Zinsentwicklung als Grafik

Frankfurt 07.06.2015 –– Der Blick zurück bringt Sparer zwar erst einmal nicht vorwärts. Er kann ein bestimmtes Vorhaben jedoch absichern. Das gilt auch für die Betrachtung der Zinskurven. Sie dokumentieren zwar die Vergangenheit, können Anlage-Entscheidungen der Zukunft aber dennoch beeinflussen.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“. Diese Aussage des preußischen Gelehrten Wilhelm von Humboldt hat bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Auch und gerade in der Geldanlage.

Die FMH-Finanzberatung legt von jeher größten Wert auf die Dokumentation von Zinsentwicklungen und deren destillierte Darstellung. Dabei achtet das Unternehmen streng darauf, dass jede einzelne Zinsinformation, die in der Datenbank landet, auch belegbar ist. Seit fast 30 Jahren erheben die Frankfurter Finanzexperten Zinssätze zu den verschiedensten Produkten. Diese Daten wurden von Beginn an archiviert und sind heute Basis für unterschiedlichste Entwicklungsdarstellungen: Wie hat sich der Hypothekenzins in den letzten 25 Jahren entwickelt – und bekommen wir heute wirklich „mehr Haus“ für unser Geld als damals? Wie haben sich die Anlagezinsen entwickelt und wie dagegen die Inflationsrate? Und welche weltpolitischen Ereignisse haben sich eigentlich wie auf die deutsche Zinswelt ausgewirkt?

Zahlen lügen nicht – sie lassen sich aber manipulieren

Basis für die Zinsgrafiken ist nicht etwa der Mittelwelt aller Zinsen, sondern ein eigener Index: Um zu vermeiden, dass einige wenige Anbieter den Mittelwert verfälschen, wählt die FMH-Finanzberatung für jede Zinskategorie einen repräsentativen Mix aus namhaften Instituten. Die Werte dieser stets gleichbleibenden Anbieter bilden einen Index, der die Zinsentwicklung illustriert. „Wir halten das für valider, als nur den Mittelwert unserer Datenbank abzubilden“, so Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung.

Die Krux am Mittelwert sei nämlich, dass jedes noch so kleine Institut einfließe und damit der eigentliche Marktmittelwert verfälscht würde: „Beispiel Tagesgeld: Wenn Sie die Tagesgeldzinsen von 100 Sparkassen dem Tagesgeldwert eines Top-Anbieters gegenüberstellen, drückt das den realistischen Marktmittelwert enorm. Schlechtere Angebote wirken so automatisch attraktiver als sie sind – schließlich liegen sie ja über dem Mittelwert. Unser FMH-Index ist zwar mit wesentlich mehr Ermittlungsaufwand verbunden, dafür aber auch wesentlich ausgewogener.“

Navigation für Kenner

Die dokumentierten Zinsinformationen stellt die FMH-Finanzberatung für alle kostenfrei auf ihrer Website zur Verfügung. Um unterschiedlichen Nutzertypen Ergebnisse zu liefern, die genau zu ihren Bedürfnissen passen, ist die Rubrik „Zinsentwicklung“ in verschiedene Unterseiten aufgeteilt.

Nutzer, die sich einen schnellen Überblick über die aktuelle Entwicklung und der vergangenen drei bis 36 Monate wünschen – unterstützt durch einen grafischen Verlauf –, werden auf der Seite „aktuelle Zinsentwicklung“ fündig. Hier gibt es auch Angaben zur Zusammensetzung des jeweiligen FMH-IndeX. Ergänzt werden die Informationen durch passende Informationen der Bundesbank.

User, die die Zinsentwicklung über einen längeren Zeitraum betrachten und bis zu zwölf Jahre zurückblicken wollen, sind auf der Seite Zins-Charts, Unterseite Kompakt-Chart richtig. Mit ein paar Klicks erhalten sie hier sofort verständliche Zinsverläufe und Informationen.

Bleiben die Nutzer, die neben längeren Zinsentwicklungen auch individuelle Laufzeiten benötigen.

Sie können auf die Unterseite Detail-Chart wechseln. Hier finden sie alle bei der FMH-Finanzberatung vorrätigen Zinsinformationen als grafische Darstellung. Klassische Zinsen für Tagesgeld aber auch Hypotheken und Dispozinsen sind hier ebenso ausgewiesen wie die Bundesbankzahlen oder EZB-Leitzinsen, so dass ein umfassender Vergleich mit den Zinsangeboten der Banken möglich wird.

Besonders Genaue können zudem zum Beispiel die Inflationsrate in die Kurve integrieren und sich die Differenz aus zwei ausgewählten Zinsangaben als Kurve darstellen lassen.

Spezielle Angebote für spezielle Interessen

Dann gibt es auch noch den Button „Angebot von Spezialgrafiken“ in dem die FMH-Finanzberatung Zahlen integriert hat, die eine andere Zeitachse haben und nicht mit den anderen Zinsinformationen skalierbar sind. Dies sind: Die Zinsentwicklung bei den Hypotheken seit 1980 oder die Entwicklung der Bausparzinsen (Guthaben und Darlehen). Sie lassen sich auch gleich normalen Bankangeboten gegenüberstellen. Zudem sind Forward-Aufschläge zu finden – und der Goldkurs laut Bundesbankangabe.

Wer einzelne Werte aus der Vergangenheit sucht, kann den Betrachtungszeitraum auf einen Monat reduzieren und sehen, wie sich in diesem Monat die wöchentlich abgespeicherten Zahlen entwickelt haben. Diesen kostenfreien Service bietet nur die FMH-Finanzberatung. Sicher ein Grund, weshalb viele Journalisten, Anwälte und Notare – und sogar Anbieter selbst unter den Nutzern der Website sind.