigen Handel per App.  Robo-Advisor: Die Alternative zum (menschlichen) Fondsmanager: Digitale Vermögensverwaltungen erstellen auf Basis individueller Risikoprofile automatisierte Strategien.  Musterdepots: Ideal, um Anlagestrategien risikolos zu testen.  Multibanking: Apps bündeln Depots und Konten verschiedener Banken in einer Übersicht.  Fazit zum Depot  Ein Wertpapierdepot ist die Eintrittskarte in die Welt des Kapitalmarktes. Wer Aktien kaufen, ETFs besparen oder Fonds halten möchte, benötigt zwingend ein solches Konto zur Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren oder Anleihen.   Doch die Zahl der Anbieter ist groß. Die Unterschiede zwischen den Produkten auch.  Das betrifft nicht nur die Kosten, sondern das gesamte Konzept: Während klassische Filialbanken auf persönliche Beratung setzen und dafür oft Gebühren verlangen, bieten Direktbanken und Neobroker meist kostenlose Depots mit günstigen Orderkosten.  Ein genauer Vergleich der verschiedenen Depots lohnt sich daher – nicht nur, weil sich durch die Wahl des richtigen Anbieters Gebühren sparen lassen, sondern auch, weil jedes Depot eigene Stärken und Schwächen hat. Manche Anbieter überzeugen mit einer großen Auswahl an Sparplänen, andere mit einer besonders benutzerfreundlichen App oder dem Zugang zu internationalen Börsen.  Je nachdem, welche Prioritäten Sie bei Ihren Investments setzen wollen, können also unterschiedliche Depots für Sie in Frage kommen.  --- # Die besten Sparbuchkonditionen auf einen Blick > Vergleichen Sie mit dem FMH.de aktuelle Zinsen und Konditionen. Finden Sie das beste Sparbuch für ihre Geldanlage. URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/sparbuch Typ: topic Das Wichtigste in Kürze  Das Sparbuch – heute oft als „Sparkonto“ oder „Sparcard“ geführt – ist die traditionsreichste Anlageform in Deutschland.  Der Zins, auch Spareckzins genannt, kann sich im Laufe der Zeit verändern.  Aktuell liegt der Wert im Durchschnitt bei 0,33 Prozent (Stand: Dezember 2025). Je nach Anbieter ist die Bandbreite aber groß: Die Offerten reichen von 0,0 bis 2,0 Prozent.  Begrenze Verfügbarkeit; Bis zu 2.000 Euro pro Monat dürfen Sparbuchkonten jederzeit abheben. Für Beträge, die darüber liegen, gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten.  Sparbücher bieten risikoscheuen Sparern eine sichere Möglichkeit, ihr Geld zu parken. Zum Vermögensaufbau sind sie hingegen nicht mehr geeignet.  Für jeden das richtige Sparbuch Für Sparer, die Wert auf Verlässlichkeit legen: Beim akf sparkonto profitieren Sie von 2,25 % p.a., kostenloser Kontoführung und monatlicher Zinsgutschrift. Einzahlungen sind jederzeit möglich, die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen – ideal für alle, die planbar sparen möchten. Für flexible Sparer mit Zinsfokus: Das SparKonto der GEFA BANK* bietet 2,11 % Zinsen p.a. ab dem ersten Euro – ohne Mindestanlage. Monatliche Ein- und Auszahlungen bis 2.000 € sind jederzeit möglich, perfekt für alle, die regelmäßig sparen und liquide bleiben wollen. Für alle, die Stabilität und Planbarkeit schätzen: Das Volkswagen Bank Sparkonto überzeugt mit 1,75 % Zinsen p.a. Nach einer 30-tägigen Kündigungsfrist können Sie 7 Tage über den Betrag verfügen – flexibel und sicher zugleich. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was ist ein Sparbuch?  Das klassische Sparbuch ist ein Einlagekonto bei einer Bank oder Sparkasse, auf dem Guthaben angelegt werden. Es dient ausschließlich dem Sparen, nicht dem Zahlungsverkehr: Überweisungen, Daueraufträge oder Kartenzahlungen sind nicht möglich. Auch die Zinsen sind in der Regel mehr als überschaubar.  Der Name suggeriert, dass es sich um ein wirkliches Buch und tatsächlich erhielten Kunden früher ein Heftchen aus Papier, in dem die Ein- und Auszahlungen vermerkt waren. Immer mehr Banken stellen aber von der Papier- auf die digitale Form um. Der Name ist dennoch geblieben.  Ganz wichtig: Wer im Besitz des Sparbuches ist, gilt bei dessen Vorlage auch als Eigentümer Einlagen. Banken zahlen also immer demjenigen das Guthaben aus, der das Sparbuch vorlegt - oder eine modernere Variante, etwa eine Karte. Der Name, auf den das Sparbuch läuft, ist dann unbeachtlich.  Trotz seines nostalgischen Charmes hat das Sparbuch nur noch eine untergeordnete Bedeutung für den Kapitalaufbau. Sein Hauptvorteil liegt im Namen, da der Begriff viele ältere und auch jüngere Leute dazu animiert, Geld auf die hohe Kante zu legen.     Wie funktioniert ein Sparbuch?  Ein Sparbuch ist ein klassisches Spareinlagenkonto mit variabler Verzinsung. Die Bank legt die Zinsen je nach Marktlage fest und kann sie daher jederzeit ändern. Darüber muss sie ihre Kunden informieren.   Zinszahlungen erfolgen meist einmal pro Jahr zum Jahresende.  Sicherheit:  Durch die gesetzliche Einlagensicherung sind Guthaben bis 100.000 Euro pro Kunde und Institut auch im Fall einer Bankeninsolvenz geschützt.  Viele deutsche Banken gehören zusätzlich freiwilligen Einlagensicherungsfonds an, die auch höhere Summen absichern.  Zinsen:  Variabel und meist niedrig. In der Regel erhalten Kunden auf dem Sparbuch weniger als ein Prozent.   Selbst zu Zeiten hoher EZB-Leitzinsen betrug der Mittelwert der Sparbuchzinsen selten mehr als 0,5 Prozent.   Verfügbarkeit:  Bis zu 2.000 Euro pro Monat lassen sich flexibel abheben.  Für höhere Beträge gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist.  Hebt der Kunde mehr als 2.000 Euro vorzeitig (also ohne Kündigung) abgehoben, erhebt die Bank einen sogenannten Vorschusszins. Er beträgt meist ein Viertel des aktuellen Sparzinses und wird für die Zeit der nicht eingehaltenen Kündigungsfrist erhoben.  Wer also 3.000 Euro ohne Kündigung am 20. des Monats von seinem Sparbuch abhebt, auf dem er ein Prozent Zinsen erhält, zahlt bis zum Monatswechsel ganz sieben Cent Vorschusszinsen für die 1.000 Euro extra Liquidität.  Buchführung:  Klassisch per Sparbuch oder heute oft digital per Sparkonto.  Jede Transaktion wird belegt.   Einen Verlust des Buches müssen Kunden der Bank sofort melden, weil der Besitzer des Sparbuchs das Guthabens abheben kann. Das Sparbuch ist dann gesperrt und Unbefugte können das Guthaben nicht abheben.  Sicherheit, Zinsentwicklung und Inflation  Sparbücher gelten als nahezu risikofrei. Diese Sicherheit hat allerdings einen hohen Preis. Denn wer seine Ersparnisse dauerhaft auf einem Sparbuch lagert, verliert dadurch Vermögen, statt sein Geld zu vermehren.     Der Grund: Seit der Jahrtausendwende sind die Sparbuchzinsen von zwei Prozent im Durchschnitt auf 0,33 Prozent Ende 2025 gefallen. Über die lange Zeit von 25 Jahren lag der Mittelwert des Spareckzinses bei 0,62 Prozent und die Inflation im Durchschnitt bei 1,95 Prozent. Selbst bei steigenden Marktzinsen geben Banken diese Erhöhungen nur verzögert weiter. Der Realzins – also der Zinssatz abzüglich Inflation – bleibt in der Regel negativ.  Das bedeutet: Sparer verlieren über die Jahre viel an Kaufkraft. Gegenüberstellung von Sparbuchzinsen und Tagesgeldzinsen  Für wen eignet sich das Sparbuch? Sparform von Großeltern für Enkelkinder: Man kann dem Enkel irgendwann ein Sparbuch übergeben und er kann sich das Geld selbst bei der Bank abholen Kinder und Jugendliche: Viele Eltern und Großeltern eröffnen Sparbücher zur Vermögensbildung – häufig symbolisch als erstes eigenes Konto. Senioren mit Traditionsbewusstsein: Für Menschen, die persönlichen Kontakt in der Filiale schätzen und digitale Kanäle meiden. Für alle, die Zinsen erwirtschaften oder inflationsbereinigt Vermögen aufbauen wollen, ist das Sparbuch hingegen ungeeignet. Zinssituation und Marktentwicklung 2025 Selbst in Zeiten, in denen die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen auf einem hohen Niveau hält, profitieren Sparbuchkunden nicht von dieser Entwicklung. Entsprechend erzielten sie selbst im Jahr 2023 gerade einmal 0,5 Prozent Rendite im Durchschnitt. Und dass, obwohl der EZB-Leitzins damals stolze vier Prozent betrug. Inzwischen ist der Leitzins wieder auf zwei Prozent abgesackt – und mit ihm die ohnehin kärglichen Erträge auf dem Sparbuch. Sie betragen im November 2025 gerade einmal ist 0,33 Prozent im Mittel. Aktuelle Spanne (Stand Herbst 2025): Bundesweite Geschäftsbanken: zwischen 0,01 und 0,75 Prozent pro Jahr. Regionale Sparkassen und Volksbanken / Raiffeisenbanken: zwischen 0,01 und 0,50 Prozent pro Jahr Online-Sparkonten von Spezialbanken („Sparcard“): bis 1,9 Prozent. Zum Vergleich: Tagesgeldkonten bieten derzeit bis zu 3,5 Prozent und Festgeld mit einjähriger Laufzeit bis zu 2,7 Prozent Zinsen pro Jahr. Damit erzielen Kunden in jedem Fall einen Inflationsausgleich und können am Jahresende idealerweise sogar ein kleines Plus verbuchen. Fazit: Selbst TOP-Angebote beim Sparbuch können heute mit Tages- und Festgeldangeboten nicht mehr mithalten. Prognose: Die EZB wird im Jahr 2026 vermutlich keine Zinsveränderungen vornehmen. Entsprechend wenig dürfte sich auch bei den Sparbuchzinsen bewegen. Wer partout an einem Sparbuch interessiert ist, etwa, um es den Enkeln zu schenken, für den lohnt sich der Sparbuchvergleich von FMH.de Steuern auf Sparbucheinlagen und Einlagensicherung Steuern: Zinserträge auf Sparguthaben unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Weitere Abzüge fallen wegen des Solidaritätszuschlags und ggf. der Kirchensteuer an. Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Erträge bis 1.000 Euro (Singles) bzw. 2.000 Euro (Ehepaare und Verpartnerte) steuerfrei. Die Bank führt Steuern automatisch ab, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt. Einlagensicherung: EU-weit sind per Gesetz 100.000 Euro pro Kunde und Bank gegen eine Insolvenz gesichert. In Deutschland bieten viele Institute zudem eine freiwillige Zusatzsicherung die im Extremfall mehrere Millionen Euro pro Bank und Kunde absichert. Praxisbeispiel: Realzinsverlust im Sparbuch Eine Sparerin legt 10.000 Euro auf ein Sparbuch, das ihr pro Jahr 0,3 Prozent Zinsen bringt. Nach einem Jahr erhält sie daher 30 Euro Zinsen gutgeschrieben. Liegt die Inflation bei zwei Prozent, verliert ihr Geld real rund 200 Euro an Kaufkraft. Das bedeutet: Die Sicherheit des Nominalwerts führt gleichzeitig zu einem schleichenden Realwertverlust. In unserem Beispiel verliert die Frau auf ihre Einlagesumme also satte 170 Euro an Kaufkraft. Fazit – Zeitlos, aber nicht zeitgemäß Das Sparbuch ist ein Stück deutscher Finanzgeschichte – verlässlich, einfach und sicher. Doch in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation bietet es keine renditestarke Anlage. Wer sein Vermögen erhalten oder neues Vermögen aufbauen möchte, findet bei Tagesgeld, Festgeld oder Flexgeld deutlich attraktivere Alternativen. Für Kleinstbeträge oder symbolische Geschenke mag das Sparbuch weiter Charme haben – für strategische Sparer ist es nur noch eine nostalgische Option. --- # Ertrag bei steigenden Zinsen berechnen > Berechnen Sie mit dem FMH-Renditerechner, wie sich Ihr Guthaben bei steigenden Zinsen entwickelt, z.B. Zuwachssparen. URL: /geld-anlegen/rechner/rendite-steigender-zins Typ: topic Renditerechner – Zuwachssparen und steigende Zinsen einfach berechnen Einst waren Bundesschatzbriefe das bekannteste Beispiel für Anlagen mit steigenden Zinssätzen. Heute bieten Banken ähnliche Modelle unter Bezeichnungen wie „Zuwachssparen“ oder „Wachstumssparen“ an. Bei diesen Sparformen steigt der Zinssatz von Jahr zu Jahr – meist um einige Zehntelprozentpunkte. Dadurch ergibt sich über die Laufzeit ein attraktiver Zinseszinseffekt. Mit dem FMH-Renditerechner für steigende Zinsen können Sie genau nachvollziehen, wie sich diese gestaffelten Zinserhöhungen auf Ihr Guthaben auswirken. Wählen Sie einfach die Zinssätze für jedes Jahr, und der Rechner zeigt Ihnen Ihr Endguthaben, den Wertzuwachs und den effektiven Durchschnittszins. Je länger die Laufzeit und je stärker der Zinsanstieg, desto höher fällt am Ende der Gesamtertrag aus. ## Einleitung Steigende Zinsen können Ihre Rendite deutlich erhöhen – vor allem bei längeren Laufzeiten. Mit dem FMH-Renditerechner für steigende Zinsen berechnen Sie, wie sich Ihr Guthaben bei jährlich wachsenden Zinssätzen entwickelt. Der Rechner eignet sich für Zuwachssparen, Staffelzinsen oder Sparpläne mit wachsendem Zins und zeigt, wie stark sich der Zinseszinseffekt auf Ihr Endergebnis auswirkt. --- # ETF- / Fondssparplan Vergleich: Der einfachste Weg zum Vermögensaufbau > Kostenloser ETF-Sparplanvergleich ✓ Jetzt die besten Angebote finden URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/etf-und-fondssparplan Typ: topic Das Wichtigste im Überblick Langfristiger Erfolg: Sparpläne sind das ideale Instrument, um durch die automatische Wiederanlage von Erträgen (Thesaurierung) langfristig Vermögen aufzubauen und so den exponentiellen Wachstumseffekt zu nutzen. Geringe Risiken: ETFs (Exchange Traded Funds) sind Indexfonds, die das Risiko durch die Investition in eine Vielzahl von Unternehmen (z. B. MSCI World) breit streuen. Damit sind sie ideal für Einsteiger. Niedrige Kosten: Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sind ETFs extrem kostengünstig. Flexible Raten: Sie können die Sparraten an ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen. Sparraten sind oft schon ab einem Euro pro Monat möglich und lassen sich jederzeit ändern, aussetzen oder durch Einmalanlagen ergänzen. Sichere Anlage: Die Wertpapiere in einem Depot gelten als Sondervermögen und bleiben auch bei einer Insolvenz der Bank oder des Brokers Eigentum des Sparers. Für jeden den passenden ETF-Sparplan Für alle, die maximale Auswahl möchten: finanzen.net zero* bietet über 10.000 Sparpläne ab 1 € – in Aktien, ETFs und Kryptos, vollständig ohne Ordergebühren. Perfekt für alle, die breit investieren wollen. Für alle, die auf Qualität und Extras setzen: Traders Place* bietet 5.200 kostenlose Sparpläne in ETFs, Aktien und Fonds sowie 13 Krypto-Sparpläne - inklusive 60 € Neukundenbonus. Als Bester ETF-Broker 2025 ausgezeichnet (FMH & WirtschaftsWoche). Für alle, die günstig und flexibel investieren wollen: Scalable Capital* überzeugt mit niedrigen Ordergebühren, freier Wahl zwischen Einmal-Order und Sparplan, und 2,50 % Zinsen auf Guthaben. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Warum Sparpläne unverzichtbar sind ETF-Sparpläne sind ideal für alle, die langfristig Vermögen aufbauen wollen, für ihre regelmäßigen Sparraten aber keine horrenden Beträge aufwenden können oder wollen. Moderne Anbieter ermöglichen den Einstieg ins Fondssparen oft schon ab einem Euro pro Monat. Noch größer ist die Auswahl, wenn Sie pro Monat 25 Euro oder mehr investieren können. Ein weiterer Vorteil: Die regelmäßigen automatisierten Investitionen haben einen disziplinierenden Effekt und eliminieren die Komponente des "richtigen Timings" am Markt. Zudem investieren sie automatisch zu unterschiedlichen Kursen. Bei niedrigen Kursen kaufen Sie mehr Anteile, bei hohen Kursen weniger. Langfristig drückt das die Kosten und erhöht die Erträge. Kosten und Gebühren im Detail  ETF-Sparpläne kosten deutlich weniger, als ein Investment in einen aktiv gemanagten Fonds. Dennoch sind die Gebühren ein Faktor, der langfristig Ihre Rendite beeinflussen kann. Dabei fallen unterschiedliche Kosten auf zwei Ebenen an: beim Fonds selbst und beim Broker. ·         Die Ausführungsgebühren: Sie bezeichnen den Betrag, den der Broker pro Sparrate (und damit pro Kaufvorgang) verlangt. Zwingend sind diese Kosten allerdings nicht.: Viele Neobroker bieten eine stattliche Auswahl an ETF-Sparplänen kostenlos an. Teurere Anbieter verlangen hingegen für jeden Kaufvorgang bis zu 1,5 Prozent der Sparrate. ·         Depotführungsgebühren: Diese Gebühr fällt einmal pro Jahr für die Verwaltung des Depots an. Wenn sie denn anfällt. Denn auch hier sind viele Online-Broker und Direktbanken ausgesprochen kundenfreundlich und offerieren Depots für Sparpläne dauerhaft kostenlos. Filialbanken verlangen dagegen häufig zwischen zehn und 30 Euro pro Jahr. ·         TER (Total Expense Ratio): Der Begriff steht für die Gebühr, die die Verwaltung des ETF pro Jahr kostet. Der Betrag wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen und liegt meist zwischen 0,1 und 0,5 Prozent des Kapitals.                         ·         Spreads: die Differenz zwischen An- und Verkaufskursen. Sie können vor allem bei exotischen ETF ins Gewicht fallen – also etwa jenen, die die weniger gängigen Indizes abbilden, zum Beispiel in Schwellenländern. Gleiches gilt für die Differenzen außerhalb der Haupthandelszeiten Der Grund: Während der Öffnungszeiten der Hauptbörsen sind im Normalfall sehr viele Marktteilnehmer (Banken, Broker, institutionelle Anleger). Dies gewährleistet eine hohe Liquidität und sorgt dafür, dass die Spreads sehr eng sind. Außerhalb dieser „Rush Hour“ können die Spreads hingegen deutlich größer sein. ·         Versteckte Kosten: Achten Sie auf Handelsplatzgebühren, die bei einigen Brokern zusätzlich anfallen. Sie betragen zwischen 1,50 Euro und sechs Euro. Vorsicht auch bei Aktions-ETFs, die nur vorübergehend ohne Gebühren auskommen. 👉FMH-Tipp: Ein Vergleich der Depotkosten lohnt sich. Die Auswahl eines günstigen Anbieters kann über die Jahre mehrere hundert Euro Unterschied machen. Setzen Sie auf einen Anbieter, der keine Ausführungsgebühren für Ihren ETF-Sparplan verlangt, um die maximale Rendite zu erzielen. ETF-Wahl und Strategie Sind die Entscheidung für das richtige Depot und einen Sparplan gefallen, folgen die nächsten Stufen auf dem Weg zum Vermögensaufbau. ·         Auf Indizes setzen: Wählen Sie einen breit diversifizierten Welt-Index wie den MSCI World oder den FTSE-All-World Index. Diese streuen das Risiko über Hunderte oder Tausende von Unternehmen. Damit ist das Risiko schwererer Verluste minimiert. Als strategische Alternative bietet sich auch eine 70/30 Aufteilung an. Dabei gehen 70 Prozent in den MSCI World (Industrieländer) und 30 Prozent in MSCI Emerging Markets (Schwellenländer). ·         Compound-Effekte nutzen: In den Meisten Index-Fonds werden Erträge meist reinvestiert. Das ist für den langfristigen Vermögensaufbau optimal, da die ausgeschütteten Dividenden direkt wieder anlegt werden und dieser sogenannte Compound-Effekt den Vermögensaufbau beschleunigt und optimiert. ·         Risiken abwägen: Wer einen Anlagehorizont von 15 Jahren und mehr hat, kann auf reine Aktien-ETFs setzen. Hier ist das Risiko von zwischenzeitlichen Verlusten zwar höher als bei risikoärmeren Anlagen, wie etwa Anleihen-ETF sowie Fest- oder Tagesgeld. Für kürzere Zeiträume sind diese Varianten meist die bessere Wahl. ·         Nachhaltigkeit investieren: ESG-Fonds und -ETFs verbinden Renditechancen mit sozialer Verantwortung und setzen auf in Unternehmen, die bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Technische Details für Könner (und solche die es werden wollen) Für erfahrene Fonds-Sparer und fortgeschrittene Anleger sind folgende technische Aspekte von ETF relevant: Replikationsmethode (Kaufmethode): Physisch: Der ETF kauft die Aktien des abzubildenden Index tatsächlich (direkte Replikation) oder eine optimierte Auswahl (optimiertes Sampling). Synthetisch (Swap-basiert): Der ETF bildet den Index nicht durch Kauf von Aktien ab, sondern über ein Tauschgeschäft (Swap) mit einer Bank. Dieses Vorgehen kann theoretisch das sogenannte Kontrahentenrisiko erhöhen, da Verluste drohen, wenn der Swap-Partner insolvent wird. Die gesetzlichen Vorgaben, die in Deutschland fixe Obergrenzen für synthetische ETF vorsehen, halten dieses Risiko aber sehr überschaubar. Tracking Difference (TD): Die Tracking Difference (zu Deutsch: Abbildungsdifferenz) misst, in welchem Ausmaß die Entwicklung des ETF von der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index abweicht. Damit zeigt sie zugleich auch die Kosten auf und ist hierfür sogar ein noch besserer Indikator als die TER. Achten Sie bei der Auswahl ihres ETF daher stets auf eine möglichst niedrige TD. Fondssparpläne: Die aktive Alternative Neben ETFs können Sparpläne auch in aktiv gemanagte Fonds investieren. Vorteil: Ein professioneller Fondsmanager versucht, den Markt gezielt zu übertreffen (Outperformance). Nachteil: Deutlich höhere Kosten (Management-Gebühren und Ausgabeaufschläge), die oft die mögliche Mehrrendite auffressen. Solche Sparpläne sind meist teurer als ETF-Depots. Das Kinderdepot: Steuervorteile frühzeitig nutzen Ein ETF-Sparplan eignet sich perfekt, um Vermögen für Kinder aufzubauen und frühzeitig den Grundstock zur Finanzierung des Führerscheins, einer Ausbildung oder des Studiums zu legen. Rechtliche Grundlagen: Das Depot läuft auf den des Kindes eröffnet. Dieses ist damit Eigentümer der Wertpapiere im Depot. Die Eltern agieren als Treuhänder, bis der Nachwuchs volljährig ist. Sicherheit: Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen und bleiben damit bei einer Insolvenz des Depot-Anbieters vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Steuerliche Vorteile: Kinder profitieren, ebenso wie erwachsene vom steuerlichen Grundfreibetrag. 2025 beträgt er 12.096 Euro pro Jahr. 2026 soll er sogar auf 12.348 Euro steigen. Zudem steht dem Nachwuchs der Sparer-Pauschbetrag von derzeit 1.000 Euro pro Person und Jahr zu. Um ihn zu nutzen, müssen Eltern allerdings einen Freistellungsauftrag bei der Bank bzw. dem Depotanbieter stellen. Depotwahl: Broker für ETF-Sparpläne im Vergleich Die Wahl des Depots entscheidet maßgeblich über die anfallenden Kosten – und hat damit entscheidenden Einfluss auf die Rendite. Folgende Anbieter stehen zur Wahl Neobroker: Vorteil: Günstig und digital. Neobroker kommen fast immer mit Null Euro Depotgebühr und null Euro Ausführungsgebühren aus und bieten eine riesige Auswahl an ETFs. Der Fokus dieser Anbieter liegt auf digitalen Tools und Apps. Nachteil: Die Auswahl an Handelsplätzen kann begrenzt sein. Direktbanken: Vorteil: Niedrige Gebühren und digitale Tools. Oft reagieren Direktbanken auf Kundenanfragen deutlich schneller als Neobroker. Auch die Produktpalette ist meist breiter Kunden, die ihr Giro- und Depotkonto beim selben Institut führen möchten, sind hier bestens aufgehoben. Nachteil: Außerhalb von Aktionen können die Kosten höher sein als bei Neobrokern. Filialbanken: Vorteil: Persönliche Beratung. Nachteil: In der Regel fallen bei diesen Anbietern die höchsten Kosten an Zehn bis 30 Euro Depotführungsgebühr pro Jahr sind keine Seltenheit und auch die Sparpläne sind im Normalfall kostenpflichtig. Hier müssen Kunden mit Gebühren zwischen 0,85 und 15 Euro pro Sparplanausführung kalkulieren. ETF-Sparplan in 3 Schritten Depot eröffnen: Wählen Sie den günstigsten Anbieter, der Ihren gewünschten Welt-ETF (z. B. MSCI World) kostenlos als Sparplan anbietet. Der Anmeldeprozess läuft digital (VideoIdent). Sparplan einrichten: Legen Sie Ihren ETF fest, bestimmen Sie die Sparrate (z. B. 50 Euro) und das Intervall, in dem Sie investieren wollen (einmal pro Monat/quartalsweise). Abwarten: Der Broker führt die Sparrate automatisch aus. Sie müssen nichts weiter tun als Ihrem Vermögen beim Wachsen zusehen. Steuern und der Effekt der Wiederanlage Abgeltungsteuer: Erträge aus Wertpapieren unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Zuzüglich fallen der Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent) und ggf. Kirchensteuer an. Steuerfreier Sockelbetrag: Kapitalerträge bis 1.000 Euro (2.000 Euro bei Ehepaaren) bleiben steuerfrei, wenn Sie einen Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank stellen. Wiederanlage der Erträge: Thesaurierende ETF legen die erhaltenen Dividenden und Zinserträge automatisch wieder an. Das reinvestierte Kapital erwirtschaftet wiederum neue Gewinne – dieser Compound-Effekt ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Wichtiger Risikohinweis ⚠️ Aktien und ETFs unterliegen Kursschwankungen. Ein Kapitalverlust ist möglich. Marktrisiko: Der Wert Ihrer Anlage hängt von der Entwicklung der globalen Märkte und der darin enthaltenen Unternehmen ab. Da Aktien-ETFs in einzelne Unternehmen investieren, ist das Risiko meist höher als bei Anleihen-ETF. Hier hängt der Kurs an der Bonität des Schuldners (Anleihen – Schuldverschreibungen). Die ist in der Regel stabiler als der Aktienmarkt. Währungsrisiko: Bei in US-Dollar oder anderen Fremdwährungen notierten ETF besteht zusätzlich ein Währungsrisiko. Anlagehorizont: ETF-Sparpläne entfalten ihr volles Potenzial nur bei einem langfristigen Anlagehorizont (mindestens zehn bis15 Jahre). Über diese lange Zeit lassen sich etwaige Kursrückgänge meist auch problemlos wieder ausgleichen. Fazit: Mit System zur finanziellen Unabhängigkeit Der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem konsequenten Vermögensaufbau ist der Vergleich der Anbieter auf Basis der Ausführungsgebühren und der ETF-Auswahl. Wer heute mit einem günstigen, breit gestreuten Sparplan beginnt und diszipliniert dabeibleibt, legt das beste Fundament für seine finanzielle Zukunft. Was sonst noch wichtig ist, haben wir in den folgenden Fragen und Antworten zusammengetragen. --- # Festgeld-Vergleich: Tipps und wichtige Infos rund um das Festgeldkonto > Festgeld-Vergleich: Unabhängig ✓ Transparent ✓ Aussagekräftig ✓  ➤ Den besten Festgeldzins finden & entscheiden ! FMH.de URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/festgeld Typ: topic Das Wichtigste in Kürze Kunden, die ihr Erspartes auf einem Festgeldkonto anlegen, vereinbaren im Voraus eine Laufzeit (zwischen einem Monat und zehn Jahren), für die das Geld fest angelegt werden soll.  Während der Anlagedauer haben Sparer keinen Zugriff auf die festgelegte Summe. Nur in Einzelfällen gibt es Angebote mit vorzeitiger Verfügbarkeit. In diesen Fällen müssen die Kunden allerdings Zinsverluste hinnehmen.  Die Zinsen aufs Festgeld bleiben während der gesamten Laufzeit gleich. Dadurch haben Anleger maximale Planungssicherheit und müssen bei Zinssenkungen keine Verluste fürchten. Umgekehrt profitieren Festgeld-Kunden aber auch nicht von Zinserhöhungen.  Festgeldangebote werden oft unter anderen Namen angeboten und zum Beispiel als Sparkassenbrief, Sparbrief, Kündigungsgeld, Termingeld, Festzins oder Festzinssparen beworben. Die Funktionen, Sicherheiten und Bedingungen folgen aber stets denselben Mustern.   Für jeden das richtige Festgeldkonto Für alle, die sich hohe Zinsen langfristig sichern möchten: Das Festgeld der Bigbank* bietet bis zu 3,20 % p.a. – ideal für Anleger, die Wert auf attraktive Renditen und planbare Erträge legen. Für alle, die Sicherheit und attraktive Konditionen verbinden möchten: Das Festgeld der Opel Direktbank* bietet bis zu 3,10 % p.a. und eignet sich hervorragend für eine verlässliche Geldanlage mit festen Zinsen. Für Renditeorientierte: Die Nexent Bank* überzeugt mit Zinsen von bis zu 3,65 % p.a. – besonders attraktiv für alle, die bei klarer Laufzeit den Zinsfokus in den Vordergrund stellen. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Festgeld - Vergleich von FMH.de: darum ist er so wertvoll Die Zinsanalysen und Vergleichsdaten von FMH.de werden regelmäßig von führenden Wirtschaftsmedien wie Handelsblatt, WirtschaftsWoche, FAZ, SPIEGEL und ntv zitiert.   Sie haben noch kein Festgeldkonto und suchen zum ersten Mal nach dem richtigen Anbieter für Ihr Vorhaben? Oder haben Sie bereits Geld auf einem Festgeldkonto angelegt und wünschen sich für den nächsten Anlagezeitraum erneut ein optimales Angebot?   In beiden Konstellationen können Sie den Festgeld-Vergleich von FMH.de dazu nutzen, um das Angebot zu finden, das am besten zu Ihnen passt. Das Tool liefert Ihnen schnell und übersichtlich die wichtigsten Parameter und einen Überblick über die besten Festgeldkonten. Doch der Festgeldvergleich von FMH.de leistet noch mehr. Er liefert Ihnen unabhängig weitere wichtige Informationen zu den folgenden Themen:  Zinssatz: Ihn ermittelt FMH.de auf Basis der Zahlen der dort berücksichtigten 250 Banken mit den aktuell gültigen Zinsangeboten.  Rendite: Schon bei der Suche nach dem besten Festgeldkonto errechnen wir für Sie, wieviel Rendite in Prozent und als Eurobetrag am Ende der Laufzeit gutgeschrieben wird.  Steuerzahlung: Zinserträge müssen versteuert werden. Oft wird diese Abgeltungsteuer direkt von der Bank ans Finanzamt abgeführt. Bei uns erfahren Sie, ob die Bank Ihrer Wahl dies ebenso handhabt.  Einlagensicherung: Der Festgeldvergleich von FMH.de zeigt Ihnen zudem, ob eine Bank nur der gesetzlichen oder der erweiterte Einlagensicherung unterfällt und wie sie im Länder-Rating abschneidet.   Länderrating: Dieses für die Anlageentscheidung wichtige Thema wird im Festgeldvergleich von FMH.de anhand von Bewertungen der Rating-Agentur Moody’s erläutert  Zinsgutschrift und Zinsauszahlung: Diese Information ist vor allem wichtig, wenn Sie größere Beträge über einen längeren Zeitraum anlegen wollen. Dann lohnt es sich, genau hinzusehen, wie die Zinsgutschrift erfolgt (monatlich, quartalsweise oder jährlich). Ebenfalls einen Unterschied macht es, ob die Zinsen jährlich ausgezahlt werden (ausschüttende Anlage) oder ob sie jährlich dem Konto gutgeschrieben werden (thesaurierende Anlage).  Ende der Anlagedauer: Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, wie die Bank am Ende der Festgeld-Laufzeit agiert. Wird die Festgeldsumme automatisch auf das Referenzkonto überwiesen? Das ist optimal. Weniger gut ist es hingegen, wenn das Guthaben zu dann aktuellen Zinsen für die gleiche Anlagezeit neu angelegt wird, nur weil der Kunde nicht rechtzeitig gekündigt hat. Festgeld-Zinstrend der letzten 12 Monate Die vergangenen Jahre waren von zahlreichen (geo)-politischen Krisen geprägt. Kriege und die Machtverhältnisse in den USA beeinflussen die Zinsen dabei ebenso wie die Entwicklung der Inflation und die entsprechenden Reaktionen der Europäischen Zentralbank (EZB). Verändern die Währungshüter den Einlagenzins nach oben oder unten, hat dies einen direkten Einfluss auf die Festgeldzinsen der Banken.   Die folgende Grafik zeigt Ihnen, wie sich das Zinsniveau der Festgeldanlagen in der jüngeren Vergangenheit entwickelt hat.  Wir zeigen hier den Mittelwert der Festgeldzinsen, der sich aus Neukunden- und Bestandskundenzinsen zusammensetzt. Es geht hierbei um die Zinsentwicklung und nicht um einzelne TOP-Angebote.  Besonderheiten Für die meisten Sparer dürfte es am wichtigsten sein, dass ihr Festgeld möglichst hohe Zinsen abwirft. Wer bei der Wahl der besten Festgeldanlage nur auf die Rendite achtet, geht jedoch ein Risiko ein. Der Grund: Festgeld-Sparer überlassen ihr Geld für die vereinbarte Zeit der Bank ihrer Wahl. Wenn das Kreditinstitut in dieser Zeit pleitegeht, droht damit im schlimmsten Fall ein Totalverlust. Um diesem Horrorszenario den Schrecken zu nehmen, mussten alle Länder der EU-Sicherungsfonds installieren, damit die Anleger bis zur Höchstsumme von 100.000 Euro pro Person und Bank abgesichert sind. In Deutschland werden diese gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards von vielen Banken noch überboten. Es lohnt sich daher, vor der Wahl einer bestimmten Bank die Angebote zu vergleichen und sich ein paar wichtige Fragen zu stellen. Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf die Zinsen, sondern prüfen Sie auch, ob die Bank Ihrer Wahl eine Mindestanlagesumme vorschreibt, ob Sie vom Zinseszinseffekt profitieren und welche Gebühren anfallen.  --- # Flexgeld und Kombigeld: Zinsen, Laufzeiten und Möglichkeiten im Überblick > Flexgeld & Kombigeld schließen die Lücke zwischen Tages- & Festgeld. Erfahren Sie, wie Sie Zinsvorteile & Verfügbarkeit kombinieren können URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/flexgeld Typ: topic Das Wichtigste im Überblick  Feste Laufzeiten mit Spielraum: Zinsen beim Kombi- und Flexgeld sind meist für einen festgelegten Zeitraum garantiert – dennoch können Anleger vor Ablauf dieses Zeitraums ganz oder teilweise auf die Anlagesumme zugreifen.  Zinsniveau: Die Höhe der Zinsen bewegt sich häufig zwischen Tagesgeld und Festgeld – also etwas höher als beim Tagesgeld für Bestandskunden, aber niedriger als bei langen Festgeldlaufzeiten.  Flexibilität: Teilabhebungen oder vorzeitige Kündigungen sind – je nach Bank – möglich, manchmal müssen Kunden dafür aber einen Zinsabschlag hinnehmen. Im Fall der Kündigung fällt dieser Zinsabschlag auf die gesamte Anlagesumme an. Hebt der Kunde hingegen nur einen Teil seines Ersparten ab, wird der Abschlag nur auf diesen Betrag fällig.  Kombination verschiedener Anlageformen: Während beim Flexgeld der gesamte Anlagebetrag zu einheitlichen Konditionen angelegt ist, kombiniert das Kombigeld das Beste aus beiden Welten: Ein Teil des Betrags wird fest angelegt, der andere bleibt kurzfristig verfügbar. Für jeden das richtige Angebot  Kurzfristig und flexibel: Mit dem Sparbriefkonto TotalFlex von Bank11 legen Sie Ihr Geld wahlweise 33 oder 111 Tage fest an – und sichern sich dabei attraktive Zinsen bis 2,00 % p.a. Ideal, wenn Sie kurzfristig planen und dennoch nicht auf Erträge verzichten möchten. Zinschancen bei längerer Laufzeit: Das FestgeldOnline Flex der DHB Bank* bietet Top-Konditionen bis 2,95 % p.a. bei einer Anlagedauer von 2 bis 5 Jahren. Der Basiszins kann sich automatisch erhöhen, wenn der 3-Monats-Euribor steigt – perfekt für alle, die vom Zinsumfeld profitieren wollen. Für alle, die Vielfalt vergleichen möchten: Über die Raisin-Plattform* stehen mehrere Flexgeld-Angebote ausländischer Banken zur Auswahl. So können Sie Laufzeiten, Kündigungsfristen und Zinsen flexibel vergleichen und gezielt das passende Angebot wählen. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Wie funktioniert Flexgeld/Kündigungsgeld?  Flexgeld ist eine Mischform aus Tagesgeld und Festgeld. Anleger legen ihr Geld für eine bestimmte Laufzeit an, profitieren aber von der Möglichkeit, jederzeit – oder nach einer Mindestfrist – auf ihr Guthaben zuzugreifen.  Typisch ist:  Eine garantierte Verzinsung für die gewählte Laufzeit, z. B. sechs oder zwölf Monate.  Eine feste Zinsbasis, die über die gesamte Laufzeit konstant bleibt.  Die Möglichkeit, das Geld ganz oder teilweise vorzeitig zu entnehmen.  Flexgeld eignet sich besonders für Anleger, die sich nicht langfristig binden möchten, aber mehr Zinsen wollen als beim klassischen Tagesgeld. Was ist Kombigeld?  Kombigeld verbindet zwei oder mehr Anlagekomponenten – etwa:  Tagesgeld und Festgeld: Ein Teil der Anlagesumme bleibt kurzfristig verfügbar, der andere wird fest verzinst angelegt und ist damit dem Zugriff des Kunden entzogen. Das Verhältnis flexibler Teil zum festen Teil variiert von 20 bis 50 Prozent  Festgeld und Fondsanlage: Ein Anteil ist sicher angelegt im Festgeld, der andere wird renditeorientiert an den Kapitalmärkten investiert. Auch hierauf können Kunden nach dem Verkauf ihrer Aktien, Fonds oder ETF flexibel zugreifen.  Ziel ist es, Zinsvorteile mitzunehmen, ohne auf Flexibilität zu verzichten.   Für wen eignen sich Flexgeld oder Kombigeld?  Sparer mit Sicherheitsbedürfnis: Ideal für alle, die stabile Zinsen wünschen, aber ihr Geld nicht vollständig festlegen möchten.  Familien: Bei Familien mit Kindern fallen immer Ausgaben an, die sich nicht auf die lange Bank schieben lassen. Hier sind Kombi- oder Flexgeld ideal, weil sie einen flexiblen Zugriff auch auf angelegtes Geld ermöglichen.   Anleger mit Liquiditätsbedarf: Wer Teilbeträge kurzfristig verfügbar halten will, profitiert von der Flexibilität.  Wechselinteressierte: Wer sich noch nicht für eine langfristige Anlageform entscheiden möchte, kann mit Flex- oder Kombigeld einen Mittelweg wählen. Zinsen & Konditionen  Die Zinsen variieren je nach Anbieter, Laufzeit und Flexibilitätsgrad.  Laufzeiten: Auch hier ist der Kunde flexibel und kann sich für lediglich drei oder bis zu 24 Monate Laufzeit entscheiden.  Zinsgarantie: Anders als bei klassischen Festgeldern können die Zinsen beim Flex- bzw. Kombigeld variieren. Da sie aber an einen Referenzzins gekoppelt sind, bleiben die Schwankungen kalkulierbar.   Verfügbarkeit: Je nach Produkt jederzeit oder nach Kündigungsfrist möglich.  Mindestanlage: Häufig zwischen 500 und 5.000 Euro.  Im Vergleich zu Tagesgeld sind die Zinsen in der Regel höher, im Vergleich zu mehrjährigem Festgeld etwas niedriger – dafür bleibt die Liquidität erhalten. Steuern & Einlagensicherung  Erträge aus Flexgeld und Kombigeld unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.  Freistellungsauftrag: Bis 1.000 Euro (2.000 Euro bei Ehepaaren) steuerfrei.  Einlagensicherung: Gesetzlich bis 100.000 Euro je Kunde und Bank; manche Institute sind zusätzlich freiwillig abgesichert. So eröffnen Sie ein Flex- oder Kombigeldkonto  Anbieter vergleichen: Konditionen, Laufzeiten und Zinsen prüfen.  Online-Antrag ausfüllen: Kontoeröffnung dauert meist nur wenige Minuten.  Legitimation: Per VideoIdent oder PostIdent.  Betrag überweisen: Nach Geldeingang beginnt die Laufzeit.  Verfügbarkeit prüfen: Ob und wann Teilabhebungen möglich sind, hängt vom Anbieter ab.  Tipp: Nach Ablauf der Zinsbindung lohnt sich ein erneuter Vergleich – Konditionen ändern sich regelmäßig.  Fazit Flexgeld, auch Kündigungsgeld genannt verbindet, ebenso wie Kombigeld die Vorteile klassischer Sparformen mit der Möglichkeit, flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren. Die Angebote richten sich an Sparer, die ihr Geld sicher verzinsen möchten, ohne sich bei der Anlage vollständig und langfristig binden zu wollen. Doch was genau verbirgt sich hinter den Begriffen?  Während beim Flexgeld die Zinsen über eine feste Laufzeit garantiert sind, behalten die Anleger den Zugriff auf das Guthaben vollständig oder zumindest teilweise.   Kombigeld-Angebote wiederum verbinden zwei oder mehr Anlageformen – etwa Tages- und Festgeld – zu einem kombinierten Zinsmodell. Die Verzinsung erfolgt zum vereinbarten Wert. Ein vorher vereinbarter Prozentsatz ist, wie beim klassischen Tagesgeld, jederzeit verfügbar, der Rest erst am Ende der Laufzeit.  Beide Varianten schließen die Lücke zwischen kurzfristig verfügbarem Tagesgeld und langfristig angelegtem Festgeld. Damit bieten die Produkte eine interessante Lösung für Sparer, die Sicherheit und Verfügbarkeit zugleich wünschen. --- # Fondsrendite realistisch berechnen > Berechnen Sie mit dem FMH.de-Renditerechner die Entwicklung Ihrer Fondsanlage – inklusive Kosten & realer Fondsrendite. URL: /geld-anlegen/rechner/rendite-fonds Typ: topic Wie hoch ist die tatsächliche Rendite Ihres Fonds? Mit dem FMH-Renditerechner für Fonds berechnen Sie, welche Nettorendite nach Kosten und Gebühren tatsächlich übrig bleibt. Berücksichtigen Sie Ausgabeaufschläge, Depotgebühren und Laufzeit – und sehen Sie sofort, welchen Ertrag Ihre Fondsanlage effektiv erzielt. Renditerechner – Fondsrendite nach Kosten und Laufzeit berechnen Viele Anlegerinnen und Anleger orientieren sich bei Fonds am angegebenen Wertzuwachs oder der Jahresrendite. Diese Werte berücksichtigen aber meist keine individuellen Kosten – wie z. B. Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren oder Depotkosten. Mit dem FMH-Renditerechner für Fonds können Sie genau berechnen, welche Rendite nach Abzug aller Gebühren tatsächlich erzielt wird. Dabei werden Einmalanlagen und Sparpläne gleichermaßen berücksichtigt. Sie sehen auf einen Blick: Wie sich Anlagebetrag, Laufzeit und Kostenstruktur auf die Rendite auswirken Wie hoch Ihr Endguthaben bei unterschiedlichen Szenarien ausfällt Welche Fondsanlage langfristig die beste Nettorendite bietet So können Sie Fonds realistisch vergleichen – unabhängig davon, ob es sich um Aktien-, Misch- oder Rentenfonds handelt. --- # Förderdarlehen-Finder für Ihre Baufinanzierung > Förderdarlehen für Ihre Immobilie ✓ Welche Darlehen gibt es in Ihrem Bundesland► Jetzt herausfinden & berechnen! URL: /baufinanzierung/rechner/foerderdarlehen-finder Typ: topic Erfahren Sie in wenigen Schritten, ob Sie Anspruch auf ein vergünstigtes Baudarlehen haben könnten. Der Schnell-Check bietet Ihnen eine erste Einschätzung – die verbindliche Prüfung übernehmen später die Förderstellen Ihres Bundeslandes. --- # Forward-Darlehen Vergleich – Zinsen für Anschlussdarlehen im Voraus sichern > Wie funktionieren Forward-Darlehen und wie finden Sie die besten Konditionen für Ihre Anschlussfinanzierung | FMH.de URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen/forward-darlehen Typ: topic Das Wichtigste in Kürze  Planungssicherheit: Sie haben Angst vor steigenden Zinsen? Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich die aktuellen Konditionen bis zu 60 Monate im Voraus. Eine perfekte Möglichkeit für Eigentümer, die auf absehbare Zeit eine Anschlussfinanzierung benötigen.  Kosten: Die Zinssicherheit lassen sich die Banken mit unterschiedlich hohen Forward-Aufschlägen auf den Zinssatz bezahlen. Je länger die Vorlaufzeit, desto höher sind die Kosten.  Risiko: Die Zinsen sind seit Abschluss des Forward-Darlehens nicht gestiegen, sondern gesunken? In diesem Fall müssen Sie trotzdem den vereinbarten Forward-Zins bezahlen.   Tipp: Wie überall gibt es bessere und schlechtere Angebote. Ein Vergleich der Offerten von Banken und Vermittlern lohnt sich – denn die Konditionen unterscheiden sich erheblich. Für jeden das richtige Forward-Darlehen Für alle, die heute schon an morgen denken: Bei Haus & Wohnen sichern Sie sich schon jetzt den passenden Zinssatz für Ihre Anschlussfinanzierung. Finanzierungsberaterin Armanda Rodriguez* begleitet Sie persönlich – ausgezeichnet mit dem FMH-Zertifikat für Baufinanzierungsvermittler mit gutem Kundenservice. Für alle, die clever vorsorgen wollen: Bei der Allianz* sind die ersten 12 Forward-Monate kostenlos, danach fällt ein Aufschlag von nur 0,01 % pro Monat an – mit bis zu 36 Monaten Vorlaufzeit. So sichern Sie sich attraktive Zinsen, bevor sie wieder steigen. Für langfristige Planer: Die DEVK gehört zu den TOP-Anbietern für Forward-Darlehen mit 15 Jahren Laufzeit und Vorlaufzeit – ideal für alle, die Zinssicherheit und Stabilität über viele Jahre wünschen. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was ist ein Forward-Darlehen? – Definition und Besonderheiten  Ein Forward-Darlehen ist eine spezielle Form der Anschlussfinanzierung. Immobilieneigentümer können damit einen Kreditvertrag für die Zukunft abzuschließen –und sich die aktuellen Zinsen bis zu 60 Monate im Voraus festschreiben lassen.  Die Bank garantiert ihnen den vereinbarten Zinssatz bis zum Starttermin der Anschlussfinanzierung. Bereitstellungszinsen fallen nicht an. Stattdessen verlangt die Bank einen Forward-Aufschlag. Er lässt sich mit einer Versicherungsprämie gegen steigende Zinsen vergleichen. Spürbar wird dieser Aufpreis aber vor allem bei langen Vorlaufzeiten. Bei kurzen Intervallen von bis zu zwölf Monate kann es hingegen sein, dass die eine oder andere Bank auf den möglichen Forward-Aufschlag verzichtet.  Wie funktioniert ein Forward-Darlehen? – Sicherheit und Kalkulation  Das Prinzip ist einfach:  Eigentümer, deren Zinsbindung auf absehbare Zeit endet, unterzeichnen deutlich vor diesem Termin bereits einen Darlehensvertrag über eine Summe, die erst deutlich später als Anschlussdarlehen eingesetzt wird. Die Vorlaufzeiten reichen von wenigen Monaten bis zu fünf Jahren.    Bis zu diesem Stichtag, also dem Ablösetermin des bestehenden Darlehens, zahlen Kunden keine Raten und auch keine Bereitstellungszinsen. Der Vertrag ruht, aber der Zinssatz steht bereits fest.  Ein Beispiel: Ein Baudarlehen endet in 22 Monaten. Dieser Zeitraum markiert die Forward-Periode / Vorlaufzeit). Zu diesem Zeitpunkt hat der Kunde noch Schulden in Höhe von 200.000 Euro. Der Objektwert der Immobilie liegt bei etwa 400.000 Euro.  Nach der intensiven Lektüre einschlägiger Veröffentlichungen erwartet der Kunde, dass der Sollzins für ein Anschlussdarlehen in 22 Monaten 4,2 Prozent betragen wird. Das ist deutlich mehr als der aktuelle Zinssatz – inkl. einem Forward-Aufschlag von 0,26 Prozent, der nur 3,60 Prozent liegen würde.  Der Kunde möchte bei dem neuen Darlehen von seiner Restschuld vier Prozent pro Jahr tilgen. Welche Auswirkungen der Abschluss eines Forward-Darlehens hätte, belegt der folgende Vergleich:  Szenario 1 – Ohne Forward-Darlehen:  Angenommener Zins bei Anschlussfinanzierung in 22 Monaten, zehn Jahre fest 4,20 Prozent  → Monatliche Rate: 1.367 Euro  → Gesamtkosten: 164.000 Euro bei 64.791 Euro an Zinsanteil; Restschuld 100.790,78 Euro  Szenario 2 – Mit Forward-Darlehen (Sollzins Okt.2025 gleich 3,6 Prozent):  → Monatliche Rate unterstellt: 1.367 Euro (geringere Zinsen fließen in zusätzliche Tilgung)  → Gesamtkosten: 164.000 Euro bei 53.458 Euro Zinsanteil; Restschuld 89.457,18 Euro  Die Entscheidung für das Forward-Angebot spart unserem Kunden also 11.333 Euro – vorausgesetzt, die Zinsen steigen, wie erwartet.  Doch was passiert, wenn sich der Zinssatz anders entwickelt?  Unterstellt, die Konditionen für Darlehen wären in 22 Monaten wider Erwarten günstiger als die heute üblichen Zinsen und lägen bei 3,20 Prozent. In diesem Fall wäre ein Forward-Darlehen ein Verlustgeschäft.  Unser Beispielkunde müsste nun dennoch 3,6 Prozent Zinsen bezahlen und hätte einen Schaden von 7.127 Euro.  👉 Ein Forward-Darlehen ist immer eine Wette auf steigende Zinsen – und damit stets mit einem gewissen Risiko verbunden. Entsprechend gilt es, die Vor- und Nachteile dieser Form der Anschlussfinanzierung gegeneinander abzuwägen.  Entwicklung der Hypothekenzinsen  im Vergleich zum Forward Darlehen Vorteile und Nachteile eines Forward-Darlehens  Vorteile: Sicherheit und Planung  Schutz vor steigenden Zinsen – Sie sichern sich Ihre Konditionen (und ihren Nachtschlaf) langfristig.  Klare Kalkulationsbasis – Ihre zukünftige Rate steht schon heute fest.  Frühzeitige Planung – besonders wertvoll bei hohen Restschulden und/oder einem überschaubaren Familienbudget.  Nachteile: Eingeschränkte Flexibilität  Mehr oder minder hoher Zinsaufschlag je nach Vorlaufzeit.  Verpflichtung zur Abnahme des Darlehens, selbst wenn die Zinsen wider Erwarten fallen.  Banken müssen selbst bei Bereitschaft, eine Nichtabnahmeentschädigung zu bezahlen, die Kündigung wegen eines ungünstigen Zinssatzes nicht akzeptieren.  Für wen eignet sich ein Forward-Darlehen? Eigentlich sollte sich jeder Immobilienbesitzer, bei dem noch ein Folgedarlehen ansteht überlegen, ob eine vorzeitige Anschlussfinanzierung / Forward-Darlehen sinnvoll sein könnte.  Es gibt aber selten eine klare Empfehlung, ob ein solches Darlehen lohnt, weil es keine Garantie gibt, dass sich die Zinsen in den nächsten Jahren nach oben bewegen.   Eine gute Option könnte ein Forward-Darlehen für diese Zielgruppe sein:  1. Sicherheitsbewusste Kreditnehmer  Planungssicherheit steht im Vordergrund – wer keine bösen Überraschungen durch steigende Zinsen erleben möchte, ist hier richtig.  2. Familien und Ruheständler  Forward-Darlehen verhindern unerwartete Mehrbelastungen und sind deshalb zu empfehlen, wenn die monatlichen Mittel begrenzt sind.  Zinssituation und Marktvergleich 2025  Entwicklung im Jahr 2025  Nachdem sich die Inflation seit 2024 wieder abgeschwächt hat und die Politik einen Teil des verlorenen Vertrauens zurückgewonnen hat, haben sich auch die Bau- und die Forward-Zinsen etwas normalisiert. Erstere lagen im Jahr 2025 in einem Korridor für erstklassige Beleihungsausläufe zwischen 3,30 und 3,75 Prozent für zehn Jahre fest.  Forward-Darlehen kosteten im selben Zeitraum für zehn Jahre fest und 36 Monate Forward-Periode zwischen 3,40 und 3,90 Prozent.  Zinskommentar (Stand Oktober 2025)  Auch wenn die Berliner Politik sicher nicht ohne Einfluss auf die Bewertung der Kreditwürdigkeit unseres Landes ist, muss man doch festhalten: Die Abhängigkeit von globalen Finanzmärkten ist inzwischen noch deutlich größer.   Eigentlich sollte angesichts der derzeitigen Entwicklung in Deutschland eine gewisse Aufbruchstimmung herrschen. Weil die, globalen Investoren aber nach wie vor nicht sicher sind, wo sie ihr Geld bei der höchsten Rendite am besten anlegen, verändern sich die Renditen der deutschen Bundesanleihen stetig, und in ihrem Schlepptau auch die Bauzinsen. Dieses Phänomen wird vermutlich bis weit ins Jahr 2026 anhalten.  Optionen zum Forward-Darlehen Empfehlung von FMH.de:  Es ist schwierig, die Zinsentwicklung für mehrere Jahre im Voraus einzuschätzen. Daher liegt der ideale Zeitraum für ein Forward-Darlehen nach unserer Einschätzung bei maximal 36 Monate Vorlaufzeit. Man muss sich eben immer bewusst machen, dass es weltpolitische Veränderungen geben kann, die unerwartete Zinsausschläge, in die eine oder andere Richtung auslösen.  Bank oder Vermittler – wer bietet das beste Forward-Darlehen?  Jeder Baufinanzierungskunde sollte rechtzeitig (bis zu fünf Jahre vor Ende der Zinsfestschreibung) bei seinem Kreditgeber vorsprechen und sich nach dessen Bedingungen für ein Forward-Darlehen erkundigen. Der Vorteil eines solchen Vorgehens: Die Hausbank kann in den hausinternen Vorgang schauen und in Echtzeit die gewünschten Informationen produzieren. Der Nachteil: Die eigene Bank liefert im Normalfall nicht unbedingt die Spitzenkonditionen für eine vorgezogene Anschlussfinanzierung.  Dennoch lohnt dieses Vorgehen. Denn nun hat der Kunde (oder die Kundin) zumindest schon einen Orientierungswert und kann die Offerten anderen Anbieter damit vergleichen.  Dabei sind Immobilienbesitzer keineswegs auf Banken beschränkt. Auch Baufinanzierungsvermittler sind eine hervorragende Anlaufstelle, da sie mit einer großen Anzahl von Banken zusammenarbeiten und damit einen hervorragenden Marktüberblick haben, wer für welche Vorlaufzeiten die besten Konditionen bietet.  So unterstützt Sie Künstliche Intelligenz bei der Wahl des passenden Vermittlers  Wer den passenden Baufinanzierungsvermittler für die eigene Anschlussfinanzierung sucht, kann über KI nach den besten Angeboten suchen: Dafür geben Interessenten einfach nur ein „bester Vermittler, Forward-Darlehen und den Ort“. Wichtig ist es zudem, nach Möglichkeit Vermittler zu bevorzugen, die von der Redaktion des Handelsblatts in Zusammenarbeit mit  FMH.de als besonders kundenorientiert ausgezeichnet wurden.   Unterschiede von Bank und Vermittler  Pauschal lässt sich diese Frage, wer das beste Forward-Darlehen anbetet, kaum beantworten, zumal Baufinanzierungsvermittler ihre Kunden an Banken vermitteln. Es geht bei dieser Überlegung mehr um die Zahl der möglichen Angebote, die Dienstleistung des Vermittlers und die Betreuung.   Grundsätzlich aber haben beide Varianten ihren Charme.  Banken  Bieten Forward-Darlehen selten aktiv und mit langer Vorlaufzeit an.   Bestandskunden erhalten Forward-Darlehen mit extrem wenig Aufwand,  Bieten leider bei der ersten Anfrage selten die besten Zinsen.   Unabhängige Vermittler  Professionelle Vermittler wissen, welche Bank oder Versicherungen welche Vorlaufzeit (Forward-Periode) anbietet – und wo es die besten Konditionen gibt.   Vermittler pflegen oft auch gute Kontakte zur Hausbank des Kunden und können die Abwicklung des alten Vertrages dort unterstützen.  Forward-Darlehen sind ein relativ beliebtes Geschäft, da sich die Vorgänge digital abwickeln lassen und die Kunden bei den Geldgebern gern gesehen sind.  Fazit: Sicherheit durch Planung  Ein Forward-Darlehen ist kein Spekulationsprodukt, sondern eine strategische Absicherung. Wer steigende Zinsen erwartet, kann mit einem frühzeitig geschlossenen Vertrag mehrere Tausend Euro sparen und die Finanzierung langfristig stabil halten. Es kann aber auch passieren, dass sich die Zinsen nicht wie erwartet entwickeln. Deshalb sollte auch die Forward-Periode nicht allzu lange sein.  Trotz aller Risiken ist ein Forward-Darlehen für viele Immobilieneigentümer zu empfehlen, auch und gerade wegen dieser Vorteile:  Zinsen lassen sich für bis zu fünf Jahre im Voraus sichern  Kunden müssen sich nach der Unterschrift keine Gedanken mehr um die Zinsentwicklung machen.  Anschlussfinanzierer sind begehrte Kunden bei den Banken. Wer einen unabhängigen Marktvergleich nutzt und sich das Beste der vielen Angebote aussucht, kann sehr viel Geld sparen. ## Einleitung Wer heute schon an morgen denkt, spart langfristig. Zum Beispiel durch den Abschluss eines Forward-Darlehen, auch Forward-Kredit genannt. Diese Produkte sind eine clevere Lösung für vorausschauende Immobilienbesitzer, deren Zinsbindung in den kommenden Monaten oder Jahren endet und die bei der Anschlussfinanzierung keine bösen Überraschungen erleben wollen.  Mit dem Zinsvergleich von FMH.de finden Sie schnell und einfach das beste Forward-Darlehen für Ihre Bedürfnisse. --- # Ganz unkompliziert zum Bausparvertrag > Kostenloser Bausparvergleich: Bauspartarife ✓ Bausparkassen ✓ Niedrige Bausparen Zinsen ✓ Ihr Bausparvertag ► Jetzt vergleichen! URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen/bausparvertrag Typ: topic Das Wichtigste in Kürze  Ein Bausparvertrag kombiniert zwei Komponenten: Zuerst kommt das Ansparen, um möglichst viel Eigenkapital anzuhäufen, dann gibt es zinsgünstiges sicheres Bauspardarlehen, um das Geld für den Hauskauf zu erhalten.  Das Guthaben aus dem Sparvorgang ist gesetzlich bis mindestens 100 000 Euro pro Bausparer und Bausparkasse gesichert. Selbst im Fall einer Pleite der Bausparkasse müssen Kunden also nicht um ihre Ersparnisse fürchten.  Die Zinsen für das Darlehen stehen bei Vertragsschluss bereits fest. Wann der Kunde den Kredit abruft, ist egal. Das ist ein enormer Vorteil und schafft Planungssicherheit.  Spontane Entscheidungen sind schwierig: Kunden müssen in der Ansparphase bestimmte Wartezeiten erfüllen, bevor sie über ihr zinsgünstiges Bauspardarlehen verfügen können.  Bausparen entwickelt sich wegen der hohen Immobilienpreise zunehmend zu einem von mehreren Bausteinen in der Baufinanzierung. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Wie funktioniert ein Bausparvertrag?  Ein Bausparvertrag ist in mehrere Abschnitte gegliedert. In der ersten Phase geht es darum, einen vorgegebenen Mindestbetrag anzusparen, meist einen bestimmten Prozentsatz (30 bis 50 Prozent) der Bausparsumme. Ist dies geschafft, ist noch die Mindestbewertungszahl zu erreichen, damit der Bausparvertrag zugeteilt werden kann. Das Verfahren zu ihrer Ermittlung ist im Einzelfall kompliziert. Sobald sie erreicht ist, heißt es dann aber: der Vertrag ist zuteilungsreif.  Erst dann kommt man in Phase zwei. Der Bausparer erhält sein angespartes Guthaben und das Bauspardarlehen ausgezahlt. Letzteres muss er zu den vorab festgelegten Bedingungen zurückzahlen.  Schritt eins: Ansparphase des Bausparvertrages  Direkt, nachdem der Bausparvertrag unterschrieben ist, beginnt der erste Abschnitt: die Sparphase. Die Kunden zahlen in dieser Zeit wahlweise den sogenannten Regelsparbetrag, Er ist Bestandteil der Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB) und kann, je nach Tarif, unterschiedlich hoch ausfallen kann. Eine häufige Größe liegt bei vier Promille der Bausparsumme. Bei 50.000 Euro Bausparsumme wären dies also 200 Euro pro Monat. Fast alle Bausparkassen akzeptieren auch eine frei gewählte Summe.   Bevor aus dem Sparbetrag ein Guthaben aufgebaut wird, müssen Kunden vorher einen Minuskontostand abbauen. Der Grund: Die ersten Zahlungen werden verwendet, um die Abschlussgebühr zu bezahlen. Sie liegt bei den meisten Tarifen bei 1,6 Prozent der Bausparsumme (bei 50.000 Euro Bausparsumme sind dies 800 Euro) – es gibt aber auch noch Tarife, die mit einem Prozent Abschlussgebühr auskommen  Der eigentliche Guthabensaufbau beginnt erst, wenn diese Kosten bezahlt sind und läuft, je nach Bausparkasse und -tarif, bis das vereinbarte Mindestguthaben von 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme erreicht ist.   Wichtig: Das Guthaben wird während der Sparphase zwar nach wie vor verzinst. Allerdings sind die Zinsen inzwischen mehr als überschaubar:  Ende 2025 lagen die Zinsgutschriften je nach Tarif zwischen 0,01 und 0,9 Prozent pro Jahr.  Die Zuteilung des Bausparvertrages  Die Zuteilung des Bausparvertrages markiert den Termin, ab dem Kunden über das Bauspardarlehen verfügen dürfen. Damit die sogenannte Zuteilungsreife besteht, sind mehrere Voraussetzungen zu erfüllen.  Der Kunde muss das Mindestguthaben angespart haben und  die sogenannte Bewertungszahl erreicht haben. Sie ist ein komplexes Konstrukt aus unterschiedlichen Faktoren, mit denen die Bausparkassen – jede auf ihre Weise – verhindern wollen, dass Sparer sofort das Mindestguthaben einzahlen und nach einem Monat das günstige Darlehen erhalten. Im Ergebnis schafft die Bewertungszahl-Berechnung also gewisse Gerechtigkeit für das Bausparkollektiv.  Schritt zwei: Die Darlehens- und Tilgungsphase  Ist der Vertrag zuteilungsreif, machen die Bausparkassen den Kunden ein Zuteilungsangebot.   Das Bauspardarlehen errechnet sich meist aus der Differenz zwischen Bausparsumme und Bausparguthaben. Dieses Darlehen müssen Kunden in monatlichen Raten zurückzahlen. Deren Höhe ist in den Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB) festgelegt und somit Bestandteil des Vertrages. Bei den meisten Tarifen bezieht sich die Tilgungsrate pro Monat in Promille auf die Bausparsumme.   Ein einfaches Beispiel:   Die Bausparsumme beträgt 50.000 Euro. Das Mindestguthaben ist 20.000 Euro und wird mit der Regelsparrate von vier Promille (200 Euro pro Monat) angespart. Anschließend wird das Bauspardarlehen (30.000 Euro) mit monatlichen Tilgungsraten von sechs Promille der Bausparsumme (300 Euro pro Monat) zurückgezahlt. Das dauert etwa neun Jahre.  Gut zu wissen: Hat man im Vorfeld sogar 25.000 Euro angespart, bleibt die Tilgungsrate trotzdem bei 300 Euro, weil sie sich auf die Bausparsumme bezieht, aber das Darlehen ist dann schon nach 7,5 Jahren getilgt. Diese Regel gilt ganz allgemein: Je mehr Guthaben bei der Zuteilung des Bausparvertrages angespart war, desto schneller ist der Vertrag getilgt.     Vorteile eines Bausparvertrages  Planungssicherheit und vergleichsweise niedrige Zinsen: Die Zinsen von Bauspardarlehen sind in der Regel niedriger als die Bauzinsen von Banken. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil sich die Bausparkassen mit einer nachrangigen Grundbuchabsicherung zufriedengeben, während Banken in der Regel auf der erstrangigen, und damit sichereren Eintragung bestehen. Zudem haben Kunden eine extrem hohe Planungssicherheit, weil die Bedingungen bei Vertragsabschluss fest vereinbart sind. Lediglich die tatsächliche Vertragszuteilung darf nicht garantiert werden. Damit ist aber lediglich der Zeitrahmen unsicher, nicht aber die Kosten für den Kredit.  Kein Ausfallrisiko: Wie alle Geldanlagen (nicht Investmentanlagen) in der EU sind auch die Sparguthaben der Bausparkassen bis 100.000 Euro pro Person und Bausparkasse abgesichert. Einige Bausparkassen gehen sogar deutlich über diesen gesetzlichen Mindestschutz hinaus und sichern Guthaben in Millionenhöhe ab.  Flexibilität: Kunden können den Vertrag jederzeit kündigen, auch in der Ansparphase. Damit verlieren sie allerdings das Geld, dass sie für die Abschlussgebühr gezahlt haben) Auch die Sparleistung kann jederzeit kostenlos nach oben und unten angepasst werden oder auch für einige Zeit ausgesetzt werden. In der Darlehensphase können Kunden zudem schneller tilgen als vertraglich vorgesehen. Eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt dabei nicht an.   Staatliche Förderung: Die Besparung eines Bausparvertrages wird unterschiedlich gefördert, teils abhängig vom Einkommen eines Kunden. Ganz generell sind jedoch diese Fördermittel denkbar: Wohnungsbauprämie 140 Euro Ehepaar; Einzelperson 70 Euro; vermögenswirksame Leistungen max. 40 Euro pro Person. Arbeitnehmersparzulage bei 86 Euro (Ehepaar) und 43 Euro (Einzelperson).  Nachteile eines Bausparvertrages  Geduldsspiel: Wer denkt, dass er heute 20.000 Euro in einen Bausparvertrag einzahlt und morgen ein zinsgünstiges Darlehen von 30.000 Euro von unter zwei Prozent erhält, dem ist nicht bewusst, dass es sich beim Bausparvertrag um ein kollektives Finanzinstrument handelt. Nur wer dem Bausparkollektiv lange Zeit sein Guthaben zu niedrigen Zinsen zur Verfügung stellt, kann ein zinsgünstiges Darlehen erhalten. Belohnt werden soll also das langsame Sparen. Die Mindestwartezeiten zwischen der Einzahlung des Mindestguthabens und der Zuteilung des Bauspardarlehens liegen häufig bei 18 und mehr Monaten. Bei regelmäßiger Besparung unterstellt man Ansparzeiten von sieben bis zehn Jahren.   Hohe Belastung: Die Rückzahlung des zinsgünstigen Bauspardarlehens muss, je nach Tarif und Bausparkasse, innerhalb von sechs und 17 Jahren erfolgen. Das bedeutet eine hohe monatliche Rückzahlungsrate trotz der günstigen Zinsen.   Keine Reduktion der Tilgung möglich: Während Bausparkunden in der Tilgungsphase jederzeit mehr abbezahlen können, als vereinbart, ist eine Reduktion der Raten nicht vorgesehen. Das kann bei finanziellen Engpässen, etwa nach einem Jobverlust, problematisch sein.  Marginale Zinsen aufs Sparguthaben: Das eingezahlte Guthaben wird nur mit 0,01 bis 0,9 Prozent (je nach Tarif) verzinst. Diese Verzinsung reicht oft nicht einmal aus, um die notwendige Abschlussgebühr (Provision für die Bank oder den Bausparvertreter) im Laufe der Ansparzeit wieder hereinzuholen.   Tipps für den Abschluss eines Bausparvertrages  Vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Anbieter, um das beste Produkt für Ihre Bedürfnisse zu finden. Die Unterschiede bei den (fest vereinbarten) Zinsen, den Bedingungen für die Vertragszuteilung und der Tilgung des Bauspardarlehens sind erheblich. Sie finden sie auch in den Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB).  Nutzen Sie hierzu den Bausparvergleich von FMH.de, der fast alle Bausparkassen erfasst. Hier können Sie sich die Auswirkungen von unterschiedlichem Spar- oder Tilgungsverhalten anzeigen lassen und sehen, wie sich diese Sortierung auf die Liste der besten Bausparkasse auswirkt. So finden Sie den besten Tarif für Ihr Vorhaben.   Überprüfen Sie die Höhe der Abschluss- und Verwaltungsgebühren.  Lassen Sie sich stets einen Anspar- und Tilgungsverlauf aushändigen und informieren Sie sich über die Rückzahlungsbedingungen für das Bauspardarlehen. Wichtig dabei ist neben den Zinsen auch die Höhe der monatlichen Rate. Der billigste Darlehenszins nützt wenig, wenn man sich später die Raten nicht leisten kann.  Unterschiede durch Bausparbedingungen  Unsere Berechnungen basieren ausschließlich auf den Angaben in den Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB) der jeweiligen Bausparkasse, die für die Vertragszulassung von der BaFin genehmigt wurden. Dennoch können die Musterrechnungen der Bausparkassen zu anderen Ergebnissen kommen. Der Grund:  In guten Zeiten unterstellen die Anbieter gerne einen optimalen Verlauf, während sie sich in schlechten Zeiten die Inhalte der ABB berufen. Heißt nicht, dass die Bausparkassen falsche Musterberechnungen anstellen, die Ergebnisse sind aber nicht garantiert.  