Festgeld über Vermittler-Plattformen

Frankfurt 22.05.2016 –– Im Ausland Festgeld anzulegen, rentiert sich: Die Zinsen sind oft weit höher als bei deutschen Banken. Anleger sollten aber dafür sorgen, dass ihnen die Steuer nicht die Rechnung verhagelt. weltsparen.de geht da mit gutem Beispiel voran.

0,01 bis 0,2 Prozent – so „hoch“ sind die Zinsen, die etliche deutsche Banken für Festgeld mit drei Jahren Laufzeit zahlen. Wer dort 50.000 Euro anlegt, kommt nach 36 Monaten im besten Fall auf 300 Euro an Zinsen, im schlechtesten Fall aber nur auf schlappe 15 Euro. Weitaus attraktiver sind da Angebote von Banken aus dem europäischen Ausland, die von Plattformen wie Weltsparen, Savedo oder Zinspilot vermittelt werden. Bei drei Jahren Laufzeit bekommen Weltsparen-Kunden Zinsen von bis zu zwei Prozent im Jahr, wenn sie bei der portugiesischen Banco BNI Europa anlegen. Das entspricht einem Ertrag von 3.000 Euro.

Angebote lohnen selbst bei vorzeitiger Kündigung

Anders als in Deutschland ist bei einigen ausländischen Banken die vorzeitige Kündigung der Festgeldanlage möglich. Wer diese Option wegen eines finanziellen Engpasses oder einer besseren Anlagemöglichkeit nutzen will, hat zwar Zugriff auf sein Geld, verliert jedoch oft den Anspruch auf den kompletten Zinsertrag. Angesichts der verschwindend geringen Erträge in Deutschland wäre aber selbst das zu verschmerzen. Das gilt erst recht, wenn trotz Kündigung noch Zinsen gezahlt werden – wie bei der polnischen Alior Bank oder der kroatischen Podravska Bank: Diese Banken vergüten die Festgeldanlage bei vorzeitiger Vertragsauflösung nach einem Jahr noch immer mit einem Prozent (statt 1,5 Prozent im Jahr). Angesichts eines FMH-Indexwerts von 0,82 Prozent für dreijährige und 0,34 Prozent für einjährige Anlagen ist auch das noch eine gute Verzinsung.

Steuerliche Fallstricke beachten!

Wer sich entscheidet, über Weltsparen & Co bei Banken im Ausland anzulegen, sollte jedoch auf steuerliche Besonderheiten achten. Denn anders als in Deutschland, wo die Banken – sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt – automatisch die Abgeltungssteuer von 26,375 Prozent (inkl. Soli) sowie gegebenenfalls Kirchensteuer einbehalten, müssen Anleger sich prinzipiell selbst um die Ermittlung und Zahlung ihrer Steuer auf Kapitalerträge kümmern. Deshalb ist es umso wichtiger, eine Plattform zu nutzen, die einem in dieser Hinsicht viel Arbeit abnimmt oder alle Unterlagen gar so aufbereitet, dass sie mit der Steuererklärung eingereicht werden können.

Kluge Kunden zahlen nicht mehr als in Deutschland

Weltsparen geht hier mit gutem Beispiel voran. Unter https://www.weltsparen.de/steuern werden Kunden über generelle Aspekte der Besteuerung informiert – etwa darüber, dass sie durch die Anlage innerhalb Europas keinerlei steuerliche Nachteile im Vergleich zu einer deutschen Bank haben, wenn sie bestimmte Dinge beachten. Dazu gehört, dass sie via Weltsparen bei den Banken innerhalb einer bestimmten Frist Dokumente einreichen, die sie von der Quellensteuer auf Zinserträge ausländischer Anleger entweder komplett befreien (Irland) oder ihnen den reduzierten Quellensteuersatz (etwa Polen, Slowakei, Portugal) garantieren. Bei der späteren Einkommensteuererklärung wird dieser reduzierte Satz derart berücksichtigt, dass die Steuerlast nicht höher ausfällt als mit der deutschen Abgeltungssteuer. Die Steuerinformationen finden sich auch unter www.weltsparen.de/angebote bei den einzelnen Offerten, wenn man dort nach „Alle Informationen einblenden“ auf „Produktinformationsblatt“ klickt.

Weltsparen liefert alle Dokumente für die Steuer

Wichtiger noch als die Detailinformationen aber scheint, dass der Anbieter auch alle steuerlich relevanten Unterlagen automatisiert ausfüllt und als druckfertige PDF-Dokumente den Kunden in ihrer Postbox zur Verfügung stellt. Auf diese Weise ist von Seiten der Plattform sichergestellt, dass keine unnötige Steuerbelastung den Zinsvorteil bei der Festgeldanlage im Ausland aufzehrt. Wir gehen davon aus, dass andere Anbieter wie Savedo und Zinspilot schon bald vergleichbare Serviceleistungen im Programm haben, um den Anschluss an Weltsparen nicht zu verlieren.