Der größte Unterschied zwischen einem Sparbuch und einem Tagesgeldkonto ist die Verfügbarkeit des Ersparten. Beim Tagesgeld kann man jeden Tag über jeden beliebigen Betrag verfügen. Beim Sparbuch sind es nur 2.000 Euro pro Monat oder man kündigt den gewünschten Betrag drei Monate vorher oder man akzeptiert einen Vorschusszins und 1/4 oder 25 Prozent des jeweiligen Zinssatzes.
Dieser Vorschusszins ist nicht extrem kostspielig.

Beispiel für die Berechnung eines solchen Vorschuss- oder Strafzinses.

  • Kontostand 10.000 Euro
  • Bedarf 5.000 Euro ohne vorzeitige Kündigung.

2.000 Euro sind ohne Kündigung zu haben – Vorschusszins wäre also für 3.000 Euro zu bezahlen für 90 Tage. So rechnen die meisten Banken und ignorieren, dass im nächsten Monat wieder 2.000 Euro verfügbar wären.

Zinssatz auf dem Sparbuch 2,70 Prozent;
1/4 von 2,70 ist 0,68 Prozent Strafzins oder Vorschusszins.

Und das für 90 Tage ist gleich 3.000*0,68/100*90/360 = 5,10 Euro

Der Vorschusszins wäre in diesem Fall 5,10 Euro.

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