Die besten Festgeld-Angebote

Frankfurt 25.11.2016 –– Während andere noch auf die Zinswende warten, haben wir unseren Festgeld-Vergleich schon einmal fit für die Zukunft gemacht. Denn Erträge sind zwar wichtig – aber sie sind nicht alles….

Zunächst die schlechte Nachricht. Die Zeiten für Sparer sind noch immer traurig. Die gute Nachricht: Es gibt Hoffnung, dass sich die Lage mittelfristig ein bisschen verbessert. Das zumindest lesen Experten aus der derzeit steigenden Inflationsrate heraus. Schließlich folgen einer solchen Entwicklung nicht selten auch steigende Anlagezinsen.

Um der Zuversicht gleich wieder einen Dämpfer zu verpassen: Wirklich einträgliche Erträge sollten Sparer bis auf weiteres noch nicht erwarten – zumindest nicht bei den klassischen Genossenschaftsbanken oder Sparkassen. Ein Vergleich der Konditionen bei Festgeldanlagen macht aber dennoch Sinn. Und zwar nicht nur im Hinblick auf die Rendite.

Neuer Festgeld-Vergleich – neue Leistungen

Um Kunden die Sondierung des Marktes zu erleichtern, hat die FMH-Finanzberatung ihren Festgeld-Vergleich überarbeitet und erweitert. Sparer erfahren nicht nur, welche Zinserträge sie von einer Anlage erwarten dürfen, sondern auch, wie sicher ihr Geld bei den einzelnen Anbietern ist und wie die Chancen stehen, etwaige (Fehl)-Entscheidungen bei der Anlage zu revidieren.

Zinsaffine Anleger setzen immer öfter auf europäische Angebote, schließlich gilt in der EU die gesetzliche Vorgabe, dass pro Anleger100.000 Euro durch eine Einlagensicherung abgesichert sein müssen. Eigentlich eine schöne Sache. Nur leider ist die beste Sicherheit wertlos, wenn ein Land es versäumt, einen entsprechend großen Absicherungsfonds zu bilden.

Um dieses Risiko ausreichend abzubilden, haben wir in den neuen FMH-Vergleich das Länderrating von Moody’s integriert. So könnte der Anleger abschätzen, ob das Land der Wahl in der Lage wäre, den eigenen Sicherungsfonds von staatlicher Seite zu unterstützen.

Die besten Festgeld-Angebote kommen derzeit von Vermittlern

Zu einem umfassenden Marktüberblick gehören auch die besser verzinsten Angebote von Vermittlern. Einige ausländische Banken erlauben dem Anleger sogar, sich vorzeitig von dem Vertrag zu lösen. In diesem Fall müssen sich wechselwillige Kunden zwar mit Minizinsen bescheiden. Aber der Schaden ist zu verschmerzen: Viel mehr hätten die meisten von ihren Hausbanken wohl ohnehin nicht erhalten.

Dafür kann sich diese Flexibilität als echter Vorteil erweisen, wenn die Anlagezinsen schneller als erwartet steigen sollten und der Anleger das Gefühl hat, etwas zu verpassen oder er dem Anlageland nicht mehr so ganz vertraut. Ein sehr interessantes Angebot hat etwa die VTB Bank. Dort erhalten Kunden für drei Jahre Festgeld zwar nur 0,9 Prozent, aber sie können einen Betrag von 20 Prozent des Anlagevolumens wie ein Tagesgeld nutzen. Das Geld wird in Deutschland angelegt und die Einlagensicherung erfolgt über Österreich.

Viele Vermittler bezahlen Neukunden einen Bonus, um ihm die Entscheidung leichter zu machen. Diese Sonderzahlungen haben wir allerdings nicht in die Zinsbetrachtung eingearbeitet.

Was am Ende übrig bleibt

Ob Abgeltungsteuer, Quellensteuer oder Steuerbefreiung: Die Frage, was der Fiskus von einem Sparer verlangt, kann ebenfalls Einfluss auf eine Anlageentscheidung haben. Denn jedes (europäische) Land hat seine eigene Versteuerung der Kapitaleinkünfte. In den neuen Festgeld-Vergleich sind deshalb auch die steuerlichen Vorgaben dokumentiert.