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Das ideale Girokonto sieht für jeden anders aus
Jeder braucht ein Girokonto. Und jeder nutzt sein Konto anders. Der eine führt es nie in die roten Zahlen; der andere sieht es etwas lockerer und nutzt meist den Dispokredit. Der Dritte braucht im Grunde keine Bank vor Ort, denn er macht alles online; der Vierte will seine Geldgeschäfte lieber mit einem Bankangestellten persönlich regeln. Für andere wiederum ist ein dichtes Netz an Geldautomaten entscheidend.
Die Kosten für die Kontoführung eines Girokontos sind relativ hoch, weil die Banken wissen, dass die meisten Kunden den Wechsel zu einer anderen Bank wegen des damit verbundenen Aufwandes scheuen. Wer aber mit seinem Girokonto pro Jahr zwischen 100 und 200 Euro durch einen gezielten Wechsel zu einer neuen Bank sparen könnte, sollte sich schon überlegen, ob er dafür nicht vier bis fünf Stunden Arbeit auf sich nimmt.
Sollten Sie sich für einen Bankwechsel entscheiden, ist es sinnvoll, für zwei bis drei Monate das alte und das neue Girokonto nebeneinander zu führen. In dieser Zeit können Sie bequem alle Institutionen und Unternehmen von Ihrer neuen Kontoverbindung unterrichten. Viele Banken haben auch einen speziellen Service für den Kontowechsel eingerichtet. Wollen Sie, dass der Vergleichsrechner regionale Angebote aufführt? Dann geben Sie einfach die Postleitzahl Ihres Wohnorts ein.
Mit diesem Giro-Konto Vergleich haben Sie verschiedene Optionen: Sie können sich einen schnellen Überblick verschaffen, was Girokonten bei Onlinebanken sowie bei Filialbanken generell kosten und wer Ihnen die höchsten Guthabenzinsen zahlt. Oder Sie können anhand Ihrer persönlichen Kontonutzung ganz konkret das für Sie beste Girokonto ausfindig machen. Ob Sie eher nach den höchsten Guthabenzinsen oder nach den geringsten Dispozinsen oder Überziehungszinsen Ausschau halten, kann ebenso den Ausschlag geben wie die Frage, ob ein bestimmter Betrag als monatliches Guthaben erforderlich ist. Zudem kann trotz verbreiteter Online-Kontoführung die persönliche Beratung in einer Zweigstelle in der näheren Umgebung einen Unterschied machen. Nicht zuletzt sind die Services rund um das klassische Giro- oder Kontokorrentkonto, etwa Kreditkarten oder EC-Karten für Geldautomaten, von Bedeutung. Dadurch kann die Kontoführung bei einer vermeintlich günstigen Bank schnell unattraktiv werden.
Seit einigen Jahren fragen wir bei Banken nach den Geldautomaten-Gebühren und den Entgelten, die die Banken von ihren eigenen Kunden verlangen, wenn diese Geldautomaten außerhalb des Automatenverbundes nutzen.
Prepaid-Kreditkarten wurden ursprünglich als Angebot für Kunden mit weniger guter Bonität geschaffen. Doch inzwischen hat sich eine neue Nutzergruppe gebildet: Sicherheitsbewusste Einkäufer im Internet.
Etliche Banken werben mit angeblich kostenlosen Girokonten, um Kunden anderer Banken zum Wechsel zu bewegen. In der Tat sind diese Angebote oft sehr attraktiv, doch sind sie wirklich komplett kostenlos? Die FMH-Finanzberatung hat die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Banken gründlich untersucht und ein teils ernüchterndes Fazit gezogen. Denn: Wirklich kostenlos ist so gut wie kein Girokonto.
sich eine Feinunze Gold (etwa 31,10 Gramm) innerhalb von 40 Jahren von 1973 bis Ende 2012 von 97,87 US Dollar auf 1.668,60 US Dollar verteuerte? In Gramm umgerechnet heißt dies: 100 Gramm Gold haben 1973 315 US$ gekostet und 2012 5.365 US$.
für das “Best Tagesgeld Zertifikat (WKN HV5VS6)” die Tagesgelderhebung der FMH-Finanzberatung eigesetzt werden? Ausschlaggebend dafür war die Unabhängigkeit und Seriösität der Tagesgelderhebung der FMH-Finanzberatung.