Ein Beispiel: In den ABB steht, dass der Vertrag mit vier Promille, beispielsweise mit 200 Euro monatlich bespart werden soll. Die Bausparkasse verwendet in ihrer Musterberechnung aber vielleicht 150 Euro, weil dies für das Vorhaben eines Kunden besser passt. Sollte die Bausparkasse irgendwann feststellen, dass sie nicht genug Kundengelder zur Verfügung, kann sie aber trotz erfolgter Musterberechnung (Rate 150 Euro) auf der Besparung von 200 Euro laut ABB bestehen. Das kann die Kalkulation von Bauinteressenten etwas durcheinanderbringen. Daher verwendet FMH.de gleich die Vorgaben, die in den ABB verbindlich festgehalten sind.  Entwicklung der Bausparzinsen im Vergleich zu den Hypothekenzinsen seit 2022 Fazit: Ein Bausparvertrag ist ein komplexes Vertragswerk, das garantiert niedrige Darlehenszinsen bietet, aber magere Guthaben-Zinsen. Ärgerlich und teuer sind die oft hohen Abschlussgebühren, die Kunden selbst bei einer Kündigung nicht zurückbekommen.  Wegen der hohen Rückzahlungsraten und der stetig steigenden Immobilienpreise will der Abschluss eines Bausparvertrages heute gut überlegt sein. Ideal ist das Modell, um Rücklagen für die spätere Modernisierung der eigenen Immobilie zu bilden. Hier sind die Bausparsummen niedriger, die Tilgungsraten tragbar und es fallen trotz der niedrigen garantierten Zinsen kein Grundbuchkosten an. ## Einleitung In der Generation unserer Eltern und Großeltern gehörten der Bau oder Kauf eines Eigenheims zu den erklärten Lebenszielen. Und es war selbstverständlich, dass man, wenn es Ernst wurde, auf einen Bausparvertrag zurückgreifen konnte. Dieser Bausparvertrag war der Grundstock der allermeisten Baufinanzierungen – und das weit über die Wirtschaftswunder-Jahre hinaus.  Diese Zeiten sind vorbei. Die eigenen vier Wände bleiben für viele Menschen zwar noch immer erstrebenswert. Die veränderte Zinssituation und die vielen negativen Schlagzeilen haben den einst so positiven Image des Bausparens aber nachhaltig geschadet.  Dennoch wäre es verfrüht, den Klassiker der Baufinanzierung bereits abzuschreiben. Wer das Modell zeitgemäß nutzt und die die positiven Aspekte optimal einsetzt, kann nach wie vor von einem Bausparvertrag profitieren. --- # Girokonto-Vergleich: Alles, was Sie wissen müssen – Kosten, Leistungen & Tipps > Girokonto-Vergleich von FMH.de – unabhängig, transparent & aktuell. Finden Sie jetzt das beste Girokonto für Ihre Bedürfnisse! URL: /konto-karte/angebote-vergleichen/girokonto Typ: topic Das Wichtigste im Überblick Anspruch aufs Konto: In Deutschland hat jeder Verbraucher ein Recht auf ein Girokonto mit Basisfunktionen.  Kein „Bestes“ für alle: Das beste Girokonto ist das, das zu Ihren Bedürfnissen passt.  Kosten im Blick: Nicht nur Grundgebühr zählt. Buchungen, Karten, Bargeld, Fremdwährung können teurer sein als die Monatsgebühr.  Dispozinsen nüchtern sehen: Niedrige Dispozinsen sind gut, werden aber überschätzt, weil nur wenige regelmäßig den Dispo nutzen.  Kartenauswahl bewusst treffen: Girocard, Visa/ Mastercard Debit, Kreditkarte – wählen, was Sie wirklich brauchen.  Sicherheit: Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank; oft zusätzlich freiwillige Sicherungssysteme.  Für jeden das richtige Girokonto Für alle, die kostenloses Banking mit attraktiven Extras suchen: Das neue Konto der BBBank* bietet kostenfreie Kontoführung, eine weltweit kostenlos einsetzbare Visa Debitkarte, eine digitale girocard und 50 € Startprämie – ideal für alle, die modern und flexibel unterwegs sein möchten. Für alle, die Banking am liebsten per App erledigen: Bei C24* gibt’s 0,50 % p.a.* Zinsen auf bis zu 50.000 €. Mit bis zu vier kostenlosen Pockets (Unterkonten) behalten Sie Ihre Finanzen jederzeit im Blick. Für alle, die sich einen attraktiven Startbonus sichern möchten: Die comdirect* bietet aktuell bis zu 100 € Prämie bei Kontoeröffnung bis zum 31.08.2026 – ideal für alle, die ihr Girokonto wechseln und dabei von einem starken Neukundenangebot profitieren wollen. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Warum ein Girokonto unverzichtbar ist Das Girokonto ist nicht nur ein Werkzeug, um Geld zu verwalten. Es ist auch die Eintrittskarte in und Voraussetzung für die Teilnahme am wirtschaftlichen Leben. Aus gutem Grund gibt es daher inzwischen schon Girokonten für Kinder und Jugendliche. Denn selbst wer bislang nur Einkünfte aus Taschengeld und Ferienjobs erzielt, lernt auf diese Weise schon den Umgang mit Zahlungsein- und ausgängen. Der Nebeneffekt für Banken ist, dass sie durch diese Konten schon die nächste Kundengeneration für sich gewinnen. Denn auch in den späteren Lebensphase ist ein Girokonto unentbehrlich. Historisch gesehen war das Girokonto schon in den 1960er-Jahren der Wegbereiter für die moderne Zahlungsabwicklung. Dank seiner praktischen Funktionen wie Überweisung und Lastschrift wurde es schnell zum Standard im Alltag. Das gilt bis heute Vermieter ziehen die Miete nach wie vor bequem per Lastschrift ein. Der Arbeitgeber überweist den Lohn direkt auf das Konto. Und selbst beim Einkaufen geht es immer häufiger bargeldlos zu – ohne Girokonto wären Kartenzahlungen aber nicht möglich. Heute hat sich das Girokonto weiterentwickelt: Es ist digital, mobil und eng mit modernen Banking-Apps verbunden. Vom Studenten bis zum Rentner nutzen immer mehr Menschen inzwischen auch Online-Girokonten. Zusätzliche Features wie Push-Nachricht beim Gehaltseingang oder mobiles Bezahlen mit Apple Pay, oder Google Pay– runden das Bild ab. Wer zudem ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto einrichten will, weil das Ersparte dort mehr Zinsen abwirft, braucht oft ein Girokonto als Referenzkonto. Kosten & Gebühren im Detail Die Entscheidung für ein bestimmtes Girokonto ist stets auch eine Entscheidung über die Kosten. Während bei Direktbanken nach wie vor noch kostenlose Girokonten zu finden sind, verlangen Filialbanken mehr oder minder hohe Gebühren für die Beratung und den Service vor Ort. Doch nicht nur die Kontoführungsgebühren an sich können das Budget belasten. Auch Überweisungen, Bargeldabhebungen oder Kartenzahlungen können – je nach Nutzungsverhalten – die Gesamtkosten eines Girokontos deutlich beeinflussen. Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren beim Girokonto? Das lässt sich allgemeinverbindlich nicht sagen. Bei Direktbanken gibt es oft kostenlose Girokonten – allerdings meist mit Bedingungen, etwa einem regelmäßigen Geldeingang. Die Filialbanken verlangen in der Regel zwischen drei und zehn Euro pro Monat. Es gibt aber auch Ausreißer nach oben: die teuersten Anbieter in der FMH.de-Datenbank liegen derzeit zwischen 15 und 20 Euro pro Monat (Stand: September 2025). Doch auch wer sein Konto nicht beim negativen Spitzenreiter führt, sondern nur acht Euro pro Monat bezahlt, kommt damit jedes Jahr auf 96 Euro Unkosten. Über fünf Jahre hinweg summieren sich die Ausgaben auf 480 Euro. Dieses Geld lässt sich problemlos sparen, wenn man bereit ist, auf den persönlichen Kontakt zu verzichten und ein Girokonto bei einer Direktbank zu eröffnen, die auf Gebühren verzichtet. Wichtig in diesem Zusammenhang: Nicht jedes Girokonto, dass auf Gebühren verzichtet, ist deshalb auch wirklich kostenlos. Vielfach fallen Zusatzkosten an, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Beleghafte Überweisung: Wer zum Beispiel noch auf klassische Überweisungsträger setzt, muss dafür mit Entgelten zwischen einem und drei Euro pro Vorgang rechnen. Nutzung des Geldautomaten: Kontoauszüge aus Papier kosten bis zu zwei Euro im Monat, selbst wenn der Kunde dafür extra zum Automaten geht. Das gilt zumindest für die Kunden einer Filialbank. Wer ein Online-Girokonto führt, muss sich um diese Posten keine Gedanken machen. 👉 Tipp: Prüfen Sie auf der Suche nach dem besten Girokonto nicht nur die Grundgebühr, sondern auch die Nebenkosten. Girokonto mit Dispo: Wie hoch sind die Zinsen im Vergleich Dispozinsen beim Girokonto sind immer wieder ein Aufreger. Gerade die Medien berichten gerne von aufsehenerregenden Fällen, in denen Verbraucher, die ihr Konto überziehen, von ihrer Bank mit extrem hohen Dispozinsen belegt werden. Und tatsächlich gibt es Geldhäuser, die sich die Einräumung eines Dispokredits fürstlich bezahlen lassen. In der FMH.de-Datenbank liegt der höchste Wert derzeit bei 15 Prozent. Die meisten Banken nehmen allerdings deutlich weniger. Doch auch die üblichen Zinssätze von um die 12 Prozent, können auf Dauer ins Geld gehen. Rechenbeispiel: Dispo-Nutzung für zehn Tage pro Monat Nehmen wir an, der Inhaber eines Girokontos hat sich einen neuen Fernseher gegönnt und ist deshalb ins Minus gerutscht. Nachdem sein Gehalt überwiesen wurde, ist das Guthaben zwar wieder positiv, dennoch fehlt am Ende des Monats Geld und er muss den Dispo in Anspruch nehmen. Überzogener Betrag: 1.000 Euro Dispozins: 12 Prozent p. a. Nutzungsdauer: zehn Tage In dieser Konstellation zahlt unser Kunde pro Monat 3,33 Euro Dispozinsen fürs Girokonto. Zinsberechnung: Zinsen = 1.000 € × (12 % / 100) × (10 / 360) = 3,33 Euro Das ist ein überschaubarer Betrag. Allerdings können sich die Kosten läppern, wenn die Finanzflaute länger anhält oder der fehlende Betrag sogar noch höher wird. 👉 Wer regelmäßig ins Minus rutscht, sollte Alternativen wie einen Rahmen- oder Ratenkredit prüfen. Der oft gehörte Tipp von Verbraucherschützern, einen Dispokredit in einen Ratenkredit umzuwandeln, ist vielfach nicht gut umzusetzen: Zwar sind die Zinsen bei einem Ratenkredit deutlich niedriger als beim Dispo, dafür aber dürften die höheren Raten für notorisch klamme Kunden oft eine Überforderung darstellen und dazu führen, dass Sie neben dem Ratenkredit doch wieder den Dispo nutzen müssen. Besser ist es in solchen Konstellationen daher, konsequent Geld dafür zu verwenden, langsam aber sicher aus den Miesen auf dem Girokonto zu kommen. (Kostenlose) Bargeldversorgung: Diese Möglichkeiten gibt es Die Deutschen lieben ihr Bargeld. Doch spätestens seit der Corona-Pandemie ist es auch hierzulande eingebürgert, selbst Kleinbeträge mit Karte oder per Handy zu bezahlen. Entsprechend nimmt die Zahl der Geldautomaten in der Bundesrepublik seit Jahren ab. Gerade in ländlichen Regionen finden die Menschen immer schwieriger Geldautomaten, an dem sie kostenlos Geld abheben können. Für Kunden von etablierten Filialbanken bedeutet das nicht selten, dass sie fürs Geldziehen an einem Fremdautomaten bis zu fünf Euro zahlen müssen – ein gewaltiger Kostenblock. Zum Teil setzen die Banken daher inzwischen auf mit Netzwerken wie der Cash Group oder dem CashPool. Beide sind Zusammenschlüsse mehrerer Banken, die ihren Kunden wechselseitig kostenlose Abhebungen ermöglichen. Wem die Suche nach dem passenden Geldautomaten zu mühsam ist, hat aber dennoch ausreichend Möglichkeiten, sich gratis mit Bargeld zu versorgen: Immer mehr Einzelhändler etwa REWE, Edeka, Aldi, Lidl, Penny, dm oder Rossmann – bieten ihren Kunden die Option an, ab einem Einkaufswert von zehn bis 20 Euro auch gleich Geld abzuheben – ein guter Ausgleich für das schrumpfende Angebot an Geldautomaten. Achtung bei Fremdwährungsgebühren Viele Banken werben mit „weltweit kostenlos Geld abheben“. Doch das gilt häufig nur in der Euro-Zone. Wer außerhalb Europas Geld abhebt, sollte prüfen, ob Fremdwährungsgebühren anfallen – meist zwischen 1 % und 2 % des Abhebungsbetrags. Hinzu kommt: Einige Geldautomaten im Ausland erheben zusätzliche Betreibergebühren („ATM Fee“), auf die die Bank keinen Einfluss hat. Tipp: Achten Sie auf den Hinweis auf dem Automatenbildschirm, bevor Sie die Auszahlung bestätigen. Kartenauswahl: Debitkarte ist Standard – Kreditkarte oft kostenpflichtig Zu einem Girokonto gehört heute fast immer eine Bankkarte – meist in Form einer Debitkarte. Dieser Begriff kann allerdings verschiedene Kartentypen bezeichnen: In Deutschland sehr gebräuchlich ist die Girocard (früher EC-Karte), manche Banken geben aber auch eine Mastercard Debit oder Visa Debit aus. Mit allen Varianten kann man Bargeld abheben oder direkt im Geschäft bezahlen. Wichtig zu wissen jedoch: Nicht jede Karte funktioniert überall. Während die Girocard in Deutschland fast flächendeckend akzeptiert wird, kommt es bei Mastercard- oder Visa-Debitkarten im stationären Handel oder an älteren Kassen gelegentlich zu Problemen. Außerdem akzeptieren Hotels oder Autovermietungen Debitkarten von Visa oder Mastercard oft nicht als Sicherheit für eine Kaution. Ausnahmen gibt es zwar, aber sie sind eher vereinzelt. Eine Debitkarte darf man außerdem nicht mit einer Kreditkarte verwechseln. Bei der Debitkarte wird der Betrag sofort oder sehr schnell vom Girokonto abgebucht. Eine Kreditkarte dagegen bietet einen echten Kreditrahmen – die Abrechnung erfolgt erst am Monatsende. Standardmäßig enthalten Girokonten eine Debitkarte (Girocard, Mastercard oder Visa Debit). Wer eine Kreditkarte nutzen möchte, muss sie in der Regel separat beantragen, häufig gegen zusätzliche Gebühren. Allerdings ist es nicht zwingend erforderlich, die Kreditkarte bei derselben Bank zu beantragen. Viele Anbieter stellen kostenlose Kreditkarten unabhängig vom Girokonto bereit – ein Vergleich lohnt sich daher. 👉 Jetzt Kreditkarten vergleichen Girokonto ist nicht gleich Girokonto: die wichtigsten Varianten im Überblick Schüler haben andere Bedürfnisse als ein hochbezahlter Manager. Familien brauchen Kontogestaltungen, die sich deutlich von denen eines Singles unterscheiden. Und wer seine Urlaube am liebsten in Deutschland verbringt, hat vermutlich nicht die gleichen Anforderungen an sein Girokonto wie Menschen, die privat und beruflich viel auf Reisen sind. Banken bieten deshalb sehr verschiedene Modelle an, die sich mit Blick auf die Kosten, Leistungen und Zielgruppen unterscheiden. Wer das passende Konto für die eigenen Bedürfnisse wählt, spart daher nicht nur Geld, sondern auch Nerven, weil die Leistungen zu den persönlichen Lebensumständen passen. Kostenloses Girokonto Konten ohne Grundgebühr sind eine Spezialität der Direktbanken. Um ein solches Konto eröffnen zu können, müssen Kunden aber oft bestimmte Bedingungen erfüllen. Meist verlangen die Banken einen regelmäßigen Gehaltseingang, ein Mindestumsatz oder ein bestimmtes Alter. Basiskonto/ Jedermann-Konto Seit 2016 hat jeder Verbraucher in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf ein sogenanntes Basiskonto – auch Menschen mit schlechter Schufa oder ohne festen Wohnsitz. Das Basiskonto bietet alle grundlegenden Funktionen wie Überweisungen, Daueraufträge und Kartenzahlungen. Einschränkungen gibt es bei Zusatzleistungen wie Dispo oder Kreditkarte. Kostenlos müssen diese Konten nicht sein. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist es Banken jedoch untersagt „unangemessen hohe“ Entgelte zu verlangen (BGH, Az. XI ZR 119/19). Im konkreten Fall erklärten die Karlsruher Richter eine monatliche Kontoführungsgebühr von 8,99 Euro für ein Basiskonto als unzulässig. Konto ohne Schufa – wichtiger Unterschied zum Basiskonto Ein Konto ohne Schufa ist nicht identisch mit dem gesetzlichen Basiskonto. Während beim Basiskonto zwar eine Schufa-Abfrage erfolgt, darf ein negativer Eintrag nicht zur Ablehnung führen, verzichten einige Banken beim Konto ohne Schufa vollständig auf eine Bonitätsprüfung. Diese Konten ermöglichen ausschließlich des Zahlungsverkehres auf Guthabenbasis, enthalten also keinen Dispo und keine Kreditkarte. Sie richten sich an Menschen, die nach finanziellen Schwierigkeiten wieder Stabilität aufbauen möchten – oder einfach bewusst ohne Bonitätsprüfung Bankgeschäfte erledigen wollen. Girokonto für Jugendliche, Auszubildende und Studierende Um sich die Kunden von morgen schon heute gewogen zu machen, können junge Menschen ihre Girokonten bei vielen Banken kostenlos führen. Manche Geldhäuser bieten außerdem Extras wie Startguthaben, kostenlose Kreditkarten oder besondere Rabatte an. Damit ermöglichen sie es dem Nachwuchs, erste Erfahrungen mit Finanzen zu sammeln – und gleichzeitig Kosten zu vermeiden. Gemeinschaftskonto Um Missbrauch zu verhindern, hat normalerweise nur der Kontoinhaber Zugriff auf das Girokonto. Von dieser Regel gibt es im Wesentlichen zwei Ausnahmen. Die Vollmacht – und das Gemeinschaftskonto. Letzteres ist insbesondere bei Paaren und Familien beliebt. Aber auch bei anderen Zweckgemeinschaften kann es sinnvoll sein, ein Konto zu errichten, auf das mehrere Personen Zugang haben – etwa bei Wohngemeinschaften, Elternbeiräten etc. Je nachdem, wie der Zugriff auf das Gemeinschaftskonto geregelt ist, unterscheidet man zwischen zwei Varianten: Beim sogenannten Oder-Konto kann jeder Inhaber für sich über das Guthaben auf dem Konto verfügen. Beim Und-Konto müssen alle Inhaber gemeinsam verfügen und unterzeichnen. Das ist deutlich aufwendiger, verhindert aber Missbrauch durch einzelne Personen. Geschäftskonto Ein Geschäftskonto funktioniert im Prinzip wie ein normales Girokonto, nur dass es ausschließlich für geschäftliche Transaktionen genutzt werden darf. Diese Trennung von privaten Zahlungsströmen erleichtert Selbstständigen, Gewerbetreibenden und Unternehmern die Buchhaltung und verringert den Aufwand beim Erstellen von Steuererklärungen und betriebswirtschaftliche Auswertungen. Eine allgemeine Vorschrift, die allen Selbstständigen das Führen eines Geschäftskontos vorschreibt, gibt es zwar nicht, wohl aber für bestimmte Gesellschaftsformen wie etwa die GmbH. Sicherheit & Rechtliches Auch wenn es nicht zu empfehlen ist, das gesamte Vermögen auf einem Girokonto zu lagern: Sicherheit und Rechtsschutz sind entscheidend. Wer nach dem besten Girokonto sucht, sollte vor allem auf die folgenden Punkte achten Einlagensicherung: Gesetzlich abgesichert sind bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Zusätzlich gibt es freiwillige Sicherungssysteme, die Guthaben bis zu mehreren Millionen Euro absichern. Online-Schutz: Wer Online-Banking betreibt, läuft stets Gefahr, dass Kriminelle versuchen, durch Phishing-Attacken, gefälschte E-Mails oder Hackerangriffe an sensible Daten und/oder Geld zu gelangen. Inzwischen gibt es aber zahlreichen Möglichkeiten, diese Gefahren zu minimieren. Dazu gehören TAN-Verfahren, Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Push-TAN die unbefugten Transaktionen erschweren und zusätzlichen Schutz bieten. Haftung: Banken müssen Fehlbuchungen korrigieren, bei Betrug haftet in der Regel die Bank. Wird ein Kunde Opfer von Betrügern, liegt die Haftung bei der Bank, solange der Kunde nicht grob fahrlässig war (etwa, indem er seine TAN weitergegeben hat). P-Konto: Ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist ein normales Girokonto, das seinen Inhaber bei finanziellen Problemen für Überpfändung durch seine Gläubiger schützt: Die gesetzlich festgelegten Freibeträge sind dann automatisch dem Zugriff der Gläubiger entzogen. Kontovollmacht: Sie gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen: Manche Vollmachten räumen dem Bevollmächtigen unbegrenzte Rechte ein, andere ermächtigen sie nur zu bestimmten Transaktionen. Gerade für Notfälle ist es sehr sinnvoll, einer Vertrauensperson (!) Zugriff auf das Girokonto zu geben. Girokonto mit Prämien und Extraleistungen Girokonten sind für Banken wichtig, um Kunden zu gewinnen, denen sie im Laufe der Jahre noch weitere Produkte andienen können (zum Beispiel ein Tagesgeld – oder Festgeldkonto, ein Depot oder eine Versicherung.). Viele Banken versuchen daher, ihr Girokonto dadurch besonders attraktiv zu machen, indem sie Prämien oder Zusatzleistungen anbieten. Solche Extras fallen meist in die Kategorie „nice to have“. Das alleinige Kriterium für die Auswahl eines Girokontos sollten sie aber nicht sein. Startguthaben & Wechselprämien Manche Banken zahlen bis zu 150 Euro Willkommensprämie für die Kontoeröffnung. Das ist sehr attraktiv, wenn die Kontoführung kostenlos oder zumindest günstig ist. Wer hingegen nur wegen der Prämie zu einem teuren Anbieter wechselt, zahlt auf lange Sicht eher drauf. Guthabenzinsen und Aktionszinsen auf dem Girokonto Nach Jahren ohne Verzinsung bieten einige Banken inzwischen wieder Zinsen auf das Guthaben des Girokontos – häufig als zeitlich befristete Aktionszinsen oder für Neukunden. Diese Angebote gelten meist nur bis zu einem bestimmten Guthaben, etwa 10.000 Euro. Der Zinssatz liegt oft unter dem Niveau klassischer Tagesgeldkonten, kann aber für Nutzer mit regelmäßigem Gehaltseingang ein interessanter Zusatzvorteil sein. Wer das Optimum herausholen möchte, sollte regelmäßig die Zinsaktionen der Banken vergleichen. Cashback-Programme Sie funktionieren ähnlich wie die gängigen Bonus-Systeme im Einzelhandel: Der Kontoinhaber zahlt bei bestimmten Partnerhändlern seiner Bank mit der Karte, diese erhält dafür eine Provision und gibt einen (kleinen) Teil an den Kunden zurück. Solche Programme haben durchaus ihren Reiz, wenn der Kontoinhaber ohnehin Stammkunde der Partnerhändler seiner Bank ist – und wenn die Kontoführungsgebühren niedrig sind. Zeichnet sich eine Bank hingegen durch recht üppige Entgelte aus, nützt auch das beste Cashback-Programm nur wenig. Paket-Angebote Gleich drei (oder noch mehr) Dinge auf einmal: Manche Banken bündeln in ihren Angeboten Girokonto, Kreditkarte und (diverse) Versicherungen. Solche Sammel-Produkte haben für Kunden den Vorteil, dass sie „alles aus einer Hand“ bekommen. Der Nachteil: Oft sind diese Pakete teurer als die Kombination der jeweiligen Einzelprodukte und enthalten auch Leistungen, die es nicht unbedingt braucht. Treueprogramme Auch Rabatte oder Statusvorteile für Stammkunden sind nette Extras: So können Kunden bei einigen Banken zum Beispiel den Rang eines Gold- oder Silberstatus erlangen, wenn sie einen bestimmten Mindestgeldeingang vorweisen können ist oder die Kontoinhaber zusätzliche Produkte – nutzen. Dafür gibt es dann Rabatte aufs Kontoführungsentgelt oder die Gebühren entfallen sogar ganz. Dennoch sollten sich Kunden von solchen Gestaltungen nicht über die (potenziell) zu hohen Grundkosten hinwegtäuschen lassen. 👉 Fazit: Prämien sind ein beliebtes Marketingtool der Banken. Beim Girokontovergleich und der Auswahl des passenden Produktes sollten aber die Grundkosten das wichtigste Auswahlkriterium bleiben. Welche Bank passt zu wem? Vergleich von Onlinebank und Filialbank Bei der Wahl des Girokontos stellt sich eine Grundsatzfrage: Wollen Sie das Konto bei einer Direktbank oder einer Filialbank eröffnen? Beide Varianten haben Vorteile und Schwächen. 👉 Fazit: Wer seine Bankgeschäfte am liebsten digital oder sogar mobil erledigt, fährt mit Direktbanken in jedem Fall besser. Filialbanken sind vor allem für Kunden interessant, die großen Wert auf persönliche Beratung und legen und auch für Ein- und Auszahlungen eine Infrastruktur Vorort bevorzugen. Digitale Trends von heute und morgen In vergangenen sechzig Jahren hat sich das Girokonto konstant verändert. Die Digitalisierung hat diesen Prozess noch einmal deutlich beschleunigt. Während TAN-Listen oder Generatoren vor ein paar Jahren noch der letzte Schrei waren, sind die Trends von heute unter anderem mobile Dienste, Multibanking und Girokonten bei Neobanken. Doch es gibt etliche weitere digitale Services, die Kunden inzwischen erwarten dürfen. Mobile Payment Die Karte aus dem Portemonnaie holen, um zu bezahlen, funktioniert zwar immer noch. Inzwischen aber zücken immer mehr Kunden ihr Smartphone oder ihre Smartwatch , um Rechnungen zu begleichen. Apple Pay, Google Pay und Co. machen die Debitkarte oder Kreditkarte digital verfügbar – selbst wenn man den Geldbeutel mal nicht zur Hand hat. Open Banking & PSD2 Durch die EU-Richtlinie PSD2 können Drittanbieter wie Finanz-Apps sicher auf Kontodaten zugreifen – natürlich nur mit Einverständnis der Kunden. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Multi-Banking-Apps oder Finanzplaner. Multi-Banking-Apps: Kunden können in einer App die Konten verschiedener Banken zusammenführen und ihre Finanzen zentral verwalten. Beschleunigte Kreditentscheidungen: Mit Zustimmung des Kunden können Kreditinstitute direkt auf Kontodaten zugreifen und so Bonitätsprüfungen beschleunigen. Zahlungen über Drittanbieter: Beim Online-Shopping kann der Kunde Zahlungen direkt über einen Zahlungsdienstleister (z. B. Klarna, PayPal) auslösen, der per Schnittstelle Zugriff auf das Girokonto hat. Finanzmanagement-Tools: Apps analysieren Einnahmen und Ausgaben automatisch und helfen beim Budgetieren oder Sparen. Kontowechselservices: Beim Bankwechsel können neue Anbieter über PSD2-Schnittstellen Daueraufträge und Lastschriften bequem übertragen. Instant Payments Überweisungen in Echtzeit waren bis vor einiger Zeit – wenn überhaupt – dann nur gegen einen spürbaren Aufpreis machbar. Mit der neuen EU-Verordnung zu „Instant Payments“, die 2025 in Kraft getreten ist, werden Echtzeitüberweisungen zum Standard in der gesamten Europäischen Union. Banken müssen künftig gewährleisten, dass Überweisungen innerhalb von zehn Sekunden beim Empfänger ankommen – rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Zudem darf der Service nicht teurer sein als eine normale SEPA-Überweisung. Viele Banken bieten diesen Service sogar schon kostenlos an. Neobanken und FinTechs Digitale Banken wie N26 oder Vivid punkten mit benutzerfreundlichen Apps, Transparenz und bieten oft auch ein kostenloses Girokonto an. Der Nachteil: Oft fehlen hier der persönliche Service und die erweiterte Einlagensicherung. Und was kommt noch? Mit dem geplanten digitalen Euro der Europäischen Zentralbank, der eine Art „digitales, staatliches Bargeld sein soll, könnte das Girokonto künftig eine noch größere Bedeutung für die private Finanzorganisation gewinnen. Auch die großen digitalen Weltmächte wie Apple, Google oder Amazon drängen verstärkt in den Finanzmarkt – ob als Zahlungsdienstleister oder potenzielle Banken. Nicht zu unterschätzen ist auch die zunehmende Bedeutung von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum sowie von sogenannten Stablecoins, die an klassische Währungen gekoppelt sind. Während Kryptowährungen vor allem als alternatives Anlage- und Spekulationsobjekt gelten, könnten Stablecoins auch im Zahlungsverkehr eine größere Rolle spielen. Beides stellt das traditionelle Bankgeschäft vor neue Herausforderungen – sei es bei der Regulierung, bei der Sicherheit oder durch veränderte Kundenbedürfnisse. 👉 Fazit: Die Zukunft des Girokontos ist digital. Persönliche Beratung wird deshalb zwar nicht verschwinden. Zu erwarten ist jedoch, dass sie sich ebenso verändert, wie das Zahlungsverhalten der Menschen und das Girokonto an sich. Welche Vorteile bietet ein nachhaltiges Girokonto? Wenn Verbraucher ihr Geld auf einem Girokonto parken, geben sie der Bank damit die Möglichkeit, Geschäfte damit zu machen. In Zeiten, in denen das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus rückt und Berichte über geopolitische Verwerfungen zum Alltag gehören, wünschen sich Kunden zunehmend, dass die Investments der Kreditinstitute der guten Sache dienen. Die Finanzbranche bedient dieses Bedürfnis und bietet inzwischen auch besonders nachhaltige Girokonten an. Doch was genau zeichnet diese Produkte aus? Wer bietet sie an? Und welche (Zusatz)-Kosten müssen Interessenten für diesen Sonderwunsch in Kauf nehmen? Ökologische Banken Institute wie die GLS Bank, EthikBank oder Tomorrow investieren Kundengelder gezielt in nachhaltige Projekte. Statt in Waffen, Kohle oder Atomkraft fließt das Geld in erneuerbare Energien, soziale Projekte oder Bildung. Green Banking: Nachfrage durch junge Zielgruppen Kunden legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit. Ein Girokonto wird damit nicht nur ein Finanzprodukt, sondern Ausdruck einer Haltung. 👉 Fazit: Green Banking bietet Verbrauchern die Möglichkeit, mit dem Geld ökologische und soziale Wirkung zu entfalten. Neben einer Verpflichtung, bestimmte Anlageziele nicht zu verfolgen kompensieren manche Banken zum Beispiel. CO₂-Emissionen automatisch oder pflanzen pro Kontoeröffnung eine bestimmte Anzahl an Bäumen. Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, findet inzwischen zahlreiche Angebote – sollte aber die Kosten im Blick behalten. Warum Auszeichnungen wichtig sind Banken ändern ihre Konditionen regelmäßig. Ein Konto, das heute kostenlos ist, kann morgen plötzlich gebührenpflichtig sein. Auszeichnungen und Vergleiche schaffen Orientierung und helfen, den Überblick zu behalten. 👉 Tipp: Wer alle paar Jahre überprüft, ob das eigene Girokonto noch den eigenen Bedürfnissen entspricht, spart dauerhaft Geld – und Ärger. Schritt für Schritt zum passenden Girokonto Ein Girokonto zu eröffnen ist heute so einfach wie nie zuvor. Dank moderner Prozesse sollte der Vorgang normalerweise nicht mehr als eine Viertelstunde in Anspruch nehmen. Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Kontoeröffnung Bank auswählen: Prüfen Sie, ob Ihnen ein (kostenloses) Online-Girokonto genügt oder ob Sie den persönlichen Service einer Filialbank wünschen. Antrag ausfüllen: Das geht bei Direktbanken bequem online. Entscheiden Sie sich für eine Filialbank, können Sie natürlich Vorort ein entsprechendes Formular ausfüllen. Legitimation: Damit die Bank weiß, dass Sie wirklich die Person sind, für die Sie sich ausgeben, müssen Sie sich ausweisen. 