Frankfurt 02.08.2011 –– Knapp 1,5 Prozent an Zinsen bekommen Sparer derzeit im Schnitt, wenn sie ihr Geld für ein Jahr auf einem Festgeldkonto anlegen. Umso wichtiger ist es, bei der Geldanlage konsequent Banken auszuwählen, die einen hohen Festgeldzins zahlen. Die Zinsvergleiche der FMH-Finanzberatung belegen eindeutig: Deutsche Direktbanken sowie Häuser aus den Niederlanden und Österreich spielen dabei beim Festgeld ganz vorne mit.

Wer weniger als 100.000 Euro pro Person anlegen will, muss sich bezüglich der Einlagensicherung keine Gedanken mehr machen, weil die Staaten seit 2011 EU weit verpflichtet sind, 100.000 Euro abzusichern. Pro Anleger und Bank werden 100.000 Euro gesetzlich garantiert. In Deutschland sind fast alle Banken (bis auf vier Ausnahmen) über die in Deutschland garantierten 100.000 Euro hinaus über zusätzliche private Einlagensysteme abgesichert.

Wer indes höhere Beträge in einem Festgeldkonto anlegen oder sich für Banken aus anderen europäischen Staaten entscheiden will, sollte sich über die dortige Einlagensicherung genau informieren. Nicht zu vernachlässigen ist auch, ob die jeweilige Bank eine deutsche Filiale hat oder ob der gesamte Briefverkehr mit dem Ausland abgewickelt werden muss. Zudem gilt: Die Festgeldzinsen allein können kein Argument für die Eröffnung eines Kontos sein. Wer sich bei der Anlage seiner Ersparnisse bei einer ausländischen Bank unwohl fühlt, sollte es bleiben lassen und sich für eine deutsche Bank entscheiden.

Übrigens, manche Banken haben zwar ausländische Mütter, unterliegen aber der deutschen Einlagensicherung beziehungsweise gehören privaten Einlagesystemen in Deutschland an. Dazu gehören zum Beispiel die ING-DiBa, die Santander Consumer Bank oder die Targo Bank (vormals Citibank).