Nutzen Sie die Förderung durch Wohn-Riester und KfW-Angebote!

Serie zur optimalen Baufinanzierung, Teil 10

Nutzen Sie die Förderung durch Wohn-Riester und KfW-Angebote!

Frankfurt 07.11.2011 –– In der jüngsten Folge unserer Serie zur optimalen Baufinanzierung wurde deutlich, dass Vater Staat die Fördermöglichkeiten in den vergangenen Jahren erheblich beschnitten hat. Gleichwohl gibt es für Bauherren und Immobilienkäufer mit der Eigenheim-Rente (auch „Wohn-Riester“ genannt) seit 2008 eine neue interessante Förderoption. Auch auf die KfW-Darlehen, die oft einen günstigen Zins bieten, sollte man einen Blick werfen.

Beim Wohn-Riester zahlt der Staat – einfach ausgedrückt – fast jedem Erwerber eines Eigenheims auf Wunsch einen jährlichen Zuschuss, der an bestimmte Größen gekoppelt ist. Diese hängen wiederum vom Einkommen ab. Mit dem Zuschuss kann ein Eigenheimbesitzer seine Schulden schneller zurückzahlen und so seine Chance erhöhen, später schuldenfrei im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung zu leben – eine der besten Voraussetzungen, um mit der Rente auszukommen.

Eine wichtige Vorgabe beim Wohn-Riester ist es, dass die selbstgenutzte Immobilie beim Eintritt ins Rentenalter, spätestens aber mit 68 Jahren, entschuldet sein muss. Zudem müssen die Auszahlungen im Rentenalter versteuert werden. Da aber die Zulage beim Wohn-Riester in die schnellere Entschuldung geflossen ist, gibt es keine Auszahlungen, die besteuert werden können. Daher unterstellt der Gesetzgeber beim Wohn-Riester, dass die jährlichen Einzahlungen auf ein separates Konto, das Wohnförderkonto, fließen. Dieses fiktive Guthaben, das ebenso fiktiv mit zwei Prozent jährlich verzinst wird, besteuert der Fiskus, wenn der Förderberechtigte das Rentenalter erreicht.

Das Wohn-Riester-Angebot der Banken ist übersichtlich

Nur einige wenige bundesweit tätige Banken und Versicherungen bieten Annuitätendarlehen mit Riester-Förderung an. Dass sich so wenige Häuser sich an die Thematik heranwagen, liegt unter anderem daran, dass sie prüfen müssen, ob die Förderbestimmungen, die für die Darlehen gelten, tatsächlich eingehalten werden. Dies könnte im Lauf der Jahre größeren Aufwand erfordern, was sich nur bei hohen Stückzahlen lohnt. Daher verzichten viele Sparkassen und Volksbanken auf eigene Riester-Angebote und verweisen lieber auf kooperierende Bausparkassen – das erspart Arbeit und beschert ihnen bei Vertragsabschluss eine saftige Provision der Bausparkasse. Es wurden dafür spezielle Riester-Bausparverträge entwickelt, die die Riester-Förderung integrieren.

FMH-Rechner zeigt schnell, ob sich Wohn-Riester lohnt

Im Vergleich zu den bisherigen Förderungen, die Zuschüsse oder klare steuerliche Vorteil ohne große Einschränkungen gewährten, ist die Wohn-Riester-Förderung mit einigen Hürden versehen. Dabei sticht insbesondere das komplizierte Wohnförderkonto hervor, das ab dem Renteneintritt versteuert werden muss. Vor dieser Komplexität und der Tatsache, dass für die gewährten Vergünstigungen später Steuern fällig werden, schreckt so mancher Häuslebauer zurück.

Die FMH-Finanzberatung hat deshalb einen Vergleichsrechner entwickelt, mit dem jeder ohne großen Aufwand ausrechnen kann, ob sich ein Darlehensvertrag mit Riester-Förderung lohnen würde oder nicht. Den Rechner erreichen Sie unter Riester-Darlehen.

KfW-Darlehen: Förderung durch niedrige Zinsen

Als eine Förderung von Wohneigentum sind auch die zinsgünstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anzusehen. Das bekannteste KfW-Programm ist das Wohneigentumsprogramm (Nummer 124), das jeder Eigennutzer einer Immobilie, ungeachtet von Einkommen oder sonstigen Vorgaben, beantragen kann. Gefördert werden 30 Prozent der gesamten Anschaffungskosten, jedoch maximal 75.000 Euro pro Wohneinheit.

Alle KfW-Darlehen müssen über eine Bank beantragt und abgewickelt werden. Weil die Banken für diese Darlehen bürgen, betrachten fast alle Institute den KfW-Anteil in Bezug auf die Zinsgestaltung des eigenen Kreditbetrages wie ein von ihnen vergebenes Darlehen. Nur ganz wenige Banken werten das KfW-Darlehen als Eigenmittel, was das Bankdarlehen wegen des geringeren Beleihungsauslaufs verbilligt. Es lohnt sich daher, die Bankangebote unter diesem Aspekt zu vergleichen.

Auch einzelne Bundesländer fördern Immobilienerwerb

Darüber hinaus fördern die meisten Bundesländer den Erwerb einer Immobilie mit eigenen Fördergeldern, wobei die meisten Programme auf Familien mit zwei und mehr Kindern abgestellt sind. Die FMH-Finanzberatung bietet unter „ Förderdarlehen “ einen kleinen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, in einzelnen Bundesländern Fördergeld zu bekommen. Dieses Tool ersetzt aber nicht den Anruf bei der jeweiligen Kommune oder dem Landratsamt. Nur dort können Interessenten konkret erfahren, ob und unter welchen Voraussetzungen es für das eigene Bau- oder Kaufvorhaben Landesmittel gibt.

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