💡Übliche Verfahren: VideoIdent: bequem per Videochat von zuhause oder unterwegs. PostIdent: persönlich in einer Filiale der Deutschen Post. Zusätzlich bieten manche Banken auch eID mit dem neuen Personalausweis oder Filial-Ident in der Bank selbst an. Kontowechselservice: Wenn Sie Ihr Girokonto zuvor bei einer anderen Bank geführt haben, überträgt ihr neuer Vertragspartner automatisch Daueraufträge, Lastschriften und Gehaltseingänge. Sie müssen also nicht selbst alle Vertragspartner informieren – das übernimmt die Bank. Sie haben sich für ein Online-Girokonto entschieden? In diesem Fall haben sie vermutlich schon Tag der Eröffnung Zugriff darauf. Bei den Filialbanken dauert die Bearbeitung bis zu drei Werktage – dann aber haben Sie auch hier Zugriff auf Ihr neues Girokonto. Typische Stolperfallen beim Wechsel oder der Eröffnung eines neuen Girokontos Mindestgeldeingang: Einige kostenlose Konten werden gebührenpflichtig, wenn kein regelmäßiger Gehaltseingang/ Geldeingang erfolgt. Achtung: Bei Kontomodellen mit Gehaltseingang als Voraussetzung verlangen Banken oft, dass die Zahlung eindeutig als Lohn oder Gehalt vom Arbeitgeber gekennzeichnet ist – meist mit einem speziellen Buchungscode. Erfolgt die Überweisung nicht in dieser Form, wird sie von der Bank nicht als Gehalt anerkannt. Dadurch können Gebühren entstehen, weil die Bedingungen für die kostenlose Kontoführung nicht erfüllt sind. Kombiprodukte: Manche Banken koppeln das kostenlose Konto an Versicherungen oder Kreditkarten, die natürlich nicht gebührenfrei sind. Prüfen Sie, ob Sie diese Produkte wirklich benötigen und ob sie ihren Preis wert sind. Kontowechsel bei Soloselbstständigen: Soloselbstständige können ihr privates Girokonto auch zur Abwicklung ihres Geschäfts nutzen. Da jedoch ein fester Arbeitgeber fehlt und es stattdessen mehrere Auftraggeber gibt, die noch dazu in unregelmäßigen Abständen Geld überweisen, sind diese bei einem Kontowechsel gesondert zu informieren. Das macht den Wechsel etwas aufwendiger als bei Arbeitnehmern, die dank des Kontowechselservices kaum Eigeninitiative zeigen müssen. Girokonto kündigen – wie geht das? Wer mit den Leistungen seiner Bank unzufrieden ist oder ein günstigeres Girokonto sucht, kann sein altes Konto jederzeit kündigen. Kündigungsfristen Girokonten sind in der Regel ohne eine bestimmte Frist kündbar. Manche Banken verlangen allerdings eine schriftliche Kündigung oder die Rückgabe aller Karten. Tipps für den reibungslosen Wechsel des Girokontos Kündigen Sie erst, wenn das neue Konto aktiv und sie getestet haben, dass der Zugriff wirklich funktioniert. Noch sinnvoller ist es, alte Konto noch ein bis zwei Monate parallel laufen zu lassen, um sicherzugehen, dass alle SEPA-Lastschriften zuverlässig übertragen wurden. Tipps für den Alltag Wer die Funktionen seines Girokontos mit Bedacht nutzt, spart sich auf Dauer viel Geld und Ärger. Dispo langfristig vermeiden: Nutzen Sie die Dispo (wenn überhaupt) nur kurzfristig, sonst wird er zur Kostenfalle. Budgetplanung: Ihre Banking-App hilft Ihnen bei Ihrem Online-Girokonto, Ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Push-Benachrichtigungen: Aktivieren Sie diese, um sofort über Zahlungseingänge oder Abbuchungen informiert zu werden. Sollte Ihr Konto einmal gehackt worden sein, haben Sie so die Möglichkeit, schnellstmöglich zu reagieren. Multi-Banking-Apps: Wer mehrere Konten hat, kann diese in einer App bündeln – für mehr Übersicht. Reserven bilden: Parken Sie nicht ihr gesamtes Vermögen auf dem Girokonto. Für einen Notgroschen empfehlen wir ein separates Tagesgeldkonto (zum Tagegeld-Vergleichsrechner). Fürs langfristige Sparen können Festgeldkonten interessant sein (zum Festgeld-Vergleichsrechner). Das Girokonto ist die Schaltzentrale unserer Finanzen. Ohne dieses Konto ließe sich der Alltag kaum organisieren: Gehälter, Renten oder Sozialleistungen fließen hier ein, während Miete, Versicherungen, Einkäufe oder Online-Abos darüber bezahlt werden. Auch digitale Zahlungen – sei es an der Supermarktkasse, im Restaurant oder beim Online-Shopping – laufen in den allermeisten Fällen über ein Girokonto. Bei etwa 6900 Kontoangeboten, die es laut BaFin derzeit in Deutschland gibt, sollte sich für jeden Verbraucher das passende Girokonto finden lassen Wer ein neues Girokonto eröffnen oder das wechseln will, nutzt daher am besten den Girokonto-Vergleich von FMH.de. Hier können Interessenten gezielt nach Angeboten suchen, die ihren eigenen Bedürfnissen entsprechen. Soll es ein Girokonto mit Kreditkarte sein? Geht es um ein Girokonto für Jugendliche? Oder legen Wechselwillige vor allem Wert darauf, ein Girokonto mit Prämie zu finden? Diese und viele weitere, sehr individuelle Punkte lassen sich im Girokonto-Vergleich von FMH.de als Filter einstellen. Denn eines ist klar: Es gibt nicht das beste Girokonto für jedermann, sondern nur das beste Girokonto für Ihre Anforderungen. Nutzen Sie unseren Vergleich und finden Sie das beste Girokonto für Sie. Fazit  Das Girokonto ist unverzichtbar – es ist die Schaltzentrale aller Finanzen. Doch die Unterschiede bei Kosten, Leistungen und Zusatzfunktionen sind enorm. Wer sein Konto regelmäßig überprüft, spart bares Geld und erhält zusätzliche Vorteile wie Cashback oder Startguthaben.  Wichtig ist zudem, dass Ihr Girokonto zu Ihrem Alltag und Ihren persönlichen Bedürfnissen passt:  Preisbewusste fahren mit kostenlosen Direktbanken besser.  Serviceorientierte profitieren vom persönlichen Kontakt in der Filiale.  Reisende brauchen gebührenfreie Abhebungen im Ausland und eine gute Kreditkarte.  Junge Leute und Studenten sollten auf kostenlose Angebote mit Extras achten.  👉 Fazit: Ein Girokonto ist Pflicht für alle, aber die Wahl liegt bei Ihnen. Mit dem FMH.de-Vergleich finden Sie das Konto, das zu Ihrem Leben passt – unabhängig, transparent und aktuell.  --- # Jugendkonto-Vergleich: Alles, was Eltern und Jugendliche wissen müssen – Kosten, Leistungen & Tipps > Infos zum Jugendkonto: Karten, App & Sicherheit im Vergleich. FMH.de zeigt die besten Angebote für Schüler & Jugendliche. URL: /konto-karte/angebote-vergleichen/jugendkonto Typ: topic Da Jugendkonten häufig kostenlos sind und trotzdem viele Funktionen eines regulären Girokontos bieten, lohnt sich ein genauer Vergleich. Schließlich sollen junge Kontoinhaber nicht nur bequem über ihr Geld verfügen können, sondern auch lernen, es klug zu verwalten. Das Wichtigste in Kürze  Kostenfrei: Jugendkonten sind in der Regel kostenlos und bieten viele Funktionen eines Girokontos.  Ohne Risiko: Eine Überziehung ist nicht möglich, wodurch Jugendliche den Umgang mit Geld risikofrei lernen.  Überblick: Eltern behalten die Kontrolle, können Limits setzen und Kontoaktivitäten einsehen.  Digital & Sicher: Jugendliche lernen mit Apps und Onlinebanking, ihre Finanzen selbst zu verwalten.  Zukunft: Ab dem 18. Geburtstag wird das Konto automatisch in ein Erwachsenenkonto umgewandelt. Für jeden das richtige Jugendkonto Für junge Erwachsene mit Anspruch: Das Girokonto der Berliner Volksbank* ist kostenlos für alle unter 30 und bietet 1,25 % p.a. Guthabenzinsen sowie einen 200 € Neukundenbonus (bis 15.09.2026). Zwei Karten – girocard und Kreditkarte Gold – machen den Alltag im In- und Ausland bequem, sicher und flexibel. Für Einsteiger, die finanzielle Freiheit entdecken wollen: Das PSD GiroKonto Start der PSD Bank Nord* ist komplett kostenfrei für alle unter 25. Inklusive girocard, digitaler Debitkarte und Mastercard Basic – ab 18 Jahren auch mit Mastercard Direct. Ideal für den unkomplizierten Einstieg ins Banking. Für Familien, die gemeinsam starten möchten: Das BBBank Junges Konto* bietet 50 € Startprämie, gebührenfreie Kontoführung und weltweit kostenloses Bargeld mit der Visa DirectCard (ab 18 Jahren). Optional lässt sich das Konto mit einem Tagesgeldkonto kombinieren – perfekt für alle, die direkt mit dem Sparen beginnen wollen. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Warum ein Jugendkonto sinnvoll ist  Früher war das Sparbuch der erste Kontakt mit Geld, heute ist es das Jugendkonto. Ab etwa sieben Jahren – mit Zustimmung der Eltern – können Kinder ihr erstes Konto eröffnen. Jugendliche ab 14 dürfen es meist schon eigenständig nutzen, immer im gesetzlich vorgegebenen Rahmen.  Ein Jugendkonto vermittelt mehr als nur praktische Zahlungsfunktionen: Es stärkt den verantwortungsvollen Umgang mit Geld, hilft beim Planen von Ausgaben und zeigt, wie digitale Zahlungen funktionieren.  Zudem profitieren Jugendliche von einem geschützten Umfeld: Überziehungen sind nicht möglich, und Eltern behalten bei Bedarf Einblick in alle Kontobewegungen.  FMH-Tipp: Eltern sollten das Jugendkonto als Lerninstrument begreifen – idealerweise wird das Kind aktiv einbezogen, etwa beim Festlegen von Sparzielen oder beim Prüfen von Kontoauszügen.    Funktionen eines Jugendkontos  Ein Jugendkonto funktioniert grundsätzlich wie ein Girokonto, ist aber in mehreren Punkten speziell auf junge Kunden zugeschnitten:  1. Kein Dispo, keine Schulden:  Eine Überziehung ist nicht möglich. Das schützt Jugendliche vor unbedachten Ausgaben und verhindert, dass sie frühzeitig in finanzielle Schwierigkeiten geraten.  2. Kostenlose Kontoführung:  Nahezu alle Banken bieten Jugendkonten ohne monatliche Gebühren an. Achten sollten Eltern trotzdem auf mögliche Zusatzkosten – etwa für Abhebungen im Ausland oder für Ersatzkarten.  3. Altersgerechte Nutzung:  Kinder unter 14 Jahren dürfen nur eingeschränkt über das Konto verfügen, meist verwalten die Eltern mit. Ab 14 Jahren können Jugendliche selbstständig Überweisungen tätigen und Onlinebanking nutzen. Mit Erreichen der Volljährigkeit wird das Konto in der Regel automatisch in ein Erwachsenenkonto umgewandelt.  4. Bankkarte inklusive:  Standard ist heute eine Debitkarte (z. B. girocard, Visa Debit oder Mastercard Debit). Sie ermöglicht bargeldloses und kontaktloses Bezahlen – aber nur, wenn genügend Guthaben vorhanden ist.  5. Onlinebanking & Banking-Apps:  Viele Banken bieten intuitive Apps mit übersichtlicher Darstellung von Einnahmen, Ausgaben und Sparzielen. Eltern können über eigene Zugänge Limits setzen oder Benachrichtigungen erhalten, wenn größere Beträge abgebucht werden.    Kosten & Gebühren im Überblick  Die gute Nachricht: Jugendkonten sind fast immer gebührenfrei. Dennoch lohnt es sich, das Preis-Leistungs-Verzeichnis der Bank genau zu prüfen.  Typische Kostenpunkte können sein:  Gebühren für Abhebungen an Fremdautomaten außerhalb des Bankverbunds  Entgelte für Auslandseinsätze der Karte  Kosten für papierhafte Kontoauszüge  Gebühren nach dem 18. Geburtstag, wenn das Konto nicht umgestellt wird  FMH-Empfehlung: Eltern sollten darauf achten, dass das Konto auch nach der Volljährigkeit weiterhin gebührenfrei bleibt oder rechtzeitig ein Wechsel auf ein günstiges Erwachsenenkonto erfolgt.  👉 Tipp: Im FMH-Vergleich lässt sich schnell erkennen, welche Banken kostenlose Jugendkonten ohne versteckte Zusatzkosten anbieten.    Sicherheit & gesetzliche Regelungen  Auch beim Jugendkonto gilt: Sicherheit steht an erster Stelle.  Einlagensicherung: Guthaben sind bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert.  Keine Haftung bei Missbrauch: Im Falle unautorisierter Abbuchungen haftet in der Regel die Bank, solange kein grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.  Zwei-Faktor-Authentifizierung: Moderne TAN- oder App-Verfahren schützen das Konto zusätzlich.  Elterliche Zustimmung: Bis zur Volljährigkeit müssen die Erziehungsberechtigten der Kontoeröffnung zustimmen.  Gerade Onlinebanking erfordert Vertrauen. Jugendliche sollten wissen, dass sie keine Zugangsdaten weitergeben und keine Links aus unbekannten E-Mails anklicken dürfen. Viele Banken bieten dazu altersgerechte Informationsmaterialien an.    Übergang zum Erwachsenenkonto  Mit dem 18. Geburtstag wird das Jugendkonto in ein reguläres Girokonto umgewandelt. Dabei ändern sich meist:  die Gebührenstruktur,  der Leistungsumfang (z. B. mögliche Kontoüberziehung),  und die alleinige Verantwortung des Kontoinhabers.  Jugendliche sollten frühzeitig prüfen, ob das Konto nach der Volljährigkeit noch zu ihnen passt. Wer zu einer anderen Bank wechselt, kann vom kostenlosen Kontowechselservice profitieren – die neue Bank überträgt dabei automatisch alle bestehenden Buchungen und Daueraufträge.  FMH-Tipp: Viele Banken werben mit Bonusaktionen, wenn junge Erwachsene nach der Volljährigkeit ein reguläres Konto eröffnen. Prämien sind attraktiv, aber nicht entscheidend – wichtiger bleiben die langfristigen Konditionen.    Digitale Trends bei Jugendkonten  Die Generation Z ist mit Smartphones aufgewachsen – das spiegelt sich auch beim Banking wider.  Mobile Payment: Bezahlen per Smartphone oder Smartwatch wird bei Jugendlichen immer beliebter. Apple Pay, Google Pay oder eigene Bank-Apps machen das möglich.  Lern-Apps: Einige Banken integrieren Lernfunktionen in ihre Apps – z. B. Budgetpläne, Sparziele oder grafische Auswertungen.    Worauf Eltern und Jugendliche beim Vergleich achten sollten  Kostenfreiheit: Keine Grundgebühr, keine versteckten Nebenkosten.  Altersgerechte Ausstattung: Debitkarte ja, Dispo nein.  Sicherheit: Zwei-Faktor-Authentifizierung, Einlagensicherung, transparente App-Funktionen.  Onlinezugang & App-Komfort: Klare Übersicht, Push-Nachrichten und elterliche Mitkontrolle sind ideal.  Gute Umstellung auf das Erwachsenenkonto: Reibungsloser Übergang ohne Gebührenfalle.  FMH.de-Empfehlung:  Eltern sollten das Konto gemeinsam mit ihrem Kind auswählen und die Konditionen regelmäßig prüfen. Ein Wechsel ist jederzeit möglich – oft ohne großen Aufwand und mit echtem Sparpotenzial.  Fazit  Ein Jugendkonto ist weit mehr als nur ein Taschengeldkonto – es ist ein wichtiger Baustein der finanziellen Bildung. Jugendliche lernen, eigenverantwortlich mit Geld umzugehen, während Eltern gleichzeitig für Sicherheit sorgen können.  Kostenlose Kontoführung, moderne App-Funktionen und klare Sicherheitsmechanismen machen Jugendkonten zu einer sinnvollen und sicheren Lösung.  ## Einleitung Ein Jugendkonto – auch bekannt als Taschengeld- oder Schülerkonto – ist der erste Schritt in die finanzielle Selbstständigkeit. Es bietet Jugendlichen die Möglichkeit, den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu lernen, und Eltern gleichzeitig die Sicherheit, alle Transaktionen im Blick zu behalten. --- # Können Sie sich ein Haus leisten – Realitäts-Check mit dem FMH-Rechner > Prüfen Sie mit dem Hauskauf-Rechner, ob Sie sich Ihr Eigenheim leisten können. Schnell, objektiv und realitätsnah kalkulieren. URL: /baufinanzierung/rechner/hauskauf-rechner Typ: topic Der Kauf eines Hauses gehört zu den größten finanziellen Entscheidungen im Leben – und will gut durchdacht sein Unser Hauskauf-Rechner hilft Ihnen, objektiv einzuschätzen, ob und in welchem Umfang Sie sich den Kauf leisten können. Die langfristige Tragbarkeit hängt nicht nur von Ihrem Einkommen ab, sondern auch von Ihrem Sparverhalten, Ihrer aktuellen Miete und der geplanten Rückzahlungsdauer. Schon mit wenigen Eingaben sehen Sie, wie hoch Ihr Immobilienkredit maximal sein sollte, damit Sie ihn dauerhaft stemmen können. Träumen Sie ruhig von Ihrem Eigenheim – aber rechnen Sie realistisch. So treffen Sie eine Entscheidung, die langfristig zu Ihnen passt. Im nächsten Schritt können Sie die berechneten Werte direkt in den Baugeldrechner übernehmen. Hauskauf-Rechner – Berechnen Sie, ob Sie sich den Hauskauf leisten können --- # Kreditkarten-Vergleich – finden Sie die Karte, die zu Ihnen passt > Unsere Empfehlungen im Überblick – bald noch mehr: Der neue Kreditkarten-Vergleich zeigt Ihnen, welche Karte zu Ihnnen passt. URL: /konto-karte/angebote-vergleichen/kreditkarte Typ: topic Kreditkarten gibt es viele – aber welche ist wirklich die beste für Sie? Bei FMH.de finden Sie es bald einfacher heraus als je zuvor. Unser neuer Kreditkarten-Vergleich startet in Kürze und bringt mehr Auswahl, mehr Transparenz und echte Entscheidungshilfe: Filtern Sie künftig nach Jahresgebühr, Einsatzbereich, Zusatzleistungen und Versicherungen und finden Sie genau die Karte, die zu Ihrem Lebensstil passt. Bis dahin zeigen wir Ihnen unsere Top Empfehlungen: Kreditkarten, die heute schon mit fairen Konditionen, attraktiven Extras und verlässlichem Service überzeugen. Schauen Sie regelmäßig vorbei – der große Vergleich kommt bald! Top-Angebote für Girokonto + Kreditkarte Girokonto und Kreditkarte im perfekten Duo: Sicher bezahlen, flexibel bleiben und Prämien nutzen – entdecken Sie die besten Kombi-Angebote. Top-Kreditkarten ohne Grundgebühr Sicher bezahlen, weltweit flexibel und dabei Gebühren sparen – vergleichen Sie jetzt die besten kostenlosen Kreditkartenangebote. Exklusive Vorteile mit Premium-Kreditkarten Sicher bezahlen, weltweit flexibel und dabei Gebühren sparen. Vergleichen Sie jetzt die besten kostenlosen Kreditkartenangebote. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. --- # Notar- und Grundbuchkosten-Rechner > Kostenloser Notarkostenrechner & Grundbuchrechner ✓ Nebenkosten & Grundbuchgebühren ✓ schnell & zuverlässig ► Jetzt berechnen! URL: /baufinanzierung/rechner/notar-und-grundbuchkosten Typ: topic Beim Immobilienkauf führt kein Weg am Notar vorbei – und auch die Eintragung ins Grundbuch ist Pflicht. Die gute Nachricht: Notar- und Grundbuchkosten sind bundesweit einheitlich geregelt. Sie hängen ausschließlich vom Kaufpreis der Immobilie ab – nicht vom gewählten Notar oder Bundesland. Mit unserem Notar- und Grundbuchkosten-Rechner sehen Sie schnell, mit welchen Gebühren Sie bei Ihrem Immobilienkauf rechnen müssen. Einfach Kaufpreis eingeben – und Sie erhalten eine transparente Kostenschätzung für Ihre Finanzierungsplanung. Notar- und Grundbuchkosten-Rechner – Wie hoch sind die Kosten beim Immobilienkauf --- # Private Rentenvorsorge berechnen > Berechnen Sie einfach & unabhängig: Höhe der Sparrate? Wie lange reicht das Kapital? Zinseszins, Inflation, Steuern | FMH.de URL: /geld-anlegen/rechner/rentenplaner Typ: topic Wie viel müssen Sie heute sparen, um im Ruhestand finanziell abgesichert zu sein? Der FMH-Rentenplaner hilft Ihnen, Ihre private Altersvorsorge gezielt zu planen – ob Sie wissen möchten, wie sich Ihr Vermögen bis zur Rente entwickelt oder wie lange Ihre Ersparnisse im Ruhestand reichen. Berechnen Sie auf einen Blick, wie hoch Ihre künftige Zusatzrente ausfallen kann oder wie groß Ihr Kapitalbedarf für den gewünschten Lebensstandard ist. So behalten Sie den Überblick über Ihre finanzielle Zukunft – transparent, realistisch und unabhängig. Rentenplaner – private Altersvorsorge realistisch berechnen Die gesetzliche Rente allein reicht in vielen Fällen nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten. Mit dem FMH-Rentenplaner sehen Sie, welche finanziellen Möglichkeiten Ihre private Vorsorge bietet. Sie können zwei Perspektiven berechnen: Ansparphase: Wie entwickelt sich Ihr Vermögen bis zum Rentenbeginn? Rentenphase: Wie lange reicht Ihr Kapital bei einer gewünschten monatlichen Entnahme? Dabei berücksichtigt der FMH-Rentenplaner: Zinssatz und Zinseszins Inflation und Kaufkraftverlust Steuern und Auszahlungsdauer So erkennen Sie schnell, welche Sparrate oder Anlagestrategie zu Ihrem Rentenziel passt. Egal, ob Sie mit einer Einmalanlage starten oder regelmäßig sparen – jede Zahl zeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig zu planen. --- # Rahmenkredite: Die flexible & günstige Alternative zum teuren Dispo > Vergleichen Sie aktuelle Rahmenkredite. Finden Sie flexible Kreditrahmen mit fairen Zinsen, Laufzeit & einfacher Rückzahlung. URL: /kredit-aufnehmen/angebote-vergleichen/rahmenkredit Typ: topic Das Wichtigste in Kürze  Bei Rahmenkrediten (auch Abrufkredite genannt), genehmigt die Bank dem Kunden ein Kreditrahmen, den er, je nach Bedarf, auf einmal oder in mehreren Teilen, ganz oder vollständig abrufen kann.   Zinsen fallen nur für den genutzten Kreditbetrag an.   Die Zinshöhe variiert. Meist bewegen sich die Sätze aber zwischen sieben und elf Prozent. Damit unterschreitet das Gros der Anbieter deutlich die durchschnittlichen Dispozinsen, die derzeit bei elf Prozent liegen.   Flexibilität und Planungssicherheit: Der Kreditrahmen bleibt dauerhaft bestehen, solange die Bonität stabil bleibt. Das macht Abrufkredite ideal für alle, die öfters größere Kreditbeträge benötigen und ungern jedes Mal Bankgespräche führen möchten.  * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was ist ein Rahmenkredit?  Ein Rahmenkredit ermöglicht es Kunden, sich auf besonders flexible Weise Geld zu leihen. Bei dieser Kreditform ist der Zinssatz nicht festgeschrieben, sondern kann sich ändern. Damit funktioniert ein Rahmen- oder ähnlich wie ein Dispo beim Girokonto.  Allerdings bieten Rahmenkredite im Vergleich deutliche Vorteile.   Nach der einmaligen Genehmigung des Kreditrahmens durch die Bank kann der Kunde (oder die Kundin) flexibel auf eben jenen Rahmen zugreifen.  Die Beträge, die die Bank zur Verfügung stellen beginnen meist bei 2.500 Euro und können bis zu 50.000 Euro. Je nach Bedarf kann der Kreditnehmer hiervon entweder Teilbeträge oder die volle Summe abrufen.    Was die Tilgung des Kredites angeht, wird meist eine monatliche Mindestrückzahlung von ein bis zwei Prozent des genutzten Betrags vereinbart. Kostenlose Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Sobald die Restschuld (ganz oder teilweise) getilgt ist, kann der Kunde sich erneut Geld bei der Bank leihen, ohne erneut einen Kreditantrag stellen zu müssen.  Beispielrechnung zum Rahmenkredit:  Ein Kunde vereinbart einen Kreditrahmen von 10.000 Euro.  Von diesem Betrag nimmt er 3.000 Euro in Anspruch.  Der Zinssatz für den abgerufenen Kreditbetrag liegt bei 6,5 Prozent pro Jahr.  Damit zahlt unser Kunde pro Monat 16,25 Euro Zinsen.  Zahlt er die 3000 Euro nach zwei Monaten zurück, kostet ihn der Kredit also nur 32,50 Euro. Zum Vergleich: ein durchschnittlicher Dispo von elf Prozent Zinsen pro Jahr kosten pro Monat 27,50 Euro Zinsen und für 2 Monate 55 Euro.  Im Ergebnis kombiniert ein Rahmenkredit daher die Vorteile eines Dispo-Kredites (Flexibilität) mit denen eines Ratenkredits (niedrigere Zinsen und planbare Rückzahlung).  Wie komme ich an einen Rahmenkredit?  Die Anzahl der Anbieter ist begrenzt. Helfen soll Ihnen bei der Wahl des passenden Angebotes diese Seite.   Einrichtung und Nutzung:  Nach einer positiven Bonitätsprüfung richtet die Bank ein Kreditkonto ein und stellt den vereinbarten Kreditbetrag zur Verfügung. Innerhalb dieses Rahmens kann der Kunde Geld abrufen – ganz oder in Teilbeträgen.  Zinsberechnung: Zinsen fallen nur auf den tatsächlich genutzten Betrag an, nicht auf den gesamten Kreditrahmen.  Beispiel: Wer einen Rahmenkredit über 10.000 Euro hat, aber nur 2.000 abgerufen hat, zahlt auch nur auf 2.000 Euro Zinsen.  Rückzahlung: Die Rückzahlung erfolgt flexibel. Die meisten Banken verlangen allerdings eine monatliche Mindesttilgung von 50 Euro oder zwei Prozent der abgerufenen Darlehenssumme. Sonderzahlungen oder die komplette Tilgung sind jederzeit möglich. Ohne Vorfälligkeitsentschädigung.  Zinshöhe: Die durchschnittlichen Zinsen für Rahmenkredite liegen aktuell (Stand Juni 2026) zwischen sieben und elf Prozent (je nach Bank und Modalität).  Zinsbindung und Laufzeit: Rahmenkredite haben keine feste Laufzeit. Der Kreditrahmen bleibt bestehen, solange keine Vertragskündigung erfolgt und die Bonität des Kunden stabil bleibt.  Sicherheit: Da der Kredit nicht grundbuchlich gesichert ist, hängt die Bewilligung vom Einkommen und der Bonität ab. Eine Schufa-Abfrage ist Standard. Fazit: Der Rahmenkredit ist die ideale Lösung für Kunden, die regelmäßigen einen höheren Liquiditätsbedarf haben und daher flexibel auf Fremdkapital zugreifen wollen. Je nach Bonität lassen sich unterschiedlich hohe Beträge vereinbaren. Ein Dispo ist hingegen stets auf die Höhe von maximal drei Monatsgehältern begrenzt.   Für wen eignet sich ein Rahmenkredit?  1. Unternehmer und Familien  Wer häufiger schwankende Einnahmen und Ausgaben hat (z. B. Selbstständige, Freiberufler oder Familien), profitiert von der Flexibilität des Abrufkredits.  2. Verbraucher, die maximale Flexibilität wünschen  Viele Verbraucher nutzen den Rahmenkredit, weil der Dispo stark an die Höhe des Nettoeinkommens gekoppelt ist.  3. Kunden, die einen finanziellen Puffer haben wollen  Ob defekte Waschmaschine, Autoreparatur oder Arztrechnung – der Rahmenkredit schafft Liquidität, ohne dass jedes Mal Kreditgespräche geführt werden müssen.  Weniger geeignet ist der Rahmenkredit für:  Verbraucher, die ständig sich am Kreditlimit bewegen  Personen mit mäßiger oder schlechter Bonität.  Zur Finanzierung größerer Anschaffungen. Hier ist ein langlaufender Ratenkredit meist die bessere Wahl.  Aktuelle Zinssituation und Marktvergleich (Stand 06/2026) Die durchschnittlichen Zinsen für Rahmenkredite bewegen sich aktuell zwischen sieben und elf Prozent (je nach Bank und Modalität)   Zum Vergleich:  Dispozinsen: durchschnittlich 10,79 Prozent  Ratenkredite: zwischen fünf und neun Prozent   Damit liegt der Rahmenkredit preismäßig im Mittelfeld. Er ist deutlich günstiger als der Dispo, etwas teurer als der klassische Ratenkredit.  Zinsentwicklung  Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen im Jahr 2025 in vier Stufen von vier auf zwei Prozent gesenkt und im Juni 2026 wieder um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Weitere Erhöhungen sind wegen der Iran-Krise im Jahr 2026 noch zu erwarten. Somit dürfte sich im laufenden Jahr auch die Kreditzinsen wieder leicht nach oben bewegen. Die FMH erwartet allerdings keine großen Ausschläge nach oben oder noch nach unten und damit eine relativ konstante Seitwärtsbewegung der Zinsen.   Marktunterschiede  Die Zahl der Rahmenkreditangebote ist überschaubar. Zu nennen ist zunächst die große ING mit einem seit Jahren bekannten Rahmenkreditangebot. Ebenfalls erwähnenswert sind die Ikano Bank und Volkswagen Bank. Auf regionaler Ebene können Kunden zum Beispiel bei der Stadtsparkasse Augsburg, Ostsächsische Sparkasse und der Saalesparkasse vorsprechen, um nur einige regionale Institute zu nennen.  Jedes Institut hat seine besonderen Vorgaben und Regelungen, die man schnell erkunden kann.  FMH.de vergleicht laufend marktrelevante Anbieter und liefert so tagesaktuelle Zinssätze und einige Bonitätsanforderungen und Rückzahlungsbedingungen.  Alternativen zum Rahmenkredit  1. Ratenkredit  Ideal für einmalige, größere Anschaffungen mit klar definiertem Finanzierungsbedarf.  Vorteile: fester Zinssatz, klare Laufzeit, planbare Raten.  Nachteil: kein erneuter Zugriff auf das zurückgezahlte Geld.  👉 Tipp: Für größere Investitionen wie Modernisierungen am Haus und im Haus ist der Ratenkredit meist die bessere Lösung  2. Dispokredit  Direkt ans Girokonto gekoppelt, jederzeit nutzbar, sofern der Dispositionskredit mit der Bank abgesprochen und genehmigt ist.  Vorteil: maximale Flexibilität.  Nachteil: hohe Zinsen. Maximale Kredithöhe ist begrenzt.   👉 Tipp: Dispo für Unvorhergesehenes und zur Überbrückung eines kurzfristigen Engpasses.   3. Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion  Erlaubt flexible Rückzahlung, allerdings zu hohen Sollzinsen.  Empfehlung: Nur sinnvoll, wenn der Sollbetrag jeden Monat vollständig ausgeglichen wird.  4. Baufinanzierung oder Modernisierungskredit  Wenn der Kreditbedarf 50.000 Euro überschreitet und ein Bezug zu eigenen Immobilien hat, sind zweckgebundene Kredite meist sinnvoller.  👉 Tipp: Wer noch nicht genau weiß, wie hoch die Investitionssumme ausfällt, kann vorher alles mit einem Rahmenkredit bedienen und am Ende in ein langfristiges Baudarlehen oder in einen Modernisierungskredit umschulden. Fazit: Flexible Liquidität mit Plan  Ein Rahmenkredit ist die ideale Kombination aus Finanzreserve, Flexibilität und Kostenkontrolle. Er schließt die Lücke zwischen Dispo und Ratenkredit und bietet finanzielle Sicherheit, ohne starre Laufzeiten oder hohe Zinsaufschläge.  Wer den Kredit verantwortungsvoll nutzt und regelmäßig Konditionen vergleicht, profitiert von fairen Zinsen und jederzeit verfügbarem Kapital.  --- # Ratenkredit berechnen – Monatsrate, Kredithöhe und Effektivzins vergleichen > Mit dem Ratenkredit-Rechner von FMH.de finden Sie bequem heraus, welcher Ratenkredit zu Ihrem Budget passt! URL: /kredit-aufnehmen/rechner/ratenkredit-rechner Typ: topic Ob Autokauf, Renovierung oder Umschuldung – mit dem FMH-Ratenkredit-Rechner finden Sie heraus, welche Kreditrate zu Ihrem Budget passt. Berechnen Sie einfach: wie hoch Ihr Kredit bei einer bestimmten Monatsrate ausfallen kann, wie sich Laufzeit und Zins auf die Rate auswirken oder welchen Effektivzins ein Angebot mit Restschuldversicherung tatsächlich hat. So behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Finanzierung. Ratenkredit-Rechner – Monatsrate, Laufzeit und Kreditsumme berechnen Ein Ratenkredit bietet finanzielle Flexibilität – wichtig ist, dass die Rückzahlung planbar bleibt. Mit dem FMH-Ratenkredit-Rechner können Sie verschiedene Kreditvarianten durchspielen, um das passende Modell zu finden. Wählen Sie zwischen drei Berechnungsarten: Monatliche Rate vorgegeben: Sie geben an, wie viel Sie monatlich zahlen möchten – der Rechner zeigt, welche Kreditsumme sich daraus ergibt. Kreditsumme vorgegeben: Sie wissen, wie viel Sie leihen wollen – der Rechner berechnet die passende Monatsrate. Effektivzins inklusive Restschuldversicherung: Prüfen Sie, wie sich eine Restschuldversicherung auf den tatsächlichen Zinssatz auswirkt und ob sich das Angebot dadurch verteuert. Der Rechner hilft Ihnen, Kreditangebote objektiv zu vergleichen und sich ein realistisches Bild der Gesamtkosten zu machen – unabhängig von Laufzeit, Zinssatz oder Zusatzversicherung. --- # Ratenkredit Vergleich: Wissenswertes zum Ratenkredit, Rechner & Tipps > Ratenkredit-Vergleich von FMH: Unabhängig & transparent. Jetzt besten Kredit finden – mit realistischen Zinsen & Top-Service. URL: /kredit-aufnehmen/angebote-vergleichen/kredit Typ: topic Das Wichtigste in Kürze Planungssicherheit: Bei Ratenkrediten sind die Laufzeit, Zinssatz und Ratenhöhe fest vereinbart – es gibt kein Zinsrisiko. Laufzeit: Die Kreditlaufzeit sollte nicht länger sein als die Lebensdauer des finanzierten Gegenstands. Restschuldversicherung: In den meisten Fällen ist sie überflüssig und teuer. Vorzeitige Rückzahlung: Jederzeit möglich. Die Bank darf nur eine geringe Entschädigung verlangen (max. ein Prozent der Restschuld, bei einer Restlaufzeit weniger als einem Jahr ist die Entschädigung auf 0,5 Prozent begrenzt.) Ratenhöhe: Die Rate sollte dauerhaft tragbar sein. Kürzere Laufzeiten sind insgesamt günstiger, längere Laufzeiten haben geringere Raten zur Folge. Für jeden das richtige Angebot  Für alle, die flexibel finanzieren möchten: Der Ratenkredit der ING* startet bereits ab 3,69 %, ist zur freien Verwendung und komplett online beantragbar mit 0,20 % Zinsrabatt ab 40.001 € Kreditbetrag. Für alle, die nachhaltig denken: Der FAIRverbraucherkredit der EthikBank* ermöglicht verantwortungsvolle Finanzierung – fair, transparent und klimafreundlich. Ideal, wenn Ihnen ethische Standards wichtig sind. Für Schnellentschlossene mit digitalem Überblick: Der Ratenkredit der Bank of Scotland* überzeugt mit Zinsen ab 5,24 % und einem besonderen Vorteil bei digitalem Kontoblick – effizient, modern und dauerhaft günstig. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was macht den Ratenkreditvergleich von FMH.de so besonders?   Es gibt sehr viele Ratenkreditvergleiche im Internet. Sehr viele verdienen den Namen Vergleich allerdings kaum. Denn sie sind reine Verkaufsplattformen mit dem Ziel, den Kunden zum Vertragsabschluss zu leiten. Wer einfach schnell irgendeinen Kreditvertrag haben will, ist dort keineswegs schlecht aufgehoben. Wer sich aber intensiver über die verschiedenen Angebote informieren will, sollte (zumindest auch) den Ratenkreditvergleich von FMH.de nutzen.  Nur beim Ratenkreditvergleich von FMH.de können Sie gezielt nach den besten Angeboten filtern und sofort sehen, wie sich die Zinsangebote der Banken verändern, wenn Sie die Möglichkeit der eigenen Bonitätseinstufung nutzen.  Weitere Vorzüge des Ratenkreditvergleichs von FMH.de:  Umfassend: Mehr als 45 Banken (regionale und bundesweite Angebote) sind mit ihren Zinsangeboten im FMH.de-Vergleich vertreten.  Unabhängig: FMH.de agiert seit mehr als vier Jahrzehnten als unabhängiger Dienstleister.   Transparent: Alle Konditionen, Kosten und Kriterien erhalten Sie mit einem Klick. Die Vorteile der jeweils gewählten Ratenhöhe und die Gesamtkosten sind sofort ersichtlich.   Vielfältig: Sie können die Zinsen für fünf Bonitätsstufen anzeigen lassen und auch den Maximalzins abfragen. Warum ein Ratenkredit sinnvoll ist  Wer für größere Anschaffungen sein Girokonto überzieht und damit einen Dispositionskredit seiner Bank in Anspruch nimmt, entscheidet sich für eine der teuersten Varianten, finanzielle Engpässe zu überbrücken.  Ein Ratenkredit ist oft die deutlich bessere Alternative zum teuren Dispo und das Mittel der Wahl, um größere Anschaffungen zu finanzieren.   