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Grafik der Woche

Ein grafischer Verlauf verdeutlicht Zusammenhänge oft besser als lange Abhandlungen. Auf Grund des großen Fundus an Zinsinformationen von der FMH-Finanzberatung über viele Jahre hinweg, es es möglich, die unterschiedlichsten Kurvenverläufe abzubilden.

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Hypothekenzinsen

14.05.2013 –– Auch wenn die Leitzinsen und Hypothekenzinsen keinen direkten Bezug haben, so ist doch ein gewisser Einfluss anscheinend schon vorhanden. Während im September 2008 der Abstand zwischen Leitzins und Hypothekenzins gerade mal 0,75%-Punkte ausmachte, haben wir aktuell eine Differenz von 1,8%-Punkten. Und im Juni 2009 waren es sogar knapp drei Prozentpunkte. Da die EZB mit ihrer Zinspolitik auch auf Krisen und Entwicklungen reagiert und der Hypothekenzins aktuell sehr stark von Ängsten der Anleger profitiert, ist auch hier ein gewisser Zusammenhang feststellbar.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen

25.04.2013 –– Wer hätte gedacht, dass die Hypothekenzinsen alle paar Monate neue Tiefststände aufweisen. Der FMH-IndeX ist bereits bei 2,36 Prozent angekommen. Die besten Angebote bis etwa 60 Prozent Beleihung sind schon für 2,09 Prozent zu bekommen und das für 10 Jahre fest. Der FMH-IndeX für die vergangenen 15 Jahre liegt bei 4,70 Prozent, in den letzten 10 Jahren bei 4,18 Prozent und in den vergangenen 5 Jahren bei 3,75 Prozent. Dieser Wert ist fast identisch mit dem Mittelwert aus dem Zinssatz von 04/2008 und dem aktuellen Wert. Auch der Kurvenverlauf zeigt, bis auf einen kleinen Ausreißer, einen fast kontinuierlichen Verlauf nach unten.

Grafik der Woche: Festgeldzins und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Festgeldzins und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Festgeldzins und EZB-Leitzins

17.03.2013 –– Die Festgeldzinsen sind auf dem Weg zu einem fast üblichen Zinsabstand zwischen den beiden Zinssätzen. In den vergangenen 15 Jahren war der Festgeldzins für 12 Monate die meiste Zeit fast identisch mit dem Leitzins, egal ob EZB oder Bundesbank. Nur als die Banken Kundengelder benötigten, gab es einiges mehr an Zinsen. Aber jetzt schwimmen die Banken in Anlagegelder und haben somit auch keine Veranlassung, wieder entsprechend hoch verzinste Angebote zu machen, Umso wichtiger ist es, sich um Angebote zu bemühen, die mehr als das Übliche bezahlen und die gibt es genügend.

Grafik der Woche: Dispozinsentwicklung

Grafik der Woche: Dispozinsentwicklung

Grafik der Woche: Dispozinsentwicklung

02.03.2013 –– Es dauert bei den Banken oft etwas länger, aber bald haben wir auch bei den Dispozinsen einen neuen Tiefststand innerhalb der letzten 15 Jahre erreicht. Der aktuelle FMH-IndeX für Dispozinsen liegt bereits fast einen Prozentpunkt unter dem langjährigen Durchschnitt. Allerdings beim bisherigen Tiefststand von 10,37 Prozent im Sommer 1999 lag der EZB-Leitzins bei 2,50 Prozent und heute haben wir seit acht Monaten einen Leitzins von 0,75 Prozent aber noch kein neues Dispo-Zinstief.

Grafik der Woche: Entwicklung der Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Entwicklung der Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Entwicklung der Hypothekenzinsen

18.02.2013 –– Die leichte Zinserhöhung in den letzten Wochen war für viele Bauherrn und Bankberater das Ende der Niedrigzinsphase. Obwohl Zinsschwankungen von 0,25 Prozentpunkten nach oben oder unten normale Marktreaktionen darstellen. Erstmal waren alle überzeugt, die Krise ist vorbei. Bedeutet: Man kann wieder in den südlichen Euroländer gut verzinste Anleihen mit wenig Risiko kaufen. Nachdem der Aktienkurs kräftig absackte und die weltweiten Konjunkturaussichten über Einflussnahme auf die eigene Währung erkauft wird, sind auch die Unsicherheiten wieder gestiegen. Was den Hypothekenzinsen nicht geschadet hat.

Grafik der Woche: Umlaufrendite und kurzfristige Anlagezinsen

Grafik der Woche: Umlaufrendite und kurzfristige Anlagezinsen

Grafik der Woche: Umlaufrendite und kurzfristige Anlagezinsen

03.02.2013 –– Die Umlaufrendite (durchschnittliche Rendite der deutschen Staatanleihen) spiegelt den Wunsch nach Sicherheit der Anleger. Die letzten 16 Monate wollten die Anleger nur Sicherheit. Seit ein paar Wochen ist eine leichte Beruhigung festzustellen und der Wunsch erkennbar, etwas mehr Rendite einzufordern. Wenn man den Verlauf der Umlaufrendite sich ansieht, könnte man fast sagen, die kurzfristigen Anlagezinsen haben sich ganz gut gehalten. Allerdings dürfte es hier auch noch etwas dauern, bis die Kurve wieder nach oben zeigt. Wenig ermutigend wird die Betrachtung, wenn man hier noch bedenkt, dass die Inflationsrate aktuell bei zwei Prozent liegt.

Grafik der Woche: Tagesgeldzins und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Tagesgeldzins und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Tagesgeldzins und EZB-Leitzins

20.01.2013 –– Für viele Anleger kann es überraschend und natürlich ärgerlich sein, dass die Tagesgeldzinsen ständig weiter sinken. Fast täglich teilt eine der Banken mit, dass sie den Zinssatz fürs Tagesgeld senken wird. Wenn man einige Jahre zurück blickt, ist diese Entwicklung nicht verwunderlich. Warum sollten die Banken dem Privatanleger mehr bezahlen, als sie bei der EZB zahlen müssten, wenn sie sich dort Geld leihen? Es wäre auch nichts Ungewöhnliches, wenn der FMH-IndeX für Tagesgeld unter die Leitzins Marke absinkt. Auch dies war die Jahre vor der Finanzkrise normal gewesen und wir sind auch dem Weg dahin. Also, die Tagesgeldzinsen werden in den nächsten Wochen und Monaten weiter fallen.

