Sparbuch

Knapp 500 Milliarden Euro liegen auf Sparbüchern

497 Milliarden Euro  – diese Summe liegt nach einer Statistik der Bundesbank vom August 2010 auf Konten mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Auf den Konten mit täglicher Verfügbarkeit (Tagesgeld und Girokonten) sind es nahezu 696 Milliarden. Dass die Banken für Sparbücher deutlich geringere Zinsen zahlen, mag an der Genügsamkeit der Kunden liegen: Warum sollte eine Bank höhere Zinsen fürs Sparbuch berappen, wenn die Sparer anscheinend zufrieden sind und nicht wechseln?

Doch es gibt Ausnahmen, die auch attraktive Sparbuchzinsen bieten und meist mit den Tagesgeldangeboten mithalten können. Schließlich hat auch die Bank etwas von der Beharrlichkeit dieser Klientel: Sie weiß, dass der Sparbuchkunde sein Geld nicht täglich umschichtet, sondern langfristig damit etwa ansparen will. Einige Häuser unterstützen zusätzlich monatliche oder jährliche Einzahlungen daher mit einem höheren Zinssatz auf dem Sparbuch. Der Basiszins auf dem Sparbuch wird auch als Spareckzins bezeichnet.

Grafik Sparbuch
19.10.2014

Sparbuch-Vergleich

Das altbekannte Sparbuch ist weiter gefragt. Auch wenn einige Banken kein Sparbuch mehr aushändigen und das Konto nur noch online geführt wird, spricht man von einer Sparbuchanlage, wenn eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.

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Vorschusszinsen beim Sparbuch

Wer ein Sparbuch hat, kann monatlich nur 2.000 Euro ohne Kündigungsfrist abheben. Wer mehr Geld benötigt, muss entweder drei Monate vorher kündigen oder einen Strafzins oder Vorschusszins von 25 Prozent des Guthabenszinses akzeptieren.

Vorschusszinsen beim Sparbuch

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