Je nach Vorhaben gibt es jedoch noch passendere Optionen: Möchten Sie ein neues Fahrzeug finanzieren, profitieren Sie beim Autokredit-Vergleich häufig von günstigeren Zinsen. Wenn hingegen keine feste Summe, sondern maximale Flexibilität für spontante Ausgaben gesucht wird, bietet sich ein Rahmenkredit als dauerhafte, zinsgünstige Alternative an. Letzeres gilt umso mehr, als die Banken ihren Kunden meist nur einen Dispo in Höhe von zwei- bis drei Nettomonatsgehältern genehmigen – dafür aber Dispozinsen in zweistelliger Höhe verlangen.  Im Gegensatz dazu haben Ratenkredite eine klare Struktur: Das Kreditvolumen beträgt bis zu 100 000 Euro, es gibt feste Raten eine feste Laufzeit und damit einen eindeutigen Termin, an dem die Verbindlichkeit spätestens beglichen sind.   Gerade diese Klarheit ist ein großer Vorteil des Ratenkredites, da er Verbrauchern Planungssicherheit gewährt. Gleichzeitig bleibt der Ratenkredit vielseitig einsetzbar – für größere Anschaffungen, dringende Reparaturen oder einfach für Konsumausgaben. Abhängigkeit des Ratenkreditzinses von:   Wirtschaftslage, Leitzins und persönlicher Bonität  Die Zinsen beim Ratenkredit (der auch Konsumentenkredit heißt) werden stark beeinflusst von den Leitzinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB). Auch die Entwicklung der Tages- und Festgeldzinsen spielt eine wichtige Rolle. Diese Anlageformen nutzen Banken zur Refinanzierung ihres Kreditgeschäftes.   Immer mehr Banken passen nach der Antragstellung den Kreditzins an die persönliche Bonität des Kunden an. Das macht einen Vergleich der Angebote wertlos, vor allem, weil der Kunde die spätere Bonitätseinstufung vor der Antragstellung nicht erkennen kann.    Der Zinsvergleich von FMH.de erlaubt Nutzern zumindest eine grobe eigene Einschätzung der Kategorie, in die die Bank ihn und seine Kreditwürdigkeit einstufen könnte. Das ist wichtig, denn nur so sind die errechneten Zinsen möglichst nahe an der Realität. Wenn hingegen nur die Zinsen für die beste Bonität gelistet werden, wie bei allen anderen Ratenkreditvergleichen, gibt es für Kreditsuchende oft ein böses Erwachen. Die Zinsen eines Ratenkredites werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. EZB-Hauptrefinanzierungssatz (Leitzins): Er bestimmt, wie teuer sich Banken Geld bei der EZB leihen können. Steigt der Leitzins, steigen auch die Zinsen für Ratenkredite.    Tages- und Festgeldzinsen: Sie sind eine weitere, sehr beliebte Refinanzierungsoption im Kreditgeschäft. Steigen daher die Anlagezinsen für Tages- und Festgeld, erhöhen sich auch die Zinsen für Konsumentenkredite.  Inflation: Eine hohe Teuerungsquote führt oft zu steigenden Zinsen, weil die EZB dann gegensteuert und die Leitzinsen erhöht. Aber auch die Nachfrage nach Krediten ist zu Inflationszeiten höher als normal – und bewirkt, dass die Banken die Zinsen erhöhen.  Konjunktur: In unsicheren Zeiten fürchten die Banken besonders hohe Risiken bei der Kreditrückzahlung. Um sich abzusichern, erheben sie daher Zinsaufschläge auch bei Ratenkrediten. Prognose zur Entwicklung der Ratenkreditzinsen Wie oben beschrieben, ist die Entwicklung der Ratenkreditzinsen von verschiedenen Veränderungen abhängig. Der EZB-Leitzins beeinflusst die Tages- und Festgeldzinsen und diese wiederum verteuern als Refinanzierer die Ratenkreditzinsen, aber auch die Konjunktur und die Inflation ist nicht zu unterschätzen. Unter diesen Aspekten rechnen wir in den nächsten Monaten mit leicht steigenden Ratenkreditzinsen. Aber ein wirkliches Ende des Irankrieges und wirtschaftliche positive Entwicklungen in Deutschland können sich im Laufe der Monate sogar wieder positiv, mit sinkenden Ratenkreditzinsen auswirken. Wie Zins und Laufzeit die Kosten beeinflussen   Wie es sich auswirkt, wenn man bei einem Ratenkredit an den unterschiedlichen Stellschrauben dreht, beweisen unsere Rechenbeispiele:   Rechenbeispiel 1: Gleiche Laufzeit, unterschiedliche Zinsen  Ein Kredit über 10.000 Euro mit 48 Monaten Laufzeit zeigt, wie groß die Unterschiede sein können:  Bei 4,0 % p.a. zahlen Sie monatlich etwa 225,79 Euro. Gesamtkosten: rund 839 Euro Zinsen.  Bei 7,0 % p.a. steigt die monatliche Rate auf 239,46 Euro. Gesamtkosten: rund 1.494 Euro Zinsen.  👉 Fazit: Bei gleicher Laufzeit verursacht der höhere Zinssatz fast 660 Euro Mehrkosten.    Rechenbeispiel 2: Gleicher Zinssatz, unterschiedliche Laufzeiten  Unser zweites Beispiel belegt, dass auch die Laufzeit einen immensen Einfluss auf die Gesamtkosten hat:  10.000 Euro bei 5,0 % p.a. und 36 Monaten Laufzeit → Monatsrate ca. 299,71 Euro, Gesamtkosten: rund 789 Euro Zinsen.  Bei gleicher Summe und Zins, aber 60 Monaten Laufzeit → Monatsrate ca. 188,71 Euro, Gesamtkosten: rund 1.322 Euro Zinsen.  👉 Fazit:  Eine längere Laufzeit bedeutet niedrigere Monatsrate, aber mehr als 500 Euro höhere Gesamtkosten. Die Frage lautet daher: Was ist für Sie wichtiger: Die um 111 Euro geringere Rate pro Monat oder die geringeren Gesamtkosten von 533 Euro?  So finden und beantragen Sie den passenden Ratenkredit   Der Ablauf ähnelt sich bei fast allen Banken.  Kassensturz: Diese Vorarbeit müssen die Kunden leisten und überlegen: Welche Rate passt in mein Monatsbudget? Und wie groß sollte mein Puffer für unvorhergesehene Ausgaben sein?  Unabhängig vergleichen: Mit dem Ratenkreditvergleich von FMH.de sehen Sie die aktuellen Konditionen von mehr als 20 Banken – sogar bei unterschiedlicher Bonitätseinstufung.  Potenziellen Geldgeber identifizieren. Sie haben eine Bank ausgemacht, deren Konditionen ihnen zusagen? Dann ist es an der Zeit, Dokumente zu sammeln.  Unterlagen einreichen: Üblich sind Gehaltsnachweise, Kontoauszüge und ein Ausweisdokument. Sehr häufig erwarten die Banken auch eine Erlaubnis zur sogenannten PSD2 Überprüfung (ugs. Kontoblick). Kunden erlauben ihrer Bank dann, online den Girokontoverlauf der vergangenen drei Monate zu scannen, und alle Kontobewegungen zu bewerten. Der Vorteil: Oft werden Gehaltsnachweise dadurch hinfällig, weil die Bank diese auf dem Kontoverlauf sieht.  Prüfung und Entscheidung: Die Bank bewertet Ihre Bonität und erteilt eine Zu- oder Absage bzw. nennt den neuen Zinssatz entsprechend der Bonitätseinstufung.  Vertrag und Auszahlung: Nach Unterschrift wird der Kreditbetrag meist innerhalb weniger Tage überwiesen.    Vorzeitige Ablösung eines Ratenkredits  Auch wenn ein Ratenkredit über mehrere Jahre läuft, können Sie ihn ganz oder teilweise vorzeitig zurückzahlen, ohne eine Ablehnung oder hohe Kosten befürchten zu müssen.  Gesetzliche Regelung:  Banken dürfen zwar bei einer vorzeitigen Rückzahlung und auch bei Sonderzahlungen eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, die aber ist begrenzt auf:  maximal ein Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrages, wenn der Vertrag eine Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten hat.  maximal 0,5 Prozent, wenn die Restlaufzeit unter zwölf Monaten liegt.  Rechenbeispiel:  Ein Kunde will seine Restschuld in Höhe von 1.250 Euro 17 Monate vor Laufzeitende zurückzuzahlen. Die Vorfälligkeitsentschädigung liegt in diesem Fall bei lediglich 12,50 Euro. Bei einer Restlaufzeit von neun Monaten müsste derselbe Kunde sogar nur 6,25 Euro als Entschädigung zahlen.  Tipp: Ratenkredit überlegt nutzen  Es ist nicht ehrenrührig, einen Ratenkredit zu nutzen, statt ewig auf eine wichtige Anschaffung zu sparen. Unwichtig ist es auch, ob es dabei um eine notwendige Investition (Ersatz defekter Gegenstände) oder einfach die Erfüllung eines Wunsches geht. Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme: Wer einen Urlaub auf Pump finanziert, trifft damit in der Regel keine ökonomisch sinnvolle Entscheidung. Denn bei der Aufnahme eines Ratenkredits gilt eine wichtige Faustregel. Das wirtschaftliche Gut, das mit dem Ratenkredit finanziert wird, sollte eine längere Lebenszeit besitzen als die Kreditlaufzeit. Eine Küche, Möbel oder ein Auto kann man getrost mit einem Ratenkredit über 60 Monate oder länger finanzieren, wenn das monatliche Einkommen eine schnellere Rückzahlung nicht erlaubt.   Doch nicht nur die Frage, was per Kredit finanziert werden soll, ist eine wichtige Vorüberlegung. Kunden sollten im Vorfeld der Entscheidung auch die folgenden Punkte bedenken:  Planung der Ratenhöhe: Erstellen Sie eine detaillierte Einnahmen- und Ausgaben-Rechnung. Planen Sie die Kreditlaufzeit entsprechend ihrem verfügbaren, monatlichen Überschuss und kalkulieren Sie dabei nicht zu knapp.  Reserven für unerwartete Ausgaben bilden: Dies gilt sowohl für das monatlich verfügbare Budget als auch für eine kleine Rücklage von möglichst einem halben Nettoeinkommen.   Dispo in einen Ratenkredit umwandeln: Diese Option hat auf den ersten Blick ihren Charme, weil die Zinsen des Ratenkredits deutlich niedriger sind. Dennoch ist ein solches Vorgehen meist nicht sinnvoll. Der Grund: Die Ratenrückzahlung kann gerade in finanziell angespannten Zeiten zu weiteren Engpässen führen.  Bei Problemen agieren, statt zu reagieren: Sind Zahlungsschwierigkeiten absehbar, sollten Sie möglichst schon im Vorfeld mit der Bank sprechen und ggfls. eine Ratenpause beantragen.     Was geschieht mit meinem Ratenkredit bei Arbeitslosigkeit, Tod oder Scheidung?  Arbeitslosigkeit: Wenn es im Beruf zu unerwarteten Veränderungen kommt, ist es ratsam, so früh wie möglich mit der Bank zu sprechen und zwar bevor ein Zahlungsrückstand entstanden ist. Oft lässt sich auch hier eine Lösung finden.  Tod: Lief der Vertrag auf eine Person und besteht keine Restschuldversicherung, treten die Erben des ursprünglichen Kreditnehmers an dessen Stelle und müssen damit auch die Raten bezahlen. Allerdings ist niemand gezwungen, ein Erbe anzutreten, dass Schulden enthält: Wer unsicher ist, ob er die Erbschaft ausschlagen oder annehmen soll, hat sechs Wochen Zeit, die Entscheidung zu treffen. Die Frist beginnt ab dem Zeitpunkt, in dem der Erbe oder die Erbin Kenntnis von ihrer Stellung erhalten.    Vorsorge: Ratenkredite sind bis zu einer Summe von 100 000 Euro möglich. Wer diesen Betrag ausgeschöpft und womöglich noch andere Darlehen bedienen muss, sollte im Sinne seiner Erben eine Risikolebensversicherung abschließen. Sie sichert die Hinterbliebenen im Todesfall ab und ist relativ günstig. Da die Leistung stets dieselbe ist (Geldzahlung bei Tod) können Kunden die Police getrost nach dem Preis auswählen.  Scheidung: Haben beide Partner einen Ratenkreditvertrag unterschrieben, haften auch beide Partner weiter – unabhängig davon, wer die erworbene Sache tatsächlich nutzt.   Restschuldversicherung: Diese Versicherungen sind teuer und mit vielen Warte- und Karenzzeiten versehen. Günstiger ist eine Risikolebensversicherung bei einer Direktversicherung.     Fazit Ein Ratenkredit ist eine schnelle und einfache Art, Konsumgüter zu finanzieren. Verbraucher profitieren von den klaren Rahmenbedingungen. Kreditsumme, Raten und Laufzeiten sind von Anfang an klar. Zudem können Verbraucher einen solchen Kredit meist ohne Sicherheiten abschließen.   Ein Ratenkredit ermöglicht es Konsumenten, größere Anschaffungen gezielt über mehrere Jahre zu finanzieren. Doch auch eine schnellere Rückzahlung ist jederzeit möglich – bei überschaubaren Mehrkosten.  Welche Summen Kunden finanzieren können, orientiert sich fast ausschließlich am monatlichen Nettoeinkommen und weniger am Preis des zu finanzierenden Gegenstandes. Mittlerweile sind Ratenkredite bis zu einem Betrag von 100.000 Euro und einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren möglich. Damit können Privatleute sogar Renovierungen an einer Immobilie auf schnelle Art zu finanzieren. Es gibt sogar spezielle Modernisierungskredite, die für die eigene Immobilie gedacht sind und trotzdem ohne Grundbuchabsicherung vergeben werden.   Höhere Dispobeträge eines (überzogenen) Girokonto über einen Ratenkredit umzuschulden, ist hingegen nur selten sinnvoll. Die Zinsen beim Realkredit sind zwar wesentlich niedriger als die Dispozinsen. aber die monatlichen Kreditraten steigen durch den neuen Vertrag sehr deutlich. Das belastet die monatliche Liquidität, wenn das Geld ohnehin schon knapp ist. --- # Rechner: Mieten oder Kaufen - Lohnt sich der Hauskauf? > Finden Sie mit unserem Rechner heraus, ob sich Kaufen oder Mieten für Sie lohnt. Jetzt vergleichen & realistisch kalkulieren. URL: /baufinanzierung/rechner/mieten-oder-kaufen Typ: topic Mieten oder kaufen? Unser Rechner zeigt, was sich für Sie lohnt. Hilfe durch den FMH.de-Vergleichsrechner Zahlen und Emotionen: Für die meisten Menschen ist der Kauf einer Immobilie die größte Investition ihres Lebens. Doch so wichtig es ist, sich mit den Zahlen und den eigenen finanziellen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Elementar ist es auch, Gefühl dafür zu entwickeln, wie sich das Leben durch den Erwerb einer Immobilie verändern kann – und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Damit Sie die richtige Antwort auf die Frage „Mieten oder Kaufen“ finden, haben wir dafür den FMH-Vergleichsrechner entwickelt. Er ist so konzipiert, dass er nicht nur den aktuellen Status quo ihres Mietvertrages mit einem etwaige Immobilienkauf vergleicht. Vielmehr lassen sich auch die Entwicklungen der Zukunft simulieren: Simulation für „Mieten oder Kaufen“ Neben der aktuellen Miethöhe können Sie das Tool auch mit zu erwartenden unterschiedlichen Mieterhöhungen rechnen lassen. Zudem erfahren Sie, wie sich ihr Eigenkapital entwickeln würde, wenn sie es nicht ins Haus stecken, sondern anderweitig investieren würden. Parallel dazu ermittelt unser Rechner, mit welcher Wertsteigerungen Sie bei Ihrer Immobilie rechnen können und welche Rücklagen Sie (etwa für die Instandhaltung Ihrer Immobilie) bilden müssen, um solide zu planen. Dabei lassen sich die Instandhaltungsrücklagen im Rechner unterschiedlich hoch ansetzen, um verschiedene Szenarien zu simulieren. Zudem sind auch alle Kaufnebenkosten als Ausgaben eingepreist, um Ihnen ein Gefühl für die Gesamtbelastungen zu vermitteln. Diese Punkte sind besonders wichtig, weil solche Kosten nur für Eigentümer, nicht aber für Mieter anfallen. Der Rechner verwendet aktuelle Zinsen aus der FMH-Datenbank: Der Rechner liefert auch wichtige Erkenntnisse zu den Darlehenskosten. Neben aktuellen Zinsen inklusive aller Bedingungen aus der FMH-Bauzins Datenbank können Sie frei festlegen, mit welchem Zinssatz Sie nach der Zinsfestschreibung weiterrechnen wollen. Das ist wichtig, weil Käufer selten bereits nach der ersten Zinsfestschreibung schuldenfrei sind. Flexibilität in der Preis- und Kostensimulation: Ohne das Tool zu überfrachten sind zudem verschiedene flexible Angaben möglich, die die Lebenssituationen realistischer abbilden, denn 30 oder 40 Jahre Betrachtungszeitraum sind lange. So sehen Nutzer selbst bei minimalen Änderungen grafisch sofort, ob und welche langfristigen Auswirkungen bereits die Veränderung eines einzigen Faktors nach sich zieht. Sie können nicht nur einen sauberen mathematischen Vergleich abbilden – Mieter und Käufer haben immer die gleiche Ratenhöhe – sondern Sie können selbst festlegen, was wäre, wenn sie einen geringeren festen Betrag zur Kaltmiete sparen würden. So erhalten Sie eine realistische Betrachtung, die den zwangsweisen Vermögensaufbau beim Immobilienbesitz verdeutlicht aber auch Varianten abbildet, die sich im Laufe eines Lebens ergeben können. Vorteile eines Mietvertrages Mieten ist vielleicht nicht sexy, hat aber unbestreitbare Vorzüge. Auf der Habenseite stehen unter anderem eine relative Kostensicherheit und das Wissen, dass größere Investments der Vermieter übernehmen muss. Mieter sind im Normalfall auch flexibler als Menschen, die ein Eigenheim bewohnen. Wer umziehen will, muss einfach nur kündigen und kann in eine größere oder kleinere Immobilie ziehen – oder den Wohnort wechseln. Zudem ist die Kaltmiete meist niedriger als die Rate, die Eigentümer für Zins und Tilgung aufbringen müssen. Mieter können daher im Idealfall– neben den Kosten fürs Wohnen –zusätzlichen Vermögensaufbau betreiben. Bei den meisten Eigentümern dürften Investments neben Zins und Tilgung hingegen eher selten möglich sein. Positive Aspekte für die Miete im Überblick Wohnungswechsel sind kein allzu großes Problem. Reparaturen werden vom Vermieter getragen. Umzüge sind vergleichsweise problemlos. Die Miete ist oft geringer als die Rate für Zins plus Tilgung. Mögliches Anlagekapital steht zur freien Verfügung und ist nicht im Objekt gebunden. Nachteile als Mieter Nicht zu leugnen ist jedoch, dass auch Mieter inzwischen vor Problemen stehen. Zwar hat die Politik in den vergangenen Jahren viel getan, um Wohnen bezahlbar zu halten. Dennoch sind die Mieten nach Angaben des Statistischen Bundesamts in den vergangenen fünf Jahren um fast neun Prozent gestiegen. Zudem müssen Mieter zumindest bei Verträgen mit Privatpersonen stets mit einer Kündigung ihres Vertrages rechnen und können nur in sehr begrenztem Umfang Einfluss auf die Gestaltung ihres Zuhauses nehmen. Negative Aspekte im Überblick Steigende Mieten sind normal Eigenbedarfskündigung ist bei privaten Vermietern nicht ausgeschlossen Wohnungsbaugesellschaften schöpfen alle gesetzlichen Möglichkeiten bezüglich Mietanpassung nach oben aus. Vorteile des Immobilienkaufs Der Kauf einer Immobilie hilft im Idealfall, langfristig Vermögenswerte schaffen. Das liegt nicht zuletzt an den Verpflichtungen gegenüber den Geldgebern, da Eigentümer ihr Darlehen mit festen Raten tilgen müssen. Damit einher geht im Normalfall ein erheblicher Vermögensaufbau, zumal die Immobilienpreise in guten Lagen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft steigen. Eigentümer haben zudem mehr Freiheiten bei der Gestaltung ihres Wohnraums. Sie müssen keinen Vermieter fragen, welche Umbauten oder Ausbauten sie vornehmen dürfen und können z.B. auch beim Thema Energiesparen nach ihren eigenen Vorstellungen verfahren. Positive Aspekte eines Eigenheims Investition in Sachwert verliert zu Inflationszeiten nicht an Wert Vermögensaufbau ist durch Darlehenstilgung fast sicher Planungssicherheit bei langer Zinsbindung Steuerfreier Verkauf der selbst genutzten Immobilie Nachteile des Immobilienkaufs Das Häuschen mit Garten und Platz für die Kinder oder eine bezahlbare Eigentumswohnung außerhalb der Großstadt ist eine schöne Sache. Allerdings sollten Kaufinteressenten auch die Schattenseiten eines solche Modells bedenken Wer beispielsweise in der Stadt arbeitet, aber eine Immobilie im Umland erwirbt, weil die Preise dort attraktiver sind, muss in die Kalkulation auch die Kosten und den Zeitaufwand für die Fahrten zur Arbeit und zu Freizeitangeboten einstellen. Zudem gilt es zu bedenken, dass Zins und Tilgung nicht die einzigen Belastungen sind, die Eigentümer stemmen müssen. Jedes Haus und jede Wohnung muss auch irgendwann renoviert oder repariert werden. Hierfür gilt es vorzusorgen. Ein weiterer Negativ-Faktor der eigenen Immobilie ist die langfristige Bindung an das Objekt. Andes als bei einem Mietvertrag können Eigentümer nicht ohne Weiteres die Zelte abbrechen und sich eine neue Bleibe suchen, sondern müssen entweder einen Mieter oder einen Käufer finden für das Objekt. Und selbst wenn das gelingt, ist eine Aufgabe des Eigenheims innerhalb der ersten Jahre meist ein Verlustgeschäft: Immerhin liegen die Nebenkosten des Immobilienkaufs (Notarkosten, Grunderwerbsteuer etc.) je nach Region bei bis zu zwölf Prozent liegen. Diese müssen erst durch Wertsteigerung reingeholt werden.   Negative Punkte für Immobilienbesitzer im Überblick Geringe Liquidität im Alltag, wenn das Gros der Gelder in den Schuldendienst fließt. Zusätzliche Belastungen durch Instandhaltungsrücklagen. Langfristige Bindung an einen Ort. Weniger Flexibilität bei plötzlicher Veränderung der Lebensumstände. Zahlen sind wichtig – aber nicht alles Ob es sich lohnt, eine Immobilie zu kaufen oder ob Mieten doch die bessere Option ist, hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab. Eine Hochrechnung zu den Zahlen und den finanziellen Auswirkungen der jeweiligen Varianten liefert unser Rechner. Auch wenn er keinen garantierten Zahlungsverlauf liefern kann – auch wir kennen die Entwicklung der Mieten, Immobilienpreise, Anlagezinsen und Hypothekenzinsen nicht im Voraus- kann er die mathematischen Überlegungen damit maßgeblich erleichtern und auf eine objektive Basis stellen. Am Ende fließen in diese schwierige Entscheidung aber natürlich auch Ihre persönlichen Wünsche und Ziele ein. Der Rechner kann nur die Zahlen und ihre Auswirkungen liefern, den Rest müssen Sie selbst entscheiden. Die Kombination aus beidem hilft Ihnen hoffentlich, die richtige Entscheidung zu treffen. ## Einleitung Etwa jede zweite Person in Deutschland steht irgendwann vor der Frage: Kaufen oder mieten? Was ist besser für mich und meine Familie? Der Traum vom Eigenheim ist weit verbreitet – aber lohnt er sich wirklich? Unser Rechner liefert Ihnen eine sachliche Antwort, frei von Emotionen – und zeigt, ob sich der Kauf für Sie rechnet. --- # Robo-Advisor-Vergleich – digitale Vermögensverwaltung einfach erklärt und verglichen > Der passende Anbieter für Ihre Geldanlage – unabhängig und aktuell. Alle Informationen zum Thema Robo-Advisor! URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/robo-advisor Typ: topic Für jeden der richtige Robo-Advisor Für Einsteiger, die einfach starten möchten: Mit cominvest investieren Sie automatisiert in ein breit gestreutes ETF-Portfolio – bei Depoteröffnung bis zum 17.08.2026 entfällt das Service-Entgelt in den ersten 3 Monaten. Für alle, die ihre Geldanlage einfach automatisieren möchten: Mit growney* investieren Sie in professionell verwaltete ETF-Portfolios und profitieren zusätzlich von 50 € Bonus für steueroptimierte ETF-Vorsorge. Für alle, die gezielt planen wollen: quirion* bietet Strategien für kurzfristige Ziele, langfristigen Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge. Digital, transparent und mit klarer Kostenstruktur. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Roboadvisory: Vermögensverwaltung für Normalverdiener Vermögensverwaltung war lange Zeit ein Privileg wirklich wohlhabender Menschen. Heute steht diese Dienstleistung dank modernster Technologien auch Menschen zur Verfügung, die deutlich weniger verdienen. Durch die digitale Vermögensverwaltung erhalten auch Normalverdiener die Chance, ihr Geld effizient für sich arbeiten zu lassen. Als Bezeichnung für diesen digitalen Dienst haben sich Begriffe wie Roboadvisory oder Robo Advice durchgesetzt. Anbieter für die digitale Vermögensverwaltung bzw. deren Produkte werden Robo-Advisor genannt. Zwar gibt es streng genommen unterschiedliche Ausführungen von Robo-Advisors. Doch heute meinen Markt und Medien damit meist einen Anbieter, der Depots für Kunden verwaltet. So funktioniert ein Robo-Advisor Das Wichtigste zuerst: Robo-Advisor arbeiten ausschließlich mit Wertpapieren. Dafür muss ein Depotkonto bei einer entsprechenden Partnerbank eröffnet werden – es sei denn, die Bank selbst ist der Robo-Advisor-Anbieter. Wer also partout nichts mit Fonds, ETFs & Co. anfangen kann, für den sind Robo-Advisor nicht geeignet. Stark vereinfacht ausgedrückt berechnet ein Computer über festgelegte Algorithmen Anlagestrategien, die eine möglichst hohe Rendite bei vereinbartem Risiko versprechen. Nach dieser Anlagestrategie werden über die Bank, bei der das Depotkonto liegt, entsprechende Wertpapierkäufe getätigt. Während die Abwicklung und Kommunikation dabei noch vor einigen Jahren von einem menschlichen Berater durchgeführt werden musste, können Anleger heute all das bei vielen Anbietern selbst über Apps steuern. Es handelt sich also um eine digitale Geldanlage, bei der in Aktien, Fonds oder ETFs investiert wird und für den Anleger ein Portfolio in einem Depot erstellt und je nach Anbieter auch aktiv verwaltet wird. Die Vorteile von Robo-Advisory Kunden brauchen keine Investment-Kenntnisse. Sie werden durch Befragungen nach Anlagepräferenzen und Risikobereitschaft zur passenden Anlagestrategie geführt Anlageempfehlungen werden aus rein rationalen und logischen Gründen gegeben, ohne Beeinflussung durch Emotionen. Dynamische Anpassung des Portfolios entsprechend der aktuellen Marktsituation bei den meisten Anbietern – die Häufigkeit und der Umfang dieser Anpassungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Die Vermögensverwaltung durch einen Robo-Advisor ist deutlich kostengünstiger als die klassische Vermögensverwaltung. Schon für geringe Anlagebeträge verfügbar (monatliche Sparraten ab 1 Euro, Einmalanlagen ab 100 Euro) Wie findet man den besten Robo-Advisor? Wie bei den meisten Finanzprodukten gibt es nicht „den besten Robo-Advisor“, denn was Sie als gut empfinden, hängt von Ihren Bedürfnissen und Ihrer Persönlichkeit ab. Deshalb ist unser Robo-Advisor-Vergleich so aufgebaut, dass Sie neben der Performance und den Kosten auch andere Entscheidungskriterien in die Bewertung einbeziehen können. Robo-Advisor gewichten Risikoverteilungen teils anders, nehmen Anpassungen an Marktbewegungen unterschiedlich häufig vor, bieten unterschiedliche Anlagemöglichkeiten – beispielsweise die nachhaltigen ESG-Anlagen. Auch die Kosten sind ein entscheidender Faktor. Dahingegen ist die Performance weniger relevant, da sie immer nur Vergangenheitswerte abbilden kann. ## Einleitung Sie suchen Informationen zum Thema Digitale Vermögensverwaltung oder möchten den besten Robo-Advisor für Sie finden? Dann sind Sie hier richtig! Wir bieten Informationen für alle, die es ganz genau wissen wollen. Kompaktwissen für diejenigen, die einen schnellen Überblick über diese Form der Geldanlage suchen. Und einen Robo-Advisor-Vergleich, der Ihnen nicht nur Zahlen und Fachwörter zeigt, sondern wirklich die Anbieter-Auswahl erleichtert. --- # So finden Sie den passenden Sparplan für Ihr Ziel > Mit dem FMH-Ansparplan-Vergleich finden Sie Ihren Sparplan für Ihr Ziel. Berechnen & vergleichen Sie Rendite und Flexibilität. URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/ansparplan Typ: topic Regelmäßig sparen lohnt sich – besonders, wenn Sie früh anfangen. Mit dem FMH-Ansparplan-Vergleich finden Sie heraus, welcher Sparplan zu Ihrem Ziel passt: ob für den Hauskauf, den Nachwuchs oder als langfristige Geldanlage. Vergleichen Sie Zinsen, Laufzeiten und Vertragsbedingungen verschiedener Anbieter und sehen Sie, wie viel Sie mit Ihrem monatlichen Sparbetrag tatsächlich aufbauen können. Das Wichtigste in Kürze Regelmäßiges Sparen mit festen oder variablen Zinsen Planbar und einfach, aber meist geringe reale Rendite für sicherheitsorientierte Sparer geeignet Für jeden den passenden Ansparplan Für alle, die unkompliziert starten möchten: Mit dem DenizBank* Ansparplan bauen Sie schon ab 50 € im Monat Schritt für Schritt Vermögen auf – flexibel, gebührenfrei und mit einer attraktiven Verzinsung bis zu 2,80 % p.a. Für Sparer, die Rendite und Zugriff kombinieren wollen: Der PSD Ansparplan Rhein-Ruhr* ermöglicht flexibles Sparen ab 25 €, steigende Zinsen bis 3,35 % p.a. und Zugriff auf das Guthaben schon nach 2 Jahren – auf Wunsch mit optionalem PSD PrivatKredit als Ergänzung. Für alle, die langfristig planen: Das TopZinsSparen der Deutschen Bank* bietet feste Zinsen zwischen 1,90 % und 2,20 % p.a. über 4 bis 18 Jahre. Ihr Guthaben wächst stetig – planbar, sicher und mit garantierter Verzinsung. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Ein Ansparplan ist ideal für alle, die Schritt für Schritt Vermögen aufbauen möchten. Im Gegensatz zu klassischen Anlagen wie Festgeld oder Tagesgeld wird hier regelmäßig ein fester Betrag eingezahlt. So wächst Ihr Guthaben Monat für Monat – ganz automatisch und mit Zinseszins-Effekt. Mit dem FMH-Ansparplan-Vergleich können Sie: verschiedene Sparpläne nach Zinsen, Flexibilität und Laufzeit vergleichen, die Gesamtsumme inklusive Zinsen und Abgeltungssteuer berechnen, und prüfen, welches Modell am besten zu Ihrem Sparziel passt. --- # Tagesgeld-Vergleich: Tipps und Infos rund um ein Tagesgeldkonto > Tagesgeld-Vergleich: Unabhängig ✓ Transparent ✓ Aussagekräftig ✓  ➤den besten Tagesgeldzins finden! Vergleich starten URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/tagesgeld Typ: topic Das Wichtigste in Kürze Das Geld auf einem Tagesgeldkonto ist täglich verfügbar. Es gibt keine festen Laufzeiten oder Kündigungsfristen. Die Zinsen sind variabel. Einige Banken garantieren ihren Top-Zins für einige Monate. Immer wieder werben Banken mit Neukundenaktionen, die besonders gut verzinst werden. Es lohnt sich danach Ausschau zu halten. Wichtige Auswahlkriterien bei der Wahl des richtigen Angebots: Zinssatz, Bankenimage, Einlagensicherung oder Zinsgarantie. Für jeden das richtige Tagesgeld-Angebot Für alle, die Rendite mit Extras verbinden möchten: Die Consorsbank* bietet 3,40 % p.a. für 5 Monate – inklusive kostenlosem Depot. Ideal für alle, die Zinsen sichern und gleichzeitig flexibel investieren möchten. 3,10 % p.a. für Neukunden bei der Volkswagen Bank* für 6 Monate – ein solides Angebot für alle, die ihr Geld kurzfristig attraktiv verzinsen möchten. Für alle, die kurzfristig von attraktiven Zinsen profitieren möchten: Die Suresse Direkt Bank bietet 3,27 % p.a. für 4 Monate auf Einlagen bis 250.000 €. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Tagesgeld-Vergleich von FMH.de: Darum ist er so wertvoll Die Zinsanalysen und Vergleichsdaten von FMH.de werden regelmäßig von führenden Wirtschaftsmedien wie Handelsblatt, WirtschaftsWoche, FAZ, SPIEGEL und NTV zitiert. Laut Medienbeobachtung des Datenanbieters Meltwater wurden unsere Tagesgeldzinsen allein im ersten Halbjahr 2025 immerhin 27 Mal in der Berichterstattung aufgegriffen. Der FMH.de-Tagesgeldvergleich bietet eine unabhängige und transparente Analyse der besten Tagesgeldangebote. Dabei werden mehrere Kriterien berücksichtigt: Zinssatz: Aktuell verfügbare Zinsangebote werden miteinander verglichen, sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Rendite: Neben dem Zinssatz beeinflusst auch die Häufigkeit der Zinsgutschrift die Rendite: Monatliche oder vierteljährliche Zinsgutschriften erzeugen einen Zinseszinseffekt. Kontoeröffnungsbedingungen: FMH.de berücksichtigt die Kontoeröffnungsvoraussetzungen und zusätzliche Gebühren oder versteckte Kosten, wie z.B. die Bindung an ein neues Girokonto. Einlagensicherung: Sicherheitsaspekte wie die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro oder die erweiterte deutsche Einlagensicherung bis zu drei Millionen Euro spielen eine mögliche Rolle bei der Bewertung. Das Angebot an Tagesgeldern ist groß – allein in der Datenbank von FMH.de finden sich rund 250 aktive Tagesgeldangebote. Rund 60 Angebote davon werden auf FMH.de gelistet und die komplette Liste ist unter FMHX.de im B2B Geschäft abrufbar. Mit dem Tagesgeld-Vergleich von FMH.de finden Sie immer schnell die passende Tagesgeldvariante für Ihre Vorstellung. Sie können sich zu 100 Prozent auf unsere objektive Bewertung verlassen, da wir seit 40 Jahren eine unabhängige Institution am Finanzsektor sind. Wir listen die besten Tagesgeld-Zinsangebote und Bedingungen am Markt auf – selbst von Banken, die nicht mit FMH.de kooperieren. FMH.de kooperiert mit etwa 250 Anbietern und recherchiert zusätzlich aktiv relevante Zinsinformationen. Im Vergleich gezeigt werden rund 60 Tagesgeldangebote, die für eine Zinsentscheidung interessant sind. Der Tagesgeldvergleich von FMH.de soll Ihnen die Auswahl des besten Anbieters erleichtern. Zinsentwicklung der letzten Jahre Wie entwickelt sich die Inflation? Welche politischen Entscheidungen werden in Deutschland getroffen? Wie entwickelt sich die Gesamtwirtschaft? Welche geopolitischen Einflüsse weltweit gibt es? Und senkt oder erhöht die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins und Einlagenzins?   