Grafik der Woche: Hypothekenzins und Inflation

Grafik der Woche: Hypothekenzins und Inflation

Grafik der Woche: Hypothekenzins und Inflation

28.12.2012 –– Es ist schwer vorstellbar, dass die Hypothekenzinsen für 15 Jahre fest im Durchschnitt (FMH-IndeX) weit unter drei Prozent sinken werden. Bedeutet: Der Kreditnehmer hat die nächsten 15 Jahre garantiert die gleich hohe Rate und jede Inflationssteigerung reduziert seine prozentuale Belastung – bezogen auf sein Einkommen, wenn man unterstellt, dass auch die Einkommen analog der Inflation angehoben werden. Die Differenz aus den beiden Kurven hat sich innerhalb von zwei Jahren halbiert.

Grafik der Woche: Sparbuchzins und Inflation

Grafik der Woche: Sparbuchzins und Inflation

Grafik der Woche: Sparbuchzins und Inflation

13.12.2012 –– Über 500 Mrd. Euro liegen laut Bundesbank Statistik auf Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist – überwiegend sind dies klassische Sparbücher. Die durchschnittliche Verzinsung innerhalb der letzten zwei Jahre liegt laut FMH-IndeX bei 0,58 Prozent. Gleichzeitig hatten wir eine Inflationsrate von 2,15 Prozent. Diese kleine Differenz von 1,5 Prozent summiert sich jährlich auf 7,5 Milliarden Euro Kaufkraftverlust. In diesen betrachteten zwei Jahren sind es bereits 15 Milliarden Euro und keiner regt sich auf. Nur ganz wenige Anleger tun was dagegen und wechseln in besser verzinste Angebote.

Grafik der Woche: Tagesgeld oder Festgeld 12 Monate

Grafik der Woche: Tagesgeld oder Festgeld 12 Monate

Grafik der Woche: Tagesgeld oder Festgeld 12 Monate

03.12.2012 –– Zur Zeit ist der FMH-IndeX für Festgeld 12 Monate niedriger als der Tagesgeld-Index. Warum sollte man dann Festgeld anlegen, wenn es schlechter verzinst wird? Der Zinssatz beim Festgeld ist die nächsten 12 Monate garantiert und beim Tagesgeld muss man fast täglich damit rechnen, dass auch die Aktionszinsen der ausländischen Banken nach unten angeglichen werden. Die Empfehlung lautet: Sich ein gutes Festgeldangebot aussuchen und zuschauen, wie die Tagesgeldzinsen ständig weiter sinken. Der aktuell höchste Festgeldzins für 12 Monate liegt bei 2,35 Prozent und damit sogar über dem besten Tagesgeldzins. Der Abstand zwischen Festgeld-Index und Spitzenangebot ist relativ hoch.

Grafik der Woche: Tagesgeldzins und EONIA

Grafik der Woche: Tagesgeldzins und EONIA

Grafik der Woche: Tagesgeldzins und EONIA

22.11.2012 –– Wenn man den Tagesgeldzins für den Privatkunden mit dem EONIA, dem Tagesgeldzins, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen, vergleicht, dann kann sich der Tagesgeldanleger fast “glücklich” schätzen. Erst seit der Finanzkrise bekommt der Tagesgeldanleger einen höheren Zinssatz, als sich die Banken selbst bezahlen. Der FMH-IndeX für Tagesgeld von Nov. 2008 bis Nov. 2012 liegt bei 1,51 Prozent, während der EONIA im gleichen Zeitraum nur 0,66 Prozent schaffte. Von Nov. 1999 bis Nov. 2008 verzinst der EONIA mit 3,20 Prozent und der Tagesgeld-IndeX nur mit 2,38 Prozent.

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Tagesgeld

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Tagesgeld

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Tagesgeld

15.11.2012 –– Die Umlaufrendite ist der Durchschnittszins aller inländischen festverzinslichen Wertpapieren – bestehend überwiegend aus Bundesanleihen unterschiedlicher Laufzeiten. Diese Umlaufrendite ist so eine Art Benchmark für verschiedene Zinsaussagen und spiegelt das Anlageverhalten der Großinvestoren. Der FMH-IndeX für Tagesgeld war fast immer wesentlich niedriger als die Umlaufrendite. Aber das Zinsangebot hat sich verändert. Die Umlaufrendite schaffte in den letzten 12 Monaten einen Durchschnitt von 1,35 Prozent und der Tagesgeld-IndeX von 1,46 Prozent. Das Kurzfristgeld schlägt die sicheren meist öffentlichen Anleihen.

Grafik der Woche: Entwicklung der Dispozinsen

Grafik der Woche: Entwicklung der Dispozinsen

Grafik der Woche: Entwicklung der Dispozinsen

04.11.2012 –– Die Dispozinsen ist laut unserem FMH-IndeX innerhalb der letzten 12 Monate um 0,75 Prozentpunkt billiger geworden. Die EZB hat in dieser Zeit den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte gesenkt, aber der Euribor für drei Monate ist in diesem Zeitraum um 1,35 Prozentpunkte gesunken. Wenn man die Dispozinsabsenkung dem Leitzins gegenüberstellt, dann haben die Banken kräftig gesenkt. Stellt man den Wert dem Euribor gegenüber, hätten sie noch mehr machen können.

Grafik der Woche:EZB-Leitzins und Inflation

Grafik der Woche:EZB-Leitzins und Inflation

Grafik der Woche:EZB-Leitzins und Inflation

24.10.2012 –– Bereits seit zwei Jahren ist die Inflationsrate höher als der EZB-Leitzins – eine etwas ungewöhnliche Konstellation. Wegen der weltweiten Rezession ist es für die Notenbanken fast unmöglich, mit höheren Leitzinsen gegen die Inflationsrate zu arbeiten. Aber auch die Inflation wird nicht so schnell weiter steigen, denn die schwache Konjunktur drückt den Ölpreis wie auch die anderen Rohstoffpreise. Wir werden also diesen Kurvenverlauf noch einige Monate haben, was gleichzeitig bedeutet, dass auch die kurzfristigen Anlagezinsen unter der Inflationsrate liegen werden.