die gesetzlichen Krankenkassen allein im Jahr 2011 insgesamt 179,6 Milliarden Euro ausgegeben haben?
die Bank laut BGH-Urteil, Az. XI ZR 244/90 und OLG Köln, Az. 13 U 95/00 keine Gebühr für die Löschungsbewilligung verlangen darf, wenn Grundbucheinträge bei bezahlter Grundschuld gelöscht werden sollen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrer Zusage, dass alle Spareinlagen in Deutschland zu 100 Prozent gesichert sind, eine Garantie für rund eine Billion Euro übernommen hat?
Investmentfonds grundsätzlich nicht zu den mündelsicheren Anlageformen entsprechend dem BGB (§ 1807)zählen. Trotzdem wurden laut des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) bereits zahlreiche Fonds (Stand Dez. 2012 insgesamt 200) in Einzelfällen von Vormundschaftsgerichten für die Anlage von Mündelgeldern zugelassen.
die Deutsche Apotheker- und Ärztebank die größte Genossenschaftsbank ist? In großem Abstand dazu folgen mit Stand 2011 die Sparda-Bank Baden Württemberg, die Berliner Volksbank und die Frankfurter Volksbank noch vor der BBBank.
Hypothekendarlehen nach einer Zinsfestschreibung von über zehn Jahren vorzeitig und kostenlos vom Darlehensnehmer gekündigt werden können. Voraussetzung ist, dass seit der Vollauszahlung zehn Jahre vergangen sind. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Monate. Geregelt ist das Ganze in § 489 BGB (früher im § 609a BGB).
Ende 2011 in Deutschland statistisch gesehen 42,9 Mio Bundesbürger ein Auto besessen haben und 30 Mio. einen Bausparvertrag? 19.100.000 Verträge wurden bei den privaten Bausparkassen und 10.900.000 Verträge bei den LBS Bausparkassen geführt.
laut dem OLG Dresden, Az 7 U 2238/00 die Bank für die Erstellung eines Kreditangebot kein Extraentgelt verlangen darf, wenn dieses vom Kunden nicht angenommen wird.
die Redaktion der Zeitschrift “Finanztest” Zinsmeldungen von Banken und Vermittlern vor einer Veröffentlichung regelmäßig erst mit den Zinsberechnungen auf der FMH-Seite abgleicht? Vielen Dank für dieses indirekte Lob über die Qualität der FMH-Recherche!
Besitzer einer Eigentumswohnung per Gesetz verpflichtet sind, Renovierungsrücklagen zu bilden? Faustformel: Pro Quadratmeter Wohnfläche sollte pro Monat ein Euro zurückgelegt werden. Dies ist auch die Größenordnung, die Hausbesitzer auf freiwilliger Basis zurücklegen sollten.
Bausparkassen bei Veröffentlichungen der ausgezahlten Hypothekendarlehen das Guthaben- und Darlehensvolumen als einen Betrag ausweisen? So sind zum Beispiel für das Jahr 2010 in den rund 21,6 Milliarden Euro ausgezahlten Bauspargelder der privaten Bausparkassen mehr als zehn Milliarden Euro an Ansparguthaben enthalten.
die tatsächliche Rendite bei mehrjährigen Sparanlegen niedriger ist, wenn es heißt, dass die Zinsgutschrift dem Konto am Laufzeitende gutgeschrieben wird? Typisch ist dies zum Beispiel für österreichische Bundesschätze. Ein Zinssatz von 3,75 Prozent für zehn Jahre ergibt eine vergleichbare Rendite bei üblichen Geldanlagen mit jährlicher Zinsgutschrift von 3,28 Prozent, weil die Zinsgutschrift am Laufzeitende erfolgt. Eine Zinsgutschrift am Laufzeitende ist nicht zu verwechseln mit einer Zinsauszahlung am Laufzeitende, welche eine übliche thesaurierende Anlageform darstellt. In diesem Fall werden die Zinsen jährlich dem Konto gutgeschrieben und am Laufzeitende ausgezahlt.