Diese Faktoren und einige andere mehr beeinflussen direkt oder indirekt den Tagesgeldzins.  Die Antworten auf diese Fragen haben einen erheblichen Einfluss auf die Zinsentwicklung. Daher ist es wichtig, sie kontinuierlich im Blick zu behalten. FMH.de übernimmt das gerne für Sie. Diese Grafik verdeutlicht, wie dynamisch das Zinsniveau ist.  Wir zeigen hier den Mittelwert der Tagesgeldzinsen, der sich aus Neukunden- und Bestandskundenzinsen zusammensetzt. Es geht hierbei um den Zusammenhang der Inflation, des EZB Einlagenzinses und der Zinsentwicklung beim Tagesgeld und nicht um einzelne TOP-Angebote. Besonderheiten So eindeutig ein Tagesgeld-Angebot auf den ersten Blick scheint, so unterschiedlich können die Details sein. Achten Sie darauf, ob eine Mindestanlagesumme vorgeschrieben ist, ob es einen Höchstbetrag gibt für die TOP-Zinsen und ob die Tagesgeldzinsen für einen bestimmten Zeitraum garantiert sind. --- # Wohnkredit & Modernisierungskredit – finanzielle Spielräume fürs zuhause > Vergleichen Sie Wohnkredite & Modernisierungskredite für Renovierung & Sanierung. Alle Infos bei FMH.de URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen/wohnkredit Typ: topic Ein eigenes Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist ein Ort zum Leben, der sich mit den Bedürfnissen seiner Bewohner verändern muss. Egal, ob sich die Familiensituation verändert, weil Kinder geboren werden oder das Nest verlassen: Wer renovieren, modernisieren oder energetisch sanieren möchte, braucht dafür oft einen finanziellen Spielraum. Ein Wohnkredit oder Modernisierungskredit ist die passende Lösung, wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf ein neues Level bringen möchten, ohne gleich eine aufwendige Baufinanzierung mit Grundbucheintrag aufzunehmen.  Anders als klassische Immobilienkredite sind Wohn- oder Modernisierungskredite Ratenkredite, die in der Regel ohne Grundbuchabsicherung auskommen. Damit eignen sie sich ideal für Renovierungen, energetische Maßnahmen oder größere Anschaffungen rund um das Eigenheim – etwa für eine neue Küche, Heizung, Fenster, das Bad oder eine Solaranlage.  Das Wichtigste im Überblick  Ohne Grundbucheintrag: Der Kredit ist meist unbesichert – das spart Notarkosten und vereinfacht die Abwicklung.  Flexible Summen: Übliche Kreditbeträge liegen zwischen 5.000 und 75.000 Euro, abhängig von Einkommen und Bonität.  Zweckbindung lohnt sich: Wer den Kredit ausdrücklich als „Modernisierungskredit“ beantragt und den Verwendungszweck nachweist, erhält häufig bessere Konditionen.  Individuelle Laufzeiten: Zwischen zwölf und 120 Monaten sind möglich – je nach Budget und Rückzahlungswunsch.  Planungssicherheit: Feste Zinsen, feste Raten und klare Laufzeiten sorgen für verlässliche Kalkulation.  Für jeden den passenden Wohnkredit Für alle, die flexibel modernisieren möchten: Der Wohnkredit der DKB* bietet attraktive Zinsen ab 5,99 %, kostenlose Sondertilgungen und eine schnelle Auszahlung – ganz ohne Grundbucheintrag. Mit flexiblen Laufzeiten und optionaler Ratenschutzversicherung bleiben Sie jederzeit finanziell beweglich. Für Umweltbewusste und Werteorientierte: Der ÖkoKredit der EthikBank* finanziert nachhaltige und soziale Projekte – mit Festzins über die gesamte Laufzeit, kostenlosen Sondertilgungen und schneller Zusage. Ausgezeichnet als „Bester Ratenkredit 06/2025“ von ntv und FMH. Für alle, die auf geprüfte Qualität setzen: Das Sanierungs- und Modernisierungsdarlehen der ING* wurde mit „Sehr gut“ bewertet (Handelsblatt & FMH, 2025). Die Kunden profitieren von 0,20 % Zins-Rabatt ab 40.001 € Kreditbetrag. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Alternativen zu einem Modernisierungskredit  Möglichkeit eins ist es, eine bereits bestehende Grundschuld als Sicherheit zu nutzen.  Wer bereits eine Immobilie sein Eigen nennt und Renovierungen, Sanierungen, kleine Anbauten oder Verschönerungsarbeiten an dem Objekt vornehmen will, kann bei seiner finanzierenden Bank nachfragen und eine Kreditaufstockung beantragen. Reicht die Differenz zwischen Restschuld und Grundbucheintragung, um den gewünschten zusätzlichen Kreditbetrag abzusichern, dürfte dies relativ unkompliziert sein und auch die Zinsen sollten in diesen Fällen in einem überschaubaren Rahmen liegen. Die Sicherheit ist die bestehende Grundschuld.   Wichtig: Ein solches Gespräch kann auch mit einer anderen als der finanzierenden Bank erfolgen.  Möglichkeit zwei, ist der Abschluss eines speziellen Modernisierungskredits, oft auch Wohnkredit genannt.  Eigentümer, die nach einem solchen Kredit fragen, sind bei den Banken gern gesehene Kunden. Der Grund: Sie besitzen bereits eine Immobilie, und selbst wenn der Kredit ohne Grundbuchabsicherung auskommt, werden diese Kunden alles unternehmen, um das Darlehen zurückzuzahlen und ihr Eigenheim nicht zu gefährden. Entsprechend ist der Weg zu einem solchen Darlehen meist sehr entspannt: Oft genügt es, verschiedene Handwerkerangebote vorzulegen, um den Verwendungszweck nachzuweisen. Anschließend geht es eigentlich nur noch darum, welche Summe im Raum steht und wie hoch die Raten sein können.   Wichtig: Weil die Beträge bei Wohnkrediten meist etwas höher sind als bei klassischen Ratenkrediten und die Bonität der Kreditnehmer gut ist, erhalten Eigenheimbesitzer hier die sehr guten Zinsen. Das gilt sogar, wenn das Geld für eine neue Küche oder neue Möbel verwendet werden soll – klassischerweise die Einsatzgebiete für Ratenkredite.     Typische Verwendungszwecke  Ein Wohn- oder Modernisierungskredit lässt sich für viele Maßnahmen rund ums Eigenheim einsetzen, zum Beispiel für:  Die Renovierung von Küche, Bad oder Wohnräumen,  Dem Austausch alter Fenster, Türen oder Heizungen und deren Ersatz durch neue, energiesparendere Varianten,   Den Einbau einer Photovoltaik- oder Solaranlage,   Die Dämmung von Dach oder Fassade,   Einen barrierefreien Umbau oder  Eine neue Gartengestaltung oder die Errichtung eines Wintergartens oder einer Terrasse.  💡FMH-Tipp: Wer energetische Maßnahmen plant, sollte prüfen, ob sich der Modernisierungskredit mit staatlichen Förderprogrammen – etwa von der KfW – kombinieren lässt. Wohnkredit oder Baufinanzierung – was ist der Unterschied?  Der größte Unterschied zwischen einem Hypothekendarlehen und einem Modernisierungskredit liegt in der Art der Absicherung und Kreditlaufzeit:  Ein Baufinanzierungskredit ist grundbuchlich abgesichert, ein Modernisierungskredit dagegen blanko, also ohne Grundbucheintrag.  👉 Fazit: Ein Modernisierungskredit ist die richtige Wahl, wenn Sie kleinere oder mittlere Maßnahmen finanzieren möchten – schnell, flexibel und ohne Grundbuchaufwand.    Was beeinflusst die Zinsen eines Modernisierungskredits?  Die Konditionen hängen, wie bei jedem Ratenkredit, von mehreren Faktoren ab:  Bonität: Einkommen, Beschäftigungsverhältnis, laufende Verpflichtungen.  Kreditsumme und Laufzeit: Höhere Kreditbeträge oder längere Laufzeiten führen meist zu leicht höheren Zinsen.  Verwendungszweck: Ein Nachweis über die geplanten Modernisierungsmaßnahmen kann die Konditionen verbessern.  Marktzinsniveau: Auch Leitzins-Entscheidungen der Europäischen Zentralbank wirken sich auf die Konditionen von Ratenkrediten aus.    So kommen Sie an einen Modernisierungskredit  Das Verfahren ähnelt dem bei der Beantragung eines klassischen Ratenkredits:  Kreditbedarf prüfen: Was soll finanziert werden und wie hoch ist der Kapitalbedarf?  Vergleich durchführen: Mit dem FMH-Vergleich sehen Sie sofort die besten Konditionen verschiedener Banken.  Entscheidung zu Kreditlaufzeit: Die Laufzeit des Kredits beeinflusst die Konditionen. Mit dem Vergleichsrechner können sie verschiedene Laufzeiten und deren Kosten durchrechnen lassen.   Antrag stellen: Die Bank benötigt Angaben zu Ihrem Einkommen, Ihren regelmäßigen Ausgaben und zum geplanten Modernisierungsvorhaben. Oft genügen bereits Gehaltsabrechnungen. Manche Banken nutzen auch den sogenannten Kontoblick. Damit können sie die Umsätze Ihres Girokontos der letzten drei Monate einsehen.  Vertragsabschluss und Auszahlung: Nach der Prüfung erfolgt die Auszahlung in der Regel binnen weniger Tage.    Vorzeitige Rückzahlung und Sondertilgung  Da es sich bei Modernisierungs- und Wohnkrediten um ungesicherte Darlehen handelt, können Kunden ihre Schulden jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig abzahlen. Dies ist gesetzlich so vorgesehen.  Allerdings dürfen die Banken bei Sondertilgung oder kompletter vorzeitiger Rückzahlung eine Entschädigung verlangen. Die ist im Vergleich zu den Werten, die bei einer vorzeitigen Tilgung eines Baudarlehens anfallen, allerdings sehr überschaubar.  Bei einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten darf die Bank höchstens ein Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrages als Entschädigung verlangen.  Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr ist die Entschädigung sogar auf maximal 0,5 Prozent des Betrages gedeckelt.  Viele Banken verzichten inzwischen ganz auf diese Gebühr.  Warum Immobilienbesitzer von Modernisierungskrediten besonders profitieren  Wer regelmäßig in seine Immobilie investiert, steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch den Wert des Hauses. Je nachdem, wofür ein Eigentümer das Geld verwendet, lassen sich die Energiekosten senken und der Wohnwert erhöhen. Manchmal wird das Eigenheim durch einen Umbau auch einfach schöner.  Fazit Ein Wohn- oder Modernisierungskredit bietet finanzielle Flexibilität für alle, die ihr Zuhause verschönern oder modernisieren möchten.  Er ist die unkomplizierte Alternative zur Baufinanzierung: schnell beantragt, ohne Grundbucheintrag und mit festen Raten, die sich verlässlich planen lassen. --- # Zuwachssparen: Zinsen, Rendite, Risiken und Vergleich > Zuwachssparen erklärt: Zinsen, Rendite, Kündigung & Alternativen. Stufenzinsen – mit Rechenbeispielen & Vergleich | FMH.de URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen/zuwachssparen Typ: topic Was taugen Stufenzinsen – auch bekannt als Zuwachssparverträge? Der große FMH-Ratgeber mit kritischer Analyse, realen Renditen und ehrlicher Einordnung. Das Wichtigste in Kürze Zuwachssparverträge sehen vor, dass der Kunde einen gewissen Betrag für mehrere Jahre fest anlegt. Der Zinssatz steigt jedes Jahr in festen Schritten. Das Produkt ist sehr sicher, hat aber auch gravierende Nachteile.: Überschaubare Rendite: Zuwachssparer erhalten auf meist zwischen 1,2 und 2,0 Prozent pro Jahr. Damit liegen die Zinsen deutlich unter denen attraktiver Tages- und Festgeldangebote und schaffen nicht einmal einen Inflationsausgleich. Verwirrende Nomenklatur: Stufenzins und Rendite sind nicht dasselbe: Auch wenn der Endzins oft sehr attraktiv klingt, bleiben die Erträge beim Zuwachssparen doch eher überschaubar, Starre Strukturen: Die vorzeitige Kündigung eines Zuwachssparvertrags führt fast immer zu massiven Zinsverlusten Überschaubare Zielgruppe: Überlegenswert sind Zuwachssparverträge allenfalls für Anleger, die absolute Planbarkeit suchen und die Laufzeit konsequent durchhalten Für jeden das passende Zuwachssparen Für alle, die langfristig planen möchten: Beim Zuwachssparen der BKM Bausparkasse* profitieren Sie von Laufzeiten bis zu 6 Jahren, durchschnittlich 2,16 % p.a. Zinsen und einem Kündigungsrecht nach dem ersten Jahr. Die Anlage ist ab 5.000 € möglich – gebührenfrei und transparent. Für Sparer, die solide Erträge suchen: Das Zuwachssparen der PSD Bank München eG* überzeugt mit 1,65 % p.a. im Durchschnitt, Laufzeiten bis zu 4 Jahren und einer Mindestanlage von 1.500 € – einfach, sicher und planbar. Für renditeorientierte Anleger: Die GEFA BANK* bietet beim Zuwachssparen die Auswahl zwischen einer Anlagezeit von 3 oder 6 Jahren bei einer Mindesteinlage von 10.000 €. Eine Kündigung ist bereits nach einem Jahr möglich. * Einige Links auf dieser Seite sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie darüber ein Angebot nutzen, erhalten wir eine kleine Vergütung. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und Sie unterstützen damit unsere unabhängigen Vergleiche. Was ist Zuwachssparen? Zuwachssparen wird häufig auch als Stufenzinssparen bezeichnet. Damit ist das System bereits recht gut beschrieben. Es geht um eine Sparform, bei der sich der Zinssatz auf die Einlagen Jahr für Jahr erhöht. Die Staffelung wird vertraglich festgelegt und bleibt über die gesamte Laufzeit unverändert. Üblich sind Verträge über vier bis sechs Jahre, die nach dem folgenden System aufgebaut sind: Im ersten Jahr sind die Zinsen noch niedrig, im zweiten und dritten Jahr erfolgt ein moderater Anstieg und im letzten Jahr erreichen die Zinsen dann den höchsten Wert. Wenn es darum geht, Zuwachssparverträge zu verkaufen, präsentieren Banken daher naturgemäß vor allem die letzte Zinsstufe, weil sie am attraktivsten aussieht. Das allerdings ist nicht besonders kundenfreundlich. Denn für den Sparer ist am Ende eben nicht der letzte Zinsschritt relevant, sondern der Durchschnittszins über die gesamte Laufzeit. Welche Zinsstaffeln gibt es beim Zuwachssparen? Das Prinzip ist relativ einfach. Beim Zuwachssparen steigt der Zins nach Maßgabe einer festen Zinsstaffel, die von der Bank festgelegt wird. Diese Staffel gilt für die gesamte Laufzeit. Ein Beispiel aus einem typischen Sparkassenangebot: ·         Im ersten Jahr der Laufzeit beträgt der Zins 1, 0 Prozent. ·         Im zweiten Jahr steig t er auf 1,5 Prozent, ·         Im dritten auf 2,0 und ·         Im vierten und letzten Jahr auf 2,2 Prozent. Der Kunde erhält jedes Jahr den Zinssatz, der für die jeweilige Stufe vorgesehen ist. Sollte sich das allgemeine Zinsniveau in der Anlagezeit deutlich verändert haben, bleibt diese Entwicklung unberücksichtigt. Während der Zins der letzten Staffel im letzten Jahr der Laufzeit zumindest einen Inflationsausgleich schafft, fällt die Rendite über die gesamte Laufzeit enttäuschend aus.  Der Grund: Die niedrige Verzinsung der Anfangsjahre drückt den Gesamtertrag deutlich.  Die Durchschnittsrendite über vier Jahre liegt gerade einmal bei 1,675 Prozent pro Jahr. Damit erhalten Kunden beim Zuwachssparen rund einen Prozentpunkt weniger als jene, die ein attraktives Festgeldangebot mit gleicher Laufzeit wählen. Rendite bei vier Jahre Zuwachssparen im Vergleich zu einer ebenso langen Festgeld-Anlage ·         Anlagebetrag: 10.000 Euro ·         Laufzeit: vier Jahre   ·         Zuwachssparen-Staffel: Jahr 1: 1,0 Prozent Jahr 2: 1,5 Prozent Jahr 3: 2,0 Prozent Jahr 4: 2,2 Prozent → Durchschnittsrendite: 1,675 Prozent ·         Zuwachssparen: 10.000 Euro ergeben 10.685 Euro nach vier Jahren   ·         Festgeldzins (vier Jahre): ca. 2,7–3,0 Prozent fix → Im Beispiel: 2,8 Prozent ·         Festgeld (2,8 Prozent): 10.000 Euro ergeben 11.167,92 Euro nach vier Jahren ·    Mehrertrag Festgeld plus 482,92 Euro gegenüber Zuwachssparen Welche Renditen lassen sich mit Zuwachssparen erzielen? Je nach Anbieter und Laufzeit liegen die realen Durchschnittsrenditen beim Zuwachssparen zwischen 1,2 und 2,0 Prozent pro Jahr. Damit liegt das Produkt in Sachen Ertrag zwischen Sparbuch und durchschnittlichen Festgeldangeboten. Mit den Top- Festgeldangebote kann Zuwachssparen schon nicht mehr mithalten – und erst recht nicht mit vielen attraktiven Neukunden-Tagesgeldaktionen. Kunden, die auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage sind, sollten daher sehr genau hinsehen, wenn ein Bankberater die vermeintlich üppigen Zinsen beim Zuwachssparen preist:  Die gibt es nämlich erst im letzten Jahr – und auch nur dann, wenn der Sparer oder die Sparerin bis zum Ende der Laufzeit durchhält. Wer vorher aussteigt, verliert hingegen fast alle Zinserträge. Zuwachssparen ist damit zwar ein grundsolides, aber kein renditestarkes Produkt. Seine Stärke liegt in der Planbarkeit, nicht in der Ertragskraft. Sicherheit: Zuwachssparen schützt Ihr Geld – aber nicht Ihre Kaufkraft Um Anleger im Fall einer Bankenpleite vor Verlusten zu schützen, schreibt das Gesetz eine Einlagensicherung von 100 000 Euro pro Kunde und Bank vor. Davon profitieren auch Zuwachssparer. Viele deutsche Banken sichern sogar noch höhere Summen ab. Damit geht das Risiko, das Zuwachssparer ihr Geld verlieren, gen Null. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Wer sich für die Anlageform des Zuwachssparens entscheidet, verliert am Ende des Tages oft trotzdem Geld. Denn auch wenn sich die Summen auf dem Konto erhöhen, kann die Kaufkraft trotzdem sinken. In Jahren mit Inflationsraten von drei oder vier Prozent verliert das Ersparte real an Wert. Zuwachssparen bietet damit noch nicht einmal einen Inflationsschutz. Es sichert das Geld rechtlich, aber nicht wirtschaftlich.   Flexibilität: Kündigung sind möglich – wirtschaftlich aber ein Verlustgeschäft Wer sich für einen Zuwachssparvertrag entscheidet, geht eine vergleichsweise lange Bindung ein und kann damit, während der Laufzeit, faktisch nicht auf den Anlagebetrag zugreifen. Grundsätzlich ist es zwar denkbar, einen Zuwachssparvertrag vorzeitig zu kündigen. Praktisch führt das fast immer zu erheblichen Zinsverlusten. Der Grund: Löst sich ein Kunde vor dem vereinbarten Zeitpunkt vom Vertrag, wenden die meisten Banken die vereinbarte Zinsstaffel nicht mehr an, sondern rechnen rückwirkend mit einem Basiszins von 0,01 bis 0,3 Prozent ab. Im Ergebnis bedeutet das, dass ein Vertrag, der eigentlich 600 oder 800 Euro Zinsen eingebracht hätte, plötzlich nur noch 30 oder 40 Euro abwirft. Das gilt selbst dann, wenn der Kunde erst in der zweiten Hälfte der Laufzeit kündigt. Ein weiteres Problem ist die extrem lange Kündigungsfrist von bis zu 12 Monaten. Während dieser Zeit wird das Guthaben zwar noch verzinst, aber eben auch nur mit dem Basiszins. Außerdem haben die Kunden auch während der Kündigungsfrist noch keinen Zugriff auf ihr Geld. Diese Kombination aus Kündigungsfrist und Zinsrückstufung macht die vorzeitige Kündigung ökonomisch unsinnig. Was passiert, wenn ein Zuwachssparvertrag endet? Am Ende der vereinbarten Laufzeit zahlen die Banken das Guthaben üblicherweise aus. Nach welchem System sie dabei verfahren, kann variieren. Modell 1: Ausschüttende Variante (Standard) Die angesparten Zinsen werden am Laufzeitende zusammen mit dem Guthaben auf das Referenzkonto überwiesen. Der Vertrag endet automatisch. Für die meisten Kunden ist dies die klarste und transparenteste Lösung. Modell 2: Thesaurierende Variante Hier werden die aufgelaufenen Zinsen nicht ausgezahlt, sondern dem Guthaben zugeschlagen und verzinst. Das erhöht den Effektivzins leicht durch einen kleinen Zinseszinseffekt. Wichtig: Bei einigen Banken endet der Vertrag auch in der thesaurierenden Variante automatisch. Andere Institute verlängern die Anlage hingegen automatisch, wenn der Kunde nicht rechtzeitig kündigt. In diesen Fällen wird das Guthaben zu den dann gültigen Konditionen weiterverzinst – die jedoch nicht zwingend den ursprünglichen Staffelzinsen entsprechen müssen. Für wen eignet sich Zuwachssparen? Das Zuwachssparen ist kein Produkt für Anleger, die flexibel bleiben oder hohe Renditen erzielen wollen. Eine Option ist es aber für sicherheitsorientierte Sparer, die eine feste Struktur bevorzugen und keine Überraschungen wünschen. Während Tagesgeld flexibel ist und vom Marktumfeld abhängt und Festgeld mit einem festen Zinssatz arbeitet, kombiniert Zuwachssparen Elemente aus beiden Welten. Es bleibt vorhersagbar wie Festgeld, aber die Renditekurve steigt wie beim variablen Sparen, auch wenn der Zuwachs oft nur auf dem Papier entsteht. Nicht geeignet ist das Zuwachssparen für Anleger, die liquide bleiben wollen oder müssen und eine Rendite erzielen wollen, die über dem aktuellen Marktdurchschnitt liegt. Auch wer flexibel auf Zinsentwicklungen reagieren möchte, findet mit Tagesgeld, Flexgeld oder Festgeld attraktivere Alternativen. Zinssituation und Marktvergleich Zuwachssparen ist ein Produkt, dass vor allem von den regional starken Sparkassen und Volksbanken vermarktet wird. Onlinebanken meiden es, weil Festgeld und Tagesgeld für sie interessanter sind. Im direkten Vergleich mit anderen Produkten schneiet Zuwachssparen denn auch eher schwach ab: Tagesgeld bedeutet maximale Flexibilität und liefert häufig hohe Neukundenzinsen. Beides kann Zuwachssparen nicht leisten. Festgeld ist genauso planbar wie Zuwachssparen, bietet aber meist die besseren Zinsen. Flexgeld und Kündigungsgeld sind flexibel und in der Regel ebenfalls höher verzinst. Damit positioniert sich Zuwachssparen am unteren Rand der sicheren Anlagen: sicherheitstechnisch stark, renditeseitig schwach. Inflation: Wann verliert Zuwachssparen an Attraktivität? Steigt die Inflation über zwei Prozent, verliert das Guthaben von Zuwachssparern real an Wert. Bei Inflationsraten von vier Prozent und Renditen um 1,6 Prozent entsteht ein Kaufkraftverlust von rund 2,4 Prozent pro Jahr. Für einige, besonders sicherheitsorientierte Anleger mag vielleicht noch hinnehmbar sein; für renditeorientierte Sparer ist es ein klares K.O.-Kriterium. Vorzeitige Kündigung – das unterschätzte Risiko Kündigt der Sparer vorzeitig, erhält er statt der vereinbarten Staffelzinse ausschließlich den Basiszins. Er liegt zwischen 0,01 bis 0,3 Prozent. Ein Vertrag über 20.000 Euro, der nach zwei Jahren eigentlich rund 800 Euro Zinsen erbracht hätte, wirf dann oft nur wenige Euro aus. Dieser Verlust entsteht nicht durch Gebühren, sondern durch die Neuberechnung mit dem Basiszins. Die extrem langen Kündigungsfristen, die zum Teil zwölf Monate betragen, verstärken diesen Effekt. Für Sparer bedeutet das: Wer auch nur eine geringe Wahrscheinlichkeit sieht, dass er sein Geld vorzeitig benötigt, ist mit Zuwachssparen schlecht beraten. Alternativen zum Zuwachssparen ·         Festgeld bietet konstante Zinssätze und ist bei Laufzeiten bis zu vier Jahren häufig renditestärker als Zuwachssparen. ·         Tagesgeld überzeugt durch maximale Flexibilität. Wer Neukundenaktionen nutzt, kann zudem oft deutlich höhere Zinsen erwirtschaften als Zuwachssparer. ·         Flexgeld bzw. Kündigungsgeld ist variabel verzinst, renditestärker als Zuwachssparen aber weniger flexibel als Tagesgeld.  Kunden, die vorzeitig an ihr Geld wollen, müssen daher eine Kündigung aussprechen und ggfls. Zinsabschläge hinnehmen. ·         Kombigeldmodelle verbinden – je nach Bank – unterschiedliche Anlagemodelle (etwa Tagesgeld und Festgeld). Interessenten sollten die Offerten individuell prüfen. --- --- ## Übersichtsseiten Themenübersichten und Kategorieseiten # Baufinanzierungs-Vergleiche – die besten Angebote für Ihre Immobilienfinanzierung > Finden Sie mit den FMH-Vergleichsrechnern die besten Angebote für Ihre Baufinanzierung. Jetzt Hypothekenzinsen, Bausparverträge und Forward-Darlehen vergleichen. URL: /baufinanzierung/angebote-vergleichen Typ: link_aggregator --- # Geldanlage-Rechner – alle Tools für Ihre Spar- und Renditeplanung > Vergleichen Sie mit den FMH-Geldanlage-Rechnern Zinsen, Laufzeiten und Erträge. Finden Sie die passende Anlage für Ihre Spar- oder Renditeziele. URL: /geld-anlegen/rechner Typ: link_aggregator --- # Geldanlage-Vergleiche – die besten Angebote für Ihr Erspartes > Vergleichen Sie mit den FMH-Vergleichsrechnern aktuelle Zinsen und Konditionen für Tagesgeld, Festgeld, Depots und mehr. Jetzt Angebote prüfen und sparen. URL: /geld-anlegen/angebote-vergleichen Typ: link_aggregator --- # Konto- und Kartenvergleiche – die besten Angebote für Ihren Zahlungsverkehr > Vergleichen Sie mit den FMH-Vergleichsrechnern Girokonten, Geschäftskonten und Kreditkarten. Jetzt Kosten, Leistungen und Konditionen prüfen. URL: /konto-karte/angebote-vergleichen Typ: link_aggregator --- # Kredit-Vergleiche – passende Angebote für Ihre Finanzierung > Finden Sie mit den FMH-Vergleichsrechnern den passenden Kredit. Vergleichen Sie Konditionen für Raten-, Auto- und Rahmenkredite – unabhängig und aktuell. URL: /kredit-aufnehmen/angebote-vergleichen Typ: link_aggregator --- # Kreditrechner – alle Tools für Ihre Finanzierungsplanung > Finden Sie mit den FMH-Kreditrechnern den passenden Kredit. Jetzt Zinsen, Laufzeiten und Effektivzins berechnen – übersichtlich, unabhängig und aktuell. URL: /kredit-aufnehmen/rechner Typ: link_aggregator --- # Schlaue Entscheidungshelfer für Baufinanzierungen & Co. > Finden Sie den passenden Baufinanzierungsrechner für Ihre Planung. Jetzt Zinsen, Tilgung, Kreditraten und Nebenkosten berechnen – transparent und unabhängig. URL: /baufinanzierung/rechner Typ: link_aggregator --- # Zinsen dokumentieren, auswerten und analysieren – das ist unser Job. URL: /zinsen/aktuelle-entwicklung Typ: link_aggregator --- --- ## Informationsseiten Allgemeine Informationsseiten wie Impressum, Datenschutz, etc. # Allgemeine Geschäftsbedingungen | FMH.de > Hier finden Sie die aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von FMH.de - Transparent, verständlich & jederzeit einsehbar URL: /agb Typ: basic Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung der FMH-Tools sowie sonstiger Leistungsangebote auf der Webseite (AGB) I. Geltungsbereich Die FMH-Finanzberatung e.K (nachfolgend „FMH“) betreibt eine internetbasierte Vergleichs- und Vermittlungsplattform, wobei sie ihren Vertragspartnern unter anderem zahlreiche Zinsvergleiche, Tools sowie Rechner zur Verfügung stellt und ihren Vertragspartnern die Nutzungsmöglichkeit weiterer Leistungsangebote – wie z.B. die Bankenbewertung oder die die Teilnahme an Wettbewerben oder Auszeichnungen – einräumt (nachfolgend „FMH-Leistungen“). Die FMH-Leistungen richten sich einerseits an Verbraucher („FMH.de – Leistungen“) und andererseits an Unternehmen (nachfolgend „FMH X – Leistungen“). Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (nachfolgend „Vertragspartner“). Sie gelten ausdrücklich nicht im Rechtsverkehr des Verwenders mit einem Unternehmer, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 310 Abs. 1 BGB. Vorbehaltlich individueller Vereinbarungen, wird der Vertrag ausschließlich zu den nachstehenden Bedingungen geschlossen. Abweichende AGB des Vertragspartners werden auch dann nicht Vertragsbestandteil, wenn FMH ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Vertragspartners werden nur anerkannt, wenn FMH ausdrücklich schriftlich der Geltung zustimmt. FMH ist berechtigt, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden dem Vertragspartner spätestens zwei Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Schriftform bekannt gegeben. Widerspricht der Vertragspartner der Geltung der geänderten Bedingungen nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zu-gang der Benachrichtigung, so gelten die geänderten Bedingungen als vom Vertrags-partner akzeptiert. Im Einzelfall getroffene individuelle Vereinbarungen mit dem Vertragspartner haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. eine schriftliche Bestätigung von FMH maßgeblich. II. Angebote und Leistungsbeschreibungen Die auf der Vergleichs- und Vermittlungsplattform dargestellten FMH.de-Leistungen stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Etwaige Leistungsbeschreibungen auf der Vergleichs- und Vermittlungsplattform von FMH.de haben nicht den Charakter einer Zusicherung oder Garantie. Verträge, die über Informationen auf FMH.de initiiert werden, kommen ausschließlich zwischen dem Vertragspartner und dem jeweiligen Finanzierungspartner zustande. Für die Finanzierungsverträge gelten die Vertragsbedingungen des jeweiligen Finanzierungspartners, sei es ein Finanzinstitut oder ein Finanzvermittler. Wählt der Vertragspartner einen Finanzvermittler aus, kommt der Vermittlungsvertrag ausschließlich zwischen dem Vertragspartner und dem vertragsschließenden Vermittler zustande. Für den Vermittlungsvertrag gelten die Vertragsbedingungen des jeweiligen Vermittlers. FMH ist reiner Informations- und Kontakt-Vermittler. Die bei den jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten dargestellten Angebote (Prozentsätze, Beträge, Zeiten, etc.) basieren auf Angaben der jeweiligen Finanzierungspartner und werden automatisiert mathematisch berechnet. Die angegebenen Informationen sind, soweit nicht ausdrücklich anders bestimmt, keine verbindlichen Vertragsangebote von Finanzierungspartnern. FMH ist weder Vertreter seiner Finanzierungspartner noch an der jeweiligen Leistungserbringung beteiligt. FMH bewertet darüber hinaus die Beratungsleistung von Baufinanzierungsvermittlern. Dafür wurde ein Kriterienkatalog entwickelt mit Vorgaben, welche die Vermittler – ob Einzelberater oder Vermittlerunternehmer – erfüllen müssen, um eine Aussage „Geprüft und gecheckt von der FMH-Finanzberatung“ führen zu dürfen. Die Prüfungskriterien werden nicht veröffentlicht, sind aber den geprüften Unternehmen bekannt. Sie dienen neben der Überprüfung der digitalen Angebote vor allem dazu, die Service- uns Beratungsleistung für den Vertragspartner zu überprüfen. Wollen Finanzierungsvermittler das Beurteilungsergebnis auch werblich nutzen, ist eine gesonderte Vergütung zu bezahlen. Die erfolgte positive Beurteilung wird jährlich gecheckt, ob die Vorgaben laut Kriterienkatalog noch Bestandteil der Kundenberatung und Betreuung sind. Wird innerhalb eines Jahres festgestellt, dass das geprüfte Unternehmen gegen den Kriterienkatalog und gegen die dadurch vielleicht erhaltene Aussage im großen Umfang verstößt, kann die erfolgte Beurteilung auch wieder entzogen werden. III. Leistungsumfang sowie Vergütung Sofern nicht gesondert angegeben, ist die Nutzung der FMH-Leistungen für den Vertragspartner grundsätzlich unentgeltlich. Lediglich das Tool „Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag“ ist kostenpflichtig. Die Bezahlung der gewünschten Auswertung wird über das Paymentangebot von PayPal abgewickelt. Im Rahmen dessen werden die PayPal Angaben für die Rechnungsstellung gespeichert, ohne weitere Inhalte zum Rechnerergebnis. Darüber hinaus gelten hinsichtlich des von FMH geschuldeten Leistungsumfangs so-wie die hierfür zu entrichtender Vergütung die von dem Vertragspartner jeweiligen ge-schlossenen Kooperations- und/ oder Nutzungsvereinbarungen nebst dazugehörigen Anlagen. IV. Geheimhaltung Die Vertragsparteien verpflichten sich, über die vertraglich getroffenen Vereinbarungen und die jeweiligen ihnen im Zuge der Zusammenarbeit zur Kenntnis gelangten Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des anderen Vertragspartners Stillschweigen zu wahren. Diese Verpflichtung besteht auch für die Zeit nach Beendigung des Vertrages. An allen in Zusammenhang mit der Auftragserteilung dem Vertragspartner überlassenen Unterlagen – auch in elektronischer sowie digitaler Form – wie z.B. Vergleichsrechner, Tools, etc., behält sich FMH Eigentums- und Urheberrechte vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, FMH erteilt dem