„Weshalb ist Bank XYZ nicht im Zinsvergleich?“

Frankfurt 31.03.2014 –– Manche Besucher unserer Website fragen sich, warum die eine oder andere Bank nicht in unseren Zinsvergleichen zu finden ist. Der Grund: Wir nehmen Banken nur dann auf, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, die unseren Nutzern zugutekommen.

Klarna, Varengold Bank oder Crédit Agricole sind Namen, die Besucher derzeit vergeblich auf der FMH-Website suchen. Dabei verzinst der schwedische Finanzdienstleister Klarna vierjähriges Festgeld derzeit mit 2,3 Prozent; die Varengold Bank mit Sitz in Hamburg überweist 1,6 Prozent fürs Tagesgeld, und die französische Crédit Agricole lässt sich mit 1,7 Prozent fürs einjährige Festgeld ebenfalls nicht lumpen.

FMH überzeugt mit großer Reichweite

Es gibt mehrere Gründe, warum diese und andere Banken (bisher) nicht in unseren Zinsvergleichen auftauchen. Zum einen nehmen wir nur Institute auf, die von sich aus an uns herantreten und die Aufnahme in die FMH-Zinsvergleiche ausdrücklich wünschen. Dieses Vorgehen gibt uns die Sicherheit, dass die Banken wirklich daran interessiert sind, ihre Zinsangebote einer großen Öffentlichkeit bekannt zu machen und dass sie uns nicht nur für eine Zinsaktion „missbrauchen“ wollen. Letzteres ist angesichts unserer Reichweite nicht auszuschließen: So wurde unser Festgeldvergleich allein im ersten Quartal 2014 über 158.000 Mal in Anspruch genommen, der Tagesgeldrechner 136.000 Mal. Von dort aus klickten die Nutzer in 18.000 bzw. 22.000 Fällen gezielt weiter auf die Website der Banken.

Lockvogel-Angebote werden herausgefiltert

Begründet ist unsere Zurückhaltung in der Erfahrung, dass einige neue Banken auf dem Anlagemarkt zwar sehr gute Zinsen anbieten, aber der Nachfrage nicht unbedingt gewachsen sind, was zu Verzögerungen in der Antragstellung und der Abwicklung führen kann. So fordern wir etwa von Banken, die mit neuen Tagesgeldkonten an uns herantreten, dass sie den gebotenen Zins für mindestens drei Monate halten. Banken, die sich nicht an diese Absprache halten, werden es bei weiteren Aktionen sehr schwer haben, die FMH-Finanzberatung zu überzeugen.

Banken müssen Voraussetzungen erfüllen

Zum anderen verlassen sich viele Nutzer auf die Zinsveröffentlichung in Printprodukten und im Internet, wenn dort die FMH-Finanzberatung als Quelle vermerkt ist. Um dieses Vertrauen weiterhin zu rechtfertigen, bedarf es einer genauen Prüfung des Angebotes, auch im Hinblick auf Anlagesicherheit und Antragstellung. Schließlich führt die Tatsache, dass eine Bank die monatlichen Datenpflegekosten an die FMH-Finanzberatung entrichten will, ja noch nicht dazu, dass sie in die Angebotsstruktur unserer Zinsvergleiche passt.

Wir pflegen direkten Kontakt zu den Entscheidern

Darüber hinaus erwarten wir von einer Bank, dass sie uns vor einer Zinssatzänderung rechtzeitig informiert – schließlich wollen wir für Zeitungen und Zeitschriften keine Zinssätze verwenden, die zum Erscheinungstag nicht mehr gelten. Solche Vorab-Informationen lassen sich nicht aus dem Internet holen, dafür benötigt man den direkten Kontakt zur Bank jenseits der Marketingabteilung. Dies ist auch ein Grund, warum wir selten zu den Anbietern gehören, die neue Bankangebote als erste in ihren Vergleichen gelistet haben. Dafür können sich unsere Nutzer darauf verlassen, dass wir die Angebote, die auf der FMH-Website auftauchen, ausreichend geprüft haben.

Marketing spielt bei FMH-Zinsvergleichen keine Rolle

Allerdings listen wir auch Banken, die in anderen Vergleichen nicht zu finden sind oder dort erst auf der zweiten Seite erscheinen, weil sie unter dem Aspekt des Marketings für diese Plattformen weniger interessant sind. Letzteres wird bei der FMH-Finanzberatung aufgrund unseres transparenten Finanzierungsmodells garantiert nicht vorkommen: Wenn wir eine Bank in unseren Vergleichen aufführen, dann erhält sie den Platz, der ihr gemäß ihrem Zinssatz zusteht!