im September 2012 insgesamt 506 Mrd. Euro auf Sparbüchern angelegt waren? Davon 241 Mrd. Euro bei Sparkassen, 155 Mrd. bei den Kreditgenossenschaften und der Rest bei Großbanken und Regionalbanken.
im Grundbuch nicht die tatsächlichen Zinsen eingetragen werden, sondern ein Zinssatz von 15 bis 20 Prozent? Die hohen Grundschuldzinsen führen nicht zu einer Übersicherung, denn sie gelten nur im Falle einer Verwertung der belasteten Immobilie und dann auch nur, wenn die Summe der Forderungen den Grundschuldbetrag übersteigt. Grundschuldzinsen sind eine zusätzliche Sicherheit und keine Forderung.
eine Million Euro – bestehend aus zweitausend 500-Euro-Scheinen – einen Geldstapel von 22 Zentimetern Höhe ergibt? Möchten Sie eine Milliarde Euro mit 500-Euro-Scheinen aufstapeln, wäre ein Geldstapel von 220 Metern notwendig. Nur wenige Hochhäuser in Frankfurt erreichen diese Höhe.
rund 55 Prozent der Sparer noch immer aufs Sparbuch setzen, gefolgt von Bausparverträgen, Renten- und Lebensversicherungen – und das bei einer Verzinsung, die in den meisten Fällen weit unter der Inflationsrate liegt?
Sie darauf achten müssen, dass die Bank eine Schufa-Anfrage für ein unverbindliches Darlehensangebot als „Anfrage Kreditkonditionen“ deklariert und nicht als Kreditanfrage. Nur dann wirken sich solche Schufa-Anfragen nicht negativ auf Ihr “Schufa-Scoring” aus.
seit der Föderalismusreform jedes Bundesland die Grunderwerbsteuer frei festsetzen darf? Als erstes hatte das Land Berlin den bisher einheitlichen Satz von 3,5 auf 4,5 Prozent angehoben. Dann folgten Hamburg, Sachsen-Anhalt, Bremen und Niedersachsen mit 4,5 Prozent. Das Saarland erhöht ab 2013 sogar auf 5,5 Prozent – nur Bayern und Sachsen verlangen 2013 noch unverändert 3,5 Prozent.
nach einer Berechnung des Bundesverbands Investment und Asset Managament (BVI) ein Sparer Ende 2010 einen Betrag von 128.946 Euro auf dem Konto hätte, wenn er die in den vergangenen 30 Jahren monatlich 100 Euro in einen deutschen Aktienfonds eingezahlt hätte? Bei einer Sparleistung von 36.000 Euro ergibt dies eine Durchschnittsrendite von 7,49 Prozent.
die Bundesbürger 2010 insgesamt 1,868 Billionen Euro in Sparbüchern, Sparbriefen, auf Tages- und Festgeldkonten angelegt oder auf dem Girokonto geparkt hatten.
das ein Kunde, der bei seinem Ratenkreditvertrag eine Restschuldversicherung abgeschlossen hat, diese innerhalb von vier Wochen kostenfrei kündigen kann, wenn sie keine Pflichtversicherung darstellte und auch nicht im Effektivzins eingearbeitet wurde. Es handelt sich beim Ratenkredit und der Restschuldversicherung fast imnmer um zwei getrennte Verträge – auch mit unterschiedlich langen Widerspruchsfristen.
nach Beobachtung der Schutzgemeinschaft für Bankkunden e.V. vor allem Sparkassen und Volksbanken Entgelte und Gebühren von ihren Kunden verlangen, obwohl entsprechende BGH-Urteile dies untersagen? Als positives Beispiel ist hier die Deutsche Bank anzuführen.
der Euribor die Zinssätze abbildet, zu denen sich namhafte europäische Banken gegenseitig Geld leihen? Anfang 2013 waren es 39 Banken, die den Euriborzins fest setzten- davon 7 Banken aus Deutschland. Jeweils 15 Prozent der höchsten und niedrigsten Zinsnennungen fließen nicht in den Euribor mit ein.
allein von Sept. 2011 bis Sept. 2012 die täglich verfügbaren Gelder (Tagesgeld und Girokonto) von 729 Mrd. Euro auf 810 Mrd. Euro angewachsen sind?