Vertragspartner die schriftliche Zustimmung. Soweit ein etwaiger Vertrag zwischen FMH und dem Vertragspartner nicht zustande kommt, sind die überlassenen Unterlagen innerhalb von zehn (10) Arbeitstagen zurückzugeben oder zu vernichten. Gleiches gilt hinsichtlich der überlassenen Unterlagen nach Beendigung des Vertrags. Die Vertragsparteien erheben, speichern und nutzen personenbezogene Daten aus-schließlich zur Erfüllung des Vertragsverhältnisses und geben diese nicht an Dritte weiter. Jede Vertragspartei ist für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen insbesondere auch gegenüber Kunden selbst verantwortlich und stellt die jeweils andere Vertragspartei von etwaigen Ansprüchen Dritter wegen Verletzung solcher Bestimmungen frei. V. Datenschutz Die Parteien handeln als getrennte für die Verarbeitung Verantwortliche im Sinne der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.04.2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezoge-ner Daten und zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Allgemeine Datenschutzverordnung) und sind für die Verarbeitung ihrer eigenen per-sonenbezogenen Daten voll verantwortlich. FMH erhält Kenntnis darüber, an welchen Finanzierungspartner der Vertragspartner eine Anfrage richtet. Unter Umständen erhält FMH darüber hinaus Kenntnis vom Inhalt der Anfrage und darüber, ob der Vertragspartner eine Finanzierungsaussage erhält, einen Finanzierungs- (Vermittlungs-)Vertrag schließt und ob er eine Immobilie erwirbt. Die Kenntniserlangung dient der Durchführung der Kontaktvermittlung sowie einer et-waigen Abrechnung mit den Finanzierungspartnern. Weitere Einzelheiten zum Datenschutz sind in der Datenschutzerklärung von FMH näher geregelt. VI. Haftungsausschluss Haftung dem Grunde nach FMH haftet gleich aus welchem Rechtsgrund bei Vorsatz und Fahrlässigkeit. Bei ein-facher Fahrlässigkeit haftet FMH nur für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (sog. Kardinalpflichten im Sinne der Rechtsprechung). Wesentliche Vertragspflichten sind solche Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf. Haftung der Höhe nach Bei Verletzung einer Kardinalspflicht ist die Haftung stets auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt, so-weit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet FMH stets unbeschränkt. Haftung bei Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit Die vorgenannten Haftungsausschlüsse bzw. -beschränkungen gelten nicht für die Haftung wegen grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verhaltens, wegen Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit oder nach dem Produkthaftungsgesetz sowie – soweit einschlägig – bei Verletzung einer Pflicht aus §§ 60 oder 61 VVG. Haftung von gesetzlichen Vertretern und Hilfspersonen Vorstehende Haftungsausschlüsse bzw. -beschränkungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungs-gehilfen von FMH und insbesondere zugunsten der Anteilseigner, Mitarbeiter, Vertreter, Organe und deren Mitgliedern betreffend ihrer persönlichen Haftung. Haftung für eingestellte Daten - Fremdheit eingestellter Inhalte im Verhältnis zu FMH FMH legt Wert darauf, dass keine fremden Daten eingestellt werden, sondern alle übermittelten Daten zuerst von FMH überprüft werden und dann erst online gestellt werden. FMH übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der auf der Plattform bereitgestellten Informationen, die FMH von Dritten erhält. - Keine Haftung für vermittelte Dienste und Leistungen Soweit FMH den Zugang zu Datenbanken oder Diensten Dritter vermittelt, haftet FMH weder für Bestand oder Sicherheit dieser Datenbanken oder Dienste, noch für den Datenschutz, die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität sowie die Freiheit von Rechten Dritter bezüglich der durch den Vertragspartner erhaltenen Daten, Informationen und Programme. Als Vermittlung zum Zugang zur Nutzung gilt auch die automatische und kurzzeitige Vorhaltung fremder Inhalte auf der Plattform. FMH haftet ebenfalls nicht für aus einem zwischen Nutzer/ Kunden und Finanzdienstleister vermittelten Vertrag resultierende Ansprüche einer Partei. Insbesondere ist FMH nicht für Schäden, Nicht- oder Schlechtleistungen, die aus diesem Vertrag erwachsen, verantwortlich und gibt insofern auf der Plattform auch keinerlei Zusicherungen oder Garantien über die Eignung, Verfügbarkeit oder Qualität der auf der Plattform dargestellten Angebotsvorschläge ab. FMH gewährleistet nicht, sämtliche am Markt befindliche Finanzdienstleister in dem gewählten Leistungssegment in die Darstellung der Angebote einzubeziehen. FMH gibt keinerlei Zusicherung über die Eignung, Verfügbarkeit oder Qualität der dargestellten Angebote und übernimmt keinerlei Haftung für die Verfügbarkeit der dargestellten Leistungen. Verantwortlich dafür ist der jeweilige Finanzdienstleister, mit dem der Nutzer einen Vertrag schließt. Die durch FMH zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Zusage, Garantie oder Zusicherung dar. - Haftungsfreistellung durch das Mitglied Der Vertragspartner stellt FMH von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die diese aufgrund fehlerhafter oder rechtswidriger Angaben des Vertragspartners gegenüber FMH geltend machen. Fehlerhafte Angaben sind auch solche, die durch Verstoß ge-gen die Prüfpflicht nach automatischer Vervollständigung oder Dateneingabe durch einen Bevollmächtigten entstanden sind. Bei Inanspruchnahme aufgrund fehlerhafter Angaben ist der Vertragspartner zur Kooperation mit FMH verpflichtet. Hierzu hat der Vertragspartner FMH unverzüglich über die geltend gemachten Ansprüche in Kenntnis zu setzen und FMH alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Rechtsverteidigung der FMH erforderlich sind. Für die FMH aufgrund einer notwendigen Rechtsverteidigung entstehenden Kosten haftet der Vertragspartner. Das gilt nicht, soweit der Vertragspartner die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Der Vertragspartner stellt FMH zudem von allen Ansprüchen frei, die ein Kunde des Vertragspartners aufgrund von Werbeaussagen des Vertragspartners oder eines Gehilfen geltend macht und welche ohne die Werbeaussage nicht oder nicht in dieser Höhe bestehen würde. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob die Werbeaussage vor oder nach Abschluss dieser Vereinbarung erfolgt. Der Einwand, dass die Aussage berichtigt wurde, kann ausschließlich dann erhoben werden, wenn diese Berichtigung vor dem Zeitpunkt des Abschlusses des Rechtsgeschäfts zwischen FMH und dem Kunden erfolgte. VII. Ausschluss der Aufrechnung Der Vertragspartner kann nur mit solchen Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. VIII. Zurückbehaltungsrechte Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts sind die Vertragsparteien nur insoweit befugt, als der Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht. IX. Abtretungsverbot Ansprüche aus diesem Vertrag darf der Vertragspartner nur mit Zustimmung von FMH abtreten. X. Erfüllungsort Erfüllungsort für die gegenseitigen Leistungen ist der Sitz von FMH XII. Anwendbares Recht und Gerichtsstand Die Vertragssprache ist deutsch. Die Bestimmungen dieser Vereinbarung unterliegen in ihrer Durchführung und Auslegung deutschem Recht unter Ausschluss des internationalen Privatrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung ist Frankfurt am Main, sofern der Vertragspartner keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat. Verlegt der Vertragspartner seinen Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt nach Vertragsabschluss nach außerhalb Deutschlands oder ist sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt, so ist Gerichtsstand für Klagen gegen den Vertragspartner Frankfurt am Main. Ausschließliche Gerichtsstände, z.B. für das gerichtliche Mahnverfahren, bleiben unberührt. Stand: Juni 2023 --- # Allgemeine Nutzungsbedingungen | FMH.de > Finden Sie hier die Allgemeinen Nutzungsbedingungen (ANB) von FMH.de - Transparent, verständlich & jederzeit einsehbar URL: /anb Typ: basic Allgemeine Nutzungsbedingungen für www.fmh.de (ANB) I. Geltungsbereich fmh.de (nachfolgend auch die „Webseite“) ist ein Angebot der FMH-Finanzberatung e.K. Zeil 13, 60313 Frankfurt („FMH“). Für die Nutzung von fmh.de sowie sich hieraus ergebende rechtliche Beziehungen zwischen FMH und dem Nutzer gelten ausschließlich diese Nutzungsbedingungen, soweit nicht andere Bedingungen bestehen. Soweit besondere Bedingungen bestehen, gehen diese den Nutzungsbedingungen vor. FMH behält sich das Recht vor, die Nutzungsbedingungen aufgrund zukünftiger wirtschaftlicher, rechtlicher und technischer Entwicklungen anzupassen. Gültigkeit haben jeweils die zum Zeitpunkt der Nutzung auf fmh.de abrufbaren Nutzungsbedingungen. II. Leistungsumfang FMH ist Betreiber der Webseite fmh.de. fmh.de ist eine unabhängige, neutrale Informations- und Vergleichsplattform für Finanzprodukte. Nutzer haben die Möglichkeit, für private Zwecke Inhalte von fmh.de kostenfrei abzurufen. FMH behält sich vor, Inhalt, Struktur und Design der Plattform im Rahmen des im Internetverkehr üblichen zu ändern. FMH plant die Plattform dauerhaft zu betreiben. Für den Nutzer entsteht kein Anspruch auf zukünftige Bereitstellung. Sollte FMH die Plattform einstellen, wird FMH die Nutzer frühzeitig hierüber auf der Plattform informieren. III. Angebote Dritter Als reiner Informations- und Kontakt-Vermittler stellt FMH den Nutzern keine Finanzierungs- oder Anlageinstrumente bereit. In die Informations- und Vergleichsplattform von fmh.de einbezogen sind nur Angebote von Finanzinstituten und Vermittlern mit Sitz in der Europäischen Union. Die bei den jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten dargestellten Angebote (Prozentsätze, Beträge, Zeiten, etc.) basieren auf Angeboten der jeweiligen Finanzinstitute und werden vollautomatisiert mathematisch berechnet. Die dargestellten Angaben stellen keine Empfehlung von FMH dar. Die auf fmh.de gegebenen Informationen sind keine verbindlichen Vertragsangebote von Finanzinstituten und / oder –vermittlern, es sei denn es ist ausdrücklich etwas anderes bestimmt. Ein Vertrag zwischen den Nutzern und den Finanzinstituten und / oder -vermittlern kommt durch Annahme eines Angebots der Nutzer durch die Finanzinstitute und / oder -vermittler zustande. FMH erhält für die Einstellung und Pflege der Daten der Finanzinstitute / –vermittler auf fmh.de von diesen ein Entgelt. Unabhängig davon zahlen einzelne Finanzinstitute / –vermittler an FMH für die (Kontakt-)Vermittlung ein Entgelt zwischen EUR 1,00 und EUR 50,00. IV. Nutzung der Website fmh.de sowie die zugrundeliegenden Datenbanken dürfen ausschließlich zu privaten Zwecken genutzt werden. Die Nutzung ist nur für Einzelanfragen gestattet. Jede gewerbliche oder berufliche Nutzung ist verboten. Ebenso verboten ist das Gesamtauslesen aller Informationen und Vergleiche, egal, ob für private, gewerbliche oder berufliche Zwecke. Dem Nutzer ist es verboten, Funktionen (z.B. Suchmasken) zu umgehen, zu stören, außer Kraft zu setzen, Inhalte zu blockieren, zu überschreiben oder zu modifizieren oder automatische Funktionen (z.B. Algorithmen) oder Maschinen bei der Nutzung der fmh.de enthaltenen Informations- und Vergleichsplattformen einzusetzen. Dem Nutzer ist zudem verboten, a. Angaben zu machen und/oder Inhalte hochzuladen und zu versenden, die gegen gesetzliche Vorschriften, behördliche Anweisungen, die guten Sitten und/oder Rechte Dritter, insbesondere Immaterialgüter- und Persönlichkeitsrechte, verstoßen; b. Angaben zu machen und/oder Inhalte hochzuladen und zu versenden, die zur Verbreitung von religiösen, politischen oder weltanschaulichen Zwecken erfolgen.; c. Viren oder andere Schadstoffe zu versenden oder zugänglich zu machen, die fmh.de oder die Computersysteme von Besuchern unserer Webseiten beeinträchtigen oder schädigen könnte. Der Nutzer hat allen zur Berechnung und Darstellung von Finanzierungsmöglichkeiten erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Unvollständig und / oder logisch widersprüchlich ausgefüllte Formulare können vom System nicht bearbeitet werden. Die Finanzinstitute / -vermittler können die Bearbeitung nicht vollständig und / oder nicht wahrheitsgemäß ausgefüllter Formulare ablehnen. Bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen behält sich FMH vor, den Nutzer von der Nutzung von fmh.de auszuschließen und bei etwaigen Schäden Ersatzansprüche gegen ihn geltend zu machen. V. Gewährleistung und Haftung FMH übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit von fmh.de. FMH ist berechtigt, die Plattform insgesamt oder teilweise vorübergehend einzustellen oder einzuschränken, wenn hierfür technische oder rechtliche Gründe bestehen. Technische Gründe sind z.B. Wartungs- und Aktualisierungsarbeiten und die Wahrung der Sicherheit und Integrität von fmh.de. Für Störungen des Leitungsnetzes haftet FMH nicht. FMH übernimmt keine Haftung für Verfügbarkeit und Qualität der Angebote der vom Nutzer ausgewählten Partner. Ebenso wenig gewährleistet FMH, die Angebote sämtlicher Finanzinstitute und Vermittler in dem entsprechenden Leistungsbereich darzustellen. Die Informationen zu den einzelnen Vertragsangeboten auf fmh.de basieren auf den Angaben der teilnehmenden Finanzinstitute und Vermittler. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben haftet FMH wie folgt: a. nach den gesetzlichen Bestimmungen - bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit - bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Verstößen gegen das Produkthaftungsgesetz und bei von FMH zugesicherten Eigenschaften; b. beschränkt auf den bei der Nutzung einer Informations- und Vergleichsplattform vorhersehbaren Schaden bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Pflichten. Eine wesentliche Pflicht ist eine Verpflichtung, deren Erfüllung das Erreichen des mit dem Vertrag verfolgten Zwecks erst ermöglicht und auf deren Erfüllung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf; c. im Übrigen ist die Haftung von FMH ausgeschlossen. Sämtliche in dieser Ziffer aufgeführten Haftungsregelungen gelten auch für gesetzliche Vertreter und Gehilfen von FMH. VI. Links Sofern auf fmh.de Links zu Internetseiten von Finanzinstituten, Finanz- und / oder Immobilienanbietern und / oder -vermittlern oder sonstiger Dritter (externe Links) enthalten sind, übernimmt FMH, soweit gesetzlich zulässig, keine Verantwortung für deren Inhalte. Wenn Sie einem solchen Link folgen, verlassen Sie das Informationsangebot von fmh.de. Für den Inhalt der mittels externem Link zu erreichenden Websites sind deren Betreiber / Anbieter verantwortlich. VII. Geistiges Eigentum An sämtlichen Texten, grafischen Darstellungen, Marken / Logos, Bildern und Filmen sowie allen sonstigen Inhalten von fmh.de stehen FMH oder den Finanzinstituten, Vermittlern oder sonstigen Anbietern die Nutzungsrechte zu. Es ist verboten, die vorgenannten Elemente insgesamt oder in Teilen ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Rechteinhaber zu vervielfältigen, zu verbreiten, anderweitig öffentlich zugänglich zu machen oder zu bearbeiten. VIII. Anwendbares Recht Soweit zulässig unterliegen diese Nutzungsbedingungen und alle Rechtsbeziehungen zwischen FMH und dem Nutzer ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss aller internationalen und supranationalen (Vertrags-)Rechtsordnungen, insbesondere des UN-Kaufrechts, sowie des Kollisionsrechts. Stand: 18. Oktober 2017 --- # Datenschutzerklärung & Datensicherheit | FMH.de > Datenschutzerklärung von FMH.de: Alles zu Datensicherheit, Cookies, Nutzung & Ihren Rechten auf einen Blick. URL: /datenschutz Typ: basic Datenschutzerklärung FMH-Finanzberatung e.K. („FMH“, „wir“, „uns“) steht für Unabhängigkeit, Qualität und Transparenz. Deshalb möchten wir Ihnen transparent darlegen, wie wir den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten gewährleisten und welche Daten auf unserer Webseite zu welchem Zweck erhoben und verarbeitet werden. In dieser Datenschutzerklärung erhalten Sie in der dargestellten Reihenfolge nähere Informationen zu den folgenden Themen: 1) Verantwortlicher für die Datenverarbeitung Verantwortlicher nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Nutzung dieser Webseite ist FMH-Finanzberatung e.K. Zeil 13 60313 Frankfurt am Main E-Mail: info@fmh.de Telefon: 069/951898-0 Telefax: 069/95189818 2) Was sind Personenbezogene Daten, was bedeutet Datenverarbeitung? Wenn Sie Fragen haben, die Ihnen diese Datenschutzerklärung nicht beantworten konnte oder wenn Sie zu einem Punkt weitere Informationen wünschen, können Sie sich jederzeit an uns wenden: info@fmh.de Nach vollständiger Vertragsabwicklung und nach Ablauf der steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften werden Ihre personenbezogenen Daten gelöscht, sofern Sie nicht ausdrücklich einer darüber hinausgehenden Datenverwendung zugestimmt haben. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten zu erhalten. Durch eine solche Anfrage entstehen Ihnen keine Kosten. Gründe brauchen Sie nicht anzugeben. Ebenso können Sie auch jederzeit von uns erhobene Daten sperren, berichtigen oder löschen lassen und der Datenerhebung und Speicherung zu Optimierungszwecken unserer Webseite widersprechen. Ferner ist es möglich, jederzeit eine uns ggf. erteilte Einwilligung zur Datenerhebung und Verwendung ohne Angaben von Gründen widerrufen. Nutzen Sie hierzu bitte die im Impressum angegebenen Kontaktdaten bzw. senden Sie uns eine E-Mail an info@fmh.de. 3) Informatorischer Besuch unserer Webseite Die Meinung unserer Nutzer ist uns wichtig. Wir haben deshalb in unsere Webseite die Bewertungssoftware von eKomi Ltd, Markgrafenstraße 11, 10969 Berlin eingebunden. Diese ermöglicht es unseren Nutzern unsere Tools zu bewerten und uns mitzuteilen, ob und wie zufrieden sie mit unseren Leistungen sind. Wenn Sie hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben, sendet eKomi Ihnen im Anschluss an die Nutzung unserer Tools und Services eine E-Mail. Diese enthält einen Link zu einer Internetseite, auf der Sie unsere Leistungen bewerten können. Zu diesem Zweck werden wir Ihre E-Mail-Adresse sowie ihre anonyme Kunden-ID über eine Schnittstelle an eKomi senden. Allein zu diesem ausschließlichen Zweck wird Ihre E-Mail-Adresse von eKomi verarbeitet, gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen vorgehalten und anschließend gelöscht. eKomi hat sich uns gegenüber zur Einhaltung der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes, insbesondere der Wahrung des Datengeheimnisses, schriftlich verpflichtet und ergreift alle hierfür erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen. Weitere Informationen zum Datenschutz von eKomi entnehmen Sie bitte den Datenschutzinformationen von eKomi. Selbstverständlich können Sie dem Erhalt solcher E-Mails jederzeit Wenn Sie unsere Webseite besuchen, erhebt und speichert FMH automatisch sog. Logfiles, die Ihr Browser uns übermittelt. Ihrer Person ordnen wir diese Daten nicht zu. Bei den Daten handelt es sich insbesondere um: Browsertyp/ -version verwendetes Betriebssystem Referrer URL (die Website, von der Sie zu unserem Angebot gewechselt sind) Hostname des zugreifenden Rechners (IP Adresse) Uhrzeit der Serveranfrage Die Speicherung dieser Logfiles erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Das berechtigte Interesse besteht in der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Webseite und der Abwehr möglicher Angriffe oder Rechtsverletzungen durch Dritte. Die automatisch erhobenen personenbezogenen Daten werden maximal 2 Wochen gespeichert und anschließend gelöscht, sofern eine längere Speicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben oder – z.B. aufgrund Ihrer Einwilligung – erlaubt ist. ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widersprechen. Näheres hierzu finden Sie unten unter dem Abschnitt „Fragen, Auskunft und Widerruf“. 4) Unsere „Tools“ (allgemein) Wenn Sie unsere Tools (wie den Hauskauf-Manager, die Vergleichsrechner oder die Bankbewertung; zusammen die „Tools“) nutzen und – soweit dies die jeweilige Funktion zulässt – ein individuelles Angebot anfordern oder an der Verlosung teilnehmen, verarbeiten wir Ihre Daten zur Durchführung des mit Ihnen geschlossenen Vertrages bzw. zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen nach Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Ist die Nutzung der Funktion unabhängig von einem Vertragsschluss möglich, werden Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO verarbeitet. Das berechtigte Interesse besteht in der Erbringung der Services im Rahmen der „Tools“. Sie können der Verarbeitung aufgrund des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO für die Zukunft jederzeit durch Nachricht an die unten angegebene Kontaktadresse widersprechen. Eine Weitergabe, ein Verkauf oder eine sonstige Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an sonstige Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dies ist zum Zwecke der Inanspruchnahme der Funktionen unserer Webseite oder zur Bearbeitung Ihrer Anfragen bzw. eines Auftrags auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO erforderlich (z.B. an Finanzierungspartner oder beauftragte technische Dienstleister, auch im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung), sonst gesetzlich gestattet oder Sie haben ausdrücklich hierin eingewilligt (Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO) und ihre Einwilligung nicht widerrufen. Soweit eine gesetzliche Verpflichtung besteht, FMH per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet ist sowie zu Zwecken der Strafverfolgung, wird FMH Ihre Daten an auskunftsberechtigte Stellen übermitteln. 5) „Tools“ und Anforderung von Angeboten Dritter Wenn Sie unsere Tools nutzen und sich für ein konkretes Angebot eines der aufgeführten Anbieter interessieren, können Sie über einen Link auf die Webseiten des Anbieters gelangen. Hierbei handelt es sich um Webseiten und Angebote Dritter, auf die wir keinen Einfluss haben. Wenn Sie erfahren möchten, welchen Datenschutz diese Dritten gewährleisten, informieren Sie sich bitte auf der Webseite des entsprechenden Anbieters. Wir werden Ihre in diesem Zusammenhang erhobenen Daten unter Umständen im Rahmen einer Zufriedenheitsanalyse nutzen, um Ihnen und anderen Kunden den bestmöglichen Service bieten zu können. Zu diesem Zweck bleiben Ihre Daten auf unserem Server gespeichert. Die Speicherung und Verwendung erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und lässt keinen Rückschluss auf Sie als Person zu. Grundlage hierfür ist Art. 6 (1) f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Ein Widerspruch ist jederzeit durch Nachricht an den unten genannten Kontakt möglich. 6) Wohnmarktanalyse im Rahmen des Forward-Darlehen-Rechners Wir bieten Ihnen im Rahmen des Forward-Darlehen-Rechners die Möglichkeit, eine (für Sie kostenlose) Wohnmarktanalyse durch die „ibb Institut innovatives Bauen Dr. Hettenbach GmbH“ erstellen zu lassen. Eine Datenübermittlung von uns an iib findet in diesem Zusammenhang nicht statt. Nutzen Sie die Verlinkung auf unserer Webseite, erhält iib lediglich die Information, dass Sie von unserer Webseite auf die Webseite von iib gelangt sind. Die Verarbeitung Ihrer bezogenen Daten zur Erstellung der Wohnmarktanalyse erfolgt anschließend allein durch iib. Sollten Sie nach Übermittlung des errechneten iib Objektwertes eine ausführliche Wohnmarktanalyse wünschen, werden Sie von iib nach weiteren Informationen gefragt, um die ausführliche Wohnmarktberechnung vorzunehmen. Die von ibb erstellte Wohnmarktanalyse wird dann an uns zur Übersendung an Sie weiterleiten. Diese Daten speichern wir maximal vier Monate. Wir verarbeiten Ihre Daten zum Zweck der Wohnmarktanalyse auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO, um die Bearbeitung Ihrer Anfrage zu ermöglichen. Die Weiterleitung der ausführlichen Wohnmartkanalyse an uns und die Speicherung der Daten durch uns ist erforderlich, um Ihnen die ausführliche Wohnmarktanalyse auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen uns und ibb kostenlos zur Verfügung stellen zu können. Eine Verarbeitung der Daten zu anderen als den zuvor genannten Zwecken erfolgt durch uns nicht. 7) Hauskauf-Manager Unser Tool „Hauskauf-Manager“ ermöglicht es Ihnen, nach Immobilien und entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Sie können den Hauskauf-Manager als registrierter oder als nicht-registrierter Nutzer verwenden. Wenn Sie den Hauskauf-Manager ohne Registrierung nutzen und kein Angebot anfordern, ordnet FMH die von Ihnen übermittelten Daten keiner natürlichen Person zu. Die Daten werden nach Ende einer Nutzersession nur zum Zweck der statistischen Auswertung genutzt, ohne dass uns dies Rückschlüsse auf Ihre Person ermöglicht. Nutzen Sie den Hauskauf-Manager als registrierter Nutzer bzw. fordern Sie ein konkretes Angebot an, werden Ihre Daten von FMH gespeichert und entsprechend Ihrer Anfrage verarbeitet. Als registrierter Nutzer werden Ihre personenbezogenen Daten hierbei mit Ihrem FMH-Benutzerkonto verbunden und hinterlegt. Wenn Sie eine „Finanzierungsaussage mit nachfolgendem Beratungsangebot“ anfordern, werden Ihre Daten an den jeweils von Ihnen ausgewählten Finanzierungspartner übermittelt. Dieser wird Sie wegen des von Ihnen gewünschten Beratungstermins telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, um Ihnen die Funktionen des Hauskauf-Managers anbieten zu können. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. 8) Bankbewertung Nutzen Sie unser Tool „Bankbewertung“, müssen Sie sich hierfür mit Ihren Nutzerdaten anmelden. Ihre Bewertung kann, soweit angegeben, unter Verwendung Ihrer Anrede sowie Ihrer Initialen (z.B. Frau J.C.) auf unserer Internetseite veröffentlicht werden. Eine sonstige Verknüpfung mit Ihrem FMH-Benutzerkonto oder Ihrer Person erfolgt nicht. Die Möglichkeit, Drittanbieter auf unserer Webseite zu bewerten, dient dazu, Ihnen und anderen Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Unser berechtigtes Interesse liegt darin, unsere Nutzer über die Zufriedenheit anderer Nutzer mit den aufgeführten Instituten zu informieren und damit unser Angebot zu optimieren. Sie können der Verarbeitung für die Zukunft jederzeit durch Nachricht an die unten angegebene Kontaktadresse widersprechen. Nehmen Sie zudem an einer Verlosung teil, werden Ihre personenbezogenen Daten zur Durchführung dieser Verlosung gespeichert und genutzt. Eine darüberhinausgehende Verwendung findet nicht statt. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO, um Ihre Teilnahme an der Verlosung zu ermöglichen. 9) Kontaktformular Wenn Sie unser Kontaktformular nutzen, werden Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und für eventuelle Anschlussfragen für die Dauer von drei Monaten gespeichert. Die damit verbundene Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtige Interessen). Unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung liegt darin, Ihre Anfrage über das Kontaktformular und etwaige Anschlussfragen bearbeiten zu können. Sie können der Verarbeitung für die Zukunft jederzeit durch Nachricht an die unten angegebene Kontaktadresse widersprechen. 10) Newsletter und Informationen zu Angeboten und Aktionen Wenn wir einen Newsletter oder Informationsservice anbieten, können Sie sich hierfür anmelden. Mit Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO) nutzen wir dann Ihre E-Mail-Adresse und gegebenenfalls bei der Anmeldung zusätzlich übermittelte Informationen (z.B. Ihren Namen) für die Versendung. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich. Unberührt von der Abmeldung bleiben Zusendungen aufgrund anderer Erlaubnistatbestände (z.B. nach Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO zur Verarbeitung Ihrer Anfragen oder Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO aufgrund unserer berechtigten Interessen). Wenn Sie entsprechende Mailings öffnen oder einen Link darin anklicken, wird dies ggf. über den Webserver protokolliert (Datum, Uhrzeit, Mail-Adresse). Das dient internen statistischen Zwecken. Diese Daten werden nicht zu persönlichen Nutzungsprofilen zusammengeführt. Diese Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen zur Verbesserung unseres Angebots (Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO). Sie können der Verarbeitung für die Zukunft jederzeit durch Nachricht an die unten angegebene Kontaktadresse widersprechen. Eine anderweitige Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse und ergänzend übermittelter Daten findet – vorbehaltlich der weiteren Angaben in diesen Hinweisen – nicht statt. 11) Cookies und Local Storage Technik Unsere Webseite verwendet an mehreren Stellen Cookies. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und beim erneuten Besuch unserer Webseite wiedererkannt werden. Sie dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Manche Cookies ermöglichen es uns außerdem, Nutzungsstatistiken zu erstellen und herauszufinden, wie Sie zu unserer Webseite gelangt sind und wie Sie unsere Webseite nutzen. Ihre Person identifizieren wir anhand dieser Informationen nicht. Einige Cookies dienen der Feststellung und Speicherung von Präferenzen und werden nach dem Ende der Browser-Sitzung, also nach Schließen des Browsers, gelöscht (sog. Session-Cookies). Andere Cookies dienen dazu, unsere Webseite den Nutzerbedürfnissen anzupassen und verbleiben auf dem Endgerät, sog. dauerhafte oder persistente Cookies. Einzelne der von uns verwendeten Cookies sind für den ordnungsgemäßen Betrieb der Webseite erforderlich (notwendige Cookies). Der Einsatz solcher Cookies erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Ihnen die Funktionen der Webseite bereitstellen zu können. Welche notwendigen Cookies wir auf unserer Webseite verwenden, können Sie der folgenden Aufstellung entnehmen. Cookie: ASP.NET_SessionId Zweck: Speichert Daten während Ihres Besuchs, insbesondere eine von Ihnen getroffene Auswahl oder welche Seite Sie zuvor besucht hatten für ASP.NET Anwendungen. Speicherdauer: Session Cookie (Löschung bei Verlassen der Seite) Cookie: Mk Vendors Zweck: Shared Cookie für gemeinsame WebSocket- und HTTP/S-Request-Sessions Speicherdauer: Session Cookie (Löschung bei Verlassen der Seite) Andere Cookies verwenden wir nur, wenn Sie in deren Einsatz eingewilligt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO). Diese Cookies dienen dazu, das Verhalten unserer Webseitenbesucher auszuwerten, um unser Angebot zu verbessern. Welche Analysecookies wir mit Ihrer Einwilligung verwenden, können Sie der folgenden Aufstellung entnehmen (zu Google Analytics und YouTube siehe im Übrigen auch die nachfolgenden Abschnitte). Cookie: __gid Zweck: Google Analytics Cookies zur Besuchererkennung. Zu Google Analytics siehe auch Ziffer 12. Speicherdauer: 24 Stunden Cookie: __gat Zweck: Google Analytics Cookies zur Drosselung der Anforderungsrate. Zu Google Analytics siehe auch Ziffer 12. Speicherdauer: 10 Minuten Cookie: __gat Zweck: Google Analytics Cookies zur Besuchererkennung. Zu Google Analytics siehe auch Ziffer 12. Speicherdauer: 2 Jahre Neben Cookies nutzen wir auch die Local Storage Technik. Hierbei wird eine eindeutige Marker-ID, die den auf Ihrem Endgerät installierten Browser von anderen unterscheidet, in die localStorage-Datenbank Ihres Browsers geschrieben. Die Marker-ID kann von uns ausgelesen werden und bleibt nach dem Schließen des Browsers weiterhin gespeichert, bis der Browser-Cache gelöscht wird. Die Marker-ID nutzen wir zur internen statistischen Analyse, um die Nutzung unserer bereitgestellten Tools auszuwerten und unser Angebot zu verbessern. Hierfür verarbeiten wir Ihre Marker-ID und verknüpfen diese mit dem Zeitpunkt der Seitenaufrufe, der Referrer URL (die Website, von der Sie zu unserem Angebot gewechselt sind) und der URL der aufgerufenen Seite. Die Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtigte Interessen, entsprechende Analysen durchzuführen). Die Marker-ID können Sie löschen, indem Sie mithilfe Ihrer Browserfunktion den Browser-Cache löschen. Sie können außerdem die Verwendung der Local Storage Technik durch entsprechende Einstellungen in Ihrem Browser verhindern. 