Sparbuch

Nach wie vor beliebte Geldanlage – und manchmal sogar gut verzinst.

528 Milliarden Euro – diese Summe liegt nach einer Statistik der Bundesbank vom September 2014 auf Konten mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Das Sparbuch, das in diesem Segment den größten Anteil hat, ist also nach wie vor eine der liebsten Geldanlagen des Deutschen. Dabei zahlen Banken fürs Sparbuch oft sehr geringe Zinsen. Auf der anderen Seite: Weshalb sollten sie auch höhere Zinsen fürs Sparbuch berappen, wenn die Sparer anscheinend zufrieden sind – schließlich wechseln sie nicht?

Doch es gibt Ausnahmen, die attraktive Zinsen aufs Sparbuch bieten und sogar mit den Tagesgeldangeboten mithalten können. Schließlich hat auch die Bank etwas von der Beharrlichkeit dieser Klientel: Sie weiß, dass der Sparbuchkunde sein Geld nicht täglich umschichtet, sondern langfristig etwas ansparen will. Einige Häuser unterstützen monatliche oder jährliche Einzahlungen daher zusätzlich mit einem höheren Zinssatz auf dem Sparbuch. Der Basiszins auf dem Sparbuch wird auch als Spareckzins bezeichnet, ein Buch im eigentlichen Sinne wird nur noch sehr selten ausgestellt, das Konto wird meist online geführt.

Sparbuch-Zinsen
10.11.2014

Sparbuch

Auch wenn es das Sparbuch nur noch selten in Buchform gibt, spricht man nach wie vor von einem Sparbuch, wenn ein Anlagekonto eine Kündigungsfrist von drei Monaten hat. Sehen Sie hier alle betreffenden, aktuellen Angebote im praktischen Vergleich.

Zum Sparbuch-Vergleich

Aktuelle Top-Zinsen
Institut Zinssatz Einlagensicherung
Merkur Bank 0,95% 16,64 Mio. €
CosmosDirekt 0,80% unbegrenzt
GEFA Bank 0,80% 250.000 €

Sparbuchzins

Spareckzins

Vorschusszinsen

Vorschußzinsen beim Sparbuch

Wer ein Sparbuch hat, kann monatlich nur 2.000 Euro ohne Kündigungsfrist abheben. Wer mehr Geld benötigt, muss entweder drei Monate vorher kündigen oder einen Strafzins bzw. Vorschusszins von 25 Prozent des Guthabenszinses akzeptieren.

Zins-Award: Sparbuch

Niedriger Leitzins und Negativzinsen

Niedriger Leitzins und Negativzinsen

Die schweren Nebenwirkungen der europäischen Zinspolitik

17.10.2014 – Noch verlangen Banken von privaten Anlegern zwar keine Negativzinsen – dennoch wird Sparen ein immer größeres Verlustgeschäft. Inzwischen können Kunden schon froh sein, wenn sie überhaupt noch ein Anlagekonto eröffnen dürfen.

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