Grafik der Woche: Entwicklung von Dispozins und Ratenkredit

Grafik der Woche: Entwicklung von Dispozins und Ratenkredit

Grafik der Woche: Entwicklung von Dispozins und Ratenkredit

17.10.2012 –– Man kann es fast nicht glauben, aber vor 15 Jahren war der Dispozins und der Ratenkredit für 48 Monate Laufzeit gleich teuer. Während der Dispozins im Laufe der Jahre nur geringfügig die Marktschwankungen mitgemacht hat, wurden die Ratenkreditzinsen fast kontinuierlich billiger. Bei einem Ratenkredit ist es auch wesentlich einfacher, auch mit Hilfe des FMH-Zinsvergleichs, bei Bedarf einen günstigen Kreditgeber zu finden. Einen günstigen Dispo sucht man sich nicht so einfach aus, da müssen die gesamten Kontoverbindungen auf eine billigere Bank transferiert werden. Dies kostet schon einiges an Aufwand. Dies wissen vorallem die kleinen regionalen Banken auszunutzen und verlangen Dispozinsen von 13 Prozent und mehr.

Grafik der Woche: Sparbriefzins höher als Hypothekenzins

Grafik der Woche: Sparbriefzins höher als Hypothekenzins

Grafik der Woche: Sparbriefzins höher als Hypothekenzins

09.10.2012 –– Eine verrückte Zinswelt: Die Zinsen für zehnjährige Sparbriefzinsen werden höher verzinst als gleich lang laufende Hypothekenzinsen – und dies sogar analog dem FMH-IndeX. Wenn man den günstigsten Hypothekenzins aktuell von 2,19 Prozent für zehn Jahre fest dem höchsten Sparbriefzins von 4,05 Prozent gegenüber stellt, dann könnte man sogar noch die Abgeltungssteuer abziehen und man hätte damit sogar rechnerisch mit diesem Zinsdifferenzgeschäft einen kleinen Gewinn gemacht, Und das wäre ganz ohne Währungsrisiko möglich. Man bräuchte nur noch ein entsprechend werthaltiges schuldenfreies Grundbuch als Sicherheit – eine verrückte Zinswelt.

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Euribor 3 Monate

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Euribor 3 Monate

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Euribor 3 Monate

03.10.2012 –– Der EZB-Leitzins und der Dreimonat Euribor haben ziemlich gleichlaufende Zinssätze. Die meiste Zeit ist für die Banken die Refinanzierung bei der EZB günstiger als sich untereinander Geld zu leihen (Euribor Zinssätze). Dies verdeutlicht auch, dass wir keine normale Zinssituation haben und der Markt nicht immer so reagiert, wie man dies gerne aus der Vergangenheit ableiten möchte. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass die Tagesgeld- und Festgeldzinsen weiter sinken werden, solange diese beiden Zinssätze Tendenzen nach unten aufweisen.

Grafik der Woche: Lange und kurze Anlagezeiten

Grafik der Woche: Lange und kurze Anlagezeiten

Grafik der Woche: Lange und kurze Anlagezeiten

27.09.2012 –– Die Differenz aus zwei Jahre Festgeld zu den zehnjährigen Sparbriefen hat in den letzten 15 Jahre alle möglichen Abstände erzeugt. Wer in früheren Jahren in langlaufende Sparbriefe angelegt hatte, konnte sich im Laufe der Jahre über hohe Zinsen freuen, während die Kurzanleger sich die meiste Zeit mit ständig sinkenden Zinsen begnügen mussten. Auch heute weiß man nicht mit Sicherheit, ob eine langfristige Geldanlage so falsch sein wird, wie es den Anschein hat. Alle warten seit fast vier Jahren auf die große Inflation und sie lässt sich immer noch Zeit. Vielleicht ist ein zehnjähriger Sparbrief schon etwas lang angelegt, aber wissen tut´s man erst nach zehn Jahren, ob es falsch war.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Inflation

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Inflation

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Inflation

17.09.2012 –– Die durchschnittliche Inflationsrate der letzten 15 Jahre liegt bei 1,57 Prozent und der FMH-IndeX für fünfjähriges Baugeld bei 4,41 Prozent. Betrachtet man die aktuellen Werte für fünf Jahre Zinsfestschreibung, dann liegt der Mittelwert bei 2,03 Prozent und die Inflationsrate bei 2,1 Prozent. Hier ist die Inflationsrate bereits höher als der zu zahlende Baugeldzins. Betrachtet man die besten Angebote bis 50 Prozent Beleihung lauten bei fünf Jahre fest die Effektivzinsen 1,80 Prozent und für zehn Jahre fest auch nur bei 2,41 Prozent. Die Inflationsrate ist bereits höher als die zu zahlenden Hypothekenzinsen.

Grafik der Woche:Neue Tiefststände bei den Hypotheken

Grafik der Woche:Neue Tiefststände bei den Hypotheken

Grafik der Woche:Neue Tiefststände bei den Hypotheken

02.09.2012 –– Am letzten Augusttag hat die FMH-Finanzberatung neue Tiefststände bei den Hypothekenzinsen für fünf und zehn Jahre registriert. Der Mittelwert bei fünf Jahre fest lag an diesem Tag bei 2,01 Prozent und bei zehn Jahre fest bei 2,58 Prozent. 15 Jahre fest war Anfang Juni etwas tiefer als Ende August und zwar bei 2,97 gegenüber 3,05 Prozent am Monatsende.