12) Google Analytics Unsere Webseite benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland („Google Irland“). Auch Google Analytics verwendet Cookies, die für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren auf Ihrem Computer gespeichert werden können und eine Analyse Ihrer Nutzung unserer Webseite ermöglichen. Die durch Cookies erzeugten Informationen über Ihre Benutzung unserer Webseite (einschließlich Ihrer IP-Adresse) werden in der Regel an einen Server der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, California, USA („Google“) in den USA übertragen und dort für einen Zeitraum von 14 Monaten auf Nutzer und Ereignisebene gespeichert. Google hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active) Auf unserer Webseite wurde Google Analytics um den Code „anonymizeIp“ ergänzt, so dass Ihre IP-Adresse von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt wird (sog. IP-Masking). Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. In unserem Auftrag wird Google Irland die erfassten Informationen benutzen, um Ihre Nutzung unserer Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber uns zu erbringen. Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Für die Ausnahmefälle, in denen personenbezogene Daten in die USA übermittelt werden, hat sich Google dem EU-US Privacy Shield unterworfen, https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework. Die Speicherung und Abfrage der Cookies durch Google Analytics erfolgt nur mit Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO). Sie können eine einmal erteilte Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen, indem Sie auf unserer Webseite unter „Cookie-Einstellungen“ die jeweilige Checkbox deaktivieren. Sie können unsere Tools und Leistungen auch ohne Einwilligung in Anspruch nehmen. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch die Cookies erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google durch entsprechende Einstellungen Ihres Browsers sowie dadurch verhindern, dass Sie das unter dem folgenden Link http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren. In diesem Fall können Sie möglicherweise nicht sämtliche Funktionen unserer Webseite uneingeschränkt nutzen. Weitere Informationen, Bedingungen der Nutzung und zum Datenschutz bei Google Analytics finden Sie unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html bzw. unter https://www.google.de/intl/de/policies/ . 13) Google Tag Manager Auf unserer Website kommt der Dienst “Google Tag Manager” zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen Dienst der Google Inc. Für den europäischen Raum ist das Unternehmen Google Ireland Limited (Gordon House, Barrow Street Dublin 4, Ireland) verantwortlich. Mutterunter-nehmen ist Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA (Website: https://marketingplatform.google.com; Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy). Google Tag Manager ist ein Organisationstool, mit der wir sog. Website-Tags über eine Ober-fläche verwalten und so andere Dienste in unser Onlineangebot einbinden können. Als Tags bezeichnet man kleine Code-Abschnitte, die beispielsweise Ihre Aktivität auf unserer Website aufzeichnen (tracken). Dafür werden JavaScript-Code-Abschnitte in den Quelltext unserer Seite eingesetzt. Die Tags stammen in der Regel von google-internen Produkten wie Google Ads oder Google Analytics, können aber auch von Tags anderer Unternehmen eingebunden und verwaltet werden. Der Tag Manager selbst erstellt keine Profile der Nutzer, speichert keine Cookies und verarbei-tet keine personenbezogenen Daten. Er fungiert als bloßer „Verwalter“ der implementierten Tags. Die Daten werden im Google Tag Manager quasi zu den einzelnen Tracking-Tools durchgeschleust und nicht gespeichert. Google erfährt lediglich die IP-Adresse des Nutzers, was notwendig ist, um den Google Tag Manager auszuführen. Weitere Informationen zum Tag-Manager finden Sie hier: https://marketingplatform.google.com/intl/de/about/analytics/tag-manager/use-policy/ Um unsere Website für Sie und alle Benutzer, die sich für unsere Produkte und Dienstleistun-gen interessieren, so gut wie möglich zu gestalten, sind wir auf den Tag Manager angewiesen. Damit dieses Tracking funktioniert, müssen wir entsprechende JavaScript-Codes in unsere Website einbinden. Der Einsatz des Google Tag Managers setzt Ihre Einwilligung voraus, welche wir mit unserem Cookie Popup eingeholt haben. Diese Einwilligung stellt laut Art. 6 Abs. 1 lit. A DSGVO (Einwilligung) die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten, wie sie bei der Erfassung durch Web-Analytics Tools vorkommen kann, dar. Zusätzlich zur Einwilligung besteht von unserer Seite ein berechtigtes Interesse daran, das Verhalten der Websitebesucher zu analysie-ren. Mit Hilfe des Google Tag Managers können wir unsere Wirtschaftlichkeit verbessern. Die Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. F DSGVO (Berechtigtes Interesse). Wenn Sie mehr über den Google Tag Manager erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen die FAQs unter https://support.google.com/tagmanager/?hl=de#topic=3441530. 14) Social-Media-Plugins Allgemeine Informationen Wir verwenden auf unserer Webseite Plugins mehrerer sozialer Medien. Wenn Sie einen eingebetteten „Button“ (z.B. den Facebook-Like-Button) benutzen, erhält der Betreiber der jeweiligen Plattform (z.B. Facebook) die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben, und, sofern Sie in ein Benutzerkonto des Plattformbetreibers eingeloggt sind, weitere Informationen. Diese Informationen kann der Plattformbetreiber für Zwecke der Analyse Ihres Surfverhaltens sowie zu Werbezwecken nutzen. Einzelheiten zu den jeweiligen Plattformen können Sie den untenstehenden Informationen entnehmen. Wir haben die Plugins auf unserer Webseite so implementiert, dass erst dann Daten an den Betreiber der jeweiligen Plattform übermittelt werden, wenn Sie einen der eingebetteten „Buttons“ anklicken. Eine automatische Datenübertragung bereits beim Aufruf unserer Webseite findet also nicht statt. Möglicherweise werden von den jeweiligen Plattformen weitere als die oben in Ziffer 11 angegebenen Cookies gesetzt und entsprechende Daten verarbeiten. Wir erheben und übermitteln Ihre personenbezogenen Daten (Ihre IP-Adresse) an den Plattformbetreiber. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO (Ihre Einwilligung). Facebook-Plugins (Like & Share-Button) Wir verwenden Plugins des sozialen Netzwerks Facebook (Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland („Facebook”). Die Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA, an die möglicherweise von Facebook Daten übermittelt werden, hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem „Like-Button“. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/. Wenn Sie einen Facebook-„Button“ (Like- oder Share-Button) auf unserer Webseite benutzen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Um die Kommentar-Funktion von Facebook auf unserer Webseite zu nutzen, müssen Sie mit Ihrem Benutzerkonto eingeloggt sein. Auch dann kann Facebook Ihren Besuch auf unserer Webseite Ihrem Konto zuordnen. Informationen zum Datenschutz von Facebook finden Sie unter: https://de-de.facebook.com/policy.php. Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus. Twitter Wir verwenden ein Plugin des Dienstes Twitter (Twitter International Company, One Cumberland Place, Fenian Street, Dublin 2, D02 AX07 IRLAND („Twitter“)). Die Twitter Inc., 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA), an die möglicherweise von Twitter Daten übermittelt werden, hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TORzAAO&status=Active). Das Plugin ist mit einem Twitter-Logo gekennzeichnet (vgl. Sie hierzu die Logo-Übersicht unter https://about.twitter.com/en_us/company/brand-resources.html). Wenn Sie den Twitter-„Button“ auf unserer Webseite benutzen, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Twitter her. Twitter erhält dann die Information, dass Ihr Browser unsere Webseite aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Profil bei Twitter besitzen oder gerade nicht bei Twitter eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser an einen Server von Twitter übermittelt. Twitter übermittelt die Daten möglicherweise an einen Server in den USA. Sind Sie bei Twitter eingeloggt, kann Twitter den Besuch unserer Website außerdem Ihrem Twitter-Account zuordnen. Die Informationen werden zudem bei Twitter mit Ihrem Twitter-Account veröffentlicht und dort Ihren „Followern“ angezeigt. Informationen zum Datenschutz von Twitter sowie Ihren Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen von Twitter unter https://twitter.com/privacy. Wenn Sie nicht möchten, dass Twitter die über unseren Webauftritt gesammelten Daten unmittelbar Ihrem Twitter-Account zuordnet, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Twitter-Account aus. Sie können das Laden der Twitter-Plugins außerdem mit Add-Ons für Ihren Browser verhindern, z. B. mit dem Skript-Blocker „NoScript“ (http://noscript.net/). LinkedIn Wir verwenden ein Plugin des Netzwerks LinkedIn (LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Place, Dublin 2, Irland („LinkedIn“)). Die LinkedIn Corporation, 2029 Stierlin Court, Mountain View, CA 94043, USA, an die möglicherweise von LinkedIn Daten übermittelt werden, hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000L0UZAA0&status=Active. Wenn Sie den „LinkedIn-Share-Button“ auf unserer Webseite benutzen, wird eine Verbindung zu Servern von LinkedIn aufgebaut. LinkedIn wird dann darüber informiert, dass Sie unsere Webseite mit Ihrer IP-Adresse besucht haben. Sind Sie währenddessen in Ihrem Account bei LinkedIn eingeloggt, kann LinkedIn Ihren Besuch auf unserer Webseite außerdem Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Weitere Informationen zum Datenschutz von LinkedIn finden Sie unter https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy. Pinterest Wir verwenden ein Plugin des sozialen Netzwerkes Pinterest (Pinterest Europe Ltd., Palmerston House, 2nd Floor, Fenian Street, Dublin 2, Irland („Pinterest“) ) für den „Pinterest-Merken-Button“. Die Pinterest Inc., 808 Brannan Street, San Francisco, CA 94103-490, USA an die Pinterest möglicherweise Daten übermittelt, hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt00000008VVzAAM&status=Active. Wenn Sie den „Pinterest-Merken-Button“ auf unserer Webseite benutzen, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Pinterest her. Dabei werden Protokolldaten (wie Ihre IP-Adresse, die Adresse unserer Webseite, Datum und Zeitpunkt Ihrer Anfrage) an den Server von Pinterest übermittelt, wobei Pinterest die Daten möglicherweise auch in die USA übermittelt. Wir können anhand der Anzahl der Klicks des Buttons ermitteln, welche Inhalte auf unserer Webseite bei den Besuchern beliebt sind. Sind Sie mit Ihrem Pinterest-Konto eingeloggt während Sie den Merken-Button benutzen, kann Pinterest den Inhalt, den Sie sich merken wollen, Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Dieser Inhalt wird dann außerdem Ihrer Pinterest-Pinnwand hinzugefügt, so dass ihn dort auch andere Pinterest-Nutzer sehen können. Informationen zum Datenschutz von Pinterest sowie Ihren Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen von Pinterest unter https://about.pinterest.com/de/privacy-policy. 15) YouTube-Videos Auf unseren Webseiten können Sie Videos der Drittanbieter-Plattform YouTube (betrieben von der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, („Google Irland“)) ansehen, die mittels eines „Frame“ auf unserer Webseite eingebunden sind. Die Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, an die möglicherweise von Google Irland Daten übermittelt werden, hat sich dem EU-US Privacy Shield unterworfen (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active). Sobald Sie eine Webseite unseres Angebotes besuchen, auf der ein solches YouTube-Video eingebunden ist, wird eine Verbindung zu den Servern von Google Irland aufgebaut. Dabei werden an Google Irland Informationen übermittelt, z.B. Ihre IP-Adresse oder welche Seite unseres Online-Angebotes Sie gerade besuchen. Diese Datenübermittlung erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Unser berechtigtes Interesse liegt darin, YouTube-Videos über unsere Webseite zeigen zu können. Wenn Sie ein in diesem Wege eingebundenes Video ansehen, kann es ggf. auch zur Speicherung und weitergehenden Nutzung dieser Daten durch Google Irland kommen. Sollten Sie in diesem Fall gleichzeitig mit Ihrem Google-Account eingeloggt sein, kann Google Irland ggf. Ihr Surfverhalten Ihrem YouTube-Nutzerprofil zuordnen. Sie können eine entsprechende Datenverarbeitung unterbinden, indem Sie sich vor dem Besuch unserer Webseiten aus Ihrem Google-Account ausloggen. Auf unseren Webseiten ist der „erweiterte Datenschutzmodus“ für YouTube-Videos aktiviert. Nach Angaben von YouTube werden deshalb keine Daten zu Nutzeraktivitäten erhoben, um die Videowiedergabe zu personalisieren. Durch die Einbindung des YouTube-Videos in unseren Online-Auftritt wird bei Aufruf unserer Webseite außerdem automatisch eine Verbindung mit dem Google DoubleClick-Netzwerk aufgebaut. Es erfolgt dadurch kein Setzen von Cookies auf Ihrem Endgerät. Sofern bereits DoubleClick-Cookies auf Ihrem Endgerät aufgrund des Besuchs anderer Webseiten gespeichert sind, werden diese im Rahmen der Anfrage auf unserer Webseite ggf. mitübertragen. Da es sich um den Dienst eines Dritten handelt, haben wir auf die Verarbeitung entsprechender Daten durch YouTube keinen Einfluss. Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch YouTube bzw. Google Irland sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den entsprechenden Hinweisen zum Datenschutz unter https://policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de. 16) Partnernetzwerke Unsere Webseite verlinkt im Rahmen der Vergleichsrechner und Tools auf Angebote Dritter, die Teil folgender Netzwerke sind: FinanceQuality (Verantwortlicher: netzeffekt GmbH, Theresienhöhe 28, 80339 München; Datenschutzhinweise: https://www.financequality.net/datenschutz/) FinanceAds (Verantwortlicher: financeAds GmbH & Co. KG, Karlstraße 9, 90403 Nürnberg; Datenschutzhinweise: https://www.financeads.net/aboutus/datenschutz/) Awin (Verantwortlicher: AWIN AG, Eichhornstraße 3, 10785 Berlin; wir sind gemeinsam Verantwortlicher mit der AWIN AG und den jeweiligen Advertisern, deren Angebote wir bewerben und haben einen entsprechenden Vertrag nach Art. 26 DS-GVO geschlossen; das wesentliche dieser Vereinbarung stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne bereit; Datenschutzhinweise der AWIN AG: https://www.awin.com/de/datenschutzerklarung) Moneytrax (Verantwortlicher: Moneytrax GmbH, Max Bruch Str. 4, 80939 München; Datenschutzhinweise: https://moneytrax.net/datenschutz/; datenschutzrechtliche Vereinbarung zwischen uns und Moneytrax: https://moneytrax.net/agb-pdf/AGB_Affiliate.pdf, § 9) Fidelity (Verantwortlicher: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1; 61476 Kronberg im Taunus Datenschutzhinweise: https://www.fidelity.de/datenschutzhinweise/()) Impact (Verantwortlicher: Impact Tech, Inc., 223 E. De La Guerra Street; Santa Barbara, CA 93101 USA Datenschutzhinweise: https://impact.com/privacy-policy/()) Scalable Capital (Verantwortlicher: Scalable Capital GmbH, Gifhorner Straße 57; 80538 München Datenschutzhinweise: https://de.scalable.capital/datenschutz()) Volkswagen Financial Services (Verantwortlicher: Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Straße 57; 38112 Braunschweig Datenschutzhinweise: https://www.vwfs.de/metaseiten/datenschutz.html()) Wenn Sie einen Partnerlink anklicken (z.B. eine Verlinkung auf das Angebot einer Bank, das in einem Vergleichsrechner angezeigt wird), gelangen Sie über das entsprechende Netzwerk zu den Webseiten des jeweiligen Anbieters. Das Netzwerk setzt in diesem Fall ggf. Cookies auf Ihrem Endgerät oder verwendet andere Tracking-Methoden, mithilfe derer der Drittanbieter (z.B. die Bank) erkennen kann, dass Sie von unserer Webseite auf das Angebot aufmerksam geworden. Zweck dessen ist es, die Abwicklung von Provisionszahlungen, die wir von dem jeweiligen Anbieter ggf. erhalten, zu ermöglichen. Der Anbieter setzt auf Ihrem Rechner ggf. weitere Cookies, auf die wir keinen Einfluss haben. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Verlinkung von Partnerangeboten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO (berechtigtes Interesse). Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Angebote aus den genannten Netzwerken auf unserer Webseite zu verlinken und etwaige Provisionszahlungen abzuwickeln. Falls Sie die Datenverarbeitung durch die Netzwerke oder Anbieter nicht wünschen, nehmen Sie bitte entsprechende Einstellungen auf den Webseiten der Netzwerke bzw. Anbieter oder in Ihrem Internet-Browser vor. Weitere Informationen zum Datenschutz der Netzwerke und Anbieter entnehmen Sie bitte den Datenschutzinformationen des jeweiligen Netzwerks bzw. Anbieters. 17) „Hosting“ unserer Webseite Unsere Webseite wird in unserem Auftrag von einem externen Dienstleister betreut. Personenbezogenen Daten, die auf dieser Website erfasst werden, werden auf den von diesem Dienstleister betreuten Servern gespeichert. 18) Sicherheit bei der Datenübertragung Sämtliche Formulare auf dieser Webseite, bei denen personenbezogene Daten erfasst werden, wurden mit dem Protokoll TSL 1.2 verschlüsselt. Gleichwohl kann der Schutz der übertragenen Daten bei der Datenkommunikation in offenen Netzen, wie dem Internet, nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht umfassend gewährleistet und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden. Senden Sie uns daher über das Internet (z.B. per Kontaktformular oder E-Mail) ohne ausreichenden Schutz keine vertraulichen Daten. 19) Verarbeitung von Daten außerhalb Deutschlands Vorbehaltlich der weitergehenden, in diesen Datenschutzhinweisen aufgeführten Informationen werden Ihre über unser Internetangebot erhobenen und auf unseren Rechensystemen gespeicherten personenbezogenen Daten nicht außerhalb der EU/des EWR verarbeitet. Von uns erhobene Daten speichern wir ausschließlich auf Servern in Deutschland. 20) Dauer der Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten Soweit in dieser Datenschutzerklärung keine Speicherdauer angegeben ist, speichern wir Ihre personenbezogenen Daten nur so lange, wie sie für die Erfüllung des Zwecks, für die sie erhoben wurden, nötig sind oder solange eine längere Speicherung gesetzlich vorgeschrieben oder erlaubt ist. Das bedeutet, dass die Daten – vorbehaltlich der beschriebenen Besonderheiten für Cookies und Tracking – in der Regel nach vollständiger Vertragsabwicklung und nach Ablauf der steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht werden, sofern Sie nicht ausdrücklich in eine darüber hinausgehende Datenverwendung eingewilligt haben. 21) Keine Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich zur Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten verpflichtet. Sofern Ihre personenbezogenen Daten für die Verwendung unserer Webseite oder die auf ihr angebotenen Tools erforderlich sind, können Sie die Webseite oder ihre Funktionen im Fall der Nichtbereitstellung der Daten ggf. nicht oder nur eingeschränkt nutzen. 22) Ihre Rechte Ihnen können insbesondere die nachfolgend gennannten Rechte nach der DSGVO zustehen. Mit Ausnahme des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, das Sie bei der jeweiligen Aufsichtsbehörde geltend machen müssen, können Sie sich zur Ausübung Ihrer Rechte jederzeit unter den unten genannten Kontaktdaten an uns wenden. Recht auf Auskunft: Sie haben das Recht, jederzeit Auskunft darüber zu verlangen, ob wir personenbezogene Daten von Ihnen verarbeiten, sowie, wenn dies der Fall ist, Auskunft über diese personenbezogenen Daten zu verlangen. Recht auf Berichtigung Ihrer personenbezogenen Daten: Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten, bemühen wir uns, sicherzustellen, dass Ihre personenbezogenen Daten für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, richtig und aktuell sind. Für den Fall, dass Ihre personenbezogenen Daten unrichtig oder unvollständig sind, können Sie die Berichtigung dieser Daten verlangen. Recht auf Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben gegebenenfalls das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten oder die Einschränkung ihrer Verarbeitung zu verlangen. Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben gegebenenfalls das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, oder diese Daten einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln. Recht auf Widerspruch: Sie haben das Recht, der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widersprechen, sofern wir Ihre personenbezogenen Daten zur Verfolgung unserer berechtigten Interessen verarbeiten und Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Recht auf Widerruf einer Einwilligung: Sofern unsere Datenverarbeitung auf einer Einwilligung beruht (gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO), können Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf auf Grundlage der Einwilligung erfolgten Verarbeitung wird dadurch jedoch nicht berührt. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde: Sie haben das Recht, sich mit einer Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde innerhalb der Europäischen Union zu wenden. 23) Änderung dieser Datenschutzerklärung Aufgrund der Weiterentwicklung unserer Webseite oder wegen geänderter gesetzlicher oder behördlicher Vorgaben kann einer Änderung dieser Datenschutzerklärung erforderlich werden. Die jeweils aktuelle geltende Datenschutzerklärung finden Sie unter https://www.fmh.de/datenschutz. 24) Datenschutz beim Besuch unserer Facebookseite Wir betreiben eine sog. Facebook-Fanpage, die Sie unter https://de-de.facebook.com/fmhfinanzberatung aufrufen können. Wenn Sie erfahren wollen, welche personenbezogenen Daten bei einem Besuch unserer Facebookseite verarbeitet werden, lesen Sie bitte die gesonderten Datenschutzhinweise, die wir für Sie unter „Info“ auf dieser Facebookseite für Sie verlinkt haben, sowie die Datenrichtlinie von Facebook, die Sie unter https://de-de.facebook.com/policy.php aufrufen können. 25) Kontakt Wenn Sie Fragen haben, die Ihnen diese Datenschutzerklärung nicht beantwortet, wenn Sie zu einem Punkt weitere Informationen wünschen oder Ihre Rechte geltend machen möchten können Sie sich jederzeit an uns wenden: FMH-Finanzberatung e.K. Zeil 13 60313 Frankfurt am Main E-Mail: info@fmh.de Telefon: 069/951898-0 Telefax: 069/95189818 --- # FMH.de - Alle Auszeichnungen, Testsieger & Awards > FMH.de - Unabhängige Auszeichnungen wie der FMH-Award. Finden Sie die Testsieger in Baufinanzierung und Geldanlagen. URL: /auszeichnungen Typ: basic Hier entsteht unsere neue Auszeichnungsseite Dieser Bereich wird aktuell aktualisiert, damit Sie unsere Auszeichnungen künftig noch einfacher und aktueller entdecken können. Schon bald ist die Seite wieder vollständig verfügbar. In der Zwischenzeit finden Sie hier unsere neuesten Auszeichnungen. FMH-Award Deutschlands beste Baufinanzierer Der 17. FMH-Award zeichnete die besten Anbieter der Kategorien "bundesweite Banken, "Vermittler" und "regionalen Anbieter" aus. ➡️ Zur Auszeichnung Auszeichnungen in Kooperation Die besten Robo-Advisor 2025 Digitale Geldanlage im Test – wer überzeugt mit Strategie und Leistung ➡️ Zur Auszeichnung Die besten flexiblen Baufinanzierungen 2025 So bleiben Immobilienkäufer bei ihrer Finanzierung flexibel ➡️ Zur Auszeichnung Die besten digitalen Geschäftskonten 2025 Wo Selbstständige faire Konditionen und moderne Extras finden ➡️ Zur Auszeichnung --- # FMH.de FAQs zu unseren Zinsvergleichen, Baufi und Angebotsauswertung > Häufige Fragen zu FMH.de: Wie unabhängig und aktuell sind unsere Zinsvergleiche? Wie ist unsere Vorgehensweise? URL: /faq Typ: basic FMH.de antwortet auf Fragen, die häufig gestellt werden. Sind in den FMH-Zinsvergleichen immer alle besten Bankangebote enthalten? FMH.de arbeitet mit einer Vielzahl von Banken und Finanzanbietern zusammen. Unsere Partner stellen uns ihre Konditionen und Vertragsbedingungen zur Verfügung – und unser Data-Research-Team prüft sie sorgfältig, bevor sie im Vergleich erscheinen. Wir achten darauf, dass jedes Angebot fair, nachvollziehbar und bundesweit gültig ist. Kurzzeitaktionen oder unklare Konditionen nehmen wir nicht auf, damit Sie sich auf die Ergebnisse verlassen können. Wie aktuell sind die Zinsübersichten? Unser Data-Research-Team hält alle Zinsdaten laufend aktuell. Neue Meldungen werden zeitnah übernommen und regelmäßig überprüft. So stellen wir sicher, dass unsere Vergleiche immer auf verlässlichen und geprüften Informationen basieren. Führen Sie Vertragsverhandlungen mit meiner Hausbank? Nein, das machen wir nicht. FMH.de konzentriert sich auf die Bereitstellung transparenter Vergleiche und Analysen nicht auf individuelle Vertragsverhandlungen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Angebote aber von uns neutral prüfen und vergleichen lassen. Vermittelt FMH.de Hypothekendarlehen? Nein, FMH.de vermittelt keine Hypothekendarlehen oder andere Finanzprodukte. Seit Inkrafttreten der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (21. März 2016) bieten wir auch keine persönliche Beratung mehr an. Unsere Aufgabe ist es, Zinsvergleiche und Finanzrechner zu entwickeln, Zinsdaten zu recherchieren und für Medien und Partner auszuwerten. Im Bereich Baufinanzierung analysieren wir außerdem vorhandene Angebote und berechnen auf Wunsch Vorfälligkeitsentschädigungen. Erstellen Sie auch Baufinanzierungsangebote? Nein, wir erstellen keine eigenen Angebote. Stattdessen analysieren und vergleichen wir bestehende Angebote – unabhängig und objektiv. Dabei weisen wir auf mögliche Risiken hin und berechnen auf Wunsch den Gesamteffektivzins. Unser Ziel: Sie sollen auf einen Blick erkennen, welches Angebot am besten zu Ihnen passt und welche Punkte Sie bei der Entscheidung beachten sollten. Für die Auswertung benötigen wir digitale Kopien Ihrer Angebote sowie einige persönliche Angaben. Passende Fragebögen finden Sie hier. Wie lange dauert die Auswertung der Angebote – und geben Sie Empfehlungen? Sobald uns alle Unterlagen vorliegen, dauert die Auswertung in der Regel zwei bis drei Arbeitstage. Sollte es einmal länger dauern, informieren wir Sie natürlich vorab. Die übersichtliche Gegenüberstellung zeigt meist klar, welches Angebot die besseren Konditionen hat. Konkrete Empfehlungen zu anderen Angeboten geben wir nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen. Wie finanziert sich FMH.de? FMH.de ist für Sie kostenlos nutzbar. Wir finanzieren unsere Vergleiche und redaktionellen Inhalte teilweise über sogenannte Affiliate-Partnerschaften. Das bedeutet: Wenn Sie über einen Link auf FMH.de ein Konto eröffnen oder ein Finanzprodukt abschließen – in manchen Fällen bereits beim Klick – erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine Vergütung. Wichtig für Sie: ✔️ Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten ✔️ Die Konditionen bleiben identisch zum Direktabschluss beim Anbieter ✔️ Ihre Entscheidung wird nicht beeinflusst Unsere Vergleiche basieren auf objektiven Kriterien wie Zinsen, Kosten, Sicherheit und Flexibilität. Viele Banken melden uns ihre Konditionen vollumfänglich und regelmäßig, zusätzlich recherchieren wir den Markt eigenständig. So können Sie FMH.de unterstützen – ohne Nachteile für Sie, aber mit dem guten Gefühl, eine unabhängige Plattform zu ermöglichen. Sie haben noch Fragen? Schicken Sie uns per Kontaktformular eine Nachricht. Wir sind für Sie da. --- # Impressum | FMH-Finanzberatung URL: /impressum Typ: basic Impressum Anbieter FMH-Finanzberatung e.K. Zeil 13 60313 Frankfurt Kontakt Telefon: 069 / 951898-0 Telefax: 069 / 95189818 e-Mail: info ät fmh.de Website: www.fmh.de Verantwortlich nach § 6 Abs.2 MDStV FMH-Finanzberatung e.K. Inhaber: Max Herbst Zeil 13 60313 Frankfurt Registergericht: AG Frankfurt Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE812670723 Handelsregistereintrag: Hessen Amtsgericht Frankfurt am Main HRA 46375 Bildquellen: Marcus Thelen, Frankfurt/Main Die Bildquellen aller auf der FMH-Homepage verwendeten Shutterstock-Bilder liegen bei: f11photo, saiko3p, PhotoFires, Roxana Bashyrova, Sven Hansche, Roman Samborskyi, Jacob Lund, Ground Picture, ilikeyellow, Drazen Zigic, insta_photos, ViDI Studio, khunkornStudio, Photobank-2, Inside Creative House, encierro, Monster Ztudio, Ascannio, oscargutzo, Attasit saentep, Dean Drobot, Thomas Holt, Mauricio Graiki, icemanphotos, Mistervlad, Olena Yakobchuk, Varavin88, Allexxandar, AstroStar, ESB Professional, Sina Ettmer Photography, KUMRUEN JITTIMA, New Africa, Yuganov Konstantin, Ivanko80, fizkes, Lea Cabrera, Gergely Zsolnai, Zivica Kerkez, fokke baarssen, Brian A Jackson, Studio Romantic, Oleg Popov, Savanevich Viktar, Arsenii Palivoda, Sutterstock.ai, Stokkete, MEE KO DONG, Black Salmon, oatawa, Andrey_Popov, Bojan Milinkov, FGC, DesignRage, eamesBOT, SewCreamStudio, Vector Stock Pro, Doloves, Africa Studio, SOLOVEVA ANASTASIIA, Shutter_M, Morakod1977, NIBC, DesignRage, Joey Sussman, Vector Stock Pro, StockStyle, Roman Sigaev, Wirestock Creators, Maria Taran Die Bildquellen aller auf der FMH-Homepage verwendeten Adobe Stock-Bilder liegen bei: Gina Sanders, goodluz, LIVID Media, Michael Nivelet, reka100, Yuri Arcurs, Barbara Helgason, Radhoose, World Images, Kzenon, diego cervo, fotokalle, Christa Eder, Taffi, Jonas Glaubitz, Butch, Brookgardener, ChaotiC_PhotographY, Feng Yu, Olivier Le Moal, Eisenhans, JiSIGN, Robert Kneschke, Sven Bähren, Stefan Balk, Detailblick, Tobias Kaltenbach, Black Jack, Doc RaBe, Malena und Philipp K, Marina Lohrbach, afitz, vege, Mardre, Feodora, fotomek, Fraitag.de, vegefox.com, xyz+, Tierney, deagreez, lusyaya, WITTAYA, irakite, altanaka, Andrey Popov, @contrastwerkstatt, Alex Grass, nagaets, LIGHTFIELD STUDIOS, Monster Ztudio, bnenin, Wolfilser, hedgehog94, zapp2photo, patpitchaya, ra2 studio, Pixel-Shot, sompong_tom, pogonici, Tiko, peterschreiber.media, lovelyday12, C. 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