Grafik der Woche: Festgeld und Inflation

Grafik der Woche: Festgeld und Inflation

Grafik der Woche: Festgeld und Inflation

26.08.2012 –– Das Ziel jeder Geldanlage sollte es sein, dass die Kaufkraft des Ersparten erhalten bleibt – wenn möglich sogar erhöht wird. Wie der Verlauf der beiden Kurven zeigt, ist dies zur Zeit bei einem durchschnittlichen Zins einer Festgeldanlage nicht möglich. Das Problem ist zur Zeit weniger die Inflationshöhe sondern die sehr niedrigen Anlagezinsen und dies noch vor Abzug der Abgeltungssteuer. Die Suche nach den besten Anbietern ist daher um so wichtiger.

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Hypothekenzins

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Hypothekenzins

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Hypothekenzins

17.08.2012 –– Die Finanzmärkte, aber auch die Bauherrn sind extrem nervös. In den letzten Tagen ist die Umlaufrendite wieder ein ganz klein wenig angezogen und schon haben die Baufinanzierungskunden Angst, dass die Baugeldzinsen steil nach oben gehen könnten. Der Abstand der Umlaufrendite zu den Bauzinsen ist zur Zeit wesentlich größer als vor fünf Jahren. Was bedeutet, dass nicht jede Erhöhung der Umlaufrendite eine identische Baugeldverteuerung zur Folge haben wird. Sicherlich werden die Hypothekenzinsen in nächster Zeit leicht ansteigen, aber aus einem extrem niedrigen Niveau kommend.

Grafik der Woche: Sparbuch oder Tagesgeld

Grafik der Woche: Sparbuch oder Tagesgeld

Grafik der Woche: Sparbuch oder Tagesgeld

01.08.2012 –– Viele Sparkassen und regionale Banken zahlen auf dem Sparbuch 0,5 Prozent und weniger Zinsen. Gleichzeitig zählt das Sparbuch weiterhin mit zu den beliebtesten Geldanlagen. Laut Bundesbank Statistik sind 785 Mrd. Euro mit täglicher Fälligkeit angelegt und fast 520 Mrd. Euro mit 3 monatiger Kündigungsfrist, was für Sparbücher zutrifft. Innerhalb der letzen 12 Monate ist das Anlagevolumen beimTagesgeld um 61,5 Mrd. Euro angewachsen und das Volumen auf den Sparbuchkonten immerhin noch um 6,6 Mrd. und das bei einem Zinssatz weit unter der Inflationsrate.

Grafik der Woche: Tagesgeld und Inflationsrate

Grafik der Woche: Tagesgeld und Inflationsrate

Grafik der Woche: Tagesgeld und Inflationsrate

22.07.2012 –– Seit April 2012 ist die Inflationsrate wieder unter zwei Prozent gesunken und liegt aktuell bei 1,70 Prozent. Und das Mindestziel einer Geldanlage sollte sein, im Anlagebereich eine höhere Verzinsung als die Inflationsrate zu erzielen. Der FMH-IndeX für Tagesgeld liegt bei 1,5 Prozent, was also für einen Inflationsausgleich nicht ausreichend wäre. In der FMH-Zinsübersicht finden sich immerhin 25 Banken mit einem Zinssatz von 1,70 bis 2,50 Prozent. Man müsste als Anleger nur bereit sein, ein attraktives Tagesgeldkonto zu eröffnen. Wer dann noch darauf achtet, dass der Tagesgeldzins für sechs und mehr Monate garantiert ist, kann einiges an Zinsgewinn einstreichen.

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Inflation

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Inflation

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Inflation

03.07.2012 –– Ein gewisser Zusammenhang zwischen Inflation und Leitzinsveränderungen ist in den vergangenen 15 Jahren erkennbar. Wenn die Inflation niedrig ist, ist meist auch der wirtschaftliche Schwung niedrig. Und um die träge Wirtschaft etwas zu stimulieren, senkt die EZB gerne die Leitzinsen und verbilligt somit die Kreditaufnahme. Geht es der Wirtschaft gut, ist dies oft verbunden mit Inflation, was die EZB wiederum veranlasst, mit Leitzinserhöhungen gegen zu steuern.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Umlaufrendite

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Umlaufrendite

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Umlaufrendite

27.06.2012 –– Die Umlaufrendite hat zwar keinen direkt Einfluss auf die Hypothekenzinsen, aber trotzdem verlaufen beide Kurven ziemlich identisch. Je größer die weltweite Anlegerangst, desto niedriger die Umlaufrendite. Folgedessen haben in den letzten Tagen auch die Hypothekenzinsen auf die gestiegenden Renditen für Bundesanleihen reagiert, die als Mittelwert die Umlaufrendite ergeben. Also, wenn in den nächsten Tagen die Kapitalanleger für Deutschland verstärkt Haftungsrisiken bei der Schulden- oder Finanzkrise vermuten, desto höher schneller steigen die Bundesanleihen und im Schlepptau auch die Hypothekenzinsen.

Grafik der Woche: Kreditzinsen 5 Jahre fest

Grafik der Woche: Kreditzinsen 5 Jahre fest

Grafik der Woche: Kreditzinsen 5 Jahre fest

08.06.2012 –– Die ungesicherten Ratenkredite über 60 Monate Laufzeit sind innerhalb der letzen 15 Jahre fast kontinuierlich billiger geworden. Nur zwei ganz kurze Aufwärtsbewegungen sind festzustellen. Anders sieht es aus bei den grundbuchlich gesicherten Hypothekenzinsen über 5 Jahre fest. Hier sind wesentlich mehr Hochs und Tiefs erkennbar. Aber der Abstand zwischen den beiden Kurven was den Durchschnittswert und die höchsten Zinsabstände betrifft, ist bei rund 4,5 Prozent. Die beiden Tiefstpunkte (aktueller Stand) liegen genau fünf Protentpunkte auseinander. Bedeutet, dass die vorhandene Sicherheit in Form von Immobilienbesitz einen Vorteil von 4,5 bis 5,0 Prozentpunkten ausmacht.

Zinsentwicklung der Woche: Festgeld und Euribor 3 Monate

Zinsentwicklung der Woche: Festgeld und Euribor 3 Monate

Zinsentwicklung der Woche: Festgeld und Euribor 3 Monate

23.05.2012 –– Die Banken waren in den vergangenen Jahren sehr selten bereit, dem Privatanleger höhere Festgeldzinsen zu bezahlen, als was sie beim Euribor zu bezahlen hätten. Zur Zeit haben wir wieder so eine Situation, dass der durchschnittliche Festgeldzins laut FMH-IndeX über dem 3-Monat Euribor liegt. Der Zinssatz zu dem sich Banken unter einander Geld leihen, sinkt wesentlich schneller als der Festgeldzins für den Privatkunden. Die Zinsspanne beim Festgeld reicht zur Zeit von 0,25 bis 2,40 Prozent und der FMH-IndeX liegt aktuell bei 0,96 Prozent, während der 3-Monats Euribor nur 0,68 Prozent erreicht.

Grafik der Woche: Euribor für 3 Monate

Grafik der Woche: Euribor für 3 Monate

Grafik der Woche: Euribor für 3 Monate

13.05.2012 –– Der Dreimonats-Euribor dient nicht nur bei den Dispozinsen sehr oft als Referenzzins sondern auch variable Bauzinsen orientieren sich fast immer an dieser Zinsgröße, zu der sich namhafte europäische Banken untereinander Geld leihen. Dispozinsen und variable Bauzinsen werden aber selten monatlich angepasst, sondern in den Bedingungen steht meist, dass dies quartalsweise geschieht. Manche Banken passen laut derer Bedingungen aber erst an, wenn eine Zinsveränderung von über 0,25 Prozentpunkten eingetreten ist. Es lohnt sich, die Vereinbarung nochmals durchzulesen.

Grafik der Woche: 15 Jahre fest ist Pflicht

Grafik der Woche: 15 Jahre fest ist Pflicht

Grafik der Woche: 15 Jahre fest ist Pflicht

29.04.2012 –– Traumhafte Hypothekenzinsen von unter 3,50 Prozent beim FMH-IndeX für 15 Jahre fest und nur drei Prozent bei den besten Angeboten bis 60 Prozent Beleihungen. Dieses Zinsniveau verpflichtet eigentlich jeden Bauherrn eine Zinsfestschreibung von 15 Jahre fest und länger zu wählen. Erstaunlich ist, dass immer noch ein Großteil der Darlehensnträge lediglich mit einer Zinsbindungen von zehn Jahren abgeschlossen werden. 20 Jahre fest erfordern etwa einen Zinsaufschlg von 0,1 Prozent und für 30 Jahre fest wäre etwa 0,2 Prozent teuerer. Extrem lange Zinssicherheit mit der gesetzlichen Erlaubnis sein Darlehen nach 10 Jahren ganz oder teilweise vorzeitig zu kündigen.

Grafik der Woche: Immer neue Tiefststände bei der Umlaufrendite

Grafik der Woche: Immer neue Tiefststände bei der Umlaufrendite

Grafik der Woche: Immer neue Tiefststände bei der Umlaufrendite

16.04.2012 –– Die Umlaufrendite hat zwar keinen direkten Bezug zu den Hypothekenzinsen, aber wenn die Anleger bereit sind, dem Bund das Geld zu extrem niedrigen Zinsen zu leihen, dann profitieren davon auch die Pfandbriefe. Für viele Kapitalanleger sind die deutschen Pfandbriefe fast genauso sicher wie die Bundesanleihen, nur ein klein wenig besser verzinst. Und wenn der Geldeinkauf für die Hypothekenvergabe sinkt, dann sinken auch die Hypothekenzinsen für den Häuslebauer. Und man könnte fast schon behaupten: Die nächste Finanzkrise in einem europäischen Staat kommt bestimmt, was vorerst unsere Hypothekenzinsen niedrig hält. Je größer die Krisen, desto größer der Wunsch nach Sicherheit und diese finden die Anlegerprofis in Bundesanleihen und Pfandbriefen.

Grafik der Woche: Festgeld und Euribor für 6 Monate

Grafik der Woche: Festgeld und Euribor für 6 Monate

Grafik der Woche: Festgeld und Euribor für 6 Monate

07.04.2012 –– Die Banken haben soviel billiges Geld von der EZB erhalten, dass selbst ihr Mißtrauen gegenüber anderen Banken nachgelassen. Es konnte sich ja fast jede Bank mit genügend Geld bei der EZB eindecken. Und wenn die Banken sich billiges Geld unter einander oder von der EZB leihen können, dann müssen Sie dem Privatanleger keine hohen Zinsen bezahlen, damit er bei ihnen sein Erspartes anlegt. Dies führt beim Festgeld und auch beim Tagesgeld zu leicht sinkenden Zinsen. Für den Privatkunden ist daher die Suche nach attraktiven, sicheren Anlagemöglichkeiten umso wichtiger.

Grafik der Woche: EZB und Euribor

Grafik der Woche: EZB und Euribor

Grafik der Woche: EZB und Euribor

16.03.2012 –– Die Banken vertrauen sich wieder untereinander, nach dem die EZB die Banken mit unendlich viel billigem Geld ausgestattet hat. Eigentlich ist es ungewöhnlich, dass der Drei-Monats-Euribor günstiger ist als der EZB-Leitzins – aber seit der Finanzkrise ist nichts mehr, wie es früher war. Die Kreditkunden kann es freuen, wenn der Euribor als Referenzzins verwendet wird und ihre Zinsen damit auch billiger werden.

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Hypothekenzinsen

07.03.2012 –– Die Krise besteht weiter und auch die Hypothekenzinsen fallen weiter. Die Kapitalanleger suchen die Sicherheit in deutschen Bundeswertpapieren. Sie mißtrauen den schwankenden Aktienkursen, den höher verzinsten Unternehmensanleihen und fast selbstverständlich den anderen spekulativen europäischen Staatsanleihen. Von diesem Wunsch nach Anlagesicherheit profitieren die Hypothekenzinsen. Selbst bei 15 Jahre fest sank der FMH-IndeX auf 3,45 Prozent und bei fünf Jahren fest lautet der IndeX sogar nur 2,42 Prozent. Einzelne Banken bieten bei fünf Jahre fest schon unter zwei Prozent Effekivzins an. Es gibt zur Zeit auch keine Anzeichen, dass sich der Markt kurzfristig und kräftig drehen würde.

Grafik der Woche: Tagesgeld und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Tagesgeld und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Tagesgeld und EZB-Leitzins

20.02.2012 –– Die eine oder andere Bank senkt die Tagesgeldzinsen ganz vorsichtig, um keine Anleger zu verschrecken. Dies sind aber meist jene Banken, die nicht so intensiv die Neukundengewinnung im Fokus hatten. Dies verdeutlicht aber auch, dass der Tagesgeld Anleger verstärkt darauf achten sollte, ob die Bank den Tagesgeldzins für einige Monate garantiert oder auch schon in der Vergangenheit sehr selten den Zinssatz dem Marktumfeld angepasst hat. Um das Verhalten der Banken in der Vergangenheit zu sehen, eignen sich die Auszeichnungen der FMH Finanzberatung.

Grafik der Woche: Nachteile bei Forward-Darlehen

Grafik der Woche: Nachteile bei Forward-Darlehen

Grafik der Woche: Nachteile bei Forward-Darlehen

06.02.2012 –– Forward-Darlehen können bis zu einer Vorlaufzeit von fünf Jahren abgeschlossen werden. Bei steigenden Zinsen wie im März 2007 oder im November 2010 war manch ein Bauherr froh gewesen, dass er sich sein Anschlussdarlehen zum Beispiel für Februar 2012 bereits gesichert hat. Leider haben alle Forward-Kunden mit ihrem Vertragsabschluss verloren, deren Vertragsende Anfang 2012 gelegen ist, weil wenige Kunden ahnen konnten, dass der Hypothekenzins noch weiter fallen könnte als dies im September 2010 der Fall war. Und trotzdem ging es noch tiefer – zum Nachteil der Forward-Verträge. Die FMH hat im Dezember 2010, zu Zeiten steigender Zinsen den Mutigen geraten, mit einem Forward-Abschluss zu warten.

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Sparbrief 5 Jahre

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Sparbrief 5 Jahre

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Sparbrief 5 Jahre

24.01.2012 –– Im Betrachtungszeitraum der letzten 10 Jahre wurden die fünfjährigen Sparbriefzinsen fast immer schlechter verzinst als was der Anleger im Durchschnitt beim Kauf von Bundeswertpapieren bekommen konnte. Erst im letzten halben Jahr werden die Sparbriefe wesentlich besser verzinst als die Staatspapiere. Es gibt zwei mögliche Erklärungen: Erstens, die Banken sind bereit, den Privatanleger an sich zu binden und um ihn zu gewinnen, muss die Bank schon einiges bieten und das bei nachlassender Inflationsgefahr, oder zweitens, der Großinvestor sucht für seine Investitionen die absolute Sicherheit beim deutschen Staat und ist dafür bereit, auf Zinserträge zu verzichten.

Grafik der Woche: Neue Tiefstzinsen bei den Hypotheken

Grafik der Woche: Neue Tiefstzinsen bei den Hypotheken

Grafik der Woche: Neue Tiefstzinsen bei den Hypotheken

11.01.2012 –– FMH-Finanzberatung war eine der wenigen, die bereits Anfang November darauf hingewiesen haben, dass die Hypothekenzinsen weiter fallen werden. Bei 10 Jahren fest gibt es einen neuen Tiefststand von 3,11 Prozent und auch bei 15 Jahre fest ist ein neuer absoluter Niedrigstwert mit 3,54 Prozent erreicht worden. Und ein Ende der Zinssenkungen ist noch nicht ersichtlich. Es sind jetzt zwar keine weiteren Senkung von 0,25 Prozentpunkten und mehr wahrscheinlich, aber man kann zur Zeit in aller Ruhe sich um die besten Zinsangebote bemühen. Aktiv sollten alle werden, die vor 10 Jahren und länger ein Baudarlehen mit Zinsbindung von 15 Jahren abgeschlossen haben, Denn diese Kunden können jetzt vorzeitig zu besseren Zinsen abschließen.

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Inflation

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Inflation

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Inflation

01.01.2012 –– Viele waren erstaunt als die EZB den Leitzins senkte, obwohl die Inflationsrate ungewöhnlicher Weise mehr als einen Prozentpunkt über dem Leitzins liegt. Wie von der EZB bereits richtig eingeschätzt, sinkt die Inflationsrate ab Dezember 2011. Normalerweise sinkt bzw. wird der Anstieg der Inflation gebremst, wenn die EZB den Leitzins erhöht. Dieses erwartete Absinken der Inflationsrate wird auch die Hypothekenzinsen in den nächsten Monaten auf einem niedrigen Niveau halten. Neue Tiefststände sind bei den Zinsbindungen von 10 und 15 Jahre fest zu erwarten.

Grafik der Woche: Sparbuchzins und Inflation

Grafik der Woche: Sparbuchzins und Inflation

Grafik der Woche: Sparbuchzins und Inflation

17.12.2011 –– Die Kurve der Sparbuchzinsen zeigt ganz klar, dass die Sparkassen und Banken keine Notwendigkeit sehen, ihren Sparern höhere Zinsen zu zahlen. Schließlich sind sie mit den Zinsen weit unter der Inflationsrate zufrieden. Wären sie nicht zufrieden, würden sie ihr Erspartes in anderen Sparformen anlegen oder zu einer Bank mit höheren Zinsen wechseln. Das Ziel jeder Geldanlage sollte sein, zumindest die Inflationsrate auszugleichen und das idealer Weise nach Abzug der Abgeltungssteuer.

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Pfandbriefsätze

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Pfandbriefsätze

Grafik der Woche: Umlaufrendite und Pfandbriefsätze

07.12.2011 –– In ruhigen sicheren Zeiten ist der Abstand zwischen der Umlaufrendite und dem DGZF (Reuters Kennzeichen für öffentliche Pfandbriefrendite DekaBank) sehr gering und fast gleich laufend. Je größer die Unsicherheit auf den Kapitalmärkten, desto mehr vertrauen die Anleger den sicheren Bundesanleihen und begnügen sich mit niedrigen Zinsen. Sollten in nächster Zeit die Bundespapiere wieder teuerer werden, muss dies nicht unbedingt zu einem Anstieg der Hypothekenzinsen führen, weil dieser Anstieg von den bereits teureren Pfandbriefrenditen etwas kompensiert werden kann.

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Euribor

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Euribor

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Euribor

01.12.2011 –– Die meisten Banken haben ihren Dispozins an den Euribor für 3 Monate gekoppelt. Manch ein Bankkunde hat sich vielleicht schon gefreut, dass ihre Bank den Dispozins wieder senken wird, weil der Leitzins Anfang November gesenkt wurde. Nachdem sich aber die Banken unter einander wieder mißtrauen und sich sehr wenig Geld leihen, ist zur Zeit nicht mit einer Absenkung des Euribors zu rechnen. Dies hat zur Folge, dass die Girobank die Zinssenkung nicht an ihre Kunden weiter geben muss. Der Dispokunde kann hoffen, dass der Euribor nicht weiter ansteigt, während der Leitzins der EZB gesenkt wird wie dies schon einmal Ende 2008 der Fall war.

Grafik der Woche: Tagesgeldzinsen und EONIA

Grafik der Woche: Tagesgeldzinsen und EONIA

Grafik der Woche: Tagesgeldzinsen und EONIA

23.11.2011 –– Viele Jahre haben sich die Banken im EONIA (Zinssatz im Interbankenmarkt, zu dem sich Banken täglich für ungesicherte Ausleihungen Geld leihen) höhere Zinsen gezahlt, als sie dies im Durchschnitt dem Privatanleger im Tagesgeld zugestanden haben. Seit der Finanzkrise 2008 hat sich dies gedreht. Plötzlich ist man bereit, für Tagesgeldanlagen höhere Zinsen zu bezahlen als im EONIA. Und der Bedarf an privaten Tagesgeldanlegern steigt, wie die höheren Tagesgeldzinsen trotz EZB-Leitzinssenkung zeigen. Der Privatanleger ist gesucht und den findet man mit attraktiven Zinsen.

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Festgeld

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Festgeld

Grafik der Woche: EZB-Leitzins und Festgeld

06.11.2011 –– Nachdem die EZB den Leitzins ab 09.11.2011 auf 1,25 Prozent gesenkt hat, kann man davon ausgehen, dass auch die Festgeldzinsen im gleichen Umfang sinken werden. Unterstellt wird dabei, dass sich der Festgeldzins wie in den vergangenen 10 Jahren verhalten wird. Entweder der Anleger entscheidet sich jetzt noch schnell für eine Festgeldanlage und sichert sich so die aktuellen guten Zinsen für die nächsten Monate oder entscheidet sich gleich für eine längere Anlagezeit von drei oder vier Jahren.

Grafik der Woche: Mögliche Entwicklung der Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Mögliche Entwicklung der Hypothekenzinsen

Grafik der Woche: Mögliche Entwicklung der Hypothekenzinsen

31.10.2011 –– Wer sich jetzt Gedanken macht über die Zinsentwicklung der Hypothekenzinsen, müsste sich Gedanken machen über die Entwicklung der Schuldenkrise. Je größer das Misstrauen der Finanzmärkte, desto schneller steigen und fallen die Aktienkurse und der Anleger weiß nicht, soll er kaufen oder nicht. Oder von welchem Staat oder Unternehmen kann er überhaupt noch Anleihen kaufen, damit sein Geld sicher ist? Solange diese Unsicherheit hoch ist und eine Leitzinssenkung der EZB nicht ausgeschlossen ist, solange dürften unsere Baugeldzinsen nicht gravierend steigen.

Grafik der Woche: Dispozins

Grafik der Woche: Dispozins

Grafik der Woche: Dispozins

24.10.2011 –– Die Bundesanleihen und Pfandbriefe erreichten in den letzten Wochen neue Renditetiefs, aber die Dispozinsen steigen. Leider nutzen einige Banken die Erhöhungen des Euribors, den sie als Referenzzins für ihre Dispozinsanpassungen verwenden, um ihre Kontozinsen trotzdem zu erhöhen. Weil sich die Banken nicht mehr untereinander trauen, verteuerte sich der Euribor und der Kunde am anderen Ende zahlt dafür höhere Dispozinsen. Zum Glück geben nicht alle Banken die Euribor-Erhöhung an ihre Kunden weiter, was sie laut ihren Geschäftsbedingungen machen dürften.

Grafik der Woche: Hypothekenzins und Inflation

Grafik der Woche: Hypothekenzins und Inflation

Grafik der Woche: Hypothekenzins und Inflation

06.10.2011 –– Die durchschnittliche Inflationsrate der letzten 15 Jahre liegt bei 1,54 Prozent. Aktuell sind wir also rund einen Prozent über dem Mittelwert. Bei den Hypothekenzinsen liegt der Durchschnitt bei 5,10 Prozent und der aktuelle Bau-Zins bei 3,20 Prozent – also fast zwei Prozent unter dem Mittelwert. Eigentlich beeinflußt die Höhe der Inflationsrate sehr stark die Höhe der Hypothekenzinsen, was zur Zeit höhere Baugeldzinsen bedeuten würde. Die Hypothekenzinsen profitieren momentan stärker von den Unsicherheiten auf dem Kapitalmarkt als vom negativen Einfluss der Inflationsrate.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen vor einem neuen Tiefststand.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen vor einem neuen Tiefststand.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen vor einem neuen Tiefststand.

15.09.2011 –– Der 01. September 2010 weist für die Zinsbindung von 10 Jahren einen Effektivzins von 3,19 Prozent aus und markiert damit immer noch den absoluten Tiefststand seit 1950. Wer hätte gedacht, dass die derzeitige Staatsschuldenkrise bei den Hypothekenzinsen uns nach so kurzer Zeit vermutlich einen neuen Niedrigstwert bescheren wird? Die Häuslebauer profitieren wieder vom Wunsch der Kapitalanleger nach Sicherheit, die sie in den Bundesanleihen und deutschen Pfandbriefen finden.

Grafik der Woche: Tagesgeldzinsen

Grafik der Woche: Tagesgeldzinsen

Grafik der Woche: Tagesgeldzinsen

30.08.2011 –– Die Tagesgeldanlagen profitieren von den beiden Leitzinserhöhungen der EZB (April und Juli) und gleichzeitig von dem Mißtrauen der Banken untereinander. Wie die Kurve zeigt, ist der steile Anstieg erst erfolgt, nach dem die Aktienmärkte unsicher wurden und die Banken wieder die kurzfristigen Kundengelder suchten, statt sich diese Gelder von anderen Banken zu leihen. Dem privaten Anleger kann dies nur Recht sein. Er dürfte noch einige Wochen so weiter gehen, denn es kommen immer neue Banken auf den deutschen Markt, die bereit sind, mehr zu bezahlen als der Durchschnitt der Banken. Es lohnt sich zu wechseln, solange die Anlagesicherheit beachtet wird.

Grafik der Woche: Tagesgeld und Sparbrief

Grafik der Woche: Tagesgeld und Sparbrief

Grafik der Woche: Tagesgeld und Sparbrief

17.08.2011 –– Die Inflationsrate ist weiterhin hoch, die EZB hat erst vor kurzem den Leitzins erhöht und doch sind die Spareinlagen mit zweijähriger Laufzeit auf dem Weg nach unten. Nur auf die Zinserhöhungen beim Tagesgeld ist Verlass. Da sind immer mehr Banken bereit, zumindest für Neukunden einen Zinssatz über der Inflationsrate von 2,4 Prozent zu bezahlen. Laut FMH-Tagesgeld-Vergleich zahlen 13 Banken für den Neukunden 2,4 bis 2,6 Prozent und immerhin fünf Banken machen keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden und vergüten daher die gleich hohen Zinsen auch den Bestandskunden.

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Umlaufrendite

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Umlaufrendite

Grafik der Woche: Hypothekenzinsen und Umlaufrendite

08.08.2011 –– Die Inflationsrate steigt, und die Hypothekenzinsen fallen – obwohl steigende Inflationsraten im Grunde steigende Baugeldzinsen nach sich ziehen müssten. Doch die hohe Unsicherheit an den Finanzmärkten führt dazu, dass trotz sehr niedriger Zinsen viel Geld in deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe fließt. Dass die Zinsen immer dann am niedrigsten sind, wenn die Angst auf den Kapitalmärkten am größten ist, veranschaulicht die Kurve der Umlaufrendite in unserer „Grafik der Woche“, die einen Mittelwert aus Bundesanleihen verschiedener Laufzeiten repräsentiert. Die Grafik zeigt außerdem, dass sich die Hypothekenzinsen mit gleich bleibendem Abstand zur Umlaufrendite entwickeln. Das Fazit: Wer ein Haus finanzieren will, profitiert von der Krise am Kapitalmarkt.

Grafik der Woche: Hypothekenzins und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Hypothekenzins und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Hypothekenzins und EZB-Leitzins

26.07.2011 –– Wer in den nächsten Monaten ein Hypothekendarlehen für einen Immobilienerwerb oder für ein Anschlussdarlehen benötigt, macht sich natürlich Gedanken wegen der erfolgten und bestimmt noch kommenden Leitzinserhöhungen der EZB. Wie die Vergangenheit zeigt, verändern sich die Hypothekenzinsen nicht sehr zeitnah. Sie haben auch nicht die gleichen Schwankungsbreiten zu verzeichnen, wie sie der EZB-Verlauf aufweist. Auch jetzt steigt der Leitzins leicht an und die Hypothekenzinsen zeigen vorerst nach unten. Bei weiteren Erhöhungen der EZB werden aber auch die Baugeldzinsen leicht steigen.

Grafik der Woche: Inflation und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Inflation und EZB-Leitzins

Grafik der Woche: Inflation und EZB-Leitzins

17.07.2011 –– Die EZB will mit kleinen Zinserhöhungen etwas gegen die Inflation tun. Die minimalen Erhöhungen werden aber mehr als Signal als eine tatsächliche Einflussnahme angesehen. Eine kräftigere Leitzinserhöhung führt automatisch zu steigenden Kreditzinsen und würde europaweit die aufkeimende Konjunkturerholung nachhalig bremsen, was nicht beabsichtigt ist – daher die langsamen und vorsichtigen Erhöhungen. Obwohl die Inflation seit längerer Zeit bereits über dem Leitzins liegt.

Grafik der Woche: Ratenkredite und Dispozinsen

Grafik der Woche: Ratenkredite und Dispozinsen

Grafik der Woche: Ratenkredite und Dispozinsen

01.07.2011 –– Vor 15 Jahren war der Dispozins und der Ratenkredit für 48 Monate Laufzeit gleich teuer. Während sich der Dispozins im Laufe der Jahre immer weiter erhöhte, verbilligte sich der Ratenkredit fast kontinuierlich. Hier hat der Markt funktioniert und zu günstigeren Angeboten geführt. Bei einem Ratenkredit ist es wesentlich einfacher, einen günstigen Anbieter auf dem Markt zu finden, auch mit Hilfe der FMH Zinsvergleiche, die seit dieser Zeit bereits einen Ratenkreditvergleich anbietet. Bei einem teueren Dispo sind die wenigsten Bundesbürger bereit, das Girokonto zu wechseln – und das wissen auch die Banken.

Grafik der Woche: Dispozinsen

Grafik der Woche: Dispozinsen

Grafik der Woche: Dispozinsen

24.06.2011 –– Die Dispozinsen haben anscheinend keine Verbindung zu den Zinsentwicklungen des EZB-Leitzinses oder zu anderen Anlagezinsen. Im Verlauf der Dispozinsen ist gut ersichtlich, dass das Zinsniveau im Laufe der Jahre immer höher wurde und frühere Untergrenzen nicht mehr erreicht werden. Auch jetzt erhöhen bereits einzelnen Banken wieder den Überziehungszins, weil die EZB den Leitzins im April erhöht hat und im Schlepptau auch der Euribor sich verteuert. Auch im Juli ist mit steigenden Kreditzinsen auf dem Girokonto